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„Chinesische Parteikultur“

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Freiheit für China 4

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell
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„Parteikultur“: Chinesische Beamte vergewaltigen minderjährige Mädchen aus Prestigegründen

Die Wut über die Arroganz der Beamten kocht hoch

Ein Opfer wird gelobt, weil es sich gewehrt hat

Der Umgang chinesischer Parteibeamter mit Frauen ist schockierend. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf den letzten Fall der Kellnerin und Fußpflegerin Deng Yujiao in Badong, Provinz Hebei, zeigt, dass die Chinesen dieses wissen und dass sie es satt haben. 

Am 10. Mai stach Deng zwei lokale Beamte mit einem Messer nieder, weil diese sie vergewaltigt haben. Laut einem Kurzbericht ihres ersten Anwalts Lias, versuchten die Beamten, die Deng niederstach, sie „ruhig zu stellen“, während fünf weitere Beamte im angrenzenden Zimmer auf ihre Chance warteten. Einer der Beamten, die Deng niederstach, starb auf dem Weg ins Krankenhaus und Deng wurde zuerst unter dem Verdacht des Mordes festgenommen, nachdem sie sich gestellt hatte. Sie kam in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. In einer Videoaufnahme, die auf einer chinesischen Webseite erschien, konnte man sehen, dass sie ans Bett gefesselt war und vor Schmerzen weinte. Die ursprüngliche Anklage lautete auf Mord, dann auf Totschlag. Sie wurde schließlich in vorsätzliche Körperverletzung umbenannt und Deng wurde deswegen in Badong für schuldig befunden, am Ende aber ohne Bestrafung entlassen.

Diese Reduzierungen des Strafmaßes und dann noch die Entscheidung, Deng straffrei gehen zu lassen, geben wieder, wie das Regime auf Grund des Aufschreis der Öffentlichkeit wegen ihres Falls schrittweise ihre Behandlung dem wahren Sachverhalt angepasst hat. Die Geschichte verbreitete sich sofort wie ein Virus im chinesischen Cyberspace und staatliche Medien brachten Artikel heraus, in denen sie sich für Deng einsetzten. Deng wurde als Heldin gefeiert, weil sie sich zur Wehr gesetzt hatte.

Der Fall erregte so viel Aufmerksamkeit, dass er sich zu einer Bedrohung auswuchs; denn der Zeitpunkt, an dem er sich ereignete, lag zu sehr in der Nähe des 4. Juni, dem Datum des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens, dem Symbol der Brutalität der KPCh. Die chinesischen Medien durften nicht mehr berichten. Von Online-Foren und Seiten im Internet wurde das Thema verbannt und alte Berichte wurden vollkommen entfernt, als ob nichts geschehen wäre.

Deng Jijaos Fall ist kein Einzelfall in China. Im Jahre 2006 wurde die Kellnerin eines Hotels in Laohekou, Provinz Hebei, vergewaltigt und ermordet. Ohne Autopsie ließ die Polizei ihren Körper verbrennen. Niemand wurde angeklagt, aber nach allgemeiner Meinung geht die Vergewaltigung auf den Parteisekretär der Stadt zurück.

Im Juni 2008 fand man Li Shufen, eine fünfzehnjährige Schülerin, tot in einem Fluss in Weng’An in der Provinz Guizhou. Nach Aussagen der Polizei lag ein Selbstmord vor, doch die Leute hatten den Verdacht, dass das Mädchen vergewaltigt und ermordet worden war. Wieder gehörten die Verdächtigen zu den lokalen Parteibeamten und Polizeikommandanten. Keiner der beiden Verdächtigen wurde beschuldigt.

Die Anzahl der Frauen, mit denen sie zu tun haben, insbesondere die Anzahl der jungen Frauen, die sie entjungfern, ist für mächtige und reiche Parteibeamte etwas, mit dem sie prahlen. Bis zu einem bestimmten Punkt wird die Entjungferung zum Symbol für Macht, Bedeutung und individuelle Leistung. Eine Jungfrau mit Gewalt zu Sex zu zwingen ist eine riskante Sache. Doch gerade darum gilt es bei Parteibeamten als chic, eine Jungfrau zu kaufen. Viele minderjährige Mädchen werden unter Zwang zu jungfräulichen Sexsklavinnen. Sex mit Mädchen unter 14 zu haben stellt in China ein Verbrechen gegen das Gesetz dar und wird mit der höchsten Strafe, der Todesstrafe belegt. Doch für die Parteibeamten gibt es immer ein Entkommen.

Lu Yumin, 47, leitete die Steuerbehörde im Bezirk Yibin in der Provinz Sichuan. Niemand weiß genau, wie viele kleine Mädchen von ihm sexuell missbraucht wurden. Im letzten Dezember hatte er Sex mit einer dreizehnjährigen Schülerin. Er wurde gefasst und angeklagt, eine Prostituierte besucht zu haben. Seine Strafe? Fünfzehn Tage Haft und eine Geldstrafe von 736 Dollar. Das berichtete die „Chengdu Commercial Daily“ am 11. Mai.

Im Gegensatz dazu wurde ein Spanner in der selben Provinz wegen Vergewaltigung angeklagt und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Natürlich hatte er weder Beziehungen noch war er reich oder Parteimitglied.

Die „People’s Daily“ berichtete, dass Wu Tianxi, stellvertretender Vorsitzender der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, im Bezirk Zhenping in der Provinz Henan, innerhalb von zwei Jahren wenigstens 36 minderjährige Mädchen in seinem Büro vergewaltigt hat.

siehe           http://www.epochtimes.de/articles/2009/09/27/495849.html

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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