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Der zig-Milliardenreichtum des Vatikan

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Der zig-Milliardenreichtum des Vatikan

Vatikan-Flagge

Die Macht der Päpste und des Vatikan basiert auf dem zweifellos skrupellosesten Betrug in der Menschheits- und Kirchengeschichte, einer schamlosen Fälschung, die den Machtanspruch der „Heiligen römisch katholischen Kirche“ bis in die Jetztzeit als Interessen- und Religionsgemeinschaft alter Männer und vatikanischer Kinderficker rechtfertigen sollte. Ich habe lange gezögert, ob ich diesen verlogenen Dreck hier noch einmal zum Nachlesen dokumentieren sollte, denn vieles davon ist bei vielen Mitmenschen längst Allgemeinwissen, – und ich habe ja bereits auf meiner stillgelegten, aber noch online gestellten Homepage „Belgaraths Turmzimmer“, zahlreiche Sonderseiten zur Organisierten Kriminalität und verlogenen Heuchelei des Vatikans und seiner Päpste über die Jahrhunderte veröffentlicht – siehe  „Der Vatikan – eine Tragödie aus Menschenverachtung, anti-demokratischer Grundgesinnung, Völkermord, brutaler Gewalt, Unterdrückung, längst überlebter Moralethik, Lügen, Betrug und Heuchelei, Vergewaltigung von Frauen und Kindern, sexuellem Missbrauch, Verleugnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und aufklärerischer Moderne, Intrigen und Bestechung, intoleranter Dogmatismus, tyrannisch autoritärem Selbstverständnis, Verfolgung Andersdenkender, Bedrohung und Folter, Kritik- und Reformunfähigkeit, Sklavenhandel, Förderung von Prostitution und Zuhälterunwesen und zahlloser weiterer Verbrechen an der gesamten Menschheit“       http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html

Kinderschänderkreuz

Doch es gibt noch immer viel zu viele Menschen, die davon nur Bruchstücke oder rein gar nichts wissen und vielleicht nur einen Denkanstoß brauchen, um sich vielleicht selber einmal schlau zu machen, sich Informationen zu suchen – was heute im schnellen Internetzeitalter relativ einfach ist. Aber ich kann dazu auch meine Sonderseite mit Büchern zu den zahllosen Schadtaten und Verbrechen des Vatikan empfehlen, von denen viele noch immer im Handel zu kriegen sind       http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-6.html

Wissen ist in diesem Fall ganz sicher auch Macht, denn was wir erst einmal wissen lässt uns sicherer und selbstbewusster argumentieren, was bis heute den illegitimen Machthabern im Vatikan noch immer ein Dorn im Auge ist, weil sie das dicke Brett der eigenen Ignoranz vor der Stirn schon lange nicht mehr wahrnehmen. Schon der Mönch und Reformator Martin Luther ließ uns wissen: „Der Vatikan ist ein Hort der Unmoral, der Gotteslästerung, der Boshaftigkeit und Verlogenheit … wer sein Seelenheil bewahren und retten will, der hüte sich vor Pfaffen, Priestern, Bischöfen, Kardinälen und dem Papst … denn er ist der Leibhaftige, der wahre Teufel, der personifizierte Anti-Christ …“

Aufbruch zur Weltmacht

Betrug im ganz großen Stil – Die Konstantinische Schenkung 

Jahrhunderte lang begründete und sicherte eine Urkunde die Macht des Vatikans und der Päpste, die der römische Kaiser Konstantin der Große (280-337 n.Chr.) angeblich als Dank für seine Heilung von der Aussätzigenkrankheit Lepra an den damals relativ machtlosen Stellvertreter Christi und Papst Silvester der 1. ausgefertigt haben soll  –  (Lateinisch Constitutum Constantini bzw. Donatio Constantini ad Silvestrem I papam). Die in den Quellen gebrauchte Bezeichnung des Falsifikats lautet Constitutum Constantini (Bestimmung Konstantins). Das Dokument besteht aus zwei gleich großen Teilen, einer Confessio (Glaubensbekenntnis) und einer Donatio (Schenkung). Von dem Donationsteil leitet sich der gängige Name Konstantinische Schenkung ab. Von dem Glaubensbekenntnis (Confessio) gibt es weit über 300 Handschriften in lateinischer, griechischer, syrischer und armenischer Fassung sowie in weiteren volkssprachlichen Versionen.

In dem Confessio-Teil steht, dass Kaiser Konstantin als Christenverfolger gegen Ende seines Lebens vom Aussatz befallen wurde. Die römisch-heidnischen Kapitolinischen Priester raten ihm, im Blute unschuldiger Kinder zu baden, doch wird er von der Klage der Mütter von Mitleid ergriffen, und er schickt Mütter und Kinder nach Hause. Wie zum Lohn wurde er in einem nächtlichen Traum von den ihm erscheinenden Aposteln Petrus und Paulus an Papst Silvester I., der ihm helfen könne, verwiesen. Silvester hält sich am Berg Soracte vor der Christenverfolgung verborgen. Konstantin lässt Silvester herbeiholen, der ihn durch ein Taufbad heilt. In Wirklichkeit wurde Konstantin erst auf dem Sterbebett von Bischof Eusebius von Nikomedia getauft. Für die Überlieferung ist er der erste als Christ handelnde Kaiser. Nach der Heilung bekennt Konstantin den christlichen trinitarischen Glauben und schärft ein, dass mit Petrus auch Silvester die Binde- und Lösegewalt erhalten habe. Aus Dankbarkeit, so wird im zweiten Teil erklärt, habe Konstantin dem römischen Bischof den Vorrang über alle anderen Kirchen, d. h. über die Patriarchate von Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem verliehen. Außerdem bekam der Papst die kaiserlichen Insignien und Vorrechte verliehen (das Diadem, den Purpurmantel, das Zepter und das Prozessionsrecht). Schließlich wurde ihm auch die Herrschaft über ganz Italien und den gesamten Westen überlassen. Konstantin überlässt ihm auch den Lateranpalast und leistet als Zeichen der Unterwürfigkeit den Stratordienst, d. h. den rituellen Dienst eines Stallknechts, indem er das päpstliche Pferd führt. Konstantin verlegt seinen Regierungssitz von Rom nach Konstantinopel im Ostteil des Reiches, weil er dem Papst keine Konkurrenz machen wollte, während Silvester die Herrschaft über den Westen (das Abendland) antritt.

Das gefälschte Dokument begründet somit den Anspruch der römischen Kirche auf Ländereien und die Weisungsbefugnis über alle anderen Ortskirchen und verleiht dem Papst einen Rang, der dem kaiserlichen vergleichbar ist. Die römisch-christliche Kirche stieg durch diese angebliche Schenkung zu einer Weltmacht auf: aus einer kleinen verfolgten Sekte wird eine Staatskirche, deren Macht größer ist als die der Kaiser. Möglicherweise spielte die Konstantinische Schenkung bereits in den fünfziger Jahren des 8. Jahrhunderts eine Rolle, als Papst Stephan II. sich von den Langobarden bedrängt an den Frankenkönig Pippin III. wandte und dieser dem Papst im Rahmen der Pippinschen Schenkung die Herrschaft über langobardische Gebiete in Mittelitalien zusicherte, teilweise übertrug und damit die territoriale Grundlage des Kirchenstaates erweiterte. Manche Forscher meinen aber, dass die Fälschung erst im späten 8. Jahrhundert oder zu Beginn des 9. angefertigt wurde.

Die frühesten Bezüge auf die Schenkung finden sich in der Chronik des Ado von Vienne und bei Aeneas von Paris (jeweils um 870). Weitere nachweisliche Bezüge finden sich in der Schrift De Ordine Palatii des Hinkmar von Reims aus dem Jahr 882 und in einer Urkunde von Papst Benedikt VII. an einen spanischen Empfänger vom April 979. Letztere lehnt sich im Pönformular ausführlich an den Text der Konstantinischen Schenkung an. Das Exzerpt war jedoch rechtlich unerheblich und rein diplomatischer Schmuck.

Kaiser Otto III. bestritt 1001 die Rechtsgültigkeit der Konstantinischen Schenkung, doch war dies nur seine persönliche Meinung und blieb folgenlos, da Otto schon im Januar 1002 starb.

Mit voller Wucht wird indes das Constitutum vorgetragen im großen Streit zwischen dem byzantinischen Patriarchen Michael Kerullarios und Papst Leo IX. bzw. dessen Vertreter und Abgesandten, dem Kardinal Humbert von Silva Candida (1053/1054), der nach Konstantinopel gereist war. Es ging bei diesem Streit zwischen Ost und West zunächst um liturgische Fragen und um die Verwendung gesäuerten oder ungesäuerten Brotes bei der Eucharistie. Doch bald rückte das Problem des Primats des römischen Bischofs in den Mittelpunkt, und Humbert zitierte den Text des Constitutum im römisch-petrinischen Sinne: Zunächst stellte er die Reihenfolge der Patriarchensitze um, wobei er Konstantinopel – offenbar in erniedrigender Absicht – ans Ende setzte: Rom, Alexandrien und nach dem Kleinpatriarchat von Jerusalem das große Konstantinopel. (Dass es um die Rangordnung ging, wird deutlich, als der Patriarch Michael Kerullarios Kaiserinsignien anlegte, entsprechend den Emblemen, die dem Papst Silvester und seinen Nachfolgern von Konstantin übertragen waren.) Der immer höher eskalierende Streit endete mit einer gegenseitigen Verfluchung der beiden Kirchen 1054, die als Schisma angesehen wurde, welches bis heute mehr oder minder andauert.

Von der Mitte des 11. Jahrhunderts an beriefen sich die Päpste bis zum Spätmittelalter nunmehr regelmäßig auf die Konstantinische Schenkung, sowohl zur Begründung territorialer Forderungen als auch im Konflikt mit den Patriarchen von Konstantinopel. Spätestens im 11. Jahrhundert wurde die Konstantinische Schenkung somit ein fester Bestandteil des Kirchenrechts. Daran änderte der Nachweis der Fälschung um 1440 zunächst nichts. Grund dafür ist das mittelalterliche Rechtsverständnis: bei Urkunden kam es auf den (plausiblen) Inhalt, nicht die Herkunft an. Fälschungen waren nicht ungewöhnlich und in der Regel juristisch vollständig inkorporiert.

Im Mittelalter haben außer Otto III. nur Häretiker und einzelne Gegner des Papsttums in Italien die Konstantinische Schenkung verworfen. Trotz der schweren jahrhundertelangen Konflikte des Papsttums mit dem Kaisertum und seinen Streitigkeiten mit französischen und englischen Königen hat keiner dieser Herrscher versucht, die Echtheit der Urkunde zu bestreiten. Jedoch kamen immer wieder Fälschungsvorwürfe auf aus verschiedenen Gründen. Sie konnten von der teilweise irreführenden Einordnung in den pseudoisidorischen Dekretalen (einem der im Frühmittelalter am weitesten verbreiteten Kirchenrechtsbücher) veranlasst sein. Das Constitutum Constantini steht dort nach einem Brief des Vorgängerpapstes von Silvester Melchiades (310–314) und nach einem Traktat über das Konzil von Nikäa (325), der bereits präzise von dem Schenkungsakt des Konstantin an Silvester spricht. Das brachte römische Kreise auf die Idee, in der Konstantinischen Schenkung eine Fälschung zu sehen. Sie sei eine Lüge und eine ketzerische Fabel, worüber in Rom „selbst die Krämer und die Marktweiber offen redeten“ – so wurde Friedrich Barbarossa bei seiner Thronbesteigung 1152 berichtet. Eine stadtrömische Freiheitsbewegung wollte in der Mitte des 12. Jahrhunderts sämtliche Schenkungen an Papst Silvester rückgängig machen.

Die umstrittene Urkunde, die erst im 8. und nicht wie vorgegeben im 4. Jahrhundert geschrieben wurde, ist eine der wohl raffiniertesten Fälschungen ihrer Zeit. Mit diesem Dokument bestärkte die Kirche über das gesamte Mittelalter hinweg, ihren Anspruch auf Italien als Territorium des Klerus. Angeblich aus der Spätantike stammend und von Kaiser Konstantin ausgestellt, entwickelte sich die Urkunde zu einer Waffe im Kampf zwischen Päpsten und Königen. Denn laut ihr schenkte Konstantin den Päpsten zum Dank für geleistete Dienste Rom und alle weströmischen Provinzen. Die Urkunde wurde allerdings immer wieder angezweifelt. Im 12. Jh. reagierte die Amtskirche äußerst empfindlich, als die Waldenser und später auch die Hussiten, die „Konstantinische Schenkung“ ablehnten. Daraufhin wurden die Kritiker der Ketzerei bezichtigt, was einem Todesurteil gleich kam. Sie hatten Inhalt und Gültigkeit dieses Dokuments in Frage gestellt und dadurch die Grundlagen der Kirche bedroht. Erst im 15. Jahrhundert konnte unwiderlegbar nachgewiesen werden, dass diese Urkunde gefälscht war: Die lateinische Sprache, in der sie geschrieben ist, wurde zur Zeit Konstantins, im 4. Jahrhundert, gar nicht verwendet. Vermutlich ist die Urkunde frühestens im 8. Jahrhundert entstanden.

Erst zwei Gelehrte des 15. Jahrhunderts, zuerst 1433 der deutsche Theologe und Philosoph Nikolaus von Kues in De Concordantia Catholica und dann um 1440 der italienische Humanist Lorenzo Valla, wiesen nach, dass die Schenkung eine Fälschung ist. Valla zeigte mit sprachlichen Argumenten, dass das Latein der Urkunde Merkmale zeigt, die die Entstehung im frühen 4. Jahrhundert ausschließen. Außerdem wird in der Urkunde Konstantinopel unter diesem Namen erwähnt, obwohl die Stadt zur angeblichen Ausstellungszeit (315/317) noch Byzantion/Nova Roma hieß. Erst durch die Reformation wurde Vallas Erkenntnis weiteren Kreisen bekannt. Der Reichsritter Ulrich von Hutten gab in seinem kompromisslosen Kampf gegen den Papst Vallas Schrift De donatione Constantini ab 1521 neu heraus. Seit dem frühen 17. Jahrhundert vertrat die katholische Kirche die Auffassung, die Urkunde sei zwar gefälscht, doch habe es wirklich eine Schenkung Konstantins gegeben und die Fälschung sei von den Griechen begangen worden, also nicht im Dienst des Papsttums. Nach anfänglich vehementer Verweigerung auf katholischer Seite hat erst Mitte des 19. Jahrhunderts der später exkommunizierte katholische Gelehrte Ignaz Döllinger die Anerkennung als Fälschung durchgesetzt. Mittlerweile waren alle Ländereien in Italien und ab 1871 auch die Stadt Rom an den italienischen Staat um den Freiheitskämpfer Garibaldi gefallen. Die Besitzverhältnisse des Vatikan waren für kurze Zeit ungeklärt. Doch dann kam Mussolini. Er „entschädigte“ in den Zwanziger Jahren den Vatikan für die durch Betrug ergaunerten Länderein fürstlich. Mit diesem Geld hat der Vatikan bis heute den Grundstock für den Reichtum in Rom gelegt. Es dauerte dann noch bis 2006, bis Papst Benedikt XVI. die Tiara, das Symbol der kaiserlichen, weltlichen Gewalt aus seinem Wappen entfernen ließ.

Es ist ein Skandal, dass der Papst und die Kirche von den großen Verbrechern der Zeitgeschichte wie Mussolini und später auch von Hitler Geld entgegengenommen haben. Doch ein noch größerer Skandal ist es, dass der Vatikan das Geld bis heute nicht zurückzahlt. Das italienische Wochenmagazin „L Europeo“ veröffentlichte schon 1977 unter dem Titel „Vaticano S.p.A.“ Zahlen, wonach dem Vatikan über den Umweg von 325 Nonnen- und 87 Mönchsorden mindestens ein Viertel Roms gehöre. Zwei Jahrzehnte später enthüllte die Zeitung „La Padania“ spektakuläre Fakten. Demnach gehören dem Vatikan circa 2500 Paläste, die allesamt als Filetstückchen bezeichnet werden können. Der Vatikan ließ dies unkommentiert. Wenig begeistert war man im Vatikan auch von den Enthüllungen des Magazins Oggi, das 1952 die Rücklagen des Kirchenstaats auf einen Wert von 11,5, Milliarden Dollar schätzte – schon damals der zweitgrößte Staatsschatz der Welt nach dem der USA.

Doch wie kam es zu diesem großen Reichtum? Neben Erbschleicherei, Betrug, Kriegsgewinn, Sklavenhaltung und dergleichen mehr war eine gefälschte Schenkungsurkunde ein wesentlicher Grundstock für den heutigen Reichtum allein in der Stadt Rom: Die oben beschriebene „Konstantinische Schenkung“.

siehe     http://www.kirchenopfer.de/dietaeter/die-konstantinische-schenkung/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung

 

 

Glaubensbekenntnis für Papisten

Ihr seid nicht allein
wenn Ihr dürstet
wenn Ihr hungert nach Eurem täglich Brot
Wahrheit und Gerechtigkeit
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr eingekerkert werdet
wenn Sie Euch schlagen und foltern
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr den Krieg durchleidet
wenn Euch Unrecht geschieht
wenn Euch alles genommen wird
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr alle Hoffnung verliert
wenn Ihr verfolgt und geknechtet
den Tod als Erlösung herbeisehnt
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Sie eure Kinder töten
wenn sie eure Frauen und Töchter vergewaltigen
bei lebendigem Leib verbrennen vor euren Augen
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn eure Frauen und Kinder verhungern
wenn euch jegliche Nahrung verweigert wird
ihr keine Gnade und Erbarmen zu erwarten habt
wenn sie die Kirchen niederbrennen
die Pfarrer kreuzigen und erschießen
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Gott
kümmert sich auch um andere

nicht ! 
 

 
©   Hans B.

 

Versuch einer Argumentationshilfe für den Austritt von Gläubigen aus der Heiligen Römisch-Katholischen-Kirche

 

MEIN GEWISSEN  ERLAUBT  MIR  NICHT….

Mein Gewissen erlaubt mir nicht einer Glaubensgemeinschaft anzugehören, die nicht zu verhindern wusste, dass unzählige ihrer Vertreter und Mitglieder, oft sogar im Namen und mit dem vorgetäuschten Einverständnis eines allwissenden gütigen Gottes jahrhundertelang
ihre Mitmenschen mit dem Hinweis auf die grausamen Qualen der Hölle und des Fegefeuers in Angst und Schrecken versetzten
 
ihre Mitmenschen vor die Wahl stellten, hungernd dem Hungertod geweihte Kinder zu zeugen oder sich der Liebe zwischen Mann und Frau zu enthalten
 
ihre Mitmenschen zwangen für die Interessen der Herrschenden und Mächtigen mit geweihten Waffen in den Krieg zu ziehen und Millionen Unschuldige zu ermorden
 
ihre Mitmenschen mit dem Hinweis auf die im Himmel zu erwartende Vergeltung für alle auf der Erde erduldeten Verbrechen und Leiden den Herrschenden und Reichen gefügig machten
 
ihre Mitmenschen ohne Rücksicht auf deren Leben Gesundheit und Wohlergehen erbarmungslos knechteten und ausbeuteten
 
ihre Mitmenschen in dem Bewusstsein, dass ein wissendes Volk seine Rechte erkennen und fordern würde, von den Erkenntnissen der Wissenschaften fernhielten und für dumm verkauften
 
ihre Mitmenschen, falls diese anderer Meinung in religiösen, kulturellen, politischen oder wissenschaftlichen Fragen waren und an ihrer Überzeugung festhielten, unterdrückten, verfolgten, vertrieben, enteigneten, einsperrten, misshandelten, folterten oder ermordeten 
 
Mein Gewissen erlaubt mir nicht einer Glaubensgemeinschaft anzugehören, die nicht zu verhindern wusste, dass unzählige ihrer Vertreter und Mitglieder, oft sogar im Namen und mit dem vorgetäuschten Einverständnis eines allwissenden gütigen Gottes, jahrhundertelang ihre Mitmenschen
 
mit Bajonetten
aufspießten
 
mit Beilen
vierteilten
 
mit Bomben
ausmerzten
 
mit Feuer
verbrannten
 
am Galgen
erhängten
 
mit Geißeln
zu Tode peitschten
 
mit Gewehren
erschossen
 
mit Giften
vertilgten
 
mit Granaten
zerfetzten 
 
dem Hungertod
preisgaben
 
mit Kanonen
niedermetzelten
 
mit Lanzen
durchbohrten
 
lebendig
einmauerten
 
mit Maschinengewehren
niedermähten
 
mit Messern
erdolchten
 
mit Napalm
übergossen
 
mit Panzern
zermalmten
 
mit Pfeilen
erlegten
 
mit Pferden
zu Tode schleiften
 
mit Pistolen
abknallten
 
am Rad
zerbrachen
 
auf dem Schafott
enthaupteten
 
mit Schwertern
erstachen
 
mit Steinen
erschlugen
 
mit Stricken
erdrosselten
 
wie Tiere
abschlachteten
 
mit Atombomben
verdampften
 
in Auschwitz
zu Tode quälten 
 
im Wasser
ersäuften
 
durch Völkermord
ausrotteten
 
mit Seuchen
vernichteten
 
ihre Frauen
vergewaltigten
 
mit Knüppeln
totschlugen
 
mit Macheten
verstümmelten
 
auf dem Scheiterhaufen
verbrannten
 
oder auf andere
unmenschlich unchristliche Weise
ermordeten
 
Herr, vergib ihnen nicht, –
denn sie wissen,
was sie tun.
 
  
©   Hans B.

 

045 - 3

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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