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Mitleid mit dem Opfer macht hier keinen Sinn

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Beifahrer eines Rasers stirbt nach Verfolgungsjagd mit Polizei

Betrunken und ohne Führerschein

Betrunken und ohne Führerschein rast ein Mann durch Berlin-Kreuzberg. Er ist der Polizei schon als gefährlicher Intensivtäter bekannt. Der Raser und die Polizei liefern sich ein Wettrennen, das in einem Zusammenstoß endet. Jetzt ist der 21-jährige Beifahrer des Rasers an seinen Verletzungen gestorben.

Drei Tage nach einer Verfolgungsjagd in Berlin-Kreuzberg ist ein 21-jähriger Mann gestorben. Er hatte als Beifahrer bei seinem gleichaltrigen Freund im Auto gesessen, der sich am Sonntagmorgen ein Wettrennen mit der Polizei geliefert hatte. Die Verfolgungsjagd endete mit dem Zusammenstoß mehrerer Wagen. Der Beifahrer kam zunächst mit schweren Verletzungen in eine Klinik, am Mittwochfrüh starb er, teilte die Berliner Polizei mit. Der Unfallverursacher wurde nur leicht verletzt. Er hatte keinen Führerschein, war betrunken und ist der Polizei als Intensivtäter bekannt. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vor.

Es muss endlich eine klare Grenze gezogen werden, es muss aufhören, dass verantwortungslose Autofahrer und erst recht natürlich Kriminelle den öffentlichen Straßenverkehr als mehr oder weniger rechtsfreien Raum betrachten, in dem sie schlimmstenfalls wegen Bagatellen zu Bußgeldern und zeitlich begrenzten Fahrverboten verurteilt werden. Wer alkoholisiert oder unter Drogen aller Art ein Auto im öffentlichen Verkehrsraum bewegt / fährt, begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Verbrechen, den Versuch der vorsätzlichen oder fahrlässigen Tötung von anderen Verkehrsteilnehmern – und ist entsprechend mit langzeitigen Haftstrafen zu sanktionieren. Das muss auch ohne einen herbeigeführten Unfall mit dem gleichen Strafmaß geahndet werden. Kommt ein körperlicher Schaden eines anderen Verkehrsteilnehmers hinzu, ist die Haftzeit mindestens zu verdoppeln. Bei einem Todesfall eines anderen Verkehrsteilnehmers ist grundsätzlich von vorsätzlichem Totschlag oder sogar Mord auszugehen, wegen der vorsätzlichen Nutzung einer gefährlichen Waffe, eines Autos. 

Der Fahrer und Täter im obigen Fall sollte nach meiner Einschätzung nicht wegen Fahrens ohne Führerschein und wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt werden, denn er hat gewusst, dass er volltrunken ist, also vorsätzlich gehandelt. Daher sollte die Anklage auf vorsätzlichen Totschlag oder sogar auf Mord lauten, verurteilt zur möglichen Höchststrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung wegen latenter Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Er darf nie wieder frei kommen bzw. frühestens nach 25 Jahren. Den Gewaltexzessen und der verantwortungslosen Gesetzlosigkeit auf unseren Straßen und öffentlichen Plätzen muss endlich ein Riegel vorgeschoben, ein Exempel statuiert werden. Wer mit voller Absicht rücksichtslos die Zukunft anderer Menschen gefährdet und sogar auf Null setzt, muss endlich erfahren, was es bedeutet, wenn auch seine eigene Zukunftsperspektive auf Null zurückgestuft wird. Es kann eine Chance sein solche Gewalttäter, die z.B. auf dem Berliner Alexanderplatz friedliche Passanten überfallen, krankenhausreif prügeln, mit Messern schwer verletzen oder sogar töten, sie ausrauben oder in verschiedenen Berliner Stadtbezirken einen rechtsfreien Raum etablieren, sodass selbst die Polizei und die Justiz die Situation nicht mehr kontrollieren können, spät, aber endlich und nicht zu spät zur Räson bringen, wenn sie für den Rest ihres erbärmlichen Lebens hinter Gittern landen und nur zur Freistunde auf dem Gefängnishof ihre Runden drehen.    

siehe     http://www.focus.de/regional/berlin/unfaelle-beifahrer-stirbt-nach-verfolgungsjagd-in-kreuzberg_id_4157827.html

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article132592614/Beifahrer-stirbt-nach-Verfolgungsjagd-in-Kreuzberg.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-kreuzberg-nach-verfolgungsjagd-mit-polizei-verletzter-beifahrer-gestorben/10750050.html

http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/verfolgungsjagd-in-kreuzberg-beifahrer-21–stirbt-nach-crash,7169126,28503958.html

Verfolgungsjagden

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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