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Die Geduld ist bei vielen Gläubigen erschöpft

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Die Geduld ist bei vielen Gläubigen erschöpft

Vatikan-Flagge

Ist es mit der Geduld der Gläubigen vorbei?

Wie voraussehbar kommt es zu ersten Übergriffen und Tumulten während des Gottesdienstes, aber auch zu nicht nachvollziehbaren Unterstützungen für einen Kinderficker-Priester. Das Schweigen des Vatikan und des sogenannten Papstes Ratzinger spaltet offenbar jetzt unmittelbar die Gemeinden und reißt unüberbrückbare Gräben auf …

Pädophiler Pfarrer: Tumulte in der Sonntagsmesse

Gemeindemitglieder in Bad Tölz haben mit Entrüstung auf die Enthüllung reagiert, dass ihr Pfarrer ein Kinderschänder ist. Die Wut entlädt sich während der Messe: Die Gemeinde in Bad Tölz wusste nichts davon, dass einer ihrer Seelsorger Kinder missbraucht hat – und trotzdem wieder in die Jugendarbeit kam. Am Sonntag kam es beim Gottesdienst zum Eklat. Der Priester hatte sich bei der Messe durch einen Kollegen vertreten lassen. Dieser sprach in der Predigt davon, dass im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen „momentan ein wenig einseitig“ zum Nachteil der Kirche berichtet werde. Die gesamte Pfarrgemeinde ist durch die Angelegenheit aufgewühlt.

Als Frania im 11:30-Uhr-Gottesdienst am Sonntag den Fall vorsichtig ansprach und das Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ heranzog, protestierten Gottesdienstbesucher gegen eine Verharmlosung. Ein junges Paar, das in Kürze von dem jetzt belasteten Pfarrer getraut werden sollte, machte seiner Entrüstung Luft. „Ich kann das nicht hören“, rief der Mann. „Sie können doch jetzt nicht mehr ablenken.“ Einige andere Gläubige klatschten, andere riefen: „Halt den Mund.“ Der Mann habe dann noch erzählt, dass der beschuldigte Pfarrer ihn und seine Freundin eigentlich demnächst kirchlich trauen sollte. Erst aus den Medien habe er erfahren, dass der Geistliche wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft ist. Einige Gläubige verließen den Gottesdienst vorzeitig.

Es folgte eine minutenlange Diskussion. Viele beklagten, auch später in Gesprächen vor der Kirche, dass jemand wegen so weit zurückliegender Taten erneut verurteilt werde. Kritik erntete das Erzbistum, das mit dem Fall zu offensiv an die Öffentlichkeit gegangen sei. Jetzt sei Solidarität mit der Pfarrei gefragt. Viele weigern sich, sich von dem offenbar sehr beliebten Pfarrer abzuwenden. Strobl sagte, „man kann einen Menschen nicht immer nur verurteilen“.

Sabine Behrendt, Leiterin von Jugendgruppen in der Pfarrei sagte, der Pfarrer sei nicht nur bei jungen Menschen angekommen, er „kam überall gut an“. Die ihm vorgeworfenen Taten lägen weit zurück. „Man muss vergeben können.“

Viele in der Pfarrei reagieren erschüttert auf den Fall. Frania sagte, ihm sei die Vorgeschichte des im Oktober 2008 nach Tölz versetzten Pfarrers bis zum Wochenende nicht bekannt gewesen. „Ich hätte das gerne früher gewusst.“ Die Nachricht sei ein „entsetzlicher Schock“. Sie hinterlasse ein „miserables Gefühl“. Kaplan Quirin Strobl sagte, er sei „schockiert“. Er habe den besagten Pfarrer als „hilfsbereiten Kollegen“ erlebt.

Der Vatikan kündigte unterdessen eine Erklärung des Papstes zum sexuellen Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen an. Benedikt XVI. werde sein Schweigen brechen und schon bald in einem Hirtenbrief an die irischen Bischöfe (man beachte: … an die irischen Bishöfe, nicht die deutschen, auch nicht die Gläubigen) klare Maßnahmen bekanntgeben. Dies erklärte der Chef der päpstlichen Akademie für das Leben, Kardinal Rino Fisichella, am Montag in einem Interview des Mailänder „Corriere della Sera“. Das Schweigen des Kirchenoberhaupts sei auf die „Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit“ des Pontifex zurückzuführen. „Den Papst und die gesamte Kirche in die Missbrauchsskandale hineinziehen zu wollen ist ein Zeichen von Gewalt und Barbarei“, kritisierte Fisichella. „Die Geschichte Benedikts, sein Leben und seine Schriften sprechen für ihn.“

siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/paedophiler-pfarrer-tumulte-in-der-sonnta gsmesse_aid_489785.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/765/505951/text/

http://www.welt.de/vermischtes/article6779784/Eklat-im-Gottesdienst-um-vorbestraften-Pfarrer.html

http://www.abendzeitung.de/bayern/172534

http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/missbrauch-priester-papst-muenchen-bedraengnis-tz-6 72384.html

http://www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Pfarrverband-fassungslos-_arid,2 25577.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Wuetende-Reaktionen-auf-paedophilen-Priester-in-Bad-Toelz -id2740219.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Skandal-um-den-Priester-zum-Anfassen-id2740364.htm l

http://www.derwesten.de/staedte/essen/Katholiken-bei-traditionellem-Bussgang-beschimpft-id27344 64.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Thierse-mahnt-Kirche-und-Papst-muessten-ehrlicher-s ein-id2739435.html

http://www.n-tv.de/politik/Papst-wird-bald-sprechen-article775540.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Missbrauch-Gotesdienst-E klat-Bad-Toelz-_arid,2096248_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/tid-17554/fehlgeleitet e-sexualitaet-zur-not-missbrauchen-sie-kinder_aid_489745.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683619,00.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1421009/Entsetzen-ueber-Missbrauchs-Pfarrer-E klat-in-der-Messe.html

http://www.n-tv.de/politik/Deutschland-wartet-auf-Papstwort-article775540.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683681,00.html

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~ED912D82AE3874E0B9012AD0D0 417C858~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/vermischtes/article6800005/Erzbistum-suspendiert-paedophilen-Pfarrer-H.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/erzbistum-muenchen-paedophiler-pfarrer-suspendiert_ aid_489966.html

 

Die Lage ist hochexplosiv und kann jederzeit eskalieren …

Benedikt 26

 

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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