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Monatsarchiv: Juli 2018

Warnung vor einem raffinierten Kleinganoven

Veröffentlicht am

… das gilt nur für Frauen, denn auf Männer steht er nicht, – obwohl er auch die teilweise um sehr viel Geld erleichtert hat. Aber gerade alleinstehende Frauen, mit oder ohne Kind, mit dem unausgesprochenen Wunsch nach einer neuen Partnerschaft, leicht beeinflussbar,  sind seine bevorzugte Beute.

Er besitzt unbestreitbar Charme,  Charisma und selbstsicheres Auftreten mit dem Beigeschmack eines ausgesprochenen Künstlers. Leicht zu erkennen an seinem bayerischen Akzent. Aber er besteht immer darauf Ire zu sein, seine Kindheit und sein halbes Leben in Irland verbracht zu haben, war angeblich Mitglied der IRA, aber nie an Attentaten beteiligt. Angeblich war er auf der Kunsthochschule, bezeichnet sich selbst als Fotokünstler und Musiker, der zusammen mit einem guten Freund namens Rod Stewart so manchen schönen Konzertabend verbracht hat – denn er behauptet von sich ein ausgezeichneter Gitarrist zu sein. Beruflich hat er viele Felder zu beackern, besonders mit seinem Kurierdienst, der schnell und auffällig größere Geldsummen von einer Firma zur anderen transportiert.

Es stimmt, Rod Steward hat einige Konzerte zusammen mit Julian McCall bestritten, aber der sieht nicht nur völlig anders aus als der hier bislang beschriebene Kleinganove. Und Rod Stewart kann sich gegen diese Behauptung nicht wehren, weil er gar nichts davon weiß.

Der Kurierdienst existiert in der Realität nicht, ebenso wenig wie seine zahlreichen lukrativen Fotoaufträge von der Stadt Düsseldorf. Das ist alles nur pure Erfindung eines Soziopathen, der offenbar keinerlei Schuldgefühl besitzt.

Der Name dieses Kleinganoven mit einem großen Schuldenberg aus zahlreichen Betrügereien lautet  Julian McCall

manchmal auch Julien McCall,

aber dieser Name ist nicht unbedingt sicher.

Manchmal tritt er auch als Sean Mc Allister auf,

ebenso als Hardy Roof

auch als Gael McCall

oder sogar als Braveheart McRough

und Braveheart McCall

oder als Rufus, der Name eines mehr unbekannten Schauspielers, der ebenfalls nichts von diesem Namensmissbrauch wissen dürfte.

So etwas macht sich scheinbar immer gut bei der Suche nach neuen Frauen mit der potenziellen Möglichkeit ihn finanziell zu unterstützen, wenn ein Name etwas exotisch und ungewöhnlich klingt. 

Mal spielt er den Schotten, faselt altklug von seinen angeblich mythischen Fotoarbeiten, ohne die handwerklichen Kenntnisse wirklich zu beherrschen. Was genau mythische Fotokunst sein soll, kann er auch nicht wirklich erklären, meint aber, weil er fließend ineinander verwobene Farbschleier über seine Fotoarbeiten mit Hilfe seines Smartphones legt, dass dadurch mythische Fotos entstehen. Das kann zwar jeder halbwegs kenntnisreiche Laie auch, ebenso die eher dilletantische Bildgestaltung / Bildaufbau, aber das sagt ihm zum Glück keiner,  –  denn berechtigte Kritik an seiner künstlerischen Arbeit macht ihn enorm aggressiv.

Seine große und reiche Förderinnen und Mäzäninnen sind die  vermögende Fotokünstlerin Victorya Vievienne T. und die ominöse Helena, deren Nachnamen er strikt geheim hält und niemals nennt, die niemand kennt und außer ihm noch niemand zu Gesicht bekommen hat. Sie unterstützen ihn angeblich im Aufbau seiner mythisch gefärbten Fotos, die den Amateur geradezu herausschreien. Es erscheint wahrscheinlich, dass diese „Förderin“ eine reine Erfindung des „Celtic Photo Druiden“ ist  –  so nennt sich der soziopathische Julien/Julian McCall     hochtrabend unter Google+. Vielleicht ist er tatsächlich ein Druide, – oder auch nur ein fadenscheinig bösartiger Klabautermann oder Troll. Dafür spricht auch, dass diese Victorya Vivienne T. mit dem gleichen Fotostil und den gleichen handwerklich laienhaften Fehlern arbeitet. Aber es macht sich natürlich für das eigene Renome‘ ausgesprochen gut und hilft neue Kontakte zu ahnungslosen, ausbeutungsfähigen Frauen aufzubauen, wenn Mann über eine Mentorin mit exotischem Namen verfügt, die seine Kunst in höchsten Tönen lobt. Denn dann muss ja etwas an seinem erfundenen Ruf als (aus)eingebildeter Fotokünstler dran sein. Künstler zu sein, so sagt der Volksmund ja seit vielen Jahrzehnten, ist eine brotlose Kunst, die finanziell gefördert werden muss. 

Das Aberwitzigste in diesem Alias-Namen Verwirrspiel ist, dass Julien/Julian McCall sich derart in seine Lügen verstrickt hat, dass er inzwischen selber an die Existenz der verschiedenen Persönlichkeiten und an sein Recht auf diese Namen glaubt. Er ist nicht einmal Pfeifenraucher, versteht rein gar nichts davon, tut dies nur aus reinen Imagegründen mit einer 5.-Euro Pfeife aus dem Sonderangebot irgendeines Tabakladens, weil eben echte Künstler angeblich Pfeife rauchen, glaubt er. 

Und so sieht er aus  C360_2014-01-02-16-03-47T zugegeben, ein ziemlich schlechtes Foto, aber das einzig existierende. Vielleicht hat er sein Aussehen inzwischen geändert, aber mit Sicherheit nicht seine Betrügereien. Ich kenne allein ein halbes Dutzend Frauen, denen er nicht wenig Geld schuldet, – incl. seiner Ehefrau, die er nicht nur verprügelte, weil sie seine Betrügereien aufdeckte, sondern er ließ sie auch mit einem großen Schuldenberg in München zurück.

siehe auch  https://belgarathblog.wordpress.com/2016/03/22/ach-herrjeeeeeeeeeeeh-was-fuer-ein-mieser-mitmensch-ist-dieser-julian-mccall/

Wenn Sie also kein Fan unerwarteter Enttäuschungen sind oder werden wollen, gehen Sie Sean McAllister alias Julian Mc.Call in großem Bogen aus dem Weg und halten sie ihr Geld sicher fest.

 

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …

George Orwell
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