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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 5

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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 5

Vatikan-Flagge

Nach dem Stock zuschlagen mit dem Gürtel

„Warte nur, bis Mixa kommt“

Schläge mit Faust, Stock und Gürtel

Der Fall Mixa spaltet die deutschen Katholiken

Ist W(M)ixa ein völlig durchgeknallter Psychopath?

Bischof Mixa 2

Der Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Mixa erhärtet sich nicht – die Prügelvorwürfe gegen ihn werden aber massiver. Mixa ging offenbar mit ungeheurer Brutalität gegen Kinder vor. Das bestätigt der Bericht eines Sonderermittlers. Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa hat nach den Ergebnissen einer unabhängigen Untersuchung in den 70er und 80er Jahren gezielt Heimkinder des katholischen Waisenhauses von Schrobenhausen körperlich und psychisch misshandelt oder misshandeln lassen. Als Stadtpfarrer habe Mixa mit der Hand und zum Teil mit Gegenständen „schwere körperliche Züchtigungen“ vorgenommen, sagte der mit den Ermittlungen der Vorfälle beauftragte Rechtsanwalt Sebastian Knott.

Die Aussagen der Opfer, die zum Teil eidesstattliche Erklärungen abgegeben hatten, wertete Knott als glaubhaft. Strafrechtlich seien die Vorwürfe allerdings verjährt. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte die neben Mixa auch gegen Ordensschwestern des Heimes gerichteten Vorwürfe zuerst veröffentlicht. Nach anfänglichem Leugnen räumte dieser später gelegentliche Ohrfeigen ein und trat schließlich vor drei Wochen zurück. Papst Benedikt XVI. nahm dieses Rücktrittsgesuch inzwischen an.

Laut Knott hörten die Kinder des Waisenhauses sehr oft von den Ordensschwestern in dem Heim den Satz „Warte nur, bis Mixa kommt“. Den Kindern sei bewusst gewesen, dass dieser regelmäßig prügelt. Außerdem habe Mixa immer wieder Kinder beschimpft und bedroht. Einem Mädchen habe er gesagt: „Ich möchte, dass du mich niemals vergisst. Dazu werde ich deine Zukunft ruinieren.“ Die von Knott als glaubhaft bezeichnete Frau benötige bis heute therapeutische Hilfe. Ein Mädchen sei unter den Schlägen zusammengebrochen. „Er sagte oft Sätze wie: ‚In Dir ist der Satan, den werde ich Dir schon austreiben‘, zitierte Knott einen ehemaligen Heimjungen. Die in dem Heim beschäftigten Nonnen hätten Mixa oft mit den Worten „Hau nei … hau nei … “ angestachelt. In dem Bericht beschreibt der Rechtsanwalt auch einen bisher noch nicht bekannt gewordenen Fall eines Jungen, der von seinem dritten bis fünfzehnten Lebensjahr in dem Heim war. Dieser sei 1982 in seinem letzten Jahr in dem Heim zu Mixa gerufen worden. Der Pfarrer habe ihm dann die Hose herunter gezogen und mit einem Stock auf den nackten Hintern geschlagen. Nachdem der Stock unter den Schlägen zerbrochen sei, habe Mixa seinen Gürtel aus der Hose gezogen und damit noch weitere fünf bis sechs Mal auf den nackten Hintern eingeschlagen. Dazu passt ein kleines Detail, das Knott nicht verschweigt: Er habe eine E-Mail eines Priesters erhalten, der vor einigen Jahren engen Kontakt zu Mixa hatte. Im Zuge der Wiener Groer-Affäre soll Mixa gesagt haben: Wenn ihm so etwas passieren sollte – er würde lügen. 1995 hatte ein ehemaliger Schüler Groers schwere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen den Erzbischof von Wien erhoben. Groer reichte ein Rücktrittsgesuch ein.

Siehe     http://www.n-tv.de/panorama/Warte-nur-bis-Mixa-kommt-article872920.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694803,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694847,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Staatsanwalt-stellt-Ermittlungen-gegen-Ex-Bischof-Mixa-ein-i d2981692.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,8072204,00.html

http://www.stern.de/panorama/ex-bischof-walter-mixa-kein-missbrauch-aber-ein-neuer-pruegelfall- 1566389.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/mixa-staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-wegen-miss brauch-ein_aid_508177.html

http://www.welt.de/vermischtes/article7627705/Mixa-wollte-mit-Schlaegen-den-Satan-austreiben.ht ml

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7629837/Der-Fall-Walter-Mixa-spaltet-die-Katholiken .html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hbJMseYBUmrUWcrc8YRnk4bM74bg

http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E23F8DBB82BD24CEDB69A312 AA3ABB1A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.main-netz.de/nachrichten/vermischtes/dpa/vermischtes/art7123,1203981

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1225309&kat=30

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Akte-Mixa-Noch-mehr -Taetlichkeiten-_arid,2144557_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/mixa-heimkinder-schlaege-ID1270017679 191.xml

http://nachrichten.rp-online.de/wissen/pruegelvorwuerfe-gegen-bischof-mixa-erhaertet-1.75400

http://www.n24.de/news/newsitem_6059480.html?id=848931&autoplay=true

http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Eichstaett-wochennl192010-Hanke-greift-Bistum-Aug sburg-an;art155371,2277862

http://www.kath.net/detail.php?id=26698

 

Wurde Mixa Opfer einer Vatikan-Intrige? 

Verschwörungsgerüchte um Mixas Rücktritt

Gibt es mal wieder einen Vatikan-Krimi?

Mixas Rückkehr ins Augsburger Bischofspalais löst großen Wirbel aus

Mixa erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vatikan  

Mixa: Gibt es jetzt einen Rücktritt vom Rücktritt 

Hier geht es nicht um Christentum oder Gott – es geht allein um Macht und persönliche Eitelkeiten

Grundsätzlich ist den Herrschern des Vatikan jede Schweinerei zuzutrauen

Mixa prüft juristische Schritte gegen den Vatikan

“Die wollten nur ihren eigenen Arsch retten, egal wer dabei geopfert wird“

Die Tragik des Bischofs ist die Tragik der Katholischen Kirche

Folgt nun eine schmutzige Klage gegen den sogenannten Papst Benedikt?

Der Papst persönlich setzte Mixas Rücktritt durch

Mixa ist ein sehr kranker Mann mit Realitätsverlust …  

Mixa ist ein geistlicher und geistig katholischer Amokläufer

Deutsche Bischöfe erklären Mixa für geisteskrank

Mixa ist Täter und Opfer in einem unüberschaubaren Sumpf der Heuchelei und des Verbrechens

Die Akte Walter W(M)ixa

Papst Benedikt wusste schon länger von den massiven Alkoholproblemen des Bischof W(M)ixa

Mixas Handlungsweise ist noch würdeloser als die des Vatikan

Benedikt persönlich steuerte die Kampagne gegen den unerwünschten Bischof

Eine wahre gottlose Schlammschlacht unter den “Gottesmännern”

Dantes höllisches Inferno ist pure Realität –  in Augsburg und im Vatikan

Benedikt 12a

Ein Bischof als Schänder – mit dieser Anschuldigung schienen sich schlimmste Befürchtungen zu bewahrheiten. Mancher fühlte sich an Dantes Inferno erinnert, in dem die Kirche als Ort der Wollust geschildert wird. Doch nur sieben Tage, nachdem die Eilmeldung vom tiefen Fall des Walter Mixa über den Ticker gelaufen war, teilte die Justiz mit, die Missbrauchsvorwürfe entbehrten jeder Substanz. Zunächst deutete alles auf ein bedauerliches Versehen hin. Doch nach genauer Rekonstruktion der Vorgänge ergibt sich ein anderes Bild. Der Augsburger Bischof ist nicht das Opfer eines Irrtums geworden, sondern zumindest eines von Übereifer und Verantwortungslosigkeit.

Mehr noch spricht allerdings für eine kunstvoll geschmiedete Intrige. Die „Welt“ konnte Akten der Staatsanwaltschaft einsehen, hat vertraulich übermittelte Informationen geprüft und mit zahlreichen Beteiligten gesprochen. In der Gesamtschau entsteht ein Kirchen-Krimi, in dem höchste katholische Würdenträger mitgewirkt haben. Sie beschädigten den Ruf ihres Amtsbruders, missachteten erprobte Verhaltensregeln der Kirche, nahmen die Verletzung der Privatsphäre eines jungen Mannes in Kauf und gaben brisante Informationen an die Presse, mit nur einem Ziel: Der Machterhalt der römisch Katholischen Kirche und die eigene Schuld von Bischöfen und Kardinälen zu vertuschen, – rette sich, wer kann. Die Ergebnisse der Recherche haben Walter Mixa dazu bewogen, sich jetzt erstmals persönlich zu dem Missbrauchsskandal zu äußern. Er sagte der „Welt: „Diese Zusammenhänge kannte ich so noch nicht. Ich bin enttäuscht über das Verhalten der Verantwortlichen in der Kirche für diese Affäre.“

Eine Schlüsselszene der Geschichte spielt in München. Nymphenburger Straße, Montag, den 3. Mai, 18 Uhr: Bei Generalstaatsanwalt Christoph Strötz hat sich Besuch aus dem Bistum Augsburg angemeldet. Es kommen Weihbischof Anton Losinger und Generalvikar Karlheinz Knebel; sie werden von einer Pastoralreferentin, der Trauma-Therapeutin Maria F., begleitet. Die Gäste bringen den angeblichen Missbrauchsfall Mixa zur Anzeige und legen eine Aktennotiz vor, die bei den Ermittlungen die einzige belastende Aussage gegen Mixa bleiben wird. Verfasserin der Notiz ist F. Ihr acht Sätze umfassender Text erzählt von einem 16 Jahre alten Ministranten, den Mixa in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 bis 2005) mehrfach abends zu sich eingeladen haben soll. Erwähnt werden Probleme des Jugendlichen in der Schule und während des Studiums, die, so legt der Vermerk nahe, auf den Kontakt mit Mixa zurückzuführen seien. Inzwischen sei im „Umfeld“ des mittlerweile erwachsenen Mannes eine „Mauer des Schweigens“ errichtet worden, heißt es vieldeutig. Einen konkreten Hinweis auf ein sexuell motiviertes Verbrechen enthält das Papier nicht. Eindeutig ist nur die Überschrift: „Missbrauchsverdacht gegen Bischof Mixa“. Der Name des vermeintlichen Opfers wird nicht genannt. Die Informationen der Notiz stammen nicht von der Autorin selbst, sondern von einer kirchlichen Mitarbeiterin aus dem Bistum Eichstätt. Die Frau wiederum hat ein Gerücht kolportiert und mit dem betroffenen jungen Mann nicht darüber geredet.

Erzbischhof Zollitsch

Obwohl die Aktennotiz so vage ist, hat sie schon vier Tage zuvor eine wichtige Rolle gespielt. Vatikanstadt, Donnerstag, den 29.April: Der Papst empfängt in einer kurzfristig anberaumten Audienz den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, den Münchner Erzbischof Reinhard Marx, der für alle bayerischen Bischöfe spricht, und den Weihbischof Losinger. Bevor die Runde um zwölf Uhr gemeinsam zu Mittag isst, berät sie über Mixa. Der hat zu diesem Zeitpunkt bereits wegen der Prügelvorwürfe und auch des Verdachts, überteuerte Antiquitäten mit Stiftungsgeldern angekauft zu haben, um seine Entlassung gebeten. Rom zögert – aber der Drang die hohen und mächtigen katholischen Würdenträger aus der medialen Schusslinie zu holen, ist übermächtig. Der Heilige Vater kennt Mixa seit Langem, die beiden duzen sich. Kurz nach seiner Wahl zum Pontifex berief Benedikt XVI. den Weggefährten nach Augsburg. Doch der Augsburger Bischof hatte mit drastischen Äußerungen stets polarisiert. Mit seinem wahrheitswidrigen Dementi, nie körperliche Gewalt gegen Jugendliche angewandt zu haben, ist er nun in den Augen vieler Gläubiger untragbar geworden. Die drei Gäste aus Deutschland bedrängen den Papst, wollen eine Entscheidung und übergeben ihm ein Dossier, das Mixa schwer belastet. Es enthält offenbar auch die Notiz mit dem Missbrauchsvorwurf. Walter Mixa ahnt, dass sich etwas gegen ihn zusammenbraut.

Worum es aber genau geht, sagt ihm keiner. Er hat sich in die Schweiz zurückgezogen, Kirchenkreise spekulieren über Alkoholprobleme. Und darüber, Mixa könnte seinen Rückzug bereuen und ernsthaft eine Rückkehr nach Augsburg planen.

Benedikt 25a

Basel, Universitäre Psychiatrische Kliniken, Samstag, 1. Mai: Der Noch-Bischof bekommt Besuch. Die Erzbischöfe Zollitsch und Marx machen Mixa klar, dass es für ihn keinen Rückzug vom Rückzug geben kann. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ drohen sie ihm mit Konsequenzen, sollte er um sein Amt kämpfen. In diesem Zusammenhang erwähnen sie auch einen Missbrauchsverdacht, ohne ihn jedoch zu konkretisieren.

Ging es darum, den Amtsbruder einzuschüchtern?

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat eine Handvoll Journalisten eingeladen. Sie werden über die neueste Entwicklung im Fall Mixa unterrichtet. Bedingung: Die Öffentlichkeit darf nicht erfahren, dass die Information von der Kirche stammt. Doch die „Augsburger Allgemeine“ prescht vor und meldet auf ihrer Internetseite: „Sexueller Missbrauch – Walter Mixa unter Verdacht.“ Um 12.50 Uhr läuft eine Eilmeldung über den Ticker. Mixa wird zur Topnachricht. Grünen-Chefin Claudia Roth sagt, wenn die Vorwürfe zuträfen, zeuge dies „von einer nicht für möglich gehaltenen moralischen Verkommenheit und bodenlosen Scheinheiligkeit“.

Nun beauftragt Mixa den Anwalt Gerhard Decker, lässt ihn die Vorwürfe „mit aller Entschiedenheit“ zurückweisen. Das vermeintliche Opfer ist da noch ahnungslos.

Rom, Samstag, 8. Mai, zwölf Uhr: Der Papst nimmt den Rücktritt Mixas an. Er handelt ungewöhnlich schnell, die Prüfung eines Demissionsangebots dauert sonst Monate. Eine Viertelstunde später tritt in Augsburg Generalvikar Knebel vor die Presse, um eine Erklärung zu verlesen. Knebel, der neben Weihbischof Losinger in den Medien als Kandidat für die Mixa-Nachfolge genannt wird, lobt das Vorgehen des Bistums. Man habe „in Übereinstimmung mit den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 2002“ gehandelt und „einen Verdachtsfall ohne Ansehen der Person zur Anzeige gebracht“.

Fragen sind nicht zugelassen, Knebel verlässt wortlos den Raum. Dabei wirft der Hinweis auf die eigenen Leitlinien zum Umgang mit Missbrauch etliche Fragen auf. In dem Katalog, der derzeit überarbeitet wird, steht zum Beispiel unter Punkt II.3, man müsse mit dem Verdächtigten ein Gespräch führen, in Anwesenheit eines Juristen. Ferner heißt es: „Mit dem (mutmaßlichen) Opfer bzw. seinen Erziehungsberechtigten wird umgehend Kontakt aufgenommen.“

Und: „Die Fürsorge der Kirche gilt zuerst dem Opfer.“ Im konkreten Fall wird allerdings nicht so verfahren: Das vermeintliche Opfer Franz Xaver* erfährt erst einen Tag nach den ersten Berichten, dass Mixa ihn missbraucht haben soll.

„Wir sind Kirche“-Sprecher Christian Weisner äußerte Verständnis für Mixas Wunsch nach einer Rückkehr in die Seelsorge. Diese sei aber in Mixas früheren Bistümern Eichstätt und Augsburg völlig undenkbar. „Das sollte um des Friedens in der Diözese und der Autorität seines Nachfolgers willen lieber außerhalb seines bisherigen Wirkungsbereichs erfolgen.“ Angesichts des derzeit ohnehin großen Vertrauensverlustes der katholischen Amtsträger solle Mixa sich nicht als Märtyrer fühlen, forderte Weisner. Vielmehr müsste er sich bewusst werden, dass nicht die zum Glück unbestätigten Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs, sondern seine früheren Prügelstrafen, deren Leugnen und die finanziellen Unregelmäßigkeiten der Waisenhausstiftung unter seiner Verantwortung die Gründe seines Rücktritts waren. Er appellierte an den Bischof, nicht zur Belastung für die ganze katholische Kirche in Deutschland werden.

siehe     http://www.welt.de/politik/deutschland/article8015650/Walter-Mixa-das-Opfer-einer-Kirchenintrige.h tml

http://www.welt.de/aktuell/article8069544/Mixa-fuehlt-sich-von-Amtsbruedern-im-Stich-gelassen.htm l

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hO068OecM1UmWEdeI9INZyKuTzhw

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Verschwo erungstheorien-um-Mixas-Ruecktritt-arid,2166370_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Walter-Mixa-Rueckkehr-A ugsburg-Palais-Dom-_arid,2168381_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Walter-Mixa-Ruecktritt-Int erview-Losinger-_arid,2168383_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.morgenpost.de/politik/article1324484/Mixa-sieht-sich-als-Opfer-einer-Kirchen-Intrige.htm l

http://www.abendzeitung.de/bayern/192144

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/ermittlungen-kein-bischofs-bonus-fuer-mix a_aid_506191.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/bischofsamt-mixa-will-ruecktritt-vom-ruec ktritt_aid_519961.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/mixa-gibt-es-einen-ruecktritt-vom-ruecktritt_aid_519230. html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/augsburg-mixa-wohnt-wieder-im-bischofs palais_aid_519046.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/augsburger-bischof-papst-veranlasste-mix as-ruecktritt_aid_521159.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/tid-18673/fall-walter-mixa-schlammschlac ht-unter-gottesmaennern_aid_520271.html

http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-wurde-mixa-ruecktritt-gezwungen-802435.html

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/walter-mixa-gibt-nicht-803074.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1530989/Bischof-Mixa-ueberraschend-in-Augsb urg-aufgetaucht.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hG-DKRHCdLJMJEG2NtYVcWEhzQ9A

http://www.sueddeutsche.de/bayern/ex-bischof-von-augsburg-mixa-ruckelt-am-ruecktritt-1.960025

http://www.sueddeutsche.de/bayern/bistum-augsburg-mixas-dolchstosslegende-1.959485

http://www.n24.de/news/newsitem_6128268.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8079305,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Wie-im-Fegefeuer-Streit-um-Mixas-Ruecktritt-id3117578.html

http://www.n-tv.de/politik/Marx-wehrt-sich-gegen-Mixa-article923670.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,701017,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,701126,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,701205,00.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/der-fall-mixa-die-tragik-des-bischofs-die-tragik-der-kirche-1.960 573

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Mixa-Bischof-Klage-Papst -arid,2171038_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article8082520/Kirche-haelt-Mixa-fuer-unglaubwuerdig.html       http://www.welt.de/politik/deutschland/article8083029/Bischof-Mixa-ist-ein-kranker-Mann.html

http://www.swp.de/reutlingen/nachrichten/politik/art4306,521765

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Region/Artikel,-Pressestimmen-Mixa-beschae ftigt-das-ganze-Land-_arid,2171469_regid,2_puid,2_pageid,4634.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Angst-vor-der-Versteine rung-_arid,2171499_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Schlammschlacht-Ruecktri tt-Mixa-_arid,2171059_regid,2_puid,2_pageid,4290.html

http://nachrichten.rp-online.de/titelseite/bischoefe-halten-mixa-offenbar-fuer-gemuetskrank-1.78711

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1071148/Pater-Gemmingen-Mixa-handelt-toericht#/b eitrag/video/1071148/Pater-Gemmingen-Mixa-handelt-toericht

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2764414_Mixa-ist-Taeter-nicht-Opfer.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/bischof-im-widerstand/1862100.html

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB60017851EEE474ABCBECD7E E538B6F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/mixas-verhalten-ist-unwuerdig/1863400.html

Bischof Mixa 5

 

Causa Mixa: Dem sogenannten Papst Benedikt lagen angeblich massive Beschwerden vor

Der Fall des Augsburger Bischofs W(M)ixa wird immer pikanter     

Die schmutzige Affäre des Bischofs Walter Mixa

Offenbar lag Papst Benedikt XVI. eine Akte mit Vorwürfen engster Mitarbeiter vor, die Mixas Alkoholsucht und sexuelle Übergriffe beklagten. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erhoben engste Mitarbeiter Mixas schwere Vorwürfe. Dabei gehe es zum einen um Alkoholabhängigkeit und eine massive Beeinträchtigung der Arbeits- und Wahrnehmungsfähigkeit Mixas. Zum anderen sei aber auch die Rede von sexuellen Übergriffen auf junge Priester. Gute Ratschläge Wohlmeinender seien jahrelang an ihm abgeprallt. Zudem hätten zwei Priester aus den Bistümern Augsburg und Eichstätt unabhängig voneinander von homosexuellen Übergriffen Mitte der 90er-Jahre berichtet, als sie sich in einem Zustand emotionaler Abhängigkeit befunden hätten. Die Schilderungen seien präzise gewesen bis hin zu dem Detail, dass der damalige Stadtpfarrer Mixa am Morgen danach erst zur Beichte gegangen sei, ehe er wieder die Messe zelebrierte.

Hier zeigt sich wieder einmal die Entfremdung der katholischen Würdenträger, der Priester, Äbte, Bischöfe und Kardinäle von den Menschen, die sie angeblich vor Gott zu vertreten wünschen, ihre weltlichen und allzu menschlichen Allmacht- und Herrschaftsansprüche, ihre Bigotterie, Weltfremdheit und Unkenntnis vom realen Leben angesichts ihrer Lebenskreise in einem geschlossenen System alter Männer und nahezu grotesk sexualisierter Kinderschänder innerhalb der Amtskirche. Von der großspurig angekündigten Offenheit und Transparenz, von der Zusammenarbeit mit der staatlichen Justiz um potenzielle Sexualstraftäter aus den eigenen Reihen der Strafverfolgung zuzuführen, ist nichts zu erkennen. Nach wie vor sehen die Bischöfe keine zwingende Notwendigkeit gegen Priester u.a. Geistliche, die Sexualstraftaten begangen haben, bei der Staatsanwaltschaft grundsätzlich anzuzeigen und so der Strafverfolgung zuzuführen  –  aber so offenbart sich eben auch die ganze verlogene Bösartigkeit des heuchlerischen Vatikan, der ekelerregende Schmutz aus Kriminalität, Intrigen und persönlichem Machtmissbrauch um die Bewahrung der längst ad absurdum geführten Machtposition am Rande der menschlichen Gesellschaft. Da werden nach wie vor geheime Akten geführt und sorgfältig vor der Öffentlichkeit verborgen, Ränke und Komplotte geschmiedet wie in den Reihen der Mafia und anderer großer Verbrecherorganisationen, – nur dass sich dieser ganze Schmutz aus den Mauern des Vatikan heutzutage nicht mehr so wirklich geheimhalten lässt wie vor 100 Jahren.

siehe     http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/causa-mixa-papst-lagen-massive-beschwe

 

Diözese Augsburg will Mixa nur noch loswerden

Geheime Vatikanakte belastet Walter Mixa

Der Vatikan und der Papst schweigen  – wie immer 

Zoff und hohntriefender bigotter Zynismus im Vatikan

Mein Gott Walter – der Vatikan und sein Bischof Mixa

Wein, Sex und Gesang

Bischof Mixa 6

Walter W(M)ixa – ein hochmütig arroganter Alkoholiker mit homophilen Anwandlungen 

Deutsche Bischöfe bestätigen die Existenz der Geheimakte Mixa

Mixa und die keusche Hure 

Der Fall Mixa wird zur Causa Benedikt

Von Bischöfen, heilig keuschen Huren, einem sogenannten Papst und dem gottlosen Vatikan 

Kriegt Mixa jetzt einen hohen Vatikan- Posten, um ihn zum Schweigen zu bringen, damit ein schöner Scheinfrieden herbeigeredet werden kann?

ITALY-POPE-VESPERS

Der Vatikan schweigt sich zum angeblichen Geheimdossier über Ex-Bischof Mixa aus. Bei seinen ehemaligen Schäflein ist der streitbare Kleriker mittlerweile unerwünscht. „Der Papst hat natürlich seine Entscheidung zum Rücktritt Walter Mixas auf der Basis von Informationen getroffen. Woher er diese bekommen hat, ist je- doch zweitrangig“, erklärte Vatikansprecher Padre Fedrico Lombardi am Montag. „Es ist klar, dass die Presse spekuliert, aber wir wollen zu diesen Spekulationen nicht auch noch beitragen“, sagte Lombardi zu den Veröffentlichungen über Alkoholmissbrauch und sexuelle Übergriffe auf jüngere Priester durch Mixa. Es gebe nichts Neues zu berichten. In den Medienberichten war von Zeugen aus dem engsten persönlichen Umfeld Mixas die Rede, deren Aussagen über seinen Lebenswandel dem Dossier beilägen. So gebe es Mitarbeiter, die den heute 69-Jährigen als „Spiegeltrinker“ beschrieben, der seinen Alkoholpegel über den Tag hinweg halten müsse. Andere Zeugen schilderten homosexuelle Übergriffe, „weiche Vergewaltigungen“, des Bischofs in seiner Zeit als Stadtpfarrer Mitte der 90er-Jahre.

Als besonders brisant gilt ein von der „Süddeutschen Zeitung“ zitierter Dialog zwischen Mixa und einem jungen Mann, der sich während eines gemeinsamen Urlaubs massiv von dem Geistlichen bedrängt fühlte. „Bleib hier, ich brauche deine Liebe“, soll Mixa gesagt haben, woraufhin der Priester erklärte, er sei doch nicht schwul. „Ich doch auch nicht“, soll Mixa beteuert haben. „Und was war gestern Abend?“, lautete die ungläubige Gegenfrage. Das sei „im Überschwang der Gefühle“ geschehen, so Mixa. Er habe es gebeichtet. Der Zeitung zufolge stammt die Zeugenaussage allerdings nicht von dem jungen Mann selbst, sondern von Augenzeugen.

Laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ soll Mixa zudem auch noch Stiftungsgelder für Waisenkinder an eine in Rom lebende Person gesandt haben, die in einem Milieu verkehrte, „mit dem man ihn nicht in Verbindung bringen sollte“. Das Dossier habe Papst Benedikt XVI. vorgelegen und ihn bei seiner Entscheidung über das Rücktrittsgesuch des umstrittenen Bischofs maßgeblich beeinflusst, hieß es.

Der Anwalt Mixas, Gerhard Decker, äußerte Zweifel an Berichten über das Dossier: Sein Mandant könne und wolle sich nicht zum „angeblichen Inhalt ihm nicht bekannter ´Dossiers´ und ´Geheimakten´ äußern“, heißt es in einer Stellungnahme auf der Internetseite kath.net. „Ich halte es mit den Grundsätzen des Rechtsstaats für unvereinbar, sich auf angebliche Quellen zu berufen, die niemand nachprüfen kann, auch nicht die unmittelbar davon Betroffenen“, wird Decker zitiert. Er halte es für unwahrscheinlich, dass Teile der Presse Zugang zum Archiv des Vatikans oder des päpstlichen Nuntius hätten. Die öffentliche Auseinandersetzung um Mixa führt nach Ansicht des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, zu „schwerem Schaden für Mixa und die katholische Kirche“. Mit Mixas Interview zu seinem Rückzug sei eine neue Eskalation der Vorgänge eingetreten. „Das ist eine bittere Entwicklung, die zu einer vergifteten Situation führt“, sagte Glück. Jetzt müsse mit Hilfe des Vatikans die ganze Angelegenheit um Mixa geklärt werden, sonst bleibe eine „unerträgliche Situation vonVerdächtigungen und Vorwürfen“.

Die deutsche katholische Kirche lässt ihren prominentesten Sünder fallen: Nach erneuten schweren Missbrauchsvorwürfen gegen Walter Mixa drängt der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats den Ex-Bischof, das Bistum zu verlassen – damit endlich wieder Ruhe einkehrt.

siehe      http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/bischofssitz-augsburg-will-mixa-loswerde n_aid_521730.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,701880,00.html

http://www.br-online.de/aktuell/der-fall-walter-mixa-DID1271920552107/mixa-ruecktritt-gerichtshof-I D1276681212986.xml

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,8080526,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Geheime-Papst-Akte-belastet-Mixa-id3134348.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mixa-reaktionen-auf-papst-akte-kaum-mehr-ertraeglich-1.9 62830

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1004275

http://www.welt.de/aktuell/article8127978/Katholiken-Praesident-tief-besorgt-wegen-Mixa-Debatte.h tml

http://www.welt.de/aktuell/article8131098/Der-Geheimdienst-des-Vatikans-und-der-Fall-Mixa.html

http://www.n-tv.de/politik/Vatikan-schweigt-zur-Akte-Mixa-article931365.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/welche-folgen-haben-die-vorwuerfe-gegen-mixa/1865252.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/zoff-und-zynismus/1865214.html

http://www.ksta.de/html/artikel/1276696254447.shtml

http://www.ksta.de/html/artikel/1273823438434.shtml

http://www.abendzeitung.de/politik/193951

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mein-gott-walter/

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/fall-mixa-bischoefe-haben-geheimdossier- angelegt_aid_522251.html

http://www.zeit.de/news-nt/2010/6/22/iptc-bdt-20100622-439-25258220xml

http://www.sueddeutsche.de/bayern/vorwuerfe-gegen-walter-mixa-papst-weiss-seit-april-bescheid-1 .963579

http://www.welt.de/aktuell/article8139178/Der-Fall-Mixa-wird-zu-einer-Causa-Benedikt.html

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/bischofskonferenz-bestaetigt-weitergabe-mixa -akte-lby-813928.html

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/308870.html

http://www.stern.de/panorama/neue-vorwuerfe-in-affaere-um-ex-bischof-mixa-und-die-keusche-hur e-1575684.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/katholische-kirche-aus-und-amen-fuer-walter-mixa-1.963665

 

 

Papst Benedikt - 2

Wird da bereits still und leise im Hintergrund ein gut dotierter, hoher Posten im Vatikan für den bigotten Ex-Bischof W(M)ixa vorbereitet?

Bischof Mixa, der Reumütige?  

Mixa gibt auf und bittet um Verzeihung

Walter Mixa hat sich endgültig mit dem Verlust des Augsburger Bischofsamtes abgefunden und wird seine Wohnung im Bischofshaus verlassen. Der Spuk ist erst einmal vorbei. Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa hat seinen endgültigen Rückzug aus dem Bistum erklärt. Am Dienstagabend hatten sich Vertreter der Augsburger Bistumsleitung mit Mixa und seinem Anwalt getroffen, am Mittwoch veröffentlichten beide Seiten eine gemeinsame Stellungnahme. Der zurückgetretene Bischof will demnach das Bischofspalais verlassen, in das er vor zehn Tagen überraschend wieder eingezogen war, das Bistum sucht für ihn eine vorübergehende Wohnung. Auch versprach Mixa, bei seinem Besuch beim Papst am 2. Juli seinen Rücktritt nicht infrage zu stellen. Er nahm außerdem seine Anschuldigungen gegenüber seinen Bischofskollegen Marx und Zollitsch zurück und gab an, dass er „für den Druck, den er bei Unterzeichnung seines Rücktritts empfunden hat, niemand verantwortlich und niemandem Vorwürfe macht“.

Bemerkenswert ist der persönliche Brief aus der Feder des Bischofs, den das Bistum Augsburg am Mittwochmittag im Internet veröffentlichte. Darin bittet Mixa die Gläubigen dreimal um Versöhnung und Verzeihung „für alles, was ich nicht recht gemacht habe“. Er habe sich immer bemüht, den richtigen Weg einzuschlagen, schreibt der 69-Jährige. „Ich will keineswegs verschweigen, dass mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind. Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte. Er wolle nichts beschönigen, er sei „in vieler Hinsicht schuldig geworden“ und bitte um Entschuldigung und um Verzeihung „bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe.“ Was die konkreten Vorwürfe gegen ihn angeht, windet sich Mixa allerdings nach wie vor um ein Schuldeingeständnis herum. Über die Schläge, die er ehemaligen Heimkindern verabreicht hat, heißt es: „Wie allgemein bekannt, bin ich durch die widrigen Umstände, die sich wegen der Misshandlungen in verschiedenen Internaten und Häusern ergeben haben, auch ins Gespräch gekommen.“ Als Stadtpfarrer von Schrobenhausen habe er eine Mitverantwortung für das Kinder- und Jugendheim gehabt. Den Medien wirft er „tendenziöse“ Berichterstattung vor.

Mixa macht deutlich, dass er auch künftig, Gottesdienste abhalten, Sakramente spenden und Firmungen vornehmen wolle. Der Papst habe ihm das auch schriftlich zugesichert. Mixas „ganz großer Wunsch“ sei es nun aber, dass in der Diözese „Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden und dass wir alle zu einem Einverständnis und zum Frieden in der Gemeinschaft der Kirche finden“. Dazu will er mit seinem Brief beitragen.

Mixa verdiene Respekt wegen seiner Erklärung, sagte Christian Weisner von der Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“. Doch seien damit längst nicht alle Probleme gelöst. Weder für die Diözese, da gebe es wohl noch lange keinen Frieden. Aber auch für die Kirche insgesamt bleibe die Strukturfrage offen, wie Walter Mixa überhaupt in ein so hohes Amt kommen konnte, da es doch offenbar schon vor seiner Ernennung zum Bischof Gerüchte über sein Alkoholproblem gegeben habe.

siehe  http://www.tagesspiegel.de/politik/bischof-mixa-der-reumuetige/1866866.html

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1005117

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2779348_Ex-Bischof-Mixa-gibt-auf.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/ex-bischof-walter-mixa-gibt-auf_aid_52262 2.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,8084311,00.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixa-hat-ein-Einsehen-article936192.html

 

 

„Wir haben ihn nicht eingeladen“

Walter Mixa geht ins Frauenkloster

Ein bayerisches Frauenkloster wird zum Ruhesitz für Bischof Mixa. Der wegen Prügelvorwürfen zurückgetretene Geistliche übt dort keinen seelsorgerischen Auftrag aus. Der Papst gesteht ihm jedoch Ausnahmen zu. Das Augsburger Ordinariat bestätigte entsprechende Medienberichte. Dort bekommt Mixa nach Angaben des Kultusministeriums rund 70 Prozent seiner früheren Bischofsbezüge als Ruhestandsgeld. Das sind brutto etwa 5400 Euro – plus einer Aufwandsentschädigung als früherer Militärbischof.

Mixa wird den Angaben zufolge ohne seelsorgerischen Auftrag bei den Franziskanerinnen der Maria-Stern-Schwestern in Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries wohnen. Er habe als emeritierter Bischof keinen Dienstherren, hieß es. Der Ort Fünfstetten gehört zum Bistum Eichstätt, die Franziskanerinnen unterstehen aber der Diözese Augsburg. In beiden Bistümern war Mixa Bischof. Es steht Mixa frei, Aushilfen in der Seelsorge anzunehmen und Sakramente wie Firmungen zu spenden, wie das Ordinariat berichtete. Das habe ihm der Papst ausdrücklich zugebilligt.

Die Nonnen sind allerdings nicht begeistert vom neuen Mitbewohner. „Wir haben ihn nicht eingeladen“, sagte Provinzvikarin Schwester Beda Rauch. Walter Mixa solle Anfang August zur Miete in das Nonnenkloster Maria Stern in Fünfstetten in Bayern einziehen. Dort habe er zwei möblierte Zimmer, die etwa 50 Quadratmeter groß sind. Unter den Nonnen habe es Diskussionen gegeben, sie seien gebeten worden, ihn bei sich aufzunehmen. In dem Kloster haben 13 Nonnen ihren Altersruhesitz. Mixa sei allerdings nicht ganz allein unter Frauen. Im Kloster wohne noch ein blinder Geistlicher. Auf die Frage, ob Mixa im Kloster mithelfe oder die gemeinsame Küche benutzen dürfe, sagte Schwester Beda: „Es ist nicht geplant, seine Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Das Versorgungsproblem ist noch ungelöst. Er fährt im August erst mal in Urlaub, danach wissen wir mehr.“

Siehe     http://www.n-tv.de/panorama/Mixa-geht-ins-Frauenkloster-article1114091.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Walter-Mixa-zieht-in-ein-Nonnenkloster-id3273942.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,8091995,00.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/bischof-mixa-zu-zweit-unter-frauen_aid_5 33326.html

http://www.br-online.de/aktuell/der-fall-walter-mixa-DID1271920552107/mixa-ruecktritt-frauenkloster -ID1278573379175.xml

http://www.br-online.de/aktuell/walter-mixa-ruhestand-kloster-ID1279886254053.xml

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Noerdlingen/Lokalnachrichten/Artikel,-Zwei-Z immer-fuer-den-Bischof-_arid,2201822_regid,2_puid,2_pageid,4504.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1577403/Zwei-Zimmer-zur-Miete-und-13-Nonnen -als-Nachbarn.html

 

Dringender Nachtrag:

Das freundlich lächelnde Gesicht eines Schwerstkriminellen

der französische Bischof Pierre Pican

War das schiere Dummheit – wie von einem katholischen Würdenträger kaum anders zu erwarten –  pure Ignoranz oder Ausdruck verabscheuungswürdigster Menschenverachtung . Der Vatikan lässt die empörte Öffentlichkeit einmal mehr eine Facette seines wahren Gesichts sehen

Vertuschung von Missbrauchstaten: „Lieber ins Gefängnis gehen als einen Priester anzeigen“

Erneuter Skandal in der katholischen Kirche: Weil er darauf verzichtete, einen pädophilen Priester anzuzeigen, wurde ein französischer Bischof mit einem Dankesbrief eines Kardinals aus dem Vatikan belohnt. Der Mann habe vorbildlich gehandelt, lobte der Präfekt der Kongregation für den Klerus. Das kritische katholische Laienmagazin „Golias“ veröffentlichte das brisante Schreiben vom 8. September 2001 bereits vor zwei Wochen auf seiner Internetseite. Darin beglückwünscht der damalige Präfekt der Kongregation für den Klerus, Darío Castrillón Hoyos, den französischen Bischof Pierre Pican dazu, einen pädophilen Priester nicht angezeigt zu haben.

„Sie haben wohl gehandelt, und ich freue mich, einen Mitbruder im Episkopat zu haben, der es vor den Augen der Geschichte und allen anderen Bischöfen vorzieht, lieber ins Gefängnis zu gehen, als einen anderen Priester zu denunzieren.“ Pican habe vorbildlich gehandelt, man werde die Mitbrüder des Bistums in dieser Hinsicht ermuntern, so der Kardinal. Die Beziehung zwischen einem Priester und seinem Bischof sei keine rein berufliche, sondern eine sakramentale – „eine sehr spezielle Verbundenheit, eine spirituelle Vaterschaft“, so der Kardinal. Man könne von einem Bischof nicht erwarten, „dass er selbst andere denunziert“. Schließlich, so schlussfolgert der Geistliche, könne auch die zivile Gerichtsbarkeit von niemandem verlangen, dass er gegen einen direkten Verwandten aussagt.

Der pädophile Geistliche war wegen wiederholter Vergewaltigung eines Jungen und sexuellen Missbrauchs an zehn weiteren im Oktober 2000 zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Auch Pican musste sich einem Gericht stellen und wurde wegen seines Vertuschungsversuchs zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Eltern mehrerer Opfer des Priesters René Bissey hatten Bischof Pican von der westfranzösischen Diözese Bayeux-Lisieux verklagt, weil er als Beichtvater von dem Missbrauch ihrer Kinder gewusst, aber nichts getan habe, um die Taten zu verhindern. Pican, 75, der demnächst in Rente geht, sagte kürzlich, dass er es nicht bereue, den Priester damals nicht angezeigt zu haben. Der Brief des damaligen Präfekten dürfte die katholische Kirche weiter in Bedrängnis bringen. Vatikansprecher Federico Lombardi bestätigte am Donnerstagabend die Existenz des Schreibens, enthielt sich aber eines Urteils. „Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass es sinnvoll war, die Behandlung der Fälle von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche bei der Glaubenskongregation zu bündeln“, betonte Lombardi.

Pope Benedict XVI holds the host during the the feast of the Presentation of the Lord in the Saint Peter's Basilica at the Vatican

 

In einem „Motu proprio“, einem auf eigenen Wunsch verfassten Dekret, hatte Papst Johannes Paul II. im April 2001 das „Sacramentorum sanctitas tutela“ (Der Schutz der Heiligkeit der Sakramente) erlassen, und darin die Glaubenskongregation als zuständig für alle Fälle von Pädophile und anderer schwerer Verbrechen erklärt. Die wurde damals von Joseph Ratzinger, dem zukünftigen Papst Benedikt XVI., geleitet. Kardinal Hoyos, einst ein einflussreicher „Falke“ im Vatikan und von einigen als potentieller Nachfolger von Papst Johannes Paul II. gehandelt, ist heute im Ruhestand. Der konservative Kolumbianer war einst Erzbischof von Bucamaranga und Präsident der lateinamerikanischen Bischofskonferenz. Sieben Jahre lang zeichnete er verantwortlich für die Wiederannäherung an die umstrittene erzkonservative Piusbruderschaft, deren Mitglied Richard Williamson sich heute in Regensburg wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten musste.

„Wir wussten nichts“, sagte Hoyos nach dem Eklat. Erst am 5. Februar 2009 habe man von der Holocaustleugnung erfahren. Kritiker von Hoyos hingegen sind fest davon überzeugt: Der Kardinal war über Williamsons Geisteshaltung informiert. Bei einem ersten Treffen im Jahr 1998 habe er Williamson als „einen ehrlicher Mann“ kennengelernt, einen, „der vertritt, was er denkt“, sagte Hoyos der Zeitung im Dezember 2009.

siehe            http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,689447,00.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bistum-Wuerzburg-entbindet-Priester-von-Aufgabe n_aid_848310.html

http://www.focus.de/panorama/welt/bistum-wuerzburg-priester-missbrauchte-ministrantin_aid_5015 22.html

http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/bistum-wuerzburg-kath-priester-entlas sen-2010-kw16-ID1272027713018.XML

 

Ich habe da noch einen Tipp für Sie, damit Sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ich wüsste doch in Wahrheit garnicht, weshalb ich besonders die katholische Kirche so vehement vorführe und ihre Scheinheiligkeiten ans Licht zerre. Ich spreche nicht gerne davon und erinnere mich auch nicht gerne, aber ich habe selber einschlägige Erfahrungen machen müssen, wozu die Würdenträger und die Sisters of God fähig sind. Hinter diesem Link    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html     finden Sie meinen Roman „Dunkle Tage der Kindheit“, kein neues Leidensszenario, sondern ein Überlebensbuch, das Mut macht das Unrecht öffentlich zu machen. Sie finden dort auch eine Leseprobe

Cover 2a

Einige Leser/innen haben mir vorgeworfen, ich würde einen Privatkrieg gegen die katholische Kirche führen, während andere nur erschüttert über das Gelesene waren. Ich bekam auch Morddrohungen, weil ich die heilige Mutter Kirche verunglimpfen würde. Das alles sei schließlich mehr als 50 Jahre her  –  und irgendwann müsse auch mal Ruhe sein. Andere rieten mir lieber einen Ausgleich, eine Versöhnung mit der katholischen Kirche zu suchen. Doch Autoren, ich nenne mich ganz bewusst nicht Schriftsteller, haben mit ihrem Verständnis und der Kunst der Sprache, die sie leicht als Waffe einsetzen können, auch eine Verpflichtung, die Verpflichtung verborgene und verleugnete Wahrheiten ans Licht zu zerren, den Opfern von Gewalt wenigstens ein kleines Stück Gerechtigkeit und Wahrheit zurückzugeben. Ich bin schließlich kein Geburtstags-Dichter und auch nicht nur für schöne Geschichten mit Happy Ends zuständig. Es ist nicht meine Aufgabe mit einer seit Jahrhunderten existierenden Unrechtsorganisation einen Seperatfrieden zu schließen. Ich klage an, aber ich suche nicht die Versöhnung, denn die toten Opfer von katholischer Gewalt in Kinderheimen lassen dies nicht zu.

 

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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