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Wir werden seit zig Jahren belogen und betrogen

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Wir werden seit zig Jahren belogen und betrogen

… und die Bundesregierung in Komplizenschaft mit einer allein an Gewinnmaximierung orientierten, verantwortungslosen Energiewirtschaft hält uns für dumm genug, dass wir das nicht merken, dass wir das nie herausfinden werden. Doch in Zeiten der Medienvielfalt, des Internet und der freien Recherche von Politikkritikern ist durch intensive Beobachtung nichts mehr geheim zu halten, kommt alles irgendwann ans Tageslicht und bestätigt damit die Warnungen von Atomgegnern aller Art, ob gemäßigt oder radikal.

Atomkraft nein Danke 2a

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

Anti-Asse Demo 01

Im Prinzip hat sich nach Brokdorf, Grohnde und Gorleben, nach den ersten Enthüllungen über das lebensbedrohende Fiasko der Asse nicht viel geändert oder gar verbessert  – siehe 

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/asse-gorleben.html

Die Behauptung, dass sich diese Menge an Atommüll nicht voraussehen ließ, ist eine schlichte Lüge. Viele Kenner und Fachleute der Atomindustrie haben davor gewarnt und Kritiker unablässig dagegen protestiert. Mit einer schlichten Überschlagsrechnung hätte jeder zuständige Minister und jede Bundesregierung wissen können, was da auf Deutschland zukommt. Aber stattdessen wird dementiert, verschleiert und schamlos gelogen, zumindest so lange, bis es sich nicht mehr abstreiten lässt. Politiker aller Parteien im Bundestag sind an diesen Vertuschungsversuchen beteiligt gewesen und haben so großes Misstrauen und Widerstand der Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Heutzutage ist es leider ein selbstverständlicher und nachvollziehbarer Opportunismus, dass aus den verschiedensten Gründen niemand mehr einem sogenannten Volksvertreter vertraut, zu Recht.

Anti-Atom-Demo 13

Atommüllager Asse 2

Deutschlands Atommüll verdoppelt sich bedrohlich

In Karlsruhe gelagerter Atommüll – fast 1700 Fässer sind defekt

In Karlsruhe lagert Atommüll in 1700 rostigen Fässern

1700 defekte Fässer mit Atommüll in Karlsruhe

Und leise rosten die Fässer

Alarmierend: deutlich mehr beschädigte Atommüllfässer als bekannt

Deutsche Atommüll-Menge schwillt an – viele Fässer rostig

Deutschlands rostige Aussichten        

Die Endlager Frage bleibt unbeantwortet

Offizielle Papiere der Regierung belegen: Die Menge des Atommülls in Deutschland ist doppelt so hoch wie bisher angenommen. Zum Teil befinden sich die Behälter in einem besorgniserregenden Zustand. In vielen Atomkraftwerken stapelt sich gefährlicher Müll. Von den bisher inspizierten 409 Atomfässern im Atomkraftwerk Brunsbüttel weist rund ein Drittel „starke Beschädigungen“ auf. Starker Rostfraß, lose Deckel, cäsiumhaltige Ablagerungen auf dem Boden: Der Fund von kaputten Atomfässern im Keller des Atomkraftwerks Brunsbüttel bei Hamburg schockierte die Öffentlichkeit, als er vor zwei Jahren bekanntwurde. Eine Stichprobe in der seit 2001 abgeschalteten Anlage förderte damals das erste marode Gebinde zutage. Die zuständige Atomaufsicht in Kiel ordnete beim Betreiber Vattenfall eine Inspektion an. Seither läuft die aufwendige Untersuchung der sechs Kavernen, in denen insgesamt 631 Fässer mit Strahlenmüll dicht an dicht gepackt stehen. Und die Ergebnisse sind dramatisch.

Noch schlimmer sieht es im Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter und auf dem Gelände der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe aus. Deutschland muss einem Bericht zufolge in den kommenden Jahrzehnten deutlich mehr Atommüll entsorgen als bislang angenommen. Allein die Menge des schwach- und mittelradioaktiven Abfalls, für den bei Salzgitter derzeit das Endlager Schacht Konrad errichtet wird, könnte sich verdoppeln, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ vom Dienstag unter Berufung auf einen Entwurf des sogenannten nationalen Entsorgungsplans, den die Bundesregierung mit den Ländern abstimmt. In dem Dokument zählt der Bund dem Bericht zufolge erstmals auch Abfälle aus der Urananreicherungsanlage in Gronau als Atommüll mit. Dessen Betreiber Urenco lagert dort derzeit 13.000 Tonnen so genannte „Urantails“, die bei der Anreicherung übrig blieben. Bislang gingen diese Mengen als „Wertstoffe“ durch, aus denen sich noch Kernbrennstoffe fertigen lassen. Der Bund rechnet in dem Entsorgungsplan nun mit bis zu 100.000 Kubikmetern Atommüll allein aus der Urananreicherung. Weitere 200.000 Kubikmeter kämen hinzu, wenn das Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel geräumt wird. Dort lagern 126.000 Fässer Atommüll, die geborgen und neu verpackt werden sollen, um in ferner Zukunft in einem tauglichen Endlager zu landen. Aus „Gründen der Vorsorge“ sei schonungslos abgerechnet worden, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ aus dem Bundesumweltministerium.

Atommuell-in-Morsleben

Ziel sind dem Entsorgungsplan zufolge zwei Endlager für den Atommüll: Schacht Konrad für Abfälle, die wenig Wärme entwickeln, sowie ein zweites für den „heißen“, in Castoren gelagerten Atommüll. Mit der Suche danach befasst sich derzeit eine Bund-Länder-Kommission. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wird auch eine Vergößerung von Schacht Konrad „nicht ausgeschlossen“. Die Grünen begrüßten den Entwurf. Die „ehrliche Einbeziehung“ der Urenco-Abfälle sei „sehr positiv“, sagte die Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl der Zeitung. Nötig sei nun, die Anreicherung in Gronau ganz zu beenden.

Auf dem Gelände der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe wurden unterdessen fast 1700 beschädigte Fässer mit Atommüll gelagert. Ein Sprecher der für die Entsorgung der Anlage zuständigen Firma WAK GmbH bestätigte am Dienstag einen NDR-Bericht. Die Zahl von 1692 Fässern mit Rostschäden entspreche einem Anteil von weniger als zehn Prozent aller zwischengelagerten Atommüllfässer, sagte der Sprecher. Bei Beginn der Lagerung sei nicht erwartet worden, dass die Zeit der Zwischenlagerung bis zum Transport in ein Endlager so lange dauern werde. Die Fässer werden auf dem Gelände des Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen oberirdisch gelagert. Laut NDR sind bundesweit fast 2000 von insgesamt rund 85.000 Behältern mit Atommüll verrostet oder anderweitig beschädigt

Im stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel waren zuvor im November weitere stark beschädigte Atommüll-Fässer entdeckt worden. In den Kavernen – unterirdischen Lagerräumen – seien bisher 409 Fässer untersucht worden, von denen 136 stark beschädigt seien, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Umweltministerium in Kiel mit. Zuletzt waren in Kaverne III insgesamt 74 Fässer inspiziert worden, von denen 34 beschädigt waren. „Die Zustände in den Kavernen sind erschreckend“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne). „Wichtig ist es, dass die Fässer zügig geborgen werden, damit sie nicht noch weiter rosten. Wir wollen das AKW Brunsbüttel schnellstmöglich zurückbauen und frei von Atommüll bekommen.“ Der Stromkonzern Vattenfall und die Atomaufsicht versicherten, für die Bevölkerung und das Personal im Kernkraftwerk bestehe keine Gefahr, da die Beton-Kavernen mit meterdicken Riegeln geschützt seien. Die Inspektion sämtlicher 630 Fässer in den Kavernen soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden und damit früher als ursprünglich geplant. Auf Wunsch der Atomaufsicht habe der Betreiber Vattenfall einen Zwei-Schicht-Betrieb eingerichtet, betonte Habeck. Am Freitag reichte der Konzern ein Konzept zur Räumung der Kavernen und zur Umverpackung des radioaktiven Materials ein. Die Arbeiten sollen Anfang 2015 beginnen.

Der Inhalt sämtlicher Fässer soll nach der Bergung in Spezialbehälter umgefüllt werden, die für die Einlagerung in Schacht Konrad bei Salzgitter notwendig sind. Die Inbetriebnahme des Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle verzögert sich seit Jahrzehnten – jetzt wird frühestens 2022 damit gerechnet. „Für diese endlagerfähigen Behälter ist eine Vielzahl von Zulassungen nötig, die derzeit noch nicht komplett vorliegen“, so Vattenfall.

Karlsruhe Atomlager

siehe    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5725286/deutschlands-atommuell-verdoppelt-sich.html

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.in-karlsruhe-gelagerter-atommuell-fast-1700-faesser-sind-defekt.2b02244d-ce43-4550-accf-ef7879c46ea6.html

http://www.badische-zeitung.de/in-karlsruhe-lagert-atommuell-in-1700-rostigen-faessern–94867171.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.in-karlsruhe-gelagerter-atommuell-fast-1700-faesser-sind-defekt.2b02244d-ce43-4550-accf-ef7879c46ea6.html

http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article134451023/Fast-1700-defekte-Faesser-mit-Atommuell-in-Karlsruhe.html

http://www.focus.de/regional/karlsruhe/umwelt-fast-1700-defekte-faesser-mit-atommuell-in-karlsruhe_id_4281849.html

http://www.rnz.de/ticker_regional/00_20141118095300_110788070-Karlsruhe-Fast-1700-defekte-Faesser-mit-Atommu.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Mehr-als-1700-beschaedigte-Atommuellfaesser-in-einem-Zwischenlager-id32049752.html

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Landespolitik/NDR-Mehr-Atommuellfaesser-beschaedigt-als-bekannt-Rostfaesser-im-AKW

http://www.stern.de/politik/deutschland/deutsche-atommuell-menge-schwillt-an-2153544.html

http://www.fr-online.de/politik/atommuell-deutschland-rostige-faesser,1472596,29088786.html

http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/regierung-rechnet-mit-viel-mehr-atommuell-auch-mehr-defekte-faesser-a-1003513.html

http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/deutsche-atommuell-menge-schwillt-an-id8221516.html

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.umwelt-ndr-bundesweit-viel-mehr-beschaedigte-atommuellfaesser-als-bekannt.e48fe7f0-248b-41aa-8297-9d748290da84.html

http://www.muensterschezeitung.de/Nachrichten/Politik/1793043-Atomkraft-Deutsche-Atommuell-Menge-schwillt-an

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article134449430/Deutsche-Atommuell-Menge-schwillt-an.html

http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Alarmierend-deutlich-mehr-beschaedigte-Atommuellfaesser-als-bekannt,pressemeldungndr15044.html

https://www.derwesten.de/politik/deutsche-atommuell-menge-schwillt-an-viele-faesser-rostig-id10052704.html

http://www.ksta.de/politik/viele-beschaedigte-faesser-bund-rechnet-mit-doppelt-so-viel-atommuell,15187246,29085258.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/atommuell-zwischenlager-pruefer-finden-hunderte-beschaedigte-faesser-a-1003474.html

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/inland-zehn-weitere-atommuell-faesser-im-akw-brunsbuettel-rosten-13107782.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5265308/rostfaesser-im-kernkraftwerk-brunsbuettel-entdeckt.html

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2014%2F11%2F19%2Fa0094&cHash=20059a9219ffc35817c928c4acfdb645

Anti-Atom-Demo 21

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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