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Chinas gestohlene Kinder: Lebendiges Luxusgut

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Chinas gestohlene Kinder: Lebendiges Luxusgut

Neue Flagge Chinas 1a

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„Eigentlich sollte etwas falsch daran sein, Kinder als Ware zu betrachten. Ich weiß nur nicht, was“, sagt der chinesische Menschenhändler freimütig in die Kamera. Er sitzt auf einem Bett und raucht eine Zigarette. Das Gesicht wurde nicht unkenntlich gemacht, die Stimme ist unverfälscht. Seinen Job sieht er als ganz alltäglich an, er sei nur ein „Vermittler“, der kinderlosen Paaren einen großen Wunsch erfüllt und arme Eltern vor der finanziellen Krise bewahrt.

Unfassbar ist die Nonchalance, mit der dieser Mann über seine Arbeit redet. So unfassbar wie auch vieles andere in der aufrüttelnden Reportage „Chinas gestohlene Kinder“.

Doch nicht alle Kinder werden gewaltsam entführt. Viele Eltern verkaufen ihren Nachwuchs freiwillig, aus Angst vor den Behörden oder aus einer finanziellen Notlage heraus. Die Käufer sind oft reiche, kinderlose Paare, die bis zu 400 Euro für ein Mädchen und teilweise über 1.000 Euro für einen Jungen bezahlen. Ein junges chinesisches Elternpaar, das seine Tochter verkaufen will, war bereit, vor die Kamera zu treten. Die beiden sind mit unter 22 Jahren minderjährig und dürfen deshalb noch nicht heiraten. Ohne Trauschein gibt es keine Geburtserlaubnis. Natürlich seien sie traurig, ihre kleine Ming fortzugeben, doch die Strafsumme würde ihren finanziellen Ruin bedeuten. Trotz des bevorstehenden Abschieds sind sie heiter und zuversichtlich. Schließlich könnten sie noch ein Kind zeugen, wenn sie alt genug für die Ehe sind.

70.000 Kinder, so schätzt man, werden in China jährlich geraubt oder von den Eltern verkauft.  Unglaublich, aber wahr: 70.000 Kinder werden schätzungsweise jährlich in China verkauft. Die meisten wurden zuvor entführt – andere von den eigenen Eltern angeboten, um wirtschaftlich zu überleben. Die Kinderhändler in China erfreuen sich an einem beängstigend florierenden Markt.

Die Dokumentation ‚Chinas gestohlene Kinder‘ bietet einen außergewöhnlichen Zugang zu denjenigen, die vom Kinderhandel in China direkt betroffen sind: am Boden zerstörte, hoffnungslose Eltern, die nach ihrem entführten Sohn suchen, einen Kinderhändler, der die rücksichtslosen Geschäfte mit dem jungen Leben einfädelt und seinen eigenen Nachwuchs bereits verkauft hat, und zukünftige Eltern, die über den Verkauf ihrer ungeborenen Tochter schon vor der Geburt aus Mangel an Perspektiven verhandelt haben.

Erschütternd, emotional bewegend und den Finger in eine unglaubliche Wunde legend, nimmt die Dokumentation den Zuschauer mit ins Herz des modernen Chinas. Wie zum Beispiel an einen Ort, an dem kleine Mädchen für bereits 350 Euro verkauft werden. Oder zu Ermittlern, die extra für die Suche nach gekidnappten Kindern ausgebildet wurden.

Babyhandel in China: Chinesisches Fürsorgezentrum entreißt den Eltern Babys, um sie zur Adoption zu geben

Am 3. Juli berichtete die „Sanqin Metropolitan Daily“, dass das Fürsorgezentrum des Bezirks Zhenyuan in der Provinz Guizhou Ortsbewohnern gewaltsam ihre Babys entrissen hat, wenn sie die Strafen nicht bezahlen können, die dann anfallen, wenn Chinas „Ein-Kind-Politik“ nicht eingehalten wird. Die Fürsorgeheime bezeichnen die Babys als „ausgesetzte Babys“ und bieten sie dann Familien aus Übersee zur Adoption an, um Geld einzustreichen. Von 2001 bis heute gab es ungefähr 80 „ausgesetzte Babys“ in diesem Fürsorgeheim. Mit Ausnahme zweier Mädchen mit Behinderungen sind die anderen 78 alle von Familien aus den USA, Belgien und Spanien adoptiert worden.

Der ehemalige Direktor der örtlichen Geburtenkontrollbehörde, Shi Guangying, gab an, dass sie Unterlagen über alle Familien hätten, die entgegen der „Ein-Kind-Politik“ Chinas weitere Kinder haben. Entsprechend der örtlichen Politik in dieser Region gibt es einen Zeitraum von zwanzig Tagen bis zu drei Monaten, in dem das Baby abgeholt werden kann. Es scheint so, dass Kinder, die schon ein paar Jahre alt sind, nicht betroffen sind, weil man wohl fürchtet, dass sie fortlaufen und zu ihren Familien zurückkehren könnten.

Zwischen 2003 und 2005 gab es fast keine Familie im Bezirk Zhenyuan, die die Strafen bezahlen konnte, die man ihnen für den Verstoß gegen die „Ein-Kind-Politik“ auferlegt hatte. Die Strafen lagen bei 40.000 Yuan, etwa 4.000 Euro. Shi erklärte: „Wenn sie nicht bezahlen können, holen wir ihre Kinder ab, um die fehlende Summe auszugleichen. Wenn ein Baby erst einmal durch die Geburtenkontrollbehörde in das Fürsorgeheim gekommen ist, bleibt es auf unbestimmte Zeit dort oder wird adoptiert.“

siehe       http://de.tv.yahoo.com/31072008/20/extra-spezial-chinas-gestohlene-kinder-lebendiges-luxusgut.html

http://ontv.dk/programinfo/1611217880900

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2C9FC822256144C38CA230299D88D8B3~ATpl~ Ecommon~Scontent.html

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv%5Bgsid%5D=rmn01.c.5022978.de&_subtopic=nnp

siehe  http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/06/464911.html

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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