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Archiv der Kategorie: 10-Mark-Schein-Produktion

Beiträge zu meinen künstlerischen Aktivitäten aus meinem kleinen Verlag, über meine E-Books und andere Themen meiner künstlerischen Arbeit

Ich will nicht dazugehören

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Nach dem Freitod von Amanda Todd aus Australien durch jahrelanges, demütigendes Internet-Mobbing mit zahllosen Nachfolge-Einträgen, mit Hass-Beiträgen von Neo-Nazis und Islamfaschisten, selbstverständlich auch der weltweit vernetzten Faschisten vom IS, Taliban, alQaida, Muslim Bruderschaft u.a. islamischer Faschisten-Organisationen, nach den Statements der post-stalinistischen Neo-Sowjetfaschisten über die wiederauferstandene Sowjetunion mit dem Staatsnamen Putingrad / ehem. Russland unter der Herrschaft des Kriegsverbrechers, Völkermörders und post-stalinistischen Zaren Vladimir Putin, der Mörderische, und nicht zuletzt den zahllosen Shit-Storms, Lynch-Justiz-Aufrufen ohne nachvollziehbare Rechtfertigung, nach den Hasstiraden auf versch. Künstler, Pop-Stars und ganz normale Mitmenschen, aber auch nach den menschenverachtenden, faschistoiden Angriffen gegen die Pop-Musikerin Adele im Zuge der Geburt ihres Babys,

Zitat: Ist es (das Baby) so fett wie seine Mutter? Ich werde nach England kommen und die Schlampe samt ihrem Baby abschlachten …

(und es gab noch weit schlimmere, dreckige, beleidigende, demütigende und sexistische Einträge über diese britische und andere weibliche Künstlerinnen, die ich hier aber nicht wiederzugeben gedenke)

Einmal mehr belegten die User verschiedener „(a)social networks“  welcher menschliche Abschaum und umweltschädigende Menschenmüll sich darin tummelt und sein Unwesen treibt, nach zahlreichen Dokumentationen zu diesem Thema, dass inzwischen auch weltweit die Gerichte und Justiz massiv beschäftigt,  ist dieser Beitrag aktueller denn je, ein Grund zum fremdschämen und darüber nachzudenken wie akzeptabel und sinnvoll es wirklich ist, sich als Mensch diesen asocial networks und anderen Internet-Foren mit Chat Angebot auszuliefern. Denn diese miesen Typen, dieser anti-menschliche Müll – durchaus auch weiblicher Natur – des faschistoiden Denkens und Handelns, findet sich überall, von Skating-Foren über technische Info-Foren bis hin zu Dating Chats. Darum rücke ich diesen Beitrag erneut an den Anfang und ins vergängliche Bewusstsein der User/-innen

Nicht nur ein Blog wie dieser hier, sondern in ganz besonderem Ausmaß auch e-books bieten eine Möglichkeit und Chance der direkten, unzenzierten Kommunikation mit dem potenziellen Leser/-in über eine ganze Fülle von gewünschten und gesuchten Themen, die für Druckverlage zur Kommerzialisierung nicht hinreichend gewinnversprechend interessant genug sind, also nicht publiziert werden. Denn Bücher mit interessanten und weniger interessanten Themen sind zu reiner Ware verkommen. Der Main-Stream soll interessiert und als kaufender Kunde erreicht werden. Nicht der Inhalt zählt, sondern ganz allein der zu erwartende Marktwert und erreichbare Profit,  –  von dem der Autor/in den winzigsten Anteil bekommt.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass das e- book die Möglichkeit für Verfasser/-innen bietet sehr unbequeme, unerwünschte Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und damit die öffentliche Diskussion darüber zu entfachen oder zu befeuern, wovor Verlage in einer totgeschwiegenen Selbstzensur zurückschrecken, um potenzielle Käufer/-innen ihrer anderen, gedruckten Bücher nicht zu vergraulen oder mächtige Interessenverbände wie die katholische Kirche nicht durch einen ohnehin längst offenen und öffentlichen Konflikt zu verärgern.

Die heiklen Themen, die sich nicht nur mit Randgruppen unserer Gesellschaft befassen müssen, sondern unausgesprochen aus der Mitte unserer Gesellschaft kommen, finden in kommerziellen Verlagen so gut wie nie eine Zustimmung oder Publikation.

Beim e-book kann der Urheber, Verfasser oder Herausgeber zusätzlich eine grafisch aufwendige Gestaltung umsetzen, die als Druck nur sehr schwer bezahlbar bis völlig unbezahlbar wäre. Zudem bieten e-books mit geringem Kostenaufwand die Möglichkeit durchdacht gestaltete Werke in beliebiger Menge anzubieten, sogar als universelles Einzelstück, z.B. als Geschenk, versetzt mit Sound und Grafik / Fotos.

Entscheident bleibt aber auch in diesem Bereich die durchdachte Aufmachung und das Zugehen des Autors/-in auf den interessierten Leser/-in in einem gut und professionell gemachten und möglichst fehlerfrei lektorierten Werk, denn sonst haben auch solche e-books schnell ihren Grenzen erreicht und finden eben kein Interesse beim potenziellen Leser/-in. Niemand will in einem lieblos, mit Rechtschreibfehlern übersäten e-book lesen.

In vielen Ländern gehören e-books bereits zum festen Bestandteil des Literaturmarktes, obwohl es erst in den letzten 2-3 Jahren gelungen ist überzeugende und bezahlbare Lesegeräte / Reader für jeden in der Massenproduktion herzustellen und zu vertreiben. Aber auch ohne so ein Lesegerät kann ein e-book an jedem Laptop oder PC ohne Aufwand gelesen und angeschaut werden, egal ob Bildband, Reiseberichte oder Belletristik oder Lyrik, Kindergeschichten oder Romane.

Der große Vorteil liegt auf der Hand, denn jeder Verfasser / Autor/-in ist sein eigener Verleger und alle potenziellen Gewinne fallen nicht einem gewinnorientierten Verleger zu, sondern dem Urheber selbst, was eine weitere Attraktivität zum e-book schafft. Denn die Autoren/-innen, die weltweit von ihren Werken leben können oder damit wenigstens kleine Gewinne erzielen, sind leicht zähl- und überschaubar. Das könnte sich in absehbarer Zeit dramatisch ändern, zumal es im Internet mittlerweile eine große Menge Portale zum Vertrieb von e-books gibt, – selbst wenn die längst nicht alle so seriös erscheinen, wie sie sich zu verkaufen suchen. Selbst Amazon ist jetzt mit einem konkreten Angebot auf diesen Markt eingestiegen. Die Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran, – und mittlerweile reagieren die Verlage darauf, auch wenn es noch viele pietätische Vorbehalte gegen e-books gibt. Auch viele Buchhändler stehen diesem neuen Medium sehr skeptisch gegenüber, wollen sich darauf nicht ohne zwingende Notwendigkeit einlassen.

 

Ich werde öfter gefragt: Warum verkaufst du deine e-Books nicht billiger?   Du könntest wesentlich mehr verkaufen, wenn deine Preise deutlicher tiefer lägen. Außerdem solltest du dich bei Fazebuk/ Facebook und Twitter registrieren, da kann man so ziemlich alles verkaufen, und das in größeren Mengen.
Die Antwort ist ebenso naheliegend wie schlicht: Mit Fazebuk haben ich nichts am Hut. Ich habe nicht jahrelang gegen Überwachungsstaat und Datenmissbrauch diskutiert, demonstriert und gestritten, – um jetzt auf einmal aus purer Profitgier meine persönlichen Daten von Herrn Zuckerberg verramschen und verhökern zu lassen. Zudem ist Fazebuk immer mehr zu einem Sammelbecken für passionierte Dummschwätzer, Möchtegern-Sternchen, geistlose It-Girls und angeblich so ungeheuer wichtige Persönlichkeiten / Institutionen mit offensichtlicher sozialer Inkompetenz ohne nennenswerte Persönlichkeitssubstanz verkommen.

Selbstverständlich finden sich dort auch – wie leider in sehr vielen Internet-Foren und -Portalen zwischen Schule – Kochen – Skating, Kunst und Literatur auch jene Soziopathen, die brutales, egozentrisches Mobbing zur persönlichen Leidenschaft und zur Kunstform erhoben haben und dort ihr übles Unwesen treiben. Psychopathen, die ihre abartige Lust darin befriedigen anderen Menschen, die ihnen nichts Unrechtes getan haben, auf den Nerven herum zu trampeln, sie anzupöbeln, zu terrorisieren, sie zu demütigen, zu beleidigen und medienöffentlich „fertig zu machen“,menschliche Totalversager, geistlose Onanierer und Sozio-Terroristen ohne jegliche Existenz- und Lebensberechtigung.

Fazebuk, eine Plattform für Plastic-People und sonstige Wichtigtuer, ein Mekka für rücksichtslose Partysüchtige, Weltverschwörungstheoretiker aller Art, geistig fern aller belegten Realitäten, religiöse und politische Fanatiker, Gewalttäter, Massenmörder und ihre denkunwilligen / -unfähigen Verehrer, Neo-Nazis und nicht zuletzt jeder Menge Pädophile und Kinderficker. Wer darin seine persönliche Bestätigung oder Aufmerksamkeit finden will, der soll es tun, – wenn auch unter Berücksichtigung all jener bedrohlichen Gefahren, die ihn dort stetig umlauern.

Das ist nicht meine Welt.

Ich weiß, dass heutzutage vor allem anderen die Quote zählt. Wie viel hast du heute schon verkauft und wie viele Facebook-Freunde – was für fragwürdige Persönlichkeiten das auch immer sein mögen, denn wer hat schon im echten, realen Leben 168 Freunde und erst recht nicht 17456 Freunde – hast du heute schon kontaktiert oder für deine Einträge gewonnen? Mögen die Fernsehsender, Zeitungen und andere Medien Facebook meinetwegen für sich nutzen und ihre fragwürdigen Vorteile daraus ziehen,

– ich will nicht dazugehören. 

Oder wie wir bereits in den 70er Jahren gesagt haben: Nur weil weltweit mehr als 400 Milliarden Fliegen Scheiße fressen, ist es dennoch keine erstrebenswerte Delikatesse.

Inhaltvolle und anspruchsvolle Bücher mit Lyrik, Grafiken und Short-Storys haben oft weniger als 50 Seiten, werden von Kostenzuschussverlagen für auftraggebende Autoren/-innen für ein paar Euro gedruckt und kosten dann im Vertrieb 17,50 €. Meine e-books sind wirklich aufwendig gestaltet, haben immer weit mehr als 100 Seiten und kosten meistens nicht mehr als 9,50 €. Natürlich könnte ich mehr verkaufen, wenn ich den Preis halbiere.

Aber sind Sie auch bereit den verdienten Lohn ihrer Arbeit nach einem Monat bei ihrem Chef zu halbieren? Das sichert immerhin ihren Arbeitsplatz.

Erwarten Sie wirklich von mir, dass ich monate- und manchmal jahrelange Arbeit für ein paar Euro verramsche und verschenke?

Hat meine geistige Arbeit so wenig Wert?

Was bringt es, wenn sich die Produzenten / Autoren/-innen von e- books wechselseitig mit Preisen unterbieten und ihre Werke zu Schleuderpreisen verramschen, statt ihnen mit einer gewissen Wertschätzung zu begegnen?

Auch ich habe Bedürfnisse nach Leben, Essen und Wohnen, muss Miete zahlen. Es ist wie immer eine Frage der Sichtweise und Gewöhnung an neue Lebens- und Leseumstände.

Der unschlagbare Vorteil für Sie als Leser/-in liegt ebenfalls auf der Hand: Sie können ohne großen Aufwand ganze Bibliotheken, ihre Sammlung von Lieblingsbüchern mit in den Urlaub nehmen oder alle ihre Fachbücher mit an den Arbeitsplatz oder an ihre Universität, – und können trotzdem alles bequem ohne erwähnenswertes Gewicht in die Tasche stecken. Die Digitaldrucktechnik macht es zudem sogar möglich mit einem e-book zu einem guten Digitaldruckstudio zu gehen und ohne weitere Vorbereitung und mit geringen Kosten daraus ein gedrucktes Buch mit Softcover zu machen, was es dann vielleicht so nur ein einziges Mal auf der Welt gibt. E-books haben allerdings auch ohne diese Möglichkeit einen hohen individuellen Wert.

Ich weiß, dass viele literarische Werke oftmals in der abgeschiedenen Ermemitation erarbeitet werden, dass viele Autoren/innen im Grunde ihrer Seele Einzelgänger sind, die sich durch die frei gewählte Einsamkeit vollkommen auf ihr Werk konzentrieren, damit glücklich sind  –  aber nicht mit ihrer Einsamkeit. Autoren/innen sind meistens sensible und widersprüchliche Persönlichkeiten, was unumgänglich ist, denn sonst könnten sie nicht so schreiben, wie sie literarisch schreiben. Sie sind auch sehr genaue Beobachter / Hinschauer auf das alltägliche und das besondere Leben, auf die menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten, sind parteiisch, polarisierend und polemisch, sind streitbare Geister und dabei oft starrköpfig und unnachgiebig. Autoren- und Schriftstellerverbände sind eindeutig noch schlimmer  –  und meistens zum Scheitern verurteilt, weil sich dort mehr als einer dieser eigenwilligen Menschen zusammenfinden.

Auf der Homepage von Alayna und Belgarath www.brakhage.info  finden Sie zahlreiche e-books, teilweise sogar kostenlos zum downloaden – teilweise auf unbürokratischem Weg zu bestellen.

Cover Abseits jeglicher   Gesamtcover

Cover Die Wahrheiten des Augenblicks    Cover-2-klein

Dunkle Tage der Kindheit    Erdzauber 2

 

Schauen Sie sich die Cover und kurzen Einführungstexte an, nutzen Sie die Leseproben, folgen Sie den Links und sie werden jede Menge interessanter Lektüre finden, für die Stunden der Nachdenklichkeit, von der unterhaltsamen Kurzgeschichte bis hin zum künstlerischen Spiel mit der Sprache in Lyrik und Poesie, aber auch sinnlich-erotische Gedichte, immer  verbunden mit faszinierenden Foto-Grafiken in liebevoller Gestaltung. Natürlich können Sie hier auch kostenlos Kindergeschichten lesen, die Sie schmunzeln lassen werden.
Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern …

siehe auch   http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

und  http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/fotomontagen-01.html

und   http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/politische-plakate.html

und  http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

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Das ist eine beinharte Protest Lyrik

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Das ist eine beinharte Protest Lyrik

13.11.2015

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

Protest Lyrik

 

Je suis Charlie

Andererseits …

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Andererseits …

Die vielen treuen und wirklich interessierten Leser/innen meines Blogs kennen das schon ein wenig und haben oft mit persönlichen mails und hohen Besucherzahlen auf meiner Künstler-Homepage   http://www.brakhage.info   ihr Interesse an mehr aus meinem künstlerischen Bereich bekundet. Obwohl das zu mir gehört und mir enorm wichtig ist, nimmt mein künstlerisches Werk nur einen kleinen Teil dieses Bloggs ein. Heute Nacht ist mir aber spontan der Gedanke gekommen einen weiteren Splitter dessen an Sie zu vermitteln, aus dem Bereich Lyrik.

Lyrik, so besagt die Definition, bezieht sich im Wortstamm auf das altgriechische Instrument der Lyra, die Wohlklingende,  ist singbare Dichtung und braucht die ganze Fantasie eines Menschen, um sie zu schreiben  –  und sie zu lesen, denn Lyrik ist vergleichbar mit dem kreativen Schaffen durch Malerei, ist wie malen mit Sprache, mit Sprachbildern, die es zu entschlüsseln gilt, um hinter das Offensichtliche blicken zu können. Denn gerade in der Lyrik ist oftmals nichts wie es auf den ersten Blick scheint, erschließen sich hinter den Worten ganze Bildwelten. Es gilt, sich auf die Bildsprache und die eigene Fantasie einzulassen, sie zu erleben. Auch in der Lyrik bin ich widersprüchlich, kompromisslos hart und streitbar, sanftmütig und fantasievoll, sinnlich und lusterlebend.

 

Traumfetzen

 

Ausgedörrter Mund

mein Träumerblick

reißt hin und her

vorüber huschen

abgerissene Gestalten

grölend vom

verschleuderten Leben

weißer Brautschleier

flattert in der Luft

verloren einsam

hinter Gesichtern

ausdruckslos

murmelndes Gedränge

 

Not sucht ihresgleichen

in düsterem Gemäuer

beugt sich nur der Macht

der herbeigeeilten Liebe

eingeschlossen

in gläsernen Koffern

ohne Tragegriff

 

Schwarzwild

kämmt sich mit Pomade

das raue Haar

Mütter streiten um das Recht

ein kleines Kind

zu prügeln

hämmernd lauter

Rock´n Roll

Rehe lächeln fluchtbereit

am Waldessaum

ein alter Zwerg

schaut stumm zu mir

weiß keinen Rat

zu geben

und furzt zum Abschied

leise

Adieu

 

 

 

©   Hans B.

 

 

 

Kleine Reise

 

Hinunter ins Tal

zum Puls

aller Zeiten

begreife ihn

so weiss und rund

Helenes Popo

ihre Brüste

treiben mich

kunterbunt radschlagend

in feuchtere Regionen

neugierig forschend

nach Gerüchen und Sphärendunst

erwartend mein Verlangen

 

Sich zu lieben

ist wahrhaftig

wundersames Spiel

alles fließt

geschmeidig klar

in orgiastischem Rausch

 

 

©   Hans B.

 

0182h

 

 

siehe auch zum Thema literarisches Schreiben    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/09/barfus-mit-nacht-im-haar/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/18/ich-bin-nicht-nur-ein-zyniker-und-polarisierender-kritiker/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/16/leseprobe-aus-die-uralte-sehnsucht/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/12/meine-lyrik/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/05/und-wieder-einmal-eine-leseprobe/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/08/mogen-sie-sinnlich-erotische-lyrik/

https://belgarathblog.wordpress.com/2016/02/23/der-neue-morgen-anti-kriegs-lyrik/

https://belgarathblog.wordpress.com/2016/02/23/nightmare/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/10/26/eine-beinharte-protest-lyrik/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/22/lyrik-ist-nicht-nur-poesie/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/12/meine-lyrik/

https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/12/fur-alle-die-auf-gott-vertrauen/

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-05.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

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Der Neue Morgen – Anti-Kriegs-Lyrik

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Der Neue Morgen   –   Anti-Kriegs-Lyrik

Der neue Morgen

 

 

Im ersten fahlen Licht

des geborenen Morgens

kaum berührt

von ersten Ahnungen

des neuen Sonnenaufgangs

hinter dem scharf

geschnittenen Horizont

töten wieder ihre Kriege

auf schmutzigem Boden

sterben Hunderttausende

im blutbesudeltem Feld

in den Straßen der Städte

Männer und Frauen

unterschiedslos

Greise und Kinder

widerstandsunfähig

keiner Truppe zugehörig

Die Welt geht

vor die Hunde

bitter verzweifelt

die Hälfte der Menschheit

sich dehnend und streckend

im warmen Bett

die anderen

unberührt

frischen Kaffee aufbrühend

rührend und löffelnd

im kunstsüßen Fruchtjoghurt

es geht uns gut

suchend die Wärme

unserer Haut

zärtlich lächelnd

umarmen unser

vergänglich bedrohtes Glück

Im ersten fahlen Licht

des geborenen Morgens

kaum berührt

von ersten Ahnungen

des neuen Sonnenaufgangs

hinterm dem scharf

geschnittenen Horizont

ist verloren jeder Sinn

erschlagen die Zeit

von gesichtslosen Kriegern

mit kalten Augen

lärmend schweren Waffen

der Frieden stirbt namenlos

 

 

 

©   Hans B.

 

 

siehe auch    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-05.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

 

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Nightmare – Lyrik

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Nightmare   –   Lyrik

Nightmare

für   Natascha Kampusch 4  Natascha Kampusch

 

 

 

Tagnächte

Nachttage

die immer brennen

im Glanz

gelöschter Ewigkeitslichter

voll tiefem Schwarz

Fensterlose Keller

verbergen dunkle Augenhöhlen

verbrannt die Sonne

im vollendeten Neumond

düsterer Abglanz der Liebe

tränenvertrocknet

 

Verborgene Worte

zerbröseln in Händen

der schieren Habgier

gestohlen verschleierte Blicke

so dunkel und kalt

wie leergerauchte

Gewehrläufe

Nachttag voll Düsternis

gefüllt mit Gefühlen

verschimmelter Seelen

die graue Permanenz

zerlebter Sinnlosigkeit

enthüllt blutlose Leere

So dunkel und kalt

die gewebten Netze

mühsam erschaffen

nach verdorbenem Schlaf

lebend in vulkanischer Ruhe

mit gestohlenen Kränzen

aus verrotteten Blütenblättern

Eingegraben in die Erde

gestockter Wasserlauf

lautloser Rauschklang im Ohr

blutige Zungen

gefallener Engel singen

hallende Schreie verstummen

 

Drohende Lüste brechen auf

verschlingend schwarze Milch

auf dem Boden der Erkenntnis

kochendes Blut verdampft

in glühender Erde

versickert im schwarzen Sand

Zwei Spuren verlieren sich

vom Wind verweht

nichts mehr anzubieten

aus leeren Flaschen

blind ihr raues Glas wie das verschlossene Licht

Dunkle Sonnenbrillen

spiegeln in die Nacht

das Schneckenhaus

wo alles vergeht

in fensterlosen Kellern

dunkle Augenhöhlen warten

 

 

 

 

©   Hans B.

 

 

siehe auch    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-05.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

 

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Der Krieg – Lyrik

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Der Krieg – Lyrik

Der Krieg

Angriff auf Kabul 29a

Der Krieg ist Realität

in meinem Kopf

Hochmut gegen Verstand

Gefühl gegen Geist

Wirklichkeit gegen Illusionen

von Heldentum

Ein blutgetränktes Schlachtfeld

mein Kopf

ein muffiges Grab

meine Erinnerungen

unauslöschlich

findend keine Gemeinsamkeit

Sie lassen mir keine Ruhe

Der Anarchist wütet

Der Kriegstreiber schreit

Der Diplomat sucht Kompromisse

Der Logiker kann alles erklären

Der Taubstumme ergreift das Wort

Der Philosoph will bedenken

Der Diktator besteht auf seinem Größenwahn

Der Politiker handelt verlogen – wie immer

Der Idealist sucht Hoffnung

Menschenrechtler schwafeln sinnlos dummes Zeug

Die anderen fliehen kopflos vor den Realitäten

Der Tod will Leben

Das Leben sucht den Tod

Plötzlich Stille

der Denker sinniert

bis aller Schrecken

wiederkehrt

 

 

 

 

 

©   Hans B.

 

 

 

siehe auch    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-05.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

 

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