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Steinigung gegen 22-jährige Christin in Nigeria

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Steinigung gegen 22-jährige Christin in Nigeria

Seit Februar 2006 lebt die nigerianische christliche Studentin Ladi Mohammed (22) im Untergrund.

Nigerianische Muslime werfen ihr eine „fehlgeleitete und herabwürdigende Aussage gegen den Islam“ vor. Sie hätte vor einem Scharia-Gericht erscheinen müssen. Doch auf dem Weg zum Gericht gelingt ihr die Flucht. Zwölf Bundesstaaten in Nigeria sehen bei „Lästerung des Propheten Mohammed“ die Todesstrafe durch Steinigung vor. Wer im islamischen Norden Nigerias Christ wird, riskiert sein Leben. Dies hat auch die 22-jährige Ladi Mohammed erfahren. Sie studierte an einer Schule für Krankenschwestern und Hebammen in der Stadt Sokoto, Hauptstadt des gleichnamigen nordnigerianischen Bundesstaates. Hier wohnen vor allem Muslime. Der Bundesstaat hat im Jahre 2000 die Scharia eingeführt. Am 2. Februar 2006 wird Ladi von ihrer muslimischen Freundin Tambulwal gefragt, weshalb sie als Kind eines islamischen Vaters nicht Muslima, sondern Christin sei. Ladi versucht, ihrer Freundin den Grund dafür zu erklären und bezeugt ihren unerschütterlichen Glauben an Jesus als Grund. Darauf bezeichnet Tambulwal sie als „Ungläubige“. Trotz Ladis Bitte, in Ruhe gelassen zu werden, lässt Tambulwal nicht locker. Es sei ihre Pflicht, Ladi zum Abschwören ihres christlichen Glaubens zu bewegen. Ansonsten werde Allah sie eines Tages wegen einer Unterlassungssünde zur Verantwortung ziehen.

Nach einer Woche erscheint Tambulwal zusammen mit zwei muslimischen Freundinnen. Sie werfen Ladi eine „fehlgeleitete und herabwürdigende Aussage gegen den Islam“ und „Lästerung des Propheten Mohammed“ vor. Bald gerät die ganze Schule in Aufruhr. Unter dem Geschrei von „Allahu Akbar!“ (Gott ist größer (als alles Andere)) wird Ladi umzingelt und körperlich misshandelt. Als sich der Schulleiter einschaltet und zu vermitteln versucht, verlangen führende Mitglieder der „Muslimischen Studentenvereinigung“ die Todesstrafe für Ladi. Sie solle an Ort und Stelle gesteinigt werden. Doch nach längerer Diskussion wird vereinbart, die junge Christin vor ein islamisches Scharia-Gericht zu bringen: Das Gericht solle Ladi wegen „Lästerung des Propheten Mohammed“ zum Tode verurteilen. Auf dem Weg zum Gericht gelingt es Ladi, ihren Häschern zu entfliehen. Sie versteckt sich in der Wohnung eines christlichen Bekannten. Kurz danach erfahren Ladis islamische Mitstudierende von ihrer Flucht. Sie werfen dem Schulangestellten, der Ladi auf dem Weg zum Gericht hätte begleiten sollen, vor, die Christin zu wenig bewacht zu haben. Dadurch habe der Angestellte ihre Flucht ermöglicht. So erbost sind diese Studenten, dass sie das Haus des Schulangestellten niederbrennen. Dann greifen die muslimischen Fanatiker christliche Studierende an. Schliesslich muss die ganze Lehrstätte ihre Tore vorübergehend schliessen. Überall in der Stadt Sokoto hängen Fahndungsplakate mit Ladis Bild. An strategischen Punkten der Stadt sind Islamisten postiert. Dennoch gelingt es Mitchristen, Ladi aus der Stadt zu schmuggeln. Aber auch danach ist die junge Christin nirgends sicher: In Kaduna, dem Nachbarbundesstaat, und selbst in Ladis Geburtsort werden Fahndungsplakate aufgehängt. Seit einem Jahr lebt Ladi Mohammed nun im Untergrund: „Ich kann mich nirgends in der Öffentlichkeit bewegen und bin sehr einsam. Ich kann nicht einmal mehr in mein Heimatdorf zurückkehren.“

arabisch-muslimisches Sprichwort

Erhebliche Einschränkungen für christliche Studentinnen sind in der Krankenschwestern-Schule von Sokoto auf dem Schulgelände in Kraft getreten. Dort herrscht jetzt ein Gebetsverbot für Christen. Auch christliche Veranstaltungen sind untersagt. Muslimas hingegen dürfen die ihnen vorgeschriebenen Gebetszeiten einhalten, die zur Schule gehörende Moschee nutzen und Koranschriften lesen. Besonders bedrängt werden christliche Studentinnen, die es wagen, Heiratsanträge muslimischer Männer abzulehnen. Sokoto ist einer jener zwölf Bundesstaaten Nigerias, welche die islamische Rechtssprechung (Scharia) eingeführt haben. Die Scharia umfasst alle Lebensbereiche mit religiösen, moralischen, sozialen und rechtlichen Normen. Für viele Muslime steht diese islamische Rechtordnung über allen von Menschen geschaffenen Gesetzen und Geboten. Unter anderem sieht die Scharia für die „Lästerung des Propheten Mohammed“ die Todesstrafe durch Steinigung vor. Darüber hinaus wird die Stadt Sokoto, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, von den Muslimen in Nigeria als Kalifat (spirituelles Zentrum des Islams in diesem Land) bezeichnet.

Quelle: Steinigung für 22-jährige Christin?

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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