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Gewalt bis zum Unerträglichen – das Franz-Sales-Haus

Veröffentlicht am
Gewalt bis zum Unerträglichen – das Franz-Sales-Haus

Vatikan-Flagge

Bischof Overbeck

Ruhrbischof bittet Missbrauchs- Opfer um Entschuldigung

Im Franz-Sales-Haus läuft die Aufklärung nur schleppend an

Ordensfrauen vergingen sich an Kindern      

Im Skandal um Missbrauch im Ruhrbistum hat sich der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Mittwoch bei den Missbrauchsopfern entschuldigt. Er sei beschämt und fassungslos, sagte Overbeck. Das Ruhrbistum hat in den vergangenen Wochen insgesamt 49 Hinweise zu sexuellem Missbrauch erhalten. Die Hinweise beträfen 22 Priester, fünf Ordensgeistliche, einen Diakon und vier Laien im kirchlichen Dienst, sagte die zuständige Bischöfliche Beauftragte im Bistum Essen, Dorothee Trynogga. Die Mitglieder des Arbeitsstabes haben nach Angaben von Trynogga bislang drei Gespräche mit mutmaßlichen Tätern sowie zwölf Gespräche mit Opfern oder deren Angehörigen geführt. Fünf weitere Gespräche mit Opfern seien bereits vereinbart.

„In allen Fällen, bei denen die Beschuldigten noch leben, ist oder wird die Staatsanwaltschaft eingeschaltet“, betonte sie. Bischof Overbeck betonte, dass die Kirche ein anspruchsvolles moralisches Programm vertrete. „Missbrauch darf in der Kirche keinen Platz haben“. Schuldige müssten sowohl nach den Gesetzen des Staates als auch nach Maßgabe der Kirche bestraft und für ihre Verbrechen haftbar gemacht werden. Auch die Kirche habe sich schuldig gemacht, wann immer sie weggesehen und solche Taten vertuscht habe.

Ehemalige Bewohner des katholischen Franz Sales Hauses in Essen wollen gegen das Heim klagen. Sie waren in den 50er- und 60er-Jahren misshandelt, eingesperrt und zum Teil auch sexuell missbraucht worden. „Wir wollen eine öffentliche Anerkennung unseres Leidens und eine Entschädigung“, sagte Rolf-Michael Decker der NRZ. Er war als Zwölfjähriger von Nonnen eingesperrt und von einem Betreuer vergewaltigt worden. Decker spricht nach eigenem Bekunden für neun ehemalige Insassen des Heimes. Sie erzählten von Demütigungen, von Prügeln, von Bestrafungen mit dem glühend heißen Bügeleisen, von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung durch Pfleger. Nachdem der Artikel in der NRZ stand, meldeten sich weitere Opfer. Aus anderen Kinderheimen. Aber auch aus dem Franz Sales Haus. Erschütternde Berichte. Glaubwürdige Erzählungen. Nach den Veröffentlichungen in der NRZ haben sich weitere Opfer an ihn gewandt. Decker will auch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) verklagen. Er ist für die Aufsicht in den Heimen zuständig.

Michael Horstkötter will sich nicht länger verstecken: „Alles muss ans Licht. Es war so, wie es in der NRZ stand.” Und noch schlimmer. Horstkötter kam direkt nach seiner Geburt in ein Kinderheim. Erst nach Duisburg, später nach Essen. Am 25. November 1959 wurde er ins Franz Sales Haus gebracht. Da war der Junge sieben Jahre alt. 13 Jahre lebte er dort, litt er dort.

„Das Schlimmste waren die Schläge der Nonnen”, sagt er. 60 Ordensfrauen der „Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth” versahen dort ihren Dienst. Rund 600 Bewohner hatte das Heim damals, viele mit Behinderungen, aber auch Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen. „Das waren ganz andere Zeiten damals”, sucht der heutige Direktor der renommierten Einrichtung nach Erklärungen für das Unfassbare. Günter Oelscher steht erst seit 2002 an der Spitze des Hauses und verspricht nun lückenlose Aufarbeitung der dunklen Kapitel aus der Vergangenheit. „Nach dem Krieg gab es kaum pädagogisch geschultes Personal.”

Und der Gesellschaft war nur wichtig, dass alle, die nicht richtig funktionierten, hinter hohen Mauern verschwanden. Auch Michael Horstkötter musste verschwinden. „Es wurde oft Kirmes gefeiert im Franz Sales Haus”, erzählt er. Das hört sich fröhlich an. Doch die Kirmes fand im Zimmer einer Ordensfrau statt. Dort wurden die Kinder, die was ausgefressen hatten oder Widerworte gaben, geschlagen: mit dem Stock, mit einem Kabel und mit einem Handfeger, in dem noch ein Nagel steckte.

„Wir waren grün und blau”, erinnert sich Horstkötter. „Bunt wie eine Kirmes.”

Dann erzählt er von der „Hab-mich-lieb-Jacke”. Übereinstimmend berichten Opfer von haftähnlichen Zuständen. In Zwangsjacken gefesselt mussten die Kinder Tag und Nacht auf einer engen Dachbodentreppe ausharren. Andere Jugendliche mussten sie füttern und auf die Toilette bringen. Ein 58-jähriger Essener bestätigt das. Er war bis 1972 im Franz Sales Haus. Er schildert, was passierte, wenn jemand versuchte zu fliehen: „Wenn einer über die Mauer gegangen ist und von der Polizei wieder zurückgebracht wurde, musste der sich auf einen Tisch legen. Dann wurden von den Nonnen 30 Schüler ausgesucht, die sich drum herum stellen mussten. Die schlugen dann mit Schlappen, Schuhen oder Fäusten auf den Jungen ein. Dann wurde er in die Zwangsjacke gesteckt – und ab auf die Treppe!”

Michael Horstkötter hat auch sexuellen Missbrauch durch Erzieher erlebt. „Einen nannten wir nur den ‘Cowboy’. Er holte sich die Jungen, und die mussten ihn dann mit der Hand und mit dem Mund befriedigen.” Horstkötter berichtet davon, dass er sich mit seinen Schilderungen damals an Nonnen, einen Weihbischof, den Landschaftsverband Rheinland als Heimaufsicht und sogar an den Bischof von Essen gewandt hat.

Das Ergebnis?

Horstkötter erinnert sich daran, dass eine Pflegerin und ein Pfleger plötzlich verschwunden waren. „Es wurde alles vertuscht”, sagt er. „Und der Bischof hat mir gesagt, ich solle viel beten und Sport treiben. Dann würde ich das alles vergessen.”

Eine Frau, die namentlich nicht genannt werden will, erinnert sich: „Die Erzieherin Pepita konnte gut Geschichten erzählen. Meistens erzählte sie, während sie bügelte. Störte jemand ihre Erzählung, wurde sie sehr wütend. Ein Mädchen musste nach vorne kommen und die Hand ausstrecken. Ohne mit der Wimper zu zucken, hielt sie dem Mädchen das heiße Bügeleisen auf die Hand.”

Züchtigungen und Erniedrigungen waren im Franz Sales Haus in jener Zeit offenbar kein Einzelfall: „Sie schlugen einfach drauflos. Es war ihnen egal, wo sie mich trafen. Auch die anderen Kinder mussten mich schlagen. Die Nonnen schauten dabei zu und lachten. Ich wurde so feste geschlagen, dass ich einen epileptischen Anfall bekam. Die Nonnen und die Kinder sagten: ‘Guck mal, die hat die Tollwut.’ Und jeder lachte.“  „Es gab nie viel zu trinken, weil die Nonnen Angst hatten, wir würden ins Bett machen. Trotz meiner Angst bin ich nachts auf die Toilette geschlichen und habe aus der Toilettenschüssel Wasser getrunken.“

siehe           http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Ackermann-lehnt-Entschuldigung-der-Kirche-ab_ai d_852946.html

http://www.derwesten.de/staedte/essen/Ruhrbischof-bittet-Missbrauchs-Opfer-um-Entschuldigung-id 2943929.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Im-Franz-Sales-Haus-laeuft-die-Aufklaerung-nur-sc hleppend-an-id2938085.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Ehemalige-Heimkinder-verklagen-Essener-Sales-Haus-id2647 908.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Opfer-Berichte-vom-Missbrauch-im-Essener-Franz- Sales-Haus-id2631859.html

 

Benedikt 23

 

Jesuiten-Bericht bringt grausige Details ans Licht

Die Opfer warten noch immer auf eine konkrete Antwort

Jesuiten räumen systematische Vertuschung ein

Vertuschung machte Täterkarrieren möglich

Skandal noch viel größer als angenommen

Scham und Schande für Jesuiten-Orden

Die perversen Exzesse der Jesuiten

Jesuiten missbrauchten mindestens 205 Kinder, – und das sind nur die bisherigen Zahlen aus Deutschland

Die Täter wurden von hohen Ordensleuten gedeckt

High Noon für die Jesuiten

Vatikanische Kinderficker agierten völlig ungeniert 

Ist das ein neuer Guiness-Rekord? Jesuiten- Entschuldigung in 13 knappen Zeilen

Die Jesuiten haben über Jahrzehnte systematisch sexuelle und körperliche Gewalt gegen Kinder an den Schulen des Ordens vertuscht. Die Täter wurden in mehreren Fällen von ihren Oberen gedeckt und an andere Orte versetzt, wie Ursula Raue, die Missbrauchs-Beauftragte der Jesuiten, bei ihrem Abschlussbericht zu dem Skandal in München sagte. Raue ließ keinen Zweifel, dass die Vorgesetzten mehrerer pädophiler Patres die Täter deckten.

Schlag Zwölf war es, und irgendwie auch High Noon für die Jesuiten. Hoch über dem Münchner Marienplatz stellte am Donnerstag die vom Orden beauftragte Berliner Anwältin Ursula Raue nach vier Monaten ihren Abschlussbericht über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen Einrichtungen des Jesuitenordens vor. Eine „bitter Wahrheit“, wie es Provinzial Stefan Dartmann nannte, hatte sie auf 26 Seiten aufgelistet.

Prügelattacken, Vergewaltigung, Schweigen: Die Beauftragte für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Jesuitenorden hat ihren detaillierten Abschlussbericht vorgestellt. Opfer und Zeugen berichteten von schlimmen Erfahrungen – und von systematischer Vertuschung. Die Ergebnisse sind dramatisch: In Einrichtungen der Jesuiten sollen mindestens 205 Opfer missbraucht und misshandelt worden sein. Das geht aus dem Abschlussbericht hervor, den die Missbrauchsbeauftragte Ursula Raue an diesem Donnerstag in München vorstellte. Die Anwältin glaubt jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Opfer noch weit größer ist: „Wir können nicht davon ausgehen, dass wir bisher alles gehört haben. Im Gegenteil“, sagte Raue. Laut dem Bericht gingen bei der Beauftragten darüber hinaus mehr als 50 Meldungen ein, die nicht die Jesuiten, sondern „andere – meist katholische – Einrichtungen“ betrafen.

Kinderschänderkreuz

Raue zählt in ihrem Bericht die einzelnen Beschuldigten mit veränderten Namen auf, schildert deren Werdegang, die Vorwürfe gegen sie und – falls vorhanden – die Reaktion auf die Opfermeldungen. So heißt es über den bereits verstorbenen Pater Eckhart vom Canisius Kolleg, dass er „viel und gerne geprügelt“ habe. Über den ebenfalls verstorbenen Pater Michael ist in dem Bericht zu lesen, dass er „ein Sadist war, der gerne und häufig den nackten Hintern der Schüler verprügelte. Dabei schaute er, wer eine Erektion hatte.

„Ein weiterer Pater habe angeblich den Beinamen „Grabbelanton“ getragen, ein anderer habe eine 14-Jährige vergewaltigt und eine Neunjährige im Beichtstuhl missbraucht.

Die Beschuldigungen im Jesuitenorden richten sich gegen zwölf Patres, von denen sechs bereits verstorben sind, sowie gegen zwei weltliche Mitarbeiter. Ihnen wird von mehr als einem Opfer oder Zeugen Missbrauch, grobe Gewalttätigkeit oder beides vorgeworfen. 32 weitere Personen, darunter Patres, weltliche Lehrer oder Erzieher, werden jeweils von nur einem Opfer oder Zeugen belastet. Die meisten Fälle ereigneten sich in den siebziger und frühen achtziger Jahren. Bei den Vorwürfen handelt es sich häufig um eine Mischung aus sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt. Schüler berichteten, dass Patres offensichtlich sexuell erregt gewesen seien, während sie ihre Schützlinge geprügelt hätten. Darüber hinaus habe es aber ebenso eindeutigen sexuellen Missbrauch sowie ausschließlich körperliche Übergriffe gegeben.

Neben den konkreten Missbrauchsfällen werden in Raues Bericht die Vertuschungen durch Angehörige des Ordens kritisiert. Die Beauftragte ist sicher, dass die Vorgesetzten mehrerer pädophiler Patres die Täter deckten: „Man wusste, da ist einer, der fummelt gerne rum, und der andere hat den Spitznamen ‚Pavian‘.“ Die zwei mutmaßlichen Haupttäter waren im Laufe der Jahre am Berliner Canisius Kolleg und an weiteren Jesuiten-Schulen tätig – nach Missbrauchsvorwürfen gegen sie wurden sie stillschweigend an andere Orte versetzt.

Die Missbrauchsbeauftrage kritisiert das Verhalten der Institutionen in ihrem Bericht deutlich: „Zu fragen ist, warum der Orden nach außen hin so unbekümmert mit stichhaltigen Informationen über häufige Vorfälle sexuellen Missbrauchs in seinen Einrichtungen umgegangen ist.“

Auch wenn viele Taten bereits lange zurückliegen, belasten sie die Betroffenen noch immer, so Raue in ihrem Bericht: „Heute über 70-jährige Männer erzählten, wie sehr die harten körperlichen Strafen und teilweise brutalen sexuellen Aggressionen in den fünfziger und sechziger Jahren ihr Leben verdunkelt und schwer gemacht haben.“

Stefan Dartmann, der Provinzial der Jesuiten in Deutschland, bat die Opfer im Namen des Ordens um Verzeihung. „Das Ergebnis der Untersuchung von Frau Raue lässt eine skandalöse Wirklichkeit zutage treten, die unserem Orden zu Scham und Schande gereicht“, sagte er. Dartmann bot außerdem an, bei jedem Opfer auch persönlich um Entschuldigung zu bitten und Gespräche zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle zu vermitteln. Zu möglichen finanziellen Entschädigungen, die von mehreren Opfern verlangt werden, äußerte er sich aber zurückhaltend. Der Jesuitenorden wolle den Entscheidungen des Runden Tisches der Bundesregierung nicht vorgreifen.

Nachdem die Fälle bei den Jesuiten im Januar bekannt geworden waren, wurde die Flut der Missbrauchsvorwürfe gegen katholische Geistliche und Institutionen ausgelöst. Im Februar hatte Raue einen Zwischenbericht ihrer Arbeit vorgelegt, bis dahin waren ihr 115 bis 120 Fälle gemeldet worden.

Das Wort „Opfer“ steht in Anführungsstrichen, das Wort „Betroffene“ auch. Provinzial Stefan Dartmann, der Chef der deutschen Jesuiten, sitzt vor den Journalisten im Münchner Presseclub und liest eine vierseitige Erklärung vor. In ganzen 13 Zeilen geht es um die Entschuldigung an die Opfer. „Ausdrücklich wende ich mich an dieser Stelle an alle, die sich als ,Opfer‘, ,Überlebende‘ oder einfach ,Betroffene‘ des Missbrauchs in den Einrichtungen unseres Ordens erfahren“, sagt der Ober-Jesuit. „Im Namen des Ordens anerkenne ich mit Scham die Schuld und das Versagen des Ordens und bitte ich sie noch einmal um Entschuldigung.“

Das ist die typisch herablassende Arroganz der römisch-katholischen Kirche, die wahren probeleme und Verbrechen des Vatikan und seiner kriminellen Handlanger werden einfach nur so weit zur Kenntnis genommen, dass sie die kirchlichen Würdenträger nicht näher tangieren.

siehe       http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,697115,00.html

http://www.n-tv.de/politik/Man-wusste-der-fummelt-gerne-article892297.html

http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Die-Opfer-harren-einer-Antwort-article806207.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/205-Kinder-an-Jesuiten-Schulen-missbraucht-id303 6515.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,8075219,00.html

http://www.br-online.de/aktuell/kirche-und-missbrauch-DID1268906638345/kirche-missbrauch-jesuite n-ID1273139636242.xml?_requestid=42187

http://oe1.orf.at/artikel/245824

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5615315,00.html

http://www.welt.de/aktuell/article7807972/Jesuiten-raeumen-systematische-Missbrauchs-Vertuschun g-ein.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/205-Kinder-missbraucht-und-misshandelt_aid_86214 2.html

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2691118_Missbrauch-systematisch-vertuscht.h tml

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hadFwC_DyFn-T0xktOAiNCzECqmg

http://www.abendzeitung.de/muenchen/188572

http://www.morgenpost.de/berlin/article1314946/Jesuiten-verheimlichten-Missbrauch-am-Canisius-K olleg.html

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/entschuldigung-auf-13-zeilen/

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1510639/Jesuiten-vergriffen-sich-an-mindestens -205-Kindern.html

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/nichts-sehen-nichts-sagen-die-exzesse-de r-jesuiten–31600151.html

 

siehe auch den Roman über die schlimmen Misshandlungen, Demütigungen und Gewalt durch katholische Ordensschwestern gegen Waisenkindern in einem katholischen Waisenhaus im Bergischen Land, ihre lieblose, unerträgliche Kindheit und den Tod von Waisenkindern, die ermordet wurden, weil ihre Hautfarbe nicht weiß war, die unehelichen und ausgesetzten Kinder von US-Soldaten bzw. ihrer Geliebten, die der Volksmund zu dieser Zeit “Negerhuren” nannte

Cover 2a

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html

siehe auch Beiträge zum Thema   “Der Vatikan”   

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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  1. Decker Rolf-Michael

    Das Franz Sales Haus hat bis heute nicht dazu gelernt sonst würden Sie anders mit der Aufarbeitung umgehen ,daß die dort einen Runden Tisch Veranstalten dem ist ja nichts Entgegen zu setzten, das man hier aber ehemalige Heimkinder Aufhetzt und schlecht über
    andere Redet, oder deren Vorstrafen (angebliche) Berichtet wird am Runden Tisch und
    dann denen Gesagt wird dem Umgang zu Vermeiden oder sogar denen Droht wer mit dem
    Kontakt hat der bekommt keine 3000,-€ aus der Freiwilligen Zahlung des Heimes…dies gibt
    doch zu Denken und man stellt sich die Frage… wer hat hier vor wem Angst ?.
    Das Franz Sales Haus verkennt hier das es nicht um die heutige Einrichtung geht sondern
    um das was damals passiert ist ,das man Kinder mit Kotzspritzen Vollpumpte, das man
    Kindern mit Tabletten Vollpumpte und mit denen so seine Medikamentenversuche machte.
    Wie kam denn sonst der Arzt Dr.Strehl dazu u.a. vielen Kindern Hirnwasser zu entnehmen
    aus dem Rückenmark ? wieso wurden damals so oft Kinder auf den Dachbodenzellen in
    dem Heim Weggebunkert ? Kindern in der Entwicklungsfase das Essen Entzogen und vor
    allem denen die ins Bett machten über Tag nichts zu Trinken gegeben so das diese aus dem
    WC Wasser trinken mussten.
    Die Leute aus dem Franz Sales Haus die heute sagen was damals war war ja nicht so schlimm, sind die, die nicht Wissen was einigen der Kinder dort passiert ist. Oder aber alles
    Verdrängt haben… nicht Denken möchte ich das die sich haben Bestechen lassen so was
    zu sagen. Mir ist schon alles unter gekommen im Laufe der Zeit seit dem die angebliche
    Aufklärung läuft – das Buch von Frings ist doch völliger Blödsinn davon stimmen doch nur
    25 Prozent von dem was da wirklich passiert ist.
    Mir wurde durch ein Heimkind Berichtet das man mir keine 3000,-€ vom Franz Sales Haus
    Zahlen werde weil ich damals den Stein und die Berichte über die damaligen Zustände
    im Spiegel Berichtet hatte. weil ich ja ein Verbrecher sei wie der Herr Direktor Oelscher
    überall über mich Verbreiten lässt. Klar so kann man auch Aufarbeiten… damit macht man
    es nicht Besser sondern eher schlechter denn es wird noch zu Gerichtsverfahren kommen
    und mal sehen wie dort einige Leute im Zeugenstand dann zu Ihren Angaben stehen
    werden. Schlimm ist das die damaligen Opfer sich wie Früher von denen dermaßen in
    die Pflicht nehmen lassen wie man es schon damals getan hat und sich wegen dem Geld
    von 3000,-€ sogar selber Betrügt, nämlich an der Wahrheit vorbei. Das Franz Sales Haus
    hat damals schwere Schuld auf sich Geladen daran Ändert auch nichts wenn man in der
    Art mit den Opfern von damals Umgeht. Ich für meine Person verrate mich nicht für Geld
    oder Ansehen sondern ich will Wissen warum man Kinder Missbraucht hat , warum man
    so viele Kinder dort Misshandelt hat , Geschlagen hat, Vollgepumpt hat mit Medikamenten
    warum man so viele ehemaligen für Schachsinnig Erklärt hat, und damit Jahrelang diese
    in der Einrichtung festgehalten hat.(bei Akteneinsicht habe ich immer wieder Feststellen
    müssen das Eltern ihre Kinder aus dem Heim holen wollten das aber Nonnen und auch
    Vorwiegend der Arzt Dr. Waldemar Strehl in seinen Berichten in den Akten dann den
    Eltern abgeraten hat die Kinder aus dem Heim zu holen. der Sinn lag doch darin die
    Belegungszahlen des Heimes hoch zu halten wegen der Einnahmen.
    Traurig macht es das hier wegen so wenig Geld sich einige selbst ins Knie schissen
    ind sich wieder wie früher Missbrauchen lassen von dem Heimleiter Oelscher …kein
    Gutes Vorbild gibt dieser ab. Auch der Sex. Missbrauch des früheren Leiters dem Hans G.
    Faber der einige Kinder Missbraucht hat (der Bischof von essen hat in 12 Fällen nun
    den Opfern von Faber bis zu 15.000,-€ gezahlt)von dem Franz Sales Haus mit keinem
    Wort in dem Buach von Frings Erwähnt hat. Der Einrichtung ist das bekannt das Zahlungen
    vom Bischof Overbeck Vorgenommen wurden, warum dies verschwiegen wird das fragt
    man sich.
    Michael Decker

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  2. decker rolf-michael

    Ja das Franz sales haus war ein Ort der Sünde und vor allem der Direktor Hans Georg A..
    F A B E R den alle für soooo Gut gehalten haben grade dieser hat sich in seinen Privaträumen immer wieder ab Jungs im Alter von 8 bis 12 Jahren sex.Vergangen. Der
    Bischof von Essen herr Overbeck hat in den letzten Monaten in 14 Fällen an Opfern des
    Fabers Entschädigungen von bis zu 15.000,-€ Ausgezahlt. Auf was ist dieses Heim denn
    Sotlz – Im Krieg war es Sammellager für Kinder die man in die Vernichtung nach Leipzig
    Dösen schickte oder nach Hadamar in den Hungertod Siche die Geschwister Lorbach.
    Auch fanden dort selektionen für das Sterilisierungsprogramm statt. Wennn das Heim in Essen mit den Namen franz sale Haus heute Soltz ist dann was nach den 70 ziger jahren
    erschaffen wurde,dagegen ist auch nichts zu sagen…aber Aufgearbeitet es und hat diese
    Einrichtung mal gar nichts..die Leute die dies verlangen werde mit Hass und Hähme von
    dem heutigen Direktor verfolgt, es wird Gelogen Vertuscht das sich die Balkten Biegen
    um so der herr Direktor Oelscher schaden von der Einrichtung abzuwenden…ha dies ist
    damit nicht getan – erst die tatsächliche Aufarbeituung und der echten Wahrheit dann erst
    ist es wirkliche Reuhe und Buse…solang wir Opfer auf diese Wahrheit warten ist auch nicht
    zu erwarten das opfer Verzeihen,Lieber wird gelogen und Opfer noch mit Dreck beworfen.
    Mike D.

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