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Das ist das Jahr der Schweine …

Veröffentlicht am

… und dieses Jahr ist lang. Er zieht durch unsre Städte, dieser Schweinegestank …  (Zitat: Franz Josef Degenhard)

Kaputtnik weiß 

Man sagt so allgemein, Politik sei das unmoralischste, dreckigste, heuchlerischste, verlogenste und korrupteste Geschäft, das überhaupt in der sogenannten „menschlichen Gesellschaft“ vorstellbar ist, verachtenswerter und hassenswerter sogar als der Handel mit Kinderpornografie. Und in der Tat rangiert das Ansehen unserer egomanisch orientierten sogenannten „Volksvertreter“ nur noch mit geringem Abstand zu den pädophilen Kinderfickern aus der Mitte unserer Gesellschaft und der beiden großen heiligen Kirchen. Das ist nicht verwunderlich, denn diese fragwürdige Spezies Mensch, die in unseren Parlamenten inmitten der selbstgeschaffenen Parteiendiktatur sitzt, vertritt seit Jahrzehnten vor allem die eigenen, macht- und geldorientierten Interessen, spuckt voller Geringschätzung auf das Grundgesetz und sorgt trotz angeblich wechselseitig konkurrierender Parteien füreinander wie eineiige Mehrlinge, wie Ratten, die einander nicht den gestohlenen Käse wegfressen. Sie behaupten frech, sie unterschieden sich gewaltig voneinander, verfolgten gänzlich andere Interessen und wollten jeweils den „Volkswillen“ stärker ausgeprägt in ihre verlogenen Parlamente bringen. Die Älteren unter den Lesern/innen meines Blogs kennen das sicher noch, die Distanzierung von den etablierten Parteien aus UNION und der ehemaligen Volkspartei SPD. Früher zählte noch diese Interessengemeinschaft dieses imaginären Mittelstands dazu, wo immer der auch beheimatet war und welchen politischen Einfluss er haben mochte, aber die Jüngeren aus unserer Gesellschaft wissen schon fast nicht mehr, was FDP überhaupt bedeutet, denn aus den Parlamenten sind sie weitgehend verschwunden – und keiner vermisst sie so wirklich. Andere haben ihren Platz eingenommen und vertreten mittlerweile eben genau diese Besserverdienenden, die sich namentlich so schwer benennen lassen und die nichts mit dem viel zitierten kleinen Mann gemein haben, den Mindestlohnjobbern, den Rentnern/innen mit ihrer kümmerlichen Hungerrente und schon gar nicht die Millionen Hartz4 Bezieher, die auf dieses Geld angewiesen sind, weil der Lohn ihrer zermürbenden Arbeit nicht einmal für eine anständige Beerdigung ausreicht, geschweige denn zum Leben und Ernähren einer Familie. Unsere Parlamentarier waren mal anders, haben große Versprechen gemacht und Erwartungen geweckt, die sie niemals zu erfüllen gedachten, als sie endlich an den öffentlichen Geldtöpfen saßen und ihre Zukunft gesichert war.

Habe selbst auch mal ein paar Jahre daran gedacht, in die Politik zu gehen, in den Landtag gewählt zu werden, vielleicht sogar in den Bundestag. Mit 2 – 3 Legislaturperioden auf einer Hinterbank ohne fundamentales Engagement, wie die meisten unserer sogenannten „Volksvertreter“, und ich könnte jetzt von einer guten fetten Rente leben. Aber leider fehlt mir das Gen der Verschlagenheit und Skrupellosigkeit, ich brachte es einfach nicht fertig so berechnend und kaltherzig zu werden.

Die kleinen Parteien, selbst die außerhalb unserer Parlamente, unterscheiden sich nur in den Anfangsjahren, manchmal sogar nur in den Anfangsmonaten, von den etablierten Parteien, lernen meistens ziemlich schnell wie man mit gut klingenden Worten nichts sagt und Versprechen und Unterschiede herausstellt, die in Wirklichkeit nicht existieren. Wer als „Volksvertreter“abkassieren will, muss vor allem korrupt und verlogen sein, wie das typische Bild unserer Spitzenpolitiker, die kleine Kinder auf den Arm nehmen und sich mit ihnen fotografieren lassen, aber im Wegdrehen ihnen nicht nur ihre Bonbons, sondern auch ihre Zukunft klauen.

Die AfD, der ich nie vertraut habe und die ich niemals wählen würde, ist schon nach sehr kurzer Zeit im übel stinkenden Intrigensumpf der politischen Schweinehunde angekommen.

SchweinGaehnen

Das AfD-Drama geht weiter

Fraktion wirft Stefan Hein raus 

Er soll Partei-Interna verraten haben

Brandenburgs AfD-Fraktion schließt Abgeordneten aus

Nach dem Skandal ist immer auch vor dem Skandal

AfD verliert einen Sitz im Brandenburgischen Parlament 

Der Intrigenkrieg in der AfD geht unvermindert weiter

Erst wollte der frisch gewählte Abgeordnete Stefan Hein die Fraktion der AfD im Potsdamer Landtag freiwillig verlassen. Dann sah er sich als kleineres Übel. Jetzt setzen ihm seine Parteifreunde den Stuhl vor die Tür.

Die brandenburgische AfD-Fraktion hat den Abgeordneten Stefan Hein ausgeschlossen. Es ist der dritte Akt in einem Stück, dessen Ende bislang noch nicht absehbar ist. Hein hatte dem „Spiegel“ eine Mail geschickt, in der er behauptete, im Umfeld des brandenburgischen AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland würden Informationen über Fraktionsmitglieder gesammelt. Ziel der Aktion sei es, missliebige Abgeordnete vom rechten Rand der Partei aus dem Parlament zu drängen. Ein paar Tage, nachdem der „Spiegel“ die Geschichte gebracht hatte, räumte Hein ein, dass er die Quelle für den Bericht war. Gauland, der mit Heins Mutter liiert ist, habe von der ganzen Sache nichts gewusst. Als Konsequenz kündigte Hein an, sein Landtagsmandat niederzulegen.

Akt zwei begann, als bekanntwurde, dass der Nachrücker für Hein, Jan-Ulrich Weiß, bei Facebook eine antisemitische Karikatur gepostet hatte. Die AfD stand nun vor der einzigartigen Situation, einen Nachrücker noch vor seinem Einzug ins Parlament aus der Fraktion auszuschließen; auch aus der Partei soll er geworfen werden. Dann allerdings änderte Hein seine Meinung: Er will sein Mandat nun doch annehmen, um Weiß zu verhindern. Gauland betonte bereits Ende September, dass dieses Vorgehen mit ihm nicht abgesprochen sei: „Wir bleiben bei der von Fraktion und Landesvorstand beschlossenen Linie: Stefan Hein ist aufgefordert, sein Mandat abzulehnen. Auch von Jan-Ulrich Weiß haben wir den Mandatsverzicht gefordert.“ Medien hatten spekuliert, dass Hein seinem Stiefvater Zeit verschaffen wolle: Wenn die AfD Weiß ausschließt, käme er nicht mehr als Nachrücker infrage. Gauland bestreitet allerdings, dass es solche Überlegungen gebe: „Bei uns wird nicht getrickst! Wir spielen mit offenen Karten.“

siehe   http://www.n-tv.de/politik/Fraktion-wirft-Stefan-Hein-raus-article13729611.html

siehe auch Video       http://www.focus.de/politik/deutschland/partei-interna-verraten-afd-fraktion-schliesst-abgeordneten-aus_id_4183547.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/948239.afd-fraktion-schliesst-abgeordneten-aus.html

http://www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/AfD-schliesst-Hein-aus-Fraktion-aus-zieht-als-Fraktionsloser-ein.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zank-in-brandenburgs-afd-der-interne-streit-der-partei-schwelt-weiter/10793098.html

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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