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Erschütterndes aus Irlands „Häusern des Horrors“

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Erschütterndes aus Irlands „Häusern des Horrors“

Vatikan-Flagge

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

Bericht über jahrzehntelangen Missbrauch veröffentlicht

Erschütterndes aus Irlands „Häusern des Horrors“

Tausende Kinder von Priestern missbraucht 

Irland – das gelobte Land für die Kinderficker des Vatikan

Albtraum ohne Ausweg: Tausende irische Kinder wurden im vergangenen Jahrhundert in Heimen missbraucht – seelisch, körperlich und auch sexuell. Jetzt hat die Regierung einen Untersuchungsbericht vorgelegt. Aber viele Opfer sind mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden. Zehn Jahre ist diese Entschuldigung bereits her: 1999 bat der damalige irische Regierungschef Bertie Ahern die Opfer von Kindesmissbrauch in meist katholischen Schulen und Heimen stellvertretend um Vergebung. Die Regierung leitete damals eine umfassende staatliche Untersuchung ein – deren Bericht jetzt vorliegt. Es ist ein erschütternder Bericht über den seelischen, körperlichen und sexuellen Missbrauch von Kindern in Irland, vor allem in den 1940er bis 1980er Jahren. Erstmals ans Licht gekommen waren die Fälle systematischen Missbrauchs durch Isolation, Schläge und Vergewaltigungen vor gut zehn Jahren durch zwei Fernseh-Dokumentationen über die so genannten „Häuser des Horrors“.

„Das Schlimmste war der Verlust der Freiheit“

Patrick Walsh war zwei Jahre alt, als er in eine katholische Erziehungsanstalt kam, 14 Jahre lang war er dort: „Der Missbrauch war emotional, psychologisch und, vor allem im fortgeschrittenen Kindesalter, sexuell. Wenn ich gefragt werde, was das schlimmste an allem war, denke ich immer wieder darüber nach und sage heute: der Verlust der Freiheit.“ Die inneren Verletzungen fühle er nach wie vor, sagt Walsh: „Als Erwachsener hat mich das in allen menschlichen Beziehungen sehr scheu und vorsichtig gemacht, supervorsichtig, übervorsichtig, oder wie immer man das nennen will.“

lila Monster

Papst 254-3                             Die staatlich mit Steuergeldern subventionierte Römisch Katholische Kirche denkt, handelt und ist wie eine international agierende Terrororganisation, wie die Fortsetzung des deutschen SS-Staates mit anderen Mitteln

 

Anklagen vor allem gegen die Kirche

Die meisten Missbrauchsopfer waren als Waisen oder Sozialfälle per Gerichtsbeschluss in die Heime eingewiesen worden. 2500 Opfer haben vor der Kommission ausgesagt. Ihre Anklage richtet sich zum einen gegen die katholische Kirche, die den Missbrauch lange vertuscht und die Täter gedeckt hat, etwa, in dem diese schlicht in andere Heime versetzt wurden. Zum anderen richtet sich der Unmut der Opfer gegen die irischen Staat, der seine Aufsichtspflicht verletzt und die Aufklärung nur zögernd vorangetrieben hat. Die erste Vorsitzende der Untersuchungskommission war vor Jahren wegen mangelnder Unterstützung zurückgetreten.

Opfer kritisieren Bericht

Auch über den Abschlussbericht sind die Opferverbände empört: „Die Ergebnisse greifen viel zu kurz“, sagt John Kelly, Sprecher einer der Gruppen, „etwa was die Verantwortung irischer Gerichte angeht, die uns in die Heime eingewiesen und die Täter unzureichend verfolgt haben. Sie werden geradezu reingewaschen.“ Kritisiert wird etwa auch, dass im Bericht nur solche Täter namentlich genannt werden, die bereits gerichtlich verurteilt sind.

Kirche wusste Bescheid

Die Studie wirft Kirche und Staat vor, wissentlich die Augen vor den Zuständen verschlossen zu haben. Jeder Missbrauchsfall sei von der Kirche als Einzeltat und in Verschwiegenheit behandelt worden. Es habe keine Bestrebungen gegeben, das Problem grundlegend in Angriff zu nehmen, heißt es in dem Bericht. Die Angst vor einem Skandal sei größer gewesen als die Sorge um das Wohl der Kinder. „Im besten Fall wurden die Peiniger versetzt, aber für das Kind wurde nichts gemacht. Im schlimmsten Fall wurden dem Kind noch Vorwürfe gemacht“, heißt es in dem Bericht. Besonders litten Jungen der Studie zufolge unter den Misshandlungen. „Sexueller Missbrauch war in den Einrichtungen für Jungen üblich. Dies sei zwar als „dauerhaftes Problem“ bekannt gewesen, die katholische Kirche habe den Opfern jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt oder ihnen trotz Beweisen nicht geglaubt. In den Einrichtungen für Mädchen habe es zwar auch sexuellen Missbrauch gegeben, dieser sei jedoch nicht „systematisch“ gewesen. Lebensmittel aus dem Müll

Kinder seien so sehr vernachlässigt worden, dass sie sich Lebensmittel aus Abfalleimern holten. Zudem seien die Unterkünfte kalt und karg gewesen. Das ganze System habe Betroffene eher wie Gefangene als wie Kinder behandelt. „Die Schänder werden nicht verfolgt“, schimpfte Missbrauchsopfer John Kelly, Vorsitzender des Opferverbandes SOCA. „Niemand wird zur Rechenschaft gezogen, deswegen fühlen sich die Opfer leer und betrogen“, sagte er am Rande der Veröffentlichung des Berichts. Die Kinder seien als „Sklavenarbeiter“ an Bauern vermietet worden, so Kelly weiter. Schläge seien für die nicht bei ihren Namen, sondern mit Nummern gerufenen Minderjährigen an der Tagesordnung gewesen: „Ich war nicht John Kelly, ich war Nummer 253, das werde ich niemals vergessen.“

Benedikt 26

Irland: Katholische Kirche vertuschte systematisch Missbrauch von Kindern

Die katholische Kirche in Irland hat laut einem Regierungsbericht mehrere jahrzehntelang den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch Geistliche vertuscht. Ein Priester räumte ein, allein über 100 Kinder missbraucht zu haben. Ein anderer gestand, sich über 25 Jahre hinweg jede zweite Woche an Minderjährigen vergangen zu haben. Eine repräsentative Untersuchung der Fälle von 46 beschuldigten Priestern mache deutlich, dass Missbrauch in der Kirche weit verbreitet gewesen sei. Die Kirche in Irland wird seit den 1990er Jahren immer wieder von Sexskandalen erschüttert. Ein neuer Bericht belegt nun die jahrzehntelange Vertuschung der Kindesmissbrauchvorwürfe gegen Priester. Zwischen 1975 und 2004 seien allen amtierenden Erzbischöfen Missbrauchsvorwürfe bekannt gewesen, erklärte die von der Regierung eingesetzte Untersuchungskommission um die Juristin Yvonne Murphy.

Der Erzdiözese sei es beim Umgang mit den Fällen um Geheimhaltung gegangen und darum, einen Skandal zu verhindern und den Ruf der Kirche zu schützen. „Alle anderen Erwägungen, darunter das Wohl von Kindern und Gerechtigkeit für Opfer, wurden diesen Prioritäten untergeordnet.“ Wenn sich Kinder beklagten, hätten Kirchenvertreter die Taten oft geleugnet und vertuscht. „Verdächtigungen wurde nur selten nachgegangen“, heißt es. Der große Einfluss der katholischen Kirche auf der Insel habe verhindert, dass der Missbrauch ans Tageslicht gekommen sei.

Justizminister Dermot Ahern sagte bei der Vorstellung, dass er die Enthüllungen mit einem „wachsenden Gefühl des Ekels und der Wut“ gelesen habe. Die irische Regierung reagierte mit einer sofortigen Entschuldigung. Ungeachtet der historischen und gesellschaftlichen Gründe entschuldige sie sich für das Versagen staatlicher Stellen, Kinder in der Obhut der Kirche zu schützen, erklärte die Regierung. Sie gelobte, dass „das nie wieder passieren kann“.

Auch der Erzbischof von Dublin, Diarmuid Martin, entschuldigte sich bei den Opfern. „Ich biete jedem einzelnen Überlebenden meine Entschuldigung, mein Bedauern und meine Scham an“, sagte er. Marin hatte bereits im April gewarnt, dass die Erkenntnisse „alle Welt schockieren“ könnten. Es handelte sich um die erste derartige staatliche Untersuchung in Kirchenangelegenheiten.

Bereits im Mai hatte der sogenannte Ryan-Bericht über die Qualen von Mädchen und Jungen in Schulen, Kinderheimen und andere Einrichtungen der katholischen Kirche in Irland das Land erschüttert. Prügel und sexueller Missbrauch waren in den Häusern demnach seit den 30er Jahren an der Tagesordnung. In dem Bericht geht es konkret um den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch hunderter Kinder in Dublin, der größten Erzdiözese des Landes. Die Kirche in Irland wird seit zwei Jahrzehnten immer wieder von Sex-Skandalen heimgesucht. Erst im Mai hatte ein Bericht über Massenvergewaltigungen und Sklavenarbeit in kirchlich betriebenen Erziehungsheimen für Aufsehen erregt.

Da lässt sich schon erahnen, was alles noch auf die Bundesrepublik Deutschland zukommt, wenn hier der Abschlussbericht der “Wahrheitskommission” vorliegt, die der Bundestag mit Frau Dr. Antje Vollmer eingerichtet hat um präzise über die Misshandlun- gen, sexuellen Missbrauch und Demütigungen von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren zu ermitteln.

Papst Benedikt - 2

Wird dann die Katholische Kirche zu einer verfassungsfeindlichen K-Gruppe erklärt und vom Bundesinnenminister verboten?

siehe  http://www.tagesschau.de/ausland/irland128.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,626099,00.html

http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/5070653/5/nachrichten-panorama-index-tausende-kin der-von-priestern-missbraucht

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/irland-kirche-jahrzehntelanger-missbrauch-von-kindern_aid_40132 2.html

http://www.n-tv.de/1158072.html

http://www.n-tv.de/1158260.html

http://www.n24.de/news/newsitem_5070653.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,7589337,00.html

http://www.tagesschau.de/ausland/irland128.html

http://www.n24.de/news/newsitem_5070653.html

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/missbraucht-im-namen-des-herrn/

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j4h2LAb10Z-PsQZ9Vt1qnfuDKZrQ

http://www.hna.de/politiksolo/00_20090521163000_Wenn_die_Kirche_zur_Hoelle_wird_Tausendfacher_.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/781/469339/text/

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5g0cHEVsG7U9SfzXcBqlPI8sEJ32Q

http://diepresse.com/home/panorama/welt/480980/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do

http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Tausende_Kinder_laut_Studie_in_irischen_Kirchen _Heimen_missbraucht.html?siteSect=143&sid=10721023&cKey=1242846371000&ty=ti&positionT=1

http://www.zenit.org/article-14144?l=german

http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/681934/Bischof-tritt-zurueck.html

siehe auch Video      http://www.stern.de/panorama/irland-kirche-vertuschte-systematisch-missbrauch-von-kindern-1524962.html

http://www.n-tv.de/panorama/Missbrauch-durch-Priester-article608758.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jYSlqp1kaM4qzmF1GbqqafwD-_hQ

http://www.welt.de/die-welt/politik/article5343206/Irland-Missbrauch-von-katholischer-Kirche-jahrzehntelang-ve rtuscht.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/paedophile_priester_in_dublin_von_der_hierarchie_geschuetzt_1. 4070247.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/irland-kindesmissbrauch-durch-priester-jahrzehntelang-verschleier t_aid_457865.html

http://diepresse.com/home/panorama/welt/524468/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do

http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=27112009ArtikelPanoramaBullien2

http://verbrechendesvatikans.blogspot.com/2009/11/kirche-vertuschte-systematisch.html

http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E527D5F68B3794696AC3C97B4F C7281A8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.tagesschau.de/ausland/irland128.html

siehe auch Video       http://www.youtube.com/watch?v=TUpOTZyRXak

 

Vatikan-Flagge

Die üble Heuchelei geht ungeniert weiter

Kindesmissbrauch in Irland: Papst ist tief bestürzt

Benedikt 29a

Papst Benedikt XVI. ist „tief bestürzt und betrübt“ über den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche in Irland. Die Kirche wolle jetzt die Gründe für diese Vergehen „verstehen lernen“ und „Strategien ausarbeiten, um Wiederholungen zu verhindern“. Wie der Vatikan mitteilte, traf Benedikt am Freitag mit dem Präsidenten der irischen Bischofskonferenz, Kardinal Sean Brady, und dem Erzbischof von Dublin, Diarmuid Martin, zusammen, um mit ihnen und hohen Mitgliedern der vatikanischen Kurie über den 700- Seiten-Bericht der sogenannten Murphy-Kommission zu sprechen. In dem Ende November veröffentlichten Bericht hatte die Richterin Yvonne Murphy mit ihrem Team den sexuellen Missbrauch von über 300 Kindern in den Jahren von 1975 bis 2004 durch Priester der Erzdiözese Dublin dargelegt.

Dem Report zufolge gibt es keinen Zweifel daran, dass die Pädophilie-Fälle von der Erzdiözese und anderen Verantwortlichen vertuscht wurden. Insbesondere der Bischof von Limerick, Donal Murray, war von der Kommission kritisiert worden. Der Bischof hatte einen Rücktritt allerdings kategorisch abgelehnt. Brady hatte bereits am vergangenen Samstag alle, die in dem Bericht namentlich genannt werden, aufgefordert, schnell zu reagieren, was als Rücktrittsforderung an Murray interpretiert worden war. Der Papst „bedauerte zutiefst die Handlungen der Priester, die nicht nur ihr Versprechen an Gott, sondern auch das Vertrauen ihrer Opfer und deren Familien verraten hätten“. Die Kirche werde diesen ernsten Fall weiter verfolgen, um die Ursachen des Missbrauchs besser zu verstehen und „Strategien auszuarbeiten, um jede Wiederholung zu verhindern“. Dabei ginge es nicht zuletzt um die Kontrolle lokaler Priester, die sich um die Seelsorge von Kindern kümmern. Der Papst werde schon bald einen Brief an die katholische Kirche und die Gläubigen in Irland schicken, in dem er klare Maßnahmen darlegen werde.

Erst im Mai war ein Sonderbericht veröffentlicht worden, demzufolge in Irland im Namen der katholischen Kirche tausende Kinder misshandelt und missbraucht wurden. In Heimen und Schulen der Kirche seien Schläge, Demütigungen und Vergewaltigungen an der Tagesordnung gewesen. Eine Sonderkommission hatte dafür neun Jahre lang ermittelt und mehrere Jahrzehnte untersucht.

Siehe      http://www.n-tv.de/panorama/Papst-ist-tief-bestuerzt-article636449.html

http://www.focus.de/panorama/welt/irland-papst-empoert-ueber-paedophile-priester_aid_462346.ht ml

http://www.buerger-beobachten-kirchen.de/archiv/sexualverbrechenarchiv/sexualverbrechenarchi vvor2001/index.html

http://www.n24.de/news/newsitem_5649480.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7958241,00.html

 

Zwei weitere Bischöfe treten zurück

Irische Kirche in tiefer Krise

Die katholische Kirche in Irland steckt zu Weihnachten in einer ihrer tiefsten Krisen. Nach dem Skandal um den sexuellen Missbrauch tausender Kinder durch irische Geistliche traten zwei weitere Bischöfe zurück. Eamonn Walsh und Raymond Field, Weihbischöfe der Erzdiözese Dublin, kündigten in Christmetten am Heiligabend an, nach wochenlanger Kritik und steigendem Druck ihr Amt niederzulegen. Ein Bericht hatte dokumentiert, dass mehr als 300 Kinder in den Jahren 1975 bis 2004 von Priestern in der Erzdiözese sexuell missbraucht wurden. Die Verantwortlichen haben dies laut dem Bericht vertuscht. Die beiden Weihbischöfe Walsh und Field entschuldigten sich in einer gemeinsamen Erklärung bei den Missbrauchsopfern.

siehe  http://www.n-tv.de/panorama/Irische-Kirche-in-tiefer-Krise-article654051.html

http://www.focus.de/politik/ausland/missbrauchsskandal-irische-bischoefe-treten-zurueck_aid_4658 38.html

http://www.tagesschau.de/ausland/bischofruecktritt100.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,7965692,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,669008,00.html

 

siehe auch “Dunkle Tage der Kindheit” – Roman  

Dunkle Tage der Kindheit

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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