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Wie schön …

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Wie schön …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Zugegeben, schön ist es eigentlich wirklich nicht, denn der Terror durch islamistische Faschisten hat niemals irgendetwas Schönes an sich, kann es auch nicht. Aber das Endergebnis ist mehr als erfreulich, auch wenn es nach meiner Meinung noch ein paar Hundert mehr hätten sein dürfen, ein ausgesprochen guter Tag im Kampf gegen die Nicht-Menschen Boko Haram.

Boko Haram Faschisten 21

Angriff der Boko Haram Faschisten auf die Millionenstadt Maiduguri

Nigerias Armee wehrt den Angriff von Boko Haram erfolgreich ab

Boko Haram greift erneut die Metropole Maiduguri  an

Die Luftwaffe des Tschad bombardierte Dorf im Kampf gegen Boko Haram

Erneute schwere Kämpfe um nigerianische Millionenstadt Maiduguri   

Boko Haram Faschisten scheitern mit erneuter Terror-Offensive

Boko-Haram-Angriff auf Millionenstadt in Nigeria

Die ganze Stadt hat Angst

Boko Haram erleben verheerende Niederlage durch massive Gegenwehr

Die afrikanische Union stellt 7500 Mann Truppe gegen Boko Haram auf

Ban Ki Moon unterstützt Militärpläne gegen Boko Haram

Boko Haram - Maiduguri

Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Panzer, schwere Artillerie und viele Hundert Soldaten waren im Einsatz, Augenzeugen berichteten von unablässigem Artillerie-Feuer: Nigerianischen Streitkräften ist es gelungen, die Terrormiliz Boko Haram aus der Millionenstadt Maiduguri zurückzuschlagen und dabei mehrere Hundert ihrer Kämpfer zu töten. mains-05

Die Hauptstadt des Bundesstaats Borno war in der Nacht zum Sonntag zum wiederholten Male von den Dschihadisten angegriffen worden. Sie lieferten sich stundenlange Gefechte mit der Armee, die von bewaffneten Bürgern unterstützt wurde. Bei den Gefechten sollen Hunderte Boko-Haram-Anhänger getötet worden sein. Auch zahlreiche Zivilisten seien ums Leben gekommen, hieß es. Die Extremisten hätten versucht, durch den Vorort Dalwa nach Maiduguri einzudringen, sagte ein Soldat. Anschließend griffen sie offenbar aus verschiedenen Richtungen an. Die Armee hat auch Waffen und Munition der Terroristen sichergestellt, nachdem sie die Kontrolle wiedergewonnen hatte. Vor einer Woche hatte die nigerianische Armee schon einmal eine Offensive der Extremisten auf Maiduguri abwehren können. Die Streitkräfte setzten damals neben Bodentruppen ebenfalls die Luftwaffe ein. In Maiduguri wurde Boko Haram vor etwa fünf Jahren gegründet. Die Stadt soll Sitz eines islamischen Staates werden, den die Gruppe mit Gewalt errichten will. Der Angriff sei jetzt aber unter Kontrolle, „die Terroristen haben massive Verluste erlitten“, sagte ein Sprecher des nigerianischen Verteidigungsministeriums. Die Lage sei „ruhig“, es werde aber noch nach versprengten Boko-Haram-Kämpfern gefahndet. Fluchtwege gebe es für die Menschen nicht mehr, da Boko Haram das Umland kontrolliere, teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker mit. Es sei zu befürchten, dass die Gruppe bis zu den Wahlen am 14. Februar mit einer spektakulären Einnahme von Maiduguri den Staat Nigeria und dessen politisches System weiter destabilisieren wolle.  „Maiduguri droht zu Nigerias Kobani zu werden“, schreibt die Gesellschaft für bedrohte Völker. „Denn in der Stadt leben schon heute rund 1,5 Millionen Binnenflüchtlinge unter katastrophalen Umständen.“ Damit halten sich insgesamt etwa 2,7 Millionen Menschen in der Stadt auf.

Boko Haram Faschisten 5

Die in Maiduguri eingekesselten Bewohner berichten von stundenlangen Bombardements, von Raketenbeschuss und Maschinengewehrfeuer. Ein Bewohner hatte zuvor der Nachrichtenagentur dpa von Chaos in Maiduguri berichtet. Tausende Menschen seien auf der Flucht. „Betet für uns, denn die Regierung hat im Kampf gegen Boko Haram versagt“, sagte er demnach. Ein anderer Bewohner wird so zitiert: „Die ganze Stadt hat Angst.“ Diese bedauerlichen Menschen haben leider noch immer nicht begriffen, dass die Armee ihnen allein nicht helfen kann, dass sie aus Selbstschutz die Verpflichtung haben sich durch die Armee bewaffnen zu lassen und aktiv am Kampf gegen die Boko Haram Faschisten zu beteiligen. In einem Land wie Nigeria ist es nicht fair immer nur auf die zweifellos zutiefst korrupte Regierung und Armee zu setzen, die Menschen müssen auch bereit sein selber gegen die Faschisten zu kämpfen.

Das nigerianische Militär konnte bislang dem Terror kaum etwas entgegensetzen, die Armee gilt als schlecht ausgerüstet, die Soldaten sind demoralisiert. Boko Haram hat dagegen enge Kontakte zu Terrornetzwerken wie Al Kaida, aber offenbar auch zu mächtigen Finanziers in Politik und Militär. Mittlerweile werden auch die Nachbarländer Nigerias in den Terror hineingezogen: Im Norden Kameruns greift die Gruppe immer wieder Stellungen der Armee an und tötet auch Zivilisten. Truppen aus dem Tschad haben in Kamerun bereits gegen Boko Haram eingegriffen. Mit Kampfhubschraubern griffen tschadische Spezialeinheiten wieder Stellungen der Extremisten im Grenzgebiet zu Kamerun an.

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Die Luftwaffe des Tschad griff am Sonntag erneut die seit Monaten von Boko Haram kontrollierte nigerianische Stadt Gamboru an, wie AFP-Reporter berichteten. Bereits am Vortag hatte die Luftwaffe die direkt an der Grenze zu Kamerun liegende Stadt bombardiert, die nur durch eine Brücke von der kamerunischen Stadt Fotokol getrennt ist. In Fotokol hatten sich Boko Haram und die tschadische Armee am Donnerstag und Freitag heftige Kämpfe geliefert. Dabei wurden nach tschadischen Angaben drei Soldaten getötet. Die Angreifer seien zurückgedrängt und 123 ihrer Kämpfer getötet worden. In der kamerunischen Hafenstadt Douala demonstrierten am Sonntag mehrere hundert Personen gegen Boko Haram. Die nigerianische Armee eroberte nach eigenen Angaben unterdessen eine Stadt im Nordosten des Landes zurück. Michika sei nach monatelanger Belagerung durch Boko Haram wieder unter Kontrolle der Sicherheitskräfte, teilte das Militär mit. In der Stadt und in umliegenden Dörfern hatten Boko-Haram-Banden in den vergangenen Wochen Dutzende von Menschen getötet und Tausende Einwohner in die Flucht getrieben.

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Die Mitglieder der Terrorgruppe Boko Haram bezeichnen sich als nigerianische Taliban. Sie verübten sogar einen Anschlag mit 20 Toten auf das UN-Gebäude in Nigerias Hauptstadt Abuja. Die Regierung wirkt hilflos im Kampf gegen die Gruppe, die mit dem internationalen Terror vernetzt sein soll. Boko Haram zieht schon lange eine Blutspur durch Nigeria. Mit dem offenen Kampf gegen den Staat hat die sektenähnliche Vereinigung vor zwei Jahren begonnen. Schwer bewaffnete Fundamentalisten verwickelten 2009 die nigerianische Armee in wochenlange Gefechte. Im Norden des Landes wurden 800 Menschen getötet, die Polizei richtete den Anführer der Sekte hin. Seit damals führt Boko Haram einen Rachefeldzug und zündet Bomben vor Militäreinrichtungen, in Biergärten und Kirchen – und im August sogar vor der UN-Zentrale in Abuja. Trotz aller Bekennerschreiben – über die rätselhafte Gruppe islamistischer Fanatiker ist nur wenig bekannt, ihre Ziele sind widersprüchlich. Fest steht: Boko Haram will in ganz Nigeria die islamische Rechtsprechung der Scharia durchsetzen. Hussaini Abdou, Landesdirektor der Organisation „Action Aid Nigeria“: Boko Haram sei eine Bewegung muslimischer junger Leute, erläutert Abdou. „Sie lehnen westliche Erziehung ab. Die Radikalisierung hängt stark mit der schlechten wirtschaftlichen Lage zusammen. Boko Haram ist zum Sammelbecken geworden für junge Leute ohne Bildung, ohne Job.“

Boko Haram Faschisten 2

Boko Haram habe es leicht, junge Fanatiker zu rekrutieren, so Harouna Yerima, Professor aus der Sektenhochburg Maiduguri. Für ihn ist das Phänomen Boko Haram auch ein Offenbarungseid der Politiker. Besonders der Erdölreichtum Nigerias komme nicht bei den Menschen an. „Die Armut hat sich tief in die Gesellschaft hineingefressen. Viele Menschen haben keine Arbeit, können weder lesen, noch schreiben, und die Korruption ist einfach atemberaubend. Insgesamt ist die Lage so schlimm, dass es mich nicht wundert, dass solche Gruppen wie Boko Haram entstehen und Zulauf haben.“ Boko Haram ist jedoch mehr als nur ein Ventil für sozialen Frust. Die Bewegung nennt sich eben auch „Sunnitische Bruderschaft in Ausführung des Heiligen Krieges“. Tatsächlich werden die Anschläge immer professioneller, immer öfter sind es Selbstmordattentate mit Autobomben.

Für den Terrorexperten Mathieu Guidère ist das die Handschrift von Al Kaida: „Zwischen Boko Haram und AQIM, also Al Kaida im Islamischen Maghreb, gibt es eindeutige Verbindungen. Es gibt Beweise für mehrere Treffen zwischen AQIM Chef Abdelmalek Droukdal und den Anführern von Boko Haram. Droukdal hat den nigerianischen Extremisten Geld, Waffen und Ausbildung zu Terrorkämpfern zugesagt, das war im Jahr 2010.“ Der Zeitung „Wall Street Journal“ liegen Auszüge aus nigerianischen Geheimdienstakten vor. Dort heißt es, Mitglieder von Boko Haram seien schon 2007 in Terrorcamps in Afghanistan ausgebildet worden; bei den Salafisten in Algerien und Mauretanien hätten sie gelernt, wie man Bomben baut, außerdem gebe es Beweise für Kontakte zwischen Boko-Haram-Kämpfern und Somalias Terrorgruppe Al Shabaab – ebenfalls einem Ableger von Al Kaida.

Al Shabaab Miliz

Doch Nigerias Regierung wirkt trotz aller zur Schau gestellten Entschlossenheit hilflos. Sie hat es bislang versäumt, mit politischen und wirtschaftlichen Reformen für Ruhe zu sorgen. Wirksame Rezepte gegen den Terror hat Nigeria nicht – mit schnellem Geld lassen sich die Islamisten nicht kaufen, mit militärischen Mitteln nicht besiegen. Boko Haram droht außer Kontrolle zu geraten. Der nächste Anschlag der mysteriösen Sekte ist für viele Experten nur eine Frage der Zeit.

siehe     http://www.spiegel.de/politik/ausland/nigeria-armee-wehrt-offenbar-angriff-von-boko-haram-auf-maiduguri-ab-a-1016202.html

http://www.nzz.ch/international/afrika/boko-haram-greift-metropole-maiduguri-an-1.18473572

http://www.tagesschau.de/ausland/boko-haram-125.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/boko-haram-nigeria-maiduguri-angriffe

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4652151/Tschad-bombardierte-Dorf-im-Kampf-gegen-Boko-Haram

http://www.stern.de/news2/aktuell/erneute-kaempfe-um-nigerianische-millionenstadt-maiduguri-2170481.html

http://www.focus.de/politik/ausland/nigeria-armee-wehrt-boko-harams-angriff-auf-millionenstadt-ab_id_4445389.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article136998094/Boko-Haram-scheitert-mit-Terror-Offensive.html

http://www.dw.de/armee-wehrt-angriff-von-boko-haram-ab/a-18228714

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4652582/BokoHaramAngriff-auf-Millionenstadt-in-Nigeria

http://www.srf.ch/news/international/angriff-von-boko-haram-die-ganze-stadt-hat-angst

http://www.n-tv.de/politik/Boko-Haram-greift-Millionen-Stadt-an-article14432281.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/terror-in-westafrika-boko-haram-greift-millionenstadt-an/11311880.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorgruppe-in-nigeria-boko-haram-attackiert-millionenstadt-maiduguri-1.2331059

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Mehrere-Tote-bei-Boko-Haram-Angriff;art17,1633589

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6080708/boko-haram-greift-grossstadt-maiduguri-an.html

http://www.derwesten.de/politik/boko-haram-startet-angriff-auf-millionenstadt-in-nigeria-id10296092.html

http://www.rundschau-online.de/politik/nigeria-boko-haram-will-millionenstadt-in-nigeria-einnehmen,15184890,29719162.html

http://derstandard.at/2000011111806/Boko-Haram-griff-tschadische-Militaereinheit-an

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/boko-haram-topthema-beim-gipfeltreffen-der-afrikanischen-union-13398996.html

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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