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Das Großreich des neuen, modernen, subtilen Faschismus

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Das Großreich des neuen, modernen, subtilen Faschismus

    Neue Flagge Chinas 1a

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Viele der in dieser Kategorie eingestellten Beiträge werden Ihnen auf Anhieb signalisieren: Das ist nicht neu – das ist nicht aktuell – das ist schon ein Stück Geschichte, und das stimmt, ohne jede Einschränkung. Es werden mit der Zeit neue dazukommen, aber diese hier stammen von meinen Sonderseiten über das Großreich des modernen Faschismus – China. Kurt Schumacher sagte einmal: Kommunisten sind rot lackierte Faschisten  –  und auf kein Land der Welt trifft das derart präzise zu, wie auf das faschistische China mit seinen zutiefst korrupten Parteikadern und seinem ZK der ergrauten Greise, die Mao Tse Dongs privates Kaiserreich ins 21. Jahrhundert regiert haben. Der Schatten Mao Tse Dongs, des weltweit größten und mörderischsten Kriegsverbrechers und Völkermörders, liegt noch immer über diesem Land und hemmt jede ernst gemeinte Reform hin zu einem demokratischen China, wo das Volk – wie in der realen sozialistisch-kommunistischen Idee – die Macht in den Händen hält und nicht eine restriktiv, konsequent anti-demokratische Partei und Machtelite, denen das Wohl der Mehrheit des Volkes völlig gleichgültig ist, solange ihre Machtinteressen nicht eingeschränkt oder tangiert werden. Ich werde Sie jetzt nicht mit einer Schulstunde über die Entwicklung Chinas quälen oder langweilen, denn schließlich befinden Sie sich im Internet, im World Wide web und können problemlos Informationen aus den verschiedensten Sichtweisen auf diese Entwicklung Chinas erfahren, zusammen surfen und sich damit schlau machen. Aber auf ein paar Eckpunkte will ich dennoch eingehen.

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Mao Tse Dong, der große „Führer“ und Gott-Kaiser des pseudo-kommunistischen Chinas war vor allem ein Massenmörder, der die Ermordung, Tötung von mehr als 120 Millionen Chinesen in seiner Regierungszeit und im Rahmen der sogenannten „Kulturrevolution“ zu verantworten hat, ein gewaltiger Blutzoll mit dem Ziel China zu einer Weltmacht zu machen,   –  was ja letztenendes auch gelungen ist, auch wenn das nicht dem fetten Mao Tse Dong zu verdanken ist. Der war, das ist inzwischen historisch belegt, nicht nur ein grausamer, erbarmungsloser Despot, seinem großen Vorbild Stalin durchaus ebenbürtig, sondern auch ein verantwortungsloser Kinderficker, der es liebte, sich minderjährige, kleine Mädchen zuführen zu lassen, wenn er in seinem Sonderzug sein riesiges Reich bereiste, um sie mit dem typischen Vergnügen eines alten Kinderschänders zu deflorieren, was von den Eltern dieser kleinen Mädchen noch als besondere Ehre verstanden wurde. Menschenrechte haben eben in China bis in die Jetztzeit nie eine große Rolle gespielt, und Kinderrechte schon gar nicht.

Maos Nachfolger machten das faschistische China nach schier endlosen Wirren und Hin und Her, nach ausgeuferten Machtkämpfen innerhalb des Zentralkomitees der „kommunistischen“ Partei vor allem zu einer der führenden Wirtschaftsmächte in der Welt, – allerdings zu dem Preis, dass mehr als 100 Millionen Wanderarbeiter, ohne erkennbare Zukunftsperspektive, sklavenartig ausgesondert und behandelt, miserabel bezahlt und von der Mehrheitsgesellschaft zutiefst verachtet, eben jene Kaufkraft und Reichtum erarbeiten, den die neureichen Parteikader und die Machtelite der Partei dann in Prunk und Protz verprassen. Von einer kommunistisch – sozialistischen Gesellschaft kann in China nicht einmal andeutungsweise die Rede sein, es herrscht ein Raubtierkapitalismus schlimmster Art, verbunden mit totaler Kontrolle durch die Staatsführung und einem Riesenheer von Spitzeln und Schergen eines unverschleiert faschistoiden Systems, das Hitler, Himmler, Göring, Göbbels und Konsorten neidisch gemacht hätte.

Ich beginne die Beiträge über das faschistische China mit einer seiner düstersten Stunden, über das mörderische Massaker auf dem Tinamen Platz.

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Zum Gedenken des Massakers auf dem Tianamen-Platz im faschistischen China

Am 4. Juni 2012 jährt sich zum 25. Mal das Tiananmen-Massaker, dem 1989 in Peking hunderte Anhänger der Demokratiebewegung zum Opfer fielen. Am 4. Juni 1989 rückten Panzer der chinesischen Armee auf den Tiananmen-Platz in Peking vor. Die Soldaten schossen wahllos, aber auch gezielt auf die dort versammelten Demonstranten und machten die während des “Pekinger Frühlings” entstandene Hoffnung auf demokratische Reformen zunichte.

Platz des himmlischen Friedens 3

Zehn Jahre nach dem Tode Mao Tse Dongs, 1986 – mitten in der Reform-Ära, führten Studentenproteste zum Rücktritt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Hu Yaobangs, der dieses Amt seit 1982 begleitet hatte. In den Augen Deng Xiaopings hatte er zu nachsichtig auf die Forderungen der Studenten reagiert und war mit den Protesten zu behutsam umgegangen. Zwar war sein Nachfolger Zhao Ziyang auch ein „Reformer“, er pflegte jedoch einen behutsameren Politikstil als sein Vorgänger. Die Spannungen zwischen politischen und wirtschaftlichen Reformen entluden sich in den Trauerkundgebungen nach Hus Tod am 15 April 1989.

Tianamen Platz Demo

CHINA TIANANMEN JAHRESTAG

Tiananmen Square

Rasch entwickelten sich Protestkundgebungen. Der Tote Hu wurde von der Bewegung posthum zu einem Symbol der politischen Liberalisierung erklärt. Bei den Protesten war der Fokus auf Reformdefizite an den Universitäten gerichtet. Nach außen hin richtete sich der Fokus jedoch mehr und mehr auf politische Forderungen – nicht zuletzt aufgrund der erwarteten Außenwirkung auf die internationalen Medien. Der unbestimmte Ruf nach „Demokratie“ und „Menschenrechten“ wurde laut. Obwohl es im ganzen Land zu Protesten kam, konzentrierte sich nicht nur die Weltöffentlichkeit auf Peking, wo es in Folge zu Demonstrationen kam. Der Beginn von Hungerstreiks am 13. April und schließlich der Besetzung des Tian’anmen Platzes am 20. April mit offenen Unruhen am 20. Mai bildeten den Höhepunkt der Ereignisse. Zhao Ziyang suchte das Gespräch mit den Wortführern, traf aber mit dieser Einstellung auf Widerstand innerhalb des Politbüros. Teile der Parteispitze sahen in den protestierenden Studenten eine „konterrevolutionäre Bewegung“, was am 26. April durch einen Artikel in der People’s Daily als quasi offizielle Einschätzung bekannt gegeben wurde. Sie suchten die offene Konfrontation mit den Studenten, um ein Exempel zu statuieren. Nachdem auch der Vater der chinesischen Reformpolitik Deng Xiaoping überzeugt wurde, setzten sich diese „konservativen“ Kräfte schließlich gegen Zhao Ziyang durch, der einen militärischen Einsatz ablehnte. Der Ausnahmezustand wurde verhängt und Truppen nach Peking beordert. In der Nacht des 4. Juni wurde der Tian’anmen Platz geräumt. Zhao Ziyang verlor daraufhin seinen Posten als Generalsekretär, während sich die Aktionen der Volksbefreiungsarmee in Peking noch bis zum 9. Juni hinzogen.

CHINA-TIANANMEN-FILES

CHINA-TIANANMEN-HONG KONG-FILES

Soldiers Blocking Students

Morgens gegen 2 Uhr rückte die chinesische Volksbefreiungsarmee in Peking mit Panzern von verschiedenen Seiten in Richtung Platz des Himmlischen Friedens vor. Um 4 Uhr verließen nach und nach die etwa 4.000 Studenten den zentralen Platz in der Hauptstadt. Mit Panzern und Dum-Dum-Geschossen ging die Volksbefreiungsarmee brutal gegen chinesische Studenten und Arbeiter vor, die politische Reformen und eine Demokratisierung des Landes forderten. Begonnen hatten die Proteste nach dem Herzinfarkt und Tod des Politikers Hu Yaobang am 15. April 1989. Er war in der chinesischen Führung für politische Reformen eingetreten. Wochen der öffentlichen Proteste von Studenten und Arbeitern in mehr als 130 chinesischen Städten schlossen sich an, bevor sich die in der Bewertung der Demonstrationen zerstrittene Führung der Kommunistischen Partei entschied, das Aufbegehren um jeden Preis niederzuschlagen.

Foto von: 64memo.com

Tianamen Platz Demo 4

Tianamen Platz Demo 5

Tianamen Platz Demo 26

Beijing After the Tian An Men Square Repression

CHINA TIANANMEN JAHRESTAG

Tiananmen Square

Bicycles on a Burned Tank

Student Protesting in Front of Soldiers

Tiananmen Square

CHINA TIANANMEN JAHRESTAG

Bis heute ist das wahre Ausmaß des Gemetzels auf dem Platz des Himmlischen Friedens und auf anderen Pekinger Straßen nicht bekannt. Die Tiananmen-Mütter, eine Vereinigung von mehr als 130 Angehörigen der Opfer des Blutvergießens, dokumentierte den Tod von 155 Menschen. Außerdem recherchierte die Selbsthilfeorganisation die Namen von 65 Verletzen. Doch vermutlich ist die Zahl der Getöteten und Verletzten weitaus höher, da viele Betroffene es aus Angst vor Repressalien nicht wagten, sich bei den Behörden nach dem Verbleib ihrer verschwundenen Angehörigen zu erkundigen.

CHINA TIANANMEN JAHRESTAG

Tiananmen Square

Tiananmen Square Riot

Tiananmen Square

Injured Demonstrator

Tiananmen Square Riot

Injured Demonstrator

Tiananmen Square Riot

Tiananmen Square Riot

Weltweite Empörung über brutale Repression

Mit Abscheu und Entsetzen reagierte die Weltöffentlichkeit auf das Tiananmen-Massaker. Regierungen in aller Welt verurteilten das brutale Vorgehen der Volksbefreiungsarmee. Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zeigte sich erschüttert und empört und sprach den chinesischen Studenten sein Mitgefühl aus. Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth erklärte, Deutschland wolle sich zwar nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen, doch sei es unzulässig, dass ein Staat das Feuer auf seine eigenen Bürger eröffne. Aus Protest gegen das Vorgehen der chinesischen Führung verhängte die Europäische Union (EU) am 26. Juni 1989 ein Waffenembargo gegen die faschistische Volksrepublik China.

Wahrheiten über Tiananmen-Ereignisse werden unterdrückt

Auch ihren Streit in den eigenen Reihen über den Umgang mit der Demokratiebewegung tabuisiert die chinesische Führung bis heute. Nachdem im Jahr 2001 mit der “Tiananmen-Akte” erstmals Geheimdokumente über die Auseinandersetzungen unter den Führern der Kommunistischen Partei über den richtigen Umgang mit der Demokratiebewegung im Ausland veröffentlicht wurden, ließen die chinesischen Behörden 23 Personen verhaften. Ihnen wurde vorgeworfen, die bislang geheim gehaltenen Gesprächsprotokolle ins Ausland geschmuggelt zu haben (AP, 3.6.2002). Chinas Staatsführung sprach dem Buch jeden Wahrheitsgehalt ab und bezeichnete es öffentlich als Phantasieprodukt. Tatsächlich nahm die Partei die Veröffentlichung der “Tiananmen-Akte” jedoch sehr ernst und beauftragte eine spezielle Sonderermittlungskommission, alle Personen zu verhaften, die an der Herausgabe des in China verbotenen Buches beteiligt waren. Im ganzen Land beschlagnahmte die Ermittlungskommission Dokumente, Fotos, Adressbücher sowie Video- und Tonbandaufzeichnungen.*

Chinas Führung fürchtet den Geist der Reformer

Freiheit für China 5

Aus Angst vor einem Verlust ihres Machtmonopols werden bis heute auch die Kritiker des Militäreinsatzes in der Kommunistischen Partei zum Schweigen gebracht. So wird der heute 84 Jahre alte und schwer kranke ehemalige Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Zhao Ziyang, seit 15 Jahren unter Hausarrest gehalten und hermetisch von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Zhao Ziyang hatte sich während der Krise im Mai 1989 für einen friedlichen Dialog mit den demonstrierenden Studenten ausgesprochen und insbesondere die von Ministerpräsident Li Peng und anderen Hardlinern erwogene Ausrufung des Ausnahmezustandes abgelehnt. Doch Zhao Ziyang konnte sich mit seinen vermittelnden Appellen nicht durchsetzen und wurde schließlich Ende Mai 1989 als Generalsekretär abgelöst. In der Öffentlichkeit trat Zhao Ziyang zuletzt am 19. Mai 1989 auf, als er die demonstrierenden Studenten bat, den Platz des Himmlischen Friedens zu räumen. Ein Tag später unterzeichnete Li Peng den Befehl über die Verhängung des Ausnahmezustandes in verschiedenen Stadtvierteln Pekings, der zur Eskalation der Gewalt in den Straßen der Hauptstadt führte.

Nach dem 4. Juni 1989 verlor Zhao Ziyang auch seine übrigen Ämter und wurde unter Hausarrest gestellt. Seit dem 15. Kongress der Kommunistischen Partei im Jahr 1997 und der Gründung der Chinesischen Demokratischen Partei dürfen ihn nur noch seine engsten Ange- hörigen in seinem streng bewachten Haus in Peking besuchen. Seine Proteste gegen den Hausarrest blieben unbeantwortet. Doch auch in diesem schwer kranken alten Mann sieht die chinesische Parteiführung eine Gefährdung ihres Machtmonopols. So fürchten die Strategen der Kommunistischen Partei seinen Tod. Denn dann könnte es – wie nach dem Ableben des Reformers Hua Yuobang im April 1989 – erneut zu einem offenen Aufbegehren der chinesischen Demokratiebewegung kommen.

Massaker wird weiter tabuisiert

Auch 15 Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Protestbewegung lehnt die chinesische Führung jede öffentliche Diskussion und Neubewertung der Demonstrationen vom Frühjahr 1989 und des anschließenden Massakers der Volksbefreiungsarmee ab. Wie sehr das Massaker in China noch immer tabuisiert wird, wurde im Februar 2004 deutlich. Damals wurde im chinesischen Fernsehen in einer Live-Übertragung der US-amerikanischen National Football League eine Werbung ausgestrahlt, die das spektakuläre und weltweit bekannte Foto eines Chinesen zeigte, der am 4. Juni 1989 unter Einsatz seines Lebens die Panzer beim Vorrücken auf dem Platz des Himmlischen Friedens behinderte. Mit dem Werbespot sollten amerikanische Wähler aufgefordert werden, zu den Wahlurnen zu gehen. In den USA wurde die Werbung kaum beachtet, doch Chinas staatliche Fernsehmacher reagierten erbost. Schließlich wird das staatliche Sportfernsehen CCTV5 von 600 Millionen Zuschauern regelmäßig gesehen. Kaum war der Werbespot ausgestrahlt, protestierten die staatlichen chinesischen Fernsehmacher telefonisch bei der National Football League (Newsweek, 16.2.2004). Nur wenige Minuten später unterbrach das chinesische Fernsehen seine Live- Übertragung und strahlte stattdessen alte Aufzeichnungen von Football-Spielen in den USA aus.

Seit Jahren wenden sich die Tiananmen-Mütter mit Appellen und Petitionen an den Staatspräsidenten, den Ministerpräsidenten, den Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses und an die Bundesanwaltschaft Chinas. Doch vergeblich warten die Tiananmen-Mütter bis heute auf eine Antwort offizieller Stellen. Stattdessen werden die Angehörigen der Verstorbenen weiter eingeschüchtert und bedrängt. Die chinesischen Gerichte weigern sich bisher, eine Klage der Tiananmen-Mütter anzunehmen, in denen sie fordern, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Nach offizieller chinesischer Darstellung wurde am 3. und 4. Juni 1989 ein konterrevolutionärer Aufruhr beendet. Hunderte, möglicherweise tausende Menschen kamen ums Leben. Parallel zum Massaker am Tiananmen-Platz wurden in den Straßen der Arbeiterviertel Pekings viel mehr Menschen umgebracht. Über die Herkunft der revolutionären Kader, deren Heldentaten bereits innerhalb der Arbeiterklasse durch Mund zu Mund Propaganda in weite Regionen des Landes propagiert werden, wird noch gerätselt. Die verbreitetste Ansicht ist die, dass es sich hier um die radikalsten Teile der Demokratiebewegung von 1989 handele. Entgegen der im Westen gängigen Propaganda war diese Bewegung keineswegs eine rein studentische. So wies selbst die ‘Far Eastern Economic Review’ darauf hin, dass nach Massaker am Tiananmen Platz es Arbeiterführer und nicht Studenten waren, die zum Tode und zu den längsten Haftstrafen verurteilt wurden. Parallel zu diesem Massaker vom Tiananmen-Platz am 4. Juni 1989 wurden im übrigen in den Straßen der Arbeiterviertel Pekings viel mehr Menschen umgebracht als auf dem Platz selbst. Die damaligen Arbeiterführer hatten offensichtlich auch wesentlich weniger bürgerlich-demokratische Illusionen als viele Studenten. So schrieb etwa die — illegale — Pekinger Arbeiterunion bereits am 17. Mai jenes Jahres, dass sie auf der Basis der Lektüre vom Marxens ‘Kapital’ “erstaunt” festgestellt hätten, “dass die ‘Diener des Volkes’ den gesamten vom Blut und Schweiß des Volkes geschaffenen Mehrwert verschlungen haben”. Ein wesentlicher Teil dieser Arbeiterführer scheint zu einem Reformflügel im offiziellen Gewerkschaftsverband gehört zu haben, der nach dem 4. Juni dort liquidiert worden ist.

Reporter ohne Grenzen verurteilt Tiananmen-Zensur

Hillary Clinton fordert von China die namentliche Nennung der Tiananmen-Opfer

Wer hat daraus welche Lehren aus dem Tiananmen-Massaker gezogen?

Es geschah in der Nacht zum 4. Juni 1989, als die chinesische Regierung beschloss, die Protestanten vom Tiananmen-Platz zu vertreiben. Als Tiananmen-Tag gilt der 4 Juni. Es war nicht die größte Tragödie für das China des 20. Jahrhunderts (sie waren in jenem Jahrhundert zahlreich, umfassend und blutig), aber auch kein belangloser Zwischenfall. Bisher gibt es keine Klarheit darüber, wie viele Menschen bei dem von Studenten organisierten Protestlager, das dort bereits im April entstand, das Leben verloren haben.

Aus Tragödien lernt man. Was hat Tiananmen die Chinesen gelehrt?

Was haben die Menschen außerhalb Chinas daraus gelernt?

Was die Chinesen betrifft, so steht außer Zweifel: Für ihren Großteil ist dabei die Rede von jungen Menschen, die umsonst und wegen des Fehlers eines Menschen ums Leben kamen. Was auf jeden Fall offensichtlich ist: Keine einzige Regierung setzt sich den Mord an den eigenen Bürgern zum Ziel. Doch wenn es dazu kommt, hat sich jemand geirrt. Zudem ist heute alles in allem bekannt, dass es keinen Befehl zum Morden gab: Es war ein Aufstand der Soldaten, die täglich von einigen Protestlern provoziert wurden, zum Beispiel durch Stockschläge ins Gesicht.

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Für die Chinesen war das lebhafte Lager auf dem Hauptplatz keineswegs eine Aktion für die Demokratie wie im Westen, eher ein Kampf gegen die Korruption. Überhaupt gab es ein Chaos von Losungen.

siehe      http://www.china-observer.de/090605-113002/Wer-hat-daraus-welche-Lehren-aus-dem-Tiananmen-Massaker-gezo gen.html

http://www.china-observer.de/090603-113200/Aus-China-ausgewiesener-Studenten-Anfuehrer-hofft-auf-Rueckkehr -in-Heimat.html

siehe auch Video NDR Weltbilder  http://www3.ndr.de/sendungen/weltbilder/videos/weltbilder612.html                       http://www3.ndr.de/sendungen/weltbilder/videos/weltbilder614.html

http://www.china-observer.de/090605-114037/Reporter-ohne-Grenzen-verurteilt-Tiananmen-Zensur.html

http://www.china-observer.de/090604-180743/Mahnwachen-und-Sicherheitsmassnahmen-kennzeichnen-den-Jahr estag-des-Tiananmen-Massakers.html

http://www.china-observer.de/090604-144934/China-uebt-strikte-Medienkontrolle-zum-20-Jahrestag-der-Studende nproteste-aus.html

http://www.china-observer.de/090604-062526/Hillary-Clinton-fordert-von-China-die-namentliche-Nennung-der-Tian anmen-Opfer.html

siehe auch Videos  http://www.china-observer.de/static.php?page=Tiananmen-Massaker_1989   Video 1 – 4

http://www.china-observer.de/static.php?page=Tiananmen_Reportage Video 1 – 5

http://www.youtube.com/watch?v=yyj-3S_ulvI

http://www.facebook.com/video/video.php?v=87690636485&oid=2248992944

http://www.china-observer.de/static.php?page=Tank_Man_1989

http://www.china-observer.de/090531-144501/20-Jahre-Tiananmen-Massaker-in-China.html

http://www.china-observer.de/090531-130514/Demonstrationen-in-Hongkong-vor-Tiananmen-Jahrestag.html

http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/31/452241.html

http://www.epochtimes.de/articles/2009/05/30/452063.html

http://www.welt.de/die-welt/article3742245/Tiananmen-Massaker-Geheime-Memoiren-veroeffentlicht.html

http://www.focus.de/politik/ausland/tiananmen-massaker-einfach-am-wegrand-verscharrt_aid_403349.html

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1728743&

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/TiananmenMassaker-Chaos-und-Tod-lassen-Soldat-Shi jun-nicht-los/story/30771439

http://www.welt.de/politik/article2065020/Muetter_gedenken_der_Opfer_im_Internet.html

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,302363,00.html                                                                             http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/479308/index.do

http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=80753&src=sda

http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2009/05/20.jhtml

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/4284/mit_der_kalaschnikow_gegen_kinder.html

Freiheit für China 4

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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