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Nachtrag zu „Der Untergang“

Veröffentlicht am
Nachtrag zu „Der Untergang“

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

siehe auch         https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/17/der-untergang/

neue russische Flagge 2

 

Ich habe ja nie viel von Fazebook und den asozialen Netzwerken gehalten, was sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird, und will mich hier ausnahmsweise einmal selbst zitieren, denn es meine Abneigung entstand nicht erst seit der quasi Ermordung, dem Mobbing-Freitod von Amanda Todd aus Australien:

Nach dem Freitod von Amanda Todd aus Australien durch jahrelanges,  demütigendes Internet-Mobbing und den menschenverachtenden, faschistoiden Angriffen gegen die Pop-Musikerin Adele im Zuge der Geburt ihres Babys,

Zitat: Ist es (das Baby) so fett wie seine Mutter? Ich werde nach England kommen und die Schlampe samt ihrem Baby abschlachten …

wo einmal mehr die User verschiedener “social networks” belegen welcher menschliche Abschaum und Menschenmüll sich darin tummelt und sein Unwesen treibt, nach zahlreichen Dokumentationen zu diesem Thema ist dieser Beitrag aktueller denn je, ein Grund zum fremdschämen und darüber nachzudenken wie akzeptabel und sinnvoll es wirklich ist, sich als Mensch diesen social networks und anderen Internet-Foren mit Chat Angebot auszuliefern. Denn diese miesen Typen, dieser anti-menschliche Müll – auch weiblicher Natur – des faschistoiden Denkens und Handelns, findet sich überall, von Skating-Foren über technische Info-Foren bis hin zu Dating Chats.

Ich habe nicht jahrelang gegen Überwachungsstaat und Datenmissbrauch diskutiert, demonstriert und gestritten, – um jetzt auf einmal aus purer Profitgier meine / unsere persönlichen Daten von Herrn Zuckerberg verramschen und verhökern zu lassen. Zudem ist Facebook immer mehr zu einem Sammelbecken für passionierte Dummschwätzer, Möchtegern-Sternchen und geistlose It-Girls und angeblich so ungeheuer wichtige Persönlichkeiten / Institutionen mit offensichtlicher sozialer Inkompetenz ohne nennenswerte Persönlichkeitssubstanz verkommen.

Selbstverständlich finden sich dort auch – wie leider in sehr vielen Internet-Foren und -Portalen zwischen Schule – Kochen – Skating, Kunst und Literatur auch jene Soziopathen, die brutales, egozentrisches Mobbing zur persönlichen Leidenschaft und zur Kunstform erhoben haben und dort ihr übles Unwesen treiben. Soziopathen mit völliger Unfähigkeit zu moralischen Selbstreflektion und zu irgendeiner noch so menschenfernen sozialen Bindung an andere Menschen, asoziales Pack im Sinn des Wortes, – Psychopathen, die ihre abartige Lust darin befriedigen anderen Menschen, die ihnen nichts Unrechtes getan haben, auf den Nerven herum zu trampeln, sie anzupöbeln, zu terrorisieren, sie zu demütigen, zu beleidigen und medienöffentlich “fertig zu machen”,menschliche Totalversager und Sozio-Terroristen ohne jegliche Existenz- und Lebensberechtigung.

Facebook, eine Plattform für Plastic-People und sonstige Wichtigtuer, ein Mekka für rücksichtslose Partysüchtige, Weltverschwörungstheoretiker aller Art, geistig fern aller belegten Realitäten, religiöse und politische Fanatiker, Gewalttäter, Massenmörder und ihre denkunwilligen / -unfähigen Verehrer, Neo-Nazis und nicht zuletzt jeder Menge Pädophile und Kinderficker, die nicht nur männlicher Natur sind.

Das ist nicht meine Welt!

Ich weiß, dass heutzutage vor allem anderen die Quote zählt. Wie viel hast du heute schon verkauft und wie viele Facebook-Freunde – was für fragwürdige Persönlichkeiten das auch immer sein mögen, denn wer hat schon im echten, realen Leben 168 Freunde und erst recht nicht 17456 Freunde – hast du heute schon kontaktiert oder für deine Einträge gewonnen? Mögen die Fernsehsender, Zeitungen und andere Medien Facebook meinetwegen für sich nutzen und ihre fragwürdigen Vorteile daraus ziehen –

Ich will nicht dazugehören!

Oder wie ich bereits in den 70er Jahren gesagt habe: Nur weil weltweit mehr als 100 Milliarden Fliegen Scheiße fressen, ist es dennoch keine erstrebenswerte Delikatesse.

2 Milliarden Muslime

Doch das sich Mark Zuckerberg und Fazebook zum Handlanger eines kriegstreibenden Sowjetfaschisten macht, zum Handlanger eines Völkermörders und Kriegsverbrechers aus dem Moskauer Kreml, zum willfährigen Arschkriecher für den post-stalinistischen Zaren Vladimir Putin, der Mörderische, – das ist in der Tat schon wieder eine weitaus größere Dimension des Opportunismus, das ist faktischer Verrat am Freiheits- und Demokratiewillen der ganzen Menschheit. Wer hätte sich vor zwei oder drei Jahren ernsthaft vorstellen können, dass Fazebook einen netzmedialen Aufruf zu einer Solidaritätsdemo für den engagierten und von jahrelanger Haft bedrohten Kremlkritiker Alexej Nawalny  blockieren würde? Der despotische Zar im ehemaligen Russland / jetzt Putingrad hasst jegliche Kritik an seinem Herrschaftsstil und unternimmt alles, um potenzielle Kritiker zum Schweigen zu bringen, wenn eine Ermordung durch gedungene Killer des FSB wegen der öffentlichen Popularität des Mordopfers politisch zu heikel erscheint. Die Zensur im ehemaligen Russland / Putingrad ähnelt seit Jahren frappierend an die ideologische Gleichschaltung der Hitler-Faschisten in Deutschland und die schlimmsten Zeiten unter dem Massenmörder Josef Stalin.

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Blockierter Demo-Aufruf auf Facebook: Putins Angst vor einem Moskauer Maidan

Wie Facebook zum Handlanger des Kreml wurde

Zar Vladimir Putin, der Mörderische, zwingt Facebook zu Sperrung von Protestseite

Putin lässt Facebook-Seite sperren

Die Kreml Machthaber zwingen Facebook auf die Knie

Diktatorische Repression im Internet – Facebook kuscht vor der Kremlmacht

Imperator Zar Vladimir Putin, der Mörderischer

Facebook beugt sich dem Druck des Moskauer Diktators

Moskaus hysterische Angst vor dem Machtverlust

Facebook verweigert Kreml-Kritiker die Öffentlichkeitspräsenz

Facebook akzeptiert russische Zensurkeule

Kreml-Kritiker Alexej Nawalny steht auf der Abschussliste der russischen Justiz

Facebook´s Bückling vor dem putinischen Zaren Vladimir, der Mörderische

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Die Mächtigen in Moskau sind übernervös: Sie gehen hart gegen Aufrufe vor, für den oppositionellen Blogger Alexej Nawalny zu demonstrieren, denn Moskaus Diktatorenriege fürchtet jegliche Opposition wie der Teufel das Weihwasser. Doch der Zensurversuch geht nach hinten los.

Am Freitagabend setzte Leonid Wolkow einen Aufruf ins Internet. Er schrieb: „Ob Alexej wohl freikommt? Er wird frei kommen, wenn wir auf die Straße gehen.“ Dann verschickte er ein paar Einladungen zu einer Demonstration, am 15. Januar, auf dem Manege-Platz, vor den roten Mauern des Kreml. Es folgten bemerkenswerte Reaktionen. Wolkow ist einer der wichtigsten Mitstreiter des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. Und der vergangene Freitag war ein schlechter Tag für Nawalnys Anhänger: Richter in Moskau verlängerten den Hausarrest des Oppositionsführers und setzten die Urteilsverkündung in einem Prozess gegen ihn für den 15. Januar an. Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft wegen angeblicher Untreue. Im Falle einer Verurteilung könnten es zehn werden, eine zur Bewährung ausgesetzte Gefängnisstrafe aus einem früheren Verfahren käme dazu.

Deshalb der Aufruf – der offenbar auch in Regierungskreisen bemerkt wurde.

Es dauerte keine 24 Stunden, da ließ der Kreml Wolkows Demo-Ansage aus dem Internet verschwinden. Facebook blockierte untertänigst gehorsam auf Bitten der russischen Netzaufsicht die Seite. Bis dahin hatte sich der Appell schnell verbreitet: Mehr als 12.000 Nutzer sagten ihre Teilnahme zu, weitere 60.000 hatten eine Einladung bekommen. Soziale Netzwerke wirken in Russland wie ein Thermometer. In Tweets und Post lässt sich der Unmut des Bürgertums ablesen. Im Umgang der Behörden mit diesem Unmut spiegelt sich die Nervosität der Staatsmacht, ihre Angst vor einer Revolution. Beides scheint gerade sprunghaft anzusteigen. Dabei ist die Sperrung ist kein Einzelfall: Die Internetaufsicht Roskomnadsor wollte ähnliche Aufrufe auch aus anderen Netzwerken tilgen: Mehr als 50 Behörden-Schreiben zählte etwa der russische Facebook-Klon VK.com allein am Sonntag. In Umfragen geben zwar trotz Krise noch immer mehr als 80 Prozent der Russen an, den Kurs von Präsident Wladimir Putin zu unterstützen. Das hektische Vorgehen der Behörden legt aber nahe, das dem Kreml vor einem Stimmungsumschwung bangt. In der Ukraine hatten die ersten Proteste nach einem Web-Aufruf des Journalisten Mustafa Najem begonnen, ebenfalls via Facebook.

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Dass der Einfluss der Zensoren so stark war, dass sich selbst der Social-Media-Riese aus den USA ihnen beugte, war in dieser Form ein Novum. Bislang konnten sich politisch Interessierte und Aktivisten auf das Netzwerk von Mark Zuckerberg verlassen, während auf russischen Blogs und Nachrichtenseiten die Gefahr von Internetsperren schon lange allgegenwärtig ist. Gegenüber der russischen Zeitung «Wedomosti» wollte sich Facebook selbst nicht zu der Maßnahme äußern. Eine Maßnahme, die nicht nur in Russland für Empörung sorgte. Twitter-User liessen ihrem Unmut freien Lauf, schrieben von «Zensur» und übergossen den amerikanischen Konzern mit Spott. Auch im Westen meldeten sich viele zu Wort – so etwa der schwedische Politiker Carl Bildt oder der ehemalige US-Botschafter in Russland Michael McFaul. «Wir alle machen Fehler, Facebook sollte seinen in Russland umgehend korrigieren», schrieb er. Nawalny warf Facebook am Sonntag vor, vorschnell dem Druck zur Sperrung der Seite nachgegeben zu haben und  kommentierte. «Ich hätte gedacht, sie würden zumindest eine Gerichtsanweisung anfordern, statt Seiten zu sperren, sobald die Gauner von Roskomnadsor dies verlangen», erklärte der 38-Jährige auf seiner Internetseite.

Alexej Nawalny, 38 Jahre alt, kann Menschen mobilisieren, kann mitreißend reden. Bei den Massendemonstrationen gegen die manipulierten Duma-Wahlen 2011 stieg er zum Anführer der russischen Opposition auf. Als er im Juli 2013 schon einmal zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, strömten spontan mehrere Tausend seiner Anhänger Richtung Manege-Platz am Kreml und demonstrierten. Tags darauf setzte das Gericht die Haftstrafe überraschend zur Bewährung aus und Nawalny auf freien Fuß, zumindest vorerst. Vielen in Putins Umgebung bleibt Nawalny aber ein ständiges Ärgernis. Auf seinem Blog im Internet prangert er Verschwendung von Staatsgeld und Korruption an. Beispiel: Am vergangenen Donnerstag behauptete Putin während einer Pressekonferenz, in Russland könne es schon deshalb keine Palastrevolte geben, „weil wir keine Paläste haben“. Nawalny twitterte umgehend Luftaufnahmen der luxuriösen Anwesen von Vertrauten des Kreml-Chefs. Zu sehen sind die „Häuser“ der Brüder Rotenberg, Putins Judo-Kumpels, die mit Staatsaufträgen Milliarden gemacht haben.

Das aktuelle Verfahren gegen Nawalny scheint mehr als dubios, er steht wegen des Vorwurfs der Veruntreuung vor Gericht. Gemeinsam mit seinem Bruder Oleg Nawalny soll er eine Tochtergesellschaft des Kosmetikkonzerns Yves Rocher um 26 Millionen Rubel geprellt haben, umgerechnet rund mehr als 600.000 Euro. Yves Rocher hatte 2008 Lieferverträge mit einer Speditionsfirma von Alexej Nawalny. Sein Bruder Oleg – früher Mitarbeiter der staatlichen Post – hatte sie der französischen Kosmetikfirma empfohlen. Er hatte dabei offenbar nicht erwähnt, dass der Besitzer des Unternehmens sein Bruder Alexej war. Das war fragwürdig, illegal aber war es nicht. Vor Gericht bestritten die Vertreter von Yves Rocher sogar selbst, dass der Firma ein Schaden entstanden sei. Im Gegenteil, die Zusammenarbeit habe sich gelohnt, sagte die Chefjuristin des Unternehmens. Die Anklage wurde trotzdem nicht fallen gelassen. Das stärkt den Eindruck, der Kreml wolle hier einen Gegner mundtot machen. Putin hat in diesem Jahr den Ton gegen die Opposition verschärft. Nach der Krim-Annexion warnte er vor einer vermeintlichen „fünften Kolonne“, die als Agenten des Westens Russland schwächen wollten. Er sprach auch von „National-Verrätern“ – eine nahezu wortgleiche Terminologie der Nazis im deutschen 3.Reich. Mit Blick auf die Massendemonstrationen und den Umsturz in der Ukraine rief Putin im November die Mitglieder seinen Sicherheitsrats dazu auf, „alles nötige zu tun, um sicher zu gehen, dass so etwas niemals in Russland passiert.“

Mit der Blockade von Leonid Wolkows Demo-Aufruf haben die Behörden ihr Ziel allerdings gründlich verfehlt: Die Nachricht von der Sperrung verbreitete sich noch schneller als der ursprüngliche Aufruf. Auf Facebook tauchten rasch neue Seiten auf, die zur Demo am 15. Januar aufrufen. Die größte zählt bereits 25.000 Teilnehmer.

siehe        http://www.spiegel.de/politik/ausland/zensur-facebook-blockiert-aufruf-zur-demo-fuer-nawalny-a-1009952.html

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wie-Facebook-zum-Handlanger-des-Kreml-wurde/story/23208795

http://www.berliner-zeitung.de/politik/trotz-zensur-von-unterstuetzerseiten-anhaenger-von-kremlkritiker-nawalny-planen-proteste,10808018,29407500.html

http://www.zeit.de/digital/internet/2014-12/facebook-russland-sperrung-nawalny

http://www.20min.ch/ausland/news/story/15157472

http://www.nzz.ch/international/europa/facebook-kuscht-vor-dem-kreml-1.18449107

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/protestseite-gesperrt-facebook-beugt-sich-dem-druck-moskaus-13335340.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/russische-regierung-macht-druck-facebook-muss-oppositionsseite-in-russland-schliessen/11150308.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzwelt/d/5896102/russland-zwingt-facebook-zur-sperrung.html

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/facebook-akzeptiert-russische-zensurkeule-715991

 

Putin 16

Der Rubel Kollaps eskaliert immer mehr

Russlands Großkonzerne müssen massenhaft Devisen verkaufen

Putingrad muss erstmals die Trust-Bank mit 30 Milliarden Rubel  stützen

Die putinische Zentralbank muss die Großbank Trust vor dem Bankrott retten

Putingrads Wirtschaft wird 2015 um 7,9% schrumpfen

Putinische Großbank braucht sofort massive Hilfe

Putingrad rettet Großbank vor der Pleite

Putingrad muss Trust Bank mit 433 Millionen Euro stützen

Die erste putinische Bank am dürren Staatstropf

Der putinische Staatsbankrott rückt ein kleines Stück näher

Die Rubel-Krise fordert ihr erstes Bankenopfer

Zar Vladimir Putin, der Mörderische  verstaatlicht die Trust-Bank und verhängt Exportsperre 

Banken-Verstaatlichung, Leitzins-Erhöhung, Exportstopp: Putingrad stemmt sich verzweifelt gegen den Rubel-Kollaps – bislang vergeblich. Deswegen greift der Diktator Zar Vladimir Putin jetzt zu härteren Methoden: Staatskonzerne wie Gazprom und Rosneft sollen jetzt Devisen in Milliardenhöhe verkaufen. Währungsturbulenzen und Sanktionen machen dem putinischen Bankensektor zu schaffen. Die Zentralbank muss nun erstmals seit Beginn der Krise ein angeschlagenes Institut vor dem Zusammenbruch bewahren.

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Ministerpräsident Dmitri Medwedew habe per Dekret die Unternehmen angewiesen, einen Teil ihrer ausländischen Geldreserven zu verkaufen, berichtet „Kommersant“ am Dienstag unter Berufung auf Insider. In den kommenden zwei Monaten könnten die Unternehmen auf diese Weise insgesamt etwa eine Milliarde Dollar pro Tag in den Markt pumpen. Betroffen seien unter anderem die Energie-Konzerne Gazprom und Rosneft.

brennender Rubel 2

Die dänische Danske Bank geht davon aus, dass Putingrads Wirtschaft in 2015 um 7,9% schrumpfen wird, wenn sich der Ölpreis nicht nachhaltig erholt. Zuvor war die Bank noch von einer BIP-Schrumpfung von 1,9% ausgegangen – die Ereignisse der letzten Tage und Wochen jedoch seien ein “monetärer Schock”, der sogar die negativen Effekte eines weiter fallenden Ölpreises übertreffe. Putingrads Zentralbank hatte am 15.Dezember prognostiziert, dass Putingrads Wirtschaft um 4,5% schrumpfen dürfte, wenn der Ölpreis im Bereich 60 Dollar (Brent) verbleiben sollte. Paraxoderweise waren es wohl vorwiegend putinische Banken, die mit geliehenem Geld der Zentralbank auf eine weitere Abwertung des Rubel spekuliert hatten, so die Einschätzung der Danske Bank. Dies sei nun vorbei, sodass sich der Rubel nach den neuen Massnahmen der Zentralbank, die solche Geschäfte praktisch unmöglich macht bzw. extrem verteuert, stabilsieren dürfte. Gleichwohl hat Putingrad mit den beschlossenen Massnahmen zwar vorerst das Ziel einer Rubel-Stabilsierung erreicht, doch dafür “opfert” die Regierung gewissermaßen die “Realwirtschaft”. Die Kombination aus extrem hohen Zinsen, einem nach wie vor schwachen Rubel und dem Ölpreis dürfte sowohl die Konsumenten als auch die Unternehmen schwer unter Druck bringen. Erst gestern hatte die zweitgrößte Fluggesellschaft Putingrads von der Zentralbank 100 Millionen Dollar erhalten, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Es dürfte nicht das letzte Unternehmen gewesen sein, das um Hilfe des Staates bitten muss.

Die Trust Bank warb in Russland mit dem Hollywood-Star Bruce Willis. Auf einem Plakat hieß es: „Ich bin cool – die Bank Trust auch.“

Trust Bank Werbung

Die Trust Bank steht in der Rangfolge der größten Banken des Landes nach Einlagen auf Platz 16, nach Bilanzsumme auf Platz 28. Sie ist in Moskau und anderen großen Städten aktiv und bietet auf Einlagen hohe Zinsen. Zudem vergibt die Bank Konsumentenkredite. Das Institut hat lange von den in Russland steigenden Konsumausgaben profitiert. Doch mittlerweile ist das Wirtschaftswachstum nahezu zum Erliegen gekommen, das Land steht vor einer Rezession. Der Leitzins liegt bei 17 Prozent. Vor diesem Hintergrund sind die Konsumausgaben spürbar zurückgegangen.

Der starke Kursverfall des Rubels hat die Banken des Landes stark unter Druck gesetzt. Der Zinssatz, zu dem Banken sich untereinander Geld leihen, ist in den vergangenen Tagen stark gestiegen – ein Anzeichen für Nervosität und mangelnde Liquidität. Die Regierung soll die Banken deshalb mit bis zu einer Billion Rubel (knapp 15 Milliarden Euro) stützen, hatte das Parlament am Freitag beschlossen. Die Zentralbank kündigte an, einen Investor für Trust zu suchen. Das könnte eine der größeren Banken des Landes sein. Vorbereitet worden war der Schritt von der für die Einlagensicherung zuständigen Aufsichtsbehörde. Diese teilte mit, die Bank habe eine „vorübergehende Geschäftsführung“ eingesetzt. Gesucht werde nun ein Investor, und zwar eine große russische Bank, die Trust übernehmen soll. Der russische Staat hat dieses Jahr bereits mehreren Banken unter die Arme gegriffen, die wegen der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts von den westlichen Kreditmärkten abgeschnitten sind. Zu den bisherigen Empfängern der Staatshilfen gehörte unter anderem die Großbank VTB. Gerüchten zufolge wurde bekannt, dass Russlands Sberbank die Vergabe von Konsumentenkrediten für Autos und von Hypothekenkrediten ausgesetzt haben soll.

Außerdem kämpft die russische Regierung mit einem Exportstopp für Getreide gegen die Folgen der Rubelkrise. Dieser solle binnen 24 Stunden errichtet werden, berichteten russische Nachrichtenagenturen am Montag. Sie beriefen sich dabei auf Vizeregierungschef Arkadi Dwokowitsch. Für Landwirte ist der Export von Getreide aufgrund des schwachen Rubelkurses ins Ausland gegen harte Dollar attraktiver als der Verkauf in Putingrad. Die Zollschranke soll nun für ein größeres Getreideangebot und für niedrigere Preise im Inland sorgen. Wie schon in den blutigen Sowjetzeiten ist die ergebene Treue zu den mächtigen Blutfürsten im Kreml ausgesprochen ambivalent, zwiespältig und widersprüchlich, geprägt von der Gier nach Vorteilen und persönlicher Bereicherung. Daher kann der Beobachter auch im Nachhinein davon ausgehen, dass es eine Sowjetunion sozialistischer Prägung nie gegeben hat. Putingrad versucht schon aus Egomanie um die Machtstrukturen, seine aktuelle Krise in den Griff zu kriegen: Die Goldbestände der Moskauer Zentralbank stiegen im November um 18,75 auf 1187,49 Tonnen, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) am Dienstag mitteilte. Russland hat weltweit die fünftgrößten Reserven des Edelmetalls, – doch das Handelsinteresse an putinischem Gold ist als minimal einzustufen. Denn wer will schon um jeden Preis mit einem Nachahmer Adolf Hitlers blutgetränkte Geschäfte machen, ohne selbst in den Stallgeruch des Faschismus zu geraten.

siehe        http://www.n-tv.de/wirtschaft/Russland-muss-erste-Bank-retten-article14204056.html

http://www.focus.de/finanzen/news/rubel-kollaps-droht-russlands-konzerne-muessen-massenhaft-devisen-verkaufen_id_4365014.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/russische-zentralbank-muss-trust-bank-vor-pleite-retten-13337154.html

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rubel-krise-russische-grossbank-braucht-hilfe-1.2279086

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-12/rubel-russland-bank-trust-notkredit

http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/russische-zentralbank-muss-in-rubel-krise-erste-bank-retten-a-1009946.html

http://www.dw.de/staat-rettet-erste-bank-vor-der-pleite/a-18146758

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/7268189-finanzmarktwelt-de-russlands-wirtschaft-2015-7-9-schrumpfen

http://www.boerse-online.de/nachrichten/devisen/Russische-Zentralbank-rettet-in-Rubel-Krise-erste-Bank-1000430465

http://www.wz-newsline.de/home/politik/ausland/russland-muss-erstmals-eine-bank-stuetzen-1.1822400

http://orf.at/stories/2258652/2258653/

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/erste-russische-bank-am-staatstropf-716354

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Russland-muss-erste-Bank-retten/story/26338548

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/wegen-rubel-schwaeche-putin-verstaatlicht-bank-und-verhaengt-exportsperre-id3364864.html

Die Macht des Geldes 6

 

Der Westen isoliert die Krim

USA drängen Zar Vladimir Putin zum Rückzug

Einen Tag nach der EU kappen auch die USA und Kanada jegliche Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Westen und der putinisch besetzten Schwarzmeerhalbinsel. Der US-Präsident macht deutlich: Die USA werden die, so wörtlich, „versuchte Annexion“ nicht dulden und niemals akzeptieren.

Darth Vader Putin klein

Der Westen erhöht den Druck: Kurz nach der EU und Kanada haben auch die USA ihre Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise ausgeweitet. US-Präsident Barack Obama untersagte vor dem Wochenende unter anderem Investitionen in Projekte auf der Krim. Daneben ist es US-Unternehmen künftig auch verboten, Waren aus jener Halbinsel im Süden der Ukraine in die USA einzuführen. Die neuen Sanktionen gelten für Güter, Technologie und Dienstleistungen, sagte Obama. „Die USA werden die russische Okkupation und versuchte Annexion der Krim nicht hinnehmen“, betonte der US-Präsident in seiner letzten Pressekonferenz des Jahres. Die „versuchte Annexion“ der Krim müsse so schnell wie beendet und rückgängig gemacht werden. Zusätzlich zu den erweiterten Sanktionen ermächtigte Obama das Finanzministerium zu weiteren Strafmaßnahmen gegen Personen und Unternehmen in der Region im Süden der Ukraine. Russland beansprucht die Schwarzmeerhalbinsel nach einem völkerrechtlich umstrittenen und international nicht anerkannten Referendum für sich. „Ich rufe Russland erneut auf, seine Besetzung und versuchte Annexion der Krim zu beenden, seine Unterstützung für die Separatisten einzustellen und den Verpflichtungen unter der (Waffenstillstands)-Vereinbarung von Minsk nachzukommen“, heißt es in der begleitenden Erklärung Obamas.

Das US-Finanzministerium gab im Anschluss an die Pressekonferenz Obamas Details zu speziellen Maßnahmen bekannt, die sich gegen 24 ukrainische Separatisten, Russen und mehrere Firmen richten. Diese tragen nach US-Erkenntnissen zur Gefährdung des Friedens und zur Destabilisierung der Ukraine bei. Wiederholt hatte die Regierung in Moskau den Vorwurf zurückgewiesen, willentlich zu einer Destabilisierung der Lage in der Ukraine beizutragen. Der offensichtliche Einmarsch russischer Truppen vor dem Referendum steht allerdings in offenem Widerspruch zur Sprachregelung der russischen Regierung.

Der Westen scheint fest entschlossen, dem Kreml die Stirn zu bieten. Unmittelbar vor Obamas Rede in Washington gab Kanada erweiterte Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft bekannt. Nach Angaben von Außenminister John Baird betreffen die kanadischen Maßnahmen insbesondere die Ausfuhr von Technologie für die Öl- und Erdgas-Industrie treffen. „Nichts zu tun, ist keine Option“, sagte Baird. Die EU hatte bereits am Donnerstag die Sanktionsschraube weiter angezogen. Sie untersagte jegliche Investitionen auf der Krim sowie den Export von Gütern aus dem Öl- und Gassektor. Zudem dürfen die europäischen Kreuzfahrtschiffe die Halbinsel nicht länger ansteuern. Schwerwiegend ist die Ankündigung mit Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven der Region. Ohne Aussichten auf einen internationalen Tourismus oder Investitionen von außen ist die Halbinsel komplett von der schwindenden Wirtschaftskraft Russlands abhängig.

siehe      http://www.n-tv.de/politik/USA-draengen-Putin-zum-Rueckzug-article14194516.html

Putin in Hitlerpose 3

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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