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Das geht uns alle an!!

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Das geht uns alle an!!

 Geldverschwendung

Sechs Möglichkeiten haben Fußgänger und Radfahrer bereits, den Kittelbach in Düsseldorf zu überqueren – und nutzen sie ausgesprochen selten bis niemals. Aber die Bezirksvertretung will eine weitere Brücke bauen. Auf einer Länge von einem Kilometer würden dann sieben Brücken den Kittelbach überqueren. „Die Verschwendung ist programmiert“, schreibt der Steuerzahlerbund. 33.000 Euro stehen bereits für Planungs- und Baunebenkosten im Haushalt. Die Brücke selbst soll 335.000 Euro kosten.

Kaputtnik 2

Nicht nur in NRW wird Steuergeld verschwendet wird, sondern in allen Teilen des Landes. So etwa der Fall einer Bürgermeisterin im niedersächsischen Walsrode. Sie habe nicht freiwillig aus dem Amt scheiden wollen, also sei sie – statt abgewählt zu werden – zu einer sechsmonatigen Fortbildung geschickt worden, während sie weiter ihre vollen Bezüge von monatlich 7566 Euro erhielt.

Kaputtnik 2

In Hessen wurde jahrelang ein Radweg geplant, was allein für die Planung 1,5 Millionen Euro verschlang. Der Radweg selbst aber wurde nie gebaut wegen der Asbestbelastung des Bodens.

Kaputtnik 2

In Baden-Württemberg wurde kritisiert, dass dort Tunnel für Frösche eingerichtet worden sind. Hier fragt sich der Steuerzahlerbund, ob diese überhaupt ausreichend von den Tieren genutzt würden.

Kaputtnik 2

Hamburg wiederum hatte eine Holzhütte als Toilette für Obdachlose erbauen lassen – und letztlich wieder abreißen lassen, weil sie einfach nicht genutzt wurde.

Kaputtnik 2

Der Bundeswehr-Schwimmkran „Hiev“ wurde an der deutschen Ostseeküste für 13 Millionen Euro saniert, um dann Ende 2013 stillgelegt zu werden, weil seine Leistungen nicht mehr benötigt würden.

Kaputtnik 2

An der Uni Flensburg sind bei einem Dach zunächst Baumängel erst gar nicht erkannt worden, und schließlich habe es lange gedauert, bis das Problem überhaupt angegangen worden sei. Erledigt hat es letztlich ein Orkan, der das Dach einfach vom Gebäude riss. Schaden: 2,5 Millionen Euro.

Kaputtnik 2

Einen Schaden stellte der Bund der Steuerzahler auch bei drei Holzstegen in Schleswig fest. Für 535.000 Euro waren die Stege für die Landesgartenschau gebaut worden. Doch nach fünf Jahren waren sie bereits marode.

Bestechungsgeld 3

Dass Geld nicht nur bei Bau- sondern auch bei Forschungsprojekten verschwendet wird, bemängelt der Bund der Steuerzahler ebenfalls Jahr für Jahr in seinem Schwarzbuch. Diesmal trifft es etwa das Bundesforschungsministerium mit einem Projekt für roten Apfelsaft. Damit Kunden auch solchen kaufen können, habe eine Forschungsanstalt 270.000 Euro erhalten.

Kaputtnik 2

Doch nicht nur Bund und Länder bekommen im Schwarzbuch ihr Fett weg, sondern auch die Bürokratie der Europäischen Union. So sollen EU-Öko-Labels nur wassersparende Toiletten erhalten, die mit maximal fünf Litern Wasser pro Spülung auskommen. Also hat eine Arbeitsgruppe der EU-Kommission zwei Jahre lang für 89.300 Euro die Toilettengewohnheiten erforscht.    mains-05

Fahrbahnschwellen als Kopfsteinpflaster sollen im Berliner Ortsteil Moabit in zwei Straßen den Verkehr beruhigen. Schließlich gilt dort Tempo 30. Doch die Schwellen sind so niedrig, dass der Autofahrer sie kaum bemerkt. Andere sind so schmal, dass die Autos gar nicht erst drüber fahren müssen. Rund 81.500 Euro gab Berlin dafür aus. Nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes hätten für diese Summe 1800 Schlaglöcher gestopft werden können.

Kaputtnik 2

Völklingen liegt 600 Kilometer von der Nordsee entfernt im Saarland. Ein Tochterunternehmen der Stadt fand es trotzdem eine gute Idee, dort fernab der Küste eine Zuchtanlage für Meeresfische zu errichten. Der Plan ging jedoch nicht auf: „Seit Projektbeginn hat die Meeresfischzucht Völklingen GmbH nur Verluste erwirtschaftet“, heiß es im Schwarzbuch. Rund 15 bis 20 Millionen Euro seien investiert worden. Zwar werde seit dem Frühjahr erstmals Fisch verkauft, allerdings blieben die Zahlen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Kaputtnik 2

Das Bundesjustizministerium lasse Gesetzentwürfe von Sprachwissenschaftlern überarbeiten – für jährlich 650.000 Euro. Der Steuerzahlerbund moniert, dass nie objektiv kontrolliert worden sei, ob das Projekt etwas bewirkt.

ds-geldscheine

Das Tropenhaus im Volkspark Potsdam mit seinen 20.000 Pflanzen sollte eine Attraktion werden. Doch statt eines Besuchermagneten wurde aus dem Tropenhaus ein Millionengrab. Knapp 1,4 Millionen Euro muss die Stadt jedes Jahr zuschießen. Einfach zumachen geht aber nicht, so der Steuerzahlerbund. Denn um entsprechende Fördergelder einstreichen zu können, ging die Stadt eine Nutzungsbindung bis 2017 ein.

Kaputtnik 2

Für mehr als 240.000 Euro baute die Stadt Köln Aussichtsplattformen und –türme im Rahmen des Strukturprogramms „Regionale 2010“. Eine unnütze Ausgabe, findet der Bund der Steuerzahler: „Die mühsam inszenierten Aussichten sind bei näherem Hinsehen gar keine.“ So wurde für 90.000 Euro ein rund neun Meter hoher Aussichtsturm mit dem Namen „Domblick“ errichtet. Die Sicht von oben ist jedoch die gleiche wie vom Boden: Felder, Bäume und am Horizont der Dom. Wenig sinnvoll findet der Steuerzahlerbund auch den Aussichtspunkt „Felderblick“. Dabei handelt es sich um einen 80 Zentimeter hohen Sockel – 13.500 Euro teuer -, der in alle Richtungen Acker und Wiesen zeigt.     mains-05

Nicht nur bei ihren Rüstungsprojekten verschätzt sich die Bundeswehr mit den Kosten. Auch der Bau der ersten Bundeswehr-Krippe an der Bundeswehr-Uni in Neubiberg bei München – von Ministerin Ursula von der Leyen medienwirksam angekündigt – geriet deutlich teurer als gedacht. Die Kosten betrugen am Ende 2,45 Millionen Euro. Ursprünglich waren 1,78 Millionen Euro veranschlagt – eine Steigerung von 40 Prozent. Rund 68.000 Euro kostet damit ein Kitaplatz. Im Bundesdurchschnitt liegen die Kosten bei 36.000 Euro. Und auch die Betriebskosten fallen deutlich höher aus als üblich, schreibt der Steuerzahlerbund. Die Prognose liege 30 Prozent über dem Durchschnitt.

Kaputtnik 2

Die sächsische Stadt Radebeul hält 100 Prozent am Weingut Hoflößnitz. Es ist das älteste nahezu durchgängig betriebene Weingut in Sachsen. Jährlich fließen 230.000 Euro aus der Stadtkasse in eine gemeinnützige Trägerstiftung. Bis 2015 kommen noch 1,75 Millionen Euro für die Sanierung der Gebäude hinzu. Im vergangenen Jahr machte das Weingut auch noch einen Verlust von 90.000 Euro.

Bestechungsgeld 2

500 000 Euro für eine Konferenz übers Zufußgehen. Für eine Fachkonferenz über das Gehen (Titel: „Walk 21“) wurde mehr als eine halbe Million Euro ausgegeben, obwohl dort Selbstverständlichkeiten wie diese herausgekommen seien: „“Walk 21″ hat deutlich gemacht, wie wichtig körperliche Aktivität für die persönliche Gesundheit ist.“

Kaputtnik 2

Als die Landtags- und Kommunalwahlen in München anstanden, verschickte die Stadt Wahl-Einladungen. In jedem der Info-Briefe wurde darauf hingewiesen, dass der Zugang zu den Wahllokal „barrierefrei“ ist. Bei tatsächlich nicht barrierefreien Wahllokalen fehlte allerdings der Hinweis, dass sie eben „nicht barrierefrei“ sind. Also erhielten alle Wählerinnen und Wähler, die einem „nicht barrierefreien“ Wahllokal zugeordnet waren eine neue Einladung mit dem Zusatz, dass ihr Wahllokal „nicht barrierefrei“ ist. Kosten für den Extra-Info-Brief: 132 000 Euro.

Kaputtnik 2

Die Feuerwehr aus Mühldorf hat kurzer Hand ein 20 Jahre altes Einsatzfahrzeug an eine Privatperson verscherbelt. Müde 1700 Euro bekamen die Feuerwehrler für das Fahrzeug. Der Bund der Steuerzahler intervenierte und ließ das Einsatzfahrzeug vom TÜV schätzen. Und siehe da: Das Fahrzeug wurde rückabgewickelt und für satte 19 300 Euro verkauft.

Kaputtnik 2

Das saß das Geld ganz schön locker, beim Ex-Landrat aus Miesbach. Die protzige Geburtstagsfeier des ehemaligen Landrats Jakob Kreidl führt der Bund der Steuerzahler ebenfalls in seinem „Schwarzbuch“. Ein Fest für rund 120 000 Euro – wovon 33 200 Euro der Landkreis bezahlte und 78 800 Euro die Kreissparkasse, deren Verwaltungsratvorsitzender der Landrat seinerzeit war.

Kaputtnik 2

Ursprünglich sollte der der Neubau des Feuerwehrgeräte­hauses in Viechtach gut drei Millionen Euro kosten. Auch aufgrund von zusätzlichen behördlichen Auflagen und weiteren geforderten Maßnahmen war man ein halbes Jahr später bei einer Kostenberechnung von 4,8 Millionen Euro angelangt. Inzwischen ist mit Gesamtkosten von 5,1 bis 5,4 Millionen Euro für das neue Gerätehaus zu rechnen.   mains-05

Scharf kritisiert wird auch der Kauf der Ahrtherme durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Stadt hatte die Badelandschaft im Sommer übernommen, obwohl die Anlage stark sanierungsbedürftig ist und mehr als 20 Jahre lang nur Verluste eingefahren hatte. Die Therme ist nach Ansicht des Steuerzahlerbunds ein „finanzieller Alptraum“ für die Stadt, für den die Steuerzahler mit rund elf Millionen Euro einstehen müssten. Allein für Zins und Tilgung des angepeilten Kredits mit einer Laufzeit von 25 Jahren würden voraussichtlich 715.000 Euro im Jahr fällig.

Kaputtnik 2

Nach Meinung der Steuerzahlerbunds ist auch die 2012 gegründete Energieagentur des Landes Rheinland-Pfalz überflüssig. Sie koste sieben Millionen Euro im Jahr, leiste aber nur wenig, was nicht andere bereits täten. Der Verband kritisiert sie daher als „teure Imagepflege“. Das Geld wäre besser in konkrete, regenerative Energieprojekte angelegt. Für solche Projekte stelle das Land in diesem Jahr aber nur 3,7 Millionen Euro bereit.

Kaputtnik 2

Beim Flughafen Hahn geht es um die jüngste Entwicklung in dem Fall, der schon einmal im Schwarzbuch auftauchte: Zwei Kredite über fünf Millionen Euro waren an die Fluglinie Air Cargo Germany gegangen, die später Insolvenz anmeldete. Der Flughafen Hahn, einer der Kreditgeber und größtenteils in Landeshand, hatte laut Steuerzahlerbund vorher keine eigene Bonitätsprüfung vorgenommen. Außerdem habe es keine Sicherheiten und Bürgschaften gegeben. Das Geld dürfte verloren sein.

Geldverschwendung

 Den BLB NRW bezeichnet der Steuerzahlerbund als „Geldvernichtungsmaschine“. Als jüngster Sündenfall wird die Kostenexplosion beim Bau der Fachhochschule Bielefeld aufgelistet. Diese sind von 161 Millionen auf vorläufig 260 Millionen Euro angestiegen. Zudem wurden fragwürdige Förderprogramme wie die „Regionale 2010“ kritisiert.

Kaputtnik 2

Das OP-Zentrum der Uniklinik Düsseldorf hat es schon im vergangenen Jahr ins Schwarzbuch geschafft und ist dort nun wieder zu finden. Mindestens 80 Millionen Euro mehr als geplant habe dieses verschlungen angesichts von Baukostenüberschreitung, Bauzeitverzögerung und verspäteter Inbetriebnahme.

Kaputtnik 2

Zu verbuchen „als teures Lehrgeld“, so der Bund der Steuerzahler, sei der Lärmschutz-Tunnel auf der A 1 in Köln. Dieser hat 200 Millionen Euro gekostet. „Fraglich ist, ob es wirklich keine Alternative gegeben hätte. Selbst das Land konstatiert, dass es den Tunnel so nicht noch einmal bauen würde“, schreibt der Bund der Steuerzahler.     mains-05

Deutsches Fußballmuseum Dortmund  –  Auch hier kritisiert der Bund der Steuerzahler, dass das Museum teurer als geplant wird. Die Start Dortmund und der Deutsche Fußballbund (DFB) müssten jeweils 250.000 Euro mehr zahlen, weil sich durch die Insolvenz des Bauunternehmens die Eröffnung verzögere.

Kaputtnik 2

„In Wuppertal darf die Stadtentwicklung anscheinend kosten, was sie will“, heißt es beim Bund der Steuerzahler. Kritisiert wird, dass der Umbau des Döppersbergs bislang um 35 Millionen Euro teurer geworden sei als geplant. Das ursprüngliche Versprechen, Mehrkosten über Einsparungen an anderer Stelle aufzufangen, gelte nicht mehr.

Bestechungsgeld 2

Der kommunale Zweckverband „Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen“ (KISA) ist der zweite sächsische Steuerverschwender, der im Schwarzbuch aufgeführt wird. Er steckt ebenfalls in den roten Zahlen. Allerdings  ist dort mittlerweile ein Fehlbetrag von mehr als fünf Millionen Euro aufgelaufen. Der Zweckverband unterstützt eigenen Angaben zufolge mehr als 700 Kommunen im Bereich der Hard- und Softwarebeschaffung und bietet Beratungsleistungen an. Missmanagement und Fehleinschätzungen sollen ihn nun laut Schwarzbuch in die Krise geführt haben. Das vorhandene Risikomanagementsystem funktionierte nicht, notwendige Preisanpassungen wurden seit 2009 nicht vorgenommen. Ob diese Fehlentwicklungen aufgrund politischer Einflussnahme der Mitglieder zustande kamen oder ausschließlich das Management zu verantworten hat, ist unklar. Inzwischen wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, das derzeit umgesetzt wird. Geschäftsstellen werden geschlossen, Personal wird eingespart. Der Fehlbetrag soll über Sonderumlagen der Mitglieder gedeckt werden soll. Mehr als ein Dutzend Gemeinden, darunter die Stadt Chemnitz, haben bereits einen Antrag auf Austritt aus dem Verband gestellt.

Kaputtnik 2

In Bamberg stiegen die Kosten für den Bau der Löwenbrücke von geplanten elf auf rund 17,7 Millionen Euro. Der Grund waren Streitigkeiten zwischen der Stadt Bamberg und den beauftragten Bauunternehmen über die Beseitigung von Mängeln und Mehrkosten nach Fertigstellung der Brücke. Dabei ging es unter anderem um die Kosten für eine Einhausung der Brücke, um auch im Winter weiterarbeiten zu können. Nachdem die Stadt sich geweigert hatte, die Schlussrate an die Bauunternehmen zu zahlen, klagten diese den Restbetrag vor Gericht ein. Der Streit endete mit einem Vergleich.

Kaputtnik 2

Die 5.000-Einwohner-Gemeinde Röthlein (Lkr. Schweinfurt) schuf für rund 77.000 Euro insgesamt 22 Pflanzbeete mit je gerade mal sechs Quadratmetern. Diese wurden dann mit Stauden bepflanzt und mit Granitsteinen eingefasst. Dem Bund der Steuerzahler erschien diese Pflegemaßnahme unverhältnismäßig teuer. Röthleins Bürgermeister Albrecht Hofmann bezeichnete diesen Eintrag in das Schwarzbuch auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks als „lächerlich“: Immerhin seien dabei auch Bürgersteige abgesenkt worden.   mains-05

In Tutzing am Starnberger See kostete ein gut ein Kilometer langer Radweg statt 465 000 Euro am Ende mehr als 1,1 Millionen Euro – weil der Boden dort erst aufwendig stabilisiert werden musste.

Kaputtnik 2

Der Bund der Steuerzahler kritisiert besonders die Planung und Umsetzung für den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17. Eine Alternative zu dem 50-Millionen-Euro teuren Ausbau der D-Linie sei nie ernsthaft geprüft worden: Die oberirdische Strecke würde demnach bereits am Steintor enden, wo es genügend Umsteigemöglichkeiten gibt. „Die politisch Verantwortlichen in der Region Hannover stellen sich aber stur und klammern sich an ihr teures Prestigeprojekt“, kritisiert der Steuerzahlerbund.

Kaputtnik 2

Auf der Liste der galoppierenden Kosten ist die neue U-Bahn „Werhahnlinie“ in Düsseldorf. Die Baukosten haben sich laut dem Bund der Steuerzahler um knapp 30 Prozent gesteigert und liegen jetzt bei 829 Millionen Euro. Mindestens.

ds-geldscheine

Im Innenhafen der Hafenstadt Duisburg befindet sich ein weiteres Ärgernis der Steuergeldbeschützer: Für knapp 12 Millionen Euro wurde ein Hafenbecken saniert und mit einer Promenade versehen. Nur nutzen kann es keiner, die Promenade bleibt gesperrt.

Kaputtnik 2

Das historische Rathaus in Mülheim an der Ruhr wurde umfangreich saniert, was nicht ohne Mehrkosten vor sich ging. Um zwölf Millionen Euro stiegen die Aufwendungen.

Kaputtnik 2

Im Rathaus Meschede wird gearbeitet, beraten und entschieden. Im alten Arbeitsamt der Stadt nicht mehr, schon seit 13 Jahren steht es leer. Geheizt wurde es trotzdem, für 42.000 Euro pro Jahr.   mains-05

Sie dürfen jetzt selber darüber nachdenken, wie viele dieser Steuerverschwendungen auf völlig behördliche Inkompetenz oder auf dem Prinzip beruhen: Verschaff mir öffentliche Gelder und ich beteilige dich am Profit …

Kaputtnik 2

Wo in Deutschland Steuergeld verschwendet wird

270.000 Euro für Forschung über roten Apfelsaft

Dafür verprassen Politiker und sogenannte „Volksvertreter“ unser Steuergeld

Ungenau, überdimensioniert, verschwenderisch

Das Schwarzbuch der verschwendeten Millionen

Hamburg verschleuderte viele Millionen Euro

Zu teure Toiletten-Forschung und unsinnige Fischzucht

So verschwenden unsere Städte, Land und Bund die Steuermillionen

Kostensteigerungen bei öffentlichen Bauprojekten, überflüssige Forschungsprojekte, ungenutzte Bauten – auch in diesem Jahr hat der Bund der Steuerzahler wieder jede Menge Beispiele für Steuerverschwendung in Deutschland gefunden. Und manche Beispiele muten regelrecht kurios an.

Mehr als 100 exemplarische Fälle auf allen staatlichen Ebenen und in allen Bundesländern hat der Bund der Steuerzahler in seinem „Schwarzbuch 2014“ aufgelistet. Und so konstatiert der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel: „Deutschland hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgaben- und Verschwendungsproblem.“ Auch NRW ist in diesem Jahr reichlich vertreten mit immerhin 16 Beispielen, bei denen nach Einschätzung des Bundes der Steuerzahler Steuergeld verschwendet wurde. Vieles davon sind bekannte Beispiele, die es auch schon in vergangenen Jahren ins Schwarzbuch geschafft haben. Dazu gehört etwa das OP-Zentrum an der Uniklinik Düsseldorf oder auch die Kameraschienenbahn im Duisburger Sportpark. Doch auch manch Neues ist zu finden, wie etwa der geplante Bau einer siebten Brücke über den Kittelbach in Düsseldorf, die aber eigentlich niemand nutzen wird, wie die 6 anderen Brücken auch. Hinzu kommen jede Menge öffentliche Bauprojekte, die wesentlich teurer geworden sind als ursprünglich angesetzt. Dazu gehört auch das Düsseldorfer OP-Zentrum. Aber diese Objekte werden, wenn sie denn endlich einmal in Betrieb gegangen sind, zumindest genutzt. Bei anderen Bauprojekten sieht das schon ganz anders aus, wie der Bund der Steuerzahler an vielen anderen Stellen zeigt.

Geldverschwendung

siehe   http://www.focus.de/finanzen/steuern/schwarzbuch-prangert-an-lurchtunnel-aussichtstuerme-morsche-stege-dafuer-verschwenden-politiker-unsere-steuergelder_id_4185450.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/schwarzbuch-des-steuerzahlerbundes-270000-euro-fuer-forschung-ueber-roten-apfelsaft-aid-1.4578942

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schwarzbuch-vom-bund-der-steuerzahler-so-werden-steuergelder-in-muenchen-verschwendet.fa65fddf-2438-4dd6-aa55-88fce54aa65c.html

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/steuerverschwendung-in-rheinland-pfalz-ungenau-ueberdimensioniert-verschwenderisch/-/id=1682/nid=1682/did=14299010/1aas8h2/

http://www.ndr.de/nachrichten/Verschwendete-Steuern-Die-Faelle-im-Norden,steuern244.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/948385.das-schwarzbuch-der-verschwendeten-millionen.html

http://www.mdr.de/nachrichten/schwarzbuch-sachsen100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

siehe auch Video       http://www.stern.de/video/video-steuerschwendung-zusammengefasst-2143668.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article133010590/Ein-schoener-Luxus-Kroetenzaun-fuers-Steuergeld.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schwarzbuch-vom-bund-der-steuerzahler-berlin-verschwendet-fleissig-mit/10803472.html

http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/schwarzbuch-steuerverschwendung-franken-100.html

http://presse-augsburg.de/presse/die-oeffentliche-verschwendung-schwarzbuch-2014-veroeffentlicht/

http://www.abendblatt.de/region/article133009670/Steuerzahlerbund-pragnert-Luxus-Klo-ohne-Standort-an.html

http://www.infranken.de/regional/bamberg/Steuerzahlerbund-Hier-wurden-in-Franken-Geld-verschwendet;art212,830234

http://www.shz.de/hamburg/meldungen/schwarzbuch-hamburg-verschleudert-millionen-id7874606.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/geldverschwendung-berliner-faelle-im-schwarzbuch-der-steuerzahler,10809148,28669848.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/steuerzahler-steuerzahlerbund-verschwendung-schwarzbuch

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Der-Steuerzahlerbund-kritisiert-in-seinem-Schwarzbuch-die-D-Linie-und-Toilette

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schwarzbuch-2013-steuerzahlerbund-prangert-wieder-verschwendung-an-a-995776.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bund-der-steuerzahler-listet-steuergeldverschwendungen-auf-13193843.html

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article133006425/Sieben-Berliner-Faelle-im-Schwarzbuch-der-Steuerzahler.html

http://www.fr-online.de/newsticker/schwarzbuch-des-steuerzahlerbundes–hamburg-verschleudert-millionen,26577320,28668470.html

http://www.dnn-online.de/radebeul/web/regional/wirtschaft/detail/-/specific/Bund-der-Steuerzahler-greift-im-Schwarzbuch-2014-DNN-Enthuellung-auf-23987073

http://www.derwesten.de/region/sinnlose-plattform-siebte-bachbruecke-verschwendung-in-nrw-id9907521.html

Kaputtnik 2

 

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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