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Mich haben eine Menge besorgter mails erreicht …

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Mich haben eine Menge besorgter mails erreicht …

… was mir nicht zuletzt bewiesen hat, dass es offenbar eine Menge Leser/innen gibt, die meine Beiträge und Infos zu meiner Person sehr genau gelesen haben. Bei fast 60Tausend Lesern/innen in nur 6 Monaten ist das eigentlich nicht verwunderlich, denn es gibt immer eine ganze Reihe Mitmenschen, die sich für den Autor solcher Beiträge interessieren, ohne ihre ideologischen Scheuklappen zu nutzen.

Es gab offenbar Gerüchte, dass mich meine multiplen Krankheiten eingeholt und nun doch endgültig aus dem Leben gerissen hätten, so wie es meine behandelnden Ärzte/innen seit Jahren prophezeien.

Andere Gerüchte besagten offenbar, ich wäre des Kampfes müde und wollte nicht mehr meine Finger in die offenen Wunden legen ohne zum Weltverschwörungstheoretiker zu werden, wie viele andere Blogger. Ich weiß nicht alles besser und auch nicht so viel, wie ich wünschte zu wissen. Aber ich versuche stets präzise zu recherchieren und gnadenlos zu schreiben und zu veröffentlichen.

Fakt ist, dass mich meine Krankheiten jeden Tag für viele Stunden ausknocken, mich an die künstliche Beatmung zwingen, mich völlig erschöpfen, sodass ich keinen klaren Gedanken zu fassen bekomme. Aber ich kann überzeugend versichern, ich bin noch nicht tot, ich lebe noch immer, auch wenn so mancher sich wünscht, das wäre nicht der Fall. Ich empfinde noch immer so große Lust am Leben und meinem Schaffen, dass ich nicht einmal ansatzweise resigniert habe oder verbittert bin, und deshalb so scharfzüngige Artikel schreibe und veröffentliche. Es gibt noch so viele Anlässe mich einzumischen, meine Arbeit ist noch lange nicht getan. Sie werden auch weiterhin Gelegenheit haben meine manchmal zynischen und polarisierenden Meinungen und Artikel zu lesen.

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Fakt ist aber auch, dass ich ein technisches Problem bewältigen musste, was bei den wenigen Stunden, die mir täglich durch meine Krankheiten zur freien Verfügung stehen, nicht so einfach für mich war. Mein PC gab seine Existenz auf und ich musste viel organisieren, um wieder eine Arbeitsbasis nach meinen Wünschen zu schaffen. Es ist noch nicht alles so, wie ich mir das wünsche, aber ich komme der Sache zügig näher. Sie können wieder mit mir rechnen.

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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