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Mögen Sie sinnlich erotische Lyrik?

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Mögen Sie sinnlich erotische Lyrik?

007

Liebesfieber

Über der sanften Wölbung
schweben ungeduldig Finger
hauchfeine Muskeln zittern
sich entgegen
still brennt die Taillenflanke
vor wilder Gier
Schamgefühl
erstickt in Atemlust

Venushügel
warmweiche Blüte
in tiefer Senke
Haare flatterflimmern
das Blut singt
Lustgebete
feuchte Lippen
liebkosen eine Brust
die Wölbung hebt sich
macht ihr Geheimnis offenbar
im schweren Duft
Wellentanz im Beugedelta
feucht schimmert Muschelglanz

 

(c)    Hans B.

008a

… oder vielleicht lieber sinnliche surrealistische Fotomontagen?

Blaue Stunde 1

die Liebenden 3

Die Kriegerin 1

… oder lesen und hören Sie lieber zeitkritische politische Lyrik?

 

Islam ist Frieden

In brandglühenden Nächten
im Schatten
zerbombter Ruinen
gezeugt
als der Tod
über den Menschen
wahllos
seine Sichel schwingt

Endlich geboren
erster Lebensschrei
verbündet
im letzten Atemhauch
des Kriegers
Greises
Kindes

Gesäugt und genährt
mit dem Blut
schuldfreier Mütter
und schuldiger Mörder
von allen Fronten
Ungewisser Verlauf
wie die Zukunft
die nie geschieht
unversprochen bleibt

Vegetierend
aus Bombentrichtern
Geschichten vom Heldenmut
der Märtyrer
abgefüllt und verklärt
in Gedärmen
aus zerfetzten Leibern
abgeschlachteter Feinde
unschuldige Spiele
nie gekannt

Aufgewachsen
zwischen den Suren
der Hassbibel
um endlich zu zeugen
neue Kinder des Krieges

©  Hans B.

… oder würden Sie sich gerne grandiose, schier endlose Bildergalerien ansehen, Ölmalerei, Fotografik, Buchcover, politische Plakate, oder vielleicht auch eine amüsante Liebesgeschichte lesen, eine ätzend boshafte Satire, einen Romanauszug,  u.v.a.?

 

Dann sollten Sie vielleicht einmal eine ganz andere Seite von mir kennenlernen, auf meiner Künstler-Homepage

Neues Banner für HP

http://www.brakhage.info/        

oder       

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/navigation.html  

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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