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Der Islam ist in sich nicht reformierbar …

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Der Islam ist in sich nicht reformierbar …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

der Koran 7

Koran Buch - Zitat Atatürk

… und steht im krassen Widerspruch zu Demokratie und gesellschaftlichem Miteinander, denn der Islam duldet keine Macht, keine andere Religion neben sich, ist konsequent intolerant.

Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler, Muslim, Islamkritiker und Autor Hamed Abdel-Samad sorgt mit seinen islamkritischen Thesen immer wieder für Aufsehen. In seinem neuen Buch weist er dem Islam faschistische Züge zu. In Ägypten wurde er deshalb mit einem muslimischen Rechtsgutachten belegt, das ihn zum Tode verurteilt. Seitdem benötigt der bekannte Islamkritiker ständigen Polizeischutz.

Im Dialog mit Michael Krons spricht Hamed Abdel-Samad über den Islam in westlichen Demokratien und multikulturellen Gesellschaften; und rechnet mit der Religion ab, der er selbst angehört. Er zieht dabei Parallelen zwischen der Entstehung des europäischen Faschismus und dem islamischen Fundamentalismus, wie er von Taliban, Muslimbrüdern, und Salafisten praktiziert wird. Im Gespräch mit Michael Krons äußert er auch seine Einschätzung zu den ernüchternden Entwicklungen nach dem Arabischen Frühling und beantwortet die Frage, ob er an einen Arabischen Sommer glaube. Bekannt wurde Hamed Abdel-Samad unter anderem durch sein Buch „Der Untergang der islamischen Welt“, in dem er den Zerfall des Islams als politische und gesellschaftliche Idee prognostiziert. Bis Ende 2009 lehrte er am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München. 2010 wurde Abdel-Samad vom damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Teilnehmer der 2. Deutschen Islamkonferenz berufen.

2 Milliarden Muslime

Im Dialog ist Hamed Abdel-Samad zu Gast bei Michael Krons, siehe   http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/845641

 

„Der Westen verhält sich beschämend“

RZ-INTERVIEW mit Hamed Abdel-Samad

Der Westen kann nicht Demokratie predigen, aber mit Diktatoren ins Bett gehen, sagt der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad. Wir erreichten den gebürtigen Ägypter, der heute in Deutschland lebt, zum Interview in seinem Hotel in Kairo. Seit einer Woche unterstützt er die Proteste in seiner früheren Heimat.

Wie lange sind Sie jetzt schon in Ägypten?

Ich bin seit Donnerstag hier und bleibe bis Sonntag, aber ich werde verlängern, wenn Mubarak nicht geht.

Sie sind in Ägypten aufgewachsen, haben sich dann aber für ein Leben in Deutschland entschieden. Was lösen die Proteste jetzt bei Ihnen aus?

Ich habe die große Demonstration am Freitag miterlebt und gesehen, mit welcher Brutalität die Polizei mit uns umgegangen ist. Es gab Tränengas und Schläge. Heute Vormittag war ich auf dem Platz der Freiheit, ich wohne nur 200 Meter davon entfernt. Es waren wieder Hunderttausende Menschen dort. Es geht weiter.

Was versprechen Sie sich von den Protesten?

Das wichtigste für mich ist, dass die Ägypter diese Schwelle der Angst überwunden haben. Sie wissen jetzt, dass sie für ihre Rechte auf die Straße gehen können. Das ist an sich schon ein Riesenerfolg. Aber jetzt sind wir auch auf den Geschmack gekommen und wollen mehr. Jetzt wollen wir das gesamte Regime stürzen, das über 30 Jahre ein wunderschönes Land heruntergewirtschaftet und in die Isolation hat. Mubarak hat seinen Zenit überschritten, sein Regime taugt nicht mehr, um für Sicherheit und Stabilität in Ägypten und in der Region zu sorgen. Jetzt ist es Zeit für den Wandel.

Wie soll dieser Wandel aussehen?

Ich hätte es gern so, wie es den demokratischen Gepflogenheiten entspricht. Das ägyptische Volk sollte diese Erfahrung mit sich selbst machen können und nicht daran gehindert werden, weil man Angst hat, dass Islamisten darauf lauern, an die Macht zu kommen. Nein, die Ägypter entscheiden, und sie tragen auch die Verantwortung für diese Entscheidung. Das galt für die USA, das galt für Deutschland, das galt für England – warum nicht für Ägypten? Warum sollten jetzt Kräfte von außen Mubarak durch künstliche Beatmung am Leben erhalten? Man sollte keine Angst vor dem Umbruch haben, denn er könnte auch viel Gutes bringen. Man sollte im Westen ein bisschen Mut zum Risiko haben und sagen: Wir gönnen es den Menschen, dass sie diese Erfahrung mit sich selbst machen und entscheiden, wer sie regiert und wie.

Was bedeutet das genau: die Erfahrung mit sich selbst machen?

Es bedeutet, selbst zu entscheiden und es bedeutet, dass die Menschen, die unterdrückt wurden, sich selbst organisieren und miteinander verhandeln. Und wenn sie am Ende sagen, sie wollen die Muslimbruderschaft in diesen demokratischen Prozess integrieren, dann machen sie das eben. Wir Ägypter sind diejenigen, die die Verantwortung dafür tragen. Wir sind nicht dumm. Wir sind jetzt einmal auf die Straße gegangen, um gegen einen Diktator zu demonstrieren, wir würden auch ein zweites Mal auf die Straße gehen, wenn es darauf ankommt. Ich glaube aber, dass die Ägypter jetzt immun sind gegen Diktatoren und ihre Rhetorik, und deshalb wollen auch viele die Muslimbruderschaft nicht mehr. Diese versucht seit Jahrzehnten, die Straße in Kairo so zu mobilisieren wie es gerade geschieht. Es ist ihr nie gelungen. Es ist die Facebook-Generation, es sind die jungen Ägypter, die dafür verantwortlich sind, dass jetzt Hunderttausende auf der Straße sind. Sie rufen nach Demokratie, Freiheit und Wohlstand.

Die USA und auch Deutschland haben sich bisher nur vorsichtig geäußert. Wie bewerten Sie das?

„Vorsichtig“ ist ein viel zu milder Ausdruck. Ich würde es beschämend nennen. Man hätte schon in Tunesien die Möglichkeit gehabt, die Glaubwürdigkeit des Westens wiederherzustellen, indem er sich unmissverständlich auf die Seite der Demokratie gestellt hätte. Aber indem man jetzt zögert und diesen Schlingerkurs mit Mubarak fährt, indem man ihn künstlich beatmet, diskreditiert sich der Westen in den Augen vieler Araber endgültig. Das wirkt heuchlerisch, der Westen erscheint als eine Kraft, die Demokratie predigt aber mit Diktatoren ins Bett geht. Dieser Kurs muss sofort beendet werden. Wenn man tatsächlich einen Neuanfang zwischen dem Westen und der islamischen Welt will, dann muss sich der Westen jetzt neue Verbündete suchen, nämlich diejenigen, die jetzt hier auf die Straße gehen und die sich von Mubarak distanzieren. Die Norweger haben das getan, sie sind heute Helden für die Ägypter, sie können mit den Ägyptern später wunderbare Geschäfte machen. Die Deutschen nicht so sehr.

 

Das Gespräch führte Rena Lehmann

siehe     http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-RZ-INTERVIEW-mit-Hamed-Abdel-Samad-Westen-verhaelt-sich-beschaemend-_arid,198027.html#.VEtNitJ03ct

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

Islam unter Faschismusverdacht – Hamed Abdel-Samad bei Sternstunde Religion

Für den Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad trägt der Islam faschistische Züge. Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide bestreitet dies vehement. Ein Streitgespräch, moderiert von Norbert Bischofberger. Der Islam schliesse Andersdenkende aus, setzte seinen Wahrheitsanspruch mit Gewalt durch und strebe die Weltherrschaft an. Darin sieht Hamed Abdel-Samad, der in Deutschland lebt, Parallelen zum Faschismus. In Ägypten hat ihm diese auch öffentlich geäusserte Meinung einen Mordaufruf eingebracht. Abdel-Samad steht zeitweise unter Polizeischutz. In «Sternstunde Religion» vertritt er seine Thesen im Streitgespräch mit Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler und Leiter des Zentrums für islamische Theologie an der Universität Münster.

Der Moderator ist erkennbar parteiisch. Anstatt bei dem schleimig “barmherzigen” Theologen mal etwas kritischer nachzufragen ist es wieder mal Abdel-Samad der deutlich angegangen wird.

islamischer_faschismus

Wer den Islam, wie er sich uns täglich präsentiert, besser verstehen will, der schaue sich unbedingt das hier erwähnte Streitgespräch zwischen dem Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und dem Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide an. Es ist ein informativer und fairer Schlagabtausch unter Intellektuellen, wie er selten zu beobachten ist.

Abdel-Samad erklärt in nachvollziehbarer Weise, warum er den Islam für eine faschistische Ideologie hält. Er bezieht sich dabei keinesfalls nur auf den »Islamischen Staat«, sondern begründet seine Auffassung mit Kernaussagen des Koran. Khorchide hält dagegen mit seiner Interpretation des Islam als einer Religion der Barmherzigkeit. Seine Auslegung des Islam gehen m.E. aber völlig vorbei an der Problematik, die diese Religion in der heutigen Welt darstellt. Seine Form von spirituellem und moralischem Denken repräsentiert nicht den aktuellen politischen Islam in Deutschland und weltweit. Der sympathische Khorchide wäre wohl eines der ersten Opfer der Vertreter des sog. Islamischen Staates, würde er sich dorthin wagen. Nach den umständlichen Begründungen des Herrn Khorchide, dass der Koran im Kern angeblich friedlich sei, frage ich mich, weshalb es überhaupt eines Buches aus dem 7. Jahrhundert bedarf, um uns Moral zu predigen. Die Antwort dürfte wohl in der Natur der meisten Menschen liegen: Es ist ihr Bedürfnis nach Spiritualität in Form des Glaubens an eine eingebildete höchste Macht, und es ist das Korsett der täglichen Rituale, das Sicherheit gibt und dem Leben Orientierung und Struktur.

Da saßen die beiden, die zwar unterschiedliche Positionen vertreten, doch wäre die Welt voller solcher Menschen, gäbe es kein Problem mit dem Islam oder dem IS. Doch die Welt sieht anders aus.

Der Islam - sei kein Schwein

Prof. Khorchide selbst wendet eine aus meiner Sicht untaugliche Interpretation des Korans an, in dem er ihn interpretiert. Er spricht vom Kontext der damaligen Zeit, von der Welt des 7. Jh.s. Richtig, da hat er objektiv Recht, aber wenn der Koran nur zu den Menschen im damaligen Kontext spricht, dann ist er erstens für heute ungültig und zweitens kann es sich unmöglich um einen gotteswörtlichen Koran handeln. Aber das behaupten die Muslime: Der Koran ist eigentlich im Himmel und der Erzengel Gabriel hat ihn Mohammed nur verlesen. Das heißt, wenn dies stimmt, dann wurden die Texte Milliarden Jahre vorher in das Goldene Buch des Himmels geschrieben, eingebrannt, gültig für alle Ewigkeit. Welcher Imam in islamischen Ländern würde das bestreiten? Damit entfällt jede kontextuelle Relativierungsmöglichkeit und z.B. das Schlagen von Frauen ist erlaubt, auch wenn wir das heute anders sehen.

Vor allem ist ja die gelebte Wirklichkeit auch der friedlichen Muslime so. Sie schweigen nicht nur zu den Gräuel des IS, wie Hamed richtig ausführt, sondern sie sind durch und durch patriarchalisch und sogar – wie Prof. Khorchide selbst sagte – archaisch. Und ob es wirklich so gesund ist, die Existenz Gottes in z.B. Saudi-Arabien zu bezweifeln, wage ich zu bezweifeln. Auch den barmherzigen Gott, den Prof. Khorchide im Koran zu entdecken glaubt, gibt es bereits in der Bibel. Es ist der aaronitische Gott, der einen Gegensatz zum gerechten Gott Moses bildet. Beides sind völlig unterschiedliche theologische Positionen, die auch massive Auswirkungen auf den Religionsalltag haben. Der ältere, der gerechte Gott Moses verlangt keinerlei Gottesdienste, Opfergaben u.ä., sondern er entscheidet am Ende des Lebens, ob ein Menschen gottgefällig gelebt hat oder nicht. Der Gott Aarons ist ein modernerer Gott – im Sinne der Priesterschaft. Er verlangt Opfer, Priesterwesen und Gottesdienste, weil er barmherzig gestimmt werden kann (Natürlich nur von den Profis).

Pierre Vogel 3a

Platz_81

Wäre die Barmherzigkeit Gottes – wie es Prof. Khorchide meiner Meinung nach missinterpretiert – absolut, dann könnte man sich jede Moschee sparen, weil Gott ja sowieso verzeiht. Nein, dieser barmherzige Gott erzeugt theologisch äußerst geschickt einen ständigen Geldstrom in Richtung der Priester oder Imame, legitimiert sie und erteilt ihnen Vollmachten. Ein gerechter Gott bräuchte überhaupt keinen klerikalen Apparat. Das sieht man sehr deutlich daran, dass der “Frieden” des Islam sofort bei “Ungläubigen” einkehrt, sobald sie ihre Kopfsteuer entrichten. Wieder ist Gott erst dann barmherzigen (oder lässt seine Anhänger barmherzig agieren), wenn sie ihren Tribut geleistet haben.

Und bezüglich des “Diktators Gott” hat Prof. Khorchide leider auch Unrecht: Das Beispiel mit Abraham zeigt überdeutlich, dass hier ein Mann bereit war, nach dem Befehl des Führers im Himmel seinen eigenen Sohn zu ermorden und erst nach dem zweiten Befehl, ihn am Leben zu lassen (Gott stellt Abraham ja nicht vor die freie Wahl), lässt Abraham von seinem herzlosen Tun ab. Dies mag historisierend betrachtet die Abwendung vom Menschenopfer symbolisieren, doch wiederum nur auf Befehl Gottes. Hätte ein Nazi-Scherge einem Soldaten zugerufen: “Ich befehle dir: Lass diesen Juden am Leben!”, wäre dann plötzlich die Nazi-Ideologie gereinigt vom Bösen? Sicher nicht.

Prof. Khorchides Meinung in allen Ehren, aber er ist zu blauäugig, was seine Glaubensbrüder betrifft. Und selbst wenn 99% seine persönliche Koraninterpretation gutheißen und leben würden, reicht 1% fanatisierter Muslime, um die Welt brennen zu lassen. Ich sehe diese Gefahr für Christentum und Judentum durchaus nicht für völlig gebannt an. Deshalb würde ich mich in einer Welt wohler fühlen, in der Religionen endlich in den Regalen der historischen Institute verschwinden würden. Denn alles, was Prof. Khorchide an Positivem bzgl. des Islams aufzählte, kann man auch ohne jede Religion leben – und sogar, um Hamed zu zitieren: “Wesentlich freier!”

Zum Schluss hält Abdel-Samad ein eindrucksvolles Plädoyer für die Freiheit des Denkens.

Nach diesem aufklärenden Gespräch hat sich meine resignative Einsicht weiter gefestigt: Eine humanistische Weltanschauung dürfte wohl für die meisten Menschen – jedenfalls auf lange Zeit noch – eine intellektuelle und emotionale Überforderung darstellen.

siehe das Video Interview          http://blasphemieblog2.wordpress.com/2014/10/23/islam-unter-faschismusverdacht-hamed-abdel-samad-bei-sternstunde-Religion/

siehe auch     Mina Ahadi: Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus            http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-48.html

und

„Der Islam als parafaschistische Ordnungsmacht“      http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-49.html

 

Islamkritiker Hamed Abdel-Samad: „Die Krankheit ist im Herzen des Islam verankert“

Für den Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sind die Gräuel des IS eine „Lesart, kein Missbrauch“ des Islam.

Der Islam in der Scheiße

Hamed Abdel-Samad ist einer von Deutschlands schärfsten Islamkritikern – und einer der populärsten. Das mag auch daran liegen, dass er sehr genau weiß, wovon er spricht: Schließlich war Abdel-Samad selbst einmal Muslimbruder, d.h. er war Mitglied der islamfaschistischen und menschenverachtenden Muslim Bruderschaft,  – durchaus vergleichbar mit den hasserfüllten Anti-Semiten der Pius-Bruderschaft. Abdel-Samad hielt die Deutschen für schreckliche Rassisten und wurde allein durch den Anblick von Schweinefleisch wütend, wie er einmal erzählte. Heute ist das anders. Der Muslimbruderschaft hat er durch die Erfahrung mit dem eklatanten Unrecht und dem Machtmissbrauch den Rücken gekehrt, mit „seiner“ Religion geht er heute hart ins Gericht wie kaum jemand. Der Preis dafür sind Todesdrohungen und ein Leben unter ständigem Polizeischutz. Was Abdel-Samad nicht daran hindert, seine Thesen unters Volk zu bringen: etwa jene, dass der Islam an sich faschistoid sei, nach der Weltherrschaft trachte und die Grundlage für die Gräueltaten biete, die der Islamische Staat derzeit in Syrien und im Irak verübt. „Die türkische AKP, die Salafisten, die Muslimbrüder, das ist alles die gleiche schmutzige Sauce“, sagte Abdel-Samad am Donnerstagabend bei einer Diskussion in der Arbeiterkammer.

Jenen, die die Taten des IS als Fehlinterpretation oder Pervertierung des Islam sehen, erteilt der Ägypter eine Abfuhr. Schließlich könnten sich die Islamisten dabei direkt auf den Propheten Mohammed berufen, der seine Religion mit dem Schwert durchgesetzt habe, sowie auf den Koran. Was IS betreibe, sei daher „eine Lesart, kein Missbrauch“ der Religion. „Die Krankheit der Menschenverachtung und Gewalt ist tief im Herzen des Islam verankert.“ Der IS müsse gar nichts interpretieren. Interpretieren müssten vielmehr jene muslimischen Theologen, die den Islam als an sich friedlich und unproblematisch darstellen. „Aber die Tatsache, dass ihre Interpretationen uns sympathischer sind, macht sie noch lange nicht richtig.“ Was nicht bedeute, dass alle Muslime Radikale seien. Viele Muslime, so Abdel-Samad, seien friedliche Menschen, die der politischen Komponente ihrer Religion entsagt hätten. „Sie sind aber nicht friedlich, weil sie Muslime sind, sondern, obwohl sie Muslime sind.“ Viele von ihnen hätten etwas dagegen, dass Menschen in islamischen Ländern Hände abgehackt und Köpfe abgeschlagen würden. „Aber der Islam hat nichts dagegen.“

Für die westlichen Gesellschaften seien diese friedlichen Muslime eine Chance. Aber anstatt ihnen die Hand zu reichen, stärke die Politik die konservativen Islamverbände, indem sie sie als Vertreter aller Muslime betrachte. Das Kalifat, der Islamismus, die Einführung der Scharia, die Gesetze Gottes, die nicht verhandelbar seien: Das sei laut Abdel-Samad der „Mainstream-Islam.“ Abdel-Samad fordert daher auch das Ende des Islamunterrichts in den Schulen. „Es ist nicht die Aufgabe des Staates, Kindern religiöse Wahrheiten zu vermitteln.“ Denn eines ist für ihn klar: „Religion ist Privatsache.“

siehe      http://diepresse.com/home/panorama/welt/3880377/Islamkritiker_Die-Krankheit-ist-im-Herzen-des-Islam-verankert

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

siehe auch   https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/der-islamische-faschismus-ist-im-islam-selbst-begrundet/

und     „Eine Frage der Ehre“    und folgende Seiten      http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-0

und Video                     https://blasphemieblog2.wordpress.com/2014/10/23/islam-unter-faschismusverdacht-hamed-abdel-samad-bei-sternstunde-Religion/

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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