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Dahinter steckt meistens ein dummer Arsch …

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Dahinter steckt meistens ein dummer Arsch …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Es war einmal ein richtiger, echter, engagierter und unverdorbener Sozialdemokrat …

Ja, so etwas gab es früher, vor vielen Jahren, in der Geburtszeit der demokratisch orientierten Bundesrepublik Deutschland. Da waren die Sozialdemokraten, auferstanden aus der Asche des 2.Weltkriegs, der Verfolgung und Inhaftierung, der Folter und Ermordung durch die Nazis des NSDAP Hitler-Regimes, die beste und demokratischste Interessenvertretung der kleinen Leute.

Ja, ja, ich weiß, das klingt wie ein Kindermärchen, aber es gab tatsächlich früher Sozialdemokraten, die diese Bezeichnung völlig zu Recht trugen, die meinten, was sie sagten – und sagten, was sie völlig zu Recht meinten, – und nicht nur, weil sie viele Jahre lang in der Opposition des Bundestages agieren mussten. Damals war die SPD noch eine richtige Volkspartei, wenn auch übel belastet mit dem Vorwurf nicht die antifaschistische Front mit der KPD gegen die Nazis geschlossen zu haben. Vielleicht lag es klugerweise daran, dass viele alte Sozis schon damals verstanden, dass Kommunisten und Faschisten zwei Zwillingsbrüder des gleichen mörderisch getrübten Geistes aus Machtmissbrauch, Diktatur und Massenmord sind,  –  oder wie Kurt Schumacher es formulierte: Kommunisten sind nichts anderes als rot lackierte Faschisten. Aber die Nachkriegs-SPD wusste die Bevölkerung ganzer Stadtteile, sogar ganzer Städte und Regionen, wie z.B. das Ruhrgebiet als treue Gefolgschaft hinter sich und besaß eine starke und mächtige Position auch in den Gewerkschaften. Diese SPD war die anerkannte Partei der arbeitenden Bevölkerung und deswegen schon damals bei den Freunden und Finanziers des deutschen Unternehmertums ausgesprochen unbeliebt, wenn nicht sogar verhasst. Ganze Generationen wählten bei den Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen ihre SPD und schafften es eines Tages sogar unter der Führung des Friedensnobelpreisträgers Willi Brandt die Regierung zu übernehmen.

Leider war aber zu dieser Zeit die Integrität der Interessenlage und die politische Grundsatzideologie der Volkspartei SPD schon mächtig verfault, verrottet und eingeschrumpft, richteten sich die führenden Vertreter der SPD immer weiter auf die Interessenvertretung des bundesdeutschen Unternehmertums ein, der Bosse, wie man damals sagte.

Ja, das klingt ausgesprochen seltsam, denn heute kann sich kaum noch ein bundesdeutscher Wähler, falls er vor lauter Frustration und Desillusionierung überhaupt noch zur Wahl geht, heute kann sich so einer kaum noch vorstellen, dass die ehemalige Volkspartei SPD einmal eine breite Basis in der arbeitenden Bevölkerung besaß, viel Vertrauen und Unterstützung. Dabei war das ja nicht einmal in grauer Vorzeit, ist gerade mal 40 Jahre her.

Aus einer nachfolgenden Generationen in der Führungsspitze der ehemaligen Volkspartei SPD   SPD-Button   kam einer in den niedersächsischen Landtag, später sogar in den Bundestag, der ein geistiger Bruder des Totengräbers der bundesdeutschen Sozialdemokratie war, auch ein Niedersachse und in der Zeit als Juso- (Jungsozialisten) Vorsitzender als aufrechter, etwas revolutionärer und forscher Partei-Anti-Establishment Reformer berüchtigt, mit dem Namen Gerhard Schröder,      gerhard_schroeder    –  der später Reichskanzler, …  Nein, nein, nein, Bundeskanzler wurde …   Bundestagswahl SPD   „Gib mir mal ne Flasche Bier…“ und „Basta mit der Diskussion“ wurde. Nach seiner Zeit als Bundeskanzler der Bosse stieg er dann sehr erfolgreich in die „freie“ Wirtschaft ein und wurde ein Intimfreund von Massenmördern und Kriegsverbrechern, am bekanntesten davon Zar Vladimir Putin, der schrecklich Mörderische im ehem. Russland    Schröder Putin 2. Dieser Anti-Sozialdemokrat und Gazprom Kanzler, der sogar den massenmörderischen Überfall der  Sondertruppen des Diktators Vladimir Putin, der Mörderische, auf die unabhängige Ukraine und die völkerrechtswidrige Besetzung der Halbinsel Krim zu rechtfertigen und zu verstehen weiß, wurde nach seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung zum Synonym der ehemaligen Volkspartei    SPD-Button   und ihrem ganz neuen, modernen Stil sozialdemokratischen Selbstverständnisses      SPD-Menschen ,     das nichts mehr gemein hat mit dem, was sich ihre ehemaligen Wähler/innen unter einer nützlichen Interessenvertretung im Parlament vorstellen. Das „S“ wurde scheinbar unbemerkt aus dem Parteinamen ersatzlos gestrichen und hat heutzutage nur noch formalen Charakter, – ganz besonders in den wenigen Jahren des Superministers und politisch radikalen „Rechtsaußen“ der Partei Wolfgang Clement, berüchtigt für seine offen vorgetragene Feindseligkeit gegenüber den Medien.  2 gute Deutsche  SPD - Kanzlerkandidat 2  Clement 3    Allerdings bemerkte es die Parteibasis sehr wohl und die meisten Wähler/innen auch. Die einen verließen massenhaft ihre oft jahrelange politische Heimat, die anderen verweigerten der ehemaligen Volkspartei    SPD-Button    ihre Wahlstimme, genauso wie viele ehemalige Sozialdemokraten. Aber mir geht es heute gar nicht um diesen miesen Totengräber der bundesdeutschen Sozialdemokratie, dem wir vieles von dem Dilemma der jetzigen Arbeitswelt auf Niedriglohnniveau zu verdanken haben   Aktion Arschloch .

Nein, mir geht es um einen etwas provinziell und reichlich ungeliebt wirkenden Jünger und Nacheiferer des verfluchten Gazprom-Kanzlers, der diese Partei in Grund und Boden ruinierte, beide Mitglieder des erzkonservativen Seeheimer Kreises, dieser fast schon geheimbündlerischen Strippenzieher Machtelite im Schatten der SPD. Der, von dem ich hier gerade schreibe, war ausgestattet mit den Insignien der neuen, modernen und asozialen Sozialdemokratie, noch vor wenigen Jahren … oder waren es nur Monate … ich weiß es nicht mehr so genau, er wetterte gegen die Ausbeutung der kleinen Mini-Job-Angestellten in den mächtigen Nahrungsmittel-Verkaufs-Konzernen, die mit ihrer Marktmacht und ihrem Preisdiktat die bundesdeutsche Landwirtschaft ruinierten und in den Bankrott trieben. Er bezog in eindrucksvollen Schaufensterreden klare Stellung gegen eine Multi-Industrie, die nur noch Gewinnmaximierung ohne soziale Komponente anstrebten, denen es völlig gleichgültig war und ist, ob ihre Verkäuferinnen in den Supermärkten von ihrem lächerlichen Gehalt leben und existieren können, ohne zusätzlich Hartz4 zu beziehen. Er warf dieser mütterlich und ebenfalls provinziell wirkenden „Mutti der Nation“,   Angela Merkel 10    die wie aus dem Nichts heraus bundesdeutsche Kanzlerin geworden war und dem Gazprom-Kanzler folgte, er warf ihr vor, durch die angestrebte, immer weiter ausufernde Monopolisierung des Einzelhandels einen Preiskrieg zum erklärten Nachteil der Verbraucher, also des sogenannten „Wahlvolkes“ anzuzetteln, und versicherte eben diesem „Wahlvolk“, dass seine SPD nach der nächsten Bundestagswahl diesem Weg des Einzelhandels mit der markbeherrschenden Machtkonzentration, entschlossen und massiv entgegentreten würde. Aber er wusste insgeheim natürlich auch, dass das mit den lächerlichen 28% Stimmenanteil niemals eintreten würde. Nur im Wahlkampf machen sich solche Versprechungen immer gut. SPD - Wahlversprechen 3

Sein Name war Gunther Gabriel … Nicht? … Wieso? … Oh nein … Nein  … Nein … Nein, alles zurück … mein Fehler … ich hab was verwechselt … Sorry … Sorry … alles zurück … Gunther Gabriel ist ja dieser abgewrackte und herumpöbelnde Säufer mit den mächtigen Tränensäcken, dieser Teilnehmer am australischen Dschungelkamp … Ich bin ein Star …  (Wieso der ein Star sein soll, kann ich allerdings nicht nachvollziehen, aber vielleicht gibt es ja unter menschlichen Totalwracks auch Normale und Stars) … holt mich hier raus.

sigmar-gabriel   Nein, den ich meinte, das ist der Dicke in den teuren Designeranzügen mit den modernen Krawatten, dieser … Was ist der noch mal? … Ach ja, Vizekanzler und Wirtschaftsminister … Sigmar heißt er, uns bescheißt er, mit Nachnamen auch Gabriel, wie der versoffene Gunther, aber so weit ich weiß, nicht verwandt. Ich weiß nicht, ob der auch mäßig Gitarre spielen und herumpöbeln kann. Heute ist er sogar Parteivorsitzender und hat das Sagen in der ehemaligen Volkspartei     SPD-Button ,    die allerdings kaum noch einem Mitglied des Wahlvolkes irgendetwas zu sagen oder zu bieten hat, miserable Umfragewerte. Aber er führt diese Partei, immer tiefer in den Abwärtstrend, immer nur noch knapp über der bedrohlichen 20% Grenze, versucht auszugleichen, wo es längst nichts mehr auszugleichen gibt, schwingt immer noch salbungsvolle und bedeutungsschwangere Schaufensterreden, hat aber bei genauem Hinhören nichts Nennenswertes mitzuteilen, außer die eigene Erbärmlichkeit, – das Einzige, der klägliche Rest sozialdemokratischen Gedankentums.  Er vertraut auf bessere Tage, aber die verraten lediglich, dass ihm immer weniger trauen, geschweige denn etwas anvertrauen. Genau so ein Typ, von dem man keinen Gebrauchtwagen kaufen oder dem man seine Kinder anvertrauen würde. Von seinem Drang und Engagement zur Erneuerung seiner SPD, die faktisch schon kaum noch existiert, ist ihm nur eines geblieben, – Nichts. Er ist jetzt angekommen, ein eher durchschnittlicher Lehrling des viel verachteten Gazprom-Kanzlers und Diktatorenfreund Gerhard Schröder,   Karrikatur Schröder - Putin 2    der Millionen Arbeitnehmer/innen in das sichere Elend eines Mini Jobs führte, zu viel zum Sterben, aber zu wenig zum Leben,  –  sich selbst aber viele Millionen gönnte.

schroeders Bescheidenheit klein

Sigmar Gabriel ist jetzt das Bildnis eines beliebigen popeligen Sozialdemokraten, 98% unglaubwürdig, ohne jede einstmals sozialdemokratische Moral, wie wir sie leider zu gut kennen.

SPD Neues Wahlkampfplakat - dämliche Wähler

Gabriel: Edeka darf Kaiser’s Tengelmann übernehmen

Der Riese Edeka wächst weiter

Gabriel ignoriert die Wettbewerbshüter

Welche Jobs will Sigmar Gabriel angeblich schützen?

NRW profitiert von Gabriels Ja zur Fusion der Supermärkte

Eklat um Edeka

Der Chef der Monopolkommission tritt aus Protest gegen Gabriel zurück

Gabriel erteilt seine Ministererlaubnis

Regierungsberater tritt nach Gabriels Erlaubnis zurück

Nach eineinhalb Jahren Hin und Her haben die knapp 16.000 Beschäftigten der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann nun Gewissheit: Ihr Arbeitgeber wird vom Marktführer Edeka übernommen. Das Bundeskartellamt hatte die Fusion der beiden Firmen im vergangenen Frühjahr wegen Wettbewerbsbedenken untersagt, auch die Monopolkommission hatte sich gegen die Übernahme ausgesprochen, weil Edeka schon jetzt mit Abstand der größte Lebensmittelhändler ist und nach Übernahme des kleineren Wettbewerbers Kaiser’s Tengelmann noch mächtiger werden würde. Nach dem Veto des Bundeskartellamts konnte nur noch einer den Weg für die Supermarktehe frei machen: Gabriel mit dem Instrument der Ministererlaubnis. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erteilte der Übernahme seine Erlaubnis, allerdings unter strengen Auflagen. Ihm sei es vor allem um die Sicherung der Arbeitsplätze für diejenigen gegangen, die „nicht zu den Gutverdienenden gehören“, sagte der Vizekanzler am Donnerstag in Berlin. Wenige Stunden, nachdem Gabriel am Donnerstag Mittag seine Ministererlaubnis verkündet hatte, trat der Chef der Monopolkommission, Daniel Zimmer, zurück. Die Monopolkommission ist das wichtigste Beratergremium der Bundesregierung in Sachen Wettbewerb. „Eine Fortführung meiner Tätigkeit in der Monopolkommission erscheint mir nicht sinnvoll, wenn eine einstimmig erteilte Empfehlung der Kommission in einem eindeutigen Fall nicht angenommen wird“, erklärte Zimmer. Ein Affront.

Das ist jetzt geschehen. Der SPD-Politiker genehmigte die Übernahme nach langem Überlegen unter „sehr kräftigen“ Auflagen, wie er betonte. Wann kann ein SPD-Vorsitzender in diesen globalisierten Zeiten noch den Arbeiterführer geben? Es passt Gabriel nicht, sich erneut der Kritik zu stellen. Schon in den vergangenen Monaten war er für seine Pläne, den Zusammenschluss zu genehmigen, heftig angegangen worden. Daran änderte sich auch nichts, als er die Auflagen für die Übernahme Anfang des Jahres noch einmal verschärfte. Der Bundeswirtschaftsminister darf ein Nein der Kartellwächter laut Gesetz mit einer sogenannten Ministererlaubnis überstimmen – wenn „die gesamtwirtschaftlichen Vorteile“ die Wettbewerbsbeschränkungen aufwiegen oder der Zusammenschluss durch ein „überragendes Interesse der Allgemeinheit“ gerechtfertigt ist. Die betroffenen Unternehmen müssen dafür einen Antrag stellen. Nach Angaben der Bundesregierung gab es bislang – inklusive Edeka – 22 Fälle: Neunmal wurde die Erlaubnis erteilt, sechsmal sagte ein Minister Nein, in sieben Fällen zogen die Unternehmen ihren Antrag zurück. Die Ministererlaubnis ist ein umstrittenes Instrument. Kritiker sagen, sie begünstige wirtschaftspolitische Willkür.

Edeka darf die rund 450 Filialen von Kaiser’s Tengelmann fünf Jahre lang nicht an selbständige Edeka-Einzelhändler weiterreichen, es sei denn, die Tarifparteien stimmen zu. Festgeschrieben werden zudem die Jobs der 15.694 Mitarbeiter von Kaiser’s Tengelmann (Stand: 31. Dezember 2015). Sie sollen für mindestens sieben Jahre erhalten werden, verfügte Gabriel. Es gehe um „Menschen, die nicht zu den Gutverdienern gehören“, betonte der Minister. Lagerarbeiter, Fleischverkäufer, die mit 1500 bis 2000 Euro brutto im Monat nach Hause gehen. Doch nicht nur Jobs will Gabriel sichern. Fünf Jahre lang sollen die „Qualität der Mitbestimmung und die Betriebsratsstrukturen“ nicht angerührt werden. Edeka wird per Ministererlaubnis verpflichtet, die derzeit geltenden tariflichen Bedingungen bei Kaiser’s Tengelmann beizubehalten. Erstmals werde der Schutz der Arbeitnehmerrechte und der Mitbestimmung Gegenstand einer Ministererlaubnis, betonte Gabriel. Den Gewerkschaften Verdi und NGG habe er damit eine „starke Stellung“ eingeräumt. Sollte Edeka gegen die Bedingungen des Ministers verstoßen, Filialen schließen oder Tarifverträge kündigen, gilt die Ministererlaubnis – rückwirkend – als nicht erteilt. In Kraft tritt die Erlaubnis, so Gabriel, wenn Edeka und die Gewerkschaften die nötigen Tarifverträge abgeschlossen und dem Ministerium vorgelegt haben. Verdi begrüßte die Entscheidung. Gabriel habe deutlich gemacht, dass eine Übernahme im Sinn des Gemeinwohlinteresses nur möglich sei, wenn konkrete Beschäftigungsverhältnisse, aber auch die Arbeitnehmerrechte erhalten blieben. „Das ist ein außerordentlich wichtiger Schritt, den wir begrüßen“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Jetzt gehe es darum, die konkreten Bedingungen in Tarifverhandlungen auszugestalten.

Allerdings hatte sich nicht nur Edeka um Kaiser’s bemüht. Auch der zweitgrößte Lebensmittelhändler Rewe hatte um Kaiser’s Tengelmann geworben. Haub hatte jedoch von Anfang an nur mit Edeka verhandelt. Am Donnerstag kündigte Rewe-Chef Alain Caparros an, gegen die Ministererlaubnis zu klagen. „Wir haben immer erklärt, dass wir alle rechtlichen Mittel ausschöpfen werden“, betonte der Konzernchef. Rewe wird daher Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Ministererlaubnis einlegen. Die Beschwerde hat nach Ansicht des Berliner Wettbewerbsexperten Hans-Peter Schwintowski durchaus Aussicht auf Erfolg. „Die Monopolkommission und das Bundeskartellamt haben aus gutem Grund gegen die Übernahme votiert“, sagte der Berliner Professor, der an der Humboldt-Universität lehrt, dem Tagesspiegel. Das von Gabriel angeführte Arbeitsplatzargument sei wettbewerbsrechtlich irrelevant und ein zweischneidiges Schwert. „In der Vergangenheit sind solche Zusagen niemals eingehalten worden“, betonte Schwintowski. „Daher würde ich Rewe empfehlen, gegen die Ministererlaubnis zu klagen“. Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums hat die Klage aber keine aufschiebende Wirkung. Nicht nur Rewe sieht die Ministererlaubnis kritisch. Der Deutsche Bauernverband befürchtet, dass sich die Wettbewerbsbedingungen innerhalb der Lebensmittelkette verschlechtern werden, so dass es – wie aktuell schon sichtbar – zu stärkeren Verlusten in der Landwirtschaft komme. Auch Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) sieht die Übernahme „mit großer Skepsis“. Die ohnehin schon sehr große Konzentration im Lebensmittel-Einzelhandel nehme durch diese Entscheidung weiter zu, betonte Schmidt am Donnerstag. Der Minister befürchtet Nachteile für die Verbraucher und die Landwirtschaft. „Langfristig werden die marktmächtigen Unternehmen die Preise diktieren, sowohl bei den Zulieferern, als auch an den Regalen“, warnte der Minister. „Bereits heute stehen viele kleine und mittlere Erzeuger wenigen marktbeherrschenden Einkäufern gegenüber, mit dem Ergebnis sinkender Preise und Einkommen für die Landwirtschaft.“ Die Grünen-Fraktion im Bundestag kritisierte, Gabriel schweige zu den Bedenken, dass durch die Fusion Jobs bei Zulieferern und Wettbewerbern gefährdet seien. Für die Beschäftigten von Edeka gebe es keine Sicherheiten, dass nicht sie entlassen werden und eigene Standorte geschlossen werden, um die Fusion mit Tengelmann rentabel zu machen.

Gabriel ficht das nicht an. Es könne sein, dass die Zulieferer künftig weniger bekommen, davon profitiere aber der Verbraucher. Und ja, er habe auch im Blick gehabt, dass nicht nur Edeka zur Verfügung stehe, sondern auch Rewe. Deren Angebot habe ihn aber „nicht überzeugt“.

siehe dazu auch     http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/edeka-kauft-tengelmann-das-erwartet-kunden-und-mitarbeiter-a-1082856.html

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/gabriel-edeka-darf-kaiser-s-tengelmann-uebernehmen–119695245.html

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Der-Riese-waechst-weiter-_arid,1337523.html

http://www.derwesten.de/meinung/eine-gute-nachricht-fuer-die-tengelmaenner-id11662193.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/edeka-bekommt-die-ministererlaubnis-welche-jobs-will-sigmar-gabriel-schuetzen/13337058.html

http://www.derwesten.de/meinung/nrw-profitiert-von-gabriels-ja-zur-fusion-der-supermaerkte-cmt-id11662284.html

http://www.derwesten.de/meinung/nrw-profitiert-von-gabriels-ja-zur-fusion-der-supermaerkte-cmt-id11662284.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/edeka-kaiser-s-fusion-chef-der-monopolkommission-tritt-zurueck-aid-1.5844116

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article153421093/Edeka-darf-Kaisers-Tengelmann-uebernehmen-heftige-Proteste-bleiben.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/gabriel-gibt-ministererlaubnis-fuer-edeka-tengelmann-fusion-14130110.html

SPD - Wahlversprechen 3

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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