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Das faschistische China versucht mit allen Mitteln den Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo zu verhindern

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Das faschistische China versucht mit allen Mitteln den Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo zu verhindern

Neue Flagge Chinas 1a

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China will offenbar Friedensnobelpreis für Dissidenten verhindern

Die chinesische Regierung will offenbar eine mögliche Verleihung des Friedensnobelpreises in diesem Jahr an den inhaftierten Dissidenten Liu Xiaobo verhindern. Der Direktor des Nobel-Instituts, Geir Lundestad, sagte am Dienstag, Chinas stellvertretender Außenminister Fu Ying habe ihm gegenüber die ablehnende Haltung Pekings hinsichtlich einer möglichen Auszeichnung Lius deutlich gemacht. Das Treffen fand demnach im Juni in der chinesischen Botschaft in Oslo statt. Liu werden für den Friedensnobelpreis gute Chancen eingeräumt. Lundestad hatte am Montagabend im norwegischen Fernsehen berichtet, dass China eine mögliche Auszeichnung des Dissidenten als “unfreundlichen Akt Norwegens” betrachte.

Es sei jedoch nicht ungewöhnlich, dass Regierungen die Verleihung des Friedensnobelpreises zu beeinflussen versuchten: “Jedes Jahr teilen uns Vertreter verschiedener Länder mit, wer nach ihrer Ansicht den Preis bekommen oder nicht bekommen sollte.” Allerdings habe der Widerstand aus Peking das Nobelpreiskomitee auch nicht daran gehindert, die Auszeichnung im Jahr 1989 an den Dalai Lama zu vergeben.

Liu wurde im Dezember wegen “Untergrabung der Staatsgewalt” zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist ein Mitverfasser der Charta 08, eines Manifests, das tiefgreifende politische Reformen in China fordert. Er hatte bereits wegen seiner Beteiligung an den Protesten auf dem Tiananmen-Platz 1989 im Gefängnis gesessen. Eine Gruppe von mehr als 120 Wissenschaftlern und Autoren hat sich dafür stark gemacht, dem 54-jährigen Liu den Friedensnobelpreis zu verleihen. Zu den Unterzeichnern gehören etwa der britische Autor Salman Rushdie und die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer aus Südafrika.

Die Liste der Kandidaten für den diesjährigen Friedens-Nobelpreis ist mit 237 Nominierungen so lang wie noch nie. Der Preisträger, im vergangenen Jahr war es US-Präsident Barack Obama, wird am 8. Oktober bekanntgegeben.

siehe        http://www.china-observer.de/100928-153931/China-will-offenbar-Friedensnobelpreis-fuer-Dissidenten-verhindern. html?fpsess_fp-45cca9f9=g9aj708qu0ib6sfser1e4ve9r3

http://www.china-observer.de/100928-060736/Petition-fuer-Friedensnobelpreis-fuer-Dissidenten-aus-China.html

Freiheit für China 5

Nachtrag:

Nobelpreis für chinesischen Häftling Liu

Sanfter Vorkämpfer für Demokratie im faschistischen China

Ein guter Tag für die ganze Welt und die Menschenrechte

Liu Xiaobo erhält den Friedensnobelpreis

Das faschistische China kündigt unverhohlen Konsequenzen gegen Norwegen an

Die unterschätzte Macht der Machtlosen

Friedensnobelpreis brüskiert Peking

Peking bestellt norwegischen Botschafter ein und droht  

Trotz aller Proteste und Einflussnahme vorher: Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo

Mit Liu Xiaobo wird nach dem von Nazis inhaftierten und ermordeten Carl von Ossietzky erneut ein Inhaftierter für sein Eintreten geehrt

Liu Xiaobo scheint gegen Umerziehung völlig imun

Unbequem, mutig und gewaltlos: Liu Xiaobo

Chinas Bürgerrechtler applaudieren

Das faschistische China stemmt sich mit seinem diplomatischen Protest nicht nur vehement gegen den Westen, sondern auch gegen Freiheit und Demokratie

Der Nobelpreis für Liu Xiaobo empört Pekings ZK

Die gewachsene chinesische Opposition: Wir haben heute gewonnen

China tobt wegen der “Ehrung für einen Kriminellen”

Nobelpreis für Chinas Staatsfeind Nr.1

Klarer Dämpfer für Chinas faschistisches Regime

Eine schallende Ohrfeige für Pekings Faschisten

Hong Kong Nobel Peace Prize

Hongkong-Chinesen halten jubelnd das Bild von Liu Xiaobo hoch, denn für sie ist dieser Friedensnobelpreis ein politisches Fanal gegen die Herrschaft der KP in China. Mit Liu Xiaobo wird Pekings Staatsfeind Nummer eins ausgezeichnet. Der seit 2008 inhaftierte Philosoph kämpft seit mehr als 20 Jahren für mehr Freiheit in China.

Wann wird Liu Xiaobo erfahren, dass er den Friedensnobelpreis erhalten hat?

Zeitung zu lesen, erlauben ihm seine Wärter nicht, ausländische Radiosender darf er nicht hören. Ob seine Frau Liu Xia es ihm bei ihrem nächsten Besuch im Gefängnis erzählt?

Vielleicht.

Liu Xiaobo und Ehefrau

Seitdem der 54-jährige Literaturwissenschaftler und Philosoph Liu Xiaobo im vergangenen Dezember wegen „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt und zum Umsturz des sozialistischen Systems“ zu elf Jahren Haft verurteilt wurde, darf seine Frau Xia ihn nur einmal im Monat sehen – und dabei nur über Alltägliches und Familienangelegenheiten sprechen. „Ich konnte ihm nie sagen, dass sich so viele Menschen für ihn einsetzen und dass er zu den Favoriten für den Friedensnobelpreis gehörte“, sagte die 49-jährige Künstlerin vor wenigen Tagen in Peking. Gestern sagte sie nun die Polizei habe ihr mitgeteilt, sie könne in die Provinz Liaoning reisen, um am Samstag ihrem Mann von der Ehrung zu berichten. Die chinesische Regierung reagierte zunächst mit Schweigen auf die Auszeichnung. Die Entscheidung aus Oslo sei „zur Kenntnis“ genommen worden. Später verlautete das Außenministerium aber: „Liu Xiaobo ist ein Krimineller, der wegen Verstößen gegen chinesisches Recht verurteilt wurde.“ Die Internetzensoren hatten Hochbetrieb: Wer bei Google oder dem chinesischen Baidu den Namen Lius eintippte, dessen Bildschirm fror sofort ein. Dennoch verbreitete sich die Nachricht blitzschnell über die Mikroblogs und chinesischsprachige Zeitungen im Ausland. Mit der Ehrung Lius erinnert das norwegische Komitee in Zeiten des weltweiten Staunens über das chinesische Wirtschaftswunder an eine einfache Wahrheit: Keine Regierung hat das Recht, ihre Bürger zu unterdrücken und ihnen die elementaren Freiheiten zu nehmen.

Liu ist der prominenteste und beharrlichste politische Denker aus der chinesischen Bürgerrechtsbewegung: Seit über zwanzig Jahren setzt er sich für Meinungsfreiheit und den friedlichen Wandel ein – und dafür hat er immer wieder die eigene Freiheit verloren. Als er in jener Dezembernacht vor dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“ des Jahres 2008 von Polizisten verschleppt wurde, war er vorbereitet: Wenige Stunden später sollte ein von ihm mit verfasster Reformappell „Charta 08“ online veröffentlicht werden, den Liu und über 300 Mitstreiter unterzeichnet hatten. Nach dem Vorbild großer Freiheitsmanifeste wie der „Magna Charta“ Großbritanniens und der tschechoslowakischen „Charta 77“ erschien in China nun erstmals ein Dokument, das nicht nur die bestehende Ordnung kritisiert, sondern eine politische Zukunftsvision für China entwirft. Seine Autoren sprechen sich für einen Mehrparteienstaat aus, in dem die Bürger keine Angst davor haben müssen, ihre Meinung zu äußern, für unabhängige Gerichte und Religionsfreiheit. Die Charta 08 fordert nicht die Abschaffung der Kommunistischen Partei, sondern die Möglichkeit, sie friedlich abzuwählen.

Trotz aller Versuche der Behörden, den Appell sofort aus dem Internet verschwinden zu lassen, verbreitete sich das Dokument schnell im Netz. Die Polizei hatte Liu – nach dem bösen alten Motto „das Huhn töten, um die Affen zu erschrecken“ – zwar festgenommen und die 303 Erstunterzeichner einzeln verhört und verwarnt. Dennoch: In den Tagen und Wochen darauf unterschrieben tausende Chinesen aus allen Teilen des Landes, bekannte Schriftsteller, Professoren, Anwälte und ehemalige Parteifunktionäre ebenso wie gewöhnliche Bürger. Auf über achttausend Namen soll die Liste inzwischen angewachsen sein.

Wie gefährlich diese Art des zivilen Widerstands nach Ansicht der Regierung ist, zeigt sich in dem scharfen Urteil, das die Pekinger Richter am zweiten Weihnachtstag 2009 in einem Schnellverfahren verhängten: Bis zum Jahr 2020 soll Liu für das „Verbrechen“ büßen, die Allmacht und Willkür der pseudo-kommunistischen Partei Chinas in Frage gestellt und herausgefordert zu haben.

Freiheit für China 1

Liu wurde im Dezember 1955 in eine Militärfamilie in der nordostchinesischen Industriestadt Changchun geboren. Als die Hochschulen nach der Kulturrevolution wieder geöffnet werden, schafft er im Jahr 1978 die Aufnahmeprüfung an die Pädagogische Hochschule der Stadt Jilin. Er gehört zu jener Generation von Bürgerrechtlern, deren Jugend vom Personenkult um den KP-Vorsitzenden Mao Tse Dong, von Fraktionskämpfen und gegenseitigen Denunziationen der Rotgardisten in der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ geprägt wurde. Wie viele chinesische Intellektuelle wirft er sich in den achtziger Jahren auf die philosophischen Bücher, die erstmals wieder aus dem Ausland nach China hereinkommen. Liu verschlingt die Werke Nietzsches und anderer deutscher Denker wie Hegel, Kant und Heidegger. Er veröffentlicht bald eine Fülle eigener Artikel in chinesischen Zeitschriften, in denen er kritisch mit den Werken chinesischer Schriftsteller und der Haltung der Intellektuellen gegenüber der Obrigkeit umgeht. Mit seinen radikalen und – damals nicht selten schroff vorgetragenen – Ansichten stößt er in seinen jüngeren Jahren selbst liberal gesinnte Chinesen vor den Kopf: Als Studenten 1989 den Tod des relativ aufgeschlossenen KP-Chefs Hu Yaobang beklagen, nennt er sie Heuchler und fragt, warum sie nicht um den Dissidenten Wei Jingsheng trauerten. Der sitzt seit 1979 im Gefängnis, weil er es gewagt hat, Demokratie zu fordern und den damaligen starken Mann Deng Xiaoping zu kritisieren.

In den folgenden Jahren reist Liu zu kürzeren Forschungsaufenthalten in Ausland, unter anderem nach Oslo und Hawaii. Als im April 1989 Pekinger Studenten auf den Tiananmen-Platz marschieren und für größere Freiheiten demonstrieren, kehrt Liu vorzeitig aus den USA zurück. Er schließt sich der Demokratiebewegung an, organisiert Seminare und ermahnt die Studenten dabei, mit der „Demokratie im Kleinen“ zu beginnen. Liu setzt sich für absolut gewaltfreien Widerstand ein – bis Deng und die Hardliner in der Partei die Panzer gegen die Demonstranten rollen lassen.

Platz des himmlischen Friedens 3

In der Nacht zum 4. Juni gelingt es Liu, mit den Militärs zu verhandeln und die Studenten zum Abzug vom Tiananmen-Platz zu überreden. Zwei Tage später wird er verhaftet. Die Behörden werfen ihm vor, „Drahtzieher“ der Proteste gewesen zu sein, und werfen ihn für 18 Monate ins Qincheng-Gefängnis in Peking. Aus dem einst scharf argumentierenden Liu ist in diesen Jahren ein versöhnlicher und liebenswürdiger Mann geworden, der trotz aller Schikanen immer wieder bereit ist, gegen Unrecht zu protestieren und für andere einzutreten. Seiner Grundüberzeugung, dass Konflikte friedlich und vernünftig gelöst werden müssen, bleibt er trotz aller Schikanen treu.

Protest gegen die Verhaftung von Liu Xiaobo

Zig-Tausende Chinesen protestierten gegen die Verhaftung von Liu Xiaobo

In seiner Verteidigungsrede vom Dezember 2008, die er vor Gericht nicht halten darf, sagt Liu, er habe „empfinde keinen Hass“ – auch nicht gegen die Polizisten und die Richter, die ihm seine Freiheit raubten. Seiner Frau Liu Xia, die, wie sie sagt, „nie etwas mit der Politik zu tun haben, sondern nur ein ruhiges Leben als Künstlerin führen wollte“, hat er darin eine der schönsten Liebeserklärungen gemacht: „Auch wenn man mich zu Pulver zermahlt, meine Asche wird dich umarmen.“

siehe  http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/sanfter-vorkaempfer-fuer-demokratie/

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/daempfer-fuer-chinas-regierung/

http://www.zeit.de/news-102010/8/iptc-bdt-20101008-522-26740912xml

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-10/botschafter-norwegen-obama

http://www.faz.net/s/Rub68A2FB838B0C423DB5734236A5FFC821/Doc~E0A40046858EC44018AFFFD9F95DF043F~AT pl~Ecommon~Scontent.html

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E4F92619B5FD5498D81765CF41BE85552~AT pl~Ecommon~Scontent.html

http://www.focus.de/politik/ausland/china-basteln-an-der-drohkulisse_aid_560465.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/die-macht-der-machtlosen/1952654.html

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/friedensnobelpreis-brueskiert-china–36374461.html

http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Unbequem-mutig-und-folgenlos-article1675836.html

http://www.n-tv.de/politik/Pekinger-Buergerrechtler-applaudieren-article1670721.html

http://www.n-tv.de/politik/Grosse-Ehre-fuer-Liu-Xiaobo-article1670566.html

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6053421,00.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,722027,00.html

http://derstandard.at/1285200426358/Kopf-des-Tages-Liu-Xiaobo—Fuer-die-Freiheit-sitzt-er-im-Gefaengnis

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,480273

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,480424

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11912252/492531/Die-Ehrung-des-prominenten-Buergerrechtler s-Liu-Xiaobo-mit.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/600707/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do

http://www.tagesschau.de/ausland/friedensnobelpreisliu100.html

http://www.tagesschau.de/ausland/interviewliuxia100.html

http://www.tagesschau.de/ausland/liuxiaobo104.html

http://www.epochtimes.de/articles/2010/10/08/626004.html

http://www.epochtimes.de/articles/2010/10/07/625548.html

http://www.china-observer.de/101008-160856/Dissident-Liu-Xiaobo-erhaelt-als-erster-Chinese-Friedensnobelpreis. html?fpsess_fp-45cca9f9=8eaj3frd4ob130uohsjrbrdr51

http://www.china-observer.de/101008-160027/Norwegens-Regierungschef-gratuliert-Liu-Xiaobo-zum-Nobelpreis.ht ml

http://www.china-observer.de/101008-155213/Friedensnobelpreis-ist-Affront-gegen-das-Riesenreich-China.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/interaktiv/1160058/Ich-moechte-menschenwuerdig-leben#/beitrag/intera ktiv/1160058/Ich-moechte-menschenwuerdig-leben

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8118627,00.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8118596,00.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1159756/Liu-Xiaobo—Kaempfer-fuer-Buergerrechte#/beitrag/vide o/1159756/Liu-Xiaobo—Kaempfer-fuer-Buergerrechte

http://www.derwesten.de/nachrichten/Warum-China-so-gegen-Liu-Xiaobo-aetzt-id3808611.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/friedensnobelpreis-fuer-liu-xiaobo-osloer-geburtswehen-1.1009965

http://www.sueddeutsche.de/politik/friedensnobelpreis-an-dissidenten-liu-xiaobo-keine-tarnkappe-fuer-china-1.10 09794

http://www.sueddeutsche.de/politik/friedensnobelpreis-reaktionen-eine-schallende-ohrfeige-1.1009742

http://www.rp-online.de/politik/ausland/Eine-Ohrfeige-fuer-Pekings-Regierung_aid_916103.html

http://www.fr-online.de/politik/starke-stimme-fuer-eine-bessere-welt/-/1472596/4729562/-/index.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/internationale_zustimmung_zu_friedensnobelpreis_fuer_liu_xiaobo _1.7907647.html

http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EF2A006D886F84D10BDA42309FD43C7F1~AT pl~Ecommon~Scontent.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1657271/Der-Image-GAU.html

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E3CFE761B9B2A4257814A357E466D0812~ATpl ~Ecommon~Scontent.html

Freiheit für China 5

Nachtrag:

Frau des Nobelpreisträgers spurlos verschwunden

Liu Xia musste nach Medienberichten über ihren Mann Peking verlassen

Wurde Liu Xia vom chinesischen Geheimdienst aus Rache für den Nobelpreis entführt, verschleppt und ermordet? 

Sorge um die Ehefrau des Friedensnobelpreisträgers  Liu Xiaobo

Ehefrau von Liu Xiaobo

Nach Angaben des Anwalts des Friedensnobelpreisträgers ist Liu Xia verschwunden. Er befürchte, sie könnte von der Polizei abgeholt worden sein. Zuvor hatte es geheißen, die Polizei habe sie gezwungen, Peking zu verlassen. Sie fürchtete, unter Hausarrest gestellt zu werden. Liu Xiaobo verbüßt derzeit eine elfjährige Haftstrafe in einem Gefängnis 500 Kilometer von Peking entfernt. Seine Ehefrau hatte gehofft, zu ihm fahren und ihm von der Auszeichnung berichten zu können.

Auch Liu Xias Mutter könne die Tochter nicht erreichen, ihr Mobiltelefon sei abgeschaltet. Die chinesischen Behörden hatten Liu Xias Bewegungsfreiheit bereits vor der Bekanntgabe des Nobelpreisträgers eingeschränkt und ihr angeboten, am Freitag ihren Mann in Haft zu besuchen. Sie hatte dies jedoch abgelehnt und wollte nach der Bekanntgabe eine Pressekonferenz geben. Die Polizei ließ jedoch nicht zu, dass sie ihre Wohnung verließ. Am Freitagabend erklärte Liu Xia, sie verhandele mit den Behörden über die Bedingungen für einen Besuch bei ihrem Mann, um ihm von der Ehrung zu berichten. Liu Xia sagte dem US-Rundfunksender Radio Free Asia, die Polizei warte, dass sie ihre Sachen zusammenpacke. Die Beamten hätten ihr gesagt, das sie ihren Mann sehen könne. Liu Xia sagte, sie befürchte, dass sie außerhalb der Hauptstadt unter Hausarrest gestellt werden könnte. Nach der Bekanntgabe der Entscheidung des Nobelkomitees hatten sich bis zu 100 Unterstützer vor dem Wohnhaus Lius in Peking versammelt. Auch Dutzende Journalisten waren gekommen.

Der Dissident Wang Jinbo sagte unter Berufung auf den Bruder des Preisträgers, dass Liu Xia „in Begleitung der Polizei“ zum Gefängnis in Jinzhou unterwegs sei. Dort sollte sie am Samstagmorgen ankommen. Politische Beobachter und Kenner der chinesischen Staatssicherheit halten es sowohl für denkbar, dass die Frau des Nobelpreisträgers in einem unbekannten “schwarzen Gefängnis” festgehalten wird, als auch, dass sie zuerst entführt, dann verschleppt und an einem abgelegenen Ort ermordet wurde.

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Liu Xia lebt, steht aber wie befürchtet unter Hausarrest

Das faschistische China zeigt Härte gegen Liu Xiaobo und seine Ehefrau

Liu Xia gelingt ein Telefonat aus dem Hausarrest

Besuch im Gefängnis – Liu Xiaobo: „Der Friedensnobel-Preis gilt den Tiananmen-Opfern“

Liu Xiaobo: Ich möchte menschenwürdig leben

China sagt Gespräche mit Norwegen kurzfristig ab

Das Terrorregime in Peking versucht alles um den Nobelpreis zu vertuschen

China ist über die öffentliche Aufmerksamkeit für Liu Xiaobo mehr als nur verärgert

Immerhin: China steht ganz offen zum selbst geschaffenen chinesischen Faschismus

China versucht ein Exempel durchzusetzen

Das faschistische Imperium schlägt zurück

China reagiert aggressiv auf den Nobelpreis

Für Menschen und Demokraten gibt es in China keine Freiheit und kein Leben

EU-Diplomaten dürfen nicht zu Liu Xia

Chinas Polizei drangsaliert die Ehefrau von Liu Xiaobo

Ma Zhaoxu, chin. Außenamtssprecher: Ich kenne keine Frau Liu Xia

Liu Xiaobo will seine Ehefrau zur Zeremonie nach Oslo schicken

Peking bewertet den Friedensnobelpreis als direkten Angriff auf die eigene Souveränität

Lässt das faschistische China Frau Liu Xia nach Oslo reisen?

Liu Xiaobo und Ehefrau

Das faschistische China beklagt die Respektlosigkeit bei der Vergabe des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo und vergisst dabei, dass man Respekt nicht gedankenlos geschenkt bekommt, – man muss ihn sich verdienen, – und China verdient keinerlei Respekt, denn es ist ein faschistoider Unrechtsstaat. Liu Xia, die Frau des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, steht weiter unter Hausarrest. Dies sagte Liu Xia in Peking in einem kurzen, unbeobachteten Telefonat. Am Sonntag hatte sie ihren Mann im Gefängnis besuchen dürfen. Das kurze Telefonat war möglich geworden, weil sie unter Polizei-Bewachung ihre Wohnung verlassen durfte und dabei unbeobachtet telefonieren konnte. Sie selbst habe kein Handy mehr, die Telefonleitung sei gestört, sagte sie. Allerdings versucht Liu Xia, über Twitter mit der Außenwelt in Kontakt zu sein. Nach Angaben von Wang Jingyang lässt sie über enge Freunde auf der Plattform Kurznachrichten schreiben.

Besuche darf Liu Xia ebenfalls nicht empfangen. EU-Vertreter, die ihr am Montag persönlich ihre Solidarität erklären wollten, durften ihre Wohnung nicht betreten. Noch am Sonntag hatte Liu Xia ihren Mann im Gefängnis besucht. Ihrem Mann Liu Xiaobo gehe es gut, berichtete sie. Die Polizei hatte sie dorthin gebracht – die Haftanstalt liegt in der nordchinesischen Provinz Liaoning, rund 500 Kilometer von Peking entfernt. Seit Sonntagabend ist sie wieder zurück in Peking, wo sie bereits Donnerstagabend (Ortszeit) unter Hausarrest gestellt wurde, als Gerüchte über den Nobelpreis kursierten.

Das Gespräch mit ihrem Mann im Gefängnis habe unter strenger Bewachung stattgefunden und sei sehr kurz gewesen, sagte Liu Xia in dem Telefonat. Demnach erfuhr Liu Xiaobo von seiner Auszeichnung bereits am Freitag – dem Tag der Bekanntgabe des Nobelpreises. Er habe geweint und gesagt, die Ehrung sei den Opfern des Tiananmen-Massakers gewidmet.

Chinas Machthaber zeigen, wie totalitär sie im Krisenfall noch immer durchgreifen. Die Bürger erfahren fast nichts über den Friedensnobelpreis für Regimekritiker Liu. Internetseiten werden gesperrt, seine Frau abgeschirmt, Freunde drangsaliert – das Regime hat Angst und will das Thema ersticken. Der Intellektuelle in Peking bleibt lieber anonym. Aber auch vier Tage nach der Entscheidung, Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis zu verleihen, freut er sich – und spottet über Chinas mächtige Kommunistische Partei, die den Literaturwissenschaftler und Philosophen zu ihrem Staatsfeind erklärt hat. „Wir müssen der Partei dankbar sein. Weil sie uns endlich einen chinesischen Friedensnobelpreisträger geschenkt hat“, sagt der Mann und lacht. Andere Bürgerrechtler jubeln: „Ein Sieg der Gerechtigkeit über die Mächtigen.“

Die Entscheidung macht den Dissidenten Mut in ihrem Kampf für mehr Freiheiten – und das Regime? Es versucht mit aller Macht, das Thema zu ersticken. Es will seine Interpretationshoheit über die Nachricht sichern.

Chinesische Sicherheitskräfte verweigerten einem europäischen Diplomaten den Zugang zu Liu Xia. Im Auftrag von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte der Diplomat am Montag eine Botschaft mit Glückwünschen überreichen wollen – doch „uns wurde der Zugang zu dem Wohnkomplex verweigert“, sagte der Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. „Eine Erklärung wurde uns nicht gegeben.“

Der Pekinger Rechtsanwalt Teng Biao wurde am Wochenende von Staatsschützern festgehalten, anderen Bürgerrechtlern erging es offenbar ebenso.

Die staatliche chinesische Antwort auf den Preis wirkt mitunter grotesk. Eine Gruppe von Lius Freunden, die sich nach der Nachricht aus Norwegen in einem Restaurant getroffen hatten, bekam schnell Besuch von der Polizei, die den Festschmaus aus Furcht vor einer staatsfeindlichen Aktion beendete. Die Entscheidung für Liu habe den Preis „entehrt“, lautet die Sprachregelung der KP. Der Westen wolle China „spalten“ und ihm seine Werte aufdrücken, jeder Chinese könne die „absichtliche Bösartigkeit“ erkennen, kommentierte die Parteizeitung „Global Times“. Professor Shi Yinhong von der Volksuniversität schimpfte, China solle „gedemütigt“ werden. Auf der Webseite der „Global Times“ kommentierten pflichteifrig Leser: „Die Norweger haben Nobel aus seinem Grab geholt, um ihn als politisches Mittel zu benutzen“, schrieb einer. „Der Nobelpreis hat seinen Wert verspielt. Wir Chinesen scheren uns nicht mehr um den Nobelpreis“, befand ein anderer.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten hat auch erste konkrete Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen China und Norwegen. Ein für Mittwoch anberaumtes Treffen auf Ministerebene sei von Peking abgesagt worden, teilte ein Sprecher des norwegischen Fischereiministeriums am Montag mit. Ursprünglich sollte sich die norwegische Fischereiministerin Lisbeth Berg-Hansen am Mittwoch mit dem stellvertretenden chinesischen Agrarminister treffen. Warum China das Treffen abgesagt habe, wisse er nicht, sagte der Sprecher. China hatte schon kurz nach der Entscheidung des Nobelkomitees in Oslo damit gedroht, die Ehrung des Dissidenten werde Folgen für die Beziehungen beider Länder haben.

Die Propaganda des faschistischen China funktioniert damit wieder wie in alten Zeiten – und dies lässt nach Meinung chinesischer Bürgerrechtler nichts Gutes ahnen. Die Führung sei offenbar fest entschlossen, trotz des Preises weiter hart mit Liu umzuspringen, heißt es. In China gelang es nur wenigen, die Internetzensur für kurze Zeit zu überwinden – in zwei Fällen mit großem Geschick. Die Webseite der „Südlichen Tageszeitung“ veröffentlichte 50 Minuten nach der Preisverleihung drei allgemeine Essays über den Nobelpreis. China habe wohl Chancen auf den Friedensnobelpreis, schrieb ein Autor – „aus Gründen, die wir vermutlich alle kennen“. Nur kurze Zeit später wurde diese Seite gelöscht.

Der populäre Shanghaier Blogger und Schriftsteller Han Han setzte in seinen Blog nur Anführungs- und Schlusszeichen, ohne ein Wort oder Satz dazwischen: “ “ Jeder konnte sich seinen Teil denken.

Siehe     http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,8118828,00.html

http://www.focus.de/politik/ausland/china-lius-ehefrau-muss-peking-verlassen_aid_560487.html

http://www.tagesschau.de/ausland/friedensnobelpreisliu102.html

http://www.n-tv.de/politik/Lius-Ehefrau-ist-verschwunden-article1678061.html

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1657297/Ist-Liu-Xia-auf-dem-Weg-zu-ihrem-Mann.html

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/10/09/International/Sorge-um-Ehefrau-von-Nobelpreistraege r-Liu-Xiaobo

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hCoZ4lMf0LJK1e8aH2bhmzkNEGCw?docId=CNG.60582361 12d4dfddd96700e575f501d9.501

http://orf.at/stories/2019104/2019100/

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,8119084,00.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/interaktiv/1160058/Ich-moechte-menschenwuerdig-leben#/beitrag/intera ktiv/1160058/Ich-moechte-menschenwuerdig-leben

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/china-legt-norwegischen-fisch-auf-eis–36466152.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,722492,00.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,482426

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EDACA02F29E1A4D1DAF6D95E3BB1106E7~ ATpl~Ecommon~Sspezial.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/601296/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index. do

http://www.focus.de/politik/ausland/nobelpreis-aerger-peking-laedt-oslo-aus_aid_561051.html

http://www.focus.de/politik/ausland/tid-20103/china-kenner-marcus-hernig-es-wird-keine-demokratiewelle-geben _aid_560367.html

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.friedensnobelpreis-peking-verschenkt-hier-eine-chance.e7d2ceb0-c0 be-4529-a10f-0bede60d72b7.html

http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/ehefrau-unter-hausarrest/

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/10/11/International/Friedensnobelpreis-China-statuiert-ein-E xempel   siehe auch Video

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6079979,00.html

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10205970/Peking-reagiert-aggressiv-auf-Nobelpreis.html

http://www.tagesschau.de/ausland/liuxiaobo104.html     siehe auch Video

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1658263/Hausarrest-fuer-Liu-Xia-nach-Besuch-ihres-Mannes.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/ehefrau_trifft_friedensnobelpreistraeger_im_gefaengnis_1.7929016.h tml

http://www.welt.de/politik/ausland/article10244421/Chinas-Polizei-drangsaliert-Liu-Xiaobos-Ehefrau.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/wenn_die_friedensnobelpreis_unfrieden_bringt_1.7970113.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article10248456/China-hetzt-gegen-Norwegen-und-das-Nobelkomitee.html

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E3AB4F19D97FC404CB097C726A204806D~AT pl~Ecommon~Scontent.html

http://www.zeit.de/news-102010/12/iptc-bdt-20101012-457-26784382xml

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6100116,00.html

http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Liu-Xia-will-Friedensnobelpreis-ihres-Mannes-entgegennehmen/ story/20825930

http://derstandard.at/1285200706088/Ich-moechte-natuerlich-nach-Oslo-fahren

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/nobelpreis-china-beklagt-respektlosigkeit-nach-ehrung-von-liu-xi aobo_aid_561446.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,722618,00.html

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/nobelpreis-china-beklagt-respektlosigkeit-nach-ehrung-von-liu-xi aobo_aid_561446.html

http://www.n-tv.de/politik/Lius-Frau-will-nach-Oslo-article1696926.html

http://www.n-tv.de/politik/Liu-Xia-bestaetigt-Hausarrest-article1683396.html

Das ist die ganz typische Handlungsweise und Drohkulisse der Faschisten

Nobelpreisverleihung an Liu Xiaobo: Das faschistische China droht der halben Welt und allen freien Völkern

Chinas Staatschef Hu Jintao – eine billige und schlechte Kopie des “Führers” Adolf Hitler?

Hu Jintao 2

Den Nobelpreis für den Systemkritiker Liu Xiaobo empfindet China als Affront. Das Land tut alles, um den Dissidenten nicht zu populär werden zu lassen. Und droht deswegen auch der halben Welt. China hat zu einem Boykott der Zeremonie zur Vergabe des Friedensnobelpreises an den Dissidenten Liu Xiaobo aufgerufen. Angaben des Auswärtigen Amtes und weiterer westlicher Diplomaten zufolge verschickte die chinesische Botschaft in Oslo einen entsprechenden Brief an die anderen Vertretungen in Norwegens Hauptstadt. Deutschland und weitere Länder wollen aber trotzdem Vertreter nach Oslo schicken. In dem Brief fordert die chinesische Botschaft implizit dazu auf, die Verleihung zu boykottieren. In dem Schreiben heißt es, die Botschaft solle „nichts unternehmen, was China destabilisieren könnte“, sagte die Nummer zwei der schwedischen Botschaft, Olof Huldtgren. Es enthalte zwar keine explizite Aufforderung, nicht an der Nobelzeremonie teilzunehmen, „doch wenn man zwischen den Zeilen liest, ist das hinreichend deutlich“.

Chinas Vize-Außenminister Cui Tiankai warnte zudem alle Länder vor „Konsequenzen“, sollten sie Liu unterstützen. Dem in China inhaftierten Dissidenten war für sein Bemühen um die Menschenrechte in China der diesjährige Friedensnobelpreis zuerkannt worden, was Peking scharf kritisiert hatte. Liu sitzt wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ im Gefängnis, weil er sich am Verfassen und Verbreiten der Charta 08 beteiligt hatte, einem Aufruf zu politischen Reformen in China.

Die Preisverleihung findet am 10. Dezember in Oslo statt, wobei noch unklar ist, wer die Auszeichnung für Liu entgegennimmt. An der Zeremonie nehmen traditionell alle in Norwegen diplomatisch vertretenen Länder teil. Bisher hat allein China abgesagt. Eine Sprecherin des deutschen Auswärtigen Amtes bestätigte den Erhalt des Briefes und erklärte, die Bundesrepublik werde trotzdem bei der Zeremonie vertreten sein. Deutschland nehme traditionell durch einen Vertreter teil und es gebe „vor dem dargestellten Hintergrund in diesem Jahr keinen Grund, von dieser langjährigen Praxis abzuweichen“.

Auf Anfrage erklärten zudem Großbritannien, die USA, Schweden, Dänemark, Finnland, Island, die Niederlande, Belgien sowie Österreich und Tschechien, die Slowakei, Estland und Litauen, trotz der Warnung nach Oslo fahren zu wollen. Frankreich und Japan äußerten sich hingegen noch nicht. Eine Sprecherin des norwegischen Außenministeriums sagte, ihr Land habe nicht die Absicht, etwas an den Regeln zu ändern. Gewöhnlich sind das Königspaar und Mitglieder der norwegischen Regierung präsent. Der Direktor des Nobel-Instituts, Geir Lundestad, bezeichnete Chinas Vorstoß als „nicht überraschend“. China habe bereits deutlich gemacht, was es von dem Preis für Liu halte. „Da ist dieser Brief nur die logische Folge.“

siehe     http://www.n-tv.de/politik/China-droht-der-halben-Welt-article1871696.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1183602/Hausarrest-fuer-Kuenstler-Ai-Weiwei-?setTime=5#/beitra g/video/1183602/Hausarrest-fuer-Kuenstler-Ai-Weiwei-

 „Ich glaube nicht daran“

Lius Bruder fordert die Freilassung

Der Bruder des inhaftierten chinesischen Schriftstellers Liu Xiaobo hat die Regierung in Peking aufgefordert, den Dissidenten den Friedensnobelpreis entgegennehmen zu lassen. „Ich hoffe, die Zentralregierung wird ihn freilassen und ihm erlauben, seinen Preis abzuholen, aber ich glaube nicht, dass sie das tun wird“, sagte Liu Xiaoxuan der Nachrichtenagentur AFP in seinem ersten Interview, seit sein Bruder Anfang Oktober als diesjähriger Friedensnobelpreisträger bekanntgegeben worden war. Dem Preiskomitee sprach Liu Xiaoxuan seinen „tiefsten Dank“ dafür aus. Dies zeige, dass es „in aller Welt Anerkennung und Unterstützung“ für Liu Xiaobos gewaltlosen Kampf für demokratische Reformen im kommunistischen China gebe.

Die Entscheidung des Nobel-Komitees werde Liu Xiaobo bei der Verbüßung seiner Haftstrafe sicherlich Mut geben, sagte sein Bruder. Auch für seine Angehörigen sei die Auszeichnung ein Trost. Liu Xiaoxuan, der in Guangzhou eine Ingenieursfakultät an der Technischen Universität der südöstlichen Provinz Guangdong leitet, hatte sich nie an den regierungskritischen Aktionen seines Bruders beteiligt.

Im dem Interview übte er jedoch Kritik an der Menschenrechtslage in seinem Heimatland. „In China warten zurzeit viele Demokratie-Angelegenheiten auf eine Lösung“, sagte der 53-Jährige. Dies betreffe unter anderem die Meinungsfreiheit und die Freiheit, Zusammenschlüsse zu bilden. Sein Bruder Liu Xiaobo habe auf diese Missstände hingewiesen und „darauf bestanden zu sagen, was Intellektuelle mit Gewissen sagen sollten“, sagte Liu Xiaoxuan. Ihn selbst hätten die chinesischen Behörden aufgefordert, nicht über den Nobelpreis für seinen 54-jährigen Bruder zu sprechen. Liu Xiaoxuan sagte außerdem, er habe einen Besuch bei seinem berühmten Bruder im Gefängnis beantragt. Er glaube aber nicht, dass die Behörden ihm diesen Wunsch vor der Zeremonie zur Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember in Oslo erfüllen würden.

siehe  http://www.n-tv.de/politik/Lius-Bruder-fordert-Freilassung-article1934601.html

FreeTibet

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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