RSS-Feed

Monatsarchiv: Juni 2016

Ist die Farce vom geeinten Europa endlich am Ende?

Veröffentlicht am

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

… und das Recht ein geeintes Europa wegen egomanischer Mitgliedstaaten für gescheitert zu erklären

 

Das Ende vom Traum EU

Großbritannien verlässt die EU

BBC und Sky News erklären Sieg für Brexit-Lager

By,By Britain – auf Nimmerwiedersehen

Das britische Pfund stürzt taumelnd ab

Schottland und Nordirland suchen die Distanz zu GB

Die britische Börse erlebt Rekord-Kurssturz

GB droht eine wirtschaftliche Talfahrt

Jetzt sind die britischen Sonderrechte in der EU nur noch düstere Geschichte

GB will in Verhandlungen dennoch die Wirtschaftsvorteile der EU sichern

Cameron kündigt seinen Rücktritt an

Der DAX verliert 10% – weltweit stürzen die Börsenkurse

Rechtspopulisten aus Niederlande, Dänemark, Tschechien wollen ebenfalls ein Referendum über die weitere EU Mitgliedschaft

Das ist eine Schicksalsstunde für Europa

Was wird nun aus dem geeinten Haus Europa?

Scheiß EU

Dass ich als bekennender Europäer dennoch nicht viel von dieser Farce „das geeinte Haus Europa“ halte, haben Sie ja schon vielfach nachlesen können, ich habe da kein Blatt vor den Mund genommen und kein Geheimnis für mich behalten. Nationalkonservative Rechtsaußen wie Victor Orban,   Victor Orban Schwein   das Nationalistenschwein aus Ungarn mit seiner Politik der inneren ethnischen Säuberung haben das Bild Europas in der Welt und vor allem bei den Europäern zu einem absurden Zerrbild gemacht. Ungarn wurde binnen weniger Jahre zu einem totalitären Obrigkeitsstaat, der ohne weiteres mit dem post-stalinistischen Putingrad/ehem.Russland verglichen werden darf. Polen unter dem Regime der Princess of Polish Bulldogg   polens premierministerin beata szydlo-03  Beata Szydlo und Donald (Duck) Tusk  Donald Tusk 3  kündigte fristlos Bürger- und Verfassungsrechte wie z.B. eine unabhängige Justiz, die die Basis einer Demokratie überhaupt erst ermöglichen. Diese beiden Länder erfüllen damit keinen der europäischen Grundsätze mehr und haben folgerichtig in der EU nicht mehr zu suchen, sollten schnellstens ausgeschlossen werden. siehe dazu auch    https://belgarathblog.wordpress.com/2016/02/06/ein-rendezvous-3-teil/

https://belgarathblog.wordpress.com/2016/01/28/ein-rendezvous-2-teil/

Weitere ehemalige stalinistische Vasallenstaaten der Sowjetunion und heutige Schmuddelstaaten wie Tschechien und die Slowakei bestätigten ebenfalls im Rahmen der Entsolidarisierung der Kriegsflüchtlingskrise aus den Staaten des islamischen Faschismus und Völkermords Das geeinte Haus Europa , dass sie sich nicht zu Europa bekennen, dass es ein schwerwiegender Fehler war diese Abkassierer von europäischen Subventionen überhaupt in die EU aufzunehmen, dass sie in einem Wirtschaftsraum Europa keinen Platz beanspruchen dürfen.   siehe dazu     https://belgarathblog.wordpress.com/2015/09/05/das-geeinte-haus-europa-in-der-solidaritaets-krise/

Mit einer Reihe von unmissverständlich anti-europäischen Zugeständnissen wollte die EU einen Austritt der ewigen Quertreiber Großbritanniens unbedingt verhindern. Doch damit verriet die ohnehin kaum noch vorhandene Europäische Union ihre demokratischen Kernprinzipien der Freizügigkeit und der Nicht-Diskriminierung vollends,  –  und das zu einem hohen Preis, den am Ende die Bürger Europas teuer bezahlen müssen. Großbritannien ist zweifellos ein wichtiger Partner in der EU, London ein extrem attraktiver Handelsplatz, aber in den letzten Jahren eindeutig in die Riege der autoritären, minderdemokratischen Staaten abgerutscht, was sich auch in den Handelsbilanzen deutlich niederschlägt.  Polizeistaat Großbritannien   Großbritannien und speziell David Cameron stand mit dem Rücken zur Wand, die EU Skeptiker trieben ihn mit Feuerpeitschen wie die Sau durch´s Dorf. Es ging wie immer um Wahlen, Mehrheiten und Opportunismus. Verzweifelt kämpfte die EU um die Zuneigung des britischen Königreiches und ihres Premiers David Cameron,  –  und konnte für die Bürger Europas dabei nicht einmal die Gründe hinreichend erklären, was auch die Skeptiker und Zweifler in der europäischen Bevölkerung weiter befeuert und die berechtigte Frage aufwirft, ob die Europäische Gemeinschaft wirklich noch Sinn macht. Denn wer bei den vielen Vorteilen, die Großbritannien innerhalb der EU bereits erpresst hat, noch um Zuneigung des ewigen Quertreibers und Erpressers kämpfen muss, der hat schon verloren. Vor allem, wenn er sich und seine Grundsätze selber dabei verrät.

Die Briten sollen ruhig aus Europa verschwinden, sie sollen gehen, aber bitte auch ihre Erpressermentalität mitnehmen, – wir brauchen sie nicht. Großbritannien wird zum Abschied noch einen Tritt in den Arsch bekommen, dass dieses Volk der Opportunisten wie ein schlaues Brathähnchen aufschrecken und erkennen lässt, dass es zur Schlachtung vorgesehen ist. Es kriegt einen Tritt, damit es noch ein allerletztes Mal fliegen kann.

Aber unverdrossen palavern irgendwelche Brüsseler Europa-Abgeordnete von dem Europa der Bürger, in dem endlich ein Mitspracherecht die Berufspolitiker in ihre Grenzen weist, wo wir, die ohnehin nur in Ausnahmefällen gehört werden oder Beachtung durch diese bigotten „Volksvertreter“ finden, für das schon Erreichte und das Kommende ihnen Respekt schuldig wären.

Sollen wir wirklich für diese heuchelnden, verlogenen und egomanischen „Europäer“ so etwas wie Verständnis aufbringen, sie am Ende sogar noch loben und bewundern?

Da stecke ich mir doch lieber einen Finger in den Arsch und einen anderen in den Hals und kotze ihnen voller Verachtung vor die Füße, und ich pisse auf dieses Hirngespinst eines geeinten Europas. Ein solches Europa haben wir Bürger uns nicht vorgestellt und auch niemals gewollt. Ein solches Europa kann mir gestohlen bleiben, ich werde nicht auf seine Wiederbeschaffung dringen.

brexit-jubel

Die drei großen Fernsehsender Großbritanniens haben das Rennen für entschieden erklärt: Laut BBC, Sky News und ITV hat beim Referendum eine Mehrheit der Briten für den Brexit gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,1 Prozent. Doch der Sieg ist ein Papyrussieg, der Siegestaumel über das angeblich so manipulierend herrschaftssüchtige Europa wird sich schon bald in Heulen und Wehklagen wandeln, wenn die Wirtschaftswissenschaftler recht behalten. Dann werden die Briten, die für den Brexit gestimmt haben, nicht mehr triumphierend schreien, dass sie es denen in Europa mal so richtig gezeigt haben, wo der Hammer hängt, wer in England das Sagen hat. Während Nordirland und Schottland mit sehr großer Mehrheit für den Verbleib in der Europäischen Union stimmten, entschieden die Wähler in England und Wales sich in den meisten Regionen klar für den Brexit – eine Ausnahme bildete London. Schotten und Nordiren stellen das Vereinigte Königreich angesichts des Wahlergebnisses in Frage: „Das schottische Volk hat klargemacht, dass es seine Zukunft in der EU sieht“, sagte Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon. Auch die pro-irische Sinn Fein in Nordirland will jetzt verstärkt für einen Austritt der Provinz aus dem Vereinigten Königreich werben. Der Ausgang des Referendums gebe den Bestrebungen für ein vereinigtes Irland neuen Auftrieb, sagt Partei-Chef Declan Kearney. Das aber würde das ohnehin schon deutlich geschrumpfte Mutterland des ehemaligen Weltreichs Großbritannien um ein beträchtliches Stück verkleinern. Dabei stellt sich mir auch die Frage: Hat eigentlich noch niemand bemerkt, dass der Londoner Bürgermeister und Brexit Aktivist eine schockierende Ähnlichkeit mit einem ganz anderen politischen Ungetüm hat, eine ähnliche Frisur wie der selbsternannte Supermann der US-Politik Donald (Duck) Trump?

brexit_eu_f1_1

„Ich glaube, wir haben es geschafft“, sagte Ukip-Chef und Brexit-Befürworter Nigel Farage vor jubelnden Anhängern: „Möge der 23. Juni als unser Unabhängigkeitstag in die Geschichte eingehen.“ Er hoffe, dass dieser Sieg das „gescheiterte Projekt“ EU zum Fall bringen werde. Farage sagte auch: „Wir haben gewonnen, ohne eine einzige Kugel abgefeuert zu haben.“ Der Oppositionspolitiker forderte Premierminister David Cameron zum sofortigen Rücktritt auf. Zuvor hatte sich Farage bereits auf Twitter euphorisch gegeben: „Ich wage es zu träumen, dass die Morgendämmerung auf ein unabhängiges Vereinigtes Königreich fällt.“ Der ehemalige Chef der britischen Liberalen, Paddy Ashdown, sagte hingegen: „Gott stehe unserem Land bei.“

Die Briten, die jetzt noch euphorisch jubeln, müssen sich darüber im Klaren sein, dass kein Land, kein Volk zu einer Mitgliedschaft in der EU verpflichtet ist oder gezwungen wird. Wer nicht mehr Mitglied sein will, kann zu den zu findenden Bedingungen austreten. Zu findenden deshalb, weil ein solcher Fall bisher nicht vorgesehen und absehbar, also auch nicht eindeutig geregelt ist. Das Austrittsverfahren sollte aber zügig abgewickelt werden und Großbritannien muss wissen, dass ein Austritt zwar von allen Pflichten gegenüber der EU befreit, aber die Privilegien, die das Bündnis bietet, die Handels- und Steuervorteile, werden dann ebenfalls nicht mehr existent sein. Schon jetzt verliert das britische Pfund deutlich an Wert, die Wirtschaft ist enorm verunsichert, aber dies ist erst der geringe Anfang eines langen Leidensweges, der dem Rest des britischen Königreichs und seinen Bürgern bevorsteht.

brennende Flagge GB

Der Vorsitzende der deutsch-britischen Parlamentariergruppe, Stefan Mayer, sagt: „Ich hätte mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Ich ging bis gestern davon aus, dass es zwar eine knappe, aber eine Mehrheit für den Verbleib in der EU gibt.“ Umso überraschter sei er nun und auch umso betrübter, so der CSU-Abgeordnete. „Heute ist wirklich ein rabenschwarzer Tag für die EU, aber natürlich vor allem auch für Großbritannien selbst.“ Nun komme eine sehr schwierige Zeit. „Es wird ein sehr langer Kater werden für die EU, aber vor allem für Großbritannien, weil aus meiner Sicht uns jetzt auch sehr schwierige Verhandlungen, was den Austritt anbelangt, bevorstehen.“

uk_cameron_johnson

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, tritt vor die Presse: Er und EU-Ratspräsident Donald Tusk sowie der aktuelle Vorsitzende des EU-Rates, Mark Rutte, würden sich in Kürze treffen. „Wir sind unglaublich traurig über diese Entscheidung, aber es ist eine souveräne Entscheidung“, sagt Schulz. Es sei ein schwieriger Moment für EU, aber auch für Großbritannien. Die EU-Institutionen müssten nun prüfen, „wie wir die Situation rechtlich einschätzen“. Am wichtigsten sei: „Wir brauchen Stabilität auf allen Seiten.“ Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte zeigt sich vom Ergebnis des Referendums enttäuscht, warnt aber vor Panik. Nun müsse „in aller Ruhe“ nach einer stabilen Lösung gesucht werden, sagt Rutte in Den Haag. Die europäische Zusammenarbeit sorge für Arbeitsplätze und „kollektive Sicherheit in einer instabilen Welt“, so der rechtsliberale Premier. Zur Ankündigung des Rechtspopulisten Geert Wilders, sich auch in den Niederlanden für ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft stark zu machen, sagt Rutte, die Zusammenarbeit in Europa sei für die Niederlande „lebenswichtig“. Sofort nach der Bekanntgebung des Referendum Ergebnisses forderten auch Rechtspopulisten in Dänemark, Tschechien, Ungarn und (man höre und staune) aus Bayern ein Referendum über die weitere Mitgliedschaft und grundlegende Änderungen in der EU, die das bisher Erreichte glatt auf den Kopf stellen und ad absurdum führen würden,  –  verkündet wie immer durch den bayerischen Streithammel und illegitimen bayerischen König und Problem-Horst Seehofer. Er scheint es mit allen verfügbaren Mitteln darauf anzulegen das Bündnis zwischen CSU und CDU zum Zerbrechen zu bringen,  –  ohne zu bedenken, dass dann die eher nationalkonservative CSU in die Bedeutungslosigkeit unter der 5% Hürde bei der nächsten Bundestagswahl fallen würde.

Die Anleger an den Finanzmärkten reagierten schon in der Nacht äußerst nervös. Das britische Pfund fiel auf den niedrigsten Stand seit 1985, die Kurse britischer Banken brachen ein. Der Brexit sollte nach Ansicht des australischen Premiers Malcolm Turnbull die Bürger seines Landes nicht beunruhigen. Die Wirtschaft des Commonwealth-Staates sei stark und belastbar, und habe bereits in der Vergangenheit globale Schocks gut überstanden, sagte Turnbull. Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, werde allerdings zu Ungewissheit und Instabilität an den globalen Märkten führen. Großbritannien und Australien verbinden enge Wirtschaftsbeziehungen. Der australische S&P/ASX 200-Index notierte um mehrere Prozentpunkte schwächer. Auch der Euro verlor an Boden, am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,10 Dollar. Der Goldpreis stieg um fast fünf Prozent auf den höchsten Stand seit August 2014. Der Nikkei-Index in Tokio, der südkoreanische Kospi und der S&P/ASX 200-Index in Australien notierten mit jeweils rund drei Prozent schwächer (Lesen Sie hier mehr zu den Reaktionen an den weltweiten Märkten). Die Europäische Union dürfte nun der schwersten Krise ihrer Geschichte gegenüberstehen. Noch ist völlig unklar, was das Abstimmungsergebnis für die politische und wirtschaftliche Zukunft Großbritanniens und der Europäischen Union bedeutet. Befürchtet wird eine Regierungskrise in Großbritannien. Die Bank of England fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen und sorgt vor: Im Ernstfall wären enorme 250 Milliarden Pfund verfügbar.  Die Finanzmärkte haben sich in jedem Fall völlig verzockt und viele Milliarden verbrannt, denn dort war man überzeugt, es wird keinen Brexit geben. Doch das ganze Szenario ist bei weitem kein Weltuntergang, der Austritt Großbritanniens aus der EU nicht das Ende, – denn das haben mehrere europäische Staaten bereits ausgesprochen erfolgreich eingeläutet. Vielleicht bleibt eine Kerngemeinschaft der EU Gründer, aber das ist abzuwarten und längst noch nicht gewiss.

Die EU und die Parlamentarier müssen endlich anfangen, sich Gedanken zu machen, wie das zum Teil abgrundtiefe Misstrauen „gegen die da in Brüssel“ überwunden werden kann. Der Sinn und der Nutzen der EU muss wieder deutlicher werden. Dem Gefühl, dass die europäische politische Klasse als abgehobene Elite agiert, darf nicht mit der üblichen Floskelrhetorik „mehr Europa sei jetzt dringender nötig denn je“ begegnet werden. Das Gegenteil ist der Fall: Man muss die sachlich zutreffende Kritik an Missständen in der EU und in Brüssel – bei Kommission, Parlament und Rat – ernsthaft aufgreifen. Die EU braucht eine Reform und sie muss den Bürgern ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln. Es gibt viele sachliche und ökonomische Gründe, warum es für Großbritannien besser gewesen wäre in der EU zu bleiben. Und es gibt viele sachliche und ökonomische Gründe, warum es für die EU besser ist, wenn Großbritannien nicht länger als quertreibendes Mitglied der EU bleibt. Weltpolitisch spielen Großbritannien ohne die EU und die EU ohne Großbritannien bestenfalls eine Nebenrolle auf der globalen Bühne. Eine Union ohne den Einfluss der Briten wäre ohne Zweifel weniger pragmatisch, weniger liberal, weniger weltoffen und weniger marktgläubig, als es die EU jetzt ist. Und Deutschland verlöre wohl seinen wichtigsten Partner, wenn es darum geht, die EU nicht nur als Geldumverteilungsmaschine zu begreifen. Die EU hat endgültig die Aura der Unverletzbarkeit verloren. Da hilft auch alles Schönreden, die litaneiischen Beteuerungen, dass vieles in Europa geändert, demokratisiert und verbessert werden wird, dass Europa wieder für die Bürger attraktiv gemacht werden müsse. Diese gequirlte Scheiße hören wir seit mehr als 20 Jahren, aber ohne spürbare Außenwirkung. Es zeigt sich Tag für Tag, von Konferenz zu Konferenz, von Statement zu Statement, Europa ist zu einem Sammelbecken für egomanische Staatsfürsten auf knorrigem und direkten Kurs zurück in die Vergangenheit, unsolidarisch, ohne jeden erkennbaren Gemeinschaftssinn, nur auf den staatlichen Vorteil in Milliarden Euro fixiert, ohne Beachtung der demokratischen Grundsätze, ein Saustall, den niemand braucht und haben will.

Möglicherweise kommt es zu einem eng begrenzten Dominoeffekt, wenn die Brüsseler Kommission und Parlamentarier, die zweifelsfrei nur in Ausnahmefällen die Interessen europäischer Bürger vertreten, wenn sie versuchen in London wie immer bisher inakzeptable Kompromisse und erpresstes Entgegenkommen als devote Unterwerfungshaltung anzubieten. Das würde die anti-europäischen Schmuddelstaaten Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien u.a.    Das geeinte Haus Europa  ermutigen ihrerseits einen ähnlichen Weg wie Großbritannien zu gehen. Die Briten haben den Bogen überspannt, sich gefährlich verzockt. Sie werden sehr schnell und schmerzhaft spüren, was der Austritt aus der EU für sie als Ergebnis gebracht hat, eine schwer zu kalkulierende wirtschaftliche Talfahrt. Aber raus ist raus, es führt kein Weg zurück. Ständige Erpressung ist kein Mittel europäischer Politik. Austrittsbekundungen gegen unverhältnismäßige und im Besonderen unverschämte Sonderrechte für unsolidarische schmarotzende Milliarden-Abkassierer darf es auf keinen Fall geben. Wer gehen will und gehen sollte, weil das Land schon lange nicht mehr tragbar und erträglich für die EU ist, weil das Land längst nicht mehr den Grundsatzforderungen der EU entspricht, der soll auch gehen, je eher und verhandlungsärmer, desto besser. Es wird dadurch keine großen, unberechenbaren Turbulenzen in Europa und seiner Wirtschaft geben, schlimmstenfalls eine zeitlich begrenzte Unsicherheit. Aber nach den lange überfälligen Reformen wird Europa stärker, geschlossener und weniger bürgerfern sein. Passiert das nicht wird das geeinte Haus Europa mit seinen maroden Stützpfeilern wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, ist die EU nur noch eine Fußnote der Geschichte.

Also los, wir schaffen das …

siehe dazu auch

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-referendum-bbc-und-sky-news-erklaeren-sieg-fuer-eu-gegner-a-1099478.html

http://www.focus.de/politik/ausland/brexit-im-live-ticker-bbc-erklaert-brexit-lager-schon-zum-sieger_id_5665000.html

http://www.focus.de/finanzen/experten/bielmeier/brexit-wie-geht-es-weiter-die-wichtigsten-fragen-und-antworten_id_5665337.html

http://www.n-tv.de/politik/10-40-Australiens-Premier-Brexit-sollte-uns-nicht-beunruhigen-article18019321.html

http://www.n-tv.de/politik/Damn-article18031486.html

http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article156515324/Briten-stimmen-fuer-Brexit-Ablehnung-der-Europaeischen-Union.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-brexit-votum-wie-geht-es-in-grossbritannien-weiter-14305765.html

http://www.tagesschau.de/ausland/brexit-255.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/brexit-ergebnis-briten-stimmen-fuer-den-eu-austritt-1.3049252

http://www.morgenpost.de/politik/article207719435/Live-Blog-Premierminister-Cameron-kuendigt-Ruecktritt-an.html

http://www.tz.de/politik/david-cameron-ruecktritt-brexit-zr-6512321.html

… und jetzt Werbung

Veröffentlicht am
… und jetzt Werbung

Es herrscht Scheißwetter, nicht nur in Deutschland, in ganz Europa, – der Klimawandel ist trotz beständiger Ignoranz nicht länger zu bestreiten. Tropenhitze und Dürre in Kalifornien, Eis Blizzards in New York, Starkregen, Windhosen, Tornados, Hagelstürme, Umweltkatastrophen mit mehreren Toten in ganz Deutschland. Die Menschen kommen nicht zur Ruhe, können nicht einmal den verlorenen Sachwerten, den Möbeln, den zerschmetterten Häusern, den zerfetzten Dächern in lähmender Trauer gedenken, denn der nächste Sturm naht schon mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Aus harmlosen Bächen werden kraftstrotzende und reißende Ströme, die alles auf ihrem Weg mitreißen und zerschmettern, die Dämme brechen. Existenzen werden komplett vernichtet, Familien ihres Zuhauses beraubt, die Natur probt den Aufstand,  –  denn es soll in Zukunft noch viel schlimmer kommen.

Aber warum dann Zuhause bleiben, die Wetterunwesen ertragen?

Sandstrand mit Palmen

Es gibt doch noch jede Menge Orte auf unserer Erde, so schöne Reiseziele, wo immer die Sonne scheint, meistens zumindest. Immer mehr Deutsche haben zwar zu wenig Geld für ihren Alltag, aber gerade in solchen Zeiten wird das tief verwurzelte Fluchtverhalten vor unbeherrschbaren Gefahren wieder aus der Prähistorie in die Jetztzeit gespült. Da wird der Dispo bei der Bank massiv strapaziert oder gleich ein Kleinkredit aufgenommen, wobei Kleinkredit eine dreiste Untertreibung ist.

„Was soll´s … nach uns die Sintflut … wir sind alle kleine Sünderlein …“

Ja, die Deutschen sind unverändert Reiseweltmeister – und entfliehen der erzwungenen Katastrophe,  –  ab zum Ballermann auf Mallorca, zu den wilden Tittenstränden auf Ibiza, nach Bulgarien Schwarzmeerküste. Sie wissen eben aus Erfahrung ganz genau, dass Flucht die beste Verteidigung für Verdrängung der Wahrheit in Sachen Umwelt ist. Lieber auf Nummer sicher gehen und abhauen. Was man nicht mehr sieht, nicht am eigenen Leib erlebt und ertragen muss, lässt sich spielend leicht verdrängen und verleugnen,  –  existiert also auch in der Wirklichkeit der Wahrnehmung nicht. Flüchtend verreisen in die Sonne am blauen Meer, unter Palmen mit weißem Sandstrand, zwar mit der Familie und den Kindern zusehen, wie sie ins lauwarme Wasser pinkeln, aber immerhin auch mit der Möglichkeit sich der direkten Nähe zu entziehen oder total besoffen am Urlaubsort den Mageninhalt auszukotzen, unter strahlend heißer Sonne mit Musik aus allen verfügbaren Lautsprechern, am Rand des völlig überfüllten Swimmingpools, kurz vor dem Delirium.

Ist das Leben nicht schön  –  ich meine, im Gegensatz zu Deutschland?  Plakat Männer und Frauen GG Art.3 - 2  Hier läuft sowieso vieles schon lange nicht mehr, wie Sie das gerne hätten. Das ist nicht schön, das müssen Sie nicht aushalten.

Wenn Sie über etwas mehr Geld verfügen, als die mickrigen deutschen Durchschnittsverdiener, dann habe ich da einen guten Tipp für Sie.

Surfen sie also nicht gedankenlos weiter, sondern lesen und schauen Sie aufmerksam, – so ein Blog ist schließlich auch ein nicht unbedeutender Teil der Erwachsenenbildung, heutzutage wichtiger als vieles andere. Erwachsenenbildung, für die ich leider nicht bezahlt werde,  –  und hier können Sie etwas lernen, falls Sie dazu fähig sind. Öffnen Sie ihren Geist, lesen Sie, schauen Sie in ihr Inneres beim Lesen, genießen Sie mit Freude dieses endlose schwarze Loch ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses.

Ach so, Sie … Sie besitzen kein gesellschaftspolitisches Selbstverständnis … aha … Na ja, das meinte ich ja eigentlich auch … mit dem … dem schwarzen Loch in ihrem Hirn. Macht nichts. Dann schauen Sie sich diese traumhaft schönen Werbespots zwischen EM-Bier und EM Waschmittel an, Windsurfer vor der Küste Tunesiens, die Schönheit der Steinwüste in Ägypten, die glitzernden Hochhauspaläste in Dubai und Qatar,     jumeirah-emirates-towers   der verführerisch lächelnde Zauber des Orients, ganz direkt und hautnah erleben,  – und überall nur Sonnenschein und fröhlich lachende Menschen, die Sie als Gast willkommen heißen wollen. Wie heißt es so werbewirksam schön in Cooperation mit kräftig strahlenden Farben: Genießen Sie die wunderbaren Ausblicke auf das strahlend blaue Meer, die orientalischen Kostbarkeiten der arabischen Küche, die wunderbaren Augenblicke mit Freunden aus aller Welt,  –  Sie sind nicht allein, wenn unter dem laut schallenden Ruf „Allahu Akbar“ der Selbstmordattentäter sich und zwei Dutzend Touristen nur zehn Meter entfernt zerfetzend in den Tod reißt,  hqdefault   auch diese netten Leute aus Straubing, die Sie gerade erst vor einer Stunde kennengelernt haben. Die Losung lautet: Sie kommen als Freund  –  und sterben als Feind, denn der Arm des IS ist lang und kann Sie überall massakrieren. Selbst Kinder werden kinderfreundlich und schonend mit einem Kopfschuss hingerichtet,  –  so sind sie direkt tot und haben nicht einmal mehr Zeit Schmerz zu spüren.

Jaaaaaa, so lieben wir Deutschen unbeirrt von allen negativen Schlagzeilen in den Medien unseren Urlaub, das ist wahre Gastfreundschaft, wo Kinder auch kinderfreundlich behandelt werden, das ist ein anzuerkennender guter Service. Jetzt quäken und nörgeln die Kinder nicht mehr rum, wollen kein Eis und keine Cola.

Ach, ist das Leben nicht schön?

Oder …

Wie wär`s denn mit Urlaub in Qatar, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi Arabien und / oder Kuwait, wo Sie den heißen Atem des Orients auf den Wangen spüren können, den Traum Arabiens. Das sind diese feudalistisch faschistoiden Königreiche des vergangenen Mittelalters, das da noch hinter den  verlogen glitzernden Fassaden der  Wolkenkratzer und luxuriöser Hotels sehr lebendig geblieben ist,  Dubai-Skyline   in diesen Staaten, deren Herrscher und Mächtige weltweit vernetzte islamistische Terrororganisationen finanzieren, z.B. auch die somalischen Piraten, AlQaida, den IS und jene blutrünstigen Monster, die sich noch Menschen und Terroristen im Namen eines gnadenlosen Allah nennen, die in Paris dieses schreckliche Blutbad angerichtet haben. Das sind diese heuchelnden Feudalreiche, in denen Frauen nicht alleine auf die Straße gehen und niemals Auto fahren dürfen   13.11.2015  weinender Mohammed Charlie Hebdo  und wo sie gesteinigt oder zumindest öffentlich ausgepeitscht werden, wenn sie händchenhaltend mit einem fremden Mann aufgegriffen werden, wo Dieben auch noch die 2.Hand abgehackt wird und Schwerverbrechern und Anti-islamischen Ketzern gleich der Kopf.  öffentliche Hinrichtung Saudi Arabien 2  öffentliche Hinrichtung Saudi Arabien 1   Dort ist kein Paradies für Gastarbeiter aus Bangladesh, Pakistan oder Nepal, schon gar nicht für Hausmädchen, die häufig als gedemütigte Sexsklavinnen des männlichen Familienclans gehalten werden.  Yazidi Kurdish women chant slogans during a protest against the Islamic State group's invasion on Sinjar city one year ago, in Dohuk, northern Iraq, Monday, Aug. 3, 2015. Thousands of Yazidi Kurdish women and girls have been sold into sexual slavery and forced to marry Islamic State militants, according to Human Rights organizations, Yazidi activists and observers. (AP Photo/Seivan M.Salim)   Alle dürfen mal ran, den Schwanz in einer ärmlich exotischen Möse versenken.  Saudi Arabiens Kronprinzen   Bleibt alles in der Familie, – und die ist unangreifbar.

Na gut, sie leben nicht in diesem erlesenen Luxus, aber sie können sich ja mal die Welt der Superreichen ansehen, sehnsuchtsvoll seufzen und staunen, und voller Begeisterung ihren Mann auf offener Straße küssen.

Nein, das war jetzt falsch, das dürfen Sie nicht, denn in Dubai, Qatar oder Saudi Arabien  weiße Burkha  sind Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit streng verboten, da landen sie deswegen sofort im Knast und bleiben da erst mal ein paar Tage lang. Dabei können Sie noch froh sein, wenn Sie nicht zu 25 Peitschenhieben wegen öffentlicher Unzucht verurteilt werden. Aber natürlich können Sie ihre langjährige Ehefrau auch mit voller Absicht auf der Straße küssen, wenn Sie sie in Wahrheit endlich loswerden wollen. Die Kinder sind erwachsen und außer Haus wohnend, Eheglück ist seit Jahren ein Fremdwort, sie leben lediglich relativ friedlich aneinander vorbei, schwelende Konflikte werden unter den pflegeleichten Kunstfaserteppich gekehrt oder einfach ausgeschwiegen. Mit etwas Glück klappt das auch mit ihrer derzeitigen Geliebten, die ihnen schon längere Zeit auf die Nerven und den Sack geht, weil sie ihnen ständig mit Heiratsplänen in den Ohren liegt, – und weil sie nicht mit ihr verheiratet, nur liiert sind, wird sie wegen außerehelichem Sex zu Tode gesteinigt.

Cest la vie … so ist das Leben in Saudi Arabien, Dubai, Oman, Qatar und den anderen islamfaschistischen Staaten mit dem gigantischen Reichtum aus dem Erdölhandel. Nehmen Sie es nicht tragisch, ihre Ehefrau hat Sie doch nur noch genervt und nüchtern berechnet kommt Sie eine Putzfrau deutlich billiger, sofern sie als Kriegsflüchtling aus den islamisch dominierten Staaten kommt.

Also gut, das Ganze deutlich risikoärmer und preiswerter, all inclusive. Besuchen Sie doch mal den bekennenden Anti-Semiten, Islamfaschisten, Diktator und selbsternannten Großsultan von Istanbul und Ankara Recep Tayyip Erdogan in seinem latent gewaltbereiten Polizeistaat Türkei, immer eine Reise wert. Da können Sie garantiert gefälschte Uhren, Handys, Tablets, Turnschuhe und andere Markenware superbillig kaufen, richtige Schnäppchen. Sie dürfen sich nur nicht bei der Rückkehr vom deutschen Zoll erwischen lassen, denn der Kauf von Plagiaten ist strafbar. In vielen Basaren können Sie garantiert goldfreien  Goldschmuck erwerben, wahrscheinlich reichlich überteuert, – aber es ist ja Urlaubszeit, da darf man ruhig mal Fünfe grade sein lassen. Sie können auch gepanschten Wodka und andere Spirituosen kaufen, sogar in ihrem 4-Sterne-Hotel – und saufen, bis Sie kotzend über der Kloschüssel hängen oder der Arzt kommt. Ist ja alles inclusive, sie müssen es nur überleben.

Sie sollten allerdings ein wenig vorsichtig sein bei kritischen oder satirischen Äußerungen über den despotischen Sultan Erdogan und sollten ihren Kindern strikt verbieten Muscheln und vom Meerwasser schön glatt polierte Steine am müllübersäten Strand einzusammeln, die sie als Andenken mit nach Hause nehmen wollen. Des weiteren sollten Sie ihre minderjährigen Teenager nicht aus den Augen lassen, damit sie keine Chance bekommen mit anderen Teenagern herum zu knutschen oder sogar ein bischen Petting auszuprobieren, um erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Dafür kommen ihre Kinder in der Türkei schnell unter Vergewaltigungsverdacht. Deswegen sind schon häufig so manche Familienväter zu der Ehre gekommen die Gastfreundschaft türkischer Gefängnisse kennenzulernen und zwischen Mördern, Vergewaltigern und Kakerlaken ungenießbares Essen zu erleben. Vermeiden Sie bitte auch den Besuch katholischer oder anderer christlicher Kirchen, geben Sie sich nicht als gläubige Christen zu erkennen, auch nicht als Freund des jüdischen Staates Israel, denn die Türkei befindet sich auf dem direkten Weg zu einem islamischen Gottesstaat von Erdogans Gnaden.  Erdogan Sultan    Da sind Judenfreunde und bekennende Christen nicht selten das Ziel von brutaler Aggression, die mit Mord und Totschlag endet. Dann können Sie nicht einmal Souveniers für die ungeliebte Verwandschaft zu Hause mitbringen, denn Tote bringen niemals Geschenke mit, sie sind selber das Geschenk türkischer Gastfreundschaft.

Es gibt Alternativen,  –  besuchen Sie das Tal der Könige, die Pyramiden, Ägypten, die heiße und sandreiche Wildromantik der Sinai-Halbinsel  –  und machen Sie Schlagzeilen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank Walter Steinmeier werden mit Sicherheit den Anschlag auf deutsche Touristen durch die Muslim Bruderschaft oder die „Gotteskrieger“ des IS auf das schärfste verurteilen. So machen Sie Schlagzeilen, wenn Sie im Zinksarg zurück kommen. Immerhin, Sie haben die Muslim Bruderschaft in ihrem Kampf gegen ein denkbares, demokratisches Ägypten gestärkt, denn dieser weitere Anschlag wird die Touristenzahlen und damit die ägyptische Wirtschaft noch weiter ins Minus führen. Und Sie haben den großen Vorteil, dass sie dieser neidischen und ungeliebten buckligen Verwandschaft keine Geschenke aus Ägypten mitbringen müssen, denn – wie schon gesagt – Tote bringen niemals Geschenke mit.

Oder wie wäre es mit dem atemberaubenden Abenteuer, einem echten Survival Trip für Wagemutige, ein Urlaub in Lybien, ohne jegliche staatliche Administration, keine beengenden Vorschriften für das Verhalten am minenübersäten Strand, nicht einmal Verkehrsregeln für das teuer geliehene gepanzerte Auto, hart und blutig umkämpft von allen nur denkbaren War-Lords, IS-Terroristen gegen alQaida-Terroristen und beide zusammen gegen regionale Islamfaschisten und alle gegen die illegitime Übergangsregierung. Da können vor allem die starken Männer einmal so richtig zeigen, was sie drauf haben, wie sie mutig die Familie verteidigen und am Ende dann wahrscheinlich dennoch kläglich scheitern.

Also los, das sollte jetzt Anreiz genug für einen echten Abenteuer-Urlaub sein. Vergessen Sie dabei auch nicht unser latentes bundesdeutsches Demographieproblem. Lebendig sind Sie der Rentenversicherung viel weniger wert, eher eine finanziell unerträgliche Belastung, – aber tot und im Zinksarg steigert sich ihre Beliebheit um ein vielfaches. Stehen Sie ruhig ganz offen zu ihrer penetranten Ignoranz gegenüber der geopolitischen Wirklichkeit: Machen Sie Urlaub in den islamisch arabischen Staaten, wenn Sie mehr erleben wollen.

Urlaub im Islam

 

Das schier endlose Elend mit dem … mus

Veröffentlicht am
Das schier endlose Elend mit dem … mus

Nachts im Krankenhaus, Intensivstation, – der im 4.Bett liegt regungslos, das Gesicht mit dem Laken abgedeckt. Er hat es offensichtlich nicht geschafft, sein irdisches Leben ist vorbei, er ist tot. Das Leiden und die Schmerzen liegen hinter ihm, es wird ihn nicht einmal tangieren, dass vielleicht niemand aus seiner Familie oder seinem sozialen Umfeld glaubhaft und ernsthaft um ihn trauern oder auch nur eine einzige Träne vergießen wird. Er ist jetzt frei von allem Leid und allem Leben, muss sich keine Gedanken mehr über die Zukunft machen. Um die Nachtruhe der anderen Patienten nicht zu stören haben die Schwestern ihn und sein Bett am festgelegten Ort bis zum Morgen stehen lassen.

Nachts auf der Intensivstation, leise piepsen und summen die Monitore, eine Beatmungsmaschine pfeift gleichmäßig Luft in eine Lunge. Da kommen mir manchmal sehr klare und seltsame Gedanken, wenn ich tatsächlich wach liege, frei von Schmerzen, aber von den Medikamenten etwas schwammig im Kopf. Der Gedanke in dieser Nacht ist mir nicht neu, sondern sehr vertraut: Es gibt keine Wahrheit.

Es gibt keine Wahrheit … präziser gedacht … Es gibt keine endgültige Wahrheit.

Ja, das stimmt, die Erkenntnis ist mir nicht neu. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters, nicht nur die Schönheit, – und so mancher Zeitgenosse ist für beides blind. Alles, was man uns und ihnen sagt, schreibt und berichtet ist nicht die Wahrheit. Selbstverständlich sind auch diese Zeilen hier nicht die Wahrheit, es ist nur die Essenz der Wahrheit für wenige Augenblicke, kürzer und vergänglicher als ein Lidschlag, eine Essenz, die Sie nicht glauben und nicht einmal unwidersprochen jetzt lesen müssen.

Klingt viel komplizierter, als es in Wahrheit ist, – und auch das ist absolut nicht die Wahrheit.

Schon seltsam, worüber ich mir Gedanken mache, Gedanken, die ich längst kenne, die mir vertraut sind, die ich auch schon unter anderen und besseren Umständen reflektiert und gesagt und geschrieben habe, – was wahrscheinlich auch nicht die Wahrheit ist – oder vielleicht auch doch. Sicher ist langfristig nur, ich kann und gehe hier nicht weg, habe einen neue Vertragsverlängerung für mein Leben gefordert, weil es noch so vieles gibt, was unerledigt und ungesagt und ungeschrieben ist. Auch das ist ein Teil jener Wahrheit, die nicht existiert.

Es gibt nur die Wahrheit des Augenblicks – und den gilt es festzuhalten.

Zum Glück liegt immer mein Diktaphon in der Schublade, aber diese Nacht brauche ich es nicht. Denn meine Erkenntnis ließe sich kurz und in einem unvergesslichen Satz festhalten, in einem Satz, der mir nicht neu ist, den ich mit zahlreichen Worten immer wieder neu zu definieren gesucht, immer wieder kritisch in Frage gestellt habe, auch in zahlreichen Beiträgen auf meinem, auf diesem Blog. Ist schon ziemlich seltsam, dass ein dem Tod Geweihter Statements veröffentlicht, die den Lebenden eine Chance zum Nachdenken eröffnen sollen. Nein, nicht seltsam, fragwürdig und skurril. Ich brauche nicht zu recherchieren, nichts pingelig zu überprüfen, keine Bücher lesen, keine Diskussionen führen. Meine Erkenntnis in dieser Nacht ist so knapp und präzise, dass es eine echte Wahrheit des Augenblicks ist, die meinen Kopf und meinen Verstand nicht anstrengt.

In Stein gemeißelt 2

Es gibt nur die Wahrheit des Augenblicks.

Sehr wahrscheinlich verbirgt sich die Wahrheit, die nicht existiert und manchmal nur Bruchteile von Sekunden Bestand hat, immer hinter unserer ganz individuellen Weltsicht, unserer Lebensphilosophie, unserer gesellschaftspolitischen Ideologie, unserer Dummheit und Idiotie. Dabei ist es nicht tröstend, dass die Mehrheit der Menschheit dies alles nicht besitzt, was wahrscheinlich auch eine Form der persönlichen Weltsicht ist, die nur drei Dinge wichtig nimmt: Die Zufriedenheit der eigenen Person, sich niemals zu viele Gedanken machen und nirgendwo einmischen, keinen Standpunkt haben oder besetzen, Nichts wissen hat Vorteile, nichts sagen hat noch mehr Vorteile.

Das ist sehr bequem und mit großer Wahrscheinlichkeit eine weitverbreitete persönliche Weltsicht.

Das ist vielleicht jene wichtige Wahrheit, die nicht existiert.

Ja, ja, ich weiß, als Mensch sollte man sich nicht allzu viele Gedanken machen und schon gar keine, die einen selbst nur völlig verwirren.

Das ist wahr, das ist die Wahrheit, die nicht existiert.

Aber ich bin gar nicht verwirrt, – nur erstaunt, dass ich schon wieder eine lange vertraute Erkenntnis ausgerechnet hier auf der Intensivstation eines Krankenhauses, umgeben von leise piepsender Medizintechnik und dem gleichmäßigen Rauschen von Beatmungsmaschinen erlebe. Ich habe sie schon sehr oft gewonnen und weiß, dass sie ein wesentlicher Bestandteil jener Wahrheit ist, die nicht existiert,  –  außer in den bornierten Hirnen lernunfähiger, nicht selbst reflektierender Mitmenschen.

Das ganze Elend der Menschheit, das ich hier nicht detailliert aufführen und ihnen vertraut machen muss, weil Sie es längst und viel zu gut ganz persönlich kennen, hängt an diesen schlimmsten Geißeln der Menschheit, untrennbar verbunden mit diesem kleinen Wortanhang … mus.

Denken Sie mal nach, schließen Sie die Augen, schauen Sie in ihr verborgenes Inneres, ihr Unterbewusstsein, ihr berüchtigtes schwarzes Loch in ihrer Gedankenwelt ihres Gehirns, das von allen möglichen Dogmen und Nichtigkeit überflutet ist  –  oder auch zu keinem logisch und intellektuell nachvollziehbarem und glaubwürdig überzeugenden Gedanken fähig .

Was hat der Menschheit so viel Elend, Feindseligkeit, Hass und Tod gebracht?

Die Religion … Aha, kein …mus, noch nicht, aber die mit weitem Abstand schlimmste Geißel, mit Hunderten Millionen Opfertoten.

Religionen mittel

Der Dogmatismus … das war jetzt ein erstes … mus  –  und ist eine Wahrheit des Augenblicks, die sich in Endlosschleife stetig wiederholt.

Der Faschismus  –  fast so etwas wie eine Religion, die in den verschiedensten Selbstdarstellungsformen existiert, die sich aber nur marginal unterscheiden und die Kraft zur zeitgemäßen Anpassung besitzt, dogmatisch geprägt von abgrundtiefer Menschenverachtung, von mitleidlosem Herrenmenschendenken.

Der Stalinismus  –  die Perversion des menschlichen Denkens, allein basierend auf Furcht und grenzenlosem Terror

Der Kommunismus – definitiv eine Form der Religion, in der blinder Glaube und Gehorsam das Maß aller Dinge sind, geführt und dominiert wie eine Sekte

Der Maoismus  –  eine unwiderlegbare Absurdität des religiösen Wahns, der nur so lange Bestand halten kann, wie die Menschen, die ihm verfallen sind, weitgehend ungebildet bleiben und ohne erkennbares Selbstbewusstsein

Der Islamismus  –  die zweifellos absurdeste Form menschlicher oder zumindest menschenähnlicher Existenz ohne jeglichen Individualismus oder Selbstbestimmung von Menschen, die schon bei der Geburt zu einem Zombiedasein im religiösen Wahn gezwungen und erzogen werden 

2 Milliarden Muslime

Der Kapitalismus  – ebenfalls eine Perversion des menschlichen Denkens, allein basierend auf dem religiösen Wahn, dass sich mit Geld, Konsum, Luxus und Dekadenz, gepaart mit Rücksichtslosigkeit Glück und Lebensfreude erkaufen ließen, stetig gebetsmühlenartig von Menschenrechten und individueller Freiheit palavernd, ohne davon auch nur einen Hauch zu gewähren.

Der Katholizismus  –  eine mindestens ebenso unwiderlegbare Absurdität des religiösen Wahns im getrübten Geist der menschlichen Überlegenheit, der wie der Maoismus und der Stalinismus zig-Millionen von Opfertoten gefordert hat

Der Egoismus  –  der auf einer Person, dem egomanisch orientierten Ich oder einen kleinen Minderheit miteinander verschworener Individuen basierender ungeliebter Verwandter allen religiös verbrämten Wahns

Der Fanatismus  –  der stetig versucht anderen den eigenen künstlich erlogenen Willen und das eigene nicht vorhandene Denken aufzuzwingen, dabei nur puren Widerspruch verbreitend und provozierend, der totale Wahnsinn über eine vorgebliche Wahrheit, die niemals auch nur ansatzweise vorhanden war, eine höllische Ausgeburt der Intoleranz

Der Anarchismus  –  die pure Utopie des gewollten Chaos ohne jegliche Zielführung oder in irgendeiner vorgedachten, vordiskutierten, vorgelebten oder vorgewiesenen Richtung, alles geschieht aus sich selbst heraus und spontan, alles ist falsch und richtig zugleich. Ein egozentrisches Sammelsurium aller anderen …mus, von allem das unwahrscheinlich Beste und Schlechteste, irreal und wider alle Vernunft der Aufklärung und Erkenntnisse der menschlichen Evolution und Zivilisation, gespickt mit eklatanten unaufklärbaren Widersprüchen, die keine alternative Route im Fortbestand auch nur ahnen lassen, nahezu sektenartig religiös verbrämt und gleichzeitig ideologisch und dogmatisch atheistisch, gewaltfrei und gewaltverherrlichend, Mord und Totschlag als politisches Argument zur grundsätzlich revolutionären Veränderung der bestehenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse, alles grundsätzlich in Frage stellend und verwerfend, ohne Ausnahme, trotz aller Nützlichkeit und des Positivismus, “ … macht kaputt, was euch kaputt macht …“ und „Keine Macht für Niemand“, eine nicht und niemals erklärbare Ideologie, ein Perpetuum Mobilee der menschlichen Existenz im Stillstand bis hin zur Selbstverleugnung, Selbstaufgabe und Selbstzerstörung

Es gibt noch zahlreiche weitere …mus  –  und vielleicht werde ich diese unvollständige Liste noch irgendwann weiter bearbeiten. Aber im Moment ist meine kurze Wachphase auf der Intensivstation nahezu beendet.

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell
%d Bloggern gefällt das: