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Der Aufstand des hohen katholischen Klerus gegen Papst Franziskus

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Der Aufstand des hohen katholischen Klerus gegen Papst Franziskus
Vatikan-Flagge

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Ich habe am 15.3.2013 um 15.53 in dem Artikel „Was soll uns dieser Medien Hype eigentlich sagen  –  siehe  http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-was-soll-uns-dieser-medien-hype-eigentlich-sagen-116214656.html  – geschrieben: „Wollte der Papst, wie es sich viele Beobachter und Gläubige wünschen, radikal aufräumen und die Kirche wieder auf den Gottesdienst zurückführen, wäre er mit Sicherheit schneller tot und Opfer eines Attentats, als so manche seiner Vorgänger, die nicht freiwillig aus dem Leben geschieden sein sollen …  Nein, es gibt keinen Grund zum Jubel für oder über den neuen Papst, – bestenfalls gibt es keinen Grund zur Hoffnungslosigkeit, dass diese römisch-katholische Kirche vielleicht trotz aller Verwicklungen in Verbrechen – siehe http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html und folgende Seiten – einen Neubeginn wagt und schafft. Ich glaube nicht daran, dass diese Glaubensgemeinschaft wirklich reformwillig oder -fähig ist, ebenso wenig wie die Glaubensgemeinschaft des Islam. Immer machtvoller und stärker werden jene Kräfte innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die nur noch als radikal fundamentalistisch und volksverhetzend klassifiziert werden können. Zu viele Jahrhunderte der Gewalt und des Terrors haben die Strukturen des Vatikan durchsetzt und verinnerlicht und zum bizarren Eigenleben geführt, das längst völlig unkontrollierbar und gesetzwidrig geworden ist.“
Papst Audienz
Zugegeben, das ist eine ziemlich düstere Prophezeiung und in der Realität verblüfft mich der neue Papst Franziskus mit jedem Tag, wo ich wieder etwas Unerwartetes von ihm aus allen möglichen Medien erfahre. Ich werde deswegen nicht zum Freund der Katholischen Kirche und auch meine berechtigte Kritik nicht einschränken, ich werde meinen Status als demokratischer und überzeugter Atheist deswegen nicht aufgeben oder überdenken. Aber ich bin auch ein Mensch, der den Standpunkt vertritt, dass jeder Mensch ungeachtet seiner Vergangenheit eine faire Chance verdient hat und lernfähig ist, dass auch Organisationen ihre Machtstrukturen in Ausnahmefällen ändern können.
Einschränkend muss ich zugestehen, dass das allerdings auf die absolute Mehrheit der Islamisten in ihrer aus zahlreichen, untereinander sich  wechselseitig fanatisch hassenden, bekämpfenden und ermordenden Sekten dieser Glaubensgemeinschaft Islam nicht zutrifft. Zu tief sind die Gräben und die Feindschaften zwischen den verschiedenen islamischen Sekten, als dass die bestehenden Blutfehden überwunden werden könnten. Aber der Status Mensch trifft auch auf diese Mordbande der Islamisten nur sehr eingeschränkt zu, da sie sich durch ihre zahllosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ihren existierenden Völkermord, längst aus dem Minimalkonsens der Menschheit verabschiedet haben. Ich denke, dass es berechtigt ist, dass Islamisten nicht mehr der Spezies Mensch zuzurechnen sind.
Auf die katholische Kirche trifft das nicht ebenso zwingend zu, eben weil es starke Kräfte innerhalb der Glaubensgemeinschaft gibt, die nicht nur reformwillig, sondern auch reformfordernd sind.
Der neue Papst Franziskus indes scheint mir geradewegs auf seine eigene Ermordung zuzueilen, wenn es nicht gelingt den intriganten, machtversessenen, anti-demokratischen Klerus, die Betonköpfe und Menschenfeinde unter den rechtsradikalen und erzkonservativen Bischöfen, die vor allem anderen am Status ihrer Macht festhalten wollen, zu neutralisieren, aufzuhalten, auszuschalten. Sie wollen nach wie vor eine Rückkehr in die „Heilige“ Katholische Kirche vor der Zeit der Aufklärung, mit Kardinälen, Bischöfen und einem Papst im Protz und Prunk, die allesamt als unfehlbare Gottesdiener anerkannt sind, die den Menschen keinerlei Rechenschaft schulden. Aber gerade die Würdenträger des Vatikan haben sich in den letzten Jahrhunderten als Kriminelle, als Mörder, Vergewaltiger und Diebe hervorgetan, vor allem anderen an weltlicher, imperial diktatorischer Machtausübung interessiert, despotische Heuchler des Christentums und der Menschlichkeit. Damit meine ich nicht nur die fundamentalistische, neo-faschistoide Pius-Bruderschaft und ihren SS-Faschisten-und Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson 
Williamson Cover 2

sondern auch die Anhänger und Fanatiker eines katholisch unchristlichen Fundamentalismus wie der inzwischen zurückgetretene Josef Kardinal Ratzinger, der wider besseres Wissen noch immer von sich behauptet der „deutsche Papst“ gewesen zu sein, was völlig unglaubwürdig ist.

Benedikt 29a

Er war bestenfalls und logisch nachvollziehbar der leibhaftige Anti-Christ, ein Menschenfeind und Betrüger. Denn wäre er der Papst, der sogenannte „Stellvertreter Gottes auf Erden“ gewesen, hätte er menschlich, besser noch christlich handeln müssen, statt sich durch eigenes Handeln bei der Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Priester, Bischöfe und Kardinäle massiv zu engagieren  –  siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-13.html   und vorherige bzw. folgende Seiten. Ratzinger war zweifellos niemals Papst,

Papst 254-3

auch wenn Millionen Katholiken in aller Welt und der Vatikan das Gegenteil behaupten. Er war nur ein katholisch fundamentalistischer, intoleranter und bornierter typischer Deutscher mit dem Leitspruch: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, – ein Menschenfeind, der aus seinem eigenem Selbstverständnis heraus nicht die Fähigkeit besitzt mitfühlend menschlich zu handeln, weil das für einen katholischen Würdenträger seines Formates völlig unmöglich und nicht zu schaffen ist, nicht bei den versteinerten Herzen und den verknöcherten Gewissen solcher katholischer Repräsentanten. Gerade der Heuchler und vorgetäuschte deutsche Papst Benedikt, Josef Kardinal Ratzinger, hat wie kein Zweiter die Gemeinschaft der Gläubigen enttäuscht und die vielbeschworene Einheit der Katholischen Kirche durch seine rückwärts gewandte Weltsicht in vollem Karacho und vorsätzlich vor die Wand gefahren, zig-Millionen Menschen förmlich gedrängt aus der katholischen Kirche auszutreten und sie damit ihrer religiösen Heimat beraubt.

Daher ist es völlig logisch, dass der Nachfolger von Josef Kardinal Ratzinger im Amt des Vorsitzenden der vatikanischen Glaubenskongregation, quasi die berüchtigte Inquisition innerhalb der römisch katholischen Kirche, der neu ernannte Kardinal und ehemalige Bischof und berüchtigte Hassprediger von Regensburg Ludwig Müller wurde, einem Menschen, dem man das versteinerte Herz bereits von weitem ansieht, mit schmalen Lippen und feist verkniffenem Gesichtsausdruck. Ein sogenannter Mensch, dem jede selbstbestimmte Lebensfreude und sinnliches Vergnügen, erst recht Widerspruch gegen die römisch katholische Amtskirche fremd und Teufelswerk ist, ein frömmelnder Speichellecker und Arschkriecher in der vatikanischen Intriganten-Hierarchie, der ernsthaft glaubt, dass vatikanische Macht und Einflussnahme über die Rechte und Interessen der Menschen hinweg durch mittelalterliche Dogmen und diktatorische Denkverbote richtig und gottgefällig sind, –

Bischof Mueller 2

in einer Reihe stehend mit anderen katholisch vatikanischen Fundamentalisten und ewig Gestrigen, die mit dem modernen Leben und der Selbstbestimmung der Menschen nichts zu tun haben wollen, wie der inzwischen zurückgetretene Kölner Hassprediger und Kirchenspalter, der verantwortungslose Hetzer, der moderne und zeitgenössische Malerei und Kunst ohne direkten Bezug zum Christentum als entartet stigmatisierte, der berechtigte Kritik an „seiner“ katholischen Kirche mit der fanatischen Hetzpropaganda der Nazis gegen die Juden vergleicht, der die Aufklärung über die Verbrechen der vatikanischen Kinderficker mit der Verfolgung von Regimegegnern durch die Nazis in Beziehung setzt, der polemisiert und pöbelt im vorgetäuschten Namen Gottes und des Christentums, Kardinal Meisner

Kardinal Meisner

Die Bischöfe und Kardinäle fürchten um ihren Prunk und ihre Glorie, um ihre finanziellen Privilegien und Pfründe, wie der gottlose Protz-Bischof Tebartz van Elst, dessen Lebensmotto offenbar war: Ich bin euer Bischof und komme direkt von und nach Gott, ich bin unfehlbar,  –  der jetzt u.a. auch durch die Macht und den Aufstand der Gläubigen zu jenem Teufel geschickt wurde, mit dem er in direktem Bündnis steht, ein bigotter, selbstgerechter und tuntenhaft agierender katholischer Würdenträger, der wie kein Zweiter die Heuchelei und Verlogenheit der Katholischen Kirche repräsentiert.

lila Monster

Bischof van Elst - Limburg

Und eben diese erzkonservativen, reaktionären und machtversessenen Kleriker im glänzenden Seidenornat, die Kardinäle, Bischöfe und Priester proben jetzt den Aufstand gegen diesen Papst Franziskus, der ihnen ihre angeblich von Gott höchstpersönlich zuerkannte Selbstherrlichkeit entziehen, der sie zur Bescheidenheit und Demut zurückerziehen will. Die kennen sich untereinander und sind zutiefst miteinander verschworen, die halten zusammen auf Teufel komm raus, die verfolgen schließlich alle dieselben Interessen, auch weit über Deutschland und Europa hinaus, – die können auch ganz anders, wenn sie sich dazu gezwungen sehen.
Für Millionen Katholiken weltweit ist dieser neue Papst Franziskus ein Symbol für die Rückkehr, die Umkehr, die neue Christianisierung ihrer Katholischen Kirche im Bekenntnis zu mehr Menschlichkeit. Mit der ideologischen Basis des Christentums, das, was die Christenheit als Glauben bezeichnet, besitzt die Katholische Kirche nur noch wenig Gemeinsamkeit, ist lediglich Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft mit allen ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten. Denn eines ist seit vielen Jahrhunderten unübersehbar, der Vatikan, also die offizielle Amtskirche des Katholizismus, ist vor allem anderen eine weltliche Macht, ausgerichtet und fixiert am Erhalt dieser weltlichen Macht, die einen beträchtlichen Teil ihres Gesamtvermögens von vielen Milliarden Euro ausmacht, in Kumpanei mit Massenmördern, Diktatoren, Despoten und internationalen Verbrechersyndikaten. Die Menschen und vor allem die christliche  Menschlichkeit spielen dabei bestenfalls noch eine Statistenrolle.
Das öffentliche Bild und Selbstverständnis der römisch katholischen Kirche wird weitgehendst von solchen gottlosen Heuchlern, Prügel-Bischöfen wie Bischof Wixa, von sexuellem Missbrauch, Verlogenheit und mittelalterlichen Moralvorstellungen geprägt, einer unseligen Frömmelei zum Nachteil der Menschen und zwingt diese ihre katholische Kirche als eine intolerante, jugendgefährdende, anti-demokratische und verfassungsfeindliche Organisation zu sehen, – durchaus vergleichbar und mit schockierend ähnlicher Terminologie wie Scientology oder die Sekten-und Glaubensgemeinschaft des Islam, deren Sekten sich ebenfalls in blutrünstige Intrigen und Machtkämpfe verstrickt haben, die sich bis aufs Blut bekämpfen und zu ermorden versuchen und schon beachtliche Völkermordresultate vorweisen können. Keine westliche Armee oder anti-islamische Regierung lässt weltweit mehr Muslime, Frauen, Männer, Kinder und Greise ermorden, als Muslime gegen andersgläubige Muslime, latent und beständig mordbereit. Im Islam sind es die sogenannten „Gotteskrieger“ und die soziopathischen Hassprediger, – im Katholizismus stehen an der Spitze eine Elite alter, menschen- und gesellschaftsferner Männer, die untereinander verschworen, sich alle nur denkbaren, ekelerregenden und unchristlichen „Sünden“ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vergeben und vertuschen, weil sie selbst bis zum Hals darin als Täter verwickelt sind.
Religionen 2
Warum sollte man dieser katholischen Kirche seine Kinder anvertrauen?
Der Kölner Scharfmacher und Hassprediger Kardinal Meisner hat dafür überzeugende Beispiele der Arroganz und Gewalttätigkeit seiner Macht geliefert.      lila Monster
Wie kann es ein nichtklerikaler Mensch wagen die Person, die Amtsführung und die Unfehlbarkeit eines Kardinals von Köln in Frage zu stellen und zu kritisieren?
Das ist doch ein ungeheuerlicher Vorgang, das ist Gotteslästerung. Der ungebildete Pöbel soll gefälligst die Schnauze halten, lustlos Kinder zeugen und gebären, Rosenkränze runterbeten und den Klingelbeutel mit klingenden Münzen und Banknoten füllen, statt sich unerlaubterweise um klerikale Fragen zu echauffieren.
Da ergeben sich zwangsläufig düster drohende Fragen:
Wie lange noch werden sich die Kardinäle und Bischöfe die neue Bescheidenheit des neuen Papstes aufzwingen lassen?
Wie lange noch sind sie gewillt auf ihren Pomp und ihre Prunksucht, ihren teuren Meßwein, auf ihre angestammten Hofschranzen und Lustknaben zu verzichten?
Wie lange wird der neue Papst Franziskus seinen neuen Stil der Menschlichkeit im Vatikan noch überleben, ehe ihm gedungene Mörder ein blutiges Ende bereiten?
Vergessen wir dabei nicht, die berüchtigte Vatikan-Banko Ambrosia mit ihren fragwürdigen Geldwäschegeschäften für die Mafia und internationale Drogenkartelle hat bereits erste Opfer bringen müssen. Das werden diese Mafiosis auf Dauer nicht einfach klaglos hinnehmen.
Die haben genauso gute geheime Kontakte zu Killern und Attentätern wie so mancher Erzbischof oder Kardinal, die sich nicht „ihre private Kirche“ und ihren Luxus aus den Händen nehmen lassen wollen.
Wie lange kann Papst Franziskus das im Umfeld seiner unmittelbaren Kontakte zu den Menschen auf dem Petersplatz überleben, ehe einer vom Typ Ali Akca dem mit Waffengewalt ein Ende setzt.
Nicht einmal die Schweizer Garde wird verhindern können, dass die bekannte und vertraute katholische Tradition des Papstmordes erneut ein Opfer fordert.
Aufstand gegen den Papst

„Franziskus macht unsere Kirche kaputt“

Papst Franziskus bittet um Vergebung

für Kindesmissbrauch

Papst Franziskus empfängt ehemalige Sexsklavinnen

Audienz für 4 Ex-Prostituierte

Katholische Fundamentalisten rebellieren

gegen den Papst

Papst Franziskus bereitet die Kirche auf einen grundlegenden Kurswechsel vor. Doch im Vatikan und unter Bischöfen wächst der Widerstand gegen seine forsche Art. Jeden Mittwoch versammeln sie sich zu Zehntausenden, um ihrem Star zu huldigen. Die Menschen winken, kreischen, applaudieren, wenn Franziskus auf dem Weg zur Generalaudienz mit dem Papamobil die Menschenreihen abfährt. Sie schwärmen geradezu für „den einfachen Mann“ an der Spitze der katholischen Kirche. Der Papst aus Lateinamerika hat die Herzen der Gläubigen erobert.

Im Vatikan ist die große Euphorie für den neuen Papst dagegen längst verflogen. Die Stimmung sei „mies“, beschreibt ein Geistlicher das Klima im Kirchenstaat und warnt: „Nennen Sie bloß meinen Namen nicht.“ Kritik am obersten Kirchenführer verbietet sich, in der katholischen Kirche gilt der absolute Gehorsam gegenüber dem Papstwort. Alle seien verunsichert, „weil niemand weiß, was morgen mit ihm und der Kirche geschieht“.
Den vorerst letzten Tiefpunkt erreichte die Laune am vergangenen Dienstag. Da erschien in der linksliberalen und kirchenkritischen Tageszeitung „La Repubblica“ ein Interview mit Franziskus, das sich wie eine Kriegserklärung an die eigene Kurie liest: „Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Schmeichlern umgeben und von ihren Höflingen zum Üblen angestachelt. Der Hof ist die Lepra des Papsttums . . .“, ließ sich der Pontifex unter anderem zitieren. Harsche Worte.  lila Monster

Die Kurie – eine Truppe von Aussätzigen? Rund 4000 Menschen arbeiten im Vatikan. Darunter Männer, die Benedikt XVI. das Leben mit Intrigen und Machtkämpfen verleideten und letztlich seinen Rücktritt einleiteten. Doch das Gros der Geistlichen und der Laien gilt als engagierte Arbeiter, die ihr Leben dem Wohl der Kirche verschrieben haben. Mitarbeiter-Motivation hört sich anders an. Ein Vatikan-Insider glaubt, Franziskus führe einen Kampf um die Basis und alte Rom-Kritiker, und prophezeit: „Diese Strategie ist extrem gefährlich, weil er dabei auch Feinde füttert.“ Nicht nur im Vatikan formiert sich Widerstand. Rund um den Globus, so berichten Kritiker in Rom, wächst das Unbehagen. In den USA fühlen sich Bischöfe – darunter offenbar der mächtige Erzbischof von New York und Bergoglio-Wähler, Kardinal Timothy Dolan – verprellt: Franziskus hatte getadelt, die Kirche könne sich nicht nur „mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit Verhütungsmethoden“. Die US-Bischöfe fürchten, dass solche liberalen Sprüche ihnen die Gläubigen im puritanischen Amerika endgültig zu den gestrengen Evangelikalen treiben.
In Polen haben sich das vorwiegend konservative Episkopat und der Klerus sogar schon ein Horrorszenario zurechtgelegt: „Wenn das so weitergeht, macht dieser Papst unsere Kirche kaputt“, schildert ein Vatikan-Insider die dortigen Befürchtungen.
Offiziell hört man in Deutschland großes Lob für den neuen Kurs der Barmherzigkeit. Intern zeigen sich die deutschen Bischöfe zumindest verstimmt. Bislang galten sie als Speerspitze bei der Forderung nach Reformen. Dass diese bislang auf sich warten ließen, konnten sie stets mit der konservativen Linie des Vatikans begründen: Johannes Paul II. und Benedikt XVI. seien Bremser.
Aber jetzt sitzt ein Revoluzzer auf dem Stuhl Petri, zumindest ein Mann, der sich als solcher gibt. Im engsten Kreis soll ein deutscher Bischof daher gefragt haben, wie es nun weitergehen werde.
Der Theologe und Kirchenkritiker Hans Küng sieht die Schuld für die miese Stimmung bei den Bischöfen selbst. „Dem Papst ist es gelungen, das katholische Volk für sich einzunehmen. Das hat manchem der deutschen Bischöfe nicht gefallen, die bisher eine andere Linie verfolgt haben.“ Insgesamt sei der „Paradigmenwechsel in der römischen Kurie bisher nicht angekommen“.
Viele im vatikanischen Machtapparat lebten geistig noch „am mittelalterlich-barocken Hof“, moniert der Tübinger Professor. „Und man kann nur hoffen, dass den Worten und Gesten der Erneuerung nun auch Taten der Reform folgen werden.“
Papst Franziskus 03
Die Frage nach geweihten Frauen in der Kirche wird ein Tabu bleiben. Mit einer Abschaffung des Zölibats rechnen Experten nicht ernsthaft.
Wenn Franziskus Reformen durchsetzen will, wird es ohne den Apparat – die Kurie, die Bischöfe und die Seelsorger in den Gemeinden – nicht gehen. Die größte Gefahr läuft der Pontifex heute, wenn sich die Mentalität ausbreitet, man müsse die Zeit aussitzen – Dienst nach Vorschrift sozusagen. Doch im kleinsten Staat der Welt, wo erstmals zwei Päpste leben, keimt auch eine schleichende Sehnsucht nach Benedetto auf, wenn ein Kurialer klagt: „Der deutsche Heilige Vater spornte uns mit seinen Argumentationen zu langen Meditationen an.“ Damit sei es nun vorbei. Mangelnde theologische Diskussionen kritisieren auch katholische Universitäten weltweit – natürlich nur inoffiziell.
Papst Franziskus hat die Opfer von Kindesmissbrauch durch Priester in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. „Ich fühle mich berufen, mich der Sache anzunehmen, des Bösen, das einige Priester getan haben (…), und um Vergebung zu bitten, für den Schaden, den sie angerichtet haben, für den sexuellen Missbrauch an Kindern“, sagte der Pontifex am Freitag bei einem Treffen mit Kinderschützern im Vatikan. Die Kirche sei sich der schlimmen Folgen bewusst und wolle keinen Schritt zurück machen bei der Behandlung des Problems und der Bestrafung der Täter.
„Es ist ein persönlicher und moralischer Schaden, verübt durch Männer der Kirche“, betonte Franziskus. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte im Dezember eine Kommission gegen Kindesmissbrauch eingerichtet und kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr angekündigt, entschlossen gegen Fälle von sexuellem Missbrauch in der Kirche vorgehen zu wollen.
Papst Franziskus hat den weltweiten Menschenhandel als „Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet. Auf einer Konferenz zum Thema im Vatikan forderte er zu mehr Engagement auf. Die Täter seien mit der ganzen Strenge des Gesetzes zu verfolgen; den Betroffenen müsse hingegen mehr Hilfe zukommen, sagte Franziskus. Vor seiner Ansprache hatte er vier Opfer von Menschenhandel getroffen, italienischen Medien zufolge ehemalige Prostituierte. Auf der zweitägigen Konferenz kamen Vertreter von Polizei und Kirche aus 20 Ländern zusammmen.
siehe   http://www.focus.de/politik/ausland/papst/report-aufstand-gegen-den-papst_aid_1121289.html
http://www.focus.de/politik/ausland/papst/das-boese-das-einige-getan-haben-papst-franziskus-bittet-um-vergebung-fuer-kindesmissbrauch_id_3765866.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-entschuldigt-sich-bei-opfern-von-sexuellem-missbrauch-a-963962.html
http://www.taz.de/Sexueller-Missbrauch-/!136656/
http://www.derwesten.de/wp/politik/papst-entschuldigt-sich-bei-opfern-von-sexuellem-missbrauch-id9232459.html
http://kurier.at/politik/weltchronik/missbrauchsskandal-papst-entschuldigt-sich/60.282.916
http://www.n-tv.de/ticker/Papst-bittet-Missbrauchsopfer-um-Vergebung-article12646381.html
http://www.rp-online.de/politik/papst-will-mehr-einsatz-gegen-menschenhandel-aid-1.4168973
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article126815824/Papst-Franziskus-empfaengt-fruehere-Sexsklavinnen.html
Nachtrag:
lila Monster

Die Protz- und Prunksucht im Vatikan

ist noch lange nicht vorbei

Protz-Palast auch im Vatikan:

Kardinal bekommt riesige Luxuswohnung

Zehn Mal so groß wie Papst-Gemächer

Ex-Kardinal zieht in Luxus-Penthouse im Vatikan

Kardinal Tarcisio Bertone lässt sich

„Goldenes Penthouse“ im Vatikan einrichten

Ein provokanter Affront gegen Papst Franziskus

Vatikanischer Streit um Luxuswohnsitz

Vatikanischer Protzer will nicht

auf Pomp und Prunk verzichten

Die unmissverständliche Botschaft

der vatikanischen Hassfigur Kardinal Bertone

Statt Bescheidenheit opulentes Penthouse

für Kardinal Bertone

Und immer geht es dabei wie bei dem aus dem Amt zurückgetretenen deutschen „Hau-drauf-Bischof“ Wixa, diesem Kinder prügelnden und Kirchengelder unterschlagenden Scharfmacher der katholischen Kirche in Deutschland,  –  siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-14.html  und   http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-15.html  –  um schamlose persönliche Selbstbereicherung, diese unstillbare Gier nach teuren Besitztümern, Geld und Luxus. Für christlich vatikanische Demut und Bescheidenheit bleibt dabei keinerlei Platz oder Existenzberechtigung.
Papst Franziskus‘ Forderung nach einer „armen Kirche“ findet offenbar nicht bei allen Geistlichen Gehör: Der italienische Kardinal Tarcisio Bertone lässt sich laut einem Medienbericht eine 600 Quadratmeter große Luxuswohnung im Vatikan herrichten. Die neue Unterkunft will der frühere Kardinalstaatssekretär nach umfangreichen Umbauarbeiten noch im Sommer beziehen. Papst Franziskus beeindruckt seine Katholiken mit Bescheidenheit, persönlicher Prunk umgibt das Kirchenoberhaupt fast nie. Doch ein italienischer Kardinal hält von der Einstellung seines Chefs nicht viel: Er lässt sich gerade eine Luxuswohnung im Vatikan bauen – 600 Quadratmeter groß. Die Wohnung, die über eine 100 Quadratmeter große Dachterrasse verfügen soll, ist dem Bericht zufolge zehnmal größer als das bescheidene 70-Quadratmeter-Apartment des Papstes. Der für seine bescheidende Lebensweise bekannte Pontifex wohnt anders als seine Vorgänger im vatikanischen Gästehaus und nicht im Apostolischen Palast.

Der ohnehin umstrittene Kardinal wurde im Oktober vom Papst seines Amtes als Kardinalstaatssekretär erhoben. Er stand während seiner Amtszeit vor allem wegen seines Umgangs mit Krisen wie dem Missbrauchsskandal und der „Vatileaks“-Affäre um gestohlene Dokumente in der Kritik. Seine Kritiker hatten ihm außerdem einen autoritären Führungsstil und zu enge Beziehungen zur Politik vorgeworfen. Der Kardinal witterte hingegen eine Verschwörung. Er sei ein Opfer von „Maulwürfen und Schlangen“ im Vatikan geworden, sagte er damals.

Franziskus tritt seit seinem Amtsantritt im März 2013 mit Nachdruck für eine Reform des Vatikans ein und fordert eine „arme Kirche für die Armen“. Den im Januar bestimmten Kardinälen gab er mit auf den Weg, sie sollten „Weltlichkeit“ und Partys meiden und ein „einfaches und demütiges Herz“ behalten. Die Luxus-Wohnung sorgt nun für Unmut im Vatikan. Der argentinische Pontifex, der immer wieder eine „arme Kirche der Armen“ fordert, soll Zeitungsberichten zufolge nicht begeistert über die neue Wohnung Bertones gewesen sein. Erst am Gründonnerstag hatte Franziskus in seiner Predigt gefordert: „Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Armut zur Schwester hat.“

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell
siehe auch den Roman über die schlimmen Misshandlungen, Demütigungen und Gewalt durch katholische Ordensschwestern gegen Waisenkindern in einem katholischen Waisenhaus im Bergischen Land, ihre lieblose, unerträgliche Kindheit und den Tod von Waisenkindern, die ermordet wurden, weil ihre Hautfarbe nicht weiß war, die unehelichen und ausgesetzten Kinder von US-Soldaten bzw. ihrer Geliebten, die der Volksmund zu dieser Zeit „Negerhuren“ nannte
Cover 2a

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html

siehe auch Beiträge zum Thema   „Der Vatikan“   

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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