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Moskaus 5.Kolonne

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Moskaus 5.Kolonne

… ist eigentlich nur eine bösartig unterstellte Verleumdung, ein Treppenwitz der Geschichte im Kalten Krieg zwischen Warschauer Pakt und den Staaten des sogenannten freien Westens, der eigentlich nie wirklich so frei war, wie ihm immer noch nachgesagt wird. Moskaus 5.Kolonne ist eine nebelumwaberte Legende ohne echte Substanz, – und dennoch existiert sie irgendwie, wenn auch nicht so, wie manche ewige Revanchisten in den 60er Jahren sie als Drohkulisse an die Wand malten, – sie existiert seit vielen Jahrzehnten, hat sich verändert, dem Zeitgeschehen angepasst, zahllose Protagonisten verloren und andere hinzugewonnen, die wie früher kein klares Bild dieses Mythos prägen. Wie bei allen Legenden und sagenumwobenen Mythen ist ein Körnchen Wahrheit daran, – aber es ist dermaßen banal und trivial, dass es eigentlich keiner Erwähnung wert ist.

 

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Als 5. Kolonne werden heimliche, subversiv tätige oder der Subversion angeklagte Aktivisten irgendeines nicht klar definierten Widerstands bezeichnet, in diesem Fall Aktivisten des längst untergegangenen Traumes der sozialistisch-kommunistischen Weltrevolution, in der die politische Führung der Sowjetunion, das ZK der Kommunistischen Partei der UDSSR im Kreml, also Moskau,  immer eine entscheidende Rolle spielte. Heutzutage hat sich der real existierende Sozialismus / Kommunismus längst über die steilen Klippen auf den Müllabladeplatz der Geschichte gestürzt, Muster ohne Wert, Selbstmord aus niedrigen Beweggründen, abgetakelt, abgewirtschaftet, ideologisch verblödet, geisteskrank und ausgehöhlt, ad absurdum geführt, – aber nie wirklich begraben und vergessen.

Aber der ehemalige Vorsitzende der SPD Kurt Schumacher verkündete in den 50er Jahren eine Wahrheit, die bis heute absoluten Bestand besitzt: Kommunisten sind rot lackierte Faschisten.

Putin in Hitlerpose 

In den 50er und 60er Jahren des strikten westlichen Anti-Kommunismus versuchen weitgehend naive, ungebildete und ausgesprochen schlecht organisierte Mini-Kader den Wiederaufbau einer deutschen und europäischen Kommunistischen Partei  –  und scheiterten kläglich, denn zu übel waren die realen Erfahrungen, die die Menschen schon damals mit dem real-existierenden Kommunismus machten. Aber immerhin schafften sie es einen ganzen Strauß oder Flohzirkus von Tabus im Kampf der Sozialismus / Kommunismus als kommendes Heil für die ganze Menschheit suchenden Aktivistenkreisen zu etablieren, der über viele Jahre nicht verlorenging, sondern sogar noch drastisch ausgebaut wurde.

Tabu war Kritik an den Folgen der russischen Oktoberrevolution, an der DDR, damals noch von vielen als Ostzone bezeichnet.

Tabu war jegliche Kritik an sogenannten sozialistischen Bruderstaaten, besonders an der Tschechoslowakei, die nach dem Prager Frühling unter die Terrorherrschaft der Roten Armee geriet.

Absolutes Tabu war jegliche Kritik an Berufsrevolutionären wie dem kubanischen Massenmörder und Diktator Fidel Castro, ebenso an Mao Tse Dong und dem Eroberungskrieg Chinas gegen das nahezu unbewaffnete, religiös geführte Tibet und Nepal.

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Absolutes Tabu war jegliche Kritik an afrikanisch sozialistischen Freiheitsbewegungen gegen die Nachwirkungen der Kolonialzeit, – auch wenn deren Handeln und Agieren noch so irrational und destruktiv war.

Absolutes Tabu waren Zweifel an der Führungsrolle der Sowjetunion in der real-sozialistischen Weltgemeinschaft, an den Entscheidungen des Völkermörders und psychopathischen Diktators Josef Stalin.

Geradezu Ketzerei und totales Tabu waren Kritik und unliebsame Enthüllungen über Wladimir Iljitsch Uljanow, genannte Lenin, egal ob es ernstzunehmende Hinweise darauf gab, dass auch er wie sein unliebsamer Nachfolger Stalin bereits in Massenmorde verwickelt war.

Tabu waren Diskussionen über die Rolle Leo Trotzkis und Lenins in den Jahren des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion, ihre auseinanderdriftenden politischen Standpunkte bis zu Ermordung Trotzkis durch einen gedungenen Mörder des Kreml.

Absolutes Tabu waren Diskussionen und Veröffentlichungen über KZ´s in der Sowjetunion, dort Gulags genannt, die es ebenso in China gab.

Absolutes Tabu waren Diskussionen und veröffentlichte Kritik an den politischen Strategien von Karl Marx, Friedrich Engels, Rosa Luxenburg und Walther Ulbricht, dem „Spitzbart“.

Absolutes Tabu waren Veröffentlichungen, Kritik und Diskussionen über sogenannte politische Säuberungen (Massenmorde) in der Sowjetunion, über zig-Tausende Regimekritiker, die in den Gulags zu Tode gebracht wurden, über die zig-Millionen Russen und Mitglieder anderer Volksgruppen, die während des menschenverachtenden Stalinismus auf grausamste Weise ermordet wurden. Stalin, der große sozialistische Führer, war wie der Papst der christlichen Welt, absolut unfehlbar. 

In den 70er Jahren war die 5.Kolonne Moskaus und des Kreml besser organisiert, verfügte über ungeheure Finanzmittel, präsentierte sich publikumswirksam in der Öffentlichkeit und versuchete jede, aber wirklich jede Bürgerinitiative und Bürgerbewegung möglichst schnell unter ihre Kontrolle zu bringen und für die eigenen Ziele einzuspannen. Federführend war da vor allem die DKP und ihre Jugendorganisation SDAJ.

Aber in den 70er Jahren brachen u.a. auch die ideologischen Schranken, die Führungsrolle der Sowjetunion war längst nicht mehr unumstritten, die sogenannte „Linke“ zerbrach und zersplitterte in zahllose Fraktionen, wobei der KBWichtig, der Kommunistische Bund Westdeutschland mehr oder weniger vergeblich versuchte eine Führungsrolle zu übernehmen, scharf und eifersüchtig wegen des wachsenden Einflusses angegriffen vom Kommnunistischen Arbeiterbund, der KPDAO und später von der KPDML, die sich heute teilweise mit ihren Aktivisten in der MLPD wiederfindet.

Was die Wahrheit im sozialistischen Bruderkampf war, bestimmten UZ, Rote Fahne und andere sogenannte Zentralorgane der Weltrevolution, die niemals weiter in unerreichbarer Ferne lag. Jede noch so kleine Splittergruppe, jede Fraktion hasste die jeweils andere, hörte auf das, was Radio Peking, Radio Moskau oder Radio Tirana zu verkünden wusste, selbst wenn das Verkündete unverkennbarer und widersprüchlicher ideologischer Unfug war, – und alle hegten jeweils für sich die unbestrittene Überzeugung die einzig wahre Vertretung der Arbeiterklasse zu sein, die wahre Lehre des Sozialismus / Kommunismus zu vertreten. 

Der jüdisch östereichische Liedersänger Georg Kreisler fasste es in zwei Sätzen zusammen: „Der Stuss des Gedrängels um Marx oder Engels wird immer schlimmer. Sie argumentieren wie immer, doch nur sehr viel dümmer.“ 

Der Vorteil des wachsenden Alters ist, dass man als selbstkritischer und gesellschaftskritischer, geschichtsbewusster Mensch auf Erfahrungen aus vielen Jahrzehnten zurückblicken kann, – und so kann ich bestätigen, dass es absolut stimmt. Ich habe nie mehr so viel ideologisch bornierten Schwachsinn gehört, nie so viele hohle Phrasen über den Sozialismus / Kommunismus herunterbeten hören, wie in den 70er, 80er und 90er Jahren, bis endlich – wie eine Erlösung – die real-existierende kommunistische Welt mit ihren innerlich längst zerrütteten Satelitenstaaten durch zahllose  Staatsbankrotte zusammenbrach. 

Es gibt hoffnungslose Optimisten die fest daran glauben und wieder besseres Wissen behaupten, dass damit diese hirnlosen, bornierten Sozialismus Diskussionen endeten.

Doch das stimmt nicht, denn die Aktivisten und Protagonisten dieser Jahre sind ja nicht wie die Dinosaurier an eigener Blödheit ausgestorben, sondern haben ihr sogenanntes Wissen unbelehrbar über die Realitäten weitergetragen, an jüngere Generationen. Heutzutage sind diese nachgeborenen Aktivisten gewaltbereiter, wesentlich dümmer und ungebildeter, völlig verphrast, lauter grölend als jemals zuvor und um keinen Preis an einer fairen, zuhörenden und sich wechselseitig austauschenden Diskussion interessiert. Sie kennen angeblich die „Wahrheit“, agieren dumm und ignorant in den neuen sozialen Medien, bersten förmlich von dogmatischer Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und finden sich nach wie vor in zahllosen Zirkeln, Organisationen und Parteien wie der MLDP, DKP, die Linke, in den Hilfsorganisationen für die Palästinenser und ihren Kampf gegen Israel wieder. Die Aktivisten sind dabei meistens völlig blind gegenüber den real existierenden Tatsachen, dass sich z.B. Hamas und Hisbollah mit dem Hitlergruß begegnen, dass die Autonome Linke die zum Verwechseln ähnliche, oft sogar bis ins Detail gleiche Sprache, die Terminologie und den latent gewaltbereiten Aktionismus der Neo-Nazis anwenden, dass sie sogar zum Verwechseln ähnlich gekleidet sind.   

Diese schwarz vermummten Gewalttäter argumentieren und handeln verbrecherisch wie Terroristen, – Terroristen sind durch ihre menschenverachtenden Gewalttaten den Faschisten gleichzusetzen, was im Schlußfakt bedeutet, dass die Terroristen der Autonomen Linken nicht nur wie Neo-Nazis agieren und auftreten, sie sind die neuen deutschen Faschisten.     

Durch die bereits angeführte Dummheit und Ignoranz, basierend auf einem eklatanten Mangel an Allgemeinbildung und politischem Geschichtsbewusstsein, denn aus der Geschichte lernen ist längst nicht mehr opportun, ist die aktuelle Selbstdarstellung dieser neuen Linken entstanden. Heutzutage holt man sich je nach Bedarf Information zur kurzzeitigen Umsetzung aus dem Internet und den untereinander wetteifernden Zirkeln in den sozialen Netzwerken, wo nicht mehr intelektuell argumentiert und diskutiert, eigene Standpunkte erarbeitet, sondern nur noch polemisiert und gepöbelt wird. Nach diesem kurzlebigem Gebrauch wird dieses kopierte „Wissen“ wieder abgelegt und beerdigt, als hätte es nie existiert. 

So arbeiten die neuen Mitglieder dieser selbsternannten und selbstherrlichen linken Elite, der neuen selbstgerechten Speerspitze der Weltrevolution unreflektiert einem faschistischen Massenmörder und Kriegsverbrecher in die Hände, Zar Vladimir Putin, der Mörderische, dem es mit brutaler Härte gelang das auf Demokratie und Rechtstaatlichkeit zustrebende Russland politisch zu zerschlagen und das post-stalinistische Putingrad zu etablieren. Es interessiert niemanden in diesem Kreis der „Weltrevolutionäre“, dass dieser Kriegsverbrecher Putin persönlich verantwortlich zeichnet für die Ermordung kritischer Journalisten im ehem. Russland, für die systematische Massenvergewaltigung widerstandsunfähiger tschetschenischer Frauen und Mädchen, für die Ermordung von zig-Tausenden tschetschenischer Zivilisten, für die Ermordung von 100-Tausenden syrischer Zivilisten durch Unterstützung des Islam-Faschisten Bashir alAssad.

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Die territoriale Integrität und Selbstbestimmung anderer Völker und Staaten wird durch diesen stalinistischen Sowjetfaschisten Zar Vladimir Putin, der Mörderische, nachhaltig in Frage und zur Disposition gestellt,  –  und das wird sich absehbar nicht auf die Ukraine und die Krim beschränken.

Durch eigene ignorante Dummheit werden diese Aktivisten der neuen Linken zu Handlangern und Wegbereitern eines unabweisbaren Faschisten, dessen skrupellose Handlungsstrategie nicht nur in der Ukrainekrise wie von Hitler persönlich diktiert erscheint. 

Es macht keinen Sinn, mit diesen Aktivisten zu diskutieren, ihnen ihren ideologischen Dünnschiss vorzuhalten, denn sie haben sich völlig von der Realität entfremdet und abgeschottet, wollen nichts davon hören und wissen, haben ihr festes Feindbild im Kopf. Durch ihre eigene ignorante Dummheit rücken sich diese „Aktivisten der Weltrevolution“ in die unmittelbare Nähe des real-existierenden Faschismus. Eskalierende Gewalt und individueller, geistloser Terror gegen Andersdenkende sind da  elementarer und folgerichtiger Bestandteil, legitimes Mittel zur Durchsetzung fadenscheiniger politischer Ziele. 

   

Allerdings muss man diesen soziopathischen Realitätsverlust auch zugunsten der Täter ein wenig relativieren, denn sie sind auch Opfer, Opfer einer perfiden und menschenverachtenden permanenten Indoktrinierung über viele Jahre / Jahrzehnte. Es ist ungeheuer schwer den eigenen ideologisch politischen Standpunkt in Frage zu stellen und gegebenenfalls auch aufzugeben. Ich kann das durchaus beurteilen, denn ich war fast 25 Jahre aktives und engagiertes Mitglied der SPD und kann mich nicht davon freisprechen zahlreiche gesellschaftspolitische Entwicklungen in diesem Land mitgetragen zu haben. Als ich mit der Wahl von Gerhard Schröder zum Kanzler die bundesdeutsche Sozialdemokratie endgültig beerdigt sah und aus der Partei austrat, war das ein sehr schmerzhafter Schritt, der nicht nur eine tiefe Leere in mir erzeugte, er stellte auch meine gesamte Person in Frage. Dennoch weiß ich heute, dass es die richtige Entscheidung war, dass ich mich vor meiner Vergangenheit nicht verstecken, sie nicht verleugnen kann.

Daher kann ich nachvollziehen, warum es den Aktivisten von Moskaus 5.Kolonne so ungeheuer schwerfällt das selbsterrichtete ideologische Lügengebäude einzureißen, das unendlich dichte Netz der Lügengespinste fern der realen Wahrheit zu zerreißen. Wer von diesen Aktivisten verlangt das einfach abzulegen, der erwartet eine zerstörerische Selbstverleugnung der eigenen definierten Identität.

Also werden die Lügen aufrecht erhalten, denn das ist der leichtere Weg.

Morde gegen kritische Journalisten und Dissidenten in der Sowjetunion / Russland sind pure Propaganda des Westens und der USA, Lügen und Verleumdungen. Wobei diese Dissidenten ohnehin Verräter am Sozialismus sind und liquidiert werden dürfen und sollen. Massenmorde im Namen des Sozialismus / Kommunismus sind in jedem Fall gerechtfertigt um jegliche kleinbürgerliche Opposition zu eleminieren.

Tibet ist nie militärisch besetzt worden, war schon immer ein Teil Chinas und der Völkermord an Millionen Tibetern eine Lüge.

Das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens war vom Westen gesteuert um die revolutionäre Führung Chinas zu destabilisieren und das Attentat vom 11.September 2001 geht eindeutig auf das Konto der CIA und des Mossad.

Der Sturz der korrupten und stalinistischen Regierung der Ukraine war ein Putsch von EU Politikern und US-Geheimdienst. die Übergangsregierung von Kiew eine faschistische Junta.

Kommt Ihnen die Terminologie der dogamtischen Argumentation auch so verdächtig bekannt vor?

Haben Sie das auch schon mal etwas anders formuliert bin den Geschichtsbüchern über Hitlers  3.Reich gelesen?

Die Tatsache, dass gerade ca. 3% der ukrainischen Bevölkerung hinter dem sogenannten Rechten Sektor stehen, wird von Moskaus 5.Kolonne absolut ignoriert, genauso wie die vielen Toten in Kiew und auf dem Maidan, die auf das Konto des gestürzten Diktators Janukowitsch gehen.

In der Bundesrepublik stehen der verfassungsfeindlichen NPD weit mehr als 3% der Bevölkerung nahe, auch wenn die nicht unbedingt die NSU-Terroristen-Unterstützer wählen. Aber niemand mit klarem Verstand und politischem Selbstbewusstsein käme ernsthaft auf die Idee die von vielen ungeliebte Große Koalition und die Bundesregierung unter Angela Merkel als ein faschistisches Regime zu bezeichnen. Das machen nur politische Vollidioten und Schwachköpfe, die längst jeden Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit verloren haben, das macht nur die von Moskau geförderte und finanziell unterstützte 5.Kolonne.    

Der beste Nährboden für die Verführung und ideologische Indoktrinierung / Radikalisierung ganzer Generationen mit ihrer idealistischen Sinnsuche über das Leben hin zu einer pseudo-sozialistischen Volksgemeinschaft, die in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine brutale menschenverachtende Diktatur, ist die Verlogenheit und Heuchelei der selbsternannten Wächter und Bewahrer für Demokratie, Menschenrechte und Selbstbestimmung der Völker, wie die Administration der Verunreinigten Staaten von Amerika, ein zutiefst verbrecherisches Regime ohne irgendeine real erkennbare soziale Kompetenz, die sich anmaßt andere Völker mehr oder weniger offen versklaven, ausbeuten und ausspionieren zu dürfen, sie ihrer Selbstbestimmung und Privatsphäre zu berauben, in zahllose, unbestreitbare  Kriegsverbrechen verwickelt ist und sich dabei noch immer als bedeutendes Vorbild für Freiheit in der Welt definiert.

Aus rational schon lange nicht mehr nachvollziehbaren Gründen buckelt die sogenannte freie westliche Welt unterwürfig, kriecht gedemütigt auf den Knien vor dieser letzten verbliebenen Supermacht, deren Macht allerdings auf tönernem, mehr als deutlich angeschlagenem Sockel steht und Tag für Tag, Jahr für Jahr die Menschheit durch ihre Arroganz der Macht frustriert und anekelt. Denn die Verunreinigten Staaten von Amerika sind als Völkergemeinschaft im Inneren zutiefst gespalten und dominiert von einer Partei der nationalistischen Republikaner, die zu Recht als die treibende Kraft bezeichnet werden darf, die die USA auf den unumkehrbaren Weg zu einem totalitären Polizeistaat, zu einer faschistoiden Gesellschaft geführt hat, absolut verachtenswert.

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Ich glaube nach wie vor, dass die Mehrheit des US-amerikanischen Volkes diesen Weg nicht gehen will, dass die schweigende Mehrheit des amerikanischen Volkes nicht in einem totalitären Überwachungsstaat leben will,  –  aber auch, dass die Mehrheit des amerikanischen Volkes zu naiv und ungebildet über politische Zusammenhänge und internationale Beziehungen ist, um zu erkennen, wohin die seit Jahrzehnten ausgeuferte Politik in Washington führen wird. Das amerikanische Volk ist wehrlos in einer Ideologie gefangen die die Verunreinigten Staaten von Amerika stets an 1.Stelle vor anderen Staaten stellt. Ein schwarzer Präsident allein macht jedoch noch keine liebenswerte Demokratie. Noch sind die Verunreinigten Staaten von Amerika nicht gleichzusetzen mit dem post-stalinistischen / sowjetfaschistischen Putingrad, – aber bis dahin ist es nur noch ein kleiner Schritt.     

Wir dürfen uns keiner Illusion hingeben, kein irrationales Verständnis für den Despoten, Völkermörder und Kriegsverbrecher, dem post-stalinistischen Zaren Vladimir Putin, der Mörderische gewähren,

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kein Nachgeben aufgrund wirtschaftspolitischer Abhängigkeiten oder diplomatischer Floskeln ohne faktisch praktische Anwendungsmöglichkeit. Putingrad, das ehem. Russland ist heutzutage nach dem mächtigen faschistischen China und den Islamfaschisten aus zahlreichen islamistisch dominierten Staaten, die 3.Weltmacht des international vernetzten neuen Faschismus, der schon lange nicht mehr allein durch den deutschen Hitlerfaschismus des 3.Reiches definiert werden kann und darf. Industriell und systematisch vollzogener Völkermord, die Anektierung souveräner, selbstbestimmter Staaten und Völker, auch durch pseudo-religiös verbrämten Herrschafts- und Unterwerfungsanspruch unter ein selbsternanntes Herrenmenschentum der verlogen heuchelnden Islamisten, ist schon lange keine alleinige Domäne der deutschen Hitlerfaschisten mehr.

Die Wutrede des Bundesaußenministers wurde zum YouTube Hit

Die Wutrede ist ein Renner im Internet

Fast eine Million Klicks auf Steinmeiers Wutrede 

„Wer ist hier der Kriegstreiber“

Steinmeier weist hirnlose Krakeler in die Schranken 

Steinmeiers ungeahnter Mut zur Wut

Endlich einmal klare Kante gegen autonome Linksfaschisten 

Der Außenminister brüllt zurück

Wer ist hier der Kriegstreiber? – Steinmeier hat es satt

Die Kriegstreiber sitzen vor allem in der Linken 

Der Kriegstreiber-Vorwurf gegen Frank-Walter Steinmeier ist perfide. Der Außenminister hat sich während der vergangenen Monate immer wieder um einen Dialog in der Ukraine bemüht – und darum, Gesprächskontakt mit Moskau zu halten, was ihm viele Kritiker nach wie vor vorwerfen, weil es besser gewesen wäre endlich klare Worte in Richtung des ehem. Russland gegen Zar Vladimir Putin zu richten.

Was wird man von diesem Europa-Wahlkampf in Erinnerung behalten? Die Fernsehduelle der sogenannten Spitzenkandidaten? Vermutlich nicht, dafür liegen die Kandidaten programmatisch relativ nahe beieinander, und eine elektrisierende, mobilisierende Wirkung ist auch nicht gerade aufs Wahlvolk ausgegangen. Vielleicht ist es die „Wutrede“ des Außenministers Steinmeier, der bei einer Wahlveranstaltung der SPD in Berlin auf „Kriegstreiber“-Rufe sogenannter Demonstranten lautstark zurückgekeilt hat. So erregt und laut hat man Steinmeier lange nicht erlebt und als Wahlkämpfer möglicherweise auch noch nie gesehen. Es wird einige Sozialdemokraten geben, die sich so einen leidenschaftlichen Auftritt Steinmeiers bei früherer Gelegenheit gewünscht hätten, selbst wenn er sich hat provozieren lassen und eine Blöße gab. Recht hatte er in jedem Fall; er hat sich nicht einschüchtern lassen.

Steinmeier ist für seinen Dialogansatz gescholten und der Naivität bezichtigt worden; manches von dem, was er bislang in Bezug auf Russland für richtig hielt, hat sich dank Putin als Illusion erwiesen. Dank jenem Mann, den die Neue Rechte in Europa – aber nicht nur die – verehrt. Die Lektion von Berlin: Auch Minister brauchen sich nicht alles gefallen lassen.

Das Röhrende, das kennt man von ihm. Die Stimme eintönig laut, eine Faust geballt, der Mund aufgerissen. Empörung, klar. Aber leider wirkt sie einstudiert. Wer Frank-Walter Steinmeier mal bei einem öffentlichen Auftritt erlebt hat, wird sich vielleicht an einen solchen Moment erinnern können. Am Montag war es wieder so weit.

Der Alexanderplatz-Moment ist deshalb so interessant, weil er in seiner Authentizität so gar nicht zu Steinmeier zu passen scheint. Steinmeier ist ein sehr populärer Politiker, aber man kann nicht sagen, dass das Leidenschaftliche zu seiner Kernkompetenz gehört. Er kann im Schlaf die Vorzüge einer Rentenreform oder die hintersten Ecken des Steuerrechts erklären, aber wie er als Person tickt und wie es in seinem Inneren aussieht, das kann er hervorragend verbergen. Steinmeier funktioniert einfach immer weiter. So wird er weithin gesehen.

Und plötzlich das. Kriegstreiber? Ihr könnt mich mal. Er, der sonst auch in seiner Empörung die Grenzen des politischen Anstands niemals verlässt, brüllt mal richtig drauf los.

Vielleicht, weil er vom vielen Reisen gestresst ist. Vielleicht auch, weil es ihn nervt, dass die gesellschaftliche Linke bei Fragen von Krieg und Frieden so selbstzerstörerisch wird. Man weiß es nicht. Man ahnt nur, dass die Empörung mal nicht aufgesetzt ist. Er hat ja wenig zu gewinnen. Demonstranten fertigzumachen, ist kein feiner Stil. Die Kommentatoren könnten ihm auch vorwerfen, die Nerven verloren zu haben. Aber das macht niemand.

Warum nicht? Vielleicht liegt es daran, dass solche Momente zu selten geworden sind in der Politik. Die Berliner Republik ist ein hochprofessionelles System, in dem die Protagonisten inzwischen von der Angst getrieben sind, einen Fehler zu begehen oder in einem schwachen Augenblick erwischt zu werden. Wer patzt, verliert. Die Kontrolliertheit, mit der die meisten Politiker agieren, ist verständlich. Aber sie lässt sie roboterhaft erscheinen.

Sicher, ein Peer Steinbrück schluchzt auf offener Bühne. Aber Leidenschaft oder Zeichen menschlicher Regung werden im Politikbetrieb heutzutage immer mehr zur Ausnahme. Früher ging Helmut Kohl schon mal auf einen Juso los, wenn er mit Eiern beworfen wurde. Oder Joschka Fischer auf die Grünen, nachdem er einen Farbbeutel abgekriegt hatte. Heutzutage verläuft alles immer steriler. Und weil gleichzeitig die Politikverdrossenheit wächst, darf man annehmen, dass da ein Zusammenhang besteht.

Ja, und? Mehr Blut, Schweiß und Tränen in der Politik und der Wähler ist zufrieden? So einfach ist es nicht. Angela Merkel zum Beispiel gehört seit Jahren zu den populärsten Vertreterinnen ihres Fachs, ist aber nun wirklich keine Vorreiterin in Sachen Leidenschaft. Das Interesse an Steinmeiers Ausfall aber könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Bürger eine gewisse Sehnsucht nach Politikern haben, die mal einen Moment aus ihrem Panzer heraustreten. Die sich hinter die Fassade blicken lassen. Oder wenigstens den Eindruck erwecken, als würden sie für ihre Sache brennen.

siehe    http://www.faz.net/aktuell/politik/steinmeiers-wutrede-auch-minister-muessen-sich-nicht-alles-gefallen-lassen-12950655.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/wut-rede-des-aussenministers-steinmeier-sprecher-legt-nach-unverschaemtheit/9917884.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4780204/wutrede-ein-renner-im-internet.html

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/steinmeier-ist-nicht-stolz-auf-seinen-youtube-hit-aid-1.4257936

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3809769/Steinmeier-platzt-der-Kragen_Wutrede-als-Hit-auf-YouTube?_vl_backlink=/home/index.do

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/steinmeier-wutrede-warum-der-schreiende-aussenminister-so-fasziniert-a-970665.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/steinmeier-erntet-respekt-fuer-wutrede-gegen-montagsdemo-a-970706.html

http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Steinmeiers-Wutrede-wird-Youtube-Hit

http://www.derwesten.de/wp/politik/mehr-als-600-000-klicks-steinmeier-video-wird-youtube-hit-id9373663.html

http://www.fr-online.de/politik/steinmeier-video-steinmeiers-wutrede-youtube-hit,1472596,27194422.html

http://www.rundschau-online.de/politik/aussenminister-bruellt-zurueck-steinmeiers-ausraster-wird-zum-internet-hit,15184890,27195202.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/emotionen-im-wahlkampf-steinmeier-bruellt-fuer-europa/9925378.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/europawahl-2014/an-alle-die-da-krakeelen-und-schreien-steinmeiers-beherzte-brandrede-im-wortlaut_id_3860232.html

http://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-bei-Youtube-Wutrede-wird-hunderttausendfach-geklickt-article12870281.html

http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article128240983/Steinmeier-schreit-seine-Gegner-nieder.html

http://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-hat-es-satt-article12862001.html

siehe auch „Die autonome Linke – die neuen deutschen Faschisten“   http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/autonomelinke.html 

Autonome Kreuzberg 1

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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