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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 2

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Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa  – Teil 2

Vatikan-Flagge

Bischof Mixa 5

Psychologin wirft Mixa Einschüchterung vor

Die vom Augsburger Bischof als Missbrauchsbeauftragte eingesetzte Psychologin Andrea Kerres wirft Walter Mixa vor, die mutmaßlichen Ohrfeigenopfer aus Schrobenhausen einzuschüchtern.

siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/ohrfeigen-vorwuerfe-psychologin-wirft-mi xa-einschuechterung-vor_aid_497822.html

 

Neue Vorwürfe gegen Bischof Mixa

Heimleitung geht auf Distanz

Mixa kommt scheibchenweise mit der Wahrheit raus

Ein kleines Stück Zugeständnis vom Prügel- Bischof 

Er gibt nur zu, was sich nicht länger ableugnen lässt – und wird zum Rücktritt aufgefordert  

Was für ein feiger Mensch, – erst vehement bestreiten und dann erste Geständnisse

Er hat verlogen behauptet niemals Priester im Kinderheim Schrobenhausen gewesen zu sein – und jetzt also doch! 

Die Spitze des Eisbergs – Mixa gibt Ohrfeigen gegen kleine Kinder zu

Mixa hat gelogen, doch der Vatikan wird ihn niemals seines Amtes entheben   

Bischof Mixa 7

In der Debatte um die Misshandlungsvorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa ist die heutige Leitung des Kinderheims in Schrobenhausen einem Bericht zufolge auf Distanz zu dem hohen Geistlichen gegangen. Der heutige Stadtpfarrer Josef Beyrer und der Heimleiter Herbert Reim haben der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge die sieben Männer und Frauen angeschrieben, die Mixa vorwerfen, er habe sie als früherer Stadtpfarrer geschlagen. Die Leitung eines Kinderheims in Schrobenhausen distanziert sich offenbar von Bischof Mixa. „Wir möchten Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir Ihre Vorwürfe ernst nehmen“, heißt es in einem Schreiben an ehemalige Heimkinder. „Leider haben wir keinen Einfluss darauf, wie Herr Bischof Dr. Mixa mit Ihren Vorwürfen umgeht.“

Weiter schreiben Beyrer und Reim an die ehemaligen Heimkinder: „Wir sind uns dessen bewusst, dass diese Entschuldigung weder Geschehenes ungeschehen machen noch Ihren Schmerz und Ihre Gefühle gegenüber dem Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef sowie Herrn Bischof Dr. Mixa lindern kann.“ Der Brief schließt mit einem Gesprächsangebot, wahlweise mit Vertretern des Heimes oder einer unabhängigen Stelle im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen. Mehrere Männer und Frauen im Alter von 41 bis 47 Jahren haben sich bereit erklärt, vor Gericht auszusagen, dass sie in den siebziger und achtziger Jahren vom damaligen Schrobenhausener Stadtpfarrer Mixa geschlagen wurden. Nach Darstellung der ARD gibt es inzwischen eine achte eidesstattliche Erklärung, in dem eine Frau Misshandlungsvorwürfe gegen Mixa erhebt. Sie hatte den Angaben zufolge 1971 den Firmunterricht bei Walter Mixa besucht, der damals Dorfpfarrer in dem Ort Weilach war. „Er hat mich mehrmals geschlagen, mit der flachen Hand ins Gesicht“, versichert die Frau dem Bericht zufolge an Eides statt, und weiter: „Ich musste mich bei ihm entschuldigen und seine Hand küssen.“

Siehe     http://www.n-tv.de/panorama/Heimleitung-geht-auf-Distanz-article825039.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/mixa-ohrfeigen-finanzen

http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~EEDCC1A2AEDA94BF289317F8 D357F428D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/tid-17934/misshandlungsvorwuerfe-politik er-fordern-mixa-zum-ruecktritt-auf_aid_499237.html

http://www.stern.de/panorama/misshandlung-spd-und-gruene-fordern-mixa-ruecktritt-nach-ohrfeige n-gestaendnis-1559121.html

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2550169_Bischof-Mixa-Bloss-ein-paar-Watsch n.html

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/mixa-gibt-ohrfeigen-zu/1802714.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/507/508650/text/

http://www.sueddeutsche.de/politik/495/508638/text/

http://www.sueddeutsche.de/politik/680/508821/text/

http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EB63A814CEB324769BACB92B 8E58B7E12~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7215683/Die-bizarre-Affaere-um-den-eisernen-Hirten.h tml

http://www.br-online.de/aktuell/misshandlungsvorwuerfe-bischof-mixa-kinderheim-schrobenhausen -ID1270115705762.xml

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1021882/Mixa-raeumt-Ohrfeigen-ein#/beitrag/video/ 1021882/Mixa-raeumt-Ohrfeigen-ein

http://www.n-tv.de/panorama/Bischof-Mixa-erinnert-sich-article825039.html

http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Genug-gelogen-Herr-Bischof-article828507.html

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20100417_srv0000005701865.html

{5623B7ED-1D3B-4615-BA7C-118BE9615542}

Das Maß ist voll

Zwischen der Aussage des Augsburger Bischofs Mixa, er habe zu keiner Zeit gegen Kinder und Jugendliche körperliche Gewalt „in irgendeiner Form“ angewandt, und seinem Eingeständnis, er habe als Stadtpfarrer von Schrobenhausen in den siebziger Jahren „die eine oder andere“ Ohrfeige ausgeteilt, liegen wenige Tage. In den mehr als dreißig Jahren seither hat sich das Verständnis von dem, was als Gewalt zu bezeichnen ist, allerdings erheblich gewandelt – zum Besseren. Das kann dem politisch wachen Mixa, der sich immer wieder an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligt hat, nicht entgangen sein. Deshalb steht er jetzt nicht nur als „Watschen-Bischof“ da, sondern auch als Lügner – ein schlechtes Zeugnis für einen geistlichen Oberhirten. Es kommt hinzu, dass es in Schrobenhausen – auf Kosten des Kinderheims – anscheinend auch finanzielle Unregelmäßigkeiten gab, die Mixa zu verantworten hat. Wenn der Zwischenbericht eines Sonderermittlers stimmen sollte, kann man diesen Fall nicht mehr als Kampagne gegen einen streitbaren Bischof abtun. Dann ist Mixas Maß voll.

siehe         http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EA4CF83FCE5A346F98C1B0725 8E1C9952~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7229876/Erzmoralist-im-Zwielicht.html

http://www.br-online.de/aktuell/misshandlungsvorwuerfe-bischof-mixa-kinderheim-schrobenhausen -ID1270115705762.xml

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bischof-Mixa-geht-wieder-in-die-Offensive_aid_845 815.html

 

Mixas Christenpflicht

Als Martin Luther im Jahr 1521 vor den Reichstag in Worms trat, um sich zu rechtfertigen, sagte er der Legende nach einen mächtigen Satz: „Hier stehe ich und kann nicht anders.“

Nun wird sich der im Fegefeuer zahlreicher Vorwürfe stehende Augsburger Bischof Walter Mixa kaum den deutschen Reformator zum Vorbild nehmen, wenn er darüber nachdenkt, wie er sich in der schwersten Krise seiner kirchlichen Laufbahn verhalten soll.

Zwei Fragen muss er aber doch beantworten: Warum steht er noch im Amt? Und kann er auch anders?

Auf die Anschuldigungen hat der Bischof bisher reagiert wie ein Politiker: abwehren, leugnen, nur das einräumen, was auf dem Tisch liegt – wenn überhaupt. Zunächst wurden die eidesstattlichen Versicherungen verprügelter Zöglinge als Lügenwerk und Verschwörung gegen die Kirche gebrandmarkt. Als diese Vorwärtsverteidigung keinen Erfolg brachte, lud Mixa seine Kritiker zum Gespräch – freilich ohne eigenen Fehl einzugestehen. Die Heimkinder blieben trotzdem bei ihren Aussagen. Spät räumte der Bischof nun ein paar „Watsch’n“ ein – vor Kurzem hatte er körperliche Gewalt noch gänzlich ausgeschlossen. Und nun stehen auch noch Vorwürfe der Entfremdung von Geldern der Waisenhausstiftung im Raum. Die Rede ist von teuren Weinen, Ringen und kostspieligen Gemälden. Man darf gespannt sein, wie Mixa den Ankauf von Kunstschätzen für ein Waisenhaus begründet. Die Heimkinder haben Zuwendung gesucht und Ölgemälde und Hiebe bekommen. Ein Politiker in vergleichbarer Lage wäre inzwischen wohl zurückgetreten.

Bei Mixa liegt die Sache komplizierter. Seine Bischofsweihen kann ihm niemand nehmen, das Amt aber kann und sollte er ruhen lassen. Denn viele Katholiken müssen Mixas Rückzug auf Raten als Drama ihres Glaubens erleben. Für Katholiken steht der Bischof in der apostolischen Folge. Die Kirchen schenken ihren Mitgliedern heute neben Tradition und Kultur vor allem einen religiösen Schutzraum. Doch diese Räume haben in den letzten Wochen Risse bekommen – die Ursachen liegen im Innern. Ob Kathedrale, Dom oder Dorfkirche: Sie sollen Zuflucht bieten, vor Beliebigkeit, vor Betrug an uns selbst.

Wie beliebig aber ist das Erinnerungsvermögen des Bischofs?

„Hier stehe ich und kann nicht anders“ – Walter Mixa sollte diesen Satz laut sagen und dabei in den Spiegel schauen. Würde der Papst ihn aus Sorge um das Ansehen der Person und der Kirche seines Amtes entheben, so müsste Benedikt selber ebenfalls zurücktreten, denn die inzwischen nachgewiesenen Vergehen in seiner Verantwortung wiegen weitaus schwerer, als die seines Bischofs Mixa.

siehe  http://www.welt.de/die-welt/debatte/article7229920/Mixas-Christenpflicht.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7222622/Zollitsch-will-von-Mixa-die-ganze-Wahrheit-er fahren.html

http://www.n-tv.de/panorama/Pfarrer-kritisiert-Mixas-spaete-Reue-article828964.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1462168/Mixa-gesteht-Ohrfeigen-jetzt-geraet-sei n-Stuhl-ins-Wackeln.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Zollitsch-verlangt-Aufklaerung-von-Mixa_aid_84569 5.html

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE3EFEA91FF5C44A2A3513C74 B2A4C28C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1462405/Bischof-Mixa-wehrt-sich-gegen-den-Vo rwurf-der-Luege.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Walter-Mixa-ein-Bischof-unter-zunehmendem-Druck-id287115 5.html

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EA338956252E6421CB8C7413649 0090E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/mixa-bayern-zahlt-weiter-gehalt_aid_500520.html

Bischof Mixa 2

Mit Mixa „nichts mehr am Hut“

Vertrauenskrise spitzt sich zu

Jetzt bettelt der Prügel-Bischof um seine Macht und bittet um Verzeihung

Der Augsburger Bischof Mixa hat kaum noch Rückhalt in den Reihen der Priesterschaft seines Bistums. Von einem „erheblichen Vertrauensverlust“ ist dort die Rede. Ein Bischof der Schläge austeilt und sich gegen „finanzielle Naivität“ verteidigen muss, ist nicht gerne gesehen. Der Augsburger Bischof Walter Mixa lässt jetzt die gegen ihn erhobenen Vorwürfe finanzieller Ungereimtheiten prüfen. Nach Angaben des Ordinariats hat der Bischof eine Münchner Anwaltskanzlei und die bischöfliche Finanzkammer Augsburg beauftragt, die Sachverhalte aufzuklären. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde erfolgen. Mixa will den Angaben zufolge selbst aktiv zur Klärung beitragen.

Unterdessen hat sich die Vertrauenskrise zwischen den Laien im Bistum und Mixa – er hat inzwischen zugegeben, als Stadtpfarrer Heimkinder geohrfeigt zu haben – mit der Forderung nach personellen Konsequenzen weiter zugespitzt. Auf drastisch steigende Kirchenaustritte verwies der Augsburger Diözesanratsvorsitzende Helmut Mangold. Es sei höchste Zeit, auch mit personellen Konsequenzen im Umfeld des Bischofs eine neue Basis zu finden. Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx solle als Vorsitzender der bayerischen Bischofskonferenz im Fall Mixa vermitteln. Der Diözesanrat ist ein Zusammenschluss von Laien in einer Diözese. Seine Mitglieder kommen aus den Dekanats- und Pfarrgemeinderäten, aber auch aus Verbänden und Organisationen. Mangold forderte von Mixa völlige Offenheit zu den seit Wochen erhobenen Anschuldigungen. „Wir erwarten, dass der Bischof vor allem auch die finanziellen Dinge offenlegt, die ihm als Stadtpfarrer von Schrobenhausen angelastet werden.“ In der Zeit zwischen 1975 und 1996 soll Mixa nach Erkenntnissen des Sonderermittlers Sebastian Knott eine Vielzahl von Quittungen über größere Geldbeträge unterschrieben haben, bei denen der Verdacht der „satzungswidrigen Verwendung von Stiftungsmitteln“ vorliege. „Das muss geklärt werden“, sagte Mangold. Mixa müsse sagen, warum für über 5300 Mark Wein gekauft wurde. Beim Ankauf eines völlig überteuerten Kunstwerks für 43.000 Mark sei der Bischof mit einer „gewissen Naivität“ wohl einem Hochstapler in Rom auf den Leim gegangen.

„Bisher ist alles sehr unglücklich gelaufen“, sagte Mangold mit Blick auf das späte Eingeständnis des Bischofs. Mixa hatte zunächst kategorisch bestritten, jemals Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angewendet zu haben. Nach zwei Wochen räumte er dann ein, Heimkinder in Schrobenhausen geohrfeigt zu haben. Nach wie vor werden Mixa in eidesstattlichen Erklärungen Betroffener auch noch brutale Prügelattacken vorgeworfen, die er aber weiterhin bestreitet.

In Reihen der Priesterschaft im Bistum ist durch die Debatte um Mixa von „erheblichem Vertrauensverlust“ die Rede. In einer außerordentlichen Sitzung des Priesterrates soll mit Mixa über die Vorwürfe gesprochen werden. „Wenn es sich Mixa mit den Priestern verscherzt, dann kann er gleich zurücktreten“, war im Vorfeld des Treffens zu erfahren. Auch das Domkapitel sei inzwischen „völlig frustriert“ und ziehe sich auf seine seelsorgerische Arbeit zurück, hieß es in Kirchenkreisen. Schockiert zeigte sich Mangold über Absagen von Mitgliedern des Diözesanrates beim Festakt des Gremiums an diesem Wochenende. Sie hätten ihr Fernbleiben mit der Anwesenheit des Bischofs begründet, mit dem sie „nichts mehr am Hut“ hätten. Mixa wird den Angaben zufolge der Vollversammlung am Freitag fernbleiben und nur am Samstag am Festakt teilnehmen.

Siehe       http://www.n-tv.de/panorama/Vertrauenskrise-spitzt-sich-zu-article831736.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/814/508952/text/

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Ruecktritt-Rueckzug-Ruhe pause-_arid,2124013_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.n-tv.de/panorama/Vertrauenskrise-spitzt-sich-zu-article831736.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/860/508998/text/

http://www.zeit.de/politik/2010-04/mixa-druck-augsburg

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/pruegelvorwuerfe-mixa-bittet-um-verzeih ung_aid_500261.html

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,690010,00.html

http://www.br-online.de/aktuell/misshandlungsvorwuerfe-bischof-mixa-kinderheim-schrobenhausen -ID1270115705762.xml

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-mixa-nicht-bei-trauerfeier-fuer-in-afghanist an-gefallene-soldaten_aid_500823.html

Bischof: Von der Leyen degradiert Frauen zu "Gebaermaschinen"

 

 

Die Fortsetzung dieses Beitrags finden Sie in   Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa  –  Teil 3

Ich habe da noch einen Tipp für Sie, damit Sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ich wüsste doch in Wahrheit garnicht, weshalb ich besonders die katholische Kirche so vehement vorführe und ihre Scheinheiligkeiten ans Licht zerre. Ich spreche nicht gerne davon und erinnere mich auch nicht gerne, aber ich habe selber einschlägige Erfahrungen machen müssen, wozu die Würdenträger und die Sisters of God fähig sind. Hinter diesem Link    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html     finden Sie meinen Roman „Dunkle Tage der Kindheit“, kein neues Leidensszenario, sondern ein Überlebensbuch, das Mut macht das Unrecht öffentlich zu machen. Sie finden dort auch eine Leseprobe

Cover 2a

Einige Leser/innen haben mir vorgeworfen, ich würde einen Privatkrieg gegen die katholische Kirche führen, während andere nur erschüttert über das Gelesene waren. Ich bekam auch Morddrohungen, weil ich die heilige Mutter Kirche verunglimpfen würde. Das alles sei schließlich mehr als 50 Jahre her  –  und irgendwann müsse auch mal Ruhe sein. Andere rieten mir lieber einen Ausgleich, eine Versöhnung mit der katholischen Kirche zu suchen. Doch Autoren, ich nenne mich ganz bewusst nicht Schriftsteller, haben mit ihrem Verständnis und der Kunst der Sprache, die sie leicht als Waffe einsetzen können, auch eine Verpflichtung, die Verpflichtung verborgene und verleugnete Wahrheiten ans Licht zu zerren, den Opfern von Gewalt wenigstens ein kleines Stück Gerechtigkeit und Wahrheit zurückzugeben. Ich bin schließlich kein Geburtstags-Dichter und auch nicht nur für schöne Geschichten mit Happy Ends zuständig. Es ist nicht meine Aufgabe mit einer seit Jahrhunderten existierenden Unrechtsorganisation einen Seperatfrieden zu schließen. Ich klage an, aber ich suche nicht die Versöhnung, denn die toten Opfer von katholischer Gewalt in Kinderheimen lassen dies nicht zu.

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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