RSS-Feed

Wir müssen uns mehr und kritisch mit dem Islam befassen

Veröffentlicht am
Wir müssen uns mehr und kritisch mit dem Islam befassen

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

Boko Haram Faschisten 8

Koran Buch - Zitat Atatürk

Wir müssen uns mehr und kritisch mit dem Islam befassen

Die IS-Terroristen tragen das islamische Glaubensbekenntnis in ihrem Logo. Jeder Moslem müsste sich gegen diese Anmaßung verwehren.

Widerwärtig, menschenverachtend, barbarisch, abscheulich: Die Reaktionen westlicher Politiker auf die Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines sprachen die Sprache des Entsetzens, und das ist verständlich. Und sie waren, das ist jetzt nicht im mindesten kritisch gemeint, voraussehbar. Höchstens die Erklärung von Premier David Cameron, der Mord sei ein „Akt des absolut Bösen“, ließ kurz grübeln: Was ist das absolut Böse? Kleist hat sich das einst gefragt und geantwortet: ,,Tausendfältig verknüpft und verschlungen sind die Dinge der Welt, jede Handlung ist die Mutter von Millionen anderen, und oft die schlechteste erzeugt die besten.“

Genau eine solche Relativierung wäre jetzt fehl am Platz, genauso wie ein Versuch des Westens, eine Mitschuld an den IS-Gräueln bei sich zu suchen. Nein, nicht zu viel und nicht zu wenig Einmischung des Westens sind schuld an ihnen; weder der Kapitalismus ist – wie vielleicht manche Linken glauben – dafür verantwortlich zu machen noch der Verfall der Werte – wie manche Rechten argwöhnen mögen. Doch wirklich interessant sind jetzt nicht die verbalen Reaktionen von westlichen Politikern, seien sie christlich, jüdisch, agnostisch oder atheistisch. Interessant sind Reaktionen von Vertretern des Islam. Besser gesagt: Sie wären interessant. Eine Flut an Distanzierungen wäre zu erwarten und angebracht, hoffentlich kommt sie noch. Nicht weil die Moslems irgendeine Art von Kollektivschuld träfe, das zu postulieren wäre absurd. Sondern weil sich die IS-Verbrecher auf denselben Propheten berufen, den sie hochhalten, weil sie sich auf dasselbe heilige Buch stützen wie alle friedlichen Moslems.

Wie nötig solche Distanzierungen sind oder wären, illustriert die Debatte über ein Verbot von IS-Symbolen, das die österreichische Regierung plant. Ein solches Verbot wird schwer zu administrieren sein. Denn das Logo der Terrororganisation enthält das arabisch geschriebene Glaubensbekenntnis: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet.“ Jeder Moslem müsste sich gegen diesen Missbrauch seiner heiligen Worte wehren. Natürlich, keine Religion ist vor solchem Missbrauch gefeit. Im Namen Jesu sind Gräueltaten begangen worden. Und es ist im Prinzip vorstellbar, dass sich eine Terrororganisation auf Jesusworte wie „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ beruft. Nur würde sich dann ein Chor christlicher Theologen dagegen verwehren und erklären, warum man das nicht so interpretieren kann oder darf. Eine objektive Lektüre des Koran hinterlasse „den Eindruck, dass der Frieden des Islam ein Frieden der Unterwerfung ist“, schrieb der niederländische Schriftsteller Leon de Winter unlängst, der Islam wolle „die Welt entsprechend den Werten eines Warlords aus dem siebten Jahrhundert neu ordnen“. Eine extreme Aussage. Aber sie muss möglich sein, darf nicht als Verhetzung abqualifiziert werden. Man muss darüber diskutieren können; wir wollen islamische Theologen hören, die erklären, dass man den Koran nicht so interpretieren könne oder dürfe. Ja, man muss auch über den Koran lächeln und spotten dürfen, Passagen über das Rösten Ungläubiger in der Hölle u.Ä. werden so vielleicht erträglicher.

Ein großes Problem im Umgang mit der islamischen Theologie ist, dass sich (noch) keine historisch-kritische Methode durchgesetzt hat. Dass der Koran den allermeisten islamischen Theologen als wörtliche Offenbarung Gottes gilt. Das ist in der christlichen Theologie längst anders: Sogar Martin Luther, dem bekanntlich die Bibel sehr wichtig war, warnte davor, sie als „papierenen Papst“ zu sehen. Natürlich kann man keiner anderen Religion vorschreiben, wie sie mit ihrer Schrift umgehen soll, aber es wäre sehr zu hoffen, dass sich liberalere, kritischere Deutungen durchsetzen.

Derzeit sieht es nicht so aus. Es ist jedenfalls keine unverschämte Einmischung in religiöse Angelegenheiten, wenn man islamischen Predigern – auch in Österreich! – genau zuhört, was sie aus dem Koran lesen. Und es wird uns allen nützen, uns mit dem Koran zu befassen. Er wird, ob wir’s wollen oder nicht, unsere Welt und auch die Gesellschaften im Westen immer stärker beeinflussen.

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

siehe      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/3869731/Wir-mussen-uns-mehr-auch-kritisch-mit-dem-Islam-befassen?direct=3869737&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

siehe auch    „Der Islam ist keine Religion“              http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-27.html

und    „Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus“       http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-48.html

und    „Der Islam als parafaschistische Ordnungsmacht“     http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-49.html

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: