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Ein Rendezvous … 2.Teil

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Ein Rendezvous … 2.Teil

13.11.2015   weinender Mohammed Charlie Hebdo

 

Ja, ja, Sie haben den 2.Teil gefunden,  –  herzlichen Glückwunsch.

Apropos, Feindesland … ich lebe im Feindesland  –  siehe den 1.Teil von diesem sehr langen Beitrag  –  liege aber entgegen meiner Hoffnung immer noch im Krankenhaus, wenn  auch mittlerweile auf offener Station, betreut von Pflegern und Schwestern, die betriebsverpflichtet von einem Zimmer zum anderen hetzen, eigentlich nie Zeit für ein aufmunterndes Wort haben.

Ich selbst bin ja kein Deutscher, fühle mich auch nicht wie ein Deutscher, denke manchmal auch nicht wie ein deutscher Mann – und bin froh kein Deutscher zu sein.

Ich bin Ausländer oder auch nicht, denn den Ausländerbeirat darf ich nicht wählen. Meine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht scheiterte, denn präzise formuliert bin ich Europäischer Staatsbürger – und so denke ich auch. Wählen darf ich in Deutschland nur im Kommunalwahlkampf, nicht bei der Bundestagswahl. In meinem Heimatland  –  das ich niemals als solches bezeichnen würde  –  darf ich auch nicht wählen, weil ich da keinen offiziellen Wohnsitz habe. Aber immerhin darf ich Steuern zahlen  –  und mich zu jener unterprivilegierten Minderheit von Nicht-Deutschen zählen, die hier zwar seit vielen Jahren leben, aber kein Wahlrecht besitzen. Ich gehöre keiner Partei mehr an, war allerdings fast 25 Jahre Mitglied der SPD (Nobody is perfect und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein), sehe mich weder als Sympathisant der Linken, noch der Rechten, bin stolz auf meine türkischen, afrikanischen, muslimischen, christlichen und atheistischen, schwulen und kreativen Freunde und Bekannten, auch auf die mit angeblich liberaler Weltanschauung, schätze viele alte Bekannte aus der Sozialdemokratie, bin bekennender Star Trek und Herr der Ringe Fan, Erzähler und Geschichtenschreiber, Lyriker, Fotokünstler und Maler, ein fantasiereicher Tagträumer mit Bodenhaftung, –  und Atheist, Kirchen- und Islamkritiker aus Überzeugung  –  und weil ich mir nicht eines Tages vorwerfen lassen will, ich hätte es gewusst und nichts dagegen getan, mich ins Schweigen zurückgezogen, in die innere Migration, nicht hingesehen. Denn das stimmt absolut nicht, – ich bin ein Hingucker  –  Nein, nein, kein gut aussehender Mann, bei dem die Frauen feuchte Augen und andere Feuchtstellen bekommen  –  so ein Hingucker bin ich nicht, leider nicht. Ich schaue nur sehr genau und differenziert hin, bin offen für Gegenmeinungen und Dazulernen  –  und nehme kein Blatt vor den Mund. Wenn man in diesem Land nämlich nicht mehr 1 und 1 zusammenzählen, die Fakten benennen und nicht mehr alles sagen und denken darf. dann ist es mit der Freiheit nicht mehr weit her, dann ist mit diesem Land kein Staat mehr zu machen.

Wobei manche Zeitgenossen behaupten, ich sei eigentlich auch kein richtiger Mann, viel zu sentimental, zu gefühlvoll, zu liebevoll, besonders zu Frauen. Emanzipation schön und gut, aber als guter Deutscher sollte man Frauen nicht allzu ernst nehmen, und Mann darf sich durchaus außerhalb der vertrauten Gemeinschaft sexuell austoben,  –  wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet. Ich bin  zugegebener Weise ein sarkastischer Zyniker, aber auch ein verschworener Loyalist und Tolerist. Gedankenlos und wahllos rum zu vögeln, empfinde ich als abstoßend und war nie mein Ding. Wodurch mir zweifellos so manches unausgesprochene oder auch ausgesprochene Angebot des weiblichen Geschlechtes spurlos entgangen ist.

One Night Stands  –  Nein, danke.

Ich schätze nun mal uneingeschränkte Loyalität aus freier, ungeforderter Willensentscheidung. Vielleicht hatte meine verstorbene Lebensgefährtin tatsächlich recht, als sie lächelnd über mich urteilte, ich könne manchmal ein richtiger Kotzbrocken sein und bliebe dennoch der liebenswerteste Mann, den sie jemals kennengelernt habe. Der richtige und aus tiefster Überzeugung deutsche Mann käme bekanntlich nie von allein auf die Idee einen Staubsauger oder eine Waschmaschine zu benutzen, in der Küche aufzuräumen, zu spülen oder gar die ganze Wohnung zu putzen und zu pflegen. Wir wollen das zwar aus opportunistischen Gründen nicht wahrhaben, rechnen das nur einer kleinen Minderheit junger Männer zu, denn wir betrachten uns als modern und aufgeklärt, aber der rapide gewachsene Einfluss christlicher und muslimischer Moralethiker auf die bundesdeutsche, individualistisch ausgerichtete Gesamtgesellschaft ist schon lange nicht mehr zu leugnen. Immer stärker und ausufernd werden konservative, repressive Verhaltensregeln von Vorgestern zum Maßstab für den wechselseitigen Umgang. Da lacht die deutsche Spießerseele dreist auf und reibt sich die Hände. Endlich rückt wieder Recht und Ordnung, Sitte und Anstand in die Mitte unserer verlogenen Scheinwahrheiten,  –  während unübersehbar die Hemmschwelle für eskalierende, blutig agierende Gewaltbereitschaft permanent sinkt.

„Du bist nicht so wie ich … Du siehst anders aus … du bist arm … und kleidest dich seltsam … Dann hau ich dir eben auf die Fresse, bist du aussiehst wie ich …“

„Scheiß Deutsche … deutsche Faschisten … deutsche Hurenweiber … Scheiß Christen … stinkender Kuffar, isch mach disch kaputt …“

Die absolute Mehrheit der deutschen Ehen und Lebensgemeinschaften funktionieren genau so. Mann und Frau leben relativ friedlich und ebenso lustlos seit vielen Jahren aneinander vorbei. Der wahrhaftige deutsche Mann sagt seiner Familie und seiner Gattin, wo es lang geht, was gemacht wird und wie er sich sein Leben einzurichten gedenkt. Er erwartet seine Hemden frisch gewaschen und gebügelt, seine Socken und Unterhosen zusammengelegt, täglich ein schmackhaftes Essen, und dass seine Ehefrau sich ihrer naturgegebenen Aufgabe aus vollem Mutterherzen widmet, – der Kindererziehung. Mann will damit möglichst nicht belästigt werden. Liebe und Sex ist natürlich auch wichtig, aber nicht unbedingt mit der eigenen Ehefrau. Bevor er darüber diskutiert und womöglich unzumutbare Zugeständnisse macht,  – das gilt übrigens nicht nur für konservative Männer, sondern auch für Kommunisten, Sozialdemokraten, Liberale und Grüne, Christen und erst recht für Katholiken, für Muslime und andere Migranten,   – ballert er seiner Gattin als Lebenshilfe lieber eins auf die Fresse, mein Herzblatt, du dusselige Kuh.

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Aber darauf wollte ich ja eigentlich gar nicht hinaus. Mir ist nur mit tiefem Unbehagen und Magengrummeln verstärkter als in meinem ganzen Leben zuvor aufgefallen, dass „wahre Deutsche“ und mitlaufende Spießer mit Schwabbelbauch und Halbglatze ihre mehr oder weniger unorganisierte Gewalt gegen Andersdenkende und besonders gegen „Nicht-Deutsche“ mit Brandanschlägen, Hetzjagden durch die Straßen, brutalen Schlägerattacken und bürgerkriegsähnlichen Aufmärschen ausleben, – wobei es regelmäßig zu eskalierender Gewalt gegen die Polizei und nicht unmittelbar engagierte Mitbürger kommt. Gegen die erklärten Gegner des braunen Mobs sowieso. Inzwischen soll das sogar schon der bundesdeutsche Innenminister gemerkt haben, was an sich schon eine bemerkenswerte Leistung ist,  –  denn Innenminister merken in der Regel immer erst dann etwas, ganz gleich, was auch immer, wenn alles längst passiert und zu spät ist, wenn es sich lohnt inhaltsloses Bedauern in Fernsehkameras zu heucheln. Was die Bundesbürger und ihre sogenannten Volksvertreter seit Jahren mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen, aber nicht wirklich als eine Bedrohung einstufen, die Hooligans mit ihren menschenverachtenden Krawallschlachten in und außerhalb der Fußballstadien, sind längst zu einem ernst zu nehmenden Sammelbecken für Neo-Nazis geworden, allzeit breit und gewaltbereit. Seit Jahren versuchen unsere Politiker und natürlich der Verfassungsschutz mit vereinten Kräften die von denen ausgehende Gefahr herunter zu spielen, sie zu negieren oder erst gar nicht wahr und ernst zu nehmen. Die Polizei zeigt sich seit Jahren durch eklatanten Personalmangel überfordert oder sympathisiert mit heimlicher Freude mit diesen braun-nationalen Terroristen.

Siehe auch       https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/22/ein-fiasko-ein-totales-desaster/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/25/die-staatsdiener-als-schamlose-lugner-und-heuchler/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/die-staats-und-demokratiefeinde/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/02/wird-diese-brennende-frage-jemals-beantwortet-werden/

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neonazi-aufmarsch-in-deutschland-04Aktion Arschloch

Da formiert sich für alle sichtbar eine neue Bewegung, die ganz offen diesen demokratischen Rechtsstaat mit all seinen Unzulänglichkeiten und sozialen Ungerechtigkeiten nicht nur ablehnt, sondern wie die Fanatiker der SA im 3.Reich hasst, bekämpft und wieder einen Führerstaat mit nationalsozialistischer Ausrichtung etablieren will. Dass der Respekt und die Akzeptanz vor staatlichen Dienstleistern ins Bodenlose abgenommen hat, weiß inzwischen jeder halbwegs medieninformierte Mitbürger, – oder sollte es zumindest wissen. Aber wirklich gefährlich ist diese mehr oder weniger schweigende Mehrheit des Stammtisch Mobs, der offenbar endlich ein Ventil und einen Weg gefunden hat, seine dumpf unkanalisierte Unzufriedenheit mit den bundesdeutschen Realitäten in den Gewaltorgien der rechtsradikalen Rattenfänger auszuleben. Das ist die gleiche Sorte Mensch mit ihrem blindwütigen Hass auf alles Andersartige, die wie die Millionen Mitläufer und Handlanger des Hitler-Faschismus dieses Volk und Land durch ihre indirekte und direkte, konsequente Unterstützung für Hitler, Göbbels, Göring, Himmler und Konsorten ins Unglück stürzten und nichts als einen ausgebluteten, zerbombten Scherbenhaufen zurückließen.

Ich lehne Gewalt grundsätzlich ab, erst recht sinnlose Gewalt,  –  aber der mehr oder weniger demokratische und oft unzulängliche Rechtsstaat muss trotz dessen manchmal auch mit gnadenloser Waffengewalt verteidigt werden gegen dieses braun gesinnte Pack, was bedeutet, dass wir schweren Herzens zustimmen sollten, diese Landfriedensbrecher und Rechtsterroristen bei ihren Gewaltattacken durch die dafür ausgebildeten Sicherheitskräfte, sprich die Polizei, zusammenschießen zu lassen und den humanen Rechtsstaat mit seinen Gesetzen zum Schutz der Bürger in die 2.Reihe zurücktreten lassen. Es gilt diese bisher vertrauenswürdigste und freieste Staatsform in Deutschland mit allen Mitteln gegen die ewig Gestrigen zu verteidigen. Und seien Sie doch mal ganz und gar ehrlich: Tote Nazis sind noch immer die besten Nazis.

Aber können wir dieser Polizei als Bürger wirklich vertrauen?

Ich habe ja schon mehrfach meine Sicht auf die bundesdeutschen Sicherheitsdienste und die Polizei dargelegt.   Karrikatur Bundesadler klein  Es wird sich absolut nichts daran ändern, dass ich ein scharfzüngiger und genau hinschauender Kritiker des gewaltbereiten Islamismus bin und bleibe, dass ich überhaupt ein sarkastischer Beobachter und Kritiker jeglicher Religion bin, dass ich nicht einmal ansatzweise daran denke, ein Blatt vor den Mund zu nehmen, Rücksicht und Toleranz gegenüber unmenschlich archaischen Traditionen und Ritualen zu nehmen, wie z.B. der sexuellen Verstümmelung kleiner Kinder. Ich bin gegen jegliche Parallelgesellschaft und religiös kulturelle Toleranz als Einbahnstraße. Es kann nicht von niemandem hingenommen werden, dass in Berlin, Duisburg-Marxloh, Hamburg und andernorts vor allem libanesische Familienclans ganze Stadtviertel beherrschen, wie z.B. jene unsägliche libanesische Mafia-Familie rund um den Möchte-gern-Rapper-Bushido oder wie in Duisburg-Marxloh, wo Polizisten nicht mehr Streife gehen und Straftaten aufklären können, weil sofort Dutzende, wenn nicht Hunderte Mitglieder eines libanesischen Familienclans in krimineller Gemeinschaft die Polizisten angreifen, attackieren und verletzen, die anderen Bürger in Angst und Schrecken versetzen,. dort ihre archaischen Lebensregeln und Gesetze mit brutaler Gewalt durchzusetzen versuchen. Der Rechtsstaat, der ohnehin zunehmend verkümmert, aber immer noch die beste Alternative zur Sharia darstellt, muss notfalls auch mit entschlossener und rücksichtsloser, brutaler Gewalt verteidigt werden gegen solche kriminellen Banden, – d.h. auch durch den Einsatz von Schusswaffen, denn Polizisten sind Bürger in Uniform, die leider immer häufiger vergeblich versuchen das Gesetz zu vertreten und durchzusetzen.

Sie dürfen keinesfalls, unter keinen auch nur denkbaren Umständen, einer verlogenen und verfehlten religiösen Pseudo-Toleranz geopfert und zu Prügelopfern von Mitgliedern einer kriminellen Parallel-Gesellschaft gemacht werden.

Meinetwegen soll jeder an seinen Gott oder seine Götter/innen glauben und seinem irrationalen Wahn folgen, – das böse Erwachen wird schon noch vor dem Tod kommen. In einer grafischen Lyrik habe ich einmal versucht diesen Wahn des kommenden Paradieses zu beschreiben:  was wir über das leben....

Aber niemand hat das Recht mir und meinen Mitmenschen, die von mir nicht unbedingt uneingeschränkt geliebt werden, mit seinem Gott oder seinen Propheten zu drohen oder mir vorzuschreiben, wie ich zu denken und zu leben habe. Doch ich denke auch nicht einmal ansatzweise daran, meine Kritik durch solche verschissenen Bürgerkriegsszenarien darzustellen. Ich glaube ungebrochen an Argumente, will aber auch niemanden bekehren. Wenn Sie auch nur die Hälfte jener Morddrohungen bekämen, die ich wöchentlich erhalte, würde sie das vermutlich in Angst und Schrecken versetzen. Aber ich habe im Laufe meines Lebens gelernt und verinnerlicht, dass es wichtig ist auch unangenehme und nicht zeitgemäße Wahrheiten auszusprechen und keine Angst zu haben. Denn wenn man in diesem Land nicht mehr alles sagen darf und kann, weil es einem Islamisten oder Imam oder einem rechtsradikalen / linksradikalen Verfassungsfeind nicht gefällt, dann ist alles sinnlos, dann ist es aus und vorbei mit der Freiheit.

Damit komme ich jetzt endlich unabweichbar zum alles beherrschenden Thema dieses 2.Halbjahres, dass mir auch im Klinikalltag nicht verborgen blieb.

Was glauben Sie könnte das gewesen sein? Ich gebe ihnen einen Tipp – die geldgierigste und korrupteste Mafia-Organisation der ganzen Welt.

Na …?

Na, … erraten, die hervorragend organisierte Kriminalität, die FIFA und das zig-Millionen Schmiergeldfiasko, der Oberpate und Boss der Bosse, Don Josef Blatter,

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Aktion Arschloch  Josef Blatter 02

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der Skandal um den ebenso skrupellosen Vize Michel Platini und dessen Handlanger im DFB, die alle auf ihre individuelle Weise dreckige und schwarze Millionen beiseite geschafft haben sollen, allen voran der DFB Präsident Schmierbach  – oder heißt der Miesbach … Schmierbauch … Raffbach … irgendwie oder so ähnlich hieß der Geldscheißer  –  und sein nicht minder ehrloser Vorgänger Theo Fuffziger, der abgehalfterte „Kaiser“ Franz Beckenbauer, dessen Heiligenschein der Unfehlbarkeit längst riesige Schimmel- und Rotzflecken bekommen hat. Schon seit Jahren offenbarte er ungeniert, dass er nicht unantastbare Ehrenmann ist. Zahllose Affären, uneheliche Kinder und erneute Affären pflastern seinen Weg des Lebens. Von einem echten Ehrenmann darf man zweifellos mehr erwarten, als unappetitlichen Ehebruch und permanente Seitensprünge. Das sogenannte „Sommermärchen“ des DFB, die deutsche Fußballweltmeisterschaft und der laute Jubelrausch des Sieges, verwandeln sich immer mehr zum „Sommeralbtraum“. Logo_FIFA_World_Cup_2006_Germany-deutschland-ufssballweltmeister-2006-titel-ausrichtung-alles-gekauft-betrug-schiebung

Da sind die Vergabekriterien, unerklärte Schwarzgeldkassen, dubiose zig-Millionen und wechselseitige Beschuldigungen um den Schwarzen Peter loszuwerden, ihn möglichst erst gar nicht zu bekommen. Alle beteuern ihre Unschuld  –  und sind zweifellos bis zum Hals in dieser Jauchegrube verstrickt. Währenddessen streitet der DFB Vorstand nicht nur alle Bestechungsgerüchte ab, über die der Spiegel und die Süddeutsche genüsslich und auflagensteigernd berichten. Die Riege um Präsident Miesbach oder Schmierbauch – wie auch immer er heißen mag – beschuldigt sich wechselseitig, die Kripo und Staatsanwaltschaft durchsuchen die Frankfurter DFB Zentrale, beschlagnahmen ganze Wagenladungen an Akten, Computern und Datenträgern. Dabei lassen sie auch die privaten Wohnsitze, diese hochherrschaftlichen Villen unserer bundesdeutschen Fußballfunktionäre nicht unbehelligt, rücken auch da mit einem Großaufgebot an Polizisten an. Ich sehe die Gefahr näherrücken, dass diese Multimillionäre des DFB alle noch im Knast landen und dort wegen Steuerbetrug Uli Höneß Gesellschaft leisten. Denn offensichtlich wurden die Millionen, die da unter seltsamen Umständen weitergereicht wurden, nicht versteuert bzw. unter Vortäuschung falscher Tatsachen aufgeführt. Genügend Gründe für die Staatsanwaltschaft wegen eines Anfangsverdachtes auf Steuerhinterziehung gegen alle aktiven und ehemaligen DFB Vorstände zu ermitteln und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/26/der-mafiose-pate-der-fifa/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/05/31/moderne-definition-fur-bestechung-korruption-blatter-n/    satan 03

Das Bild müssen Sie sich mal vorstellen: Die Lichtgestalt des deutschen Fußballs Franz Beckenbauer wird mit Handschellen aus seiner Luxusvilla zur Untersuchungshaft abgeführt.

Ein amüsanter Gedanke, der mir ein breites Grinsen entlockt,  –  Präsident Schmierbach ist schon mal für alle Fälle „aus politischer Verantwortung“ zurückgetreten. Der erste Schritt zum Untergang der bundesdeutschen Fußball- und Sport-Mafia ist getan. Jetzt dürfen endlich jüngere Geldanbeter an die prall gefüllten Kassen und sich persönlich bereichern. Wie sagte Uli Höneß vor ein paar Jahren auf einer Mitgliederversammlung des FC Bayern München so treffend: Für wen machen wir das denn alles, für euch …

Muss ich ihnen als meine Leser/innen noch mehr dazu schreiben? Sie haben sicherlich in den verschiedensten Medien darüber so viel gelesen und gesehen, mehr als ich, dass ich Sie damit nicht langweilen muss, weil sie alles über diese schmutzige, ekelerregende und abstoßende Affäre längst wissen. Doch irgendwie sind noch immer ein paar Fragen offen geblieben:

Ist da wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen? Erinnern Sie sich? Brasilien und Argentinien gingen sang- und klanglos im deutschen Fußballsturm unter. Seltsam bei einem leidenschaftlichen Fußballerland wie Brasilien, – und erst recht Argentinien. Sind da vielleicht auch zig-Millionen oder sogar Hunderte Millionen an die jeweiligen nationalen Fußballverbände geflossen, damit die Deutschland und seiner Nationalelf die Weltmeisterschaft überlassen?

Ich meine, es wäre immerhin konkrete und steuerfreie Weiterentwicklungshilfe für die beiden hochverschuldeten Staaten, die sich die imens teure Subventionierung ihrer Nationalmannschaften kaum noch leisten können. Deutschland steht trotz vieler Unzulänglichkeiten und latenter sozialer Ungerechtigkeit wirtschaftlich erstklassig da, kann sich durchaus mit Unterstützung der FIFA Mafia geheime Extrazahlungen leisten. Der Schäuble wird’s schon richten.   kari_20140609_Das_Eckige_kol

Was ist reizvoll daran Fußball-Weltmeisterschaften in der verlogenen Welt der Hintermänner, der Finanzierer des weltweiten islamischen Terrorismus abzuhalten, jenen Massenmördern, die uns am liebsten auf nur eine Weise sehen wollen, tot und den Kopf abgeschnitten, die Tagelöhner und Projektarbeiter aus den ärmsten Ländern der Welt wie Leibeigene, wie Sklaven ausbeuten und sie nicht einmal ziehen lassen, wenn die wieder zurück nach Hause wollen. Keiner der handwerklichen Arbeiter in Qatar darf ohne Genehmigung seines Arbeitgebers einfach kündigen und das Land verlassen. Sie alle sind zum Privateigentum eines verbrecherischen Emirs und seiner Hofschranzen aus multinationalen Baukonzernen geworden, die Milliarden an ihnen verdienen. Alles zur Ehre und zum Ruhm eines größenwahnsinnigen Spektakels um ein Dutzend Fußball-Nationalmannschaften.

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Du meine Güte …  Was sollen denn die armen FIFA Mafia Paten noch alles bedenken und managen? Das sind doch auch nur ganz normale Menschen, Gangster, wie du und ich. Wie hätte denn jemand ahnen können, dass es im Sommer in Qatar unerträglich heiß ist, die wahre Hölle für eine Fußball-Weltmeisterschaft? Das konnte sich niemand vorstellen, denn die Gedanken waren schließlich allein auf die vielen zig-Millionen Bestechungsgelder fixiert. Jeder regionale Pate wollte seinen ihm zustehenden Anteil. Da fallen solche Kinkerlitzchen wie Sommertemperaturen oder Arbeitsbedingungen in Qatar schon mal unter den Tisch. Der ist ohnehin schon rappelvoll mit den gestapelten Millionen.

Theo Vierziger … oder Fuffziger … Furziger … oder wie der auch immer hieß, dieser ehemalige und inzwischen abgehalfterte DFB Präsident besaß ja immerhin den Mut in einem Radiointerview mit dem hessischen Rundfunk den Mut Qatar, den Austragungsort der sogenannten „Fußball-Weltmeisterschaft“, als eitriges Krebsgeschwür des Weltfußballverbandes zu titulieren. Das hat natürlich nicht nur etwas mit Mut zu tun, sondern auch mit Rache am Verband und der Verletzung persönlicher Eitelkeiten und dem Verlust lukrativer Einnahmequellen. Aber es ist dennoch ein Zeichen, das mir Respekt und ein breites Grinsen abnötigt. Die FIFA und Dreißiger … Fuffziger oder so streiten jetzt in Düsseldorf vor dem Oberlandesgericht darüber, ob Furziger das Recht hat solche Äußerungen öffentlich zu machen, denn der mafiöse Weltverband FIFA möchte Zwanziger … Dreißiger solche Äußerungen gerichtlich verbieten lassen. Der in Deutschland akreditierte Botschafter des feudalistischen Wüstenemirates Qatar, dieser nachgewiesenen und schamlos agierenden modernen Arbeitssklaven Hölle auf Erden, seiner Herrscher- und Finanzelite, die nachweislich verschiedene sunnitische Terrororganisationen wie den IS mit zig-Millionen im Kampf um die Macht gegen schiitische Islamfaschisten finanziert und logistisch unterstützt, reagierte umgehend und protestierte mit scharfen diplomatischen Protestnoten gegen diese öffentliche Darstellung des Emirates.

Das ist doch die pure Neiddebatte, sagen die Mitglieder der Qatarischen Herrscherelite, diese terrorfinanzierenden feudalen Islamfaschisten, das ist der blanke Neid der völlig überschuldeten europäischen Staaten, dieser gottlos ungläubigen Kuffar, die uns beneiden, weil wir uns jeden auch nur denkbaren Luxus leisten können, weil wir zig-Milliarden Petrodollars investieren können, weil wir die schönsten und kühnsten Glasturmpaläste der ganzen Welt bauen. Wir haben das Geld dazu.

Mindestlohn … Mindestlohn … Was faseln Sie denn ständig vom Mindestlohn und von miserablen Arbeitsbedingungen? Wir zahlen doch schon seit Jahren den Mindestlohn. Noch weniger geht doch gar nicht, außer, wir bezahlen gar nichts. Wir haben das Geld, wir haben die Milliarden durch unser Erdöl,  –  und sind außerdem die Beherrscher der Welt, die auserwählten rechtgläubigen Söhne Allahs, … uns gehört die ganze Welt, sagt der Koran … und der Koran sagt immer die Wahrheit, denn er ist die Wahrheit. Wir haben das von Allah versprochene Recht, die Fußball WM auszutragen, – mehr als jedes andere Volk. Sie, sie können sich vielleicht mit einem selbstzerstörerischen Kredit auf dem Schwarzmarkt ein Ticket für 10tausend Euro für das Endspiel kaufen, wenn Sie Glück haben. Wir dagegen kaufen im Handumdrehen die gesamte WM, ist doch nur ein Klacks, sind doch nur Peanuts. Früher habt ihr Europäer von uns die schwarzen Sklaven gekauft. Heute kaufen wir sie selber, für ein paar wenige Silberlinge. Das habt ihr christlichen Kreuzritter uns beigebracht. Jeder nimmt sich, was er kriegen kann. Wir haben nur schwarze Sklaven aus Afrika auf den Märkten verkauft, aber ihr habt sogar eure eigenen Leute versklavt, verramscht und verhökert, ohne jeden erkennbaren Skrupel. Ihr wollt christliche Ehrenmänner sein? Quatscht doch keinen Scheiß …

Willkommen in der Welt der FIFA, die Verbesserungen verspricht und gleichzeitig Milliarden verschleudert, um diese rechtlosen Sklavenarbeiter in ihrem Elend zu halten, denn für ihr körperliches Wohlergehen, für ihren kargen Lohn im Reich der feudalistischen Milliardäre interessiert am Ende wirklich niemand.

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http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-die-fussball-mafia—blatters-vergiftetes-erbe-100.html

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-sport-inside—sendung-vom–102.html

siehe auch     http://www1.wdr.de/fernsehen/sport-inside/sendungen/fifa-kandidaten-106.html

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-sport-inside-142.html

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-kandidat-des-systems-100.html

http://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/die-fussball-mafia-100.html

http://www1.wdr.de/wdr-migration/der-verkaufte-fussball-whl-100.html

http://www.sportschau.de/fussball/international/interview-autoren-fifa-dokumentation-der-verkaufte-fussball-100.html

http://www1.wdr.de/sport/fifa-taskforce100.html

http://www1.wdr.de/radio/wdr4/wort/zur-sache/blatter-120.html

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/fifa-110.html

http://www.tagesschau.de/sport/fifa-funktionaere-festgenommen-101.html

Ja das vergangene Jahr war nur in wenigen Tagen und Stunden ein erfreuliches Ereignis. Aber immerhin kam so ein Hauch von Aufrichtigkeit auf, als die wenig überraschende Meldung der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), den alljährlich stattfindenden Anabolika-Jahreshauptversammlungen,   –  auch Leichtathletik-Europameisterschaften – Weltmeisterschaften und Olympische Spiele genannt  – die Maske des ehrlichen, politikfreien Wettkampfs von Spitzensportlern vom Gesicht riss. Dabei ging es dieses Mal ausnahmsweise nicht um den Mafia Paten Don Blatter. Das post-stalinistische Putingrad bzw. das ehemalige Russland unter der Knute des roten Zaren, Kriegsverbrechers und Völkermörders Zar Vladimir Putin, der schrecklich Mörderische,  vladimir_putin_3664223   betrieb nachgewiesen seit Jahrzehnten eine staatlich geförderte, kontrollierte und wissenschaftlich begleitete Kultur des Betrügens und Dopings, die größtenteils bis in die Jetztzeit andauere. Gregory Rodschenkow, Chef des von der Wada akkreditierten Anti-Doping-Labors in Moskau, soll insgesamt 1417 Dopingproben zerstört haben.   Aktion Arschloch

Der Bericht spricht zudem von „direkter Beeinflussung des russischen Staates bei den Moskauer Laborprozessen“. Agenten des russischen Geheimdiensts FSB sollen die Labore in Moskau und während der Winterspiele 2014 in Sotschi überwacht und ein „Klima der Einschüchterung“ verbreitet haben. Staatliche Eingriffe waren derart verbreitet, so Pound, dass Witali Mutko, der russische Sportminister, unmöglich nichts von all dem habe wissen können; Mutko soll sogar angeordnet haben, Proben zu vernichten. Noch am 19. August erklomm Sebastian Coe ein Podest im Konferenzzentrum von Peking. Coe war wenige Minuten zuvor ins höchste Amt des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF gewählt worden. Er sprach über seine Freude, seine Familie, er umgab die meist fremden Zuhörer mit warmen, unverbindlichen Worten. Und dann sprach der ehemalige Weltrekordhalter von dem Fundament, auf dem er seinen krisengeschüttelten Sport wieder aufbauen wolle: „Unser höchstes Gut ist Glaubwürdigkeit. Die Zuschauer müssen glauben, dass die Leistungen im Stadion auf legalem Weg zustande kommen. Die Eltern müssen glauben, dass sie ihre Kinder einem Sport anvertrauen, in dem ihnen kein Schaden zugefügt wird.“ Die Ermittler sollten im Rahmen einer unabhängigen, von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) installierten Kommission prüfen, was die ARD vor einem Jahr über systemisches Doping in der russischen Leichtathletik behauptet hatte. Und jetzt berichtete Pound, das alles noch viel schlimmer sei, er erzählte von „Korruption und Schmiergeld-Praktiken auf höchster Ebene in der Welt-Leichtathletik“. Und dass man der IAAF nahelege, den russischen Verband 2016 von allen internationalen Wettbewerben auszuschließen. Auch von Olympia. Als Begründung zog Pound den Tatbestand des „staatlich gestützten Dopings“ heran. Praktiken also, die vor allem jene Glaubwürdigkeit zerschmettern, die Coe in Peking angeführt hatte: Dass die Zuschauer das glauben dürfen, was sie im Stadion sehen. Die Ermittler ordneten viele Akteure aus der ARD-Dokumentation der Betrugsseite zu, sie fügten sogar weitere Darsteller dazu, die zeigten, wie tief das Betrugssystem in Russland Wurzeln geschlagen hat.

Spätestens seit Oktober 2015 ist aktenkundig, dass die olympische Kernsportart sich in den vergangenen Jahren kaum weiter von diesen Werten hätte entfernen können. Und dass Coes Fundament bereits zerbröselt war, als er mit den weiteren Bauarbeiten beginnen wollte. Denn am Montag nach der Veröffentlichung  betraten die Kanadier Richard Pound und Richard McLaren sowie der Münchner Günter Younger einen Konferenzsaal im Mandarin Oriental Hotel in Genf; im Gepäck trugen sie einen 335-seitigen Bericht, der nicht nur der Glaubwürdigkeit des olympischen Kernsports, sondern der Glaubwürdigkeit des gesamten Weltsports einen mächtigen Tiefschlag verpasste. Die Sommerspiele 2012 waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch russisches Doping „sabotiert“ von einer „Laissez-Faire-Politik der IAAF“, die verdächtige Blutwerte russischer Athleten nicht weiter verfolgt hatte. „Wir empfehlen der Wada, dass der russische Verband für 2016 suspendiert wird. Wir empfehlen der Wada zudem, dem Moskauer Labor die Akkreditierung zu entziehen“, folgert der Bericht nüchtern. Pound ergänzte am Montag: „Wir hoffen, dass Russland sein Problem attackiert, dass das Potenzial hat, den Sport zu zerstören.“ Manche Befunde waren derart brisant, dass die Ermittler zuletzt die französische Staatsanwaltschaft alarmiert hatten. Die setzte daraufhin in der vorigen Woche die alte Administration der IAAF fest, darunter Lamine Diack, den ehemaligen Präsidenten, der mehr als 1,2 Millionen Euro damit erlöst haben soll, positive Dopingtests verschwinden zu lassen. Interpol teilte mit, man werde nun ebenfalls ermitteln, weltweit. Es dürften also neue Wellen heranrollen, nicht nur aus Russland. „Ich fürchte, wir haben erst die Spitze des Eisbergs gesehen“, sagte Pound. Die 16 Jahre währende Ära Diacks dürfte aber schon jetzt als verloren gelten. Denn welchen Bildern kann man noch trauen, wenn die Verbandsspitze selbst das größte Problem im Anti-Doping-Kampf war? Die an Russland adressierten Forderungen bergen zudem Brisanz für den Weltsport, auch für Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Der Sport verbrüdert sich ja seit langem mit dem Kreml. Staatschef Putin hat zig Führungsposten bei internationalen Verbänden und im IOC mit Vertrauten bestückt. Wada-Chef Craig Reedie hatte seinem Freund Mutko zudem im Sommer eröffnet, man werde schon nichts unternehmen, was die Freundschaft trüben werde. Es war kein Zufall, dass Pound nun vor allem ARD-Journalist Hajo Seppelt beglückwünschte, der die Ermittlungen von Pounds Kommission angeschoben hatte. Ein Wada-Bericht, der auf Seppelts zweitem Film basiert und die Rolle der IAAF beleuchten soll, steht übrigens noch aus. Coe, der Seppelts Recherche einst als „Kriegserklärung“ gewertet und zuletzt den Eindruck erweckte hatte, er sei eher Teil des Problems als der Lösung, richtete am Montag aus: Er habe das IAAF-Council gedrängt, „Sanktionen gegen Russland zu erwägen“.

Aus dem ehem. Russland / jetzt Putingrad drangen weniger einsichtige Worte: Die Geschichte sei ein politisch motivierter Schlag gegen den russischen Sport.  Putin - the Barbarian Destroyer 2

Aktion Arschloch  Der ehemalige Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes Diack kassierte über eine Million Euro für vertuschte Dopingfälle. Dopingsportler sollen für die Verschleierung ihrer positiven Proben viel Geld an den früheren Leichtathletik-Weltpräsidenten überwiesen haben. Eine Schlüsselfunktion hatte wohl Diacks Sohn. Es ist eben nicht nur die vielgescholtene Apotheken-Rad-Rundfahrt „Tour de Farce“, die bis zum Hals im Sumpf der internationalen Doping-Mafia steckt. Geld für negative Dopingproben: Lamine Diack, 16 Jahre lang Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes, soll mit seinen Söhnen Sportler erpresst haben. Der Vorwurf der Ermittler lautet: Korruption und Geldwäsche. Eine russische Marathonläuferin hat gezahlt. Eine türkische Olympiasiegerin nicht – sie wurde für acht Jahre gesperrt und verlor ihren Titel.

Manche Aussagen entfalten erst im Rückblick ihre volle Kraft, jene von Marius Vizer zum Beispiel. Vizer stand mal „SportAccord“ vor, einer Vereinigung internationaler Sportverbände. Um seinen Aufstieg ranken sich manche Merkwürdigkeiten; Vizer war jedenfalls für eine Weile bestens vernetzt in der Familie des organisierten Sports. Insofern liest es sich nun recht interessant, was der Rumäne vor einem halben Jahr zum Besten gab: „Ich habe mein Familienleben für den Sport geopfert“, sagte Vizer. Lamine Diack dagegen, der damals noch den Welt-Leichtathletikverband IAAF regierte, sei jemand, „der den Sport zugunsten seiner Familie opfert“. In welch gewaltigem Ausmaß dies geschah, das zeichnet sich in diesen Tagen immer deutlicher ab. Am Montag setzten französische Ermittler Diack, seinen Anwalt Habib Cissé sowie Gabriel Dollé, den ehemaligen Anti-Doping-Chef der IAAF, fest; sie kamen nur gegen große Kaution frei. Nun berichtete das französische Magazin Lyon Capitale, beheimatet in der Stadt der französischen Interpol-Einheit, es habe einen Bericht einer Kommission der Welt-Doping-Agentur Wada eingesehen. Die Wada-Ermittler seien auf ein „Mafia-ähnliches Geflecht“ gestoßen, aufgezogen von Diack und seinen Söhnen. Das Anti-Doping-Ressort der IAAF habe weniger der Aufklärung gedient, sondern als Geschäftsmodell, mit dem sich die Familie Diack bereichert haben soll, mit Dollé als Teilhaber. Die Diack-Söhne Papa, jahrelanger Marketingberater der IAAF, und Khalid sowie der Anwalt Cissé wurden in einem Fall angeblich mit einer Liste gedopter russischer Athleten beim russischen Verband vorstellig, kurz vor den Olympischen Spielen 2012. Es begann ein Spiel aus Erpressungen und Deals. Manche Athleten kauften sich über den russischen Verband frei, die Marathonläuferin Lilija Schobuchowa zum Beispiel, für 569 000 Euro. Andere wurden wohl verschont, die Russen verfügten ja über das eine oder andere Druckmittel, die russische VTB-Bank ist bis heute Sponsor der IAAF. Wenn ein Athlet zahlte, wurde sein Geld über den russischen Verband an eine Strohfirma in Singapur umgeleitet, sie gehörte einem Teilhaber von Papa Diack. Ein ähnliches Geschäftsmodell hatte die ARD bereits vor einem Jahr enthüllt.

Neu ist der Fall der Türkin Asli Cakir Alptekin, Olympiasiegerin 2012 über 1500 Meter. Laut Lyon Capitale sollen die Diack-Söhne im November 2012 von Alptekin 500 000 Euro verlangt haben. Als die sich weigerte, wurde sie als Dopingtäterin enttarnt, 2015 für acht Jahre gesperrt, sie verlor auch ihren Olympiasieg. Die Wada, die am Montag ihren Bericht präsentieren wird, teilte auf SZ-Anfrage mit, man könne den Zeitungsbericht derzeit nicht kommentieren. Das tat dafür die französische Staatsanwältin Eliane Houlette gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Alptekins Fall nannte sie „eine Form von Erpressung“. Diack senior soll „mehr als eine Million Euro“ damit erlöst haben, positive Dopingproben zu vertuschen. Und auch Sohn Papa Diack sei wegen seiner „aktiven Rolle“ zur Fahndung ausgeschrieben.

Und während immer mehr Details an die Öffentlichkeit gespült werden, traf die Kunde von fünf weiteren Dopingfällen in der russischen Leichtathletik ein. Was nun? Hektische Aufräumarbeiten? Selbstreinigung? Das ist derzeit schwer zu überprüfen. Sebastian Coe, der Diack vor zwei Monaten als Präsident abgelöst und jede Mitwisserschaft seitens der IAAF abgestritten hatte, schwieg in den vergangenen Tagen. Am Freitag sagte er dann die pompöse, alljährliche IAAF-Gala in Monte Carlo ab. Man werde die besten Athleten des Jahres zunächst nur im Internet verkünden.

Wer wundert sich da noch wirklich und ohne Selbsttäuschung? Glauben Sie etwa ernsthaft, dass in den Verunreinigten Staaten von Amerika, in den Niederlanden, England, China, den gesamten afrikanischen Staaten, Frankreich oder sogar in Deutschland Spitzensportler nicht dopen, dass es kein kontrolliertes und gewünschtes Doping gibt? Wer Millionen für staatliche Sportförderung aus Steuermitteln bezahlt, will auch medienwirksame Erfolge sehen, will den Beweis antreten, dass ein reiches und wirtschaftlich starkes Land auch problemlos Spitzensportler hervorbringt,  –  egal, was dafür getan werden muss, was immer auch nötig ist. Wir in Deutschland haben auch hervorragende Sportmediziner, die Dopingkontrolleuren Rätsel aufgeben können. Viele, die ich ganz persönlich kenne, schauen sich im Fernsehen weder Leichtathletik-Welt- und Europa-Meisterschaften, noch die Olympischen Spiele an, die regelmäßigen und kostenintensiven Jahreshauptversammlungen bundesdeutscher und internationaler Anabolika Athleten, diese beinahe schon künstlichen Menschen, diese Golems des sogenannten Leistungssportes, die aufwendig und skrupellos wie auf Holzstangen festgenagelten Legehennen, deren einzig benennbarer Wert herangezüchtete / herangespritzte und mörderisch gedopte Spitzenergebnisse der verbrecherischen Leistungssportmediziner sind. Der neue kalte Krieg findet u.a. auch in den Sportarenen der ganzen Welt statt, wo selbst Entwicklungs- und Schwellenländer Millionen in menschenähnliche Leistungskörper investieren  Aktion Arschloch   und grauenhafte Mutanten aus Muskeln, Hormonen und Anabolika produzieren, eben die uns so vertraut unbekannten Spitzensportler. Immer wieder kommt es zu diesen unsäglichen medienöffentlichen Beschwörungen und Bekenntnissen, dass endlich Schluss gemacht werden muss, mit Betrug durch Doping. Es werden sogar die gesetzlichen Regeln verschärft, völlig neue Gesetze geschaffen und in die Sportwelt gerotzt, nur um hinterher gänzlich neue Wege des gedopten Betrugs zu beschreiten. In mir steigen da historische Erinnerungen auf, verdichten sich zu Bildern, die ich aus filmischen Dokumenten über die Nazi-Diktatur in Deutschland kenne  –  die SS-Planung „Lebensborn“ mit dem Ziel den besseren, 100% reinen Arier heranzuzüchten, den geborenen Herrenmenschen, der allen anderen weit überlegen ist. Zuchterfolge durch strikte Auswahl und Kontrolle. Sind die Ergebnisse unserer und aller internationalen Leistungssportler und der skrupellosen Sportmediziner, der Sportfunktionäre und Trainer eine Art Fortsetzung des SS-Staates mit anderen und moderneren Mitteln? Welche Spitzensportler dopen eigentlich – oder zumindest höchstwahrscheinlich nicht? Unsere Fußball Millionäre von Bayern München oder Borussia Dortmund, von Schalke 04 oder Eintracht Frankfurt? Gerade in der Bundesliga ist Doping ein totgeschwiegenes Tabu. Ich wüsste zu gerne, was ich eigentlich gar nicht wissen will, weil ich kotzen müsste.

Herkules Putin 8

siehe auch      http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-sport-inside-geheimsache-doping—russlands-taeuschungsmanoever-100.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Geheimsache-Doping-Im-Schattenreich-der/Das-Erste/Video?documentId=29857156&

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/video-seppelt-man-kann-den-russen-nicht-trauen-100.html

http://www.sportschau.de/doping/video-ermittlungsergebnisse-erhoehen-druck-auf-iaaf-spitze-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/iaaf-doping-wada-bericht-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/video-dopingvertuschungen-im-leichtathletik-weltverband-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/leichtathletik-iaaf-sebastian-coe-doping-100.html

http://www.sportschau.de/doping/video-doping-top-secret—russias-red-herrings-english-version-102.html

http://www.sportschau.de/doping/doping-scandal-whistleblowers-stepanov-interview-100.html

http://www.sportschau.de/doping/wada-legt-sich-mit-russland-an-coe-unter-druck-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/video-seppelt—olympia-ohne-russen-und-kenianer-waere-der-worst-case-fuer-die-leichtathletik-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/leichathletik-sperre-kenia-funktionaere-doping-korruption-100.html

http://www.sportschau.de/av/audio-russland-reagiert-auf-wada-forderungen-100.html

http://www.sportschau.de/doping/wada-doping-iaaf-leichtathletik-russland-100.html

http://www.sportschau.de/av/video-untersuchungs-kommision-bestaetigt-systematisches-doping-in-russland-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/ermittlungen-gegen-leichtathletik-praesident-diack-100.html

http://www.tagesschau.de/sport/leichtathletik-doping-101.html

http://www.sportschau.de/weitere/schwimmen/weltmeisterin-jefimowa-positiv-getestet100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/sitzung-iaaf-monte-carlo-doping-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/abeba-aregawi-doping-leichtathletik-100.html

http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/leichtathletinnen-china-doping100.html

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/03/der-3-weltkrieg-apocalypse-now-das-weltuntergangs-szenario/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/kriecht-auf-den-knien-zu-eurem-scheis-europa/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/18/zar-vladimir-putins-irrationale-drohungen-mit-dem-3-weltkrieg/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/02/21/widerlich-verlogenes-schmierentheater/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/putingrad-ehemals-russland/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/03/31/das-staatsgeheimnis-waum-kann-vladimir-putin-schwule-und-die-femen-frauen-nicht-ausstehen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/28/die-seltsame-kooperation-der-faschisten/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/13/unklare-ladung-unklares-ziel-putins-trojanisches-pferd/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/zar-vladimir-putins-staatsterroristen-mit-der-lizenz-zum-morden/

Was mich wirklich wütend gemacht hat, wenn ich mal zwischendurch mehr oder weniger wach zwischen Sensoren und Schläuchen in meinem Bett lag, war nicht die Tatsache, dass ich wieder einmal ins Bett gepinkelt oder geschissen hatte, dass ich mich wie ein Drogenjunkie auf Entzug fühlte, dass ich mir hilflos von einem Pfleger/in den vollgeschissenen Arsch im Bett waschen lassen musste, wobei die nicht gerade zimperlich vorgehen. Nein, wirklich wütend hat mich gemacht, wenn ich aus dem Fernseher hoch über meinem Bett diese widerlichen Nachrichten über diesen Moloch der Einheit Europas hörte, aus der EU, die sich in diesen Monaten selbstmörderisch jeder Verantwortung und Moral zu entziehen sucht. Europa, dieses wankende Kunstgebilde ohne jegliche substanzielle Bürgernähe, das kein noch so überzeugter oder sogar engagierter Europäer mehr nachvollziehen und verstehen kann  –  außer wenn er dieser verlogen heuchelnden Kaste der Berufspolitiker angehört  –  dieser bürokratische Golem, der für jeden Furz, jeden hirnrissigen Import- und Exportartikel des „freien Marktes“ realitätsferne Vorschriften glaubt erlassen zu müssen, der sich in die privatesten und intimsten Persönlichkeitsrechte einmischt und dessen oberster Gerichtshof mehr als häufig Beschlüsse und Urteile verkündet, die die Bürger nicht nachvollziehen und verstehen können, weil sie dem substanziellen Sicherheitsbedürfnis der Menschen konsequent im Wege stehen. Hin und her gerissen zwischen linken und rechten Fraktionen / Bündnissen, zwischen nationalstaatlichen Egoismen und destruktiver Europa Feindlichkeit, diese Milliarden Subventionen verschleudernde Gemeinschaft egomanischer Völker und Staaten, versucht sich mit allen anti-demokratischen Mitteln abzuschaffen, ad absurdum zu erklären, jegliche Moral, Menschenrechte und Solidarität untereinander fristlos zu kündigen. Von der Charta des Club of Rome über die EWG bis in die Jetztzeit ist fast nichts mehr übrig. Es geht nur noch darum für die eigenen Parlamente ohne Zusammenwirkung der Völker das gewinnträchtigste Ergebnis heraus zu holen, Milliarden aus den EU Töpfen abzukassieren und eventuell anfallende Probleme den Gründungsländern der EU zu überlassen. Sollen doch die wirtschaftlich starken Staaten sehen, wie sie mit ihren Regierungen selbstverschuldete Miseren der anderen Bündnisländer wieder korrigieren und noch mehr Milliarden dafür verschleudern.

Das geeinte Haus Europa

Die verarmten Brüder und Schwestern aus den verarmten und hochverschuldeten, korrupten und nationalistisch ausgerichteten „Schmuddel-Staaten“, die eigentlich in der EU nichts zu suchen hatten und haben, die aber irgendwie doch dazu gehören, weil die Politiker des gewachsenen Europas strategische Ziele mit der Eingliederung dieser Völker verfolgten und jegliche genaue Prüfung und Grundregeln der Beitrittskriterien außer Acht ließen, legen jetzt wieder einmal die Auswirkungen von mehr als 75 Jahren sowjetfaschistisch stalinistischer Diktatur in die Waagschale des sogenannten geeinten Europas. Die EU schafft sich selber ab mit ihrem erbärmlichen Schauspiel beim Brüsseler Gipfel. Der Friedensnobelpreisträger von 2012 sollte unbedingt seine Auszeichnung per Express-Kurierdienst an das Osloer Nobel-Kommitee zurückschicken und die EU-Grundrechtecharta dem Haus der Geschichte zur Verfügung stellen, weil sie keinerlei ernsthafte Bedeutung mehr besitzt.    Scheiß EU

Nicht einmal die Nachricht, dass die bulgarische Grenzpolizei einen aus der Türkei kommenden afghanischen Flüchtling erschossen hatte, irritierte die osteuropäischen Regierungschefs. Ungarns ultra-nationalistischer Victor Orban und seine Regierungs-Kollegen aus Tschechien, Rumänien und der Slowakei bleiben bei ihrem Mauer-Kurs. Nach der Devise: Lasst die Flüchtlings-Trecks doch weiter nach Deutschland ziehen. Flüchtlingsquoten und faire Verteilung sind ein EU-Tabu. Eher schießt Europa an seiner Außen-Grenze auf Flüchtlinge und subventioniert den Autokraten und Despoten Recep Tayyip Erdogan    erdogans strategie für die Zukunft    mit Milliarden aus Brüssel, um die Türkei in Europas Dauer-Transitzone zu verwandeln, als dass sich der Friedensnobelpreisträger EU der größten Krise der Nachkriegsgeschichte stellt. Die nächsten EU-Flüchtlings-Gipfel sollten dann auch konsequenterweise in der Osmanischen Reichskanzlei, dem weißen Präsidentenpalast von Ankara stattfinden  –  siehe auch   https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/29/der-grossultan-von-ankara-und-istanbul-und-sein-weiser-palast/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/10/der-fuhrer-lasst-freundlich-grusen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/23/die-wiedergeburt-des-osmanischen-sultanat/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/14/der-massenmorder-vom-bosporus/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/die-turkei-zielt-auf-null-demokratie/

So geschwächt ist mittlerweile die EU und ihre führende Flüchtlingspolitikerin Angela Merkel, dass sie nicht erkennen wollen oder schlicht nicht können, dass sie damit dazu beitragen, dass dieses Europa, dieses einstmals geeinte Europa, dieses einstmals Zukunftsperspektiven und Wirtschaftsmacht, Demokratie und Menschenrechte proklamierende Europa weltweit jegliches Recht verliert anderen Staaten, Völkern und Regionen, Diktatoren und selbsternannten „Führern“ Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen. Denn dieses zerschlagene Europa liefert sich und die darin lebenden Völker samt der einstmals gefeierten Menschenrechtsdeklarationen einem Despoten, bekennenden Anti-Semiten, Islamfaschisten, Massenmörder, Anti-Demokraten, korrupten Steuerhinterzieher und bekennenden Unterstützer islamistischer Terrororganisationen vom Bosporus aus, Recep Tayyip Erdogan. Die Türkei wird federführend durch seine Politik zu einem totalitären islamistischen Gottesstaat umgewandelt und dabei zwangsläufig von unserem ehemals geeinten Europa und seiner politischen Führungsfigur Angela Merkel sowohl finanziell, als auch politisch darin unterstützt und aufgewertet,  –  weil sich dieses ehemals geeinte Europa aus zerstrittenen egomanischen Einzelstaaten als unfähig erweist solidarisch ein zweifellos schwer belastendes Kriegsflüchtlingsproblem mit den ehemals vorbildlichen Grundprinzipien der Menschlichkeit und Zivilisation anzupacken und zu lösen. Gerade Erdogan und die derzeitige politische Führung der Türkei wurde noch vor wenigen Monaten nahezu als unberührbar, als widerlich abstoßendes Beispiel eines totalitären Regimes entweder ignoriert oder nur mit verachtungsvoll gespitzten Fingern zur Kenntnis genommen uns völlig zu Recht strikt abgelehnt. Die EU-Kapitulationsurkunde kann dort dann gleich an Erdogan übergeben werden, – und die Milliardenschecks für das Auslagern der Flüchtlingsarbeit auch. Die EU schafft sich mit dieser Flüchtlingspolitik selber ab und vertieft die jetzt schon unüberwindlichen Gräben zwischen demokratisch engagierten und ausgerichteten Staaten und Völkern, und jenen Regierungen, die gegen oder mit dem Willen ihrer Völker gegen alle Prinzipien und Grundsätze der europäischen Einigung, gegen Menschenrechte und Bürgerfreit verstoßen, auf deutlichem Weg in eine autoritäre und anti-demokratische Despotie nach Vorbild des Hitler-Faschismus und des Stalinismus. Sie wissen sicherlich schon, was ich meine, denn kreuz und quer durch alle Medien gab es offenbar über Wochen nur ein Thema, das die nationalen Parlamente und auch das EU Parlament beschäftigte: Die Abschottung Europas gegen Kriegsflüchtlinge aus den Staaten des islamischen Faschismus, aus dem Irak, Afghanistan, Pakistan, Mali, Lybien, Algerien, Ägypten, Syrien mit seinem Völkermörder und Kriegsverbrecher Bashar alAssad und seiner Staatshure Asma alAssad, aus dem Iran, Jemen, Somalia, Tschad, Sudan, Libanon und noch vielen anderen islamistisch dominierten Ländern, – und natürlich nicht zu vergessen, die Menschen, die vor den brutalen Massenmördern des IS, des Islamischen Staates und Boko Haram in Zentralafrika flohen, weil es in ihren Heimatländern für sie keinerlei Zukunftsperspektive mehr gab.

Soldaten-des-Chad-im-Kampf-gegen-Boko-Haram

Boko Haram - Maiduguri

Boko Haram Opfer 03

Boko Haram Faschisten 12

ISIS Terroristen 32

Vorher großmäulig palavern von und über die nötige Hilfe für die Hunderttausende Flüchtlinge zwischen der Westküste der Türkei, den griechischen Inseln und dem Mittelmeer, wo Tausende in den Fluten ertranken und dennoch andere weiter ihr Heil im Erreichen Europas suchten, betrauert mit leeren Worthülsen für die Fernsehkameras der Welt, ohne jede logisch folgerichtige Hilfe, das machte diesen anti-demokratischen Schmuddelstaaten  –  Polen – Tschechien – -Slowenien – Ungarn – Rumänien  –  und ihren sogenannten „frei gewählten Volksvertretern“ keinerlei Mühe. Das machte sich in der Presse gut, salbte und bauchpinselte die beunruhigten Völker als willkommene Wahlesel, die man dazu nicht zu berücksichtigen und nicht zu konsultieren gedachte.

Irgendwie sitzt dieses Bewusstsein, zuerst wir, dann noch mal wir und dann können die anderen sehen, wovon sie existieren und wo sie bleiben, nach mehr als 75 Jahren sowjetfaschistischer Knute und Willkürherrschaft tief verwurzelt in den Gehirnen und Herzen fest, wurde über Generationen vererbt und gelebt. Diese Völker fanden nach dem Zusammenbruch der stalinistischen Sowjetunion und der bis zum bitteren Ende getreuen Vasallenstaaten, oftmals mit blutigen Opfern einen Weg in die Freiheit und Selbstbestimmung, die sie um keinen Preis wieder verlieren wollten. Bloß keine weiteren Hungerleider und Habenichtse ins Land lassen, denn wir haben schon mit uns selber genug Probleme. Mit den berechtigten Ängsten und geopolitischen Problemen der reichen Altstaaten Europas wollte man nichts zu tun haben, nur mit den fetten Subventions-Milliarden, die die zurückgebliebene heimische Wirtschaft aufpäppeln und an das gestandene Europa angleichen sollten.

Die Einheit Europas 20a

Diese Schandflecken, diese Staaten der Schande und des grenzenlosen Egoismus Europas gehörten von Anfang an nicht in die EU. Sie hätten Assoziierungsabkommen erhalten sollen, eine Aussicht irgendwann dazu zu gehören, aber angesichts der maroden Wirtschaft und der immensen Schuldenhaushalte um keinen Preis eine Mitgliedschaft. Zusammenarbeit und Entwicklung wären richtige Schritte gewesen. Aber die Machtinteressen der europäischen Staatsoberhäupter wollten unbedingt klare Fakten und ein mächtiges Europa schaffen, das den Nachbarn Respekt abverlangte, ohne Bedenken an die Folgen ihres Handelns. Jetzt aber muss der Preis bezahlt werden, der ohne Schwarzmalerei in einem Auseinanderbrechen der EU enden könnte, was immer wahrscheinlicher wird. Es wäre vielleicht sogar nicht das schlechteste Ergebnis dieser fundamentalen Krise des „geeinten Europas“, wenn sich die EU wieder auf ihre Kernstaaten zurück orientieren würde und den derzeitigen „Schmuddel-Staaten“ und totalitären Regimen wie Ungarn und Polen klar formulierte Assoziierungsabkommen und eine mögliche Mitgliedschaft in noch nicht absehbarer Zukunft anbieten würde. 75 Jahre stalinistischer Terrorherrschaft und korrupter Kaderwirtschaft lassen sich nicht so einfach aus den Köpfen verbannen. Es hat mehrere Generationen gebraucht, um jegliches Streben nach Selbstbestimmung und individueller Freiheit im Bewusstsein der Menschen bis in die tiefsten Zonen des Unterbewusstseins absterben zu lassen,  –  und wird noch viel mehr Generationen brauchen, um dieses Selbstverständnis neu zu beleben und einwurzeln zu lassen,  – denn das Bösartige, das diese Völker über viele Jahrzehnte prägte, wird nicht so schnell vergessen werden. Da machen Veränderungen und Neuerungen den Menschen eher Angst als Hoffnung.

Die Einheit Europas 16

Die einstmals Zäune zerschneidende und Grenzbefestigungen niederreißende politische Führung Ungarns wollte um keinen Preis etwas mit den heranstürmenden Kriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten und den dortigen Krisenregionen zu tun haben. Plötzlich wurden wieder hunderte Kilometer lange Stacheldrahtzäune an den Grenzen aufgebaut, nicht nur in Ungarn, in Slowenien, in Mazedonien, selbst im bitterarmen und zerlumpten Rumänien, im immer noch weitgehend faschistischen Serbien, in Kroatien und anderen Balkanstaaten.  Die Einheit Europas 22    Ungarn entfernte sich im Sturmschritt von den wichtigsten europäischen Grundsätzen und rückte die gesamte politische Struktur des Landes dicht an die Terminologie und Ideologie einer totalitären Diktatur. Das spiegelte die verlorene Sehnsucht nach dem kalten Krieg, nach Obrigkeitsstaat-Verhältnissen. Für den rechtsradikalen Regierungschef Ungarns Victor Orban, diesem Roma, Sinti und Schwulenhasser, diesem Anti-Europäer und Menschenfeind, diesem autoritären Spießer, dem alle Nicht-Ungarn gleichmäßig unsympathisch sind, wurde sogar ein bekannter Schlager, gesungen von D.J.Kotzi, neu vertextet: Da ist ein Schwein, ein wirklich großes Schwein, das deinen Namen trägt …      Victor Orban Schwein Victor Orban      Aktion Arschloch

Die menschenfeindliche, bürokratisch marode und zerstritten wie nie zuvor zerbröselnde Europäische Union gibt sich auf. Die Sondertreffen der letzten Zeit sind lediglich die letzten protokollarischen Versuche, so zu tun, als existiere diese Staaten-Gemeinschaft noch. De facto kämpfen mittlerweile – mit Ausnahme von Deutschland, Schweden und den Niederlanden – die EU-Staaten nur noch für sich selbst – und gegeneinander. Sie leiten Hunderttausende von Verzweifelten, von frierenden, hungernden und am Ende ihrer Kräfte taumelnden Kriegsflüchtlingen einfach weiter, durch Matschberge und klirrend kalte Grenzflüsse, über Drahtverhaue und Straßensperren, ohne auch nur einen Gedanken an Hilfeleistung zu verschwenden. „Bloß weg mit ihnen … bloß weiter Richtung Norden … hier ist kein Platz für diese…diese Habenichtse … weiter, weiter, Richtung Germany … die Deutschen, die haben Geld … viel Geld … und eine moralische Verpflichtung gegenüber Kriegsflüchtlingen … dort werden sie geholfen. Von uns kriegen sie nix!“

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“, lautet die protokollarische Botschaft der unsolidarischen Schmuddelstaaten, der Milliarden Subventions-Abkassierer in Brüssel. Diese Botschaft kennen wir doch noch, sie klingt uns noch in den Ohren aus dem Mund des „Spitzbarts“, des SED Führers und Erbauers des riesigen Gefängnisstaates Deutsche Desillusions Republik Walter Ulbricht. Doch die Mauern, Stacheldraht, Grenzzäune und Soldaten in abweisender Kampfbereitschaft sind längst da. Zwischen Ungarn und Serbien, zwischen Bulgarien und der Türkei. Rumänien, Slowenien und Kroatien würden sich am liebsten gegen Flüchtlinge einmauern, wenn das benötigte Geld aus dem Staatshaushalt vorhanden wäre. Selbst Österreich sieht in Grenzzäunen die letzte Rettung und beschimpft den Nachbarn Deutschland, weil der angeblich zu wenig Flüchtlinge aufnehme, – obwohl genau das Gegenteil der Wahrheit entspricht. Scheinbar friedliche EU-Nachbarn werden plötzlich zu erbitterten Gegnern und Feindstaaten. Weil der Europäische Zusammenhalt, die vielbeschworene Wertegemeinschaft immer nur auf dem Papier der Festtagsreden stand, aber in der Realität nie existierte, nicht einen einzigen Tag lang. Ein paar Sanktionen gegen Putin, einige milliardenschwere Hilfspakete für Griechenland – das konnte die EU in brüchiger Gemeinschaft gerade noch stemmen. Das waren unsichtbare und abstrakte Opfer, die eigentlich niemanden interessierten. Aber jetzt, wo es um konkrete Menschen geht, um Hunderttausende, die vor den Türen Europas stehen und hier ihre letzte Hoffnung auf ein Leben in Frieden und einer realen Zukunftsperspektive setzen, versagt die Europäische Union kläglich beschämend. Sie sagt Milliarden an Hilfszahlungen zu und zahlt de facto fast nichts. Sie verspricht Italien, Griechenland und Deutschland zu entlasten. Und bietet gerade mal 854 Plätze zur Umverteilung von Flüchtlingen an. Die Europäische Union gibt sich nicht nur auf, Sie ist bereits Geschichte.

Donald Tusk    Donald Tusk, seines Zeichens derzeitig EU Ratspräsident und ultra-nationalistischer Hardliner der polnischen Politik, stellt nicht nur sein Land und Volk gegen die Millionen Kriegsflüchtlinge aus Syrien und Irak und zeigt sich anti-europäisch unsolidarisch. Sein politisches Engagement gilt vor allem anderen auf die Milliarden Subventionen der EU, denn Polens Wirtschaft ist alles andere als stabil und auf Wachstum ausgerichtet. Der ultra-nationalistische Donald Tusk, nicht zu verwechseln mit Donald Duck, fühlt sich nicht genug beachtet durch die europäische Politik in Brüssel, sieht Polen durch EU Gremien als bevormundet und weit unterschätzt in den eigenen Möglichkeiten. Er setzt daher neue Maßstäbe in der Flüchtlingspolitik des nur noch angeblich geeinten Europa, um seine und Polens Größe und Stärke ins rechte Licht zu rücken, – wobei die Betonung eindeutig auf „rechte“ liegt. Tusk will ein starkes Polen und meint damit das militärische Polen,  sucht freiwillig die Provokation und Konfrontation mit dem mächtigen Nachbarn, das post-stalinistische Putingrad/ehem. Russland unter der Gewaltherrschaft des selbsternannten Zaren Vladimir Putin, der Mörderische. Gemeinsam mit seiner Premierministerin Beata Szydlo, in breiten Kreisen des polnischen Volkes ausgesprochen unbeliebt als „the Princess of polish Bulldog“     polens premierministerin beata szydlo-03        verspottet, nutzt er jede Gelegenheit um der westlichen Welt zu verkünden, dass Polen durch die Herrscherelite im Kreml massiv bedroht ist, dass Polen moderne und vielseitig einsetzbare Waffentechnik und Solidarität der westlichen Welt braucht, um nicht eines Tages ein Opfer der aggressiv ausgerichteten putinischen Expansionspolitik zu werden. Dafür sucht er bedenkenlos die Nähe zur US-Administration, besonders zu den Republikanern im Kongress und Senat, von denen er sich den nächsten US-Präsidenten und eine strategisch militärische Aufwertung als Frontstaat gegen Putingrad/ehem. Russland erhofft.    Donald Tusk 3Aktion Arschloch

Er wird nicht müde seine Solidarität und Verbundenheit zu Amerika zu verkünden, bietet US-Stützpunkte auf polnischem Boden und in Ostsee Hafenstädten an, was die bislang detailliert beobachtete, aber relativ uneingeschränkte Tätigkeit der putinischen (russischen) Ostseeeflotte deutlich eingrenzen würde. Mit dem derzeitigen demokratischen US-Präsidenten, der zudem auch noch ein Schwarzer, ein Afro-Amerikaner, also faktisch ein Nachfolger von rechtlosen Sklaven ist, kann ein Ultra-Nationalist wie Tusk wenig anfangen, auch wenn er ihn derzeit noch dringend braucht um wenigstens das Nötigste an moderner Waffentechnik nach Polen zu bekommen. Also muss er zu jeder Gelegenheit Solidarität mit den Verunreinigten Staaten von Amerika demonstrieren. Er misstraut den lange verbündeten Kernstaaten der EU, nicht nur weil sie finanziell geradezu glänzend dastehen im Vergleich zu Polen. Besonders kritisch und ablehnend sieht er die ständige Einflussnahme dieser mächtigen und vielseitig unterstützten deutschen Kanzlerin Angela Merkel, von der er sich explizit bevormundet und gemaßregelt sieht,   Angela Merkel 10    weil er Tusk es mit den demokratischen Grundregeln der EU nicht so wörtlich nimmt. Polen braucht einen starken Führer, der dem Volk zeigt, wo es langgeht, wie man Real-Politik betreibt, bitte sehr, – Donald Tusk versteht sich da als genau der richtige starke Mann, der dennoch nach Merkels Pfeife tanzen muss, weil es bisher noch keine Möglichkeit gab ihre Machtstellung in Europa ernsthaft in Frage zu stellen.   Do-Minna Angela 2Da kommen Hunderttausende Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens zur völligen Unzeit, denn die brauchen wirklich Solidarität und Hilfe. Europa und besonders der Europarat fordern eine solidarische, gerechte Verteilung auf alle Mitgliedsstaaten, damit die Kosten für eine Integrierung dieser völlig verarmten Menschen gerecht auf alle Mitglieder verteilt werden.

Also schon wieder Bevormundung Polens und des polnischen Volkes durch die EU und besonders durch diese ungeliebte deutsche Kanzlerin Merkel, die lauthals verkündet: Wir schaffen das  –  womit sie ganz offensichtlich meint, dass Deutschland und Europa schon schwierigere Probleme durch die Einheit gelöst haben.

Donald Tusk ist das egal, er will um keinen Preis eine „Infiltrierung“ des polnischen Volkes und Staates durch seltsam ärmlich gekleidete und nicht fromm christlich gläubige Flüchtlinge, die zu allererst einmal die polnische Staatskasse belasten, ehe sie vielleicht einen echten Gewinn für sein Land bringen. Darin ist er sich mit vielen streng gläubigen Polen und den Staatsführern seiner Nachbarstaaten, vor allem mit dem ebenfalls ultra-nationalistischen Victor Orban   Victor Orban Schwein    einig. Die römisch katholische oder auch die orthodoxe Kirche und ihre prunkvollen Popen waren in den düsteren Zeit der Sowjet-Diktatur ein enorm wichtiger Vereinigungsfaktor für die jeweiligen Völker und sollen das auch bleiben, denn die Geschichte hat über viele Generationen bewiesen, dass vereinigte und christlich gläubige Völker viel leichter zu regieren und zu beherrschen sind, als ungläubige Individualisten. Da kommt eine Zuwanderung von Muslimen, also faktisch den ewigen Todfeinden des Christentums absolut nicht in Frage. Das polnische Volk regelt und löst selbständig seine Probleme im Glauben und Vertrauen auf den christlichen Gott ohne unerwünschte Gastbürger muslimischen Glaubens. Jeder wisse doch, dass der Islam immer seine Möglichkeiten zu Islamisierung genutzt habe, wenn die sich boten.

Aber nicht in Polen, nicht in Ungarn, nicht in Tschechien. Donald Tusk will islamische Kriegsflüchtlinge durch längere Prüfzeiten schon an den Grenzen abschrecken in Polen Asyl zu beantragen. Ohnehin versucht er mit allen Mitteln, die ihm durch seinen Wahlsieg im ehemals demokratischen Polen zur Verfügung stehen, eine strikte Kehrtwendung in die düstere stalinistische Vergangenheit, Polen soll wieder als eine autoritäre und totalitäre Diktatur einer einzelnen Partei mit ihrem legitimen starken Führer werden,  –  und wem das nicht passt, dem stehen dann die Grenzen offen, das Land zu verlassen oder als verfolgter, bespitzelter, drangsalierter oder inhaftierter Dissident sein leben zu bestreiten. Europa und das EU Parlament sollen seinetwegen ruhig Protestnoten verfassen und mit einem Verfahren wegen Verstoß gegen die europäische Charta und Grundrechte drohen, – das tangiert ihn rein gar nicht. Er und sein Volk, ob die Mehrheit das nun will oder nicht, müssen nicht unbedingt in der EU bleiben, – Tusk weiß um seine strategische Bedeutung für die Verunreinigten Staaten von Amerika in Zeiten des drohenden militärischen Konflikts mit dem post-stalinistischen Putingrad/ehem. Russland und seinem zaristischen Führer Vladimir Putin, der Mörderische. Die Pressefreiheit ist bereits massiv eingeschränkt, alle Radio- und Fernsehsender stehen unter staatlicher Kontrolle, das Verfassungsgericht ist quasi und faktisch weitgehend entmachtet, Demonstrationen auf Warschaus Straßen werden nach sowjetischem Vorbild von starken und schwer bewaffneten Polizeieinheiten mit Tränengas und langen Schlagstöcken auseinander getrieben oder zusammengeprügelt. Bleibt nur noch das Schritt für Schritt einsetzende Verbot von Tusk-kritischen Parteien, die seine Machtübernahme bedrohen könnten, – schon ist die Nachkriegs-Legende vom demokratischen Polen nur noch eine schwache Erinnerung an vergangene Zeiten. Sollen die Kritiker seiner Zerschlagung des demokratischen Polen ruhig protestieren und im Parlament von einem kalten Staatsstreich reden. Die werden spätestens still schweigen, wenn ihnen im Gefängnis das Maul zerschlagen wird, wenn sie in den polnischen Gefängnissen verrotten. Donald Tusk will ein starkes, unabhängiges Polen und erinnert in seinen Reden erschreckend an die frühen reden eines deutschen Politikers mit ähnlichen zielen: Adolf Hitler.

Sollte allerdings der bisherige Bündnispartner, die Verunreinigten Staaten von Amerika trotz ihrer militärisch strategischen Interessen aus vorgeschoben demokratischen Grundprinzipien seinen Kurs des neuen Polen nicht mittragen und womöglich Protest gegen die Beschneidung von Bürger- und Freiheitsrechten einlegen, dann  –  dann bleibt immer noch der ehemals und jetzt wieder große Bruderstaat im Osten, die ehemalige Sowjetunion, das poststalinistische Putingrad als Bündnis- und lukrativer Handelspartner. Zar Vladimir Putin, der Mörderische, würde eine Abspaltung Polens von Europa und den dortigen Feinden seiner neo-stalinistischen Politik, der illegitimen Besetzung und Annektierung von großen Teilen der Ukraine, seine offene militärische Unterstützung des Kriegsverbrechers und Völkermörders Bashar alAssad  assad_bashar   und der putinischen Konfrontationsstrategie gegen Europa, sehr begrüßen, so wie ihm jede Schwächung Europas sehr willkommen ist.

vladimir_putin als Hitler

So viel ist schon jetzt sicher: Donald Tusk hat als Repräsentant des ehemals demokratischen Polen viel Vertrauen gegenüber Europa verspielt, alle bedeutenden europäischen Politiker brüskiert und enttäuscht, ein Vertrauensverlust zu Polen, der kaum wieder gutzumachen sein dürfte. Europa kann den Verlust und Austritt Polens aus der EU-Gemeinschaft durchaus mehr oder weniger leicht verkraften, aber Polen braucht die europäischen Subventions-Milliarden, um die im wahrsten Sinne der Worte „polnische Wirtschaft“ am Laufen zu halten, die mühselig erworbene Freiheit des Konsums hochwertiger Güter zu bewahren, den weiteren Abgang gut ausgebildeter Arbeitskräfte zu verhindern. Dadurch wird dieses heikle Spiel mit der Machtergreifung von Donald Tusk in Polen sehr gefährlich, denn eine deutliche Mehrheit des polnischen Volkes quer durch alle Bürgerschichten lehnt die neuen Gesetze und die Einschränkung der Bürgerrechte strikt ab. Das polnische Volk hat große Erfahrung im Kampf gegen diktatorische Regime und könnte sich schneller als gedacht zum Aufstand gegen den „Möchte-gern-Diktator“ berufen fühlen. Tusk ist durchaus zuzutrauen, dass er ähnlich wie Hitler und Stalin, ein Bündnis mit dem scheinbar mächtigen Nachbarn schließt und dann gegen das eigene Volk um militärischen Beistand bittet, um die „Ordnung“ wieder herzustellen. Darin läge dann genügend Potenzial für einen 3.Weltkrieg.   vladimir_putin_366422

 

 

Ach herrjeeehhhh, ich berichte und schreibe und schreibe und schreibe über das, was mich in den vielen Wochen im Krankenhaus berührt und bewegt hat,  –  und merke erst jetzt, wie lang dieser Beitrag schon wieder geworden ist. Na ja, wollen Sie überhaupt noch mehr über meine Gedanken wissen und lesen? Na gut, ich fühle mich ohnehin aufgefordert Sie in meine Gedankenwelt zu führen. Also werde ich einen dritten Teil meines Rendezvous mit dem Tod schreiben und online stellen. Sie werden ihn leicht finden und vielleicht sogar mit echter Freude weiter lesen.

 

 

siehe auch       http://www.sueddeutsche.de/sport/iaaf-welt-anti-doping-agentur-erschuettert-die-leichtathletik-1.2728966-2

http://www.wdr2.de/aktuell/klartext/klartext-fluechtlingspolitik-tusk-merkel-100.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article141085837/Die-Katarer-wollen-sich-nicht-bessern.html

http://www.welt.de/sport/fussball/article122000484/Amnesty-schockiert-ueber-WM-Sklavenarbeit-in-Katar.html

http://www.sueddeutsche.de/sport/katar-und-die-fussball-wm-auf-sklaverei-gebaut-1.1782775

http://www.focus.de/politik/deutschland/wm-bauboom-die-unsichtbaren-sklaven-minister-gabriel-nimmt-katar-in-schutz_id_4533482.html

 

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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