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Das ist ein guter Tag …

Veröffentlicht am
Das ist ein guter Tag …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

… im internationalen Krieg gegen den weltweiten islamistischen Faschismus

Nach der Tötung eines entführten Kampfpiloten durch die Miliz Islamischer Staat (IS) hat Jordanien Vergeltung geübt und zwei Dschihadisten hingerichtet. Die Irakerin und selbsternannte „Gotteskriegerin“ Sadschida al-Rischawi, die der IS freipressen wollte, und der Massenmörder und Al-Kaida-Mitglied Siad Karbuli wurden am Morgen exekutiert. Al-Rischawi war nach einer Anschlagsserie auf drei Hotels in Amman Ende 2005 mit 60 Toten festgenommen worden. Im April 2006 wurde sie zum Tode verurteilt.   mains-05mains-05mains-05mains-05mains-05mains-05mains-05

Der IS hatte kürzlich die Freilassung der Dschihadistin al-Rischawi im Gegenzug für den Kampfpiloten Maas al-Kassasbeh und eine weitere japanische Geisel verlangt. Nach Überzeugung Ammans wurde al-Kassasbeh jedoch bereits Anfang Januar ermordet – erst danach stellte der IS seine Forderung. Amman hatte sich bereit gezeigt, auf den Tauschhandel einzugehen, zuvor aber ein Lebenszeichen des Jordaniers verlangt. Schon angesichts der Geiselnahme und der drohenden Ermordung von Moaz Kasasbeh hatten viele Jordanier gefordert, man solle Sadschida al Ridschawi hinrichten, sollte der Soldat nicht lebend nach Hause zurückkehren. Die Hoffnung darauf schwand von Tag zu Tag. Sie dürfte die erste Frau seit langem gewesen sein, die dort hingerichtet wurde, denn in Jordanien wurde die Todesstrafe an Frauen lange schon nicht mehr vollstreckt. Doch Sadschida al Rischawi war nicht irgendeine Verurteilte, sie war eine Heldin, ein wichtiges Symbol – zumindest für die Kämpfer des Islamischen Staats, weswegen sie aus dem Gefängnis freigepresst werden sollte.

Jordanien richtet Terroristin hin

Jordanien droht der Terrormiliz IS mit erbarmungsloser Vergeltung

Entsetzen über IS-Terror in Syrien und Irak

Vereint im Wunsch nach Rache an IS

Auge um Auge – Zahn um Zahn: Jordanien reagiert mit erbarmungsloser Härte

Jordanien kündigt nach IS-Mord an Piloten „gnadenlosen Krieg“ an

Jordanien exekutiert nach Geisel-Tötung IS-Dschihadisten

„Gnadenloser Krieg“ gegen IS angekündigt

Al-Kassasbehs Vater fordert weitere Rache an IS

Hinrichtungen im Morgengrauen – Jordanien rächt sich für den Feuertod

Sadschida al Rischawi

Die gebürtige Irakerin saß seit neun Jahren in der Todeszelle. Sie hatte 2005 zusammen mit ihrem Mann einen Anschlag auf ein Hotel in Amman verübt – auf eine Hochzeitsgesellschaft. 60 Menschen kamen damals ums Leben. Nach ihrer Festnahme sagte die damals 35-Jährige, dass sie es im letzten Moment nicht geschafft hatte, den Zünder ihres Sprengstoffgürtels zu betätigen. Ihre Aussage wurde im jordanischen Fernsehen übertragen. Zu sehen war eine müde, emotionslose Frau in blauer Gefängnisuniform und Kopftuch, die laut ihres Anwalts erwarte, entweder zum Tode verurteilt oder zurück in den Irak geschickt zu werden. Der Irak – ihre Heimat und Grund, warum Sadschida al Rischawi so wichtig für den IS war. Die Gotteskriegerin entstammt einem sunnitischen Stamm in der westlichen Provinz Al Anbar, heute IS-Gebiet. Die Gegend war berüchtigt für ihren Widerstand gegen die US-Besatzung und eine der Keimzellen von al Kaida im Irak, aus der wiederum der Islamische Staat hervorgegangen ist. Rischawi war zumindest eine enge Vertraute des früheren Anführers und Top-Terroristen Abu Mussab al Sarkawi, ein gebürtiger Jordanier, der 2006 bei einem US-Luftangriff ums Leben kam. Sie war zudem die Schwester eines seiner Gefolgsmänner, der im Kampf starb. Einer ihrer Cousins war Anführer einer sunnitischen Widerstandsbewegung. „Wegen ihrer Verbindungen zur al Kaida im Irak und zur folgenschwersten Auslandsoperation dieser Gruppe ist Sadschida al Rischawi weiter wichtig“, sagte Aimen al Tamini, vom Institut Middle East Forum zur Rolle der Hingerichteten.

Der Islamische Staat habe sie zu einer politischen Figur stilisiert. Auch deswegen, weil sich ihre ganze Familie dem Dschihad gewidmet hat und bei IS-Kämpfern als VIPs gelten. „Sie freizukriegen, wäre ein Zeichen der Ehrerbietung des IS an die sunnitische Basis im Irak gewesen“, so Rischawis Cousin Mehdi Abu Risha.

Die Kindermörder von Peschawar 2

Am Dienstag war im Internet ein Video aufgetaucht, das die Hinrichtung des im Dezember von der IS-Miliz verschleppten Soldaten Maas al-Kassasbeh zeigte. Er zeigt offenbar, wie Kasasbeh, dessen orangefarbene Häftlingskleidung mit Brandbeschleuniger übergossen war, in einem Käfig bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Danach kannten viele Jordanier nur noch den Wunsch nach Vergeltung. Die Hinrichtung der beiden Terroristen reiche nicht aus, sagte Safi Kasasbeh, der Vater des Opfers. „Der ganze Islamische Staat muss ausgelöscht werden“, forderte er. Der Sprecher der jordanischen Armee gab eine nicht weniger martialische Erklärung ab. Das Blut des Märtyrers sei nicht umsonst geflossen, sagte er. „Unsere Rache wird das Ausmaß der Tragödie haben, die allen Jordaniern zugefügt wurde.“ Die Ermordung des jordanischen Soldaten wurde international verurteilt, König Abdullah II. kündigte eine entschiedene Reaktion seines Landes an. Der Tod des „Märtyrers“ al-Kassasbeh sei nicht vergebens gewesen, „die Antwort Jordaniens und seiner Armee wird hart sein“, sagte der Monarch. Noch am Dienstagabend kam es in Jordanien zu ersten Demonstrationen, in denen die Menschen ihrer Wut und Trauer Ausdruck verliehen. Überall waren Bilder mit dem Gesicht des jungen Piloten zu sehen. Am Mittwoch versammelten sich Tausende in den Moscheen des Landes, um während des Mittagsgebets für den Ermordeten zu beten. Zur selben Zeit flogen Kampfflugzeuge der Luftwaffe über die Hauptstadt Amman und die Heimatstadt Kasasbehs, wie die Zeitung „Jordan Times“ berichtete. In den Kirchen wurden Gottesdienste gehalten und die Glocken läuteten. Die sunnitische Al-Ashar-Universität in der ägyptischen Hauptstadt Kairo rief zur Tötung von IS-Kämpfern auf. In einer Mitteilung forderte die Einrichtung unter anderem die „Kreuzigung und das Zerschlagen der Glieder der IS-Terroristen“. Die Ermordung al-Kassasbehs wurde als „feiger Terrorakt“ bezeichnet. Die Vereinigten Arabischen Emirate forderten, die Extremistengruppe IS müsse „umgehend ausgemerzt werden“. Die US-Tageszeitung „New York Times berichtete am Mittwoch jedoch, die Emirate hätten sich bereits nach der Verschleppung des jordanischen Piloten im Dezember aus der Anti-IS-Koalition zurückgezogen. Demnach fordern sie von den USA eine bessere Vorsorge für mögliche Rettungsaktionen.

Der IS will zwar nach außen Stärke demonstrieren – tatsächlich aber ist das Video ein Zeichen der Schwäche. Die Terrormiliz will mit Propaganda ihre Niederlagen in Syrien und im Irak kompensieren. Vor einer knappen Wochen hatten die Kurden die über Monate umkämpfte nordsyrische Stadt Kobane von IS-Extremisten befreit. Im Norden des Iraks scheiterte ein IS-Großangriff auf die ölreiche Stadt Kirkuk. Fehlende Siege sind für die Extremisten ein Problem, weil sie bei den Feldzügen Munition und Waffen für ihren Krieg erobern. Der Angriff auf Kirkuk ist ein Indiz dafür, dass die Miliz Geld braucht. Stadt und Umland gehören zu den ölreichsten Gebieten im Irak. Der IS wollte offenbar die Ölquellen unter seine Kontrolle bringen, um den Rohstoff zu verkaufen. Öleinnahmen sind die wichtigste Geldquelle des IS. Um immer wieder Aufmerksamkeit zu finden, muss der IS seine Gewalt steigern. Trotz der jüngsten Niederlagen ist die Terrormiliz stark – sie kontrolliert in Syrien und im Irak noch immer große Gebiete. Es wird Jahre dauern, um die Extremisten zu besiegen.

ISIS Terroristen 36

Die UNO warf bewaffneten Gruppen vor, Kinder im Irak systematisch auszubeuten. Insbesondere der IS rekrutiere Minderjährige für ihren Kampf, beklagte das UN-Komitee zum Schutz der Kinderrechte. „Kinder werden als Selbstmordattentäter eingesetzt, unter ihnen auch Behinderte oder Kinder, die von ihrem Familien an bewaffnete Gruppen verkauft wurden“, heißt es in einem Bericht der 18 unabhängigen Experten, die die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention überwachen.

siehe        http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/is-terror-empoerung-ueber-ermordung-des-jordanischen-piloten-13409843.html

http://www.stern.de/news2/aktuell/jordanien-exekutiert-nach-geisel-toetung-is-dschihadisten-2171306.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6098696/jordanien-droht-terrormiliz-mit–gnadenlosem-krieg-.html

http://www.20min.ch/ausland/news/story/14437594

http://www.fr-online.de/politik/jordanien–gnadenlosen-krieg–gegen-is-angekuendigt,1472596,29754370.html

http://www.zeit.de/news/2015-02/04/terrorismus-auge-um-augejordanien-reagiert-mit-haerte-04135204

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jordaniens-koenig-abdullah-ii-kuendigt-gnadenlosen-krieg-gegen-is-an-a-1016777.html

http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/racheschwuere-in-amman-1.18475591

http://www.fnp.de/nachrichten/tagesthema/Jordanien-reagiert-mit-Hinrichtungen-auf-IS-Morde;art132,1247466

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0L81VA20150204

http://www.derwesten.de/politik/jordanien-unter-schock-id10309389.html

http://video.tagesspiegel.de/4031914597001

http://derstandard.at/2000011249782/Jordanien-richtet-nach-Toetung-von-Geisel-zwei-Jihadisten-hin

http://www.welt.de/politik/ausland/article137102741/Jordanien-kuendigt-welterschuetternde-Antwort-an.html

http://www.morgenpost.de/politik/article137104718/Vater-des-jordanischen-Piloten-fordert-Rachefeldzug-gegen-IS.html

http://www.ksta.de/politik/vergeltung-fuer-verbrennung-jordanien-richtet-nach-toetung-von-is-geisel-zwei-dschihadisten-hin,15187246,29744268.html

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article137104525/Al-Kassasbehs-Vater-fordert-weitere-Rache-an-IS.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/reaktion-auf-mord-durch-is-jordanien-richtet-zwei-islamisten-hin/11324762.html

http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/-islamischer-staat–vater-des-getoeteten-piloten-will-rache,28501302,29746624,view,asFirstTeaser.html

http://www.n-tv.de/politik/Jordanien-raecht-den-Feuertod-article14447566.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Nach-Toetung-von-Piloten-richtete-Jordanien-zwei-Dschihadisten-hin;art17,1636738

 

Boko Haram Faschisten 6 Feuer

Mehr als 200 Boko-Haram-Kämpfer bei Gefechten getötet

Boko Haram nimmt Rache für Angriff der tschadischen Armee

Hunderte Tote in Kamerun – Dutzende wehrlose Zivilisten abgeschlachtet

Blutige Gefechte zwischen Boko Haram und Tschads Armee

Boko Haram verübt Massaker in Kamerun

Tschadische Soldaten töten 250 Boko-Haram-Faschisten

Die Offensive gegen Boko Haram geht weiter

Tschadische Soldaten töten 200 Boko-Haram-Kämpfer in Nigeria

Tschad marschiert in Nigeria ein – mehr als 200 Islamfaschisten tot    

Macht keine Gefangenen – tötet sie alle ohne Erbarmen

Boko-Haram-Chef Shekau: „Es ist ein Vergnügen zu töten, wenn Gott es befiehlt“

Boko Haram greift Ort in Niger an

Mindestens 100 Boko Haram Faschisten bei Kämpfen in Niger getötet

Boko Haram verfügt über 4000 bis 6000 fanatische Kämpfer

In den ersten Gefechten der tschadischen Armee gegen die Islamistengruppe Boko Haram auf nigerianischem Boden sind nach Militärangaben etwa 200 islamistische Kämpfer getötet worden. mains-05

Wie der tschadische Generalstab am Mittwoch mitteilte, starben bei den Kämpfen in der nigerianischen Grenzstadt Gamboru am Vortag zudem neun tschadische Soldaten. Weitere 21 Soldaten seien verletzt worden. 

Soldaten-des-Chad-im-Kampf-gegen-Boko-Haram  

Die Totenzahl auf Seiten von Boko Haram könne noch steigen, weil Gamboru noch durchkämmt werde, hieß es weiter. Nach Angaben aus kamerunischen Sicherheitskreisen flohen Kämpfer der Islamisten angesichts der Gefechte über die Grenze nach Kamerun. Dort wurden sie am Mittwoch in der Stadt Fotokol von der kamerunischen Armee bereits kampfbereit erwartet und massiv bekämpft, wodurch Dutzende weitere Terroristen getötet wurden. Im Kampf gegen Boko Haram war die tschadische Armee am Dienstag erstmals von Kamerun aus auf das Gebiet Nigerias vorgedrungen. Nach tagelangen Luftangriffen auf mutmaßliche Stellungen der Rebellen in Gamboru überquerten etwa 2000 tschadische Soldaten von Kamerun aus den Grenzfluss. Zudem wurden auch an der Grenze zwischen dem Niger und Nigeria tschadische Truppen zusammengezogen. Erst Ende vergangener Woche waren bei Kämpfen rund um Fotokol über 120 Boko-Haram-Mitglieder ums Leben gekommen. Eine Quelle des Verteidigungsministerium in Abuja erklärte, Boko Haram habe gegen die gegenwärtige Militärintervention keine Chance. „Es gibt keinen Ort mehr, an dem sich diese Idioten verstecken könnten. Mit der derzeitigen Offensive können sie nicht mithalten“, sagte er. Fotokol ist von Gamboru nur durch eine Brücke getrennt. Dort hatten sich die Islamisten nach ihren Flucht vor den tschadischen Truppen heftige Kämpfe mit kamerunischen Soldaten geliefert. „Die Extremisten sind heute Morgen hier angekommen. Seither gibt es heftige Gefechte zwischen ihnen und unseren Soldaten“, zitierte die Webseite „PM News Nigeria“ einen Sicherheitsbeamten.

Boko Haram Faschisten 22

Offenbar aus Rache töteten Kämpfer der Terrororganisation bei einem Angriff auf ein Dorf in Kamerun nahe der nigerianischen Grenze Dutzende Menschen. Ein Soldat sagte der Deutschen Presse-Agentur, möglicherweise gebe es bis zu hundert Tote. Der Angriff am Mittwoch auf Fotokol im Norden des Landes sei wahrscheinlich ein Racheakt der sunnitischen Fundamentalisten. Der Sprecher der kamerunischen Streitkräfte, Didier Badjeck, sagte, Dutzende Opfer seien „in den Moscheen, auf den Straßen und in ihren Häusern abgeschlachtet worden“.

NIGERIA-CHAD-UNREST

Boko Haram Opfer 10

Die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram hat erstmals einen Grenzort in Niger angegriffen. Am Morgen hätten die Gefechte in den Städten Bosso und Diffa an der Grenze zu Niger begonnen, berichtete der Gouverneur von Diffa, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Südosten des Niger, Yacouba Soumana Gaoh. Gegen Mittag sei „die Ordnung wiederhergestellt worden“. Nach Angaben des nigrischen Verteidigungsministeriums wurden bei den Gefechten mehr als 100 Boko-Haram-Kämpfer getötet. Außerdem starben vier Soldaten und ein Zivilist. 17 weitere Soldaten seien verletzt worden, zwei würden vermisst, sagte Verteidigungsminister Mahamadou Karidjo im Fernsehen. Zu Opfern unter den verbündeten Soldaten des Tschad machte er keine Angaben. Einem Reporter sagte ein nigerianischer Sicherheitsbeamter auf den Kampf gegen Boko Haram angesprochen einmal: „Wie soll man etwas bekämpfen, das man nicht sieht. Einer aber lässt sich sehen, nur zu gerne: An der Spitze der Terror-Sekte steht Abubakar Shekau, ein Mann, den sogar Al Kaida-Kämpfer als radikalen Wahnsinnigen fürchten sollen. Shekau soll aus ärmlichen Verhältnissen stammen, Mitte 40 sein und geradezu zwanghaft auf seine Körperhygiene achten. Ein Terrorist, der, ähnlich dem Islamischen Staat (IS) im Irak, auf soziale Medien setzt, um seine Terror-Botschaften in die Welt zu tragen. Shekau war es, der seine Kämpfer im April 2014 anwies, eine Schule zu überfallen und mehr als 200 Mädchen zu entführen. In einer Videobotschaft frohlockte er mit breiter Brust, er wolle die Mädchen verkaufen oder zwangsverheiraten. Junge Mädchen in die Sklaverei zu verfrachten: Die Vorstellung bereitete ihm sichtlich Freude. In einer weiteren Videobotschaft ließ Shekau wissen, was ihn in seinem Heiligen Krieg ganz persönlich antreibt: „Vergnügen, jeden zu töten, den Gott mir zu töten befiehlt. So wie ich Vergnügen daran finde, Hühner und Schafböcke zu töten“.

Wer ist diese Terror-Miliz Boko Haram?

Im Norden Nigerias wütet die Terror-Miliz „Boko Haram“. Ein Ende des Terrors, der in sechs Jahren über 13.000 Menschen das Leben kostete,  ist noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil: Präsident Goodluck Jonathan scheint überfordert, die Nachbarländer haben Angst – und Boko Haram will das ganze Land ins Kalifat zwingen. Boko Haram tötete auch Schwanger bei EntbindungZehnjährige mit Sprengstoffgürtel auf den Markt geschickt. Das sind nur drei Schlagzeilen der vergangenen Wochen über die Terror-Miliz, deren Name übersetzt so viel bedeutet wie „Westliche Bildung ist Sünde“. Fast täglich kommen weitere hinzu. Erst jüngst richtete die Sekte ein Massaker in einem kamerunischen Dorf an. Der Angriff auf Fotokol im Norden des Landes: Ein Racheakt für eine offensive der tschadischen Armee, die kurz zuvor 200 Boko Haram-Kämpfer getötet hatte. Boko Haram scheint entschlossener denn je. So entschlossen, dass sie nicht mehr nur Dörfer angreift, sondern auch bewaffnete Einwohner, Landsleute eigentlich und größtenteils selbst Muslime – allerdings nicht nach dem radikalislamischen Verständis von Boko Haram. Der Sekten-Gründer Ustaz Mohammed Yusuf war es, aus dessen ideologischer Saat die brutale Terror-Miliz emporwuchs. Ein Prediger, der glaubte, es gebe nur ein einziges Mittel gegen Korruption und Armut in seinem Land: die Scharia. Tatsächlich waren Forderungen des Sekten-Gründers Yusuf und die seiner Gefolgschaft zwar immer schon radikal, aber in den Anfängen dennoch gewaltfrei. Bis sich die nigerianische Regierung eines Tages entschloss, kompromisslos und brutal gegen die Sekte vorzugehen, die immer mehr Zulauf erhielt. Im Jahr 2009 wurde Yusuf nach tagelangen Kämpfen zwischen „Boko Haram“ und staatlichen Sicherheitskräften erschossen. Hunderte Menschen starben bei den Schießereien. Die Sekte ging in den Untergrund, wurde zur Terror-Miliz – und schwor Rache. Der Schwur gilt immer noch. „Boko Haram ist heute ein Tier ohne Kopf“, sagt Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh von der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM). Der gebürtige Nigerianer und promovierte Afrika-Experte kennt sich bestens mit der Terror-Sekte aus, hat hervorragende Kontakte in seiner Heimat. Er sagt: „Boko Haram ist außer Kontrolle.“

Seit dem Tod ihres Gurus kämpft die Terror-Miliz entschlossener und brutaler denn je für ihr Ziel. Eines, das nicht viel Raum für Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen lässt, die je ungefähr die Hälfte der nigerianischen Bevölkerung stellen: Boko Haram will einen islamischen Staat in Nigeria errichten und alle westlichen Einflüsse ausmerzen. Inklusive Säkularismus und Bildung. Doch der Preis auf der anderen Seite ist hoch. In den vergangenen Jahren starben bei Anschlägen und Angriffen der Terror-Miliz mindestens 13.000 Menschen. Nicht nur Soldaten und Sicherheitskräfte wurden ermordet. Auch Kirchgänger, weil sie Christen waren, Schulkinder und Lehrer, weil sie Christen oder gemäßigte Muslime waren. Ganze Dörfer wurden ausgerottet, weil der Wahnsinn, den die Kämpfer von „Boko Haram“ leben, keine Grenzen kennt. Die meisten Opfer der Boko Haram sind allerdings selbst Muslime.

Nigeria zögert: „Die Regierung will sich nicht eingestehen, dass sie im Kampf gegen Boko Haram versagen“, glaubt Afrika-Experte Ogbunwezeh. „Präsident Goodluck Jonathan schafft es ja nicht einmal, Regierungsmitglieder vor Gericht zu bringen, die Boko Haram unterstützen.“ Warum nicht? „Das müssen Sie ihn fragen!“

siehe        http://www.focus.de/politik/ausland/kampf-gegen-terror-miliz-etwa-200-boko-haram-kaempfer-bei-gefechten-getoetet_id_4452064.html

http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-200-boko-haram-kaempfer-in-nigeria-getoetet-blutige-rache_id_4453868.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-toetet-dutzende-bei-gegenoffensive-in-kamerun-a-1016780.html

http://www.fr-online.de/politik/200-boko-haram-kaempfer-in-nigeria-getoetet—blutige-rache,26577298,29754886,view,asTicker.html

http://derstandard.at/2000011263638/200-Boko-Haram-Kaempfer-bei-Gefechten-in-Nigeria-getoetet

http://www.n-tv.de/politik/Boko-Haram-veruebt-Massaker-in-Kamerun-article14457101.html

http://www.stern.de/news2/aktuell/boko-haram-kaempfer-toeten-dutzende-zivilisten-in-kamerun-2171303.html

http://www.handelszeitung.ch/politik/tschadische-soldaten-toeten-250-boko-haram-kaempfer-735388

http://www.tagesschau.de/ausland/bokoharam-nigeria-tschad-103.html

http://www.dw.de/tschads-interessen-im-kampf-gegen-boko-haram/a-18234793

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0L821820150204

http://www.derwesten.de/politik/tschadische-soldaten-toeten-200-boko-haram-kaempfer-in-nigeria-id10308512.html

http://www.rundschau-online.de/politik/nigeria-tschads-armee-draengt-boko-haram-zurueck,15184890,29750194.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/boko-haram-nigeria-tschad-bombardements

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/tschadische-armee-toetet-200-kaempfer-von-boko-haram-13408349.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article137105146/Tschad-marschiert-in-Nigeria-ein-200-Islamisten-tot.html

http://www.fr-online.de/politik/boko-haram-tschads-armee-toetet-200-islamisten,1472596,29747100,view,asFirstTeaser.html

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Tschadische-Armee-toetet-200-BokoHaramKaempfer-in-Nigeria/story/14169134

http://www.nzz.ch/newsticker/un-fordert-staerkeren-regionalen-einsatz-gegen-boko-haram-terror-1.18475351

http://www.focus.de/politik/ausland/terror-miliz-boko-haram-es-ist-ein-vergnuegen-zu-toeten-wenn-gott-mir-zu-toeten-befiehlt_id_4417121.html

http://www.tagesschau.de/ausland/boko-haram-niger-101.html

http://www.20min.ch/ausland/news/story/19818497

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Boko-Haram-verfuegt-ueber-4000-bis-6000-fanatische-Kaempfer/story/29571776

http://derstandard.at/2000011405854/109-Boko-Haram-Kaempfer-in-Niger-getoetet

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/niger-boko-haram

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-greift-nach-kamerun-auch-den-niger-an-a-1017196.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6110018/boko-haram-rueckt-erstmals-in-den-niger-vor.html

http://www.n-tv.de/politik/Boko-Haram-dehnen-blutigen-Kampf-aus-article14467576.html

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Boko-Haram-greift-erstmals-im-Niger-an/story/19025633

Ehrenmord im Namen des Koran 2

siehe auch

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/boko-haram-die-islamistischen-monster-ohne-lebensberechtigung/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/09/boko-haram-die-nigerianischen-massenmorder-und-nicht-menschen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/der-islamische-faschismus-ist-im-islam-selbst-begrundet/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/27/der-islam-ist-in-sich-nicht-reformierbar/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/28/der-islam/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/08/der-krieg-gegen-die-islamischen-faschisten-vom-is/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/die-faschisten-des-21-jahrhunderts/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/23/die-friedferigkeit-des-islam-ermordet-mehr-als-90-menschen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/26/gibt-es-real-einen-radikalen-und-einen-gemasigten-islam/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/26/is-faschisten-richten-vergewaltigungszentren-ein/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/29/islam-ist-frieden/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/05/islam-bedeutet-frieden-eine-dummdreiste-luge/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/22/islam-bedeutet-frieden/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/islam-bedeutet/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/10/urlaubszeit-reisezeit-sterbezeit-2/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/12/28/weibliche-kinder-als-sexsklavinnen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/zitate-internationaler-personlichkeiten-uber-den-islam/

Sonderseiten zur weltweiten Bedrohung durch den islamistischen Faschismus

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-0

 

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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