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IS Faschist kehrt nach Deutschland zurück

Veröffentlicht am
IS Faschist kehrt nach Deutschland zurück

Rückkehrer aus Syrien

Polizei nimmt IS-Faschisten in Essen fest

Das „Kalifat“ zieht Europäer an

EU rechnet mit 3000 Dschihadisten

Der Weg in den Dschihad

Die Radikalen haben immer eine Antwort

Er ist 21 Jahre alt, kommt aus Mülheim an der Ruhr und kämpft für den Islamischen Staat – nun ist er in Haft. Die Polizei nimmt den jungen Mann in Essen fest. Er steht im Verdacht, staatsgefährdende Straftaten begangen zu haben.

Die Essener Polizei hat einen 21-jährigen Syrien-Rückkehrer aus Mülheim an der Ruhr festgenommen. Der Mann stehe im Verdacht, staatsgefährdende Straftaten begangen zu haben, teilten die Essener Polizei und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit. Gegen den am Mittwoch Festgenommen wurde Haftbefehl erlassen. Er gab demnach selber an, sich in Syrien bei der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aufgehalten zu haben. Nach Angaben der Ermittler war der junge Mann der Essener Polizei bereits zu Jahresbeginn aufgefallen, als er mit einem Gebetsteppich zum Unterricht an einem Mülheimer Berufskolleg erschien. Damals soll er auch versucht haben, Mitschüler zu missionieren. Die zuständigen Behörden suspendierten den Schüler daraufhin vom Unterricht. Ende August kehrte der Verdächtige dann nach einem längerem Aufenthalt in Syrien nach Mülheim zurück. Seitdem wurde er mit richterlichem Beschluss durch die Sicherheitsbehörden beobachtet. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung am vergangenen Mittwoch fanden die Beamten Dateien, die nach ersten Erkenntnissen den Verdacht einer Straftat erhärteten. Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) wertet die Festnahme des Syrien-Rückkehres als Beleg, dass die Sicherheitsbehörden in NRW die Gefahr durch extremistische Salafisten sehr ernst nehmen. „Polizei und Verfassungsschutz sind wachsam und gehen entschlossen gegen diese gefährliche Szene vor“.

Laut Schätzung des EU-Terrorbeauftragten haben sich bislang rund 3000 Menschen aus Europa dem Kampf muslimischer Extremisten im Irak und Syrien angeschlossen. Die Zahl sei innerhalb weniger Monate sprunghaft von 2000 auf 3000 angestiegen, sagte der Belgier Gilles de Kerchove. „Nach meiner Einschätzung sind es rund 3000“, so der EU-Fachmann. „Der Strom ist nicht ausgetrocknet. Die Ausrufung eines Kalifats (durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat/IS) hat womöglich Wirkung erzielt.“ Den Angaben der EU zufolge kämen die meisten europäischen Kämpfer der Extremisten im Nahen Osten aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Schweden und Dänemark. Weniger stark, aber dennoch spürbar, sei der Zustrom aus Spanien, Italien, Irland und Österreich. Zwischen 20 und 30 Prozent der ‚Terror-Touristen‘ seien aus den Kampfgebieten wieder in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt, schätzte de Kerchove weiter. Einige von ihnen würden in Europa ein ganz normales und unauffälliges Leben führen, andere litten unter den Erfahrungen, die sie im Nahen Osten gemacht hatten. Wieder andere hingegen hätten sich im Anschluss an ihre Kampferfahrung weiter radikalisiert und stellten mittlerweile eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Es sei eine schwierige Aufgabe für die Staaten der EU, Angehörige dieser letzten Gruppe zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In der ganzen EU herrscht große Sorge darüber, dass sich von den Hunderten Zurückgekehrten die Radikalsten mit Kampferfahrung der Planung und Umsetzung von Anschlägen widmen könnten.

„Wir müssen erkennen, das junge Muslime nicht das Problem, sondern Teil der Lösung sind“. Unter diesem Motto versucht Aycan Demirel von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus gegen islamistische Propaganda vorzugehen. Er will den Ruf des Islam in Deutschland verbessern.

n-tv.de: Wie anfällig sind junge Muslime in Deutschland durch islamistische Propaganda?

Aycan Demirel: Wenn man die islamistische Radikalisierung so versteht, dass die Jugendlichen kurz davor sind, sich nach Syrien abzusetzen, dann macht diese Gruppe einen ganz geringen Anteil aus. Aber man kann auch radikal sein, ohne Terror gut zu finden, indem man die Demokratie als Ganzes als ein gottloses, menschengemachtes Gebilde ablehnt. Ich bin nicht mehr als einer Hand voll Jugendlichen begegnet, bei denen ich sagen würde, dass sie versuchen, die Welt fundamentalistisch zu erklären. Es läuft ja so: Sieben Provokateure ziehen eine Weste mit „Scharia-Polizei“ an, und bekommen eine riesige mediale und politische Aufmerksamkeit. Wir haben mal eine Veranstaltung gemacht, bei der junge Muslime von ihrem Engagement gegen Antisemitismus erzählt haben. Dazu ist weder ein Medienvertreter noch ein Politiker gekommen. Uns ist wichtig, dass junge Muslime nicht als Problem, sondern als Teil der Lösung wahrgenommen werden.

Trotzdem gibt es die extremistischen Strömungen.

Es gibt natürlich ein „aber“. Und zwar radikale Islamisten. Ihre Anzahl ist zwar verschwindend klein, aber dennoch haben sie eigene Moscheen, wo sie ihre Propaganda betreiben. Von den 3000 Moscheen in Deutschland vertritt nur eine Hand voll radikale Thesen, diese sind öffentlich aber sehr stark wahrnehmbar. Und sie sind in den sozialen Medien sehr aktiv. Man findet viele Videobotschaften von Pierre Vogel, um die man gar nicht herum kommt, wenn man sich über den Islam informieren will. Warum ist Prävention so wichtig? Zwar begegnet man in der Schule so gut wie keinen Islamisten, trotzdem begegnet man Deutungsmustern, an die radikale Islamisten anknüpfen können, wie zum Beispiel, dass der Westen islamfeindlich ist. Das ist eine weit verbreitete Auffassung. Wenn die Mutter mit Kopftuch oder der Vater mit Bart auf der Straße schief angeguckt werden, drängt sich die Deutung auf: „Wir werden ausgegrenzt, weil wir Muslime sind.“ Das schiebt man dann auf die westliche Kultur. Wenn man permanent solche Eindrücke sammelt und dann mit Thesen wie denen von Pierre Vogel konfrontiert wird, findet man eine angebliche Erklärung: Eine Ideologie von einem „Krieg gegen Muslime“.

Medien berichten über die Gräueltaten des IS, zum Beispiel die Tötung von Gefangenen, aber auch Leichenschändung und Massenhinrichtungen. Zeitgleich sprechen viele gemäßigte Muslime, auch Imame und Wissenschaftler, davon, dass das Vorgehen der Terrormiliz mit dem eigentlichen Islam nicht vereinbar ist.

Die Debatte darum, ob oder was das mit dem Islam zu tun hat, halte ich für wenig sinnvoll. Natürlich bezieht sich der IS auf den Islam, indem er diese Auslegung als die einzig richtige und wahre vorgibt. Wichtiger ist es, dass der Islam, den radikale Salafisten predigen, nicht mit dem Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft vereinbar ist. Der gemäßigte Islam, den die überwiegende Mehrheit der Muslime praktiziert und den ich aus meinem Umfeld kenne, ist mit dieser Ansicht nicht vereinbar.

siehe   http://www.n-tv.de/politik/Polizei-nimmt-IS-Kaempfer-in-Essen-fest-article13683561.html

http://www.n-tv.de/politik/EU-rechnet-mit-3000-Dschihadisten-article13661881.html

http://www.n-tv.de/politik/Die-Radikalen-haben-immer-eine-Antwort-article13589056.html

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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