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Ist die Farce vom geeinten Europa endlich am Ende?

Veröffentlicht am

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

… und das Recht ein geeintes Europa wegen egomanischer Mitgliedstaaten für gescheitert zu erklären

 

Das Ende vom Traum EU

Großbritannien verlässt die EU

BBC und Sky News erklären Sieg für Brexit-Lager

By,By Britain – auf Nimmerwiedersehen

Das britische Pfund stürzt taumelnd ab

Schottland und Nordirland suchen die Distanz zu GB

Die britische Börse erlebt Rekord-Kurssturz

GB droht eine wirtschaftliche Talfahrt

Jetzt sind die britischen Sonderrechte in der EU nur noch düstere Geschichte

GB will in Verhandlungen dennoch die Wirtschaftsvorteile der EU sichern

Cameron kündigt seinen Rücktritt an

Der DAX verliert 10% – weltweit stürzen die Börsenkurse

Rechtspopulisten aus Niederlande, Dänemark, Tschechien wollen ebenfalls ein Referendum über die weitere EU Mitgliedschaft

Das ist eine Schicksalsstunde für Europa

Was wird nun aus dem geeinten Haus Europa?

Scheiß EU

Dass ich als bekennender Europäer dennoch nicht viel von dieser Farce „das geeinte Haus Europa“ halte, haben Sie ja schon vielfach nachlesen können, ich habe da kein Blatt vor den Mund genommen und kein Geheimnis für mich behalten. Nationalkonservative Rechtsaußen wie Victor Orban,   Victor Orban Schwein   das Nationalistenschwein aus Ungarn mit seiner Politik der inneren ethnischen Säuberung haben das Bild Europas in der Welt und vor allem bei den Europäern zu einem absurden Zerrbild gemacht. Ungarn wurde binnen weniger Jahre zu einem totalitären Obrigkeitsstaat, der ohne weiteres mit dem post-stalinistischen Putingrad/ehem.Russland verglichen werden darf. Polen unter dem Regime der Princess of Polish Bulldogg   polens premierministerin beata szydlo-03  Beata Szydlo und Donald (Duck) Tusk  Donald Tusk 3  kündigte fristlos Bürger- und Verfassungsrechte wie z.B. eine unabhängige Justiz, die die Basis einer Demokratie überhaupt erst ermöglichen. Diese beiden Länder erfüllen damit keinen der europäischen Grundsätze mehr und haben folgerichtig in der EU nicht mehr zu suchen, sollten schnellstens ausgeschlossen werden. siehe dazu auch    https://belgarathblog.wordpress.com/2016/02/06/ein-rendezvous-3-teil/

https://belgarathblog.wordpress.com/2016/01/28/ein-rendezvous-2-teil/

Weitere ehemalige stalinistische Vasallenstaaten der Sowjetunion und heutige Schmuddelstaaten wie Tschechien und die Slowakei bestätigten ebenfalls im Rahmen der Entsolidarisierung der Kriegsflüchtlingskrise aus den Staaten des islamischen Faschismus und Völkermords Das geeinte Haus Europa , dass sie sich nicht zu Europa bekennen, dass es ein schwerwiegender Fehler war diese Abkassierer von europäischen Subventionen überhaupt in die EU aufzunehmen, dass sie in einem Wirtschaftsraum Europa keinen Platz beanspruchen dürfen.   siehe dazu     https://belgarathblog.wordpress.com/2015/09/05/das-geeinte-haus-europa-in-der-solidaritaets-krise/

Mit einer Reihe von unmissverständlich anti-europäischen Zugeständnissen wollte die EU einen Austritt der ewigen Quertreiber Großbritanniens unbedingt verhindern. Doch damit verriet die ohnehin kaum noch vorhandene Europäische Union ihre demokratischen Kernprinzipien der Freizügigkeit und der Nicht-Diskriminierung vollends,  –  und das zu einem hohen Preis, den am Ende die Bürger Europas teuer bezahlen müssen. Großbritannien ist zweifellos ein wichtiger Partner in der EU, London ein extrem attraktiver Handelsplatz, aber in den letzten Jahren eindeutig in die Riege der autoritären, minderdemokratischen Staaten abgerutscht, was sich auch in den Handelsbilanzen deutlich niederschlägt.  Polizeistaat Großbritannien   Großbritannien und speziell David Cameron stand mit dem Rücken zur Wand, die EU Skeptiker trieben ihn mit Feuerpeitschen wie die Sau durch´s Dorf. Es ging wie immer um Wahlen, Mehrheiten und Opportunismus. Verzweifelt kämpfte die EU um die Zuneigung des britischen Königreiches und ihres Premiers David Cameron,  –  und konnte für die Bürger Europas dabei nicht einmal die Gründe hinreichend erklären, was auch die Skeptiker und Zweifler in der europäischen Bevölkerung weiter befeuert und die berechtigte Frage aufwirft, ob die Europäische Gemeinschaft wirklich noch Sinn macht. Denn wer bei den vielen Vorteilen, die Großbritannien innerhalb der EU bereits erpresst hat, noch um Zuneigung des ewigen Quertreibers und Erpressers kämpfen muss, der hat schon verloren. Vor allem, wenn er sich und seine Grundsätze selber dabei verrät.

Die Briten sollen ruhig aus Europa verschwinden, sie sollen gehen, aber bitte auch ihre Erpressermentalität mitnehmen, – wir brauchen sie nicht. Großbritannien wird zum Abschied noch einen Tritt in den Arsch bekommen, dass dieses Volk der Opportunisten wie ein schlaues Brathähnchen aufschrecken und erkennen lässt, dass es zur Schlachtung vorgesehen ist. Es kriegt einen Tritt, damit es noch ein allerletztes Mal fliegen kann.

Aber unverdrossen palavern irgendwelche Brüsseler Europa-Abgeordnete von dem Europa der Bürger, in dem endlich ein Mitspracherecht die Berufspolitiker in ihre Grenzen weist, wo wir, die ohnehin nur in Ausnahmefällen gehört werden oder Beachtung durch diese bigotten „Volksvertreter“ finden, für das schon Erreichte und das Kommende ihnen Respekt schuldig wären.

Sollen wir wirklich für diese heuchelnden, verlogenen und egomanischen „Europäer“ so etwas wie Verständnis aufbringen, sie am Ende sogar noch loben und bewundern?

Da stecke ich mir doch lieber einen Finger in den Arsch und einen anderen in den Hals und kotze ihnen voller Verachtung vor die Füße, und ich pisse auf dieses Hirngespinst eines geeinten Europas. Ein solches Europa haben wir Bürger uns nicht vorgestellt und auch niemals gewollt. Ein solches Europa kann mir gestohlen bleiben, ich werde nicht auf seine Wiederbeschaffung dringen.

brexit-jubel

Die drei großen Fernsehsender Großbritanniens haben das Rennen für entschieden erklärt: Laut BBC, Sky News und ITV hat beim Referendum eine Mehrheit der Briten für den Brexit gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,1 Prozent. Doch der Sieg ist ein Papyrussieg, der Siegestaumel über das angeblich so manipulierend herrschaftssüchtige Europa wird sich schon bald in Heulen und Wehklagen wandeln, wenn die Wirtschaftswissenschaftler recht behalten. Dann werden die Briten, die für den Brexit gestimmt haben, nicht mehr triumphierend schreien, dass sie es denen in Europa mal so richtig gezeigt haben, wo der Hammer hängt, wer in England das Sagen hat. Während Nordirland und Schottland mit sehr großer Mehrheit für den Verbleib in der Europäischen Union stimmten, entschieden die Wähler in England und Wales sich in den meisten Regionen klar für den Brexit – eine Ausnahme bildete London. Schotten und Nordiren stellen das Vereinigte Königreich angesichts des Wahlergebnisses in Frage: „Das schottische Volk hat klargemacht, dass es seine Zukunft in der EU sieht“, sagte Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon. Auch die pro-irische Sinn Fein in Nordirland will jetzt verstärkt für einen Austritt der Provinz aus dem Vereinigten Königreich werben. Der Ausgang des Referendums gebe den Bestrebungen für ein vereinigtes Irland neuen Auftrieb, sagt Partei-Chef Declan Kearney. Das aber würde das ohnehin schon deutlich geschrumpfte Mutterland des ehemaligen Weltreichs Großbritannien um ein beträchtliches Stück verkleinern. Dabei stellt sich mir auch die Frage: Hat eigentlich noch niemand bemerkt, dass der Londoner Bürgermeister und Brexit Aktivist eine schockierende Ähnlichkeit mit einem ganz anderen politischen Ungetüm hat, eine ähnliche Frisur wie der selbsternannte Supermann der US-Politik Donald (Duck) Trump?

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„Ich glaube, wir haben es geschafft“, sagte Ukip-Chef und Brexit-Befürworter Nigel Farage vor jubelnden Anhängern: „Möge der 23. Juni als unser Unabhängigkeitstag in die Geschichte eingehen.“ Er hoffe, dass dieser Sieg das „gescheiterte Projekt“ EU zum Fall bringen werde. Farage sagte auch: „Wir haben gewonnen, ohne eine einzige Kugel abgefeuert zu haben.“ Der Oppositionspolitiker forderte Premierminister David Cameron zum sofortigen Rücktritt auf. Zuvor hatte sich Farage bereits auf Twitter euphorisch gegeben: „Ich wage es zu träumen, dass die Morgendämmerung auf ein unabhängiges Vereinigtes Königreich fällt.“ Der ehemalige Chef der britischen Liberalen, Paddy Ashdown, sagte hingegen: „Gott stehe unserem Land bei.“

Die Briten, die jetzt noch euphorisch jubeln, müssen sich darüber im Klaren sein, dass kein Land, kein Volk zu einer Mitgliedschaft in der EU verpflichtet ist oder gezwungen wird. Wer nicht mehr Mitglied sein will, kann zu den zu findenden Bedingungen austreten. Zu findenden deshalb, weil ein solcher Fall bisher nicht vorgesehen und absehbar, also auch nicht eindeutig geregelt ist. Das Austrittsverfahren sollte aber zügig abgewickelt werden und Großbritannien muss wissen, dass ein Austritt zwar von allen Pflichten gegenüber der EU befreit, aber die Privilegien, die das Bündnis bietet, die Handels- und Steuervorteile, werden dann ebenfalls nicht mehr existent sein. Schon jetzt verliert das britische Pfund deutlich an Wert, die Wirtschaft ist enorm verunsichert, aber dies ist erst der geringe Anfang eines langen Leidensweges, der dem Rest des britischen Königreichs und seinen Bürgern bevorsteht.

brennende Flagge GB

Der Vorsitzende der deutsch-britischen Parlamentariergruppe, Stefan Mayer, sagt: „Ich hätte mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Ich ging bis gestern davon aus, dass es zwar eine knappe, aber eine Mehrheit für den Verbleib in der EU gibt.“ Umso überraschter sei er nun und auch umso betrübter, so der CSU-Abgeordnete. „Heute ist wirklich ein rabenschwarzer Tag für die EU, aber natürlich vor allem auch für Großbritannien selbst.“ Nun komme eine sehr schwierige Zeit. „Es wird ein sehr langer Kater werden für die EU, aber vor allem für Großbritannien, weil aus meiner Sicht uns jetzt auch sehr schwierige Verhandlungen, was den Austritt anbelangt, bevorstehen.“

uk_cameron_johnson

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, tritt vor die Presse: Er und EU-Ratspräsident Donald Tusk sowie der aktuelle Vorsitzende des EU-Rates, Mark Rutte, würden sich in Kürze treffen. „Wir sind unglaublich traurig über diese Entscheidung, aber es ist eine souveräne Entscheidung“, sagt Schulz. Es sei ein schwieriger Moment für EU, aber auch für Großbritannien. Die EU-Institutionen müssten nun prüfen, „wie wir die Situation rechtlich einschätzen“. Am wichtigsten sei: „Wir brauchen Stabilität auf allen Seiten.“ Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte zeigt sich vom Ergebnis des Referendums enttäuscht, warnt aber vor Panik. Nun müsse „in aller Ruhe“ nach einer stabilen Lösung gesucht werden, sagt Rutte in Den Haag. Die europäische Zusammenarbeit sorge für Arbeitsplätze und „kollektive Sicherheit in einer instabilen Welt“, so der rechtsliberale Premier. Zur Ankündigung des Rechtspopulisten Geert Wilders, sich auch in den Niederlanden für ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft stark zu machen, sagt Rutte, die Zusammenarbeit in Europa sei für die Niederlande „lebenswichtig“. Sofort nach der Bekanntgebung des Referendum Ergebnisses forderten auch Rechtspopulisten in Dänemark, Tschechien, Ungarn und (man höre und staune) aus Bayern ein Referendum über die weitere Mitgliedschaft und grundlegende Änderungen in der EU, die das bisher Erreichte glatt auf den Kopf stellen und ad absurdum führen würden,  –  verkündet wie immer durch den bayerischen Streithammel und illegitimen bayerischen König und Problem-Horst Seehofer. Er scheint es mit allen verfügbaren Mitteln darauf anzulegen das Bündnis zwischen CSU und CDU zum Zerbrechen zu bringen,  –  ohne zu bedenken, dass dann die eher nationalkonservative CSU in die Bedeutungslosigkeit unter der 5% Hürde bei der nächsten Bundestagswahl fallen würde.

Die Anleger an den Finanzmärkten reagierten schon in der Nacht äußerst nervös. Das britische Pfund fiel auf den niedrigsten Stand seit 1985, die Kurse britischer Banken brachen ein. Der Brexit sollte nach Ansicht des australischen Premiers Malcolm Turnbull die Bürger seines Landes nicht beunruhigen. Die Wirtschaft des Commonwealth-Staates sei stark und belastbar, und habe bereits in der Vergangenheit globale Schocks gut überstanden, sagte Turnbull. Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, werde allerdings zu Ungewissheit und Instabilität an den globalen Märkten führen. Großbritannien und Australien verbinden enge Wirtschaftsbeziehungen. Der australische S&P/ASX 200-Index notierte um mehrere Prozentpunkte schwächer. Auch der Euro verlor an Boden, am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,10 Dollar. Der Goldpreis stieg um fast fünf Prozent auf den höchsten Stand seit August 2014. Der Nikkei-Index in Tokio, der südkoreanische Kospi und der S&P/ASX 200-Index in Australien notierten mit jeweils rund drei Prozent schwächer (Lesen Sie hier mehr zu den Reaktionen an den weltweiten Märkten). Die Europäische Union dürfte nun der schwersten Krise ihrer Geschichte gegenüberstehen. Noch ist völlig unklar, was das Abstimmungsergebnis für die politische und wirtschaftliche Zukunft Großbritanniens und der Europäischen Union bedeutet. Befürchtet wird eine Regierungskrise in Großbritannien. Die Bank of England fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen und sorgt vor: Im Ernstfall wären enorme 250 Milliarden Pfund verfügbar.  Die Finanzmärkte haben sich in jedem Fall völlig verzockt und viele Milliarden verbrannt, denn dort war man überzeugt, es wird keinen Brexit geben. Doch das ganze Szenario ist bei weitem kein Weltuntergang, der Austritt Großbritanniens aus der EU nicht das Ende, – denn das haben mehrere europäische Staaten bereits ausgesprochen erfolgreich eingeläutet. Vielleicht bleibt eine Kerngemeinschaft der EU Gründer, aber das ist abzuwarten und längst noch nicht gewiss.

Die EU und die Parlamentarier müssen endlich anfangen, sich Gedanken zu machen, wie das zum Teil abgrundtiefe Misstrauen „gegen die da in Brüssel“ überwunden werden kann. Der Sinn und der Nutzen der EU muss wieder deutlicher werden. Dem Gefühl, dass die europäische politische Klasse als abgehobene Elite agiert, darf nicht mit der üblichen Floskelrhetorik „mehr Europa sei jetzt dringender nötig denn je“ begegnet werden. Das Gegenteil ist der Fall: Man muss die sachlich zutreffende Kritik an Missständen in der EU und in Brüssel – bei Kommission, Parlament und Rat – ernsthaft aufgreifen. Die EU braucht eine Reform und sie muss den Bürgern ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln. Es gibt viele sachliche und ökonomische Gründe, warum es für Großbritannien besser gewesen wäre in der EU zu bleiben. Und es gibt viele sachliche und ökonomische Gründe, warum es für die EU besser ist, wenn Großbritannien nicht länger als quertreibendes Mitglied der EU bleibt. Weltpolitisch spielen Großbritannien ohne die EU und die EU ohne Großbritannien bestenfalls eine Nebenrolle auf der globalen Bühne. Eine Union ohne den Einfluss der Briten wäre ohne Zweifel weniger pragmatisch, weniger liberal, weniger weltoffen und weniger marktgläubig, als es die EU jetzt ist. Und Deutschland verlöre wohl seinen wichtigsten Partner, wenn es darum geht, die EU nicht nur als Geldumverteilungsmaschine zu begreifen. Die EU hat endgültig die Aura der Unverletzbarkeit verloren. Da hilft auch alles Schönreden, die litaneiischen Beteuerungen, dass vieles in Europa geändert, demokratisiert und verbessert werden wird, dass Europa wieder für die Bürger attraktiv gemacht werden müsse. Diese gequirlte Scheiße hören wir seit mehr als 20 Jahren, aber ohne spürbare Außenwirkung. Es zeigt sich Tag für Tag, von Konferenz zu Konferenz, von Statement zu Statement, Europa ist zu einem Sammelbecken für egomanische Staatsfürsten auf knorrigem und direkten Kurs zurück in die Vergangenheit, unsolidarisch, ohne jeden erkennbaren Gemeinschaftssinn, nur auf den staatlichen Vorteil in Milliarden Euro fixiert, ohne Beachtung der demokratischen Grundsätze, ein Saustall, den niemand braucht und haben will.

Möglicherweise kommt es zu einem eng begrenzten Dominoeffekt, wenn die Brüsseler Kommission und Parlamentarier, die zweifelsfrei nur in Ausnahmefällen die Interessen europäischer Bürger vertreten, wenn sie versuchen in London wie immer bisher inakzeptable Kompromisse und erpresstes Entgegenkommen als devote Unterwerfungshaltung anzubieten. Das würde die anti-europäischen Schmuddelstaaten Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien u.a.    Das geeinte Haus Europa  ermutigen ihrerseits einen ähnlichen Weg wie Großbritannien zu gehen. Die Briten haben den Bogen überspannt, sich gefährlich verzockt. Sie werden sehr schnell und schmerzhaft spüren, was der Austritt aus der EU für sie als Ergebnis gebracht hat, eine schwer zu kalkulierende wirtschaftliche Talfahrt. Aber raus ist raus, es führt kein Weg zurück. Ständige Erpressung ist kein Mittel europäischer Politik. Austrittsbekundungen gegen unverhältnismäßige und im Besonderen unverschämte Sonderrechte für unsolidarische schmarotzende Milliarden-Abkassierer darf es auf keinen Fall geben. Wer gehen will und gehen sollte, weil das Land schon lange nicht mehr tragbar und erträglich für die EU ist, weil das Land längst nicht mehr den Grundsatzforderungen der EU entspricht, der soll auch gehen, je eher und verhandlungsärmer, desto besser. Es wird dadurch keine großen, unberechenbaren Turbulenzen in Europa und seiner Wirtschaft geben, schlimmstenfalls eine zeitlich begrenzte Unsicherheit. Aber nach den lange überfälligen Reformen wird Europa stärker, geschlossener und weniger bürgerfern sein. Passiert das nicht wird das geeinte Haus Europa mit seinen maroden Stützpfeilern wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, ist die EU nur noch eine Fußnote der Geschichte.

Also los, wir schaffen das …

siehe dazu auch

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-referendum-bbc-und-sky-news-erklaeren-sieg-fuer-eu-gegner-a-1099478.html

http://www.focus.de/politik/ausland/brexit-im-live-ticker-bbc-erklaert-brexit-lager-schon-zum-sieger_id_5665000.html

http://www.focus.de/finanzen/experten/bielmeier/brexit-wie-geht-es-weiter-die-wichtigsten-fragen-und-antworten_id_5665337.html

http://www.n-tv.de/politik/10-40-Australiens-Premier-Brexit-sollte-uns-nicht-beunruhigen-article18019321.html

http://www.n-tv.de/politik/Damn-article18031486.html

http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article156515324/Briten-stimmen-fuer-Brexit-Ablehnung-der-Europaeischen-Union.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-brexit-votum-wie-geht-es-in-grossbritannien-weiter-14305765.html

http://www.tagesschau.de/ausland/brexit-255.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/brexit-ergebnis-briten-stimmen-fuer-den-eu-austritt-1.3049252

http://www.morgenpost.de/politik/article207719435/Live-Blog-Premierminister-Cameron-kuendigt-Ruecktritt-an.html

http://www.tz.de/politik/david-cameron-ruecktritt-brexit-zr-6512321.html

Über grauwolfzauberer

Ich bin zweifellos kein pflegeleichter, unumstrittener Zeitgenosse. Wenn ich in den letzten Jahren gefragt werde, was ich beruflich mache, antworte ich meistens: Ich bin Zyniker - und boshaft bissiger Satiriker. Aber real war ich über viele Jahre Fotokünstler, jetzt allerdings im Rentnerstatus, bin immer noch Lyriker und Erzähler, was nicht häufig vorkommt, denn die meisten Literaten - und ich nehme diese Bezeichnung relativ ernst - sind entweder Erzähler oder Lyriker, selten beides. Ich habe viel veröffentlicht und immer noch mehr Ideen, als ich tatsächlich in Endform verfassen kann. So verfüge ich über ein riesiges Rohentwurfsarchiv, habe mir aber fest vorgenommen, das auf jeden Fall noch in diesem Leben durchzuarbeiten - und noch viel mehr zu veröffentlichen. Ich habe vor langer Zeit Kunst studiert, in Essen und Bremen, war dann ein paar Jahre in der Comercial Werbung tätig, bis mir endlich klar wurde, dass das nicht das war, was ich wirklich machen wollte, dafür habe ich nicht jahrelang Kunst / Fachbereich Fotografie studiert. So begann über kleine Umwege mein Leben als freier Fotograf, wobei ich sehr viel für Musiker, Theaterleute, Tänzer/-innen und mit besonderer Vorliebe für Privatkunden/-innen gearbeitet habe. Ich habe in einer Rockband mitgemacht, Theater und Kabarett gespielt und bin stets meinem geliebten Beruf treu geblieben, - wie meiner langjährigen Lebensgefährtin, die leider viel zu früh verstorben ist. Ich habe nicht so viel Geld gekriegt, wie ich verdient hätte, auch deutlich weniger als viele meiner Kollegen/-innen, war aber überaus glücklich damit, denn ich konnte frei arbeiten und habe eine Menge Spaß dabei erlebt. Ich war und bin ein unbequemer, unangepasster Querdenker, sage nicht bedenkenlos zu allem Ja und Amen, misstraue fertigen Konzepten für das Leben, pflege ausgiebig mein eigenständiges Denken und suche nach allen Infos, die ich kriegen kann, um mir ein wohlüberlegtes Urteil zu bilden. Politischen Systemen und ganz besonders Parteien stehe ich grundsätzlich mit tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber, denn sie erstreben nur egomanische Machtansprüche. Den sogenannten "Volksvertretern" bringe ich zu 95% allein abgrundtiefe Verachtung entgegen, weil sie uneingeschränkt nur ihre Interessen aus Machtgier und persönlicher Selbstbereicherung vertreten, aber nicht die Interessen jenes Volkes, dem sie dienen, dessen Nutzen sie mehren sollen, wofür sie sehr gut bezahlt werden. Sie können von mir keinen Respekt erwarten, denn Respekt bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss ihn sich verdienen. Aber ich kann mir selbst bei intensivem Nachdenken keinen Grund vorstellen, warum z.B. bundesdeutsche "Volksvertreter" oder der meisten anderen europäischen Parlamente meinen Respekt verdienen sollten. Auch staatliche Institutionen können mein Vertrauen nicht erwarten. Ich pfeife auf die political correctness und habe kein Problem damit ehemaligen Weggefährten mit nachvollziehbarem Grund kräftig in den Arsch zu treten, wenn sie es verdient haben, bin dabei polarisierend und provokativ, parteiisch und rücksichtslos, - weil und wenn es nötig ist. Ich bin kein Deutscher - kein Ausländer - bekennender Europäer.

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