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Armes dummes Amerika – Folge 6

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Armes dummes Amerika – Folge 6

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Schusswaffe in Kinderhand 03

Ich zitiere mich selbst:

Die Verunreinigten Staaten von Amerika – USA – rühmen sich eine Hochtechnologienation zu sein, die Denkfabrik zu neuen Technologien und Weltmarktführer für technologische Innovation, mit herausragenden Hochschulen und Universitäten. Da scheint der Widerspruch umso krasser, wenn sich nicht verleugnen lässt, dass die US-Bürger weitgehend von ignoranter Dummheit gesteuert sind. Die Dummheit in den USA kennt nur die Maßlosigkeit, keine Grenzen. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die Bürger der USA sollen lt. Statistik ein ähnliches Bildungsniveau wie Uganda besitzen, wissen wenig über andere Staaten und Völker, bzw. kennen nur oberflächliche Klischees und besitzen selber keine urbane, entwickelte Kultur. Ebenso ist es in den USA  – Verunreinigte Staaten von Amerika  –  kein Staatsgeheimnis, dass ungewollte Todesopfer durch unmotivierten Schusswaffengebrauch durch unkontrollierten Besitz von Schusswaffen in Privatbesitz ohne sachgerechten Umgang verursacht werden. Es ist auch nicht neu, dass schon vielfach Kinder versehentlich andere Kinder, auch ihre besten Freunde oder sogar einen Elternteil, durch Herumspielen mit geladenen Schusswaffen getötet haben. Die emotionale Erregung ist jedes Mal enorm, wenn so etwas passiert, auch bei sogenannten Amokläufen schwer bewaffneter Schüler oder Arbeitnehmer, die sich aus den verschiedensten und meistens banalen Gründen schlecht behandelt fühlen oder tatsächlich schlecht und menschenverachtend behandelt wurden. Dann setzt großes Wehklagen ein und heuchlerische Krokodilstränen fließen.

Wie konnte das nur geschehen? Wieso kann so etwas in den USA passieren?

Mobbing ist ja bekanntlich inzwischen in den allgemeinen Kultstatus aufgestiegen und gesamtgesellschaftlich so verbreitet, wie Facebook und andere sogenannten asoziale Medien verantwortungslos den Boden dafür bereiten. Trotzdem ist die Mehrheit der US-Bürger zu dumm oder geistig degeneriert, um zu begreifen, dass das Problem nur gemildert werden kann durch rigorose Entwaffnung von Privatpersonen und strikte Waffengesetze, die auch die häusliche Lagerung von Schusswaffen regeln. Dabei spreche ich hier nicht nur von Revolvern und Kleinkaliber  Handfeuerwaffen, sondern von automatischen Schnellfeuergewehren, wie jene israelische Uzi, die den aktuellen Tod auslöste, und halbautomatische Schnellfeuerwaffen, von Pump-Guns mit Gigant Munition, wie sie normalerweise für die Tötung von Elefanten oder Nashörnern in Afrika eingesetzt wird, Munition, die in einer Haustür ein Loch in der Größe einer Waschmaschine verursacht. In den Verunreinigten Staaten von Amerika befinden sich viele Hundert-Millionen Schusswaffen in Privatbesitz incl. Hunderte Milliarden Schuss Munition, genug um einen verlustreichen, blutigen Bürgerkrieg zu exerzieren, – und die verbrecherische, terroristische US Waffenlobby setzt viele zig-Millionen Dollar für Werbekampagnen ein, um auch die noch nicht bewaffneten Privatbürger mit schweren Waffen aufzurüsten,  –  und der ohnehin reichlich unfähige US-Präsident und Totalversager im Amt Barak Obama scheitert kläglich mit einem Schusswaffen-Reformgesetz. Die USA sind eben nicht nur ein scharf und rassistisch kontrollierter Polizeistaat, sondern auch ein Staat der verfassungsgemäßen Gesetzlosigkeit und Mordmoral.

Doch gerade die Dummheit einer schweigenden Mehrheit der US-Bürger spiegelt sich auf erschreckende Weise im Verhältnis zu Schusswaffen und dessen unmotiviertem Gebrauch, haben den USA das Synonym einer gesetzlosen, menschenverachtenden Nation eingebracht.

Es hat sich nichts geändert, es ist – wie absehbar  – wieder passiert, und es kann gar nicht oft genug passieren, täglich – stündlich, das Land muss in Entsetzen und Trauer versinken, denn offenbar muss man den US-Bürgern die Erkenntnis über Schusswaffenunfälle durch versehentlich getötete Kinder regelrecht einprügeln, es muss die Seelen zerfetzen,  –  dann besteht eine winzige Chance der Umkehr, dass sich endlich die Mehrheit der US-Bürger entwaffnen lässt. Tun sie das nicht, ist es nur gerecht und richtig, dass noch viel, viel mehr zahllose Menschen – auch Kinder und Kleinstkinder – durch ungerechtfertigten Schusswaffengebrauch zu Tode kommen, dann haben es die gesetzlosen US-Bürger schlicht nicht besser verdient und verdienen die Eltern auch kein Mitleid, keinen Trost. Im Gegenteil, sie sollten wegen fahrlässiger Tötung durch unsachgemäße Lagerung von Mordwaffen vor Gericht gestellt und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden.

neue usa-flagge 6a

Tod im Laufstall

Fünfjähriger erschießt neun Monate alten Bruder

Fünfjähriger erschießt Säugling im Laufstall

Zwei 11- und 15-jährige Mädchen erschossen ihren Bruder

Fünfjähriger erschießt Säugling in den USA beim Spielen

Die Pistole lag frei zugänglich auf dem Elternbett 

Ein Fünfjähriger hat seinen neun Monate alten Bruder erschossen. Der Junge traf das Baby tödlich in den Kopf. Das Kleinkind spielte in seinem Laufstall, als der ältere Bruder versehentlich den Schuss aus einer für ihn frei und leicht zugänglichen Pistole auslöste.

US-Medienberichten zufolge lag die Waffe auf einem Bett. Wie es hieß, geht die Polizei davon aus, dass der Fünfjährige das Baby im US-Bundesstaat Missouri versehentlich tötete. Ob Erwachsene zur Rechenschaft gezogen werden, blieb zunächst unklar. Die Mutter der Kinder hatte nach dem Vorfall vom Montag in der Ortschaft Elmo die Notrufnummer gewählt. CNN zufolge meldete sie wahrheitswidrig, das Baby sei vom Geschoss eines Paintball-Gewehres getroffen worden. Tatsächlich habe es sich um einen Magnum-Revolver gehandelt. Der Polizei zufolge gehöre er nicht der Mutter, sondern einem Verwandten.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 7

In den USA mit ihrem äußerst liberalen Waffenrecht kommt es immer wieder zu tragischen Zwischenfällen mit Waffen in Kinderhänden. So hatte im Dezember ein Zweijähriger in einem Supermarkt in Idaho seine Mutter erschossen. Die Waffe steckte in der Tasche der Frau. Auch in der ländlichen Region um Elmo gibt es in vielen Haushalten Waffen, wie der zuständige Bezirkssheriff Darren White CNN sagt. „Wir sind hier große Unterstützer von Waffen… Wir haben eine Menge Waffenbesitzer. Sie jagen damit, betreiben Schießsport. Die meisten Leute sind sehr auf Sicherheit bedacht, und dies ist einer von jenen Fällen, in denen alles auf falsche Weise zusammenkam.“

Sie sind noch minderjährig und stehen bereits unter Mordverdacht: Im US-Bundesstaat Florida sollen zwei 11 und 15 Jahre alte Schwestern am Montag ihren 16-jährigen Bruder erschossen haben. Die Polizei geht von Mord aus. Die Ältere der beiden Mädchen, die 15 Jahre alte Ariel, holte laut den Ermittlungen eine Waffe aus dem Schlafzimmer der Eltern, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause aufhielten. Anschließend soll sie ihren Bruder im Wohnzimmer erschossen haben. Die jüngere Schwester Nicole habe der 15-Jährigen bei der Tat geholfen, wie die Polizei des Bezirks Columbia County am Dienstag mitteilte. Wie genau diese Hilfestellung aussah, ist bisher jedoch nicht bekannt. Auch dem 11-jährigen Mädchen wird vorsätzlicher Mord zur Last gelegt, beide wurden festgenommen.

Zum Tatzeitpunkt war auch die dreijährige Schwester der Kinder zu Hause. Das Kleinkind beobachtete die Tat zwar nicht, wurde jedoch von den älteren Schwestern nach dem mutmaßlichen Mord allein zurückgelassen. Die Dreijährige befindet sich nun in der Obhut des Jugendamtes. Die Eltern wurden wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht ebenfalls festgenommen. Es handelt sich um einen 37-jährigen LKW-Fahrer, der zum Zeitpunkt der Tat berufsbedingt nicht zu Hause war, seine 36-jährige Frau war bei ihm. „Wir werden überprüfen, ob es Sicherheitsbedenken bezüglich der Kinder gibt und die familiäre Situation näher untersuchen“, sagte Polizeisprecher John Harrell am Dienstag. In der Vergangenheit sei die Polizei bereits mehrfach zu dem Haus der Familie gerufen worden, unter anderem wegen Vandalismus und eines zivilrechtlichen Vorfalls.

Schusswaffe in Kinderhand 06

Alljährlich werden rund 20.000 Minderjährige in den USA durch Schusswaffen verletzt oder getötet. Erst im August hatte ein neunjähriges Mädchen versehentlich einen Schießlehrer getötet, der ihm zeigen wollte, wie man eine Uzi bedient. Der Landkreis Colombia County, in dem sich der Vorfall ereignete, sei jedoch nicht für Gewalttaten bekannt, sagte Polizeisheriff Mark Hunter dem Magazin Action News. Im letzten Jahr habe es keine Tötungsdelikte in der Gegend gegeben, der Vorfall sei „sehr ungewöhnlich“.

Januar 2014 : Eine Vierjährige erschießt in Detroit ihren gleichaltrigen Cousin beim Spielen. Das Mädchen hatte das geladene und ungesicherte Gewehr unter einem Bett gefunden.

April 2013 : In Kentucky erschießt ein Fünfjähriger mit seinem Gewehr seine zwei Jahre alte Schwester. Er hatte die Waffe der Marke „My First Rifle“ („Mein erstes Gewehr“) ein Jahr zuvor geschenkt bekommen. – In New Jersey tötet ein Vierjähriger seinen sechs Jahre alten Spielkameraden mit einem Kopfschuss. – In Tennessee greift sich ein Junge eine geladene Pistole und erschießt die Ehefrau eines Hilfssheriffs, der gerade seine Waffensammlung präsentiert.

Schusswaffe in Kinderhand 04

September 2009 : Beim Spielen mit einer Pistole erschießt ein Achtjähriger in Kalifornien seine zwei Jahre alte Schwester. Der Junge spielte mit der Waffe herum, bis sich ein Schuss löste.

Juli 2009 : Beim Warten im Auto findet ein Fünfjähriger in Las Vegas (Nevada) eine Waffe. Er schießt sich damit in den Kopf und stirbt. Oktober 2008: Beim jährlichen Kürbisschießen eines Schützenvereins in Massachusetts schießt sich ein Achtjähriger versehentlich mit einer Maschinenpistole in den Kopf und stirbt.

Tallahassee. Bei einer Schießerei an einer Universität im US-Bundesstaat Florida sind in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen verletzt worden. Der Schütze sei später von der Polizei erschossen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann hatte den Angaben zufolge kurz nach Mitternacht vor einer Bibliothek auf dem Campus der Florida State Universität in Tallahassee das Feuer eröffnet. Beamte der Campuspolizei hätten ihn aufgefordert, die Waffe niederzulegen. Als er darauf nicht reagiert habe, sei er erschossen worden.

In Cleveland im US-Bundesstaat Ohio haben Polizisten auf einem Spielplatz auf einen 12-jährigen Jungen geschossen. Das Kind hatte eine Druckluft-Spielpistole bei sich. Es starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen.                                                

siehe      http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/6017558/fuenfjaehriger-erschiesst-kleinen-bruder-in-den-usa.html

siehe auch Video      http://www.focus.de/panorama/welt/tod-im-laufstall-fuenfjaehriger-erschiesst-neun-monate-alten-bruder_id_4418664.html

http://www.stern.de/panorama/waffenunfall-in-missouri-fuenfjaehriger-erschiesst-baby-bruder-2167658.html

http://www.stern.de/panorama/usa-11-und-15-jaehrige-haben-bruder-erschossen-2164487.html

http://www.nzz.ch/newsticker/fuenfjaehriger-erschiesst-bruder-1.18465216

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article136587096/Fuenfjaehriger-erschiesst-Baby-Bruder.html

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article136585158/Fuenfjaehriger-erschiesst-neun-Monate-alten-Bruder.html

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/amerika-fuenfjaehriger-erschiesst-kleinen-bruder-13380652.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/vereinigte-staaten-fuenfjaehriger-erschiesst-kleinen-bruder-mit-pistole-aid-1.4811992

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Fuenfjaehriger-erschiesst-seinen-kleinen-Bruder-in-den-USA

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/unfall-in-missouri-fuenfjaehriger-erschiesst-kleinen-bruder-a-1013919.html

http://www.derwesten.de/panorama/fuenfjaehriger-erschiesst-saeugling-in-den-usa-beim-spielen-id10255522.html

http://www.ksta.de/panorama/unfall-in-den-usa-fuenfjaehriger-erschiesst-kleinen-bruder,15189504,29617356.html

http://derstandard.at/2000010629466/Fuenfjaehriger-erschoss-kleinen-Bruder-in-den-USA

Schusswaffe in Kinderhand 05

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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