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Die Welt braucht wieder Ghettos für rechtlose „Untermenschen“

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Die Welt braucht wieder Ghettos für rechtlose „Untermenschen“

Neue Flagge Chinas 1a

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Die Welt braucht wieder Ghettos und Konzentrationslager für rechtlose  “Untermenschen”

Welches Land wäre dafür besser geeignet als das faschistische China?

Mehr Kontrolle wegen steigender Kriminalität

Peking zäunt Wanderarbeiter ein

Wanderarbeiter – die sklavenartigen Verlierer des chinesischen Wirtschaftswunders

Wanderarbeiter in Peking werden oft als Menschen zweiter, sogar oft als Menschen dritter Klasse behandelt, verdienen wenig und leben in ärmlichen, menschenunwürdigen Verhältnissen. Von den alteingesessenen Pekingern werden sie immer wieder für steigende Kriminalitätsraten verantwortlich gemacht. Deshalb ist man an den Stadträndern von Peking, wo zehntausende von Migranten in Billigunterkünften und Slums leben, den brasilianischen Favelas nicht unähnlich, jetzt auf eine neue Idee gekommen, wie man den Zuzug besser kontrollieren kann. Die Wohnsiedlungen der ohnehin weitgehend rechtlosen und brutalst ausgebeuteten Wanderarbeiter ohne reale Zukunftsperspektiven werden mit Zäunen umgeben – und die Bewohner streng bewacht und kontrolliert. Da kommen unwillkürlich Erinnerungen an das Warschauer Ghetto hoch.

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Das Dorf Dasheng am Südrand von Peking – abseits einer vielbefahrenen Durchgangsstraße leben rund 400 Einheimische und über 2000 Migranten aus allen Teilen Chinas auf engstem Raum zusammen. Kinder spielen, in winzigen Geschäften wird Gemüse verkauft. In den einstöckigen Häusern teilen sich mehrköpfige Familien oft nicht mehr als ein einziges Zimmer. Der Zugang zum Dorf wird rund um die Uhr streng kontrolliert. Besucher müssen sich an großen Eisentoren registrieren lassen. Abends werden alle Tore – bis auf eins – geschlossen. Auch wer raus will, wird überprüft. „Das ist doch gar nicht schlecht“, sagt einer der Wanderarbeiter aus der ostchinesischen Provinz Anhui, der seit acht Monaten in Dasheng lebt, „man braucht einen Ausweis, um rein- oder rauszukommen. Ohne Ausweis, lässt man dich nicht durch. Das hilft gegen Diebe.“

In den Straßen des Dorfes patrouillieren junge Männer in schwarzen T-Shirts und erinnern fatal in ihrer Aufmachung an die SS-Schergen im Warschauer Ghetto. Schlagstöcke baumeln an ihren Gürteln. Überwachungskameras kontrollieren die Straßen. Dorf-Vorsteher Li Wujiang verteidigt die Sicherheitsmaßnahmen – das Dorf sei weiterhin offen für alle, sagt er. „Wir verweigern niemandem den Zuzug oder diskriminieren Wanderarbeiter“, sagt Li. „Wirtschafts-Immigranten“ – und damit meint er jene armen, sklavenartig gehaltenen Menschen aus anderen Teilen Chinas – „sind wie Familienmitglieder für uns“– sie sind Teil der Gemeinschaft, wie neue Bürger“.

Aber schon seit geraumer Zeit werden die Millionen von Wanderarbeitern, die in Peking ein Auskommen suchen, für die steigende Kriminalität verantwortlich gemacht. In anderen Teilen Pekings will man fliegende Händler und andere Kleinunternehmer aus der Stadt drängen. Peking, so das Argument, gerät an die Grenzen seiner Ressourcen. Dabei haben Wanderarbeiter nicht den gleichen Anspruch auf Sozialleistungen oder Gesundheitsversorgung. Viele Schulen weigern sich, Kinder von Wanderarbeitern aufzunehmen. Doch gleichzeitig braucht die Stadt die billigen Arbeitskräfte vom Land, die in den Fabriken am südlichen Stadtrand für Billiglöhne arbeiten. China hat z.Zt. mehr als einhundert Millionen nahezu rechtlose Wanderarbeiter, die unter unmenschlichen Bedingungen leben, eigentlich mehr vegetieren, die jenen Reichtum erarbeiten, denn die neuen Superreichen und die korrupten Parteikader mit Luxus wieder verprassen. „Sie brauchen uns, damit sie Geld verdienen können“, sagt dieser junge Mann aus dem nordostchinesischen Harbin. „Es ist letztendlich unmöglich den Zuzug zu kontrollieren. Und wenn sie es doch versuchen, dann wird das Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung haben.“

Die Menschen in Dasheng nehmen die strengen Ein- und Ausgangskontrollen relativ gelassen, denn mehr als 60 Jahre erbarmungslose Diktatur und staatliche Willkür / Kontrolle haben unauslöschbare Spuren bei den Menschen hinterlassen. Um der Armut auf dem Land zu entkommen, sind sie bereit, sich auch unter schwierigsten und menschenverachtendsten Umständen in Peking durchzuschlagen. Fu Xinai aus Henan lebt seit ein paar Jahren in Peking. „Mein Mann arbeitet jetzt als Taxifahrer, es geht uns gut, die Mieten hier draußen sind niedrig – gerade mal 10 Euro im Monat. Das Leben ist besser als zuhause. Und wenn wir Freunde besuchen wollen, können wir ja raus – und sie können sich am Eingang registrieren lassen und reinkommen.“ Aber man wird den Eindruck nicht los, dass das Dorf die Menschen abends einschließen und den Zuzug von weiteren Wanderarbeitern halt doch unterbinden will.

Nein, sagt Dorfvorsteher Li abwehrend, aber dann macht er doch ein ungewolltes Zugeständnis: „Unser Dorf ist schon voll; wir haben ja nur diese Häuser, mehr Migranten können hier einfach nicht leben. Wenn kein Platz ist, werden sie auch nicht kommen. Bereits 16 Dörfer im Süden Pekings haben Zäune und Tore wie in Dasheng errichtet – und es werden immer mehr.“ Die Pseudo-Kommunistische Partei Chinas propagiert das neue System als Mittel gegen die Kriminalität. Doch Kritiker sagen, man können die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich nicht mit Sicherheitskameras und Vorhängeschlössern lösen. Letztendlich müsse man die Lebensbedingungen für die Wanderarbeiter verbessern. „Statt viel Geld für die Zäune auszugeben“, grummelt ein entnervter Wanderarbeiter, „sollte man doch lieber die öffentlichen Toiletten und schlechten Straßen in den Migranten-Siedungen reparieren.“

siehe            http://www.tagesschau.de/ausland/wanderarbeiter102.html

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Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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