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Der Nikab als politisches Symbol für den islamischen Faschismus

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Der Nikab als politisches Symbol für den islamischen Faschismus

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Scharia

Ist das nur pseudo-religiöse, provozierend politische Hysterie – oder schon ganzzeitliche Neurotik und eine schwere soziopathisch emotionale Störung im Verbund mit psychosomatischem Verfolgungswahn?

Ist das Ausdruck der religiös motivierten Unfähigkeit zur menschlichen Kommunikation und Begegnung?

Eine Nikab-Trägerin muss „bereit sein zu kämpfen“

Das Verhüllungsverbot in staatlichen Studentenheimen hat den Konflikt zwischen der säkularen Regierungselite und der religiösen Unterschicht in der Bevölkerung verschärft. Immer wieder hätten sich Männer unter dem Schleier getarnt in die Räume der Frauen eingeschlichen – damit hatte die ägyptische Regierung das Verbot der Vollverschleierung in Studentinnenwohnheimen der staatlichen Universitäten offiziell begründet.

Doch das eigentliche Motiv für das Verhüllungsverbot ist die zunehmende Auseinandersetzung zwischen dem vom Staat propagierten gemäßigten Islam und der immer strengeren Glaubensauslegung in der Bevölkerung, die sich im Tragen des Nikab (Niqab) genannten Ganzkörperschleiers zeigt. Der Streit verschärfte sich, seit die höchste theologische Autorität der Sunniten, der Großscheich der Kairoer Al-Azhar-Universität und -Moschee, Mohammed Sayed al-Tantawi, den Nikab aus Unterrichtsräumen und Wohnheimen verbannte. Seine Begründung: Die Verhüllung habe „mit dem Islam nichts zu tun“ und sei unnötig, da an der Hochschule ohnehin Geschlechtertrennung herrsche. Es folgten weitere Verbote in Bereichen des öffentlichen Lebens. Das verärgert etliche Frauen, die sich aus religiösen Gründen verhüllen und sich deshalb benachteiligt sehen. So berichtet die frischgebackene Tierärztin Fatma al-Assal von einer abgelehnten Stellenbewerbung. Doch die junge Frau will nicht nachgeben.

„Al-Azhar hat mir gar nichts zu sagen“, betont sie. Wie ihre Mutter und ihre beiden Schwestern verhüllt sie sich komplett, einschließlich der Hände. So gekleidet, „fühle ich mich respektiert. Keiner starrt mich an.“

salafistische Horrorgestalten

Während in Europa über Kopftuch und Schleier unter den Gesichtspunkten Integration und Frauenrechte diskutiert wird, sieht die Sache in Ägypten ganz anders aus: Hier liegt eine konservative Öffentlichkeit überkreuz mit einer Übergans-Regierung, die nicht nur als weltlich ausgerichtet, sondern auch als autoritär, korrupt und indifferent gilt. Die Debatte unterstreicht die Kluft zwischen der eher säkularen Elite mit wirtschaftlichem und politischem Einfluss und der überwiegend verarmten und entrechteten Bevölkerung, die zunehmend Trost im Glauben findet. Noch vor zehn Jahren war der Nikab in Ägypten so gut wie unbekannt; auch heute noch trägt ihn nur eine Minderheit. Jene im wallenden schwarzen Gewand, das nur die Augen freilässt, sieht man an Universitäten und Schulen, in Ämtern und Firmen, beim Spaziergang am Nil und auf dem Moped hinter dem Ehegatten.

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Grundlage ist der Salafismus – seine Lehre ähnelt jener in Saudi-Arabien, sodass seine Ausbreitung vielfach auf heimkehrende Gastarbeiter und religiöse Fernsehsender mit saudischer Unterstützung zurückgeführt wird. Es ist aber auch Beleg für die These, dass „der Islam“ als solcher real nicht existiert, dass er keine Religion ist, sondern lediglich eine Glaubensgemeinschaft islamischer Sekten mit völlig unterschiedlicher Auslegung ihres sogenannten „Heiligen Buches Koran“, dass sich diese Sekten vielfach untereinander und voneinander unterscheiden, sich verachten und bekämpfen und wechselseitig zu dominieren und zu ermorden suchen.

Ist das ein wahrhaftig ehrlicher Blick aus dunklen Augen in die nicht muslimische Welt?      Tschador 4

Für manche, vor allem für junge Frauen bedeutet die Verhüllung auch Rebellion gegen das System: „Einem Mädchen, das den Nikab tragen will, sagte ich, dass sie bereit sein muss, dafür zu kämpfen“, erklärt Assals Mutter Iman al-Shewihi. Die 45-Jährige, die ihr Doktorat in islamischem Recht macht, hatte vor 15 Jahren als Erste in ihrer Familie den Schleier angelegt. Wie ihre Tochter habe auch sie dafür bezahlen müssen und an ihrer Universität keine Lehraufträge bekommen.

Mit Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen klagt eine Gruppe von Frauen gegen die Regierung, weil ihnen vergünstigte Unterkunft in den Wohnheimen verweigert wird. Die Medizinstudentin Iman berichtet, dass fünf ihrer Kommilitoninnen den Schleier abgelegt hätten, um in das Wohnheim einziehen zu können. Ihr Vater, ein Bauer, dränge sie, dasselbe zu tun. Doch sie will verschleiert bleiben und eine Wohnung mieten, obwohl das dreimal so teuer ist wie das Studentenheim. „Ich brauche die nicht mehr“, sagt sie über den ägyptischen Staat. „Die können mich nicht brechen.“

Siehe      http://diestandard.at/1259281812510/Aegypten-Eine-Niqab-Traegerin-muss-bereit-sein-zu-kaempfen

Afghans Go To The Polls In Presidential Elections

„Der Koran ist kein Nachschlagewerk, wie viele Menschen im Westen – und auch viele ungebildete Muslime – glauben. Es ist ein Buch, das als Gesamtwerk im historischen und textuellen Kontext verstanden werden muss.“   Tahir Chaudhry, Freier Journalist, in DIE ZEIT am 21.5.15
Islamwissenschaft ist wie Hokuspokus. Alles, was mit „Deutungshoheit“ zur Richtschnur für die Rechtschaffenen (dem Koran) geäußert wird, soll nebulös bleiben, und das schon seit 1400 Jahren. So gibt’s auch keinen Hebel, um den Islam zu erschüttern. Haben Sie das da oben verstanden? Nein? Gut so!

siehe auch    „Islamisches Kopftuch ist wie gelber Judenstern“

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/ein-typischer-ehrenmord-hatun-aynur-surucu/

arguments1aWendet euch ab

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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