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Die Staats- und Demokratiefeinde

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Die Staats- und Demokratiefeinde

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

Karrikatur Bundesadler klein

Ach ja, es ist schrecklich, es ist einfach nicht schön, – und es wird auch nicht dadurch besser, dass ich es mehrfach wiederhole, aber es kristallisiert sich immer mehr als die schlichte, unwiderlegbare Wahrheit heraus: Die wirklichen, gefährlichen  –  viel gefährlicher noch als die Killerbrigaden des NSU  –  die wirklich gefährlichen Staats- und Verfassungsfeinde, die extremistischen Gegner von Demokratie und Bürgerfreiheiten sitzen in unseren Landesämtern für Verfassungsschutz, – und natürlich beim Bundesamt für Verfassungsschutz, genau wie die größte Terrororganisation der Welt, der US-Geheimdienst CIA mit seiner angegliederten Paranoiaschwester NSA. Und das wissen wir nicht erst seit der bekannt gewordenen Zusammenarbeit zwischen NSA und BND zur endgültigen Abschaffung aller demokratischen Menschen-, Freiheits- und Bürgerrechte, die konsequent und demokratiefeindlich mit allen erdenklichen und unvorstellbaren Mitteln versuchen diese Republik zu zerschlagen, sie in den Boden zu stampfen, aus ihr wieder einen autoritären und totalitären Polizeistaat zu machen, wie unter Hitler, Göbbels, Himmler und Konsorten  –  und wegen der politischen Ausgewogenheit natürlich auch wie unter Ulbricht, Honnecker, Mielke und Konsorten.

Wie gesagt, mir macht es auch keine Freude diese Frage immer wieder zu wiederholen: Wer schützt uns bundesdeutsche Bürger vor dem Verfassungsschutz?

Ich habe diese Frage z,B. am 10.Dezember 2013 gestellt  – siehe  http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-schwere-vorwurfe-gegen-thuringer-lka-chef-121534569.html

und am  11.April 2013   –  siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-glauben-sie-wirklich-dass-das-alles-purer-zufall-ist-116991352.html

und an meinem Geburtstag, dem 21.2. – siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-aktueller-als-je-zuvor-wer-schutzt-die-republik-vor-dem-verfassungsschutz-115538788.html

und am  15.September2012  –  siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-wer-schutzt-uns-vor-dem-verfassungsschutz-107832640.html

Karrikatur Bundesadler klein

und in zahlreichen Beiträgen auf diesem Blog, auch wenn da dieses Thema eher am Rande behandelt wurde. Ich bin ein radikaler Demokrat, ich kann mich mit Christen, Atheisten, Kommunisten, sogar Anarchisten und Esotherikern, Muslimen und allen möglichen Menschen verschiedenster Weltanschauung an einen Tisch setzen, mich mit ihnen auseinandersetzen, mit ihnen diskutieren und streiten, ohne zwingend ihre Meinung teilen zu müssen.

Die einzige Ausnahme sind Faschisten und Neo-Nazis, – und die gibt es nicht nur in unserem Land reichlich, u.a. in jenen staatlichen Dienststellen, die die Republik vor Faschisten und Neo-Nazis schützen sollen. Ich stelle nicht zum ersten Mal die Frage, ob es nicht besser wäre solche Verfassungsfeinde wegen latenter und demokratiegefährdender Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung zu verurteilen.

Und ich meine damit nicht nur Anti-Menschen wie Beate Zschäpe, sondern im Besonderen zahlreiche Leiter und leitende Beamte der Verfassungsschutzbehörden.

NSU „Aufarbeitung“ in Berlin

Und noch ein krimineller V-Mann

Innensenator Henkel wieder bis zum Hals im NSU-Sumpf

Neue Ungereimtheiten bei NSU-Aufklärung

Wird ein Nazi zum Problem für Innensenator Henkel?

Henkel soll V-Mann gedeckt haben

Der Berliner Polizeichef räumt indirekt ein, einen weiteren V-Mann mit NSU-Bezug geführt zu haben. Genaues sagt er nicht: Es bestehe „Vertrauensschutz“. Berlin hat eine neue Spitzelaffäre: Ein militanter Neonazi aus Thüringen ist offenbar ein V-Mann des Berliner LKAs. Die Abgeordneten fordern jetzt von CDU-Innensenator Henkel Aufklärung – der schimpft stattdessen auf die Opposition.

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Wieder geraten die Sicherheitsbehörden im NSU-Komplex in Erklärungsnot. Am Montag räumte der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt indirekt ein, dass sein LKA einen weiteren V-Mann mit NSU-Bezug führte: Nick G., ein stramm militanter Neonazi mit außerordentlich hohem Gefährdungspotenzial.

Der 36-Jährige, ein bulliger Glatzkopf, gibt sich heute als Aussteiger. Im Dezember hatte er selbst in einem Internetvideo von einem Treffen mit zwei Berliner LKAlern Ende Oktober in Thüringen erzählt. Polizeichef Kandt sagte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, er kenne G.s Video seit Freitag. Auch räumte er ein, dass LKA-Beamte in Thüringen waren. Dass sie dort mit G. einen früheren V-Mann besuchten, bestätigte er nicht. Vielsagend aber sprach er von einem noch bestehenden „Vertrauensschutz“, den man aufzuheben versuche. „Dann können wir offen darüber reden.“ Die Opposition wirft dem Innensenator vor allem vor, nicht von sich aus Öffentlichkeit und Abgeordnete über den Thüringer Fall informiert zu haben – trotz mehrerer Versprechen, an die vor allem Udo Wolf von der Linkspartei erinnerte. Dabei soll die Polizei das Video schon seit Dezember kennen. Dies bestätigte Polizeipräsident Klaus Kandt nach der Sitzung dem Tagesspiegel. Er selbst kenne das Video erst seit Freitag, also dem Tag der Veröffentlichung durch die Thüringer Linkspartei. Dem Vernehmen nach habe Staatsschutz-Chef Oliver Stepien das Video schon im Dezember gesehen. Unklar blieb, ob die Polizei den Innensenator darüber informiert hatte.

Der Fall ist heikel, weil G. als aggressiver Neonazi gilt, der mehrere Jahre in Haft saß, weil er etwa einem Schwarzen ein Ohr abriss. Für die Berliner Beamten des Verfassungsschutzes offenbar kein Hindernis, ihn anzuwerben. Zum anderen berichtet G. in dem Video, die LKAler hätten mit ihm über seinen damaligen Gesinnungsgenossen Carsten S. gesprochen. Auch der war in den Neunzigern eine Neonazigröße, später V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutzes alias „Piatto“. Zusammen mit Nick G. wurde er für einen geplanten Rohrbombenanschlag auf Antifa-Mitglieder verurteilt. Carsten S. unterhielt auch Kontakte ins NSU-Umfeld, berichtete davon auch den Behörden. So schilderte er 1998, dass das untergetauchte NSU-Trio Waffen suche und einen Überfall plane. Auch benannte er einen Kontaktmann zum Trio. Nick G. behauptet nun, die Berliner LKAler hätten ihm aufgetragen, nicht über Carsten S. vor Untersuchungsausschüssen auszusagen. Auch hätten diese ihm versichert, Akten mit Verweisen auf „Piatto“ und ihn „so gut es ging“ geschwärzt zu haben.

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Polizeichef Kandt wies das am Montag zurück: Keine Maßnahme seiner Behörde habe das Ziel gehabt, „einen Untersuchungsausschuss zu behindern“. Sein Staatsschutz-Chef, Oliver Stepien, deutete an, dass das Treffen dazu gedient habe, Nick G. über eine „Gefährdung“ zu informieren. Polizeipräsident Kandt sagte dem Tagesspiegel nach der Sitzung „Wir kennen die Dinge, dürfen nur nicht darüber reden.“ Nach seiner Einschätzung hat der Fall eine „geringe Dimension“ als der Streit um den V-Mann 562 vor einem Jahr. Es müsse auch nicht jedes Wort in dem Video stimmen, meinte der Polizeipräsident. Dem Senator riss in der vierstündigen Sitzung einfach der Geduldsfaden. „Sie wollen das einfach nicht verstehen“, schreit Henkel die Opposition an. Es folgt ein kurzes Tohuwabohu.

Grüne, Linke und Piraten sprachen im Ausschuss dennoch von einer „erneuten Bombe, die geplatzt ist“. Seit vergangenem August haben die Abgeordneten Einsicht in V-Mann-Akten der Berliner Polizei. Bereits im Herbst 2012 musste die Berliner Polizei zugeben, jahrelang einen NSU-Bekannten als Spitzel geführt zu haben: den Sachsen Thomas S. Der war kurz mit Beate Zschäpe liiert, half dem Trio beim Untertauchen und brachte ihm später ein Kilo TNT. Seinen V-Mann-Führern erzählte er dies nicht, gab nur einen Hinweis auf einen vermeintlichen Kontaktmann der Abgetauchten. Selbst dieser Tipp versandete.

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Und Polizei und Innensenator? Die schweigen zu den Vorwürfen, berufen sich auf den weitgehenden Vertrauensschutz den ein V-Mann genießt. Fakten dürfen sie nicht nennen, beteuern Polizeipräsident Kandt und Henkel. Bekanntlich wird V-Leuten zugesichert, nie ihre Identität preiszugeben, weil nur so Kriminelle oder Extremisten zur Zusammenarbeit geworben werden können. Kandt zeigte sich aber zuversichtlich, dass „noch diese Woche“ die Zusage durch die Staatsanwaltschaft aufgehoben werde. Sie versprechen, dass die Abgeordneten am Donnerstag im sogenannten Geheimschutzraum die Akten einsehen dürfen. Die Opposition legt das als Mauern, Versagen oder Desinteresse aus.

siehe   http://www.taz.de/NSU-Aufarbeitung-in-Berlin/!131813/

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/823168/

http://www.neues-deutschland.de/artikel/922246.henkel-steckt-wieder-im-nsu-sumpf.html

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article124285525/Henkel-und-Opposition-beschimpfen-sich-im-Innenausschuss.html

http://www.bz-berlin.de/frank-henkel/wird-dieser-nazi-zum-problem-fuer-henkel-article1795157.html

http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/unter-beschuss-henkel-soll-v-mann-gedeckt-haben,7169126,26011062.html

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/01/27/weiterer-v-mann-des-berliner-lka-mit-nsu-bezug_14824

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nationalsozialistischer-untergrund-wieder-aerger-mit-den-neonazis,10809148,26011220.html

sieh auch Kommentar zum seltsamen Treiben des Berliner LKA http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zum-seltsamen-treiben-des-berliner-lka-mitten-im-sumpf-,10809148,26011686.html

 siehe auch „Politische Plakate“   http://www.brakhage.info/politische-plakate-2

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Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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