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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 4

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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 4

Vatikan-Flagge

Jetzt kommt es knüppeldicke für den Agitator und Hassprediger des Vatikan

Missbrauchsverdacht gegen Mixa

Jetzt gehts nicht mehr nur um Watsch´n

Bischof Mixa: Der Super-Gau für den Vatikan

Der Fall Mixa erreicht schon wieder eine neue Dimension

Der Missbrauchsverdacht besteht schon längere Zeit

Die Katholiken sind zutiefst verunsichert und blicken auf Rom  

Der sogenannte Papst war wieder einmal schon vor der Enthüllung über Mixa informiert

Einmal mehr beweist sich: Der Vatikan ist eine kriminelle Bande verlogener Heuchler

Bischof Mixa 10

Der Augsburger Bischof Walter Mixa steht nach den Prügelvorwürfen jetzt auch im Verdacht des sexuellen Missbrauchs. Es geht um einen Fall aus seiner Zeit als Bischof von Eichstätt. Bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt laufen Vorermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs, wie die „Augsburger Allgemeine“ am Freitag berichtete. Die katholische Kirche selbst habe die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Eine Sprecherin des bayerischen Justizministeriums bestätigte nur, „dass es Vorermittlungen gibt“, ohne sich zum Inhalt zu äußern. Vom Bistum Augsburg war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. 

Den jüngsten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wies Mixa am Freitag über seinen Anwalt umgehend zurück. Im Bistum Augsburg herrschte dennoch Entsetzen: Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, sprach von einem „Super-GAU“.

Nach Informationen der „Augsburger Allgemeinen“ soll es um einen Fall aus Mixas Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 bis 2005) gehen. Angeblich soll er einen Jungen missbraucht haben, der zum Tatzeitpunkt noch minderjährig gewesen sei. Der Hinweis auf das mutmaßliche Opfer und den möglichen sexuellen Missbrauch stammt dem Blatt zufolge „nicht vom Opfer selbst, sondern aus seinem Umfeld“. Die Missbrauchsbeauftragten des Bistums hätten nach „sorgfältiger Prüfung der Vorwürfe die Staatsanwaltschaft davon unterrichtet“. Der Augsburger Diözesanratsvorsitzende Helmut Mangold zeigte sich schockiert über die Nachricht. Zugleich warnte er vor einer Vorverurteilung. Die Prüfung des Falls befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Vorwürfe brächten die Berichte neue Unruhe ins Bistum, die angesichts der vergangenen Wochen überhaupt nicht hilfreich sei.

Der Vatikan hat sich zu einer schnellen Entscheidung im Fall Walter Mixa durchgerungen. Schon am Samstag will Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des Noch-Bischofs annehmen – da diesem nun auch sexueller Missbrauch eines Minderjährigen vorgeworfen wird, ist er vollends untragbar geworden.

siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/vorermittlung-missbrauchsverdacht-gegen -mixa_aid_505883.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/bischof-mixa-verdacht-auf-sexuellen-missbrauch-bistu m-augsburg-zeigt-mixa-an_aid_505993.html

http://www.welt.de/vermischtes/article7517182/Sexueller-Missbrauch-Walter-Mixa-unter-Verdacht.ht ml

http://www.welt.de/vermischtes/article7521784/Mixa-der-Ministrant-und-der-Missbrauchsverdacht.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/440/510559/text/

http://www.sueddeutsche.de/bayern/285/510405/text/

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/7/iptc-bdt-20100507-292-24763872xml

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2622135_Sexueller-Missbrauch-Staatsanwalt schaft-ermittelt-gegen-Bischof-Mixa.html

http://www.fr-online.de/top_news/2623058_Missbrauchsvorwurf-gegen-Walter-Mixa.html

http://www.fr-online.de/top_news/2623058_Vatikan-nimmt-Mixa-Ruecktritt-an.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Bischof-Mixa-Kindesmissb rauch-Ermittlung-Augsburg-_arid,2139740_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.br-online.de/aktuell/bischof-walter-mixa-DID1271920552107/mixa-missbrauchsverdacht-s taatsanwaltschaft-ID1273229915603.xml

http://www.krone.at/Nachrichten/Kind_missbraucht-Zeitung_Deutscher_Bischof_Walter_Mixa_unter _Verdacht-Story-198784

http://diepresse.com/home/panorama/religion/563583/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/reli gion/index.do

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8069896,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Bischof-Mixa-wegen-sexuellem-Missbrauch-in-Verdacht-id29 53329.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Bischof-Mixa-wird-offenbar-morgen-schon-abgeloest-id29533 29.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixa-unter-Missbrauchsverdacht-article861349.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixa-Vertrauter-muss-gehen-article839489.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixas-Abloesung-steht-bevor-article861349.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bischof-Mixa-wehrt-sich-gegen-Missbrauchsvorwue rfe_aid_854486.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Vatikan-nimmt-offenbar-Mixas-Ruecktritt-an_aid_85 4588.html

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE6460FE20100507

http://www.tagesspiegel.de/politik/jetzt-gehts-nicht-mehr-nur-um-ohrfeigen/1816614.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693700,00.html

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7522645/Walter-Mixa-der-Stoerfall-fuer-den-Papst.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gZudqm8At1XxsAZOeP2d9pM20lZQ

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Mixas-Amtszeit-endet-der-Albtraum-nicht_aid_8547 10.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1488707/Ein-Verdacht-erschuettert-die-katholisc he-Kirche.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauch-verdacht-gegen-mixa-besteht- schon-laenger_aid_506104.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/bilderserie/1026782/Mixa—der-Hardliner-unter-den-Bischo efen?bildIndex=1#/beitrag/bilderserie/1026782/Mixa—der-Hardliner-unter-den-Bischoefen

http://www.derwesten.de/nachrichten/Verdacht-gegen-Bischof-Mixa-soll-schon-laenger-bestehen-id 2956582.html

http://www.n-tv.de/politik/Papst-war-ueber-Mixa-informiert-article862443.html

http://www.stern.de/panorama/papst-entscheidet-angeblich-heute-noch-bischof-mixa-steht-vor-der- abloesung-1564798.html

 

 

Mixa-Krise ist mit dem Rücktritt nicht ausgestanden

Walter W(M)ixa: Vom Papstliebling zum Paria

Fällt Mixa – fällt der deutsche Papst mit 

Nur dürre Worte aus dem Vatikan

Der deutsche Papst Benedikt lässt Mixa fallen

Jetzt heißt die Parole: Rette sich wer kann –  rettet den Papst

Benedikt 18a

Papst Benedikt XVI. tat gut daran, den Augsburger Bischof Walter Mixa aus dem Verkehr zu ziehen. Für die katholische Kirche ist die Krise damit allerdings nicht ausgestanden. Von unzähligen Skandalen beschädigt, steht sie vor Herausforderungen wie zu Zeiten Martin Luthers. Bekenntnis zur Sünde ist integraler Bestandteil des christlichen Glaubens, der Umgang damit seit Urzeiten klar geregelt. Eine von der Kirche sanktionierte Lossprechung von Schuld durch Beichte setzt Gewissensforschung, Reue und Bereitschaft zur Buße voraus. So weit die Theorie.

Der ehemalige Augsburger Bischof Walter W(M)ixa muss vor allem selbst beantworten, wie weit er diesen Ansprüchen in den vergangenen Wochen genügt hat, ob er das Bußsakrament verdient und wieder zur Communio Sanctorum zählen kann. Nach seiner Entlassung durch Benedikt XVI. hat er genug Zeit, darüber nachzudenken – die Pflichten des Amtes werden ihn von der Selbstprüfung jedenfalls nicht mehr abhalten.

Bischof Mixa 6

Wie man hört, hat sich Walter Mixa inzwischen vor sich selbst in Sicherheit gebracht – dazu sollte man ihn ganz ohne Häme beglückwünschen. Auch das ist ein christliches Gebot. Für die katholische Kirche ist der Fall nach seinem Abgang aber nicht ausgestanden. Der Casus Mixa sowie die inzwischen fast unzähligen Missbrauchsskandale haben in der katholischen Kirche in Deutschland wie zuletzt zu Luthers Zeiten die Frage nach Glauben, Vertrauen, Integrität und Führung aufgeworfen. Aus dieser tiefen Krise führt nur der Weg der Aufklärung. Das Vertrauen darauf, Tradition und kirchliche Autorität würden das Problem schon beheben, hat die Christenheit schon einmal gespalten. Martin Luther, das vergessen viele Katholiken gern, wollte die Kirche ursprünglich erneuern – und gerade nicht spalten.

Als Augsburger Bischof vertrat Walter Mixa eine Kirche, wie sie sich der sogenannte Papst Benedikt XVI. wünscht: fundamentalistisch, Rom blind ergeben, rückwärtsgewandt. Der Staat muss sich fragen, wie lange er eine katholische Parallelwelt dieses Zuschnitts noch alimentieren will.

So, das war dann das Kapitel Walter Mixa, oder?

Mitnichten.

Mit der Annahme des Rücktrittsgesuches hat der Papst seine Kirche heute von einer schwärenden Wunde erlöst.

Wirklich? 

Die Hütte brennt, die Flammen sind gelöscht, ja, aber es schwelt noch weiter im Gebälk, und die Brandursachen sind noch längst nicht wirklich klar. Derselbe Papst, der Mixa jetzt entlassen hat, der hat ihn auch vor fünf Jahren zum Bischof von Augsburg ernannt, zum Chef über 1,5 Millionen Katholiken. Es war die erste Personalentscheidung des deutschen Papstes in seiner Heimat.

Pope Benedict XVI holds the host during the the feast of the Presentation of the Lord in the Saint Peter's Basilica at the Vatican

Empfohlen hatte sich Mixa damals durch seine besondere Liebe zur Förderung junger Priester und durch die Disziplinierung eines Pfarrers, der beim Ökumenischen Kirchentag an einem evangelischen Abendmahl teilgenommen hatte – trotz großer Widerstände der Kirchenbasis. Heute muss seine Exzellenz die Entscheidung des Papstes im derzeitigen Refugium, einer Klinik für Alkoholiker in der Schweiz, entgegennehmen.

Bischof Walter Mixa war für Benedikt XVI., alias Joseph Ratzinger, ein wichtiger Mann zur Durchsetzung seiner kirchenpolitischen Linie in Deutschland.

Er bezeichnete sich selbst als „kultivierten Konservativen“. Mixa verkörperte eine Kirche, wie sie der Papst will. Ein engstirniger, verbohrter Fundamentalist, ein Hardliner, ein Rückwärtsgewandter – doch der papsttreue Stadtpfarrer von Schrobenhausen hat sich als Scheinheiliger enttarnt. Je frommer und schriller seine Sprüche wurden, desto größer wurde die Kluft zu Mixas Parallelwelt, in der er lebte und sich dazu auch noch ganz komfortabel mit Wein, Solarium und Blattgold eingerichtet hatte. Bischöfe wie Mixa sind das Ergebnis einer negativen Auslese: Nicht seelsorgerliche oder theo- logische Qualifikationen entschieden über ihren Aufstieg, sondern widerspruchslose Papsttreue und blindes Befolgen römischer Anweisungen.

Für den verstoßenen Papstliebling ist die Sache nicht ausgestanden. In der Causa Mixa wird vielerorts weiter ermittelt: Ein Sonderermittler soll nächste Woche Neues über Griffe in die Kinderheimkasse von Schrobenhausen berichten und auch über Mixas Gewalt gegen Kinder. Ein Staatsanwalt in Ingolstadt muss klären, ob er ein Sexualstraftäter ist.

Doch die katholische Kirche muss noch etwas anderes klären: Warum konnte sich das System Mixa so lange halten? Warum gab und gibt es eine nahezu irrationale Angst, Probleme in der Kirche offen auszusprechen und anzugehen?

Über Mixa und seine Umtriebe gab es seit Jahren Gerede nicht nur in den bayerischen Gemeinden, sondern auch in der Bischofskonferenz. Doch das von Mixa geschaffene System, auf das man auch bei anderen Bischöfen stoßen kann, tastete niemand an.

Bischof: Von der Leyen degradiert Frauen zu "Gebaermaschinen"

 

Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann hat die zügige Absetzung des Augsburger Bischofs Walter Mixa durch den Papst begrüßt. „So etwas habe ich in 27 Jahren noch nicht erlebt“, sagte Lehmann im „heute journal“ des ZDF. Es gebe leider immer wieder Menschen, die ihren Aufgaben in der Kirche nicht genügten. „Es bleibt eine erhebliche Verletzung des Vertrauens“, sagte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Auf die Frage, ob schon die Berufung Mixas zum Bischof ein Fehler gewesen sei, wies der Kardinal eine Verantwortung der Bischofskonferenz zurück. „Da ist unmittelbar der Papst über den Apostolischen Nuntius zuständig, und da wird es schwer, das bis ins Einzelne zu kontrollieren“. Er selbst müsse gestehen, von Gerüchten über Mixas Lebenswandel gehört zu haben, aber „die waren in Teilen so unbestimmt und verunglimpfend, dass ich mir selbst kein Bild machen konnte.“

Den Vorschlag des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick, den Pflichtzölibat für Weltpriester abzuschaffen, bezeichnete der Kardinal als bedenkenswert.

Der Vatikan entfernt Mixa aus Bischofsamt

Die Kirchenkarriere des Augsburger Bischofs Walter Mixa ist vorbei: Der Vatikan hat sein Rücktrittsgesuch, das Mixa am 21. April eingereicht hatte, am Samstag angenommen. Papst Benedikt XVI. hat dabei auf einen Paragrafen des kanonischen Rechts verwiesen, der den Ruhestand eines Geistlichen wegen Krankheit oder „anderer schwerwiegender Gründe“ vorsieht. Mixa verliert damit sowohl das Amt als Augbsburger Bischofs als auch das des Militärbischofs der Bundeswehr. Bis zur Neubesetzung des Bischofsstuhls wird Weihbischof Josef Grünwald das Bistum leiten. Das Domkapitel der Diözese Augsburg wählte Grünwald am Samstagnachmittag zum sogenannten Diözesan-Administrator, wie das Ordinariat mitteilte.

Den jüngsten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wies er am Freitag über seinen Anwalt umgehend zurück. Im Bistum Augsburg herrschte dennoch Entsetzen: Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, sprach von einem „Super-GAU“. Bereits am 29. April, eine Woche nach dem Rücktrittsangebot, war der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, nach Rom gereist, um den Fall Mixa mit dem Papst zu besprechen. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden der Bayerischen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, und dem Augsburger Weihbischof Anton Losinger. Schon damals soll es außer anderen Problemen um die Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Mixa gegangen sein. Wie die „Augsburger Allgemeine“ schreibt, soll es sich bei Mixas möglichem Opfer um einen damals minderjährigen Jungen handeln. Möglicherweise ist die Tat, die in den Jahren zwischen 1996 bis 2005 geschehen sein muss, noch nicht verjährt und damit strafrechtlich relevant. Der Leiter der Ingolstädter Staatsanwaltschaft, Helmut Walter, wollte zum Inhalt der Vorermittlungen keine Angaben machen – aus „ermittlungstaktischen Gründen“. Man stehe noch am Anfang.

Am Wochenende sind weitere belastende Details bekannt geworden. Der 69-Jährige soll in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt häufig junge Seminaristen des Priesterseminars „Collegium Willibaldinum“ mit in seine Privaträume im Bischofshaus eingeladen und mit ihnen gemeinsame Saunabesuche unternommen haben. Mixa, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war und über seinen Augsburger Anwalt die Vorwürfe „mit aller Entschiedenheit“ zurückweisen ließ, soll, so heißt es in Kirchenkreisen, homosexuelle Neigungen gehabt haben. In der Szene wurde über seinen Spitznamen „Monsi“ – abgeleitet von Monsignore – gespottet. Schon seit längerem hatte im Kirchenmilieu darüber Verwunderung geherrscht, wie es Mixa gelang, auffallend viele junge Männer in seine Priesterseminare zu locken, selbst solche, die in anderen Bistümern als ungeeignet abgelehnt worden waren.

Mixa, von 1996 bis 2005 Bischof in Eichstätt, hatte in öffentlichen Appellen jungen Seminaristen geraten, „auf sexuelle Kontakte, sei es mit Andersgeschlechtlichen oder Gleichgeschlechtlichen, zu verzichten“. Überdies hatte Mixa wiederholt die Lesben- und Schwulenparade „Christopher Street Day“ und Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben kritisiert. Im Februar hatte der Bischof für Schlagzeilen gesorgt, als er der sexuellen Revolution eine Mitschuld an den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gab.

Bischof Mixa 5

Verfemte, verteufelte und gleichzeitig gelebte Homosexualität

Alkohol und Gewalt

Rom lässt Mixa fallen um den Katholizismus zu retten

Papst-Botschaft: Nicht von der Kirche abwenden

Der Papst ortet Sünde in der Kirche 

Größte Gefahr kommt aus der Kirche selbst 

Die Sünde existiert im Kircheninneren

Benedikt 26

Um Bischof Walter Mixa wird es einsam. Nachdem er wegen Prügel-Vorwürfen unter Druck geraten war, kommen weitere Einzelheiten ans Licht. Ihm werden homosexuelle Neigungen nachgesagt. Berichtet wird über private Saunabesuche mit jungen Männern, sexuellen Missbrauch eines Jugendlichen und Alkoholprobleme.

Rom bzw. der Vatikan hatte keine Wahl. Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch des Augsburger Bischofs Walter Mixa angenommen. Mixa hatte im April um die Entbindung von seinem Amt gebeten, nachdem er wegen Prügel-Vorwürfen unter Druck geraten war. Zuletzt wurde gegen ihn zudem der Verdacht des sexuellen Missbrauchs an einem Minderjährigen laut. Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßte die Entscheidung des Papstes.

„Die Vorgänge der letzten Zeit haben das gesamte Bistum Augsburg und auch die katholische Kirche in Deutschland sehr belastet“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Der dadurch erlittene Verlust der Glaubwürdigkeit wiege schwer. „Die zügige Entscheidung des Papstes schafft die notwendige Klarheit. Sie gibt allen Beteiligten die Chance zum Neuanfang.“

Papst lässt Mixa fallen

siehe                                                                                                                                                  http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7533969/Mixa-Krise-ist-mit-dem-Ruecktritt-nicht-ausg estanden.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7541202/Der-Papst-laesst-Bischof-Walter-Mixa-fallen.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/8/iptc-bdt-20100508-203-24773026xml

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Bischof-Mixa-Bistum-will- sich-nicht-mehr-aeussern-080510-_arid,2140774_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693746,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693720,00.html

http://www.tagesschau.de/ausland/papstmixa100.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/ermittlungen-kein-bischofs-bonus-fuer-mix a_aid_506191.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/chronologie-der-fall-mixa_aid_506155.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8069896,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Papst-nimmt-Ruecktrittsgesuch-von-Bischof-Mixa-an-id295668 5.html

http://www.n-tv.de/politik/Papst-laesst-Mixa-fallen-article862443.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693797,00.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/8/iptc-bdt-20100508-252-24773826xml

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693720,00.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/518/510636/text/

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Papst-entlaesst-Mixa-aus-Bischofsamt_aid_854781.h tml

http://www.stern.de/panorama/ruecktritt-von-bischof-mixa-die-vorwuerfe-haeufen-sich-1564994.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/12/SPERRFRIST-iptc-bdt-20100512-443-24824978xml

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/papst_1.5703265.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/groesste_gefahr_kommt_aus_der_kirche_1.5693414.ht ml

http://www.tagesschau.de/ausland/papstportugal100.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,390663

 

Es ist zweifelsfrei nicht ausgestanden, Herr Ratzinger, – Sie wissen das selbst und sollten jetzt umgehend die logischen und moralischen Konsequenzen ziehen. Zeigen Sie wenigstens einen Rest an Größe und Menschlichkeit, denn Sie haben große Schuld durch Vertuschung und stillschweigende Duldung auf sich geladen. Machen Sie tatsächlich den Weg frei für einen Neuanfang: Treten Sie von ihrem Amt als Papst zurück …

 

Die Fortsetzung dieses Beitrags finden Sie in    Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa  –  Teil 5

 

Ich habe da noch einen Tipp für Sie, damit Sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ich wüsste doch in Wahrheit garnicht, weshalb ich besonders die katholische Kirche so vehement vorführe und ihre Scheinheiligkeiten ans Licht zerre. Ich spreche nicht gerne davon und erinnere mich auch nicht gerne, aber ich habe selber einschlägige Erfahrungen machen müssen, wozu die Würdenträger und die Sisters of God fähig sind. Hinter diesem Link    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html     finden Sie meinen Roman „Dunkle Tage der Kindheit“, kein neues Leidensszenario, sondern ein Überlebensbuch, das Mut macht das Unrecht öffentlich zu machen. Sie finden dort auch eine Leseprobe

Cover 2a

Einige Leser/innen haben mir vorgeworfen, ich würde einen Privatkrieg gegen die katholische Kirche führen, während andere nur erschüttert über das Gelesene waren. Ich bekam auch Morddrohungen, weil ich die heilige Mutter Kirche verunglimpfen würde. Das alles sei schließlich mehr als 50 Jahre her  –  und irgendwann müsse auch mal Ruhe sein. Andere rieten mir lieber einen Ausgleich, eine Versöhnung mit der katholischen Kirche zu suchen. Doch Autoren, ich nenne mich ganz bewusst nicht Schriftsteller, haben mit ihrem Verständnis und der Kunst der Sprache, die sie leicht als Waffe einsetzen können, auch eine Verpflichtung, die Verpflichtung verborgene und verleugnete Wahrheiten ans Licht zu zerren, den Opfern von Gewalt wenigstens ein kleines Stück Gerechtigkeit und Wahrheit zurückzugeben. Ich bin schließlich kein Geburtstags-Dichter und auch nicht nur für schöne Geschichten mit Happy Ends zuständig. Es ist nicht meine Aufgabe mit einer seit Jahrhunderten existierenden Unrechtsorganisation einen Seperatfrieden zu schließen. Ich klage an, aber ich suche nicht die Versöhnung, denn die toten Opfer von katholischer Gewalt in Kinderheimen lassen dies nicht zu.

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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