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Die Wiedergeburt des osmanischen Sultanats

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Die Wiedergeburt des osmanischen Sultanats

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

Es ist nicht wirklich erschreckend, eher beinahe amüsant und gleichzeitig lächerlich operettenhaft (was vielleicht daran liegt, dass die Türkei mittlerweile eine lächerliche Operetten-Republik geworden ist), wenn das Grundsätzliche hinter dem Offensichtlichen nicht so gefährlich wäre. Kaiser Nero faselte geisteskrank despotisch von einer Neuerschaffung des Römischen Reiches aus seiner „Künstlerhand“ und seinen Ideen, die niemals welche waren und wurde irgendwie zum Vorbild für Benito Mussolini, den italienischen Faschistenführer, dem auch der Hurenbock Silvio Berlusconi in der beendeten Jetztzeit als Ministerpräsident so verehrungsvoll nacheiferte, indem er sich genauso wenig um Recht und Gesetz des italienischen Staates scherte. Die psychopathische und soziopathische Lebensart des römischen Kaisers Nero, seine unverschleierte Brutalität in der Handhabung von Mord gegen mögliche politische Gegner inspirierte zweifellos auch den Führer des deutschen Nazi Reiches Adolf Hitler, – nur dass bei ihm ein unbestreitbarer Hass auf alles jüdische dazu kam, dass er überall in der Welt eine jüdische Weltverschwörung zu erkennen glaubte. Seine despotisch uferlose Gewaltbereitschaft auch gegen das „eigene Volk“ deckte sich dabei bis auf winzige Details mit der potenzieller Nachfolger wie Josef Stalin und Mao Tse Dong, –

Mao Tse-tung

wobei der sich nur von der eigenen Führerpersönlichkeit inspirieren ließ, teilweise sicher auch von seiner Gier nach jungen, minderjährigen Mädchen, die er sich inzwischen historisch und faktisch nachgewiesen gerne in seinem Sonderzug zuführen ließ, mit dem er die unterentwickelten Provinzen seines Riesenreichs bereiste und inspizierte. Wie Kaiser Nero wurde er schon zu Lebzeiten ein selbsternannter Halbgott. Er liebte wie kein zweiter die eigene Person und ihre Göttlichkeit – und die Defloration minderjähriger Mädchen, eben ein typischer Kinderficker. Aus ihrer egomanischen Sicht waren sie alle große Führer, auch wenn das meistens wenig mit der Realität gemein hatte. Ihre Macht gründete stets auf das Militär und dessen Waffengewalt und die Furcht ihrer Untertanen, die nur zu gerne auf dem Bauch krochen und ihnen auch die Füße geleckt hätten, wenn sich dafür die Chance bot am Leben zu bleiben. Bei Hitler, Stalin und Mao nutzte das allerdings wenig, sie schafften es gemeinsam mehr als 150 Millionen Menschen in den sicheren Tod zu befördern, ein jeder auf seine widerliche Art.

Zar Vladimir Putin, der kriegsversessene Aggressor aus Putingrad / ehem. Russland  Putin 3   visioniert im irrationalen Größenwahn und dem fatalen Irrtum der globalen Nichtabhängigkeit von Frieden und anderen Völkern von der  Wiedererstehung der untergegangenen Sowjetunion als post-stalinistisches Putingrad, dass er als der größte Führer Russlands aller Zeiten in die Analen eingehen wird. Niemand sollte sich darüber Illusionen machen, dass die Annektierung der Krim nicht die letzte Wiedereingliederung von ehemaligen Reichsgebieten, unabhängigen oder im alten Stil diktatorischen Sowjetrepubliken und Vasallenstaaten ist. Wie Adolf Hitler will der neue Zar die Größe und Großartigkeit seiner Macht aller Welt vor Augen führen, wozu ihm jedes Mittel recht ist. „Denn heute gehört uns Russland und morgen die ganze Welt“. Der große putinische Führer hat noch viele ehrgeizige Ziele im Sinn, die bis zum Baltikum und zur Oder/Neiße reichen, ohne ein Fortbestehen des verzichtbaren Polen und gereicht in seiner Skrupellosigkeit und seinem selbst-mörderischen Fatalismus durchaus Adolf Hitler zur Ehre. 

Recep Tayyip Erdogan hat auch einen Traum, eine größenwahnsinnige Vision, geboren aus dem typisch islamisch religiösen Wahn, die Wiedererstehung des Großosmanischen Reiches. Der Staatsgründer der modernen Türkei Mustafa Kemal Atatürk und seine kemalistischen Anhänger sind ihm pures Feindbild, das er restlos ausrotten will.

Erdogan der Erlöser

 

Erdogan, dieser bekennende Islamfaschist und Anti-Semit, der psychopathische Mann mit ausgeprägtem Ödipuskomplex, der so leidenschaftlich gerne mit den Füßen seiner Mutter knutscht, er sieht sich  bereits als der große Führer des türkischen Volkes, in der Erbfolge des Sultans Saladin, obwohl er bislang nur auf eine dünne, klägliche Blutspur zurückblicken kann. Todesopfer jener Gewaltexzesse, die die von ihm strikt kontrollierte / gegängelte und stets gewaltbereite türkische Polizei / SA / SS exerzierte und damit Gegner der Politik Erdogans faktisch zu Tode prügelte. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, denn schließlich steht er erst am Anfang seiner Karriere als autoritärer und despotischer Diktator, trägt noch nicht ständig eine Uniform, hat gerade einmal erfolgreich die Machtergreifung a la Hitler 1936 hinter sich gebracht  –  siehe   auch   https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/10/der-fuhrer-lasst-freundlich-grusen/     

Ihm bleiben sicherlich noch genügend Jahre ordentliche Blutbäder im türkischen Volk oder bei seinen Nachbarvölkern anzurichten,  – wenn er nicht vorher einem erfolgreichen Attentat zum Opfer fällt und als letztes in seinem erbärmlichen Leben die triumphierenden Augen seines Mörders sieht 

Recep Tayipp Erdogan Plakat klein neu 

Erdogans Premier ist auf dem Weg zurück zum Sultanat

Erdogan als Staatspräsident der Türkei vereidigt

Davutoglu, Erdogans b(w)illiger Nachfolger

Der loyale Gefolgsmann des bekennenden Islamfaschisten Erdogan

Präsident und Premier wollen die Türkei umkrempeln

Erdogan, kein Präsident aller türkischen Bürger

Die Türkei auf dem direkten Weg in eine islamfaschistische Diktatur

Erdogan schlägt mit seinem Sultanat die Tür nach Europa endgültig zu

Der neue türkische Regierungschef Davutoglu hat nun endlich einmal deutlich gesagt, was er bisher immer geleugnet hat: Die Türkei unter Präsident Erdogan sucht eine Restauration des einstigen Osmanischen Reichs.

Zunächst war alles wie erwartet: Die Nominierung des bisherigen türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu zum Nachfolger Recep Tayyip Erdogans als Partei- und Regierungschef überraschte niemanden. Schon eine Woche lang hatten es die Spatzen von den Dächern gepfiffen, und nicht nur die Spatzen. Der scheidende Staatspräsident Abdullah Gül hatte es selbst verraten. Überraschend war aber in der Tat, was Davutoglu sagte, als er nach Erdogans lobenden Worten ans Mikrofon trat. Davutoglu sprach vom Wesen der Regierungspartei AKP, von ihrer „Mission“, die auch seine Aufgabe sei. Und fand dafür folgende Worte: Die zwölf Jahre seiner Partei an der Macht seien eine zwölfjährige „Restauration“ gewesen. Diese „große Restaurationsbewegung“ werde mit ihm als Ministerpräsident weitergehen. Aber selbstverständlich nicht unter seiner Führung: Denn der große Führer der Türken sei ein anderer. Die AKP ist demnach „eine Bewegung, die in einer Staatstradition wurzelt, welche in die Zukunft schreitet, und dabei ist unser Präsident unser großer Führer“. Das erinnert dann doch sehr stark an andere selbsternannte Führer, wie Adolf Hitler, Kim Jong Il, Mao Tse Dong.

Erdogan ist es also, Erdogan führt, und Davutoglu – der Ministerpräsident ohne nennenswerte Hausmacht in der Partei – hilft dabei nur ein wenig, macht sich untertänigst an dessen Mastdarm zu schaffen, um irgendwie hinein zu kriechen oder zumindest wie ein braves Hündchen zu lecken. Der Weg ist das Ziel: Die AKP hat in Davutoglus Augen die Türkei wieder zu dem gemacht, was sie einst war. Und was war sie einst? Das Osmanische Reich.

erdogans strategie für die Zukunft

Die AKP, die jahrelang stets leugnete, religiös verwurzelte Politik zu machen, macht mittlerweile deutlich, dass sie dennoch genau das tut. Nein, sie betreibe keine neo-osmanische Politik, betont auch Davutoglu immer. Aber seine eigenen Worte kann man nun nicht anders verstehen: „Das Land, das bis vor zwölf Jahren als ,kranker Mann‘ betrachtet wurde steht wieder auf seinen Beinen, hat sich an seine historische Mission erinnert und ist zu einem gesegneten Marsch aufgebrochen“, sagte Davutoglu. Die AKP sei eine „Bewegung, die das Interregnum beendet und unseren Staat restauriert hat“.

Das Interregnum, das die Türkei zum „kranken Mann“ machte – damit kann Davutoglu im Grunde nur die moderne, säkulare Türkei meinen, die Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk 1923 schuf. Die 80 Jahre danach bis zu Erdogans Amtsantritt wären demnach in dieser Sichtweise eine Zeit gewesen, in welcher die Türkei nicht mehr wirklich sie selbst war. Davutoglu war der am meisten kritisierte Außenminister in der Geschichte der Republik Türkei. Er hatte eine „Null-Problem-Politik“ mit allen Nachbarstaaten angekündigt. Dabei hat die Türkei heute mit fast allen Nachbarländern ernste Probleme. In der islamischen Welt unterhält das Land nur noch zu Katar und zur Terror-Gruppe Hamas gute Beziehungen.

Die heutige Türkei unter dem „Führer“ Erdogan schließt demnach an die staatliche Tradition des Sultanats an. Tatsächlich sahen sich die einstigen Herscher des Osmanischen Reichs zu einer heiligen und historischen Mission verpflichtet: Die Fahne des Propheten immer weiter tragen, in immer fernere Länder. Die Bücher des Politologen Davutoglus, vor allem seine frühen Schriften, atmen einen ähnlich panislamischen Geist wie seine Rede nun als Premier unter Erdogan. Dazu passt gut Davutoglus außenpolitische Vision. Sie unterstützt Erdogans regionalpolitische Ambitionen. Er brach mit der bis dahin vorherrschenden Sicht der Türkei als passive Brücke zwischen Ost und West – und ersetzte sie durch die Vision von der Türkei als aktives, eigenständiges Machtzentrum.

siehe    http://www.welt.de/politik/ausland/article131509228/Erdogans-Premier-ist-auf-dem-Weg-zurueck-zum-Sultanat.html

http://www.zeit.de/news/2014-08/28/innenpolitik-erdogan-wird-als-staatspraesident-der-tuerkei-vereidigt-28064407

http://www.fr-online.de/politik/erdogan-wird-als-staatspraesident-der-tuerkei-vereidigt,26577298,28245714,view,asTicker.html

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article131663209/Erdogans-williger-Nachfolger.html

http://www.stern.de/news2/aktuell/erdogan-wird-heute-tuerkischer-praesident-2133982.html

http://www.tagesschau.de/ausland/davutoglu-portraet-101.html

http://kurier.at/politik/ausland/praesident-und-premier-wollen-die-tuerkei-umkrempeln/82.466.249

http://www.derwesten.de/wp/politik/treuer-gefolgsmann-beerbt-erdogan-aimp-id9752695.html

http://www.dw.de/erdogan-kein-pr%C3%A4sident-aller-b%C3%BCrger-der-t%C3%BCrkei/a-17883492

http://bazonline.ch/ausland/europa/Davutoglu-zu-neuem-AKPVorsitzenden-gewaehlt/story/30343495

siehe auch      https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/29/der-grossultan-von-ankara-und-istanbul-und-sein-weiser-palast/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/16/der-despot-definiert-die-historie-neu/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/10/der-fuhrer-lasst-freundlich-grusen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/der-islamistische-retter-der-tugendhaftigkeit/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/die-turkei-zielt-auf-null-demokratie/

Koran Buch - Zitat Atatürk

Nachtrag:

Erdogan schert sich nicht um türkische Gesetze

Erst Premierminister, dann Präsident – auch als Staatschef wird sich Recep Tayyip Erdogan massiv in die türkische Innen- und Außenpolitik einmischen, so lautet die Prognose des Politologen Soli Özel.

DW: Warum hat Recep Tayyip Erdogan Ahmet Davutoglu zu seinem Nachfolger als Premierminister und Vorsitzendem der AKP auserkoren?

Soli Özel: Es war Erdogans Ziel, sich derjenigen Politiker zu entledigen, die eine eigene Machtbasis innerhalb der AKP innehaben. Ahmet Davutoglu repräsentiert eine „neue Generation“. Er hat bei Weitem nicht das Standing in der Partei, welches ihm eine unangefochtene Position garantieren würde. Sie können also davon ausgehen, dass es einen Deal zwischen Erdogan und Davutoglu gegeben hat. Davutoglu wird ein weitaus schwächerer Premierminister sein, als es Erdogan war.

Schwächt Erdogan durch die Ernennung von Herrn Davutoglu letzten Endes nicht seine eigene Partei?

Generell wäre es für jeden Menschen unmöglich, einen Recep Tayyip Erdogan zu ersetzen. Was die Parlamentswahlen nächstes Jahr anbelangt: Da Erdogan sich sowieso nicht um Gesetze schert, wird er sich massiv in den Wahlkampf einmischen und so tun, als ob er der Vorsitzende der AKP sei.

Inwiefern wird sich die Politik der neuen türkischen Regierung inhaltlich von den Vorgängerregierungen unterscheiden?

Vor allem in der Außenpolitik könnte Erdogan seinen Einfluss geltend machen. Sollte Hakan Fidan, der aktuelle Geheimdienstchef und einer der engsten Vertrauten Recep Tayyip Erdogans, tatsächlich Außenminister werden, wird Erdogan als Präsident sich auch verstärkt in der Außenpolitik engagieren; so etwas hat es vorher noch nie gegeben.

Die Außenpolitik der vergangenen Jahre ist wirklich nichts, worauf man stolz sein könnte. Schauen sie sich nur den Umgang mit den IS-Kämpfern an. Zumindest machen wir ihnen jetzt ein bisschen das Leben schwer. Was Israel anbelangt: Es hatte schon Bestrebungen gegeben, sich wieder anzunähern. Allerdings hat der jetzige Gaza-Konflikt diese Pläne wieder zunichte gemacht. Die Beziehungen zu den USA sind angespannt, wobei man dazu sagen muss, dass den USA wohl nichts anderes übrig bleibt, als mit der Türkei zusammenzuarbeiten. Anders die Beziehungen zu Ägypten: Diese werden wohl auf Dauer beschädigt bleiben.

Erdogan und Hitler

Finden Sie, dass die türkische Außenpolitik der vergangenen Jahre dem Ansehen der Türkei im Ausland geschadet hat?

Wie sehr das Ansehen gelitten hat, können Sie allein an der Gästeliste für die Vereidigung zum Präsidentenamt sehen. Das ist nun wirklich nicht die erste Garde der internationalen Politik. Es wird einige Zeit dauern, bis Recep Tayyip Erdogan in andere Länder reisen kann. Letzten Endes wird er das selbstverständlich tun. Denn Staaten pflegen nun einmal Beziehungen untereinander, unabhängig davon, ob sich die Staatschefs persönlich mögen.

Recep Tayyip Erdogan hat es geschafft, sich gleichermaßen in vielen arabischen wie europäischen Staaten unbeliebt zu machen. Auf der anderen Seite wird man ihn empfangen müssen. Nicht ihn als Person, sondern ihn als Präsidenten der Türkei. Was die Beziehungen zur Europäischen Union betrifft: Momentan gleicht das Ansehen der Türkei in der EU eher dem Ungarns als dem Kroatiens.

Sehen Sie das Image der Türkei auf internationalem Parkett langfristig gefährdet?

Die Türkei hat Glück und verfügt über eine einmalige geographische Lage. Das ist einer ihrer größten Vorteile. Das heißt, solange die Türkei Mitglied der NATO bleibt, solange es so viele Probleme in der unmittelbaren Nachbarschaft der Türkei gibt, wird die Türkei eine wichtige Rolle einnehmen.

siehe     http://www.dw.de/%C3%B6zel-erdogan-schert-sich-nicht-um-gesetze/a-17885276

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/24/islamische-absurditaten-vom-islamistischen-schweinehund/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/kussen-verboten-in-ankara/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/25/majestatsbeleidigung-gegen-den-islamistischen-schweinehund/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/14/der-massenmorder-vom-bosporus/

siehe auch    https://youtu.be/R2e2yHjc_mc

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Mitarbeiter-des-Monats-Recep-Tayyip-Erdogan,erdogan188.html

2 Milliarden Muslime

 

 

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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