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Der Untergang

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Der Untergang

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Nein, nein, nein, dies ist keine feuilletonistische Nachbetrachtung des hervorragend inszenierten Spielfilms über den Untergang des 3.Reiches und des deutschen „Führers“ Adolf Hitler und seiner schmierigen Komparsen Göring, Göbbels und Konsorten, auch keine Lobeshymne auf den im Film genial agierenden Schauspieler Bruno Ganz, obwohl der die noch immer und immer wieder verdient hätte.

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Es ist vielmehr die Bestätigung einer absehbaren Entwicklung im ehem. Russland, das von dem Völkermörder und Kriegsverbrecher, dem post-stalinistischen Zaren Vladimir Putin, der Mörderische, in eine sowjetfaschistische Imperialdiktatur nach dem Vorbild des berüchtigten Iosseb Bessarionis  Dschughaschwili, der sich später Josef Wissarionowitsch Stalin nannte, zerschlagen wurde, einem Despoten und Kriegstreibers, der mit allen Mitteln den Konflikt mit dem Rest der Welt sucht.

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Es reichte ihm nicht die souveräne Ukraine mit seinem übermächtigen Militär anzugreifen, die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig zu annektieren. Er wollte unbedingt diesen verhassten Nachbarstaat zurückvereinen in die längst untergegangene Sowjetunion alter Tage, Putins Vision einer neuen Supermacht. Dabei wurde es unter anderem absehbar, dass nach dem Georgien- und Ukrainekrieg auch die ehem. Sowjetrepubliken Moldawien, Georgien, Armenien und Weißrussland auf einer Liste zur Wiedereingliederung stehen, wahrscheinlich sogar Estland, Lettland und Litauen. Polen wurde schon einmal von den Stalinisten ausgelöscht und vereinnahmt, die Slowakei, Ungarn und Rumänien waren schon immer willfährige Vasallenstaaten und könnten dem mächtigen Nachbarn nur wenig militärischen Widerstand entgegensetzen, ebenso Bulgarien. Damit besäße Putingrad eine sehr weitgehende Kontrolle über das Schwarze Meer und die Ostsee, und könnte strategische Verbündete der NATO massiv mit seiner Militärmacht bedrohen.

Die Folgen aus den Sanktionen des Westens und dem Verfall der Öl- und Gaspreise, der wichtigsten Einnahmequelle Putingrads, verbunden mit den enormen Kosten des Zerschlagungskrieges gegen die Ukraine, den Tod von Hunderten sowjetfaschistischer Staats-Terroristen, deren Beerdigungen sich letztendlich nicht mehr vertuschen und geheimhalten ließen, müssen die Menschen des ehemaligen Russland tragen, wie immer, auch schon zu Zeiten des sowjetfaschistischen Herrschaftsregimes. Jeder halbwegs gut ausgebildete und wirtschaftlich kompetente Beobachter konnte diese Entwicklung des drohenden Staatsbankrotts voraussehen, wie schon 1998, als der Internationale Währungsfond und die Weltbank die untergegangene Sowjetunion vor dem Staatsbankrott mit riesigen Milliardenkrediten retten mussten, unter anderem auch aus Europa und Deutschland.

Jeder konnte das voraussehend prophezeien, dass Putingrad nicht einmal annähernd die finanziellen Mittel besitzt, um so einen völkerrechtswidrigen Zerschlagungskrieg gegen einen souveränen Nachbarstaat zu finanzieren, dass das ehem. Russland dadurch in eine wirtschaftliche Katastrophe schliddern würde. Viele haben das prophezeit und vorausgesehen, nur der ignorante Kriegsverbrecher und Völkermörder Zar Vladimir Putin, der Mörderische, nicht. Selbst ich, der ich mir nicht anmaße genug von internationaler Wirtschaft und Globalisierung zu verstehen, habe das in mehreren Artikeln vorausgesehen, – siehe      https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/25/putingrad-ehem-russland-auf-dem-weg-in-die-wirtschaftliche-Katastrophe/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/28/die-seltsame-kooperation-der-faschisten/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/05/der-putinische-gockel-plustert-sich-auf/

Viele Russen wollen das nicht wahrhaben, auch nicht den Abzug von Hunderten Milliarden an Investitionen, die bereits aus dem ehem. Russland / Putingrad wegen latenter Rechtsunsicherheit in gewinnbringendere Staaten und Regionen abgezogen wurden, genauso wie die gigantischen Milliardenverluste durch den Einbruch der Öl- und Gaspreise. Auch zahlreiche Leser dieses Blogs und bekennende „Putin-Versteher“ und Fan der massenmörderischen stalinistischen Diktatur, wie z.B.  Graf Drakula
g.dragi@aol.com  kommentierten: So einen Scheiss habe ich selten noch gelesen!  

In nationalistischer Überheblichkeit und Selbstüberschätzung spotteten putinische Wirtschaftsmanager über Sanktionen des Westens und betrachteten es als Ehre, wenn auch ihr Name auf den Listen mit Einreiseverboten in die EU oder USA stand. Es war die gleiche Selbstüberschätzung wie bei dem Massenmörder und Islamfaschisten Saddam Hussein, der damit drohte, dass seine Armee die internationale Allianz zerschlagen und in der Wüste vernichten würde. Das Endergebnis war dann ein verlauster, dreckiger Bastard, der von US-Soldaten aus einem Erdloch heraus verhaftet, den neu installierten irakischen Behörden übergeben und für seine mörderischen Verbrechen gehenkt wurde.

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Zar Vladimir Putin, der Mörderische, protzte mit seinem gigantischen Milliardengeschäft mit dem verhassten Nachbar- und Konkurrenzstaat, dem faschistischen China und dem Vertrag über riesige Mengen Öl und Gas, der Putingrad von den Sanktionen des Westens und der freien Völker unabhängiger machen sollte,  –  verschwieg aber wohlweislich, dass das zu liefernde Erdöl noch deutlich unter dem derzeitigen niedrigen Marktpreis verkauft wurde, also quasi eine Demütigung für Putingrad darstellte und keineswegs eine finanzielle Rettung vor knappen Staatskassen. Es ist sogar absehbar, dass sich Putingrad, das ehem. Russland, bei einem Staatsbankrott mit dem faschistischen China einigen muss, wenn die Lieferung von Öl und Gas aus finanziellen Gründen nicht mehr durchführbar wird. Das könnte durchaus zur Folge haben, dass Putingrad die Förderungsrechte für ehem. russisches Öl und Gas an China abtreten muss, um seine Wirtschaftsverpflichtungen zurückzahlen bzw. einhalten zu können. Auch Abtretungen von großen Teilen Sibiriens an China sind als Ausgleich nicht undenkbar. Das schwierige und nicht gerade freundschaftliche Verhältnis zwischen dem faschistischen China und dem sowjetfaschistischen Moskauer Regime ist eine unbestreitbare Tatsache, auch wenn unentwegt anderslautende Beteuerungen der solidarischen Verbundenheit von beiden Seiten veröffentlicht werden.

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Aussichtsloser Kampf an der russischen Währungsfront

Wegen des dramatischen Rubel Absturz: Apple stoppt Online-Verkauf in Russland

Rubel-Verfall treibt Anleger erneut in die Flucht

Der Rubel-Verfall in Putingrad – aber der Diktator schweigt verbissen

Die Rubel-Talfahrt nährt die Furcht vor einer Staatspleite Putingrads/ehem. Russlands

Russischer Rubel stürzt trotz Riesen-Zinsschritts ins Bodenlose

Die gleiche Angst vor der Rubel-Pleite wie 1998

Der Kreml kämpft bisher vergeblich gegen die Rubel-Verfalls-Panik

Putingrads Notenbank hebt den Leitzins dramatisch an

Enorme Währungsturbulenzen im ehemaligen Russland

Putingrad im Würgegriff einer neuen Rubel-Krise

Die wilden Kapriolen des Rubels

Rubel-Verfall lässt Moskauer Börse weiter massiv einbrechen

Der Wert des Rubel implodiert – Leitzinsanhebung verpufft wirkungslos

Ein Tiefschlag für russische Konjunktur

Leitzins auf 17 Prozent – Putingrad kämpft erfolglos gegen den Rubel-Kollaps

Rubel-Crash: Russlands Wirtschaft droht der Kollaps

Weil Putingrad / ehem. Russland wankt, wird Zar Vladimir Putin, der Mörderische, noch gefährlicher 

Der Preisverfall auf den Petro-Märkten bedroht die Stabilität Putingrads

Der russische Rubel rollt weiter bergab

Putingrads Schussfahrt in den Abgrund

Droht Putingrad / ehem. Russland die nächste Staatspleite?

Der Imperator Zar Vladimir Putin schweigt zum Rubel-Crash

Herkules Putin 7 Nippel-Zar

Steht Putingrad / ehem. Russland mit dem Rücken zur Wand?

Der Rubel verliert dramatisch an Wert

Die nüchterne Analyse: Putingrad blickt in den Abgrund

Was nun, ihre zaristische Majestät Putin?

Panikverkäufe im Rubel

Krisensitzung im Kreml: Die Furcht vor dem russischen Staats-Bankrott         

Wie weit geht die Pleite Putingrads bisher wirklich?     

Der Absturz des Rubel geht ungebremst weiter

Der Rubel stürzt, die Notenbanken versuchen hektisch, die Katastrophe abzuwenden – und das Volk verfällt in einen Kaufrausch, um das noch vorhandene Geld vor dem völligen Verlust zu retten. Russlands Wirtschaft steht am Abgrund und der Präsident und Imperator hüllt sich in Schweigen. Die Antwort der russischen Zentralbank auf die Panikverkäufe des Rubels war entschlossen. Doch ohne eine drastische Änderung der Politik des Kremls wird ein Leitzins von 17 Prozent nichts bringen. Elvira Nabiullina ist sehr professionell und mutig. Die Leiterin der russischen Zentralbank hat das überzeugend bewiesen, als sie in der Nacht zum Dienstag (16.12.2014) den Leitzins von 10,5 Prozent gleich auf 17 Prozent drastisch anhob. Es war eine zeitnahe und entschlossene Reaktion auf die Panik, die am Montag den russischen Devisenmarkt erfasst hatte. Dort war der seit vielen Monaten andauernde Fall des Rubels in das Stadium des zügellosen Ausverkaufs übergegangen. Moskau geht im Kampf mit den Märkten in die nächste Runde: Nach der verpufften Zinserhöhung soll es weitere Schritte geben. Die russische Börse erlebt den schlimmsten Sturz ihrer Geschichte, die Märkte spielen schon eine Pleite Russlands durch. 

Die außergewöhnliche Verteuerung von Krediten soll die Panik im Keim ersticken, die rasch zum Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems Russlands führen kann. Auch soll sie die schnell wachsende Inflation dämpfen. Schließlich wird der Schritt einen signifikanten Anstieg der Zinssätze für Guthaben zur Folge haben. Das soll die Russen ermutigen, ihr Geld in den Banken zu halten, anstatt den Rubel beim Einkaufen zu verprassen, nur um ihre Ersparnisse vor einem weiteren Wertverlust zu retten. Gleichzeitig wird die schärfere Geldpolitik das schon seit einem Jahr abklingende Wirtschaftswachstum im Land endgültig abwürgen. Die ohnehin schon teuren Darlehen werden jetzt einfach wahnsinnig teuer. Wenn aber keine Investitionsmittel verfügbar sind, kann man jede Investitionstätigkeit vergessen – und damit erst recht einen Aufschwung der heimischen Wirtschaft.

Einbrechen wird auch der in den vergangenen Jahren hohe Konsum der Verbraucher, was ein wenig helfen wird, den Inflationsdruck vom Rubel zu nehmen. Besonders hart trifft es alle, die Schulden haben: Weil sie immer mehr neue Kredite benötigen, um alte zu bedienen. Eine tiefe Rezession mit einer Zunahme ausfallender Kredite, einer Insolvenz von Firmen und Banken, steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen ist in Russland im Jahr 2015 jetzt unvermeidlich. Wenn Elvira Nabiullina zu all dem bewusst bereit ist, dann steht es um den Rubel und die Inflation so ernst, dass wohl große und sehr schmerzvolle Opfer unumgänglich sind, um die Finanzgrundlagen des Staates zu stabilisieren. Die Chefin der Zentralbank ist die erste Funktionsträgerin in Russland von so hohem Rang, die dies quasi offiziell kundtut. Der Leitzins von 17 Prozent ist ihr Alarmsignal, ihr Aufschrei und ihre Forderung, sofort zu handeln. Ihren spezifischen Beitrag zum Überwinden der Krise hat Nabiullina damit erbracht. Und insbesondere das ist ihr hoch anzurechnen: Sie setzt auf ökonomische, marktwirtschaftliche Methoden zur Lösung des Problems. Nun sind andere an der Reihe – der Präsident, die Regierung und die Parlamentsabgeordneten. Von ihnen wird eine radikale Abkehr vom bisherigen politischen und wirtschaftlichen Kurs verlangt. Denn der hat in nur wenigen Monaten die chronischen Probleme eines großen und sich insgesamt nicht schlecht entwickelnden Landes so verschärft, dass dessen gesamtes Finanzsystem erschüttert wurde. Deshalb setzte nur wenige Stunden, nachdem die Zentralbank Russlands ihre schwersten Geschütze aufgefahren und ihr Pulver weitgehend verschossen hatte, der Rubel seine Talfahrt gegenüber dem Dollar und dem Euro weiter fort. Früher oder später wird Russland mit radikalen Reformen beginnen müssen. Doch mit jedem Tag, mit dem man sie hinauszögert, wird deren Preis steigen. Von dem großmäuligen Spott und der ignoranten Unberührtheit der putinisch-russischen Wirtschaftsmacht ist in Moskau längst keine Rede mehr. Es wird immer offensichtlicher, dass sich der Völkermörder und Kriegsverbrecher Zar Vladimir Putin, der Mörderische, in seinem lächerlichen Imponiergehabe selbst überschätzt und die Gefahr für die russisch-putinische Wirtschaft massiv fehlgeschätzt hat. In den Zeiten der globalen Wirtschaft ist es nahezu selbstmörderisch die Neuordnung  der souveränen Staaten und ihre Grenzen, ihre Freiheit der Entscheidungen auf geopolitischer Ebene zu ignorieren und gewalttätige militärische Annektionen durchzuführen. Die Wirtschaftsmächte sind trotz aller ideologischen Abgrenzungen und Unterschiede derart verflochten, dass niemand aus diesem Gefüge selbstherrlich ausscheren kann, – ohne dass es zu einem Desaster führt.

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Die Anzeigetafeln an den russischen Wechselstuben spielten am Dienstag regelrecht verrückt. Nachdem der Kurs bereits am Montag mit 9,5 Prozent so stark gefallen war wie seit der Finanzkrise 1998 nicht mehr, verlor der Rubel bis zum Dienstagnachmittag noch einmal ein Fünftel seines Wertes. Für einen Euro wurden damit bisher unvorstellbare 100 Rubel fällig, für einen Dollar 80 Rubel. Danach setzte eine leichte Erholung ein, nach der für einen Euro noch immer 88 Rubel gezahlt werden mussten. Grund für den Wertverlust sind vor allem der fallende Ölpreis sowie die Sanktionen des Westens wegen der Rolle Moskaus im Ukraine-Konflikt. Durch den Währungsverfall sind die Preise für russische Verbraucher erheblich gestiegen. Sowohl die Europäische Union als auch die USA bereiten unterdessen weitere Sanktionsschritte vor: Bis zum EU-Gipfel am Donnerstag würden neue Strafmaßnahmen gegen die von Russland annektierte Halbinsel Krim beschlossen, kündigten Diplomaten in Brüssel an. Ein Sprecher von US-Präsident Barack Obama erklärte, dieser werde das vom Kongress verabschiedete Gesetz zur Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen Russland bis zum Ende der Woche unterzeichnen. Der russischen Wirtschaft droht der Kollaps: Der Absturz des Rubel konnte am Dienstag auch mit einer kräftigen Zinserhöhung nicht aufgehalten werden. Der Wert der russischen Währung brach zeitweise um 20 Prozent ein. Zentralbankchefin Elvira Nabijullina warnte, es werde „Zeit brauchen“, bis sich der Rubel erholt habe. Während Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein Krisentreffen der zuständigen Minister einberief, schwieg Präsident und despotischer Zar Vladimir Putin.

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Die russische Zentralbank hatte in der Nacht zum Dienstag mit einer äußerst ungewöhnlichen Leitzinserhöhung versucht, den Absturz aufzuhalten. Sie hob den Leitzins, zu dem sich Banken von ihr Geld leihen können, von 10,5 Prozent auf 17 Prozent an und machte damit Kredite so gut wie unbezahlbar. Doch die Märkte ließen sich davon nicht beschwichtigen. „Der Wert des Rubels spiegelt wider, was die Herrschaft Putins in den Augen der Märkte wert ist“, sagte die Politologin Julia Latinina. „Den Wähler kann man an der Nase herumführen, die Märkte nicht.“ Der Vizechef der Notenbank, Sergei Schwezow, kündigte nach dem jüngsten Kurssturz weitere Maßnahmen an. „Die Lage ist kritisch“, zitierte ihn die russische Nachrichtenagentur Interfax. „Das hätten wir uns vor einem Jahr in unseren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können.“ Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew kündigte Maßnahmen zur „Stabilisierung“ des Rubels an, nannte aber keine Einzelheiten. Starke Devisenkontrollen schloss Uljukajew jedoch ausdrücklich aus.

brennender Rubel 2

Die Bürger reagierten schockiert auf den Absturz des Rubels: „Die Lage im Land ist völlig instabil, das macht große Angst“, sagte eine Bankkundin, die in Moskau vor ihrem Kreditinstitut Schlange stehen musste. „Ich habe Angst, dass wir in die 90er Jahre zurückfallen“, ergänzte sie mit Blick auf die prekäre wirtschaftliche Lage damals. „Die Leute sind hochgradig nervös“, sagte ein Händler. „Was da auch an den russischen Märkten abgeht ist der nackte Wahnsinn.“ Die Besitzerin eines Kosmetikstudios in St. Petersburg sprach von einer „Katastrophe“. Sie sei von Produkten aus Italien abhängig und stehe vor dem Ruin. Viele Einkaufszentren in Russland erleben derzeit einen Ansturm, weil viele Kunden vor erwarteten Preiserhöhungen noch ihre Ersparnisse in Elektrogeräten oder Möbeln anlegen wollen. „Ohne eine politische Antwort und angesichts des sinkenden Ölpreises sind sämtliche Anstrengungen der Zentralbank, den freien Fall aufzuhalten, nutzlos“, sagte die Ökonomin Inna Muftejewa von Natixis. „In einer solchen Situation muss die Zentralbank eines Schwellenlandes den Markt unbedingt besiegen, indem sie zusätzlich noch Dollar in großem Stil verkauft“, schrieb Luis Costa, Analyst bei der Citigroup. Russland sitzt noch auf Devisenreserven von 416 Milliarden Dollar und wird diese zur Stabilisierung seiner Währung wohl zusehends aufbrauchen. Daher werden bereits Stimmen laut, die vor Parallelen mit der Rubel-Krise von 1998 warnen: Damals war Russland zahlungsunfähig und konnte nur mit Milliardenhilfen von IWF und Weltbank über Wasser gehalten werden. „Die Zentralbank wird es sehr schwer haben, den Rubel zu stabilisieren, solange der Ölpreisverfall anhält“, sagte Ökonom Wladimir Miklaschewsky von der Danske Bank. Analysten sprachen von Panik. Die Notenbank nimmt mit ihrer jüngsten Zinserhöhung zugleich in Kauf, die drohende Rezession noch zu verschlimmern. Denn hohe Zinsen machen Kredite teuer und bremsen so die Wirtschaft. Die Talfahrt der russischen Währung hatte sich im Zuge der westlichen Sanktionen als Folge der Ukraine-Krise beschleunigt. Die Konjunktur ist eingebrochen, Investoren zogen zuletzt Milliarden Dollar ab. Auch der fallende Ölpreis hat ein Loch in den Haushalt des rohstoffreichen Landes gerissen. Die russische Wirtschaft könnte der Moskauer Zentralbank zufolge im kommenden Jahr um rund 4,5 Prozent schrumpfen, sollte sich der Ölpreis bei 60 Dollar je Barrel einpendeln. Doch Moskau bemüht sich nach Kräften, Sorgen über eine drohende Pleite zu zerstreuen. Russische Banken haben wegen der westlichen Sanktionen im Zug der Ukraine-Krise Mühe, genügend Devisen aufzutreiben, um ihre Dollar-Schulden zu begleichen. Ausländische Investoren wiederum halten sich zurück, weil die Entwicklung der Lage unklar ist.

Regierungsschef Medwedew setzte ein Treffen mit Ministern an. Präsident Putin, der trotz aller Kritik des Westens in seinem Land weiter beliebt ist, äußerte sich vorerst nicht. Sein Sprecher Dmitri Peskow verwies darauf, dass die Regierung Medwedews für wirtschaftliche Fragen zuständig sei, nicht der Präsident. Putin dürfte sich aber spätestens am Donnerstag zum Rubel äußern, wenn er vor hunderten russischen und ausländischen Journalisten eine Rede hält.

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Apple zieht bereits Konsequenzen aus der Rubel-Krise: Das Unternehmen stoppt wegen des Währungsverfalls seinen Online-Verkauf in Russland. Die Schwankungen des Rubel seien zu extrem – man überarbeitet nun die Preisgestaltung. Doch man soll sich nie im Leben von Schadenfreude leiten lassen, auch nicht gegenüber Putingrad / ehem. Russland. Putins Reich leidet unter einer Wirtschaftskrise, die den Rest der Welt nicht unversehrt lassen wird. Der Kremlherr schiebt alle Schuld dem Westen zu (EU-Sanktionen und Öl-Verschwörung zwischen Amerikanern und Saudis), befeuert den Nationalismus und zieht die Schrauben fest. Dass die Krise den Streit mit dem Westen über Sanktionen, Völkerrecht, die Sowjet-Erbfolge und die Zukunft der Ukraine mildern könnte, widerspricht praktischer Erfahrung. Es wird mehr Kreativität und Weisheit im Umgang mit Russland brauchen, um Risiken und Nebenwirkungen der russischen Depression einzugrenzen – oder gar ins Positive zu wenden. Unlängst in Sotschi, wo Putin, breitbeinig in die TV-Kameras sprechend, eine halbe Rede zornig gegen die USA hielt und die andere halbe Rede mit Lockungen konstruktiver Zusammenarbeit würzte, da sagte er noch voller Selbstgewissheit, der russische Staatshaushalt sei auf 95 Dollar pro Barrel berechnet. Niemand konnte sich Ende Oktober in den Vorgebirgen des Kaukasus vorstellen, dass keine zwei Monate später Erdöl unter 60 Dollar notieren würde. Bei einer früheren Begegnung hatte der russische Diktator konstatiert, alles in Russland hänge vom Ölpreis ab. Das gilt für schlechte wie für gute Zeiten.

1986 bedeutete der Absturz des Öls den Anfang vom Ende der Sowjetunion. Es folgten zweimal sieben magere Jahre. Dann aber kamen zweimal sieben fette Jahre. Der Sommer 2014 registrierte noch Höchstpreise. Russland ging es gut, die Leute konnten sich etwas leisten, die Oligarchen wurden fett, die Politik war sorgenfrei. Jetzt jedoch ist alles anders. Die globale Rezession drückt Nachfrage und Rohstoffpreise. Die westlichen Sanktionen gegen Russlands Machtelite, noch mehr die gegen die Industrie, zeitigen Wirkung, wenngleich nicht Wandel der Politik. Die Menschen reden von Krieg und haben Angst. Ein mächtiges Russland ist, wie die letzten zwölf Monate zeigen, ein schwieriger und unberechenbarer Faktor. Für ein schwaches Russland aber gilt das noch mehr. Wann, wenn nicht jetzt, werden Krisensteuerung zwischen Ost und West und Staatskunst gebraucht?

siehe Kommentar      http://www.dw.de/kommentar-aussichtsloser-kampf-an-der-russischen-w%C3%A4hrungsfront/a-18134961

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Katastrophe-kommt-der-Chef-schweigt-article14171386.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Moskau-kaempft-gegen-Rubel-Panik-article14170766.html

http://www.wiwo.de/politik/ausland/rubel-im-freien-fall-russland-vor-dem-crash/11126740.html

http://www.faz.net/agenturmeldungen/marktberichte/wdh-aktien-moskau-schluss-rubel-verfall-treibt-anleger-erneut-in-die-flucht-13325803.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/wegen-rubel-verfall-apple-stoppt-online-verkauf-in-russland/11130800.html

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.russland-russischer-rubel-stuerzt-trotz-riesen-zinsschritts-ins-bodenlose.bbc0375c-6894-4f17-84df-93278c6a11fc.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Russischer-Wirtschaft-droht-Kollaps;art15,1564206

http://www.tt.com/home/9394676-91/rubel-talfahrt-n%C3%A4hrt-furcht-vor-pleite-russlands.csp

http://www.nzz.ch/wirtschaft/russland-im-wuergegriff-einer-neuen-rubel-krise-1.18446017

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4621015/Der-Rubel-rollt-in-den-Abgrund

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/russischer-rubel-stuerzt-trotz-riesen-zinsschritts-ins-bodenlose_id_4350789.html

siehe auch Video           http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/5871442/der-rubel-faellt-ins-bodenlose.html

http://www.derwesten.de/wirtschaft/der-rubel-im-freien-fall-russland-steuert-in-tiefe-krise-id10152946.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rubel-crash-russlands-wirtschaft-droht-der-zusammenbruch-a-1008707.html

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Weltlage/article135453136/Wankt-Russland-wird-Putin-noch-gefaehrlicher.html

http://www.swissinfo.ch/ger/alle-news-in-kuerze/rubel-stuerzt-trotz-riesen-zinsschritts-ins-bodenlose/41171346

http://www.ksta.de/wirtschaft/wirtschaftskrise-in-russland-putins-riesenreich-kaempft-gegen-rubel-verfall,15187248,29348194.html

http://www.fr-online.de/wirtschaft/russischer-rubel-stuerzt-trotz-riesen-zinsschritts-ins-bodenlose,27392182,29340852,view,asTicker.html

http://www.wort.lu/de/business/waehrungskrise-in-russland-rubel-rollt-in-den-abgrund-54908e200c88b46a8ce487ab

http://derstandard.at/2000009435184/Was-man-ueber-den-Einbruch-der-russischen-Waehrung-wissen-muss

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article135445218/Rubel-Panik-fuehrt-Russland-in-tiefste-Wirtschaftskrise.html

siehe auch Video         http://www.dw.de/russland-mit-dem-r%C3%BCcken-zur-wand/a-18135017

http://www.stern.de/wirtschaft/news/rubel-talfahrt-sorgt-fuer-panikstimmung-in-russland-2160226.html

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/panikstimmung-in-russland-moskau-findet-kein-mittel-gegen-rubel-verfall/11128234.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-12/russland-rubel-leitzins-wirkung

http://www.rp-online.de/wirtschaft/fuer-einen-euro-sind-jetzt-100-rubel-faellig-russische-waehrung-verliert-dramatisch-an-wert-aid-1.4744336

http://de.reuters.com/article/marketsNews/idDEKBN0JU1KJ20141216

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rubel-111.html

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-1008812.html

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/welche-optionen-russland-nach-dem-rubel-absturz-noch-hat-a-1008727.html

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/rubel-im-freien-fall-ist-die-waehrung-noch-zu-retten-713471

http://kurier.at/wirtschaft/finanzen/rubelverfall-russlands-wirtschaft-vor-dem-kollaps/102.888.357

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Panikverkaeufe-im-Rubel-/story/27873377

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/russland-rubel-stuerzt-trotz-zinssprung-dramatisch-ab-1.2269249

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Apple-stoppt-Online-Verkauf-in-Russland-article14173356.html

http://www.focus.de/finanzen/news/preise-werden-neu-gestaltet-apple-schliesst-online-shop-wegen-rubel-absturz_id_4351108.html

http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/apple-stoppt-online-verkauf-in-russland-wegen-rubel-einbruchs-13326728.html

siehe auch Video          http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/5874672/apple-stoppt-online-vertrieb-von-iphone-und-ipad-in-russland.html

http://www.stern.de/wirtschaft/news/rubel-verfall-apple-schliesst-russischen-online-shop-2160657.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/rubelkrise-apple-schliesst-russischen-online-shop-a-1008918.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/wegen-rubel-verfall-apple-stoppt-online-verkauf-in-russland/11130800.html

http://www.focus.de/finanzen/news/rubel-krise-russland-beginnt-mit-ausverkauf-seiner-waehrungsreserven_id_4351644.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Rubel-faellt-zurueck-article14172681.html

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/waehrungscrash-in-russland-moskau-verkauft-reserven-rubel-rutscht-weiter-ab/11131572.html

http://derstandard.at/2000009474322/Exporte-nach-Russland-brechen-um-20-Prozent-ein

http://www.zeit.de/news/2014-12/17/russland-russische-regierung-verkauft-devisen-zur-stuetzung-des-rubels-17112803

http://www.sz-online.de/nachrichten/russlands-regierung-verkauft-devisen-zur-stuetzung-des-rubel-2997098.html

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4621015/Der-Rubel-rollt-in-den-Abgrund

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.russland-russischer-rubel-stuerzt-trotz-riesen-zinsschritts-ins-bodenlose.bbc0375c-6894-4f17-84df-93278c6a11fc.html

http://www.krone.at/Welt/Anstieg_des_Rubel-Kurses_nur_von_kurzer_Dauer-Reserven_verkauft-Story-431676

http://www.wsj.de/nachrichten/SB10912639172741004777804580342360618020630?mod=rss_homepage_germany

siehe auch Video         http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Lehrbuchbeispiel-einer-Waehrungskrise/story/13628858?comments=1

Putin in Hitlerpose 3

Nachtrag:

Keine Gnade für Putingrad / ehem. Russland

Auch Barak Obama fordert neue Strafmaßnahmen gegen Putingrad/Russland

EU verschärft Sanktionen gegen die Krim

Ukrainekrieg: USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland

Der Rubelkurs fällt erneut

Die EU will Verbot von Investitionen auf der annektierten Krim ausweiten

Zar Vladimir Putin, der Mörderische steht im prasselnden Regen

Zielen die neuen Sanktionen auf einen Regimewechsel in Putingrad?

Dem Machthaber in Moskau droht die nächste Stufe der Sanktionen

Barak Obama: Neue Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen für die Ukraine

Obama will Gesetz über neue Sanktionen gegen Putingrad definitiv unterschreiben

EU und USA vor neuen Sanktionen gegen Putingrad/Russland und die Krim

Härtere Krim-Sanktionen sollen schon am 19.Dezember 2014 in Kraft treten

Obama genehmigt die Lieferung schwerer tödlicher Waffen an Kiew

Die putinisch-russische Wirtschaft taumelt schwer angeschlagen

Sergej Lawrow: Westliche Strafmaßnahmen wollen nur Wladimir Putin stürzen

Der putinische Gockel wird Stück für Stück auf die Knie gezwungen      

Der post-stalinistische Imperator hat den Machtpoker verloren

der putinische Gockel mittel 

Putingrad, das ehemals auf Demokratie und Menschenrechte ausgerichtete Russland, steckt tief in der größten Wirtschaftskrise, die Währung verliert trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen dramatisch an Wert. Sollte der Westen seine Sanktionen jetzt lockern? Nein, sagen Politiker aus der Großen Koalition, aus Europa und den USA.

Der Rubel stürzt ab, die Preise steigen: Eine Leitzinserhöhung der russischen Notenbank entpuppte sich als zwecklos. Russland steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, deren Ende nicht absehbar ist. Als Ursachen für die Situation gelten vor allem der fallende Ölpreis sowie die Sanktionen des Westens. Russland taumelt. Sollten die Strafmaßnahmen gegen die russische Ukraine-Politik deshalb gelockert werden? Aus Sicht von CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter belegt die putinische Krise vielmehr die Wirksamkeit der Sanktionen. „Es ist der Zeitpunkt, an dem für die russische Regierung augenfällig wird, dass ihre Souveränitätsverletzungen in der Ukraine keine Aussicht auf Erfolg haben und die Sanktionen greifen“, sagte er. Die Strafmaßnahmen seien ein bewusstes Mittel gewesen, um auf die militärische Aggression Russlands zu antworten. Anlass, die Sanktionen zurückzunehmen, sieht Kiesewetter nicht. Das Ziel sei es, die putinische Regierung dazu zu bringen, „die Destabilisierung der Ukraine aufzugeben. Jetzt hat Russland die Gelegenheit, mit gesichtswahrenden Methoden einzulenken, sonst droht ein Gesichtsverlust in einem totalen Desaster.“ Auch Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs will die Sanktionen nicht abbauen. „Davon halte ich zu diesem Zeitpunkt nichts. Hat Putin denn in irgendeiner Weise Einsicht gezeigt? Nein, das hat er nicht. Wenn Putin einlenkt, bin ich dafür, die Sanktionen zu lockern oder aufzuheben – schon im Interesse der deutschen Wirtschaft.“

Zurückhaltend äußerte sich Klaus Barthel, der für die SPD im Auswärtigen Ausschuss sitzt. Er warnt: „Die Sanktionen sind nicht in Stein gemeißelt.“ Barthel empfiehlt, regelmäßig zu überprüfen, ob die Strafmaßnahmen gegen Moskau noch gerechtfertigt und sinnvoll sind. „Das, was sich dort abzeichnet, ist schon ziemlich dramatisch. Die EU kann kein Interesse daran haben, dass Russland wirtschaftlich niedergeht.“ Für den SPD-Abgeordneten Franz Thönnes ist die russische Krise vor allem durch den niedrigen Ölpreis bedingt und weniger durch die Strafmaßnahmen des Westens. Als weitere Ursachen nennt er die russischen Einfuhrverbote für europäische Lebensmittel und mangelnde wirtschaftliche Reformen. Außerdem sei Russlands Staatshaushalt immerhin zu mehr als 50 Prozent von Öl- und Gaseinnahmen abhängig. Sanktionen lockern? „Der Schlüssel für die Lösung dieser Frage liegt in Moskau“, sagte Thönnes. „Er ist begründet in der Erwartung, dass Russland die volle Umsetzung des Minsker Abkommens gewährleistet, wobei durchaus in den letzten Tagen hier eine leichte, positive Entwicklung zu sehen ist.“

Was muss passieren, dass die Strafmaßnahmen gelockert statt verschärft werden? CDU-Politiker Kiesewetter: „Wenn Russland deutlich macht, dass die Separatisten nicht mehr unterstützt werden und ihr Abzug gewährleistet ist – dann kann man darüber nachdenken.“

Die Bilanz des schwarzen Dienstags für Russland ist verheerend. Um zeitweise 20 Prozent brach die russische Währung ein. Die Bürger reagierten schockiert auf den Absturz: „Die Lage im Land ist völlig instabil, das macht große Angst“, sagte eine Bankkundin, die in Moskau vor ihrem Kreditinstitut Schlange stehen musste. Innerhalb weniger Stunden haben Regierung und Zentralbank so viel Vertrauen verspielt, dass manche einen wirtschaftlichen Kollaps Russlands nur noch für eine Frage der Zeit halten. Am selben Tag, als der Rubel eingebrochen ist, verkündete das Weiße Haus, US-Präsident Obama wolle neue Sanktionen gegen Russland verhängen und die Ukraine militärisch unterstützen will. Obama werde trotz Bedenken einen bereits vom Kongress gebilligten Gesetzesentwurf unterschreiben, kündigte das Weiße Haus an. Das Gesetz sieht Sanktionen gegen den staatlichen Rüstungskonzern Rosoboronexport und andere russische Verteidigungsunternehmen vor, die mit Unruhen in der Ukraine, Moldau, Georgien und Syrien in Verbindung gebracht werden. Außerdem würde Obama auch die Befugnis geben, die Ukraine militärisch zu unterstützen, unter anderem mit Panzerabwehrgeschossen, Radar und Drohnen.

Der US-Senat hatte am Samstagabend einstimmig den Ukraine Freedom Support Act gebilligt. Der US-Kongress hatte das neue Gesetz vor einer knappen Woche verabschiedet, aus formalen Gründen musste es der Senat danach erneut bestätigen. Abgeordnete des ukrainischen Parlaments bezeichneten die Verabschiedung als „historische Entscheidung“, während Moskau das Gesetz heftig kritisierte und die US-Regierung vor Konsequenzen warnte. Die Europäische Union (EU) will bis zum EU-Gipfel am Donnerstag neue Sanktionen gegen die von Russland annektierte Halbinsel Krim beschließen. Betroffen seien Investitionen in den Bereichen Energie, Öl- und Gasförderung, Transport, Verkehr und Telekommunikation, teilten Diplomaten in Brüssel mit. Auch Tourismusdienstleistungen gehörten dazu. Darunter falle ein Verbot für Kreuzfahrtschiffe, in Häfen der Krim vor Anker zu gehen. Der Beschluss wird bis Donnerstagmittag erwartet, der Gipfel beginnt wenige Stunden später. Die neuen Sanktionen zeigten, „dass Europa an seiner Politik festhält, die illegale Annexion der Krim durch Russland nicht anzuerkennen“, sagte ein europäischer Diplomat. „Wir haben das Problem der Krim nicht vergessen, auch wenn wir uns derzeit vor allem zur Ostukraine äußern.“

Die Ukraine und der Westen werfen Moskau vor, die ostukrainischen Rebellen gegen Kiew militärisch zu unterstützen. Die russische Regierung bestreitet das. Seit Beginn des Konflikts im April wurden mehr als 4300 Menschen getötet. Seit Dienstag vergangener Woche ist eine neue Waffenruhe in Kraft, die sich jedoch erneut als brüchig erweist. Der demokratische Senator und Vorsitzende des Ausschusses für Außenpolitik, Bob Menendez, sagte, die Parlamentarier „stehen Schulter an Schulter in Solidarität mit der ukrainischen Regierung und ihren Menschen gegen die Aggression von Wladimir Putin, der damit weitermacht, die internationale Ordnung zu kippen“. Die territoriale Souveränität der Ukraine müsse wiederhergestellt werden. Erst am Montag hatte der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk um mehr militärische und finanzielle Hilfe aus dem Westen gebeten. Es sei schwierig für die Ukraine, gegen eine Nuklearmacht zu kämpfen, die bis an die Zähne bewaffnet sei, sagte er nach einem Besuch im Nato-Hauptquartier mit Blick auf Russland.

Die westlichen Strafmaßnahmen gegen Russland haben nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow einen Machtwechsel in Moskau zum Ziel. „Einige Politiker versuchen nicht einmal, das zu verbergen“, sagte Lawrow dem französischen Sender France 24. Es handelt sich um ein Gesetz zu Waffenlieferungen an die Ukraine und zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Lawrow sagte, Moskau werde die Sanktionen „nicht nur überleben, sondern gestärkt daraus hervorgehen“. Russland habe schon Schlimmeres überstanden. Der Außenminister räumte zugleich ein, dass Sanktionen „schmerzen“. Dies sei aber nicht Russlands Problem, sondern das der EU und der USA.

siehe      http://www.n-tv.de/politik/Keine-Gnade-mit-Russland-article14176291.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/sanktionen-des-westens-warum-wir-die-russland-krise-fuerchten-muessen/11132010.html

http://www.heute.at/news/welt/art69350,1108760

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0JV0W120141217

http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-telefonkonferenz-von-kanzlerin-merkel-putin-poroschenko-und-hollande_id_4351389.html

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article135458531/USA-verhaengen-neue-Sanktionen-gegen-Russland-Rubelkurs-faellt.html

http://www.dw.de/obama-will-sch%C3%A4rfere-sanktionen-gegen-russland/a-18135879

siehe auch Video          http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5873730/zielen-sanktionen-auf-einen-regimewechsel-.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/russland-obama-will-gesetz-ueber-neue-sanktionen-unterschreiben-13325817.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/russland-ukraine-sanktionen-usa-eu

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/723210_Neue-Sanktionen-gegen-Russland-in-Sicht.html

http://www.rp-online.de/politik/ausland/usa-starten-naechste-sanktions-runde-gegen-russland-aid-1.4745470

http://bazonline.ch/ausland/amerika/USA-planen-weitere-Sanktionen-gegen-Russland/story/29543722

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0JU1W920141216

Putin 3

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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  1. So viel Haufen Scheiße auf einer Internet Seite, euch solte man wegen Falschinformation und Hetze verklagen, Ihr degenerierten Mistkerle !!!!!!

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    • Ach herrjeeeeh, Du bornierter, kleiner Putin-Mops Naim, denkst du wirklich, dass der Völkermörder und Kriegsverbrecher Zar Vladimir Putin, der Mörderische, deine Verteidigung braucht?
      Du hast so riesige Scheuklappen und damit ein drastisch eingeschränktes Weltbild, so sehr, dass Du einen Denkfehler nicht einmal erkennen würdest, wenn dich jemand mit der Nase schmerzhaft darauf stößt, dass du nichts halbwegs richtig zuordnen kannst in deiner kleinen, eingeengten spießigen Gartenzwerg-Ideologie der neuen Sozialisten / Kommunisten. Diese erschreckende Kette der ideologischen Entwicklung, vom engagierten Linken, zum Sozialisten, dann zum Anhänger des nationalistisch post-stalinistischen Zaren Vladimir Putin, der Mörderische.
      Und was kommt dabei am Ende heraus?
      Sozialisten – Putinnisten – Maoisten – Nationalisten – ach, du meine Güte, am Ende der Kette steht dann die neue Linke, die Nationalsozialisten.
      Wer sind die degenerierten Mistkerle? Doch in erster Linie du selbst, wenn Du nicht einmal genug kommunikatuionsfähig bis um zu erkennen, dass nur ein Betreiber dieses Blogs hier die Verantwortung trägt, sogar mit Impressum. Ich kenne diese Tiraden von Krypto-Kommunisten und Pseudo Sozialisten / Linken zur Genüge. Was nicht ins eigene Scheuklappen-Weltbild passt wird als Scheiße, Falschinformation und Hetze verlogen, sodass die eigene Heuchelei wieder als die einzige Wahrheit erscheint.
      Ja, du hast völlig Recht, Typen wie mich sollte man zusammentreiben und abknallen, damit sie keine Gelegenheit mehr haben sich zu äußern. So ist das völlig Recht, hat schon der Genosse Stalin herausgefunden – und dummerweise nicht gründlich genug alle Priester und Paffen abknallen lassen. Viel zu wenige Russen sind dem stalinistischen Terror zum Opfer gefallen. 200 Millionen hätten es schon sein müssen, Blutbäder wie die des Massenmörders und Kinderfickers Mao Tse Dong, oder des Psychopathen Pol Pot. Aber Du wirst es bestimmt dieses Mal besser machen, alle zusammentreiben, totschlagen, erschießen, verbrennen, vergasen, – genauso wie es die SS auch gemacht hat.

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