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Chef von syrischer Islamistengruppe bei Anschlag getötet

Veröffentlicht am
Chef von syrischer Islamistengruppe bei Anschlag getötet

Chef von syrischer Islamistengruppe bei Anschlag getötet

Nusra Front kündigt Rache gegen ISIS an

ISIS Faschisten erobern Boden zurück

Dutzende Rebellen grausam getötet

Mehr als 30 syrische Rebellenführer bei Anschlag getötet     mains-05

Bei einem Bombenanschlag im Norden von Syrien sind mehrere Anführer islamistischer Organisationen getötet worden – darunter auch Hassan Abbud, Anführer der einflussreichen Organisation Ahrar al-Scham. Die Konkurrenz zwischen den islamistischen Kämpfern im Syrienkrieg nimmt immer bizarrere Formen an. Im Streit darum, welcher Al-Kaida-Ableger in Syrien kämpfen soll und welcher nicht, schaltet sich die oberste Terrorkommandozentrale ein. 

Der Anführer der syrischen Islamisten-Organisation Ahrar al-Scham ist bei einem Bombenanschlag getötet worden. Hassan Abbud hatte sich mit anderen Anführern der Extremistengruppe getroffen, von denen mindestens 27 ebenfalls bei dem Attentat starben, melden unter anderem die britische BBC und Al Jazeera. Demmach hatte ein Selbstmordattentäter den Sprengsatz in einer Weste bei sich geführt. Daraufhin ließ er ihn in der nordsyrischen Stadt Ram Hamdan im Keller eines Hauses detonieren, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldet. Ahrar al-Scham ist Teil der „Islamischen Front“, einem Bündnis aus sieben islamistischen Rebellengruppen, und bekämpft das Regime des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Der nun getötete Abbud galt lange Zeit als einflussreichster Widersacher des Diktators. Die von Abbud angeführten Islamisten konkurrieren mit dem „Islamischen Staat“, der weite Teile Syriens und des Irak erobert hat. Laut BBC hatte Ahrar al-Scham zuletzt im Februar bei einem Angriff Dutzende IS-Milizionäre getötet.

Bei dem Treffen in Syrien habe Abbud mit Vertretern anderer islamistischer Gruppen die Strategie gegen den IS beraten wollen, berichtet Al Jazeera. An der Besprechung nahmen demnach unter anderem Vertreter der Organisationen Ahrar, Abdallah Azzam und der Iman-Brigaden teil. Unter den Getöteten soll laut Al Jazeera unter anderem Abu al-Zubeir, der Anführer der Iman-Brigaden, gewesen sein. In einem Interview mit der BBC hatte Abbud über den IS gesagt, er sei „das schlimmste Abbild des Islam aller Zeiten“.

Die Dschihadisten in Syrien bekämpfen sich offenbar immer mehr gegenseitig. Jüngstes Indiz für die Eskalation zwischen den rivalisierenden Terrorgruppen ist eine via Al-Dschasira ausgestrahlte Rachedrohung an die Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis). Der Anführer der Al-Nusra-Front, Abu Mohammed al-Dschaulani, reagierte damit auf den Anschlag auf einen Stützpunkt in der Provinz Aleppo am vergangenen Sonntag. Bei dem Anschlag war der Al-Kaida-Gesandte Abu Chalid al-Suri getötet worden. Er war angeblich in die syrische Provinz geschickt worden, um in dem Konflikt zwischen Isis und den anderen islamistischen Gruppen zu vermitteln. Isis und wie auch die Nusra-Front sind ursprünglich Ableger von Al-Kaida. Isis war jedoch lange hauptsächlich im Irak aktiv, bis immer mehr Dschihadisten über die Grenze nach Syrien wanderten, um im dortigen Bürgerkrieg mitzumischen. Dort haben sie mittlerweile eine dritte Front neben den Truppen des Assad-Regimes und dessen Gegnern gebildet. Seither sehen sich die beiden Terrorgruppen in Konkurrenz zueinander. Die Isis-Kämpfer ignorierten auch mehrfach Aufrufe von oberster Al-Kaida-Ebene, sich auf ihr Kampfgebiet im westlichen Irak zu beschränken und Syrien zu verlassen. Der ägyptischstämmige Chef von Al-Kaida, Aiman al-Zawahiri, hatte Isis deshalb kürzlich sogar aus dem Terrornetzwerk ausgeschlossen, indem er erklärte, Isis sei „nicht Al-Kaida“.

Wohl mit Rückendeckung von ganz oben sagte Nusra-Chef Al-Dschaulani nun in einer Audiobotschaft, die Al-Dschasira ausstrahlte, seine Kämpfer würden Isis in Syrien und im Irak vernichten. Isis ist in Syrien in den vergangenen Wochen stark zurückgedrängt worden. Gleichwohl haben die Kämpfer im Osten des Landes einige Ölquellen in ihren Besitz gebracht. Aus den Einnahmen sind sie laut „Spiegel Online“ inzwischen politisch relativ unabhängig geworden. Dieses Pfund könnte ihnen nicht nur jetzt nützen, wo sie das Öl angesichts des grassierenden Treibstoffmangels in Syrien teuer verkaufen können. Auch beim Aushandeln einer Nachkriegsordnung könnten die Ölfelder noch einmal für sie bedeutsam sein.

Im Irak hat sich der Isis trotz seiner Aktivitäten in Syrien noch weit erfolgreicher breitgemacht. Große Teile der westlichen, an Syrien grenzenden Provinz Anbar sind unter der Kontrolle der Formation – ob nun offiziell zu Al-Kaida gehörig oder nicht. Anführer Abu Bakr al-Baghdadi verfolgt hier gemäß dem Namen seiner Terrorabteilung (Islamischer Staat im Irak und Groß-Syrien) große Pläne in Richtung einer Art Kalifatsstaat. Berichten zufolge gibt es bereits Entwürfe für eigene Banknoten, die in Anbar gefunden wurden. Darauf sollen das Konterfei von Osama bin Laden und die brennenden Türme des World Trade Centers zu sehen sein. Es ist allerdings bisher unklar, ob der Entwurf und ein solches Vorhaben wirklich auf Isis zurückgehen. Sollte das so sein, würde es jedenfalls den Machtanspruch von Isis unterstreichen, der sich damit auch eine Art Patent auf den Markenkern der Al-Kaida sichern würde – den „Märtyrer“ Osama bin Laden, 2011 von den Amerikanern in Pakistan getötet, sowie dessen Terror-Meisterwerk der Anschläge von 2001 in New York.

Die Offensive syrischer Rebellen gegen Dschihadisten der als besonders grausam bekannten Al-Kaida-nahen Gruppe Isis gerät ins Stocken. Laut einer oppositionellen Webseite haben die Isis-Kämpfer eine Kleinstadt in der Provinz Aleppo umzingelt. Dschihadisten sollen in der syrischen Provinz Rakka Dutzende von Rebellen grausam getötet haben. Ein Aktivist aus Rakka berichtete, die Kämpfer der Rebellenbrigade Ahrar al-Scham seien auf ihrer Flucht aus Rakka in die Provinz Hassake an einer Straßensperre von Terroristen der Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) getötet worden. Nachdem Isis in der vergangenen Woche von den Rebellen aus vielen Ortschaften in Rakka vertrieben worden sei, kontrolliere die Gruppe jetzt wieder etwa die Hälfte der Provinz, fügte er hinzu. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete, im Nationalen Krankenhaus von Al-Rakka lägen die Leichen von 62 Rebellen islamistischer Brigaden. Diese seien in den vergangenen Tagen im Kampf gegen Isis gefallen. Die regimekritische Website „Akselser“ meldete, Isis-Dschihadisten hätten die Kleinstadt Al-Bab in der Provinz Aleppo umzingelt.

Die Kämpfer der totalitär-islamischen Gruppe „Isis“ (Islamischer Staat im Irak und in Syrien) werden in Syrien von gegnerischen Rebellengruppen offenbar erfolgreich zurückgedrängt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur, die sich auf eine als unabhängig geltende syrische Nachrichtenwebseite beruft, haben die Dschihadisten ihre Stützpunkte in der nordostsyrischen Stadt Deir ez-Zor kampflos geräumt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Zusammenschluss oppositioneller Kampfgruppen im nordsyrischen Aleppo das Hauptquartier der Isis-Kämpfer gestürmt hatte. Dort hatten die Dschihadisten Hunderte Geiseln festgehalten. Rund 50 von ihnen hatten sie am Vortag exekutiert, als sich abzeichnete, dass sie überrannt werden würden. Zwei seit November vermisste schwedische Journalisten sollen unter den Geretteten sein. Die befreiten Geiseln haben inzwischen in verschiedenen Medien und über Youtube-Videos von ihrer Haftzeit berichtet. Die libanesische Zeitung „The Daily Star“ zitierte einen Mann mit den Worten, die Misshandlungen durch die Isis-Leute seien „schlimmer als die Luftangriffe des Regimes“. Die Assad’sche Luftwaffe hatte Tage zuvor sogenannte Fassbomben über Aleppo abgeworfen, wobei Hunderte Zivilisten grausam zu Tode gekommen waren.

Ein starker Gegner der Isis in Syrien ist die „Islamische Front“. Sie wird von Saudi-Arabien unterstützt und ist die größte Gruppe von rund 200 islamistischen Formationen, die nicht mit Al-Kaida verlinkt sind. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass rund 100.000 Männer aus Syrien und anderen Staaten für diese Gruppen kämpfen. Isis und die Nusra-Front dagegen unterhalten Verbindungen mit Al-Kaida, sind sich gegenseitig aber nicht grün. Isis ist für absolut rücksichtslose Brutalität berüchtigt und hatte in den vergangenen Wochen Geländegewinne erzielt – auch im Westen des Irak.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist aus Sicht der Hardcore-Islamisten ein Glücksfall. Die dortige Staatsmacht von Präsident Baschar al-Assad verliert zusehends die Kontrolle über weite Teile des Landes und macht auch keine Anstalten, diese zurückzuerobern. Für Assad ist es wichtiger, ein Kernsyrien zu halten, das Damaskus, Aleppo und die Küste einschließt. So schlüpften die Isis-Kämpfer kurzerhand über die Grenze und eroberten bis heute so viel Terrain, dass die syrische Opposition inzwischen genauso gegen diese Islamisten mobil macht wie gegen das Assad-Regime. Doch die Gruppen, die als Ableger von Al-Kaida gelten, haben sich im Gerangel um Geländegewinne in Syrien offenbar auch selbst schwer zerstritten. So ist in Syrien die ebenfalls Al-Kaida zugeordnete Nusra-Front aktiv. Diese gilt als brutal, die Isis aber als noch brutaler. Von oberster Al-Kaida-Ebene wurde der Chef von Isis, Abu Bakr al-Baghdadi, aufgefordert, sich auf den Irak zu konzentrieren. Doch das akzeptierte dieser nicht und verwies darauf, dass er allein Gott folge und nicht anderen Anführern.

siehe     http://www.spiegel.de/politik/ausland/hassan-abbud-is-toetet-chef-konkurrierender-islamistengruppe-a-990747.html

http://www.n-tv.de/politik/Syrien-Nusra-Front-kuendigt-Rache-gegen-Isis-Gruppe-an-article12346021.html

http://www.n-tv.de/politik/Dutzende-Rebellen-grausam-getoetet-article12068891.html

http://www.n-tv.de/politik/Isis-muss-weitere-Stellungen-raeumen-article12049411.html

http://www.n-tv.de/politik/Teil-des-Irak-droht-in-die-Haende-von-Isis-Dschihadisten-zu-fallen-article12033276.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syrien-rebellenfuehrer-stirbt-bei-anschlag-1.2123206

http://www.srf.ch/news/international/selbstmordattentaeter-toetet-einen-der-maechtigsten-assad-gegner

http://www.dw.de/mehr-als-30-syrische-rebellenf%C3%BChrer-bei-anschlag-get%C3%B6tet/a-17911292

http://www.bernerzeitung.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Syrischer-TopRebellenfuehrer-getoetet/story/22565642

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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