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Armes, dummes Amerika – die nächste Tragödie

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Armes, dummes Amerika  –  die nächste Tragödie

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Schusswaffe in Kinderhand 02

Es war absehbar und nur eine Frage des Zeitpunkt, wann wieder irgendein Kind in den Verunreinigten Staaten von Amerika unkontrolliert eine geladene und entsicherte Schusswaffe in die Kinderhände bekommt und versehentlich seine Schwester, seinen Bruder oder wie im aktuellen Fall seine Mutter damit erschießt. Obwohl es zynisch klingt, sollte die erschossene Mutter posthum noch wegen der unkontrollierten Aufbewahrung der Pistole angeklagt und verurteilt werden. Die US Bürger sind naive, unbelehrbare Idioten in einem Land mit vielen Hundert Millionen legalen und illegalen Schusswaffen samt Milliarden Schuss Munition im zivilen Privatbesitz, allzeit bereit mit Waffengewalt und massivem Schusswaffeneinsatz die Wohnung im Kugelhagel zu verteidigen. Nicht selten wird dabei ein diensteifriger Gärtner oder ein herumstreunender Jugendlicher erschossen, der nur mal einen Blick in Nachbars Garten werfen oder dort ein paar Äpfel / Kirschen klauen wollte. Leider kommt es viel zu selten zu solchen Tragödien, werden viele zu wenige Kinder, Geschwister oder Eltern versehentlich oder absichtlich erschossen. Denn wenn es täglich passieren würde, gäbe es vielleicht eine winzige Chance, dass die US Bürger doch an ihrem verfassungsmäßigem Recht des Schusswaffenbesitzes zweifeln würden, schon um solche Tragödien zu vermeiden. Aber selbst wenn es täglich zu einem versehentlichen Schusswaffengebrauch und einem Amoklauf mit zahlreichen Toten käme, dürfte wohl der Anspruch auf die eigene Tötungswaffe unangetastet bleiben,  – denn die US-Bürger sind und bleiben eben unbelehrbare Narren.

Basierend auf der Natur der Sache ergeben sich zwangsläufig ein „Einerseits“ und ein „Andererseits“

Einerseits werden die älteren Geschwister dem jetzt 2-jährigen in 12, 13 oder 14 Jahren, wenn er die Tragödie viel besser intellektuell verstehen und nachvollziehen kann, ohne böse Absicht vorhalten, dass er damals ihre Mama erschossen hat. Eine Schuld, mit der er sein ganzes Leben leben muss. Es sei denn, er greift erneut zur Pistole, setzt sie sich an die Schläfe, drückt ab und setzt seinem Leben ein Ende.

Andererseits hat die mächtige US-Waffenlobby jetzt einen weiteren guten Grund zu triumphalen Argumenten, denn die Tragödie bestätigt die früheren Statements. Denn wären die anderen Geschwister ebenfalls mit Schusswaffen ausgestattet und daran ausgebildet gewesen, hätten sie gerade noch rechtzeitig mit gezielten Schüssen dem 2-jährigen Bruder Einhalt gebieten können. Er wäre dann im Kugelhagel gestorben, noch ehe er seine Mutter versehentlich erschießen konnte.

Oder es wäre ein bewaffneter Sicherheitsmann in der unmittelbaren Nähe gewesen, der noch vor dem ersten Schuss des 2-jährigen Killers seine Uzi mit maximal 500 Schuss pro Minute hochgerissen und abgedrückt hätte. Die Frau und Mutter wäre noch am Leben, der Gerechtigkeit wäre in jedem Fall genüge getan. Der 2-jährige wäre dann tot, einer weniger von den Kids in den USA, der bedenkenlos und rücksichtslos schon im Kleinkindalter zur Pistole gegriffen und einen Menschen erschossen hat. Aber das wäre nicht so tragisch, denn angesichts seiner Gewaltbereitschaft war seine Sozialprognose ohnehin ausgesprochen  negativ und verhieß nichts Gutes.

in jedem Fall werden die Argumente der US Waffenlobby bestätigt: Mehr Waffen in vielen Händen verhindern kriminelle Karieren und schaffen Überlebenssicherheit im Alltag.  

Zweijähriger erschießt in US-Supermarkt seine Mutter

Tragischer Unfall mit einer geladenen Pistole in den USA

Kleinkind erschießt im Wallmart seine Mutter

In der Handtasche seiner Mutter findet ein Zweijähriger eine Pistole

Ein Kind (2Jahre) erschießt versehentlich die eigene Mutter im Supermarkt

Die Schusswaffentragödien in den USA gehen unbeeindruckt weiter

Schusswaffe in Kinderhand 03

Bei einem tragischen Unfall in den USA hat ein zweijähriger Junge in einem Supermarkt seine Mutter mit deren Waffe erschossen. Die Frau habe sich zu dem Zeitpunkt mit insgesamt vier weiteren Kindern in der Elektronik-Abteilung aufgehalten, der Zweijährige saß im Einkaufswagen und habe dort auf seine Mutter gewartet. Aus Langeweile habe er dann in der Tasche der 29-Jährigen Mutter herumgekramt und dort die Waffe ergriffen, teilte die Polizei mit, dabei habe sich bei der offenbar entsicherten und durchgeladenen Waffe ein Schuss gelöst. Die 29-Jährige brach tödlich getroffen zusammen. Der Todesfall spielte sich im Bundesstaat Idaho im Nordwesten der Vereinigten Staaten ab.

Jede Hilfe kam zu spät, die junge Frau starb noch am Unfallort. Die Behörden sprachen nach der Auswertung von Überwachungsaufnahmen von einem Unfall. Die 29-Jährige durfte dem Bericht zufolge eine Waffe bei sich tragen. Der Ehemann der Frau traf kurz nach dem Vorfall in dem Supermarkt ein. Die Kinder wurden in das Haus eines Verwandten gebracht. Der Schwager der Toten sprach dem Sender zufolge von einer Tragödie. Die 29-Jährige sei eine „wunderbare, fürsorgliche Mutter“ gewesen. „Sie war keineswegs verantwortungslos“, sagte er. „Sie wurde viel zu früh von uns genommen.“

Tödliche Unfälle mit Schusswaffen sind angesichts der weiten Verbreitung von Waffen in den USA keine Seltenheit. Der Vorfall in Idaho war jedoch ungewöhnlich tragisch und löste eine Lawine von Kommentaren in sozialen Online-Medien aus. „Genug ist genug, meint ihr nicht? Ein Zweijähriger tötet mit einer Pistole? Ist das Dein Ernst, Amerika?“ schrieb ein Nutzer. Andere zeigten sich besorgt um das Schicksal des kleinen Jungen, der nun ohne seine Mutter aufwachsen wird. Alljährlich werden rund 20.000 Minderjährige in den USA durch Schusswaffen verletzt oder getötet. Zur Zahl der Kinder und Jugendlichen, die selbst versehentlich jemanden durch Schüsse verletzen oder töten, gibt es keine Angaben. Im August hatte ein anderer tragischer Fall Aufsehen erregt. Dabei hatte eine Neunjährige beim Schießunterricht versehentlich ihren Lehrer mit einem Kopfschuss getötet, weil sie den heftigen Rückstoß der Uzi-Maschinenpistole nicht kontrollieren konnte.

Der Supermarkt wurde nach dem Vorfall geräumt.

Fast gleichzeitig erschoss in der zentralkanadischen Stadt Edmonton ein Mann acht Menschen und danach sich selbst. Die Behörden gehen von einem Fall „häuslicher Gewalt“ aus – die Hintergründe sind allerdings noch völlig unklar. Bei den Opfern handelt es sich um vier Frauen, zwei Männer und zwei Kinder – ein Mädchen und ein Junge. Sie waren an drei verschiedenen Orten in den benachbarten Städten Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, und Fort Saskatchewan gefunden worden. Nähere Informationen zu den Toten wollte die Polizei zunächst nicht bekannt geben, der Schütze galt als selbstmordgefährdet. Ein Sprecher der Polizei in Edmonton sagte in einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz: „Es ist ein tragische Tag für Edmonton. Wir sind in Gedanken bei den Bewohnern, während wir alle versuchen, mit diesem sinnlosen Massenmord von acht menschen klar zu kommen.“

Kinder üben mit Maschinenpistolen 3

siehe       http://www.n-tv.de/panorama/Kleinkind-erschiesst-eigene-Mutter-article14239006.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Zweijaehriger-erschiesst-im-Supermarkt-versehentlich-seine-Mutter-id32477747.html

http://www.nzz.ch/panorama/zweijaehriger-erschiesst-seine-mutter-1.18453192

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tragoedie-in-den-usa-drama-in-supermarkt-zweijaehriger-erschiesst-seine-mutter.db7ead47-d78b-49d6-bed2-4ad9a66c9b84.html

http://www.stern.de/news2/aktuell/zweijaehriger-erschiesst-seine-mutter-in-den-usa-2163209.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.us-staat-idaho-zweijaehriger-erschiesst-seine-mutter.c6d0e3b4-0e12-400b-938b-dac8f22de8da.html

http://www.derwesten.de/wp/panorama/zweijaehriger-erschiesst-in-us-supermarkt-seine-mutter-id10190069.html

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article135894984/Zweijaehriger-erschiesst-seine-Mutter-mit-ihrer-Waffe.html

http://www.schwaebische.de/panorama/panorama-aktuell_artikel,-Zweijaehriger-erschiesst-seine-Mutter-_arid,10149056.html

http://www.ksta.de/panorama/unfall-in-den-usa-zweijaehriges-kind-erschiesst-frau-im-supermarkt,15189504,29453176.html

http://kurier.at/politik/weltchronik/zweijaehriger-bub-erschoss-versehentlich-mutter-in-den-usa/105.505.680

http://www.dw.de/zweij%C3%A4hriger-erschie%C3%9Ft-mutter-im-supermarkt/a-18164571

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Zweijaehriger-erschiesst-Mutter-in-Supermarkt/story/20739681

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/idaho-zweijaehriger-erschiesst-seine-mutter-im-supermarkt-13347767.html

http://www.zeit.de/news/2014-12/31/usa-zweijaehriger-junge-erschiesst-versehentlich-mutter-in-den-usa-31004604

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article135887764/Zweijaehriger-erschiesst-aus-Versehen-seine-Mutter-in-Wal-Mart.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/usa-kleinkind-erschiesst-frau-in-supermarkt-in-idaho-a-1010820.html

http://www.fr-online.de/panorama/usa-kleinkind-erschiesst-frau-in-supermarkt,1472782,29453150.html

http://www.heute.at/news/welt/art69350,1112406?ref=rss

http://www.berliner-kurier.de/panorama/tragischer-unfall-junge–2–erschiesst-mutter-im-supermarkt,7169224,29452972.html

 

siehe auch       https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/27/armes-dummes-amerika/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/24/armseliges-dummes-amerika/

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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