RSS-Feed

Fortsetzung: Polizeistaat USA – Krieg gegen schwarze Mitbürger

Veröffentlicht am
Fortsetzung:  Polizeistaat USA – Krieg gegen schwarze Mitbürger

… enough is not enough, es ist noch nicht genug Blut geflossen, es gibt immer noch zu viele Schwarze, zu viele Nigger, zu viele Afroamerikaner in Ferguson, es müssen noch mehr sterben im Polizeistaat USA

Das ist ganz typisch für die USA, die Verunreinigten Staaten von Amerika, für die Menschen und ihre verquaste Vorstellung von der Großartigkeit des Lebens in den USA, ganz besonders für die staatlichen und regionalen Administrationen, ungeachtet in welchen verantwortungsvollen oder eingebildet verantwortungsvollen Positionen sie Fakten schaffen müssen und wollen: Sie wissen nie und können einfach nicht verstehen, wann der Bogen überspannt ist, wann es genug ist, wann es besser ist inne zu halten oder sogar einen Schritt zurück zu gehen, Abstand zu gewinnen, der Vernunft den Vortritt zu lassen. Das wurde immer wieder in allen Kriegen bestätigt, die die USA im vorgeblichen Namen der Freiheit und der Menschenrechte geführt haben oder in die sie durch strategische Überlegungen verwickelt wurden. Nie wurde der Zeitpunkt erkannt, wann es besser war, damit aufzuhören, nicht weiter zu morden und eine völlig irrationale Vorstellung von Freiheit und Demokratie anderen Völkern aufzuzwingen.

Jahr für Jahr werden Tausende US-Bürger Todesopfer durch ungerechtfertigten, privaten Schusswaffengebrauch, durch Mord auf offener Straße, von Gangs, die aus fahrenden Wagen Passanten wie die Hasen abknallen. Kinder hantieren ungehindert mit den Pistolen ihrer Mütter und Väter, nicht realisierend, dass das kein Spielzeug ist, dass das sehr gefährlich ist, da sie ja auch bereits im Kleinkindalter dem „Vergnügen“ am Umgang mit Schusswaffen und Rumballerei auf öffentlichen Schießplätzen teilhaftig wurden,  –  und erschießen versehentlich ihre Schwester, Bruder oder den besten Freund. Immer wieder kommt es zu zahlreichen Todesfällen bei Amokläufen wegen Nichtigkeiten und persönlichen Demütigungen von durchgeknallten und bestens bewaffneten Tätern am Arbeitsplatz, in den Highschools und Universitäten, bei Straßenfesten,  Nachbarschafts- und Familienstreitigkeiten.

Doch trotz internationaler und US-amerikanischer Appelle an die Vernunft und Einsicht wollen und können die US-Bürger nicht verstehen, dass unkontrollierter und ungerechtfertigter Schusswaffengebrauch, auch mit automatischen Schnellfeuergewehren, vom längst ausgeuferten und nicht mehr einzudämmenden Besitz solcher Schusswaffen verursacht wird,  –  und pochen auf das verfassungsmäßige Recht solche Schusswaffen zu besitzen. In den USA – so wird geschätzt – sind mehr als 300 Millionen Pistolen und automatische Schnellfeuergewehre im Privatbesitz.

neue usa-flagge 6a

Polizei erschießt erneut einen Afro-Amerikaner in St.Louis

St.Louis Polizei erschießt einen Afro-Amerikaner 

Innerhalb einer Wochen wurden somit 3 Schwarze in den USA von der Polizei erschossen 

Seit dem Tod eines unbewaffneten, schwarzen Teenagers durch Polizeikugeln gibt es in Ferguson gewalttätige Proteste. Ein weiterer Zwischenfall in der Nähe, bei dem ein Afroamerikaner stirbt, dürfte diese anheizen. Auch wenn die Umstände nicht vergleichbar sind. Unweit der von Protesten erschütterten US-Stadt Ferguson haben Polizisten einen Afroamerikaner erschossen. Der 23-Jährige habe die Beamten mit einem Messer bedroht, sagte der Polizeichef Sam Dotson bei einer Pressekonferenz. Der Verdächtige habe sich unberechenbar verhalten und die Polizisten aufgefordert, ihn zu erschießen.

Obwohl sie ihn mehrfach ermahnt hätten, das Messer abzulegen, sei er trotzdem weiter auf sie zugekommen, sagte Dotson. Als der Mann nur noch gut ein Meter von den Beamten entfernt gewesen sei, hätten sie auf ihn geschossen, als hätten sie keine entsprechende Ausbildung durchlaufen mit solchen Problemen fertig zu werden, den Mann auf andere Weise zu entwaffnen oder kampfunfähig zu machen, ihn vielleicht anzuschießen,  –  statt ihn gleich zu liquidieren. Die genauen Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Verdächtige soll zuvor Lebensmittel aus einem Geschäft gestohlen haben. Der Tatort liegt gut drei Kilometer von Ferguson entfernt, berichtete der TV-Sender CNN.

Die Ohnmacht muss sich furchtbar anfühlen. Seit nunmehr neun Tagen versuchen die Einsatzkräfte in Ferguson, die Unruhen in der amerikanischen Kleinstadt unter Kontrolle zu bekommen. Vergeblich. Präsident Barack Obama hat sich zu Wort gemeldet, sogar UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mischt sich ein. Ihre Worte verhallen ohne jede Wirkung. Zu groß ist die Empörung nach dem Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown, der durch sechs Kugeln aus der Waffe eines weißen Polizisten starb. Die Polizei hat es mit Deeskalation versucht, Politiker mit beschwichtigenden Worten, schließlich schickte der Gouverneur die Nationalgarde nach Ferguson. Doch die Proteste nach dem Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown geraten immer heftiger außer Kontrolle. Das ist vor allem der Strategie der Einsatzkräfte geschuldet. Sogar der Mann, den die Demonstranten mit dem indischen Pazifisten Mahatma Ghandi vergleichen, weiß sich nicht mehr zu helfen. Ron Johnson gelang es vergangenen Freitag für kurze Zeit die Stimmung zu beruhigen. Jetzt wiederholt der Chef der Autobahnpolizei in einem Fernsehinterview immer wieder einen Satz. So, als könne er es selbst nicht glauben, dass die Polizei die Situation vor Ort einfach nicht unter Kontrolle bekommt. Nicht durch Ausgangssperren, nicht durch schweres Gerät, nicht durch Gewalt, nicht durch Drohungen, nicht durch Appelle an die Vernunft: „Es muss aufhören“, sagt Johnson. „Es muss aufhören. So geht das nicht. Ich möchte nicht, dass Demonstranten oder Polizisten verletzt werden.“

In der Kleinstadt im Bundesstaat Missouri gibt es seit mehr als eine Woche teils gewalttätige Demonstrationen, nachdem ein weißer Polizist den 18-jährigen Michael Brown erschossen hatte, obwohl dieser unbewaffnet war. Auch an dem Tatort in St. Louis sammelte sich nach Angeben des TV-Senders NBC bereits eine Gruppe von Demonstranten.

Brown soll derweil am kommenden Montag beerdigt werden. Es sei eine öffentliche Gedenkveranstaltung geplant, berichtete die Zeitung „St. Louis Post-Dispatch“ unter Berufung auf den Anwalt der Familie. Er rechne damit, dass ranghohe Persönlichkeiten anwesend sein werden. Zu den Teilnehmern und dem Ort gab es noch keine näheren Angaben. Justizminister Eric Holder wird am Mittwoch in Ferguson erwartet, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Das Komitee zum Schutze von Journalisten (CPJ) kritisierte unterdessen „anhaltende Schikanierungen“ von Reportern durch die Polizei während der Unruhen in Ferguson. Seit Samstag seien mindestens elf Journalisten festgenommen und dann ohne Anklage freigelassen worden, berichtete die New Yorker Organisation. Einige hätten von Bedrohungen durch Polizisten berichtet, andere seien von Tränengas oder Gummigeschossen getroffen worden. „Ferguson ist eine internationale Geschichte und Journalisten berichten darüber. Sie haben dazu das Recht, ohne um Leben oder Gesundheit fürchten zu müssen“, sagte CPJ-Vize Robert Mahoney. „Die Schikanierung und Festnahme von Journalisten muss aufhören. Von den Polizeiführern muss bis nach unten durchgegeben werden, dass sie Journalisten ihre Arbeit machen lassen müssen.“

siehe    http://www.n-tv.de/politik/Polizei-erschiesst-Schwarzen-in-St-Louis-article13450146.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article131397989/Polizei-erschiesst-erneut-Afroamerikaner-nahe-Ferguson.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/usa-polizei-erschiesst-afroamerikaner-nahe-ferguson

http://www.fr-online.de/politik/ferguson-polizei-erschiesst-schwarzen-in-der-naehe-von-ferguson,1472596,28169880.html

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article131397965/Polizei-erschiesst-erneut-Schwarzen-in-der-Naehe-von-Ferguson.html

http://www.stern.de/panorama/nahe-ferguson-polizei-erschiesst-bewaffneten-afro-amerikaner-2132140.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/unruhen-in-ferguson-polizei-erschiesst-erneut-afro-amerikaner/10355574.html

http://kurier.at/politik/weltchronik/us-polizei-erschoss-wieder-afro-amerikaner-in-der-naehe-von-ferguson/81.086.360

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Polizei-erschoss-Afro-Amerikaner-nahe-Ferguson;art17,1475447

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5259444/us-polizisten-erschiessen-erneut-jungen-schwarzen.html

http://www.fr-online.de/politik/ferguson-ein-tief-sitzender-rassismus,1472596,28147578.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/tod-von-michael-brown-in-ferguson-ohnmaechtige-staatsmacht-1.2094548

 

siehe auch „Politische Plakate“   http://www.brakhage.info/politische-plakate-2

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: