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Gibt es real einen radikalen und einen gemäßigten Islam?

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Gibt es real einen radikalen und einen gemäßigten Islam?

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Seit Jahren versuchen uns unsere sogenannten „Volksvertreter“, das sind diese Parlamentarier und Berufspolitiker, die stets und unablässig ihren persönlichen Machtausübungsprozess und die ganz persönliche Bereicherung auf Kosten der Bundesbürger, also des behaupteten Souveräns dieses Staates, dem diese Parlamentarier eigentlich zum allgemeinen Vorteil dienen sollen, seit vielen Jahren versuchen diese offiziellen Staatsrepräsentanten uns zu erzählen, es gäbe durchaus gemäßigte Islamisten und Muslime, ja sogar gemäßigte Taliban-Faschisten, mit denen es sich lohne über eine Befriedung Afghanistans zu sprechen und zu verhandeln.

Was aber zum Teufel ist ein gemäßigter Taliban-Faschist?

Gibt es dann folgerichtig auch gemäßigte Neo-Faschisten / Neo-Nazis?

Ist Beate Zschäpe möglicherweise eine gemäßigte Faschistin und geschieht ihr somit Unrecht durch den Strafprozess? Mir das vorzustellen fällt mir ausgesprochen schwer.

Ist ein gemäßigter Islamfaschist so einer, der nicht 100% streng und rechtgläubige Afghanen oder sogar Ungläubige aus christlichen Ländern nicht foltert und vergewaltigt, wie z.B. weibliche Entwicklungshelfer, die in Gefangenschaft der Taliban Faschisten geraten, – sondern sie ohne viel Federlesens sofort per Kopfschuss ermordet? Das ist zweifellos humaner und damit vielleicht gemäßigter.

Oder ist es ein Islamfaschist der AlKaida, Hamas, Hizbollah, Boko Haram, IS, Taliban, alShabbach Milizen und all der anderen zahllosen islamisch faschistischen Terrororganisationen, der zwar auch ein paar Dutzend andere Menschen, ohnehin nur lebensunwerte Kuffar, umgebracht und abgeschlachtet hat,   ISIS Terroristen 39   aber nicht gleich Hunderte?

Selbst bei intensivem Nachdenken komme ich nicht dahinter, was eventuell ein gemäßigter Islamist sein könnte.

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

Vielleicht ist es ein islamistischer Hassprediger, der zwar als ausländischer Gast und Islamfaschist in bundesdeutschen Moscheen seine Hasstiraden auf Nicht-Muslime loslässt, aber selber nie in konkrete Gräueltaten verwickelt war.   abdul-adhim-kamouss

Ist der hier vielleicht ein gemäßigter islamistischer Gewalttäter?  imagesYM3BZ6O1  Nein, der sicher nicht, aber … vielleicht der hier?   Abu Askar Auch nicht? Was …? Ach so … der ist also nur ein tumber Potenzprotzer, braucht deshalb so ein überdeminsioniertes Messer. Aber der hier war bestimmt ein radikaler Islamist, oder?    gaddafi 14gaddafi 9   Nicht? …kein Islamist? … ach so, nur ein Idiot … und was ist mit dem hier?   Desco Dogg 7Satan 01Desco Dogg 4   … oder dem hier?   Pierre Vogel 3a   …und dem?   Adem Yilmaz 4  Brandgefährlich … alle 3 … also radikale Islamisten … sie müssen was? … liquidiert werden, so schnell wie möglich? Auf keinen Fall gefangen nehmen? … nicht vor Gericht stellen? Ist das denn … erlaubt? Ich sehe schon, es ist ein schwieriges Thema.

Gibt es eigentlich überhaupt bundesdeutsche Moscheen? Schließlich gehören die Moscheen doch den islamischen Gemeinden, also jenen selbsternannten „Herrenmenschen“, den Auserwählten Allahs, den Mitgliedern der Umah, sind also quasi bereits Besitz und Herrschaftsgebiet des Islam, damit außerterritoriales Gebiet, das nicht der deutschen Gesetzgebung unterliegt, – quasi so etwas ähnliches wie eine ausländische Botschaft. Es kann den Islamisten ja nach dem Koran auch nicht weggenommen werden, denn im Koran steht, dass den Gläubigen an Allah und seine Weltherrschaft die ganze Welt gehört und alles, was sich darin befindet, womit sie tun und lassen können, was immer ihnen beliebt. Folgerichtig müsste ich eigentlich entweder meinen Pass vorzeigen, wenn ich am Tag der offenen Tür eine Moschee betrete – oder ich werde sogar persönliches Eigentum, Versklavter, Entrechteter eines islamischen Herrenmenschen.

Kann es dann überhaupt gut sein, den Tag der offenen Moschee zu nutzen und sich einen ganz persönlichen Eindruck zu verschaffen?

Oder ist es sogar gefährlich, weil ich als Mensch meine Individualität und Freiheit aufs Spiel setze?

Der Islam ist kein Spiel, sondern todernst, wobei die besondere Betonung auf Tod liegt.

Wer kann mir die Frage beantworten, ob es einen gemäßigten Islam oder Islamisten überhaupt gibt?

Schon der Begriff „Gemäßigter Islam“ steht ja im krassen Widerspruch zum Koran, – und der ist ja angeblich Gottes Wort, das der Erzengel Gabriel diesem machtversessenen, kriegslüsternen und pädophilen Araberscheich Namens Mohammed eingeflüstert hat – oder präziser: … haben soll. Dem Koran müssen alle Muslime und Islamisten ohne jede Einschränkung gehorchen, – und da ist eine Mäßigung nicht vorgesehen, kein gemäßigter Islam, Islamist,- das sind schließlich „Gotteskrieger“.

Aber ich hatte vor dem Koran noch nie davon gehört, dass ein Gott Krieg gegen die Menschheit führt.

Ich dachte in meiner atheistischen Naivität immer, wir …

Nein, nein, nein, ich muss das präziser formulieren um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, denn ich bin ja schließlich Atheist. Also, ich dachte immer die Gläubigen stehen im Dialog mit Gott  –  aber nicht im offenen Krieg. Habe ich da etwas falsch verstanden?

Bei einem Dialog tauscht man Gedanken aus, sucht Annäherungen und Kompromisse, macht Zugeständnisse und findet letztendlich einen gemeinsamen Nenner in friedlicher Koexistenz. Warum hat dann also Gott angeblich dem Erzengel Gabriel und der wiederum diesem verantwortungslosen Araberscheich Namens Mohamed detaillierte Befehle und Anweisungen zum alltäglichen Leben der Menschen erteilt, die jede noch so unbedeutende Kleinigkeit des Daseins regeln und bei Nichtbefolgung harte Strafen angedroht?

Ist Gott ein sozial beziehungsunfähiger Soziopath, vielleicht sogar ein Psychopath?

Das kann ich einfach nicht glauben.    

Das sind doch wichtige, elementare Fragen, die die gesamte Menschheit betreffen und bewegen  –  und natürlich auch mich, auf die aber niemand konkret antwortet.

Ich aber suche in meinem üblichen Sarkasmus nach Antworten. 

Warum überträgt Gott seine Weisungen und Gebote an die Menschheit über den Hüter des Friedens zwischen Gott und der Menschheit, den Erzengel Gabriel an einen Araberscheich und nur in alt-arabisch?

Ist Gott ein Araber?  

Ist Gott etwa ein niederträchtiger Intrigant, der einen Teil der Menschheit boshaft und arglistig gegen einen anderen Teil der Menschheit ausspielt, so den himmlischen Frieden opfert um einen herrschsüchtigen, machtversessenen Kriegstreiber aus Mekka zur Weltherrschaft zu verhelfen?

Mit wie vielen Millionen Goldbarren hat Mohammed Gott dafür bestochen?

Kann man Gott überhaupt bestechen  –  ist Gott wie die meisten arabischen Menschen korrupt?

Oder ist Gott etwa auf einen heuchlerischen, verlogenen Despoten aus Mekka hereingefallen, hereingelegt und getäuscht worden und hat deswegen diesen Mohammed zu seinem Propheten gemacht?

War Gott zu dieser Zeit vielleicht sturzbetrunken oder mit Marihuana high, wusste gar nicht mehr, was er da anrichtete und konnte den Schaden anschließend nicht mehr rückgängig machen?   

Gott soll ja angeblich allwissend sein, aber vielleicht wusste er in diesem Moment einfach nicht, was sich in dem Glimmstängel an Marihuana befand, den Mohammed mit freundlichem Lächeln an ihn weiterreichte. Vielleicht dachte Gott, dass ist so eine Art Freundschaftzeichen und ahnte nicht, dass er getäuscht werden sollte.    

Und warum verlangt Gott von dem Erzengel Gabriel, dem Hüter des himmlischen Friedens zwischen Gott und der Menschheit, dass der ausgerechnet einen pädophilen Kinderficker zum Mittler zwischen Gott und den Menschen macht, wo doch Jesus die Kinder unter einen besonderen göttlichen Schutz gestellt haben soll?   

Billigt Gott in Wahrheit sexuelle Gewalt und Ausbeutung an Kindern, statt sie vor solchem Unrecht zu schützen?

Folgerichtig müssten dann die weltweit vernetzten Kinderficker, die Pädarasten und Kinderporno-Produzenten, die Kinderpornohändler und die brutalen Kindervergewaltiger in Namen Gottes und des Erzengel Gabriel handeln. Sie müssten also die Super-Islamisten und Super-Christen sein, weil sie sich konsequent an die Worte Gottes halten. Berufen sich dann nicht auch die vatikanischen Kinderficker auf Mohammed und den Erzengel Gabriel und natürlich auf Gott, wenn sie mit sexueller Gewalt über kleine minderjährige Mädchen und Jungen herfallen und sie brutal missbrauchen?     

Es fällt mir wirklich schwer das zu glauben.  

Denn das würde bedeuten, dass sich Gott und die Menschheit im alles vernichtenden menschenverachtenden und seit Jahrhunderten andauernden Krieg befinden. Andererseits steht das in diesem angeblich heiligen Buch mit goldgeprägten Schriftzeichen, mit seinen zahlreichen Hetzformeln und Hasstiraden, die dieser Araberscheich Mohammed als Suren bezeichnete, in denen präzise gefordert wird die Juden, die Christen und alle anderen Ungläubigen zu bekämpfen, sie niederzuwerfen, zu versklaven, zu erschlagen, zu kreuzigen, zu vierteilen, zu ersäufen.

Wie soll ich als ganz normaler  durchschnittlicher Mensch das verstehen und logisch nachvollziehen, dass alle anderen Menschen minderwertige Kreaturen, Sklaven und Lebensunwerte sind, dagegen die Islamisten die von Gott auserwählte „Herrenrasse“, wo sich diese Islamisten doch nicht einmal untereinander friedlich begegnen können, sich hassen, verachten und mörderisch bekämpfen?    

Können das wirklich Anweisungen von Gott sein? Sind das Belege dafür, dass es einen gemäßigten und einen radikalen Islam gibt, dass sich die gesamte Menschheit im Irrtum befindet, weil es gottgewollt ist, dass die Auserwählten, die islamistischen „Herrenmenschen“ die gesamte Menschheit beherrschen und unter ihre Knute zwingen?

Sure 2, 191  Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

Also ich bin kein Islamgelehrter, nur ein Mensch, der mit Religionen nicht viel am Hut hat, aber für mich klingt das nicht gerade nach einem gemäßigten Islam. Und das folgende leider auch nicht:  Sure 5,33  Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden, oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Das klingt für mich eher nach einem Ausschnitt einer dieser typischen Hetzreden von Adolf Hitler im deutschen Reichstag,  –  oder auch nach diesem völlig verblödeten und pöbelnden Preisboxer Pierre Vogel

Pierre Vogel 2        

oder dem mindergebildeten Psychopathen Denis Cuspert aus Berlin Kreuzberg.

Sure 8,12  Da gab dein Herr den Engeln ein: “Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!”

Sure 8,39  Und kämpft gegen sie (die Ungläubigen), bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 8,67  Kein Prophet darf Kriegsgefangene haben (und sie gegen Lösegeld freigeben), solange er nicht (die Gegner überall) im Land vollständig niedergekämpft hat.

Sure 9,29  Kämpft mit eurer ganzen Kraft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen, von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

Sure 98,6 „Siehe die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden und Christen): sie sind die schlechtesten der Geschöpfe, sie sind die Kuffar, die Lebensunwerten, weil sie nicht im Glauben sind.“

Sure 47,4 „Und wenn ihr auf diejenigen trefft, die den Glauben verweigert haben, so gilt das Schlagen der Genicke, bis ihr sie niedergekämpft habt, ihr dann die Fessel fest macht. Wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Kopf, bis ihr ein blutiges Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. Die übrigen legt in Ketten.“

Das kann doch keine Ausgangsbasis für gemäßigten Islamismus sein, – oder verstehe ich da irgendetwas völlig falsch? Im Koran werden diese nummerierten Zeilen ja auch Verse genannt, aber nach Poesie klingt das nun wirklich nicht, nicht einmal nach moderner Lyrik.

    Ehrenmord im Namen des Koran 2 

Will mich da jemand für dumm verkaufen?

Koran Buch - Zitat Atatürk

“Gemäßigter Islam“ ist ein Widerspruch in sich

Raymond Ibrahim: Warum der moderne Westen unfähig ist, den Islam zu verstehen

In einer Zeit, wo der im Namen des Islam verübte Terrorismus grassiert, wird uns am laufenden Band versichert – und das insbesondere durch drei maßgebliche Institutionen, welche eine dominante Rolle bei der Formung der westlichen Denkweise spielen, namentlich die Mainstream-Medien, Hochschulen und Regierung –, dass die Art von Islam, welche „Radikale“, „Dschihadisten“ und so weiter, sich zu eigen machen, nichts mit dem „wahren“ Islam zu tun haben. Der „wahre“ Islam, so wird uns erzählt, ist an sich frei von allem „Bösen“. Schuldig sind die Verrückten, welche ihn für ihre eigene Agenda als Geisel nehmen und instrumentalisieren.

Genauer gesagt wird uns erzählt, dass es einen „gemäßigten“ Islam gäbe und einen „extremistischen“ Islam – der erstere gut und wahr, der von einer Mehrheit der Muslime praktiziert würde, der letztere ein perverser Frevel, der durch eine Minderheit missbräuchlich instrumentalisiert werde.

Aber was bedeuten letztlich diese Adjektive – „gemäßigt“ und „extremistisch“ im islamischen Kontext? Sind beides gleiche und gangbare Alternativen in Bezug darauf, wie der Islam verstanden wird? Sind beide theologisch legitimiert? Diese letzte Frage ist von besonderer Wichtigkeit, da der Islam vor allem anderen ein religiöser Lebensweg ist, der sich nach den Worten eines Gottes (Allah) und seines Propheten (Mohammed) ausrichtet – die Bedeutung dieses Aspekts wird zugegebenermaßen von säkularen Gesellschaften nicht beachtet. Beide Begriffe – „gemäßigt“ und „extremistisch“ beziehen sich auf den „Grad“ oder weniger mathematisch ausgedrückt, den Eifer: wie viel oder in wie weit ein Sache praktiziert oder umgesetzt wird. Wie Webster‘s enzyklopädisches Wörterbuch es ausdrückt, bedeutet „gemäßigt“: „vernünftige Grenzen einhalten“, „extremistisch“ bedeutet: „sehr weit oder übertrieben weit gehen“.

Dann ist es somit eine Frage ob entweder zu wenig oder zu viel getan wird.

Das Problem ist allerdings, dass der Mainstream-Islam auf der Grundlage des Koran und der Hadithen kristallklar einen Lebensweg vorzeichnet – der Erstere enthält angeblich die heiligen Worte Allahs, der Letztere das Beispiel (oder Sunna, deshalb „Sunniten“) des Propheten, der auch als der „perfekteste Mann“ (al-isan al-kamil) gesehen wird. In der Tat werden auf Grundlage dieser beiden Primärquellen und den maßgeblichen islamischen Lehren entsprechend alle menschlichen Handlungen in fünf Kategorien eingeteilt: verbotene Handlungen, Handlungen, von denen abgeraten wird, neutrale Handlungen, empfohlene Handlungen und Handlungen, die Pflicht sind.

Wie soll es vor diesem Hintergrund ein Gläubiger anstellen, zu „mäßigen“ was die Gottheit und ihr Sprecher befohlen haben? Man kann entweder versuchen, die Gebote des Islam zu befolgen oder sie nicht beachten. Alles, was mehr oder weniger ist, ist nicht Islam – ein Wort, welches „Unterwerfung“ bedeutet (unter die Gesetze, oder Scharia, von Allah). Die eigentliche Frage ist somit, was Allah und sein Prophet Muslimen („jene, die sich unterwerfen“) befehlen? Übertreiben „Radikale“ deren Anweisungen? Oder halten gemäßigte Muslime einfach nur „vernünftige Grenzen“ ein – ein Euphemismus für Nachlässigkeit? – wenn es darum geht, deren Gebote auszuführen?

In unserer hoch säkularisierten Zeit, wo uns gesagt wird, dass religiöse Wahrheiten flexibel handhabbar oder einfach nicht vorhanden sind und dass jedwede und alle Interpretationen und Exegesen gültig sind, verliert die alles entscheidende Frage „Was gebietet der Islam?“ jegliche Relevanz.

Deswegen ist der moderne Westen unfähig, den Islam zu verstehen.

Tatsächlich sagte erst kürzlich ein kenianischer Moscheeleiter, dass das Westgate Massaker, bei dem muslimische Bewaffnete 67 Menschen abschlachteten, „war gerechtfertigt. Nach dem Koran, nach der Religion des Islam, war Westgate zu 100 Prozent gerechtfertigt.“ Dann sagte er: „Radikaler Islam ist eine Schöpfung von Leuten, die nicht an den Islam glauben. Wir haben keinen radikalen Islam, wir haben keine Gemäßigten, wir haben keine Extremisten. Islam ist eine Religion, die dem Koran und der Sunna folgt“. Man beachte seine Aussage „Radikaler Islam ist eine Schöpfung von Leuten, die nicht an den Islam glauben.“ Eine klare Bezugnahme auf den Westen, der die Redewendung „Radikaler Islam“ geprägt hat. Ironischer Weise fühlt sich der säkularisierte Westen, der religiöse Wahrheiten in den Bereich „persönlicher Erfahrung“ verweist, qualifiziert, zu entscheiden, was in Bezug auf den Islam „radikal“ ist und was nicht.

Man betrachte folgendes Beispiel: Allah gebietet Muslimen „Kämpft gegen jene unter den Völkern des Buches [Juden und Christen] die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben, und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören [d.h. Islam], bis sie die Jizya entrichten [Tribut] mit bereitwilliger Unterwerfung und als Erniedrigte.“ [Koran 9:29]

Wie kann man diesen Vers in einer anderen Weise interpretieren als nach dem, was er unverhohlen sagt? Worin liegt die Vieldeutigkeit, der Raum für Interpretationen? Natürlich gibt es andere Lehren und Andeutungen im Koran, welche sich notfalls für die feine Kunst der Interpretation oder Idschtihād, anbieten. Die Gebote der Sure 9 Vers 29 im Koran jedoch sind nun wirklich vollkommen offen und direkt.

Tatsächlich handelten Mohammeds Anhänger des 7. Jahrhunderts buchstäblich nach diesem und ähnlichen Versen (z.B. 9:5 [Anm. d. Übers.: deutsche Übersetzung dieses Koranverses siehe hier]), indem sie die ersten muslimischen Eroberungsfeldzüge in Gang setzten, welche zur Unterjochung  von Millionen Christen, Juden und Anderer führten und zur Schaffung einer „muslimischen Welt“. Diese dschihadistische Expansion setzte sich fort bis der Islam vor zwei oder drei Jahrhunderten auf dem Schlachtfeld durch einen wiedererstarkenden Westen geschlagen wurde.

Westliche wissenschaftliche Arbeiten aus der Zeit, bevor das Zeitalter von Relativismus und Political Correctness einsetzte, haben die Bedeutung des Wortes „Dschihad“ nicht missverstanden. Daher erklärt der Eintrag der respektablen „Enzyklopädie des Islam“ (Encyclopaedia of Islam) „Dschihad“ ist die „Ausbreitung des Islam mit Waffengewalt eine religiöse Pflicht für Muslime im Allgemeinen […] der Dschihad muss fortgeführt werden, bis die gesamte Welt unter der Herrschaft des Islam steht […] der Islam müsste vollständig umgearbeitet werden, bevor die Doktrin des Dschihad [Kriegsführung um den Islam zu verbreiten] eliminiert werden könnte. Der Experte für islamisches Recht und U.S. Professor Majid Khadduri (1909-2007), schrieb, nachdem er Dschihad als Kriegsführung definiert hatte, dass „Dschihad … durch alle Rechtsgelehrten, mit fast keiner Ausnahme, als eine kollektive Verpflichtung der gesamten muslimischen Gemeinschaft angesehen wird.“ (Bezüglich des Arguments, dass die Bibel ähnliche Kriegsverse enthält, Juden und Christen jedoch nicht mit dem Ziel unterwegs sind, die Welt zu erobern – daher, warum sagen, dass die Muslime es sind? – siehe „Sind Judentum und Christentum so gewalttätig, wie der Islam?“ [Anm. d. Übersetzers: für eine deutsche Übersetzung siehe hier] für eine detaillierte Aufschlüsselung der Ähnlichkeiten und Unterschiede. Siehe auch „Islamischer Dschihad und die Doktrin der Abrogation“ [Anm. d. Übersetzers: für eine deutsche Übersetzung siehe hier] um zu verstehen, wie die eher toleranten Verse des Koran durch die militanteren aufgehoben wurden, wie beispielsweise durch Sure 9, Vers 29.)

Kurz gesagt, wie kann ein aufrichtiger Muslim – per Definitionem jemand, der sich den Lehren Allahs unterworfen hat – Verse wie 9:29 abmildern? Wie kann er „vernünftige Grenzen einhalten“ angesichts dieser eindeutigen Befehle, Nicht-Muslime zu bekämpfen und zu unterwerfen?

Müssen Muslime nicht allerwenigstens zugeben, dass solche Lehren wahrhaftig sind und man ihnen nachgestrebt werden sollte – selbst, wenn sie sich nicht selbst persönlich am Dschihad beteiligen, zumindest nicht direkt (jedoch werden sie ermutigt, ihn indirekt zu unterstützen, auch finanziell oder durch Propaganda)?

Erst vor Kurzem wurde berichtet, wie islamische Gruppen in Syrien Sure 9 Vers 29 aus dem Koran buchstabengetreu befolgten – indem sie christliche Minderheiten zwangen, ihnen die Jizya zu zahlen, d. h. Schutz- bzw. Lösegeld im Gegenzug dafür, dass man sie am Leben ließ. Tatsächlich werden rund um die islamische Welt Christen und andere Minderheiten regelmäßig durch Muslime geplündert, welche ihr Handeln durch die Bezugnahme auf den vorgenannten Koranvers rechtfertigen.

Sind all diese Muslime „extrem“ vor dem Hintergrund der Befehle des Koranverses 9:29 – der ganz konkret dazu aufruft, Geld von Christen und Juden zu nehmen – oder setzen sie einfach die unzweideutigen Lehren des Islam um?

Man mag argumentieren, dass, wenn Muslime dazu angehalten sind, den Koranvers 9:29 wörtlich zu nehmen, warum erklären dann nicht muslimische Nationen rund um den Globus einen totalen Dschihad gegen alle nicht-muslimischen Nationen, einschließlich Amerika? Der letztendliche Grund hierfür ist natürlich, dass sie das einfach nicht können, sie haben nicht die Kapazitäten, um diesem Vers zu folgen (und die islamische Lehre erlaubt es Muslimen, ihre Verpflichtungen aufzuschieben, bis die Umstände günstiger sind).

Es wäre offensichtlich töricht, wenn nicht selbstmörderisch, für, sagen wir, Saudi Arabien, die Geburtsstätte des Islam, eine Erklärung gegenüber dem Westen mit der Botschaft abzugeben: zahlt Jizya/Tribut, oder sterbt durch das Schwert. Aber bloß weil muslimische Nationen derzeit nicht die Kapazität haben, den Koranvers 9:29 umzusetzen, bedeutet dies nicht, dass sie seine Wahrhaftigkeit nicht anerkennen und nicht versuchen, ihn andernorts umzusetzen, wenn sie es können.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte vor dem meteoritengleichen Aufstieg westlicher Armeen, welche den Islam unter Kontrolle hätten bringen können, macht dies besonders anschaulich.

Unterm Strich: wenn Islam X lehrt und ein Muslim X umsetzt – inwiefern ist er dann „extrem“? Es erscheint logischer zu sagen, dass es der Islam selbst ist, der extrem ist. Desgleichen, wenn ein bekennender Muslim nicht die islamischen Lehren einhält – einschließlich dem Gebet, dem Fasten, Zakat zu zahlen, usw. – wie kann er da ein „Gemäßigter“ sein? Es erscheint logischer zu sagen, dass er nicht viel von einem Muslim hat – denn er unterwirft sich nicht Allah –was eben genau die Definition von „Muslim“ ist.

Es wird Zeit, zur Kenntnis zu nehmen, dass zweigeteilte Denkbilder wie „gemäßigt“ und „extrem“ kulturell induzierte und aufgeladene Kategorien des modernen, säkularen Westens sind – kaum anzuwenden auf die Lehren des Islam – und keine von der gesamten Menschheit anerkannten, universellen und absoluten Maßstäbe.

Raymond Ibrahim, Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (Regnery, April, 2013) ist Shillman Fellow am David Horowitz Freedom Center und Associate Fellow beim Middle East Forum. Zuerst veröffentlicht bei CBN News und MEF.

siehe Originaltext    http://www.citizentimes.eu/2014/04/14/gemaessigter-islam-ist-ein-widerspruch-in-sich/

wishy-washy_and_real_muslims

Wendet euch ab - 2

siehe auch    „Der Vatikan – eine Tragödie …“    http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html  

und     „Sexueller Kindesmissbrauch in der irisch katholischen Kirche“      http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-9.html

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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