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Der verlogendste Heuchler der islamischen Welt …

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Der verlogendste Heuchler der islamischen Welt …

… als Staatsgast in Berlin.

Ein heikler Besuch des Emirs von Qatar in Deutschland

Die Geldgeber der ISIS Faschisten

Scheich Tamim Bin Hamad al Thani bestreitet jegliche finanzielle Unterstützung der ISIS Faschisten

Merkel vertraut dem Emir von Qatar

Wieder einmal stehen gute Geschäfte weit über den Menschenrechten

Qatar bleibt ein wichtiger Partner der deutschen Außenpolitik

Qatar winkt Berlin mit Milliardenaufträgen

Merkel glaubt an Qatars Distanz zu den ISIS Faschisten

Merkel freut sich über Geld aus Qatar in Deutschland

Merkel vertritt vor allem Wirtschaftsinteressen

Und plötzlich ist die Koalition gegen ISIS Faschisten weniger wichtig

Dieser Besuch dürfte heute auch im routinierten Berliner Politik- und Medienbetrieb auffallen: Katars Emir Thani ist da. Sein kleines Land boomt zwar, stand aber zuletzt wegen der schlimmen Zustände auf den WM-Baustellen und Geld für Islamisten in der Kritik. Die IS-Milizen haben Zehntausende Kämpfer und moderne Waffen. Das nötige Geld kommt von reichen Golf-Arabern, die die Rebellen für den entbehrungsreichen Kampf für Gott bewundern. Und aus Plünderungen, Zöllen und Lösegeldern. 

Bislang unterstützte Qatar im Syrien-Krieg radikale Rebellen gegen Machthaber Baschar al Assad, aus deren Reihen wiederum die Terroristen des Islamischen Staats emporstiegen, nach Meinung von Nahost-Experten finanziert von Qatar. Und auch Ägyptens Muslimbrüder, die Piraten aus Somalia oder die palästinensisch islamfaschistische Hamas und Hizbollah konnten sich immer auf die Hilfe des wohlhabenden Emirats verlassen. Westliche Experten kritisieren seit Jahren, Katar unterstütze radikale sunnitische Islamisten-Gruppen. Die Golfmonarchie ist an zahlreichen westlichen Konzernen beteiligt. Staatsreligion in Katar ist der sunnitische Islam. In den sunnitischen Ländern gibt es etliche religiöse Stiftungen, über die Geld direkt an die IS-Extremisten fließt. Unterstützung kommt auch von reichen Golf-Arabern – vor allem aus Saudi-Arabien, in geringerem Umfang auch aus Katar und Kuwait. Die IS-Terroristen versorgen sich aus US-Militärbeständen, die die Amerikaner bei ihrem Abzug im Irak beließen. Sie kaufen auf dem Graumarkt weitere Waffen und Munition durch Gelder, die sie vor allem von reichen Golf-Arabern beziehen. In den sunnitischen Ländern gibt es etliche religiöse Stiftungen. Über diese Stiftungen fließen die Mittel direkt an die IS-Rebellen. Es gibt Reiche Golf-Araber – vor allem aus Saudi-Arabien, in geringerem Umfang auch aus Katar und Kuwait – die die Dschihad-Kämpfer bewundern. Sie träumen vom einfachen Leben in der Wüste zu Zeiten des Propheten. Für sie sind die IS-Rebellen der verkörperte Traum vom entbehrungsreichen Leben im Kampf für Gott – vergleichbar mit dem westlich idealisierten Bild des Robin Hood. Sie haben einen Hass auf die Schiiten, wie Nahost-Experte Michel Lüders berichtet. Für sie seien Schiiten Hunde, Unmenschen, Teufelsgestalten. Alles, was den Schiiten schade, werde von fanatischen Golf-Arabern sunnitischen Glaubens unterstützt. Von den Regierungen der betroffenen sunnitischen Staaten gibt es wohl keine direkten Unterstützungen.

Die IS-Rebellen beziehen ihre Mittel aber auch aus laufenden Einnahmen: Auf ihrem Vormarsch plündern sie Banken, sie erheben Steuern in den besetzten Gebieten und treiben Zölle ein – etwa an zwei Grenzstationen zur Türkei. Sie entführen westliche Journalisten und erpressen Gelder durch Geiselnahmen. Entgegen bisheriger Schätzungen liegt die Mann-Stärke der IS-Rebellen jetzt bei 30.000 bis 50.000 Kämpfern. Sie haben gerade die Wehrpflicht für alle sunnitischen Männer eingeführt, was ihre Stärke auf Dauer noch erhöhen wird. Der NATO-Partner Türkei spielt eine besondere Rolle gegenüber den IS-Terroristen. ARD-Korrespondenten berichten, dass deren Kämpfer ungehindert die gemeinsame Grenze zum Irak passierten. Die Türkei machte sich in den vergangenen Jahren auch deren Kampfkraft und Skrupellosigkeit zunutze – im Kampf gegen die Kurden der PKK. Vor allem der türkische Geheimdienst und deren Chef spiele ein doppeltes Spiel.

Besonders paradox ist die Lage der IS-Rebellen in Syrien. Dessen Machthaber Assad hat die IS-Rebellen lange nicht bekämpft. Er ahnte, dass diese Hydra dem Westen auf Dauer mehr Probleme bereiten würde, als die Koalition zwischen Assad und den Mullahs im Iran. Nun schwenkt Assad um. Vielleicht merkt er, dass die IS-Terroristen auch sein Regime in Gefahr bringen. Vielleicht ahnt er aber auch, dass die Amerikaner nicht mehr ihn, sondern die IS als Hauptfeind im Nahen Osten ausmachen. Der Nahost-Experte Lüders spricht von Ironie des Schicksals: „Womöglich bombardieren bald syrische und amerikanische Jagdflugzeuge gemeinsam die IS-Terroristen in deren syrischer Hauptstadt Rakka.“ Er steht der deutschen Waffenhilfe im Irak mit größter Skepsis gegenüber: „Der Genozid wird jetzt schon nicht mehr stattfinden“, sagt Lüders. „Aber was soll das militärische Ziel der deutschen Waffenlieferungen sein?“ Und der Rüstungsexperte Andreas Zumach schätzt: „Unsere Waffen werden dazu beitragen, dass wir in einen langen Abnutzungskrieg hineingezogen werden, wo wir bald nicht mehr wissen, in wessen Namen diese Waffen eingesetzt werden.“ Die Flüchtlinge würden jedenfalls kein Mehr an Sicherheit bekommen und vermutlich auch nicht in ihre Heimatgebiete zurückkehren können.

Katars Außenminister, Scheich Chalid al Attija, hat den Vorwurf zurückgewiesen, das Golfemirat finanziere die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sein Land unterstütze „in keiner Weise“ extremistische Gruppen und werde dies auch nicht tun, betonte al Attija in London. Wer dies behaupte, sei „schlecht informiert“. Katar sei von den Ansichten, gewaltsamen Methoden und Zielen der Extremisten abgestoßen. Al Attija verurteilte den „barbarischen Mord“ der Terrorgruppe an dem US-Journalisten James Foley. Um die Gewalt im Irak und in Syrien zu beenden, sei entschlossenes gemeinsames Handeln notwendig, erklärte der Außenminister. Den extremistischen Gruppen in der Region müsse der Geldhahn abgedreht werden. Nicht zuletzt deshalb sind hierzulande Rüstungsexporte nach Katar heftig umstritten. Das Scheichtum ist für deutsche Waffenkonzerne eine der wichtigsten Lieferadressen überhaupt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel allerdings will Rüstungsdeals mit Katar angesichts der unübersichtlichen Lage vorerst nicht mehr genehmigen. Von vielen Staatsbesuchen in Berlin bekommt die Öffentlichkeit kaum etwas mit. Oft ist das Medieninteresse einfach zu gering. Ganz anders jetzt die Visite des Emirs von Katar. Allein schon der Krisenherd Irak wird dafür sorgen, dass die Journalisten genau hinschauen und hinhören. Auch jene, die für Al Dschasira arbeiten, den weltbekannten, mal hoch gelobten, mal scharf kritisierten Nachrichtensender aus – eben – Katar.

An der Staatsairline scheiden sich die Geister wie an dem ganzen Emirat. Einerseits gilt Katar, das nur halb so viel Fläche wie Mecklenburg-Vorpommern hat, als einer der wenigen Stabilitätsanker und Vermittler in der Konfliktregion Naher und Mittlerer Osten. Andererseits wächst die Kritik sowohl an der  Außen- als auch an der Innenpolitik des allmächtigen islamisch-konservativen Königshauses. Erdöl und Erdgas hat Katar im Überfluss, ebenso Sand, Geröll und Kies – im eigentlichen wie im übertragenen Sinne. Kaum ein anderes Land ist reicher. Aber während die Einheimischen, gerade mal ein Siebtel der Bevölkerung, gar nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, schuften ausländische Gastarbeiter fast wie Sklaven auf den Baustellen der glitzernden Hauptstadtwolkenkratzer und der Fußballstadien, in denen 2022 die übernächste WM angepfiffen werden soll. Ausgebeutet, ohne Rechte, ohne ordentliche Bezahlung, ohne richtigen Arbeitsschutz in brütender Hitze – immer wieder gebe es Tote bemängeln Menschenrechtler. Sie verlangen, Katar die WM wieder wegzunehmen. Eine unrealistische Forderung bei einem Land, das wirtschaftlich auch für die Bundesrepublik dermaßen interessant ist. Der Emir etwa gehört seit einigen Monaten zu den beiden größten Einzelaktionären der Deutschen Bank. Dazu passt Franz Beckenbauers mittlerweile legendärer Auftritt: Er habe noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen. „Also die laufen alle frei ‚rum, weder in Ketten, gefesselt, noch mit irgendwelcher Büßerkappe am Kopf – also das habe ich noch nicht gesehen.“

Die heikle Frage der Menschenrechte. Unklar, ob und in welcher Form Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier das Thema anschneiden werden, wenn sie sich nacheinander in Berlin mit ihrem Gast treffen, dem gerade mal 34-jährigen Staatsoberhaupt von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al Thani. Momentan nämlich steht etwas ganz anderes im Mittelpunkt: Man braucht das boomende Scheichtum für den gemeinsamen Kampf gegen die Steinzeitislamisten im Irak. Katar hat sich, wie auch Saudi-Arabien und Bahrain dazu bereit erklärt, obwohl es mit beiden Staaten im Clinch liegt. Es sei die politische Strategie, dass man mit den arabischen Nachbarn einen Zustand erreiche, in dem sie sich nicht in ihren gegenseitigen Interessenskonflikten verlören, sagte Steinmeier vergangene Woche im Bundestag. Stattdessen sollten sie das minimale eigene Interesse aller arabischen Staaten erkennen: Das Vorgehen gegen radikalisierte und terroristische islamistische Gruppierungen wie IS und andere.

Bundespräsident Joachim Gauck hat bei einem Treffen mit dem Emir von Qatar auch Berichte über eine Unterstützung des Golfstaats für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) angesprochen. Scheich Tamim Bin Hamad al Thani distanzierte sich nach Angaben aus Teilnehmerkreisen von jeder Unterstützung der IS oder auch des Terrornetzes Al Qaida. Es gebe keine Unterstützung Qatars für terroristische Bewegungen, sagte er. Das gut 20 Minuten lange Gespräch wurde als ausgesprochen offen beschrieben. Gauck sprach den Emir auch auf die Lage der Menschen- und Bürgerrechte in seinem Land an und insbesondere auf das kritische Thema des Umgangs mit ausländischen Arbeitskräfte. Der Emir gestand Probleme ein. Die Lage der Arbeitskräfte sei aber besser geworden. Qatar bekenne sich zu den Menschenrechten. Der stellvertretende SPD-Chef Ralf Stegner sagte dazu dem „Handelsblatt“: „Länder, die finanziell oder politisch den Terrorismus des IS unterstützen, dürfen weder deutsche Waffenlieferungen bekommen, noch sollte es mit solchen Staaten privilegierte Wirtschaftsbeziehungen geben.“ Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen nannte es „unerträglich, dass Berlin dem blutigen Diktator Qatars (…) den roten Teppich ausrollt“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das Golfemirat Katar als Verbündeten im Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS). Der Emir von Katar habe «glaubwürdig versichert», dass der Kampf gegen die Extremisten auch im Interesse Katars sei, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit Scheich Tamim bin Hamad al-Thani in Berlin. Es bestehe «eine breite Gemeinsamkeit, dass wir diese Art von Intoleranz, Brutalität und Kampf gegen alle Andersdenkenden nicht akzeptieren können», sagte Merkel. Sie habe dem Staatschef Katars «alle Fragen gestellt, die auch bei uns diskutiert werden.» Dem Golfstaat wird international vorgeworfen, neben der im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Hamas auch die IS-Extremisten zu unterstützen, die grosse Gebiete im Nordirak sowie Teile des angrenzenden Syriens kontrollieren.

siehe    http://www.tagesschau.de/ausland/is-geldgeber-101.html

http://www.tagesschau.de/ausland/is-geldgeber-103.html

http://www.tagesschau.de/inland/katar-deutschland-100.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/besuch-in-berlin-emir-von-qatar-bestreitet-unterstuetzung-des-is-13158499.html

http://www.derwesten.de/politik/angela-merkel-vertraut-dem-emir-von-katar-aimp-id9837554.html

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Habe-keinen-Grund-den-Aussagen-des-Emirs-nicht-zu-glauben/story/25609799

http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/politik/Berlin-Anti-Terror-Politik-Emire-Kanzler-Manager-aus-Deutschland-Terrorismus;art2815,5437905

http://www.dw.de/kommentar-katar-bleibt-wichtiger-partner-deutscher-au%C3%9Fenpolitik/a-17931537

http://www.dw.de/emir-trifft-auf-vertrauensvolle-kanzlerin/a-17928131

http://www.fr-online.de/newsticker/emir-von-katar–sein-golfstaat-hat-nie-terroristen-unterstuetzt,26577320,28443904.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/946317.katar-winkt-berlin-mit-milliardenauftraegen.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/946317.katar-winkt-berlin-mit-milliardenauftraegen.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/katars-staatsoberhaupt-in-berlin-emir-von-katar-bestreitet-is-unterstuetzung-1.2133608

http://www.zeit.de/news/2014-09/17/deutschland-merkel-sieht-katar-als-verbuendeten-im-kampf-gegen-is-dschihadisten-17145816

http://www.welt.de/politik/deutschland/article132359548/Wie-Katars-Reichtum-den-Terrorverdacht-ueberstrahlt.html

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-freut-sich-auf-Geld-aus-Katar-article13626791.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3871892/Katars-Emir-bestreitet-Hilfe-fur-Extremisten?direct=3871893&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terromiliz-is-opposition-merkel-muss-katar-auf-verhaeltnis-zum-is-ansprechen.da3e65de-7d33-4818-aa62-f57e19f5cfca.html

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0HC1J520140917

siehe auch Video    http://www.stern.de/politik/deutschland/besuch-bei-merkel-emir-von-katar-distanziert-sich-von-islamisten-2138953.html

http://www.rp-online.de/politik/ausland/tamim-bin-hamad-al-thani-emir-zwischen-sport-und-terror-aid-1.4532560

http://www.wsj.de/nachrichten/SB12595499785223203469604580159913023441140?mg=reno64-wsjde

http://www.faz.net/aktuell/politik/besuch-in-berlin-emir-von-qatar-bestreitet-unterstuetzung-des-is-13158499.html

http://www.taz.de/Opposition-sieht-Emir-Besuch-kritisch/!146141/

http://kurier.at/politik/ausland/kein-wehrdienst-wenig-kulturelles-know-how-deutsche-gehen-fuer-is-in-den-tod/86.208.558

http://www.berliner-zeitung.de/politik/gespraech-mit-bundeskanzlerin-merkel-emir-von-katar-gibt-kein-geld-fuer-is,10808018,28440018.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/besuch-in-deutschland-wie-willkommen-ist-der-emir-/10709154.html

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-empfaengt-blutigen-Diktator-article13621611.html

wishy-washy_and_real_muslims

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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