RSS-Feed

Die Scharia als politische Waffe

Veröffentlicht am

Die Scharia als politische Waffe

Wie die Islamisierung eines Staates aussieht, soll einmal am Beispiel Nigerias gezeigt werden. Man möge sich denken, Nigeria ist weit fort von Europa, aber ich glaube, dass es vielen Moslems vorschwebt, auch Europa in ähnlicher Weise zu islamisieren. Auch in Europa nimmt die Versuchung der Moslems immer mehr zu, die Scharia als rechtliche Grundlage europäischer Staaten einzuführen. Nigeria ist mit seinen 151 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Durch den Export von Rohöl ist es außerdem das reichste Land auf dem afrikanischen Kontinent. Offensichtlich ist es der Plan islamischer Fundamentalisten, zunächst Nigeria und nachfolgend andere afrikanische Staaten zu islamisieren.
In Nigeria leben zu gleichen Teilen etwa 45 Prozent Moslems und 45 Prozent Christen. Etwa 10 Prozent der Nigerianer bekennen sich zu einer traditionellen afrikanischen Naturreligion. Bis 1995 wurde Nigeria von einer brutalen Militärdiktatur regiert, in der die Islamisten eine dominante Rolle spielten. Sie hatten über einen langen Zeitraum die Kontrolle über das Militär und die Polizei und besetzten Schlüsselpositionen in der Regierung. Jeder Widerstand gegen sie, wurde brutal niedergeschlagen. Radikale Moslems zerstörten immer wieder christliche Kirchen und bereicherten sich am Besitz von Christen und Nicht-Muslimen, ohne dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden.

Als man 1999 in Nigeria zur Demokratie zurückkehrte und ein christlicher Präsident gewählt wurde, fürchteten die Islamisten ihre Macht zu verlieren. Deshalb begannen sie, vor allem im Norden Nigerias, in dem der Großteil der muslimischen Bevölkerung lebt, das islamische Rechtssystem, die Scharia, einzuführen, um das Land regierungsunfähig zu machen. Dies verstieß eindeutig gegen die nigerianische Verfassung, die eine Trennung von Staat und Religion vorsah. Heute sind die Moslems bemüht, die Scharia auch im christlich geprägten südlichen Teil Nigerias einzuführen. Die Scharia diskriminiert vor allem Frauen und sieht barbarische Strafen wie Steinigung, Amputation von Händen und Füßen und Prügelstrafen für Vergehen vor, die nach nigerianischem Strafrecht nicht einmal als Verbrechen gelten.
Die Einführung der Scharia stand im Gegensatz zu den Demokratisierungsversuchen des christlichen Präsidenten des Landes. und führte zu zahlreichen religiösen Spannungen, bei denen mehr als 12.000 Christen und Moslems starben. Im Jahre 2002 wurden zwei Frauen durch ein Schariagericht für einen Ehebruch zum Tod durch Steinigung verurteilt. Dieses Urteil widersprach nicht nur der nigerianischen Verfassung, sondern auch gegen internationale Konventionen, die Nigeria unterschrieben hatte. Die Scharia galt aber nicht nur für Muslime, sondern sie wurde ebenso auf Christen und andere Nicht-Muslime angewendet. Selbst moderate Muslime lehnten die Scharia entschieden ab. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass viele Menschen meinen, dass der Großteil der Moslems eigentlich eine friedliche und humane Einstellung vertritt. Wie man aber an diesem Beispiel erkennen kann, sind es die islamistischen Fundamentalisten, die sich durchgesetzt haben.

Die Spirale der Gewalt nahm im März 2004 weiter zu, als sich christliche Miltärs zum ersten Mal für die islamistischen Angriffe rächten und mindestens 67 Muslime töteten. Dies war eine Vergeltung für einen Überfall, der im Februar zuvor, auf 47 Christen verübt wurde, die von den Moslems in einer christlichen Kirche eingesperrt und verbrannt wurden. Dieses Ereignis löste weitere Vergeltungsschläge gegen Christen und Muslime aus, die vor allem den Norden Nigeria überschatteten. Dabei gab es auf beiden Seiten viele Tode. Viele Kirchen wurden bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Christen mussten fluchtartig ihre Häuser verlassen. Die Rückkehr wurde ihnen verwehrt. Viele befinden sich noch heute auf der Flucht oder in Polizeigewahrsam.

Die Journalistin Isioma Daniels, die anlässlich der geplanten Miss-Welt-Wahl, in einem Zeitungsartikel dagegen protestierte, dass Nigeria wegen seiner frauenfeindlichen islamischen Politik der Gastgeber dieses Schönheitswettbewerbs sein sollte, fürchtet noch heute um ihr Leben und hält sich an einem geheimen Ort auf. Die Veröffentlichung ihres Artikels nutzten islamistische Extremisten zu Unruhen, bei denen Menschen ums Leben kamen und privates und öffentliches Eigentum zerstört wurde. An einer friedlichen Diskussion über gesellschaftliche Probleme und Wertvorstellungen innerhalb moslemischer Staaten, ist also überhaupt nicht zu denken. Die Unruhen konnten von der Polizei nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. Im muslimischen Norden Nigerias beteiligten sich die Polizisten sogar oftmals an den grausamen Verbrechen.
Die Einführung der Scharia durch islamistische Extremisten, führt zweifelsohne zur Diskriminierung christlicher und nichtmuslimischer Minderheiten. Es wird den Christen verboten, Kirchen oder andere Gebetshäuser zu errichten. Es findet eine strikte Trennung zwischen Männern und Frauen statt. Die Frauen müssen die sogenannte Burka tragen, einen Schleier, der den gesamten Körper von Kopf bis Fuß bedeckt und gerade einmal einen Spalt für die Augen frei lässt. Frauen ist es außerdem nicht gestattet, zusammen mit Männern öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Der Genuß von Alkohol ist streng verboten. Die Gesetze der Scharia, gelten im muslimischen Norden Nigerias aber nicht nur für die Muslime, sondern ebenso für alle Nicht-Muslime. Dadurch kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen religiösen Gruppen, wobei die Polizei vor allen gegen die Nicht-Muslime mit besonderer Härte vorgeht.
Dort, wo die Scharia angewendet wird, müssen vor allem die Menschen, die weder dem christlichen noch dem jüdischen Glauben angehören, also die sogenannten Ungläubigen, um ihr Leben fürchten. Für sie bleibt nur der Ausweg, zum Islam zu konvertieren. Christen und Juden werden mehr oder weniger in Ruhe gelassen. Aber sie haben eine sogenannte „Kopfsteuer“ zu entrichten. Außerdem haben sie als Zeichen ihrer Minderwertigkeit einen Gürtel zu tragen. Erinnert dies nicht ein wenig an den gelben Judenstern, den die Juden im Nationalsozialismus zu tragen hatten? Außerdem haben die Governeure im muslimischen Norden Nigerias für die nichtmuslimischen Bürger eine Schulgebühr eingeführt.

Ich denke, das, was sich in Nigeria abspielt, ist ein kleiner Vorgeschmack dessen, was in den nächsten Jahrzehnten auf die Europäer zukommen könnte, wenn man sich dieser Probleme nicht bewusst wird und über Lösungsansätze nachdenkt. Man sollte sich daher bewusst sein, dass die Scharia als politische Waffe benutzt wird, um nichtmuslimische Bürger auszugrenzen und die Macht der Muslime zu festigen.

Quelle: Die Scharia als politische Waffe (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte)

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

siehe auch Beiträge zum Thema  „Islamische Faschisten“    http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-0   

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: