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Wird diese brennende Frage jemals beantwortet werden?

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Wird diese brennende Frage jemals beantwortet werden?

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

Wer schützt uns, das Wahlvolk, der Souverän dieser angeblich demokratischen Parteiendiktatur mit seinen selbstgerechten, egomanischen, nur an persönlicher Bereicherung interessierten sogenannten „Volksvertretern“, vor dem Verfassungsschutz, der latenten Inkompetenz, der offensichtlich konspirativen Kumpanei mit verfassungsfeindlichen Organisationen und der real existierenden Pannenwirtschaft?

Karrikatur Bundesadler klein

Die Innenpolitiker sind empört

Der Verfassungsschutz besaß schon 2005 detaillierte Informationen über den NSU

NSU-CD lagerte jahrelang beim Verfassungsschutz

Immer neue schockierende Ungereimtheiten und Versäumnisse

Inkompetent, verschwiegen verschworen – das BfV

Skandal um NSU Hauptangeklagte Beate Zschäpe

„Pinky“ durfte mit Zschäpe in einer Zelle übernachten

Warum konnte die Terrorgruppe NSU trotz zahlreicher V-Leute im rechtsextremen Milieu jahrelang unbehelligt Menschen töten? Jetzt sorgt eine CD aus dem Jahr 2005 für Aufregung. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte schon mehrere Jahre vor dem Auffliegen des NSU entscheidende, präzise Hinweise erhalten. Dies ist brisant, weil das Amt bislang immer vehement bestritten hatte, den Namen der Terrorgruppe vor der Enttarnung im November 2011 gehört zu haben.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hatte schon mehrere Jahre vor dem Auffliegen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ eine CD mit detaillierten, präzisen Hinweisen auf den Namen der rechtsextremen Terrorgruppe in seinem Archiv. „Im Rahmen der Aktensichtung für ein laufendes Ermittlungsverfahren wurde im BfV eine CD aus dem Jahr 2005 gefunden, die das Kürzel „NSU/NSDAP“ enthält“, bestätigte das Bundesamt einen entsprechenden Bericht. Eine Sprecherin erklärte, die CD sei aber erst am vergangenen Montag aufgefunden worden. Etliche Mitglieder des Innenausschusses des Bundestages reagierten darauf mit Zweifeln oder Empörung. Die Grünen-Abgeordnete Irene Mihalic erklärte: „Dieser Fund reiht sich ein in eine Serie von Pannen des Bundesamtes für Verfassungsschutz bei der Aufarbeitung des Rechtsterrorismus.“ Man müsse sich fragen, ob es sich um einen Fall von Unfähigkeit oder um eine Verschleierungstaktik der Behörde handele, hieß es aus Kreisen des Ausschusses. „Hier muss jetzt jeder Stein im Bundesamt für Verfassungsschutz umgedreht werden, damit Parlament und Öffentlichkeit erfahren, was sich tatsächlich ereignet hat“, erklärte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Burkhard Lischka. Der Innenausschuss hatte in seiner Sitzung am 24. September zwar über die CD gesprochen, auf der das Kürzel NSU neben dem Namen der Partei von Adolf Hitler auftaucht war. Damals war aber noch nicht bekanntgewesen, dass der V-Mann Thomas R., der von den Verfassungsschützern unter dem Decknamen „Corelli“ geführt wurde, die CD bereits vor Jahren einem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes übergeben hatte. „Corelli“, der an Diabetes litt, war am 7. April leblos in seiner Wohnung im Landkreis Paderborn aufgefunden worden.

Aus dem Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Bundestages zum NSU ging hervor, dass Thomas R. Selbstanbieter war. Er galt als Spitzenquelle, die bundesweit aus der rechten Musik- und Kameradschaftsszene berichtete. Seine V-Mann-Tätigkeit wurde mit seiner Enttarnung im September 2012 beendet. Er wurde in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Die Geschichte von R., in der Szene auch als „HJ Tommy“ bekannt, geht aber noch weiter. Denn seine Rolle im NSU-Netzwerk beschäftigt seit Wochen das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags. Die Grünen beantragten nun eine Sondersitzung zum Fall „Corelli“, denn Thomas R. lieferte dem Bundesamt für Verfassungsschutz im Jahr 2005 eine Daten-CD, auf der Dateien mit der Bezeichnung NSU/NSDAP zu finden waren. Es war allerdings nicht der erste Hinweis: Bereits 2002 hatte das Fanzine „Der weiße Wolf“ aus Mecklenburg-Vorpommern einen Dank an den NSU veröffentlicht; die Terrorgruppe hatte dem Neonazi-Magazin zuvor eine Spende von 2500 Euro zukommen lassen. Und auch hier liegt offenkundig ein Bezug zum V-Mann „Corelli“ vor, denn der hatte dem „Weißen Wolf“ bei der Verbreitung des Machwerks im Internet geholfen, Serverplatz zur Verfügung gestellt. Zudem erschienen in dem Fanzine Anzeigen für R.s Internet-Angebote.

Es ist nicht die einzige Merkwürdigkeit rund um die diversen NSU-Datenträger, von denen offenbar seit Jahren mehrere im Umlauf sind. Ende 2013 veröffentlichte ein Nutzer in einem Forum der Internetplattform „politikforen.net“ Inhalte der NSU-CD. Aber obwohl der Verfassungsschutz nach eigenen Angaben das Forum im Rahmen der „Koordinierten Internetauswertung Rechtsextremismus“ sichtet, schien es den Postings keine besondere Bedeutung beizumessen. Außerdem zählte der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg Thomas R. nach vorliegenden Dokumenten zum europäischen Ableger des rassistischen Ku-Klux-Klans; R. nahm sogar an einem Treffen in den USA teil. Das Pikante: Zu der KKK-Gruppe gehörten zeitweise auch zwei Polizisten aus der Einsatzgruppe der Polizistin Michelle Kiesewetter, die 2007 vom NSU in Heilbronn erschossen worden sein soll. Und es gibt noch einen Bezug von „Corelli“ zum NSU: Der Name Thomas R. stand auf einer Liste mit Kontakten, die bei Uwe Mundlos gefunden worden war. R. bestritt später aber, die untergetauchten Böhnhardt und Mundlos überhaupt zu kennen. Der Fall „Corelli“ wirft erneut die Fragen auf, wie nah die Geheimdienste am NSU-Netzwerk waren – und wie ernst es der Verfassungsschutz mit der versprochenen Aufklärung meint.

Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, soll nach Recherchen des SWR im Mai Übernachtungsbesuch in ihrer Zelle gehabt haben. Sie hatte sich angeblich nicht gut gefühlt und um jemanden zum Reden gebeten. Ein Gespräch mit einem Seelsorger soll sie abgelehnt und stattdessen nach einer bestimmten Mitgefangenen verlangt haben. Brisant: Die Mitgefangene mit dem Spitznamen „Pinky“ präsentiert sich im Internet mit Bildern des „Rosaroten Panthers“. Diese Figur nutzte der NSU auch in einem Bekennervideo, in dem die Mordopfer der rechten Terror-Organisation verhöhnt wurden. Nun gerät Bayerns Justiz unter Erklärungsdruck: Die Gefängnisleitung hatte den Besuch Anfang Mai offenbar akzeptiert, ohne das Oberlandesgericht, die Bundesanwaltschaft oder das Bundeskriminalamt um Erlaubnis gefragt zu haben.

siehe     http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorismus-verfassungsschutz-hatte-nsu-cd-schon-2005_id_4174392.html

siehe auch Video    http://www.focus.de/politik/videos/skandal-um-nsu-angeklagte-frau-durfte-mit-zschaepe-in-der-zelle-uebernachten_id_4139374.html

http://www.zeit.de/news/2014-10/01/terrorismus-verfassungsschutz-hatte-nsu-cd-schon-2005-01173603

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article132836958/Verfassungsschutz-hatte-NSU-CD-schon-2005.html

http://www.tagesschau.de/inland/nsu-corelli-vs-101.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/verfassungsschutz-hatte-seit-2005-hinweise-auf-nsu-13185148.html

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/nsu-cd-lagerte-beim-verfassungsschutz–92161148.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-10/nsu-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-cd-2005

http://www.neues-deutschland.de/artikel/947905.verschwiegen-wie-ehedem.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zweifel-und-empoerung-verfassungsschutz-hatte-nsu-cd-schon-2005/10783668.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-verfassungsschutz-hatte-seit-2005-cd-mit-nsu-kuerzel-a-994895.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Verfassungsschutz-hatte-bereits-2005-Hinweise-auf-den-NSU-id31531967.html

https://www.taz.de/Propaganda-DVD-beim-Verfassungschutz/!146972/

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/verfassungsschutz-wusste-schon-2005-zr-4016656.html

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_amrechtenrand/terrorvonrechts/nsu354.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article132819463/Wussten-die-Behoerden-schon-2005-vom-Terrortrio-NSU.html

siehe auch    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/die-staats-und-demokratiefeinde/

und

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/25/die-staatsdiener-als-schamlose-lugner-und-heuchler/

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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