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Der mafiöse Pate der FIFA

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Der mafiöse Pate der FIFA

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

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„Der FIFA weiter dienen“ – Blatter kandidiert offiziell

Das Korruptionsprinzip Blatter wird fortgesetzt

Don Blatter hat noch viele Millionen zu verschieben

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Blatter: Bericht zu WM-Vergaben 2018 und 2022 bleibt geheim

FIFA: Garcia-Bericht wird nicht veröffentlicht

Blatter will zum 5.Mal an die Spitze der FIFA Mafia

Blatter zwischen Gangstertum und FIFA Kandidatur

Wer kann die Macht von Don Blatter brechen?

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Den Bitten der Kontinentalverbände kann Joseph Blatter nicht widerstehen: Mit bald 80 Jahren will der Schweizer den korruptionsgeplagten Fußball-Weltverband in eine fünfte Amtszeit führen. Fünf der sechs Konföderationen hätten ihn aufgefordert, am 29. Mai 2015 beim Kongress in Zürich erneut anzutreten. „Bitte bleib unser Präsident“, hätten sie vor dem Kongress in São Paulo vor der WM in Brasilien zu ihm gesagt, erzählte Blatter und grinste genüsslich. Dass ihm viele Millionen Fußballfans nur noch mit abgrundtiefer Verachtung begegnen, kümmert ihn nicht sonderlich.

Meine Mission ist noch nicht zu Ende“, betonte der Schweizer auf einer rund 45-minütigen Pressekonferenz nach der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in der Verbandszentrale in Zürich. Mit offenem Hemdkragen und ohne Krawatte machte der 78-Jährige seine zuvor bereits häppchenweise angekündigte Kandidatur damit offiziell. Der umstrittene und vielgescholtene Walliser gefiel sich in seiner Rolle als umgarnter Präsident und parierte die ein oder andere Frage in der gewohnten Mischung aus Selbstgewissheit und Angriffslust. Mal lehnte er sich in seinem Ledersessel zurück, mal rieb er sich die Hände. „Ich möchte der FIFA auch in einer fünften Amtszeit zur Verfügung stehen und weiter dienen“, sagte er. Seit 1998 steht der ehemalige Generalsekretär an der Spitze des Verbandes und hat trotz zahlreicher Korruptionsaffären und Rücktritten von Spitzenfunktionären noch jede Krise überlebt. Dabei hatte er 2011 eigentlich angekündigt, dass die laufende definitiv seine letzte Amtszeit auf dem FIFA-Thron sein werde. Europäische Vertreter wie DFB-Chef Wolfgang Niersbach, Ligapräsident Reinhard Rauball und allen voran sein mittlerweile Intimfeind Platini forderten Blatter zuletzt mehr oder wenig öffentlich zum Rückzug auf. Zu sehr stehe er für die alte FIFA und deshalb einer Erneuerung der Organisation im Weg, lautet der Hauptvorwurf.
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Tatsächlich steht Blatter nicht nur wegen der umstrittenen WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022) mächtig unter Druck. Die großspurig angekündigte Reform ist nicht mehr als ein Reförmchen. Wesentliche Forderungen wie eine Amtszeitbeschränkung oder ein Alterslimit für FIFA-Präsidenten sind gar nicht erst berücksichtigt worden. Dennoch gibt sich Blatter als Erneuerer des Verbandes. Und wenn der Wind ihm mal wieder ins Gesicht bläst wie im Moment, wo es um die Umstände der WM-Vergabe an das Emirat Katar geht, wird Blatter sich hinstellen und die Schultern zucken mit dem Hinweis, er persönlich habe ja damals nicht für Katar gestimmt. Er wird wieder Aufklärung versprechen, am Ende werden ein paar Menschen aus der Fifa-Exekutive ihr Amt verlieren, vielleicht wird Katar das Turnier auch weggenommen, aber Joseph Blatter wird immer noch da sein.

Mich ärgert dabei sehr ernsthaft, dass es für jeden Scheiß irgendwelche durchgeknallten Attentäter gibt, nur bislang nicht für Don Blatter, der dem Selbstverständnis für Bestechung und Korruption eine neue weltweite Bedeutung gegeben hat.

siehe    http://www.zeit.de/news/2014-09/26/fussball-fifa-chef-blatter-erklaert-kandidatur-fuer-fuenfte-amtszeit-26145403

http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fussball/Der-FIFA-weiter-dienen-Blatter-kandidiert-offiziell-id31466497.html

http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/bericht-wird-nicht-veroeffentlicht-blatter-zu-katar-2022-wm-vergabe-bleibt-geheim_id_4163383.html

http://www.wz-newsline.de/home/sport/fussball/blatter-strebt-seine-fuenfte-amtszeit-an-1.1751974

http://www.blick.ch/sport/fussball/international/wm-in-russland-und-katar-fifa-haelt-korruptions-bericht-geheim-id3157036.html

http://www.faz.net/aktuell/sport/blatter-im-fokus-zwischen-kandidatur-und-korruptionsvorwurf-13175728.html

http://www.handelsblatt.com/fifa-ethikkommission-garcia-bericht-wird-nicht-veroeffentlicht/10762666.html

http://www.nzz.ch/sport/fussball/blatter-will-bericht-zu-wm-vergaben-geheim-halten-1.18391748

http://kurier.at/sport/fussball/fifa-boss-sepp-blatter-erklaert-kandidatur-fuer-5-amtszeit/87.877.871

http://www.stern.de/sport/fussball/blatter-vor-fuenfter-amtszeit-lieber-sepp-darum-sollst-du-fifa-praesident-bleiben-2141232.html

http://diepresse.com/home/sport/fussball/international/3875990/Ein-Bericht-und-die-Zerreissprobe

http://www.spiegel.de/sport/fussball/blatter-kandidiert-fuer-fuenfte-amtszeit-bei-der-fifa-a-993890.html

http://www.ksta.de/sport/blatter–affaere-um-geschenkte-uhren-war–non-problem-,15189364,28537636.html

http://www.fr-online.de/newsticker/fifa-praesident-blatter-erklaert-kandidatur-fuer-fuenfte-amtszeit,26577320,28536906,view,asTicker.html

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Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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