RSS-Feed

Monatsarchiv: Mai 2015

Moderne Definition für Bestechung / Korruption = Blatter n

Veröffentlicht am
Moderne Definition für Bestechung / Korruption  = Blatter n

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Es erscheint einem unbeteiligten Beobachter wie absurdes, zynisch sarkastisches Theater, eine moderne Farce, wie von Eugène Ionesco geschrieben und inszeniert, oder vielleicht auch eine Comedia del Arte von Dario Fo, dem anarchischen Inszenario der 70er Jahre. Und dennoch ist es bittere und ekelerregende, abstoßende und ebenso banale Realität mit dem Namen FIFA, untrennbar mit der Organisierten und etablierten Kriminalität eines Josef Blatter verbunden. In keinem internationalen Konzern, keiner Terrororganisation oder einem internationalen Drogenkartell, in keiner Staatsregierung oder Landesverwaltung wird mit derartiger Selbstverständlichkeit und Kaltblütigkeit Bestechung und Korruption betrieben und als völlig legal angesehen, wie im Weltfußballverband FIFA.

Josef Blatter 02

Die Mafia, Cosa Nostra, Drangheta, alKaida oder IS können nur voller Neid auf die ganz offensichtliche jahrzehntelange Milliardenverschiebung durch einen übergewichtigen, selbstgerechten und bigotten Schweizer ohne jeden Skrupel blicken, der jegliche Organisierte Kriminalität in den Schatten stellt. Es ist längst sprichwörtlich geworden: Bestechung / Korruption kommt von Blatter  –  weswegen Millionen in aller Welt bei Korruptionsverbrechen auch längst von Blattern sprechen.

Josef Blatter 08

FIFA gegen FIFA

Das ist eine FIFA Katastrophe

Katar-Bericht wird zur Farce

Untersuchung der WM-Vergaben

Heftiger Streit zwischen den FIFA Ermittlern

Ermittler Garcia provoziert einen Bruch der Ethikkommission

FIFA-Chefermittler kündigt Widerstand an

Korrupt, aber sonst eigentlich ganz okay

Geschenke, Bankette, Bakschisch, Cash, WM

Die FIFA als skrupellose Profiteurin

10 Millionen – 20 Millionen – Darfs auch ein bißchen mehr sein?

Eklat im Streit um FIFA-Korruptionsvorwürfe bei WM-Vergaben

Chefermittler will gegen Bericht vorgehen

Die FIFA im Blatter-Fieber

Dreckige korrupte Deals – wie bei der Mafia

FIFA-Ermittler Garcia nennt Ethik-Bericht fehlerhaft

Rätselraten: Wie wahrscheinlich ist eine saubere WM-Vergabe der FIFA? 

Zwischen Freude und Empörung – der Abschlussbericht der FIFA Ethikkommission

Ein zweifelhafter Freispruch

Die FIFA spricht sich frei und wäscht die Hände in Unschuld

Der FIFA Bericht ist heftig umstritten

Die FIFA ist noch krimineller als alle unsere Banken

Die völlig korrupte, kaputte heile Fußball-Welt des Josef Blatter

FIFA: Das war so nicht abgemacht, Herr Staatsanwalt!

Die beschämende Farce bei der FIFA

Jegliche Kritik an Josef Blatter wurde gestrichen

„Ich wünschte die FIFA würde aufgelöst“    

Die FIFA – ein hochkriminelle Vereinigung

Josef Blatter 01
Freispruch für Qatar und Russland? Wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Abschlussberichts zur Korruption bei den WM-Vergaben erhebt der Leiter der Untersuchung schwere Vorwürfe. Alles halb so wild, Deckel drauf – so will der Fußball-Weltverband Fifa die Diskussion um Korruption bei der Vergabe der WM nach Russland und nach Katar beenden. Doch Chefermittler Michael Garcia bezeichnet den Abschlussbericht als „fehlerhaft“ und legt Berufung ein.

Die Untersuchung um die korruptionsverdächtigen WM-Vergaben an Russland (2018) und Qatar (2022) beim Internationalen Fußball-Verband (Fifa) nimmt eine bizarre Wendung und scheint aus dem Ruder zu laufen. Über die Folgerungen der Ergebnisse ist nun innerhalb der zuständigen Fifa-Ethikkommission ein Streit zwischen den beiden Vorsitzenden entbrannt, der die Glaubwürdigkeitskrise der Fußballorganisation vergrößert. Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines 42-seitigen Berichts der rechtssprechenden Ethikkammer unter dem Vorsitz des deutschen Juristen Hans-Joachim Eckert widersprach der vom Fußball-Weltverband beauftragte Sonderermittler Michael Garcia seinem Kollegen und kündigte wegen „zahlreicher unvollständiger und fehlerhafter Darstellungen der Tatsachen und Schlussfolgerungen“ Berufung gegen den Bericht an. Jetzt will Fifa-Chefermittler Michael Garcia gegen den Abschlussbericht seines Kollegen Hans-Joachim Eckert, dem Vorsitzenden der Fifa-Spruchkammer, vorgehen. Garcia, ein ehemaliger FBI-Direktor, hat die Untersuchung geleitet. Er hat mit Kollegen der Ethikkommission Zeugen interviewt so wie verdächtige Funktionäre befragt und den 350 Seiten starken Report für Eckert verfasst. Am Donnerstag beklagte er „zahlreiche unvollständige und fehlerhafte Darstellungen der Tatsachen und Schlussfolgerungen“ in Eckerts schriftlichen Resumee.

Er kündigte zudem eine Berufung gegen die Entscheidung des Vorsitzenden der Ethik-Spruchkammer an. Eckert, Vorsitzender Richter am Landgericht in München und zuvor langjähriger Korruptionsjäger bei den Ermittlungsbehörden, wollte sich auf Anfrage erst kundig machen und noch nichts zu dem Vorwurf Garcias sagen. Dafür wiederholte der frühere Fifa-Reformbeauftragte Mark Pieth seine Forderung, die Fifa müsste in der Angelegenheit mehr Transparenz zeigen: „Genau der Konflikt zwischen Herrn Eckert und Michael Garcia zeigt doch jetzt, dass der Untersuchungsbericht mit den Ermittlungsergebnissen zu den verdächtigen WM-Vergaben längst hätte veröffentlicht werden müssen oder jetzt schnellstens veröffentlicht gehört, damit man sich selbst von außen eine Meinung bilden kann“, sagte der Schweizer Anti-Korruptions-Experte.

Garcia jedoch zeigte sich mit dem Urteil nicht einverstanden und offenbarte mit seiner öffentlichen Reaktion einen drohenden Bruch in der FIFA-Ethikkommission, deren Untersuchungskammer er führt. Zuletzt hatte es immer wieder Forderungen von Verbänden, wie dem Deutschen Fußball-Bund und der englischen FA gegeben, auch Garcias Bericht zu veröffentlichen. Die FIFA lehnte dies aber unter Verweis auf das Vertraulichkeitsgebot ab. Wogegen Garcia genau Berufung einlegen will, blieb zunächst offen. Die Korruptionsbekämpferin Sylvia Schenk sprach am Donnerstag von einer „Kommunikationskatastrophe“. Die Frankfurterin, die bei Transparency International Deutschland die Arbeitsgruppe Sport leitet, sagte: „Die FIFA erhält keine Glaubwürdigkeit, wenn nur 42 Seiten von mehreren 100 veröffentlicht werden.“ DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagte in der „Tagesschau“ am Donnerstagabend: „Dieser Bericht heute ist leider nicht der erhoffte Befreiungsschlag, der die Zweifel in der Öffentlichkeit verschwinden lässt.“

Josef Blatter 10

Eckert hatte am Donnerstag seinen 42 Seiten langen Abschlussbericht zu der Garcia-Untersuchung vorgestellt und dabei in seiner schriftlichen Stellungnahme Einwände gegen die WM-Turniere in Russland und Qatar wegen möglicher Korruption abgewiesen. Beide Länder hatten am 2. Dezember 2010 nach einer Wahl im Fifa-Vorstand den Zuschlag erhalten – Qatar sehr überraschend. Es hätte im Einzelnern zwar viele Verstöße gegen moralische wie juristische Regularien des Weltverbandes gegeben. Kein Vergehen wurde allerdings als so gravierend eingestuft, dass Sanktionen zu fällen wären, heißt es in Eckerts Beurteilung: „Insbesondere waren die Auswirkungen dieser Ereignisse auf das Bieterverfahren als Ganzes weit davon entfernt, jede Schwelle, die eine Rückkehr ins Bieterverfahren, geschweige denn Neuausschreibung erfordern würde, zu überschreiten“, heißt es im Text der Fifa-Spruchkammer. Eine Aberkennung der Gastgeberrollen von Qatar und Russland käme nicht infrage. Eckert nannte mehrere WM-Kandidaten, die an damalige Fifa-Vorstände unlautere Angebote abgegeben hätten – wie England und Australien. Japan, Südkorea und die Vereinigten Staaten hätten versucht, sich mit Geschenken bei Fifa-Funktionären beliebt zu machen oder gegenseitige Absprachen mit anderen Kandidaten zu treffen. Bei Qatar wurden Fragen zu sportpolitischen Verflechtungen, einem provisionsträchtigen Länderspiel zwischen Brasilien und Argentinien in Doha und den dubiosen Machenschaften des früheren Fifa-Vizepräsidenten Mohamed Bin Hammam aufgeworfen – allesamt bekannte Vorwürfe. Im Falle Russlands seien im Zuge der Ermittlungen zerstörte Computer-Festplatten aufgefallen. Eckerts Fazit: Es gibt keine eindeutigen Beweise und deshalb keine Anklage. Vieldeutig schreibt er allerdings in seinen Schlussbemerkungen: „Anzunehmen, dass zum Beispiel Umschläge voller Bargeld im Austausch für WM-Stimmen überreicht werden, ist naiv. Korruption, auch in der normalem Geschäftswelt, wird auf viel intelligentere Weise vorgenommen…“

Josef Blatter 04

Ausdrücklich freigesprochen von jedem Verdacht der Bestechlichkeit oder irregulärer Einflussnahme wurde Fifa-Präsident Joseph Blatter. Eckert bescheinigte dem umstrittenen Schweizer sogar eine aktive Rolle im Fifa-Demokratisierungsprozess. Der deutsche Jurist schließt aber weitere Untersuchungen gegen einzelne Funktionäre nicht aus. Zudem empfahl Eckert der Fifa, weitere Reformen anzugehen, darunter auch die zuletzt vom Kongress noch abgelehnte Amtszeitbeschränkung für Funktionäre. Die Qatarer reagierten am Donnerstag zurückhaltend. „Wir glauben weiterhin daran, dass eine faire und angemessene Untersuchung die Integrität und Qualität unserer Bewerbung zeigen wird“, heißt es beim WM-Organisationskomitee. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Wolfgang Niersbach, sieht trotz des positiven Abschlussberichts längst nicht alle Probleme um das Turnier in acht Jahren gelöst. „Unabhängig von diesem Bericht bleiben die offenen Fragen zum Klima, der Terminierung und den Arbeitsbedingungen in Qatar“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Mehrfach hatte Garcia die Abgabe seiner Ergebnisse verschoben. 75 Interviews in zehn Ländern wurden geführt, 200 000 Seiten geschrieben. Das Resultat: Verfehlungen gab es vor der skandalumwitterten Doppelvergabe am 2. Dezember 2010 in Zürich sehr wohl. Besonders der ehemalige FIFA-Vizepräsident Jack Warner aus Trinidad & Tobago – 2011 im Zuge eines anderen Bestechungsskandals zurückgetreten – wurde von mehreren Kandidaten mit unmoralischen Angeboten kontaktiert, so offenbar auch aus England und Australien. Ein direkter Zusammenhang mit den WM-Bewerbungen war aber nie zu beweisen oder die Versuche hatten nachweislich keinen Einfluss auf das Stimmverhalten. Japan, Südkorea und die USA versuchten sich offenbar mit Geschenken bei FIFA-Funktionären beliebt zu machen, oder gegenseitige Absprachen mit anderen Kandidaten zu treffen. Einzig die Doppel-Bewerbung der Niederlande mit Belgien hatte sich gar nichts zuschulden kommen lassen, wird in dem Bericht konstatiert.

Im Gegensatz zu Katar und Russland. Beim kommenden WM-Gastgeber in Moskau waren die Ermittlungen schwierig, weil viele Computer mittlerweile zerstört wurden. Nachgewiesen werden konnten dennoch mehrere Verstöße gegen Meldepflichten von Kontakten zu FIFA-Exekutivmitgliedern – diese hatten jedoch keinen nachweisbaren Einfluss auf die WM-Vergabe, heißt es. Und Katar: Gleich mehrere Konfliktherde werden genannt. Von der Verflechtung der Tätigkeiten der im internationalen Sport-Business aktiven Aspire Academy über die Organisation eines provisionsträchtigen Länderspiels zwischen Brasilien und Argentinien bis hin zu den Geschäften des ehemaligen FIFA-Vizechefs Mohammed bin Hammam, dem jedoch nur unlautere Mittel in seinem gescheiterten Präsidentschaftswahlkampf 2011 nachgewiesen werden können. Fazit: keine eindeutigen Beweise, keine Anklage, kein Schuldspruch.

Josef Blatter 05

siehe   http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/fifa-ermittler-michael-garcia-geht-gegen-ethik-bericht-vor-13264213.html

http://www.n-tv.de/sport/Fifa-Chefermittler-kuendigt-Widerstand-an-article13958081.html

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-FIFA-gegen-FIFA-_arid,989443.html

siehe Video         http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Korrupt-aber-sonst-eigentlich-ganz-okay-id31997727.html

http://bazonline.ch/sport/fussball/Geschenke-Bankette-Cash/story/30115783

http://www.tt.com/home/9261212-91/fu%C3%9Fball-eklat-im-streit-um-fifa-korruptionsvorw%C3%BCrfe-bei-wm-vergaben.csp

http://www.badische-zeitung.de/sportpolitik/ermittler-widerspricht-fifa–94671738.html

http://sport.orf.at/stories/2219596/2219601/

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Zu-frueh-gefreut-_arid,989432.html

http://www.nzz.ch/sport/fussball/katar-behaelt-die-wm-1.18424155

http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-fifa-ermittler-garcia-will-gegen-ethik-bericht-vorgehen_id_4271700.html

http://www.derwesten.de/wp/sport/fussball/wie-wahrscheinlich-eine-saubere-wm-vergabe-der-fifa-ist-id10037672.html

http://www.nzz.ch/sport/fussball/zwischen-freude-und-empoerung-1.18424643

siehe auch Kommentar        http://www.badische-zeitung.de/f-international/kommentar-zweifelhafter-freispruch–94671821.html

http://www.rp-online.de/sport/fussball/wm/die-fifa-spricht-sich-frei-aid-1.4667844

http://www.handelszeitung.ch/sport/fifa-schlimmer-als-unsere-banken-697706

siehe auch Kommentar           http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zur-fifa-lupenreine-ehrenmaenner.48c157b1-7e8f-4cbc-960c-c0be4cccaa31.html

http://www.zeit.de/sport/2014-11/fifa-garcia-eckert-blatter-korruption

http://www.saarbruecker-zeitung.de/sport/sz-sport/Frankfurt-Deutsche-Juristen-Ermittlungen-Ethikkommissionen-Katar-Korruption-Korruptionsvorwuerfe-Rennen;art2820,5512045

http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-in-katar-und-russland-die-fifa-und-der-bericht-von-michael-garcia-a-1002804.html

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/fifa-spricht-wm-laender-qatar-russland-und-sich-selbst-frei-13263824.html

http://www.neues-deutschland.de/artikel/952229.chefermittler-droht-gegen-fifa-bericht-vorzugehen.html

http://www.ksta.de/fussball/-fifa-ethikkommission-wm-vergabe-katar-neu,15189340,29037314.html

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/zu-frueh-zum-aufatmen-1.18424597

http://www.welt.de/sport/fussball/article134311395/Ich-wuenschte-die-Fifa-wuerde-aufgeloest.html

http://www.tagesspiegel.de/sport/wm-in-katar-und-russland-die-fifa-spricht-sich-selbst-frei/10976570.html

http://www.tagesschau.de/ausland/fifa-korruption-103.html

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKCN0IX1MJ20141113

http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-wm-untersuchungen-fifa-veroeffentlicht-urteil_id_4270404.html

http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2018/wm-rauball-sieht-ethikbericht-der-fifa-kritisch_id_4271839.html

http://www.t-online.de/sport/id_71775840/wm-2022-in-katar-chronologie-der-korruptionsvorwuerfe-bei-der-fifa.html

http://www.n24.de/n24/Sport/Fussball/internationaler-fussball/d/5705598/niersbach–weiterhin–offene-frage–zur-wm-2022-in-katar.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+n24%2Fsport+(Sport-Nachrichten+von+N24.de)

Josef Blatter 03

 

%d Bloggern gefällt das: