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Düstere Perspektiven für Putingrad

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Düstere Perspektiven für Putingrad

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Einige meiner Leser/innen haben mir ja Russen Bashing, Volksverhetzung gegen Russland, Schwarzmalerei in Sachen Putingrad ehemals Russland vorgeworfen. Das Volk und die Wirtschaft würden die schweren Tage getreu nach Zar Vladimir Putins Durchhalteparolen durchstehen und anschließend gestärkt aus diesen Zeiten hervorgehen. Niemand könne Russland, das ja in der Realität gar nicht mehr existiert, Angst machen oder besiegen. Russland stehe wie ein Fels in der Brandung und bekümmere sich nicht um die stürmischen Wellen, die um es herum toben.

Aber die völkerrechtswidrige Annektierung der Krim, der Destabilisierungskrieg gegen die Ukraine, die unverhüllten Drohungen gegen ehemalige sowjetische Satelitenstaaten, die militärische Unterstützung der pro-russischen Sowjetfaschisten durch reguläre post-stalinistische Armeeeinheiten, die endlosen Waffenlieferungen an die pro-russischen Staatsterroristen haben Putingrad weitgehend politisch isoliert, viel an weltweitem Ansehen genommen, viele Milliarden Rubel und Hunderte Russen das Leben gekostet, einen neuen kalten Krieg nicht nur heraufbeschworen, sondern zur absoluten Realität gemacht. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Koexistenz mit dem post-stalinistischen und sowjetfaschistischen Putingrad ist für viele Jahre nahezu ausgeschlossen.

Die Realitäten sprachen schon vor 6 Monaten eine deutliche Sprache und ich habe das in mehreren Beiträgen dezidiert aufgezeigt  –  siehe

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/29/putins-sture-dummheit-zerschlagt-die-putinisch-russische-wirtschaft/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/17/der-untergang/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/23/nachtrag-zu-der-untergang/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/25/2-nachtrag-zu-der-untergang/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/25/putingrad-ehem-russland-auf-dem-weg-in-die-wirtschaftliche-katastrophe/

Jetzt wird es unübersehbar deutlich, der Völkermörder und Kriegsverbrecher Zar Vladimir Putin, der Mörderische, hat Putingrad auf direktem Weg in den Staatsbankrott geführt.

Putin in Hitlerpose 3

Die putinische Wirtschaft schrumpft rapide

Russlands Aussichten sind düster 

Neue schlechte Daten aus der Russischen Föderation: Der Industrie-Einkaufsmanagerindex ist weit von einem Wachstum suggerierenden Wert entfernt. Regierung und Notenbank stellen sich auf schlechte Wirtschaftsdaten für das laufende Jahr ein.

brennender Rubel 2 

Die russische Wirtschaft muss dem Ölpreisverfall und den Sanktionen wegen der Ukraine-Krise zunehmend Tribut zollen. Die Industrie des flächengrößten Landes der Erde schrumpfte im Januar so stark wie seit Mitte 2009 nicht mehr, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC sank im Vergleich zum Dezember um 1,3 auf 47,6 Punkte. Das Barometer entfernte sich damit weiter von der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. Laut Umfrage stiegen die Kosten für die Betriebe wegen des schwächeren Rubels weiter. Die Firmen bauten ihre Lager ab und strichen Jobs, sagte der Chefvolkswirt von HSBC für Russland, Alexander Morosow. „Sie bereiten sich auf schwierige Zeiten vor.“ Die Konjunkturaussichten sind düster: Die russische Notenbank erwartet, dass die Wirtschaft bis zur Jahresmitte um 3,2 Prozent schrumpfen wird. Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew rechnet in diesem Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3 Prozent. Bislang hatte die Regierung nur ein Minus von 0,8 Prozent erwartet. Den Ölpreis veranschlagt der Politiker auf 50 US-Dollar pro Barrel, den Kapitalabfluss auf 115 Milliarden Dollar, wie russische Agenturen meldeten. Ökonomen sind sogar noch pessimistischer. Zugleich ist die Inflation wegen des schwachen Rubel auf zweistellige Prozentwerte gestiegen und dürfte nicht so schnell nachlassen. Am Freitag hatte die Notenbank den Leitzins überraschend um 200 Basispunkte auf 15,00 Prozent gesenkt, was den Rubel auf Talfahrt schickte. Erst vor kurzem war Russland von Standard & Poor’s auf „Ramschniveau“ abgestuft worden.

siehe     http://www.n-tv.de/wirtschaft/Russlands-Aussichten-sind-duester-article14434646.html

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Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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