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Armes dummes Amerika …

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Armes dummes Amerika …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Die Verunreinigten Staaten von Amerika – USA – rühmen sich eine Hochtechnologienation zu sein, die Denkfabrik zu neuen Technologien und Weltmarktführer für technologische Innovation, mit herausragenden Hochschulen und Universitäten. Da scheint der Widerspruch umso krasser, wenn sich nicht verleugnen lässt, dass die US-Bürger weitgehend von ignoranter Dummheit gesteuert sind. Die Dummheit in den USA kennt nur die Maßlosigkeit, keine Grenzen. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die Bürger der USA sollen lt. Statistik ein ähnliches Bildungsniveau wie Uganda besitzen, wissen wenig über andere Staaten und Völker, bzw. kennen nur oberflächliche Klischees und besitzen selber keine urbane, entwickelte Kultur. Ebenso ist es in den USA  – Verunreinigte Staaten von Amerika  –  kein Staatsgeheimnis, dass ungewollte Todesopfer durch unmotivierten Schusswaffengebrauch durch unkontrollierten Besitz von Schusswaffen in Privatbesitz ohne sachgerechten Umgang verursacht werden. Es ist auch nicht neu, dass schon vielfach Kinder versehentlich andere Kinder, auch ihre besten Freunde oder sogar einen Elternteil, durch Herumspielen mit geladenen Schusswaffen getötet haben. Die emotionale Erregung ist jedes Mal enorm, wenn so etwas passiert, auch bei sogenannten Amokläufen schwer bewaffneter Schüler oder Arbeitnehmer, die sich aus den verschiedensten und meistens banalen Gründen schlecht behandelt fühlen oder tatsächlich schlecht und menschenverachtend behandelt wurden. Dann setzt großes Wehklagen ein und heuchlerische Krokodilstränen fließen.

Wie konnte das nur geschehen? Wieso kann so etwas in den USA passieren?

Schusswaffe in Kinderhand 09

Mobbing ist ja bekanntlich inzwischen in den allgemeinen Kultstatus aufgestiegen und gesamtgesellschaftlich so verbreitet, wie Facebook und andere sogenannten asoziale Medien verantwortungslos den Boden dafür bereiten. Trotzdem ist die Mehrheit der US-Bürger zu dumm oder geistig degeneriert, um zu begreifen, dass das Problem nur gemildert werden kann durch rigorose Entwaffnung von Privatpersonen und strikte Waffengesetze, die auch die häusliche Lagerung von Schusswaffen regeln. Dabei spreche ich hier nicht nur von Revolvern und Kleinkaliber  Handfeuerwaffen, sondern von automatischen Schnellfeuergewehren, wie jene israelische Uzi, die den aktuellen Tod auslöste, und halbautomatische Schnellfeuerwaffen, von Pump-Guns mit Gigant Munition, wie sie normalerweise für die Tötung von Elefanten oder Nashörnern in Afrika eingesetzt wird, Munition, die in einer Haustür ein Loch in der Größe einer Waschmaschine verursacht. In den Verunreinigten Staaten von Amerika befinden sich viele Hundert-Millionen Schusswaffen in Privatbesitz incl. Hunderte Milliarden Schuss Munition, genug um einen verlustreichen, blutigen Bürgerkrieg zu exerzieren, – und die verbrecherische, terroristische US Waffenlobby setzt viele zig-Millionen Dollar für Werbekampagnen ein, um auch die noch nicht bewaffneten Privatbürger mit schweren Waffen aufzurüsten,  –  und der ohnehin reichlich unfähige US-Präsident und Totalversager im Amt Barak Obama scheitert kläglich mit einem Schusswaffen-Reformgesetz. Die USA sind eben nicht nur ein scharf und rassistisch kontrollierter Polizeistaat, sondern auch ein Staat der verfassungsgemäßen Gesetzlosigkeit und Mordmoral.

Schusswaffe in Kinderhand 06

Doch gerade die Dummheit einer schweigenden Mehrheit der US-Bürger spiegelt sich auf erschreckende Weise im Verhältnis zu Schusswaffen und dessen unmotiviertem Gebrauch, haben den USA das Synonym einer gesetzlosen, menschenverachtenden Nation eingebracht.

Vielleicht wäre es überlegenswert endlich mal schwerbewaffnete US-Rangereinheiten, unterstützt von Seals und mehreren Divisionen Marines, von Kobra Kampfhubschraubern, ein paar Hundert schwer bewaffneten Drohnen und Kampfpanzern nach und nach in die US-amerikanischen Städte einrücken zu lassen um diese schwer bewaffneten Mitbürger ähnlich wie die islamischen Faschisten in Bagdad oder Kabul entwaffnen zu lassen. Widerstand wird sofort mit gezielten Todesschüssen beantwortet, bei befestigten Widerstandsvierteln wird gnadenlos bombardiert. Das wird vielleicht ein paar Hunderttausend tote US Bürger kosten, aber dafür wäre erst einmal eine Realität geschaffen, die die Amerikaner bisher noch nie kennengelernt haben: Eine entwaffnete USA, ohne schwer bewaffnete Zivilisten.   

neue usa-flagge 6a

Armes dummes Amerika,

zu dumm und unfähig irgendetwas zu verstehen und dann auch in die Realität umzusetzen. Bedauerlich ist nicht der tote US-Soldat, sondern dass dieses Kind nicht versehentlich noch weitere Kinder und sich selbst, vielleicht auch noch seine Eltern erschossen hat, dass nicht häufiger in solchen Kriegswaffen-Freizeitparks unbeteiligte Zuschauer getötet werden. Ich plädiere ja schon lange dafür, dass die Zahl massentödlicher Amokläufe in den Verunreinigten Staaten von Amerika drastisch erhöht wird, dass mindestens 25 Mal täglich ein blutiger Amoklauf eines total frustrierten US-Bürgers mit mindestens 30 Toten stattfinden muss, dass mindestens 20 Mal täglich versehentlich ein Kind ein anderes Kind mit einer frei zugänglichen Schusswaffe über den Haufen ballert. Dann ist das seelische Trauma dieses Kindes voraussehbar und es kann davon ausgegangen werden, dass es als Teenager oder Erwachsener dieses Trauma noch einmal mit deutlich mehr Toten wiederholt. Das wäre doch super, das schafft viele Jobs auf Friedhöfen und Beerdigungsinstituten. Kinder erschießen ihre Mütter, weil sie kein Eis kriegen, Väter erschießen ihre Kinder oder ihre Ehefrau, weil sie betrunken sind. Ein Autofahrer schnappt dem anderen einen Parkplatz vor der Nase weg, Uzi raus – umballern. Eine Bank will dem nahezu insolventen Hausbesitzer keinen neuen Kredit geben um seinen Besitz zu retten,  –  Pump Gun holen und aus der Bank samt Angestellten eine Ruine mit vielen Toten machen.   

kleiner Junge mit Spielzeugpistole

Was soll´s, der Besitz von Mordwaffen ist Verfassungsrecht.

Doch nur, wenn die Zahl der durch unmotivierten Schusswaffengebrauch versehentlich erschossenen Menschen dramatisch gesteigert wird, besteht eine theoretische Chance, dass die naiv verblödeten US-Bürger den Zusammenhang zwischen den zig-Tausend Toten und dem Besitz von Schusswaffen in Privatbesitz begreifen. Zugegeben, die Chance ist gering, denn die Dummheit unter den Bürgern der Verunreinigten Staaten von Amerika – USA – ist nahezu grenzenlos, – aber es wäre einen Versuch wert.

Kinder üben mit Maschinenpistolen

Kinder üben mit Maschinenpistolen 2

Schusswaffenunfall in Arizona

9-jährige erschießt versehentlich ihren Ausbilder mit einer Uzi

9-jährige erschießt ihren Instructor mit einer Maschinenpistole

Warum Kinder zu Mördern werden

Kinder üben mit Maschinenpistolen 3

Ein neunjähriges Mädchen macht Urlaub mit seinen Eltern in Arizona und besucht dabei einen militärisch geprägten Freizeitpark. Dort dürfen sich Kinder und Jugendliche an der Waffe ausbilden lassen. Das Kind hat seine „Uzi“ allerdings nicht unter Kontrolle.   

Eine Neunjährige hat beim Besuch einer Schießanlage in Arizona versehentlich einen Ausbilder erschossen. Charles Vacca, 39, zeigte dem Kind gerade, wie man eine Uzi-Maschinenpistole verwendet. Er stand neben der Neunjährigen, als sie den Abzug betätigte. Der Rückstoß der auf „Automatik“ eingestellten Waffe war so groß, dass das Mädchen die Kontrolle verlor. Vacca wurde in den Kopf getroffen; er starb  wenig später im Spital. Der tödliche Unfall ereignete sich in der Schießanlage  „Last Stop“  in  White Hills, US-Bundesstaat Arizona.Das Mädchen habe eine Maschinenpistole vom Typ „Uzi“ in der Anlage in Dolan Springs nicht unter Kontrolle gehabt, berichtete der Sender CNN. Das Mädchen schoss ihrem 39-jährigen Ausbilder in den Kopf. Der ehemalige Soldat wurde in ein Krankenhaus in Las Vegas im benachbarten Bundesstaat Nevada geflogen, wo er Stunden später starb. Nach Angaben des örtlichen Fernsehsenders KLAS in Las Vegas können in dem militärische geprägten Freizeitpark Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren mit einer Waffe hantieren, wenn sie von ihren Eltern begleitet werden. Künftig sollen dort Kinder erst ab 12 Jahren unter Anleitung schießen dürfen. Das Mädchen aus dem Nordosten der USA hatte mit seinen Eltern in Arizona Urlaub gemacht und dabei die Anlage besucht. Die Polizei untersucht den Vorfall. Die Betreiber des Parks, der etwa eine Stunde von Las Vegas entfernt liegt, können sich den Unfall nicht erklären. Das Personal sei bestens geschult und stelle sich jeweils genau auf die Besucher ein. So werde beispielsweise unterschieden, ob es sich um einen Rechts- oder Linkshänder handelt, um im Zweifelsfall allein durch die Beinstellung zum Besucher sehr schnell eingreifen zu können.

CNN hatte ein Video über den Vorfall veröffentlicht, bevor die tödlichen Schüsse fielen. In dem Video sind der Ausbilder und das kleine Mädchen zu sehen. Der Soldat erklärt darin dem Kind die Funktionsweise der Waffe sowie Griff und Halterung. Dann feuert das Mädchen und in der näheren Umgebung des Ziels sind Einschläge zu erkennen. Bei der zweiten Salve verliert das Kind offenbar die Kontrolle über die Waffe, obgleich der Ausbilder die Neunjährige stützt. Die „Uzi“, eine in Israel herstellte Maschinenpistole, rutscht schließlich nach links weg. Das Video endet vor dem tödlichen Kopfschuss.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 4

Kinder üben mit Maschinenpistolen 6

In den USA, wo das Recht, eine Schusswaffe zu besitzen, ausdrücklich in der Verfassung verankert ist, stirbt – statistisch gesehen – alle 20 Minuten ein Mensch durch Waffengewalt. Oft geraten  geladene Waffen  in Kinderhände; immer wieder  töten Kinder aus Versehen andere Kinder.  Nachrichten über Schießereien an Schulen und tödliche Unfälle unter Kindern machen die Menschen zwar betroffen, doch eingefleischte Waffenbesitzer pochen weiter auf ihr Recht auf Selbstverteidigung. So verwundert es nicht, dass viele Menschen  ihre Kinder an die Schießstände mitnehmen.  „Je früher die Kinder anfangen zu üben, desto besser“,  meint etwa Bill Schrader, der   mit seinem achtjährigen Enkel auf einer Shooting Range  bei  Washington trainiert. Waffenhersteller  bieten eigene Kindergewehre an, etwa Keystone mit  „My first Rifle“  („Mein erstes Gewehr“).  Keystone wirbt mit  dem Spruch: „Qualitätswaffen für Amerikas Jugend“.  Auf der Website finden sich auch Kundenbriefe: „Meine viereinhalbjährige Tochter liebt das pinkfarbene Gewehr.“ Vor  mehr als einem Jahr erschoss ein Fünfjähriger  aus Kentucky mit einer derartigen Kinderwaffe seine zweijährige Schwester. Er hatte die Flinte (Kaliber 22)  zum Geburtstag bekommen. Auf Dosen ballern, obwohl dahinter eine öffentliche Straße ist, die eigene Knarre mit ins Bett nehmen und unters Kopfkissen oder ungesichert ins Sockenfach legen – der alltägliche Umgang mit Waffen ist in Amerika vollkommen normal. In den USA sind geschätzte 270 Millionen Waffen in Privatbesitz. Tendenz steigend.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 7

Jedes Jahr töten Schusswaffen in den USA 30.000 Menschen. Gut die Hälfte sind Suizide, ein Drittel Morde. Doch täglich sterben etwa drei Menschen durch sorglosen Umgang mit Waffen. Dennoch verloste die Waffenvereinigung von Tennessee ein Sturmgewehr. Es war eine Bushmaster, die gleiche Waffe, mit der ein Mann im Dezember in Newton 20 Schulkinder getötet hatte. Seit Newton hat sich allerdings etwas getan. Zehn Staaten haben ihre Waffengesetze novelliert – und den Zugang erleichtert. Kentucky und Tennessee waren darunter.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 9

siehe    http://www.n-tv.de/panorama/Neunjaehrige-erschiesst-ihren-Ausbilder-article13497566.html

siehe auch Video    http://edition.cnn.com/video/data/2.0/video/us/2014/08/27/dnt-ktnv-gun-range-accident.ktnv.html

http://www.stern.de/panorama/arizona-neunjaehrige-erschiesst-lehrer-bei-waffenuebung-2133790.html

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schiessuebung-in-arizona-video-9-jaehrige-toetet-lehrer-mit-uzi.21b0a108-787e-4897-893d-d2fe7c9a52c7.html

http://www.focus.de/panorama/videos/waffentraining-in-den-usa-neunjaehrige-erschiesst-schiesslehrer-mit-uzi_id_4088045.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/arizona-neunjaehrige-toetet-schiesslehrer-mit-uzi-1.2105971

http://www.sz-online.de/nachrichten/neunjaehrige-erschiesst-ihren-ausbilder–2914465.html

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article131644123/Neunjaehrige-erschiesst-Ausbilder-mit-Maschinenpistole.html

Polizeigewalt in den USA

siehe auch Video  http://kurier.at/politik/weltchronik/neunjaehrige-erschoss-in-arizona-einen-ausbildner-mit-maschinenpistole/82.422.943

http://www.rp-online.de/panorama/neunjaehrige-erschiesst-ausbilder-mit-uzi-aid-1.4480889

http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/-neunjaehrige-erschiesst-ausbilder-mit-maschinenpistole,15184900,28238270.html

http://www.krone.at/Videos/USA_Neunjaehrige_erschiesst_Schiesslehrer_mit_Uzi-Kontrolle_verloren-Video-417113?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/neunjaehrige-toetet-schiesslehrer-mit-der-uzi-658809

http://www.taz.de/was-fehlt-/!144908/

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5296202/maedchen-erschiesst-schiesslehrer-mit-uzi.html

http://www.spiegel.de/panorama/waffen-usa-neunjaehrige-toetet-schiesslehrer-mit-maschinenpistole-a-988276.html

http://www.nzz.ch/panorama/ungluecksfaelle-und-verbrechen/neunjaehrige-erschiesst-schiesslehrer-1.18371195

http://www.welt.de/wirtschaft/article131627834/Neunjaehrige-erschiesst-Schiesslehrer-mit-Uzi.html

http://www.welt.de/vermischtes/article115809504/Kindergewehre-ab-115-Dollar-gerne-auch-in-Rosa.html

http://www.n24.de/n24/d/2794012/kinderknarren-fuer-den-us-nachwuchs-.html

http://www.stern.de/panorama/waffenbesitz-in-den-usa-wenn-kinder-zu-moerdern-werden-2005830.html

http://www.focus.de/panorama/welt/waffen-in-kinderhaenden-vierjaehriger-erschiesst-freund-beim-spielen-in-den-usa_aid_956995.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fuenfjaehriger-erschiesst-schwester-toedliches-spielzeug-a-897698.html

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Land-der-unbegrenzten-Ballerei-article10595441.html

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/mit-dem-eigenen-gewehr-usa-fuenfjaehriger-erschiesst-zweijaehrige-schwester/8149426.html

http://www.berliner-kurier.de/panorama/schock-in-den-usa-kristian–5–erschiesst-schwesterchen-mit-eigener-waffe,7169224,22665924.html

http://www.kronehit.at/news/35505/4-jahriger-erschiesst-vater-

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/arizona-neunjaehrige-erschiesst-ihren-waffentrainer-13120446.html

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Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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