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Archiv der Kategorie: Unerwünschte Wahrheiten

Beiträge, die sich nur schwer anderen Kategorien zuordnen lassen, uns aber alle angehen und belasten, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen

Genug ist genug – die Zeit der Toleranz ist abgelaufen

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Genug ist genug  –  die Zeit der Toleranz ist abgelaufen

Soweit ist es inzwischen gekommen, dass ich nicht mehr physisch in der Lage bin zum KH-eigenen Internetcafe zu gehen, sondern per Datenstick und unter Hilfe eines Mitpatienten um eine Rückmeldung aus der Sterbestation auf meinen Blog online zu setzen. Aber noch bin ich nicht tot, kann noch immer unbequeme Sichtweisen und polarisierende Einschätzungen formulieren.

Ich kriege zwar nicht alle Ereignisse und gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen mit, weil ich immer nach mehr oder weniger kurzen Wachphasen ins Halb- oder Vollkoma falle, – aber mein Kopf ist noch immer klar, wenn ich endlich mal wieder wach bin.

Es hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht überrascht, denn es war mir schon vorher klar. Die bundesdeutsche Sozialdemokratie braucht für die Bundestagswahl im September 2017 erst gar nicht anzutreten. Konzeptions- und führerlos taumelt sie durch die Zeitgeschichte, verspielt mit Arroganz und Inkompetenz die Wahl in NRW. Martin Schulz täte gut daran seine Kanzlerkandidatur aufzukündigen, bevor die Parteiführung die Gelegenheit findet ihn politisch zu demontieren, – wobei da nicht viel zu demontieren ist, denn Martin Schulz hat trotz dramatisch steigender Mitgliederzahlen in der SPD hinreichend bewiesen, dass er außer heiße Luft nicht viel zu bieten hat. Schlimmer und desaströser kann sich die ehemalige Volkspartei    auch nicht mehr öffentlich darstellen. Ein Rücktritt von der Kanzlerkandidatur würde wenigstens die Würde von Martin Schulz einigermaßen bewahren. Zurück zum EU Parlament nach Brüssel kann er so gut wie gar nicht und seine Perspektiven für Aktivitäten in Berlin sind nahezu gegen Null.

Spätestens bei der offiziellen Ehrung für Martin Schulz durch den „Seeheimer Kreis“, jenes erzkonservative Gremium, dieser inoffizielle Ableger rechts von der UNION innerhalb der SPD, deren Mitglieder in der SPD die Strippen ziehen und die Richtlinienkompetenz besitzen, war für den Kanzlerkandidaten die Bundestagswahl verloren. Dieser autoritär und konspirativ agierende und ausgesprochen wirksame Arbeitskreis der ehemaligen Volkspartei SPD     bescherte uns und den potenziellen Wählern/innen bereits den arrogant machtversessenen und geldgeilen ProblemPer Steinbrück, der die Bundestagswahl krachend versiebte.

Martin Schulz wird klar absehbar ein noch schlechteres Wahlergebnis für die SPD einfahren. Super-Angie Merkel

          wird unangefochten Kanzlerin bleiben, die Politik mit verwaschener Standpunktlosigkeit – nicht Fleisch – noch Fisch – weiter bestimmen.    Sie hat „Nicht-regieren“, sondern nur verwalten, in den Kultstatus erhoben. Und das muss man ihr lassen, sie macht das sehr gut, clever und mit unangreifbarer Positionslosigkeit. Wie sagte einst ein weltberühmter Philosoph: Jedes Volk bekommt den Herrscher, den es verdient hat. So wurde sie zur mächtigsten Regierungschefin in der Welt, eben zu Super Angie. Armes Deutschland, das nichts Besseres verdient hat, – die typisch deutsche Einfaltslosigkeit und Selbstüberschätzung kennt nun mal keine Grenzen.

Also rette sich, wer kann, – solange das noch möglich ist.

Ja, glauben die Mitglieder des Parteivorstandes in der Rest-SPD etwa ernsthaft, ihre potenziellen Wähler/innen hätten nach mehr als 30 Jahren noch immer nicht erkannt, was der Seeheimer Kreis ist, dass diese rechtsradikalen „Staats-Bestimmer“ die besten Wahlhelfer für die UNION sind?

Der Kanzler der Bosse und Putin-Vertraute, der Geschäftemacher für Völkermörder und Kriegsverbrecher, der Macher der Agenda 210, der geldgeile Gerd Schröder lässt grüßen, zerschlägt nebenbei seine 3. oder 4.Ehe, zeigt sich also vollkommen beziehungsunfähig und soziopathisch, auch gegenüber seinen ehemaligen Wähler/innen.

Da haben sich die Mitglieder dieser verschworenen Interessenvertretung „Seeheimer Kreis“ aber schwer geirrt, denn die Wähler/innen sind nicht so ungebildet und blöde, wie viele Parteivorstände der ehemaligen Volkspartei SPD     glauben.

Die lesen Zeitung, haben das Internet – u.a. diesen ketzerischen Blog, in dem Sie auch gerade lesen -, verfolgen aufmerksam politische Fernsehmagazine und verschaffen sich zusammen mit weiteren Infoquellen eine eigene Meinung und Standpunkt über die SPD und ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Es können noch Wetten abgeschlossen werden über das mit Sicherheit schlechteste Wahlergebnis dieser ehemaligen Volkspartei     seit Ende des 2.Weltkrieges.

Ja, ja, das ist mal wieder ketzerisch, aber keine Schwarzmalerei und polemisches Unkentum, – Sie brauchen nur 1+ 1 zusammenzählen, um zu der gleichen Einschätzung zu gelangen.

Die Wahl ist zumindest für die SPD gelaufen, eine Teilnahme lohnt nicht mehr, denn die anderen Parteien sind für echte Demokraten kaum wählbar.

Sie halten das für zynisches Gerede?

Ich habe nie bestritten ein Zyniker zu sein, – oder wie die Rheinische Post einmal über den Lyriker und Erzähler – also von meiner Person – schrieb: …ein Kotzbrocken, ein Poet des Untergangs … der es mit zynischem Engagement liebt Salz in offene Wunden zu streuen … der seinen Finger mit erkennbarem Vergnügen und unbestreitbarem Können punktgenau auf jene offenen Wunden legt, wo es allen richtig wehtut … ein könnender Wortgewaltiger … Ende Zitat

Relativ betrachtet fühle ich mich gut und bin im Einklang mit mir selbst, bin nach wie vor nicht bereit zu pöbeln, zu demagogisieren und Hassparolen zu veröffentlichen, aber mit unerwünschten Argumenten zu veröffentlichen. Ich habe meine persönlichen Dinge geregelt und bin jederzeit bereit auch den letzten Schritt in die Ewigkeit zu gehen. Meine multiplen Erkrankungen setzen mir heftig zu, verwandeln mich immer wieder in eine Person, die im Dämmerzustand lebt.

Aber noch bin ich nicht tot.

Mein Mitgefühl und aufrichtiges Beileid gilt den Toten von Berlin, Paris, Brüssel, Manchester und London, – und nicht zu vergessen jene Opfer, die ich vielleicht informativ nicht mitbekommen habe, die jetzt noch auf uns zukommen werden.

Der islamistische Terror wird uns nicht besiegen, niemals.

Wir dürfen um keinen Preis unsere individualistische Lebensweise, unsere westlich aufgeklärte und weitgehend gott- und religionsfreie Kultur, Gesellschaft und Leben dem Terror islamischer „Gotteskrieger“ opfern. Ich kann es nur wiederholen, weil es eine unwiderlegbare Tatsache ist, belegt mit weit über 10 Milliarden Toten in den letzten Jahrhunderten: Religionen sind der Anfang allen menschlichen Übels, –

das betrifft nicht nur den Islam, sondern auch alle anderen Religionen, besonders das sogenannte „Christentum“.

Aber wir sind auch nicht wehrlos, nicht ohne Widerstandsmöglichkeiten und -willen, ein Kirchenaustritt reicht da bei Weitem nicht. Wir müssen endlich fordern und anfangen die sogenannte Multi-Kulti-Gesellschaft mit wachem und kritischem Blick zu betrachten, nicht länger auf inhaltslose Worthülsen islamischer Vertreter vertrauen und stattdessen die reale, blutüberströmte Wirklichkeit den irrationalen Phrasen gegenüber stellen, diese längst sinnlosen Toleranzen gegenüber „Gotteskriegern“ und islamischen Faschisten über Bord zu werfen, den erwünschten Rechtsstaat mit erbarmungsloser Waffengewalt zu verteidigen, Grundsätze des Rechtsstaates zeitbegrenzt zurückzustellen, um seine massenmörderischen Feinde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auszuschalten, zu bekämpfen, ihnen den Boden und alle Möglichkeiten zum Terror zu entziehen.

Das ist und kann nicht durch Humanitätsgeschwätz geschehen, es erfordert unpopuläre Maßnahmen und entschlossene Härte um den Todfeinden der individualistischen Demokratie den bislang sicheren Boden unter den Füßen zu entziehen.

Es darf keinen Tag länger Parallelgesellschaften geben, keine No Go Areas in unseren Städten, kein hilfloses Ausgeliefertsein an hochkriminelle Familienclans wie z.B. in Berlin, Duisburg und anderswo. Migranten sollen herzlich willkommen sein, insofern sie sich bedingungslos in die demokratische und pluralistische Gesamtgesellschaft eingliedern. Wer das nicht will, muss und soll umgehend wieder gehen, denn wir bitten nicht ohne Not unsere erklärten Feinde in unser Haus.

Das bedeutet z.B., dass alle polizeibekannten und erfassten, vorbestraften Mitglieder sogenannter libanesischer Familienclans ohne Ansehen und Berücksichtigung hemmender Gegenargumente binnen 72 Stunden festgesetzt, datentechnisch incl. Fingerabdrücke und biometrischen Fotos erkennungsdienstlich erfasst, unter Eintrag in eine europäische und selbstverständlich bundesdeutschen Liste als „persona non grata“ (unerwünschte Person / Ausländer) in ihre jeweiligen Heimatländer abgeschoben werden. Definitive Erkenntnisse über mögliche Inhaftierungen, Verfolgung und sogar mögliche Tötung in den Herkunftsländern gelten nicht als Hemmnis für die Abschiebung.

Das bedeutet aber auch strikte und konsequente Überwachung aller sogenannter „Moscheen“, in denen Hassprediger und islamische Zwangsmissionierer, Anwerber für den Dschihad predigen. Kommt es mehrfach zu Erkenntnissen, dass in solchen „Moscheen“ gegen die Demokratie und die westliche Gesamtgesellschaft gepredigt und Hass geschürt wird, sind diese Treffpunkte, die bekanntlich auch nach islamischen Verständnis keine Gotteshäuser, sondern lediglich Versammlungsorte sind, binnen 24 Stunden zu schließen, die Betreiber zu inhaftieren, zu Millionengeldstrafen zu verurteilen oder die Vereinsvermögen restlos einzuziehen, und die Täter in ihre Herkunftsländer ohne Widerspruchsrecht abzuschieben.

Es ist durchaus lobenswert richtig, dass die Sicherheitsbehörden und die Polizei mit entschlossener Härte gegen die kriminelle Parallelgesellschaften der Hells Angels und Bandidos vorgehen, mit Panzerwagen und schwer bewaffnet die Versammlungsorte stürmen. Ich könnte ohne intensives Nachdenken mindestens ein Dutzend Moscheen und Religionsgemeinschaften (Salafisten) aufzählen, die solche Härte unbedingt endlich erfahren sollten.

Das bedeutet aber auch unsere freiheitlichen Werte, soweit sie wenigstens noch in unseren heuchelnden Parlamentsdemokratien vorhanden sind, gegen negative Einflüsse mit harten staatlichen Schritten zu schützen, – z.B. einfrieren der diplomatischen Beziehungen und Beschränkung auf das geopolitisch Notwendige gegenüber islamfaschistischen Staaten wie Iran, Saudi Arabien, Qatar, Oman, Dubai, Libanon, Syrien, Jemen, Somalia, Pakistan, Irak, Sudan, Türkei u.s.w. Die jeweiligen Botschafter dieser islamfaschistischen Staaten sind in ihrer Bewegungs- und Handlungsfreiheit in unserem Land und in Gesamteuropa auf das Notwendige zu beschränken. Private Reisen und finanzielle Transaktionen in diese Staaten durch wen auch immer sind als Straftaten juristisch strengstens zu verfolgen.

Dabei ist besonders die ehemalige Türkei und jetziges Osmanisches Reich unter dem Despoten und Diktator Recep Tayip Erdogan

    als potenzielles Mitglied der Europäischen Union auf absehbare Zeit auszuschließen, jegliche Visafreiheit zu verweigern, jegliche Einreise in die EU strengstens zu überprüfen. Dieser Massenmörder vom Bosporus,,

      dieser bekennende Islamfaschist und Antisemit, dieser selbsternannte „Große Führer“ und Kriegstreiber,

     Unterstützer und Militarisierer weltweit agierender Terrororganisationen wie Hamas, Hizbollah, IS, Taliban Faschisten, Muslim Bruderschaft, u.a., dieser skrupellose Steuerhinterzieher, dieser islamistische Schweinehund

    dieser despotisch demagogische Hitler-Verehrer

mit seinem grenzenlosen Hass auf alles „unislamische“, auf Intelektuelle und Kritiker seiner sultanischen Herrschaft, ist für Deutschland und die EU als „Persona non grata“ (unerwünschter Ausländer) einzustufen, eine Einreise nur bei zwingender geopolitischer Notwendigkeit zu gestatten.

Alle bekannten und erfassten türkischen Mitbürger, die sich ohne Einschränkung für die verfassungsfeindliche Todesstrafe und die Diktatur des Despoten Erdogan in der Türkei engagiert und öffentlich ausgesprochen haben,

sind als bekennende, gesellschafts- und staatsgefährdende Verfassungsfeinde einzustufen und binnen 30 Tagen in die Türkei abzuschieben, mit einem Eintrag in die Liste der „Persona non grata“ und einem Wiedereinreiseverbot auf Lebenszeit. Das gleiche gilt für sogenannte polizeibekannte „Gefährder“ der westlichen Dermokratien. Türkischen Mitbürgern, die als Unterstützer Erdogans bekannt und erfasst sind, die die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben, ist diese wegen groben, verfassungsfeindlichen Undanks wieder binnen 48 Stunden zu entziehen.

Wir müssen die islamistischen Hetzer, Verfassungsfeinde, Massenmörder und Faschisten mit ihren eigenen Waffen bekämpfen, – das bedeutet weiter zu gehen, als nur Stellungen des IS in Syrien oder Irak massiv zu bombardieren. Die islamischen Faschisten versuchen mit Terror Angst zu schüren, – wir können ihnen und ihren Unterstützern und Sympathisanten auch Angst machen, indem wir ihre finanzielle und gesellschaftliche Migrantenexistenz in den westlichen Demokratien zerstören.

Das bedeutet ausgesprochen unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen und auf diese Weise den Rechtsstaat mit grenzenloser Gewaltbereitschaft zu verteidigen.

Konkret:

Für jeden geplanten und rechtzeitig vereitelten / versuchten Anschlag in Deutschland und der EU werden 100 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten ohne Verletzte oder Tote in Deutschland und der EU werden 250 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten ohne Tote, aber mit mindestens 2 Verletzten in Deutschland und der EU werden 500 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten mit mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten in Deutschland und der EU werden 1000 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten mit mehr als 10 Toten und zahlreichen Verletzten in Deutschland und der EU werden 2500 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten mit mehr 25 Toten und zahlreichen Verletzten in Deutschland und der EU werden 5000 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Für jeden erfolgten Anschlag islamischer Faschisten mit mehr als 50 Toten und zahlreichen Verletzten in Deutschland und der EU werden 10.000 Muslime ohne Ansehen der Person oder ihres Rechtsstatus in ihre Heimatländer binnen 72 Stunden abgeschoben.

Von dieser Abschiebung ausgenommen sind nur Muslime aus nachweislichen Kriegsgebieten wie Syrien, Afghanistan, Irak, Mali, Somalia, – und alle Muslime, die juristisch verwertbare und gerichtsfeste Informationen über islamistische Gefährder und Unterstützer islamistischen Terrors in Deutschland und Europa anbieten. Sie sind stattdessen zu verhaften und zu internieren. Bevorzugt für die Abschiebung sind alle polizeibekannten Gefährder und Unterstützer islamistischen Terrors.

Deutschstämmige Muslime / Konvertiten sind in jedem Fall in gleicher Höhe zu verhaften und auf unbestimmte Zeit zu internieren, die deutsche Staatsbürgerschaft wird ihnen aberkannt.

Sie können davon ausgehen, dass die gesamte EU und Deutschland noch nie so viele fundierte Informationen über bislang unbekannte verfassungsfeindliche und kriminelle Muslime erhalten haben, wenn die existenzielle Migration in unserer so verachteten „westlichen Welt“ für die hier relativ luxuriös lebenden Muslime gefährdet ist. Das ist nicht human und zweifellos auch rechtspolitisch fragwürdig, – aber außerordentliche und gesamtgesellschaftlich gefährliche Realsituationen fordern auch unliebsame und ungewöhnliche Gegenmaßnahmen.

Das hat nichts mit Populismus a la Donald Duck – äh … ach nein, ich meinte den staatlich anerkannten Dummschwätzer und Präsidenten der Verunreinigten Staaten von Amerika Donald Trump – zu tun, der wird ohnehin in absehbarer Zeit entweder total gefrustet zurücktreten, weil er nicht hinreichend Geld für seine privaten Interessen abzweigen konnte, oder er wird zum Rücktritt gezwungen werden.

Sie sollten sich ganz ernsthaft die Frage stellen, wie lange wir uns als Souverän dieses Staates noch von schamlos unverschleierten Zwangsmissionierern, Terroristen und somit Staatsfeinden demütigen, bedrohen, ermorden und auf jegliche denkbare Weise wie ein alter Tanzbär am Nasenring vorführen lassen wollen. Ich denke, unsere mühsam erreichte und so vielschichtig unvollkommene Demokratie ist mehr wert, als zeitlich begrenzte Einschränkungen und Zwangsmaßnahmen gegen erkannte Staatsfeinde die skrupellos glauben gesamtgesellschaftliche Regeln des Zusammenlebens neu und nach ihren Wertvorstellungen bestimmen zu können. Sie verachten unsere mehr oder weniger selbstbewussten, unabhängigen und unverschleierten Frauen, diffamieren sie und Mädchen als „Huren“, weil sie auf der Straße rumknutschen und als zärtliche Geste mit festem Griff den knackigen Hintern ihres Partners berühren. Sie diffamieren alle Kritiker ihrer archaischen Weltsicht als „Faschisten“, fordern die uneingeschränkte Toleranz, gestehen sie aber selber anderen und Andersdenkenden, Anderslebenden, Andersglaubenden niemals zu. Für sie zählt nur die Unterwerfung unter ihren Glauben aus der Hassbibel Quran.

Sie führen sich in diesem Land als die neuen „Herrenmenschen“ auf, – und versprechen uns dreist, dass ihnen durch ihre Zwangsmissionierungen Deutschland schon jetzt gehört  –  und sehr bald ganz Europa..

Warum ich seit vielen Jahren nicht mehr am Ostermarsch teilnehme

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Warum ich seit vielen Jahren nicht mehr am Ostermarsch teilnehme

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Die Begründung könnte ich in einem Satz zusammenfassen, – aber das würde der Bedeutung der Sache nicht wirklich gerecht werden. Deshalb habe ich mir genau überlegt, schon seit vielen Jahren und wäge es Jahr für Jahr immer wieder erneut ab, wenn mich ehemalige Freunde und Zeitgenossen, Mitstreiter gegen Unrecht und staatliche Willkür fragen, ob ich nicht doch mal wieder daran teilnehmen will. Mir ist durchaus bewusst, dass Jahr für Jahr die Teilnehmerzahlen geringer werden, dass das Interesse bei Menschen mit demokratischem, politischem Selbstverständnis nahe Null gesunken ist. Die Gründe liegen zweifellos nicht in der Demo-Müdigkeit, nicht an gesunkenem politischem Engagement, nicht am fortgeschrittenen Alter oder sonstwelchen faulen Ausreden.

Es ist dieser Mangel an Glaubwürdigkeit, der nicht nur die bundesdeutsche Friedensbewegung beherrscht,  dominiert und ad absurdum führt.

Ich habe ein gutes Gedächtnis und kann und will ungeheure Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht verdrängen und vergessen. Es hat mich schon vor vielen Jahren zutiefst beschämt und betroffen gemacht, dass kaum ein Mitglied der deutschen Friedensbewegung den Weg auf die Straße und zu lächerlich kleinen Demonstrationszügen gefunden hat, die dringend massive Unterstützung durch diese Friedensbewegung gebraucht hätten.

Als die serbischen Faschisten mitten in Europa ihre Schreckensherrschaft und ihren Völkermord an Bürgern des ehemaligen Jugoslawien vollzogen, sozusagen unmittelbar vor unserer Haustür, in unserer direkten Nachbarschaft. Als Heckenschützen und serbische Artillerie nach dem Vorbild der deutschen Nazis im 3.Reich gnadenlos in Sarajewo auf den wenigen geöffneten Marktplätzen auf Kinder, alte Frauen und unbewaffnete Zivilisten  schossen. Als General Mladic und Slobodan Milosevic die systematische Massenvergewaltigung bosnischer und kosovarischer Frauen und Mädchen anordneten,   General Mladic 2       Radovan Karadzic

den Völkermord in Screbrenica und im Kosovo. Als das faschistische Serbien, das nach wie vor demokratisch völlig unbelehrbar und totalitär in seinem politischen Selbstverständnis ausgerichtet ist und jetzt Mitglied der EU werden will, gegen seine politischen Gegner als erstes Land nach dem 2.Weltkrieg und dem Hitlerfaschismus wieder Konzentrationslager errichtete, – und wir wieder diese Bilder wie aus Auschwitz, Birkenau und Dachau sehen mussten, diese Bilder von spindeldürren, bis auf die Knochen ausgemergelten KZ-Insassen, die die Hölle auf Erden erlebt und zu einem großen Teil nicht überlebt haben.

Wo war die deutsche und europäische Friedensbewegung, wo der scharfe, entschlossene und lautstarke Protest?

Ich habe ihn nur ganz spärlich und sporadisch durch wenige Aufrichtige erlebt und daran teilgenommen. Aber ehemalige Freunde und Mitstreiter habe ich dort keine gesehen. Erst als die NATO sich gezwungen sah – viel zu spät und nach zig-Tausenden Ermordeten – gegen das faschistische Serbien vorzugehen, mit Kampfflugzeugen, Bomben, Panzern und Soldaten dem faschistischen Terror ein Ende zu bereiten, – da war die Friedensbewegung wieder verlogene Parolen schreiend auf der Straße und ausgesprochen zahlreich und massiv. Denn das durfte ja auf keinen Fall sein, dass die USA dominierte NATO das faschistische Serbien bombardierte und eine Möglichkeit des Überlebens für zig-Tausende KZ-Insassen im Kosovo schuf.

Ja, es stimmt, es war zu spät, viel zu spät, viel zu lange haben sich die Weltgemeinschaft und die Europäer – wie bei Hitler und seinen Massenmördern – von den serbischen Faschisten auf der Nase herumtanzen und sich wie ein tumber Tanzbär am Nasenring vorführen lassen. Dabei sollten wir aus der Geschichte hinreichend gelernt haben, dass Terrorregime nicht durch diplomatische Protestnoten und Konsultationen aufzuhalten sind, dass es keine Verhandlungen darüber geben kann und darf wie viele Hunderttausend politische Gegner ein Regime ermorden darf, ehe demokratische Staaten und Armeen eingreifen und dem Völkermord ein Ende setzen.

Wir haben eine demokratische Verpflichtung – und ganz besonders die Menschen mit einem demokratischen, politischen Selbstverständnis in Europa und allen freien, nicht diktatorischen Staaten – solchen Völkermord nicht hinzunehmen, niemals zu akzeptieren, – erst recht nicht, wenn uns problemlos die militärischen Waffen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um ihn zu beenden. Das ist zweifellos nicht die Ultima Ratio und nicht immer durchführbar, auch wenn es noch so wünschenswert ist. Ein einziger ganztägiger, großer Bombenangriff auf Belgrad mit imenser Zerstörungskraft hätte den Krieg ins Heimatland der serbischen Faschisten getragen und den Tod von zig-Tausend Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien verhindern können. Denn auch das wissen wir aus der jüngsten Geschichte: Dass Faschisten immer nur solange als große Kriegshelden erscheinen, wenn sie auf unbewaffnete, widerstandsunfähige Zivilisten schießen können. Treffen Sie dagegen auf einen wehrfähigen Gegner, eine entschlossene Armee, die den Krieg in die eigene Heimat trägt, wo Tausende unter den Folgen zu leiden haben und sterben, – dann erstirbt das scheinbar so national patriotische Heldentum sehr schnell und der Krieg findet ein blutiges Ende.

Den Tod und die Ermordung dieser Menschen hat auch die europäische und bundesdeutsche Friedensbewegung zweifelsfrei mitverschuldet, muss sie sich zurechnen lassen,- deshalb sind die Hände der Mitstreiter aus der deutschen Friedensbewegung dick mit Blut verkrustet. Und die serbischen Faschisten führen nach wie vor ihre großnationalistische ethnische Säuberungspolitik durch  –  siehe  http://www.n-tv.de/politik/Serben-blockieren-Grenzuebergang-article10392366.html und blockieren einen dauernden Frieden auf dem Balkan.

Wo bleibt der protestierende Aufschrei der bundesdeutschen und europäischen Friedensbewegungen gegen das menschenverachtende, faschistische China, –   080802_olympia_gross

z.B. sehr medienwirksam und öffentlichkeitswirksam während der Olympischen Spiele im faschistischen China oder während der Frankfurter Buchmesse, als das faschistische China Ehrengast der Buchmesse war –  gegen die willkürlichen Verhaftungen, Verfolgungen und Ermordungen von Regimegegnern, nicht nur in Tibet?

Da war die weltweite Aufmerksamkeit auf das faschistische China gerichtet, da war die beste Gelegenheit Klartext zu reden und diese Politik der systematischen Menschenverachtung anzuklagen – siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/china-1.html  und folgende Seiten – und der Friedensbewegung wieder Glaubwürdigkeit zurück zu geben.

Wir beklagen und erinnern völlig zu Recht die mehr als 6 Millionen Ermordeten aus den Konzentrationslagern der Nazis, wir schulden ihnen nach wie vor unser Nichtvergessen. Ich will hier nicht wechselseitig gegenrechnen und die Opfer des Hitlerfaschismus kleinreden, – doch das ist immer noch wesentlich weniger grauenhaft als die – nach Einschätzung von sachkundigen Historikern – etwa 70 Millionen Toten im faschistischen China während der Kulturrevolution, verschuldet durch den selbsternannten, skrupellosen „Gott-Kaiser“ und nachweislichen Kinderschänder Mao Tse Dong, der sich so gerne minderjährige Mädchen zuführen ließ, um sie zu entjungfern.

Wer einmal eine Podiumsdiskussion mit entkommenden Opfern des Massenmordes in Tibet miterlebt hat, das immer noch unauslöschbare Trauma durch eine chinesische Sondereinheit, deren einzige Aufgabe es war und ist systematische Massenvergewaltigungen durchzuführen und Menschen unter ärztlicher Aufsicht bei lebendigem Leib und ohne Betäubung an Organen auszuschlachten, – der wird das nie wieder vergessen – und fragt sich: Warum protestiert die Friedensbewegung nicht dagegen?  Genauso wenig wie die aus Tibet herausgeschmugelten Videobeweise von Scharfschützen, die an der Grenze zu Indien ganz gezielt und eiskalt tibetische Flüchtlinge wie Schneehasen abknallen und liquidieren.   chinaboycott

Nicht nur ich habe die bundesdeutsche, europäische und internationale Friedensbewegung immer auch als ein Forum und eine Gemeinschaft gegen Faschismus jeglicher Couleur und mörderische Menschenverachtung verstanden, wie er eben typisch ist für den international agierenden neuen Faschismus, der schon lange nicht mehr auf das Nazi-Regime Deutschlands definiert werden kann. Faschismus ist ein Ausdruck von Herrenmenschen-Wahn, von abgrundtiefer, gewissenloser Menschenverachtung und völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschenleben. Eine Terminologie, wie wir sie heutzutage leider wieder im ehemaligen, nach Freiheit und Demokratie dürstenden und jetzt wieder zerschlagenen Russland, im post-stalinistischen Putingrad unter der zynischen Herrschaft des  Völkermörders und Kriegsverbrechers Zar Vladimir Putin, der Mörderische,

Putin in Hitlerpose 3

aber auch in zahlreichen islamischen Staaten finden und miterleben müssen. Besonders die bundesdeutsche Friedensbewegung hat sich zum Arschlecker, zum Steigbügelhalter und Helfershelfer dieses neuen internationalen Faschismus missbrauchen und  degradieren lassen.

Neue Flagge Chinas 1a

Nicht unerwähnt sollen hier auch die etwa 100 Millionen chinesischen Wanderarbeiter, die als rechtlose Sklaven unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen jenen Wohlstand und das Wirtschaftswachstum erwirtschaften, den die chinesischen Parteiführer mit ihrer Prunksucht und persönlichen Bereicherung üppig verprassen. Was bis heute an Protesten gegen das faschistische China inszeniert wurde, war und ist kaum bemerkbar und nicht Teil der Friedensbewegung.

Wo bleibt der Aufschrei der Menschen mit politisch demokratischem Selbstverständnis in der Friedensbewegung gegen den systematischen Völkermord und die Vernichtung kultureller Identität in zahlreichen Staaten des islamischen Faschismus?

Dass der Krieg gegen Irak weitaus andere Gründe hatte, als uns die Politiker der „Koalition der Willigen“ unter der Führung des Kriegsverbrechers und Völkermörders George W. Bush vorgelogen haben, ist inzwischen eine hinreichend bekannte Tatsache. Aber es kam kaum Protest, als der Massenmörder Saddam Hussein mit Gasbomben kurdische Dissidenten und die Bevölkerung ganzer Dorfgemeinschaften ermorden ließ, als seine islamfaschistische Armee Kuwait überfiel. Zweifellos ist Kuwait ein totalitärer islamistischer Herrschaftsstaat mit untragbaren Gesellschaftsstrukturen. Aber der Protest der Friedensbewegung kam erst, als eine militärische Allianz versch. Staaten die Befreiung Kuwaits von Saddams Willkürherrschwaft erzwang, – und nicht wegen der gigantischen Umweltschädigung, weil die Truppen des despotischen irakischen Diktators die Ölfelder in Brand steckten. Verlogen und heuchelnd hieß die Parole jetzt: Kein Blut vergießen für Öl. Aber die zahlreichen von irakischen Soldaten ermordeten Kuwaitis und Bewohner des Emirats, haben ebenfalls geblutet, denn es waren Menschen – und Saddam Hussein ging es unbestreitbar allein um das kuwaitische Öl.

Gegenüber der römisch-katholischen Kirche nennt man so eine Geisteshaltung – völlig zu Recht – pure Heuchelei.

Es wird immer wieder verdrängt, dass weltweit weitaus mehr tote Muslime, Frauen, Kinder, Greise und Männer den Kriegsverbrechern und Völkermördern der alKaida, der Taliban-Faschisten, Hizbollah und Hamas zuzurechnen sind, die sich ganz offiziell mit dem Hitlergruß begegnen und Ehre erweisen, – 

hisbollah_hitlergruss

auch in Mali, wo wieder einmal, wie z.B. in Hamastan (ehem.Gaza) oder Pakistan Kindersoldaten missbraucht werden zur systematischen Ermordung von Muslimen. Ganz abgesehen von der systematischen Ermordung von Kindern durch Taliban-Faschisten in Afghanistan, weil das unter andersgläubigen Muslimen den größten Horror und Terror auslöst.  

Wie kann ein Mensch, der sich einer Friedenspolitik verschreibt diesen massiven Völkermord in allen islamfaschisten Staaten einfach ignorieren und negieren?

Seit wann versteht sich die bundesdeutsche und europäische Friedensbewegung als Solidaritätsorganisation zu den neuen islamischen Nazis / Faschisten?   Taliban verlassen Pakistans Buner-Distrikt

Wie können wir ernsthaft mit islamischen Faschisten Verhandlungen anstreben?

Hätten dann die Alliierten des 2.Weltkriegs nicht auch Verhandlungen mit Hitler und seinem Regime darüber führen müssen wie viele Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Sinti und Schwule, wie viele slawische „Untermenschen“ sie ermorden dürfen?

Dazu schweigt die bundesdeutsche Friedensbewegung eisern, klagt aber – völlig zu Recht – die Waffenlieferung an Saudi Arabien an und verschweigt dabei wohlwissend, dass Saudi-Arabien ein islamfaschistischer Terrorstaat und finanziell massiver Unterstützer des weltweiten islamischen Faschismus und Terrorismus ist, ein Land in dem Frauen nicht einmal allein auf die Straße gehen oder Auto fahren dürfen, in dem es aber völlig normal und durch die Sharia Gesetz ist, dass reiche alte Männer als „Kinderficker“ minderjährige Mädchen heiraten und missbrauchen können.

Stattdessen müssen potenzielle Sympathisanten der bundesdeutschen Friedensbewegung lesen, dass eine Nicht-Einmischung durch die freien Völker in den syrischen Bürgerkrieg gefordert wird, wo gerade der islamische Faschist Bashar alAssad den weitgehenden Völkermord am eigenen Volk, an Frauen, Kindern, Greisen und Männern mit brutalsten Mitteln durchexzerzieren lässt.

Etabliert sich hier die bundesdeutsche Friedensbewegung direkt als schlecht verschleierte Tarnorganisation des islamischen Faschismus?

Auch hörte oder las ich noch nie ein Wort gegen den hier längst alltäglich gewordenen islamischen kleinen Terror in der europäischen und bundesdeutschen Zivilbevölkerung durch die neuen Herrenmenschen der Salafisten / Terroristen, die uns Einheimische menschenverachtend als ungläubige „Kuffar“ (Lebensunwerte) und „Dhimis“ (Unterworfene – Sklaven – Beherrschte) diffamieren, die nicht verschleierten Mädchen und Frauen als Huren, ihre ungehorsamen Töchter und Ehefrauen auf brutalste Weise verprügeln, mit Säure verätzen oder ermorden, sie in mobile Gefängnisse aus Tschador, Burkha und Nikab sperren, weil nach islamistischem Grundverständnis Frauen wert- und rechtlose Lebewesen sind – Zitat: „Ein Huhn ist kein Vogel – eine Frau ist kein Mensch“

Ich habe noch kein einziges Plakat gesehen oder einen Protest vernommen gegen den vollgefressenen Junior-Diktator Kim Jong Un und sein faschistisches Militärregime in Nord-Korea, der sein eigenes Volk in den Hungertod treibt, international immer mehr isoliert und jetzt mit allen Mitteln einen Atomkrieg anzuzetteln versucht, – während die bundesdeutsche Friedensbewegung auf diesem Auge seit vielen Jahren völlig erblindet lediglich – ebenfalls zu Recht – die Abschaffung aller Atomwaffen in Deutschland und Europa fordert.

Das ist infam und verlogen.

Ich könnte das jetzt noch viele Seiten lang fortsetzen, habe zahlreiche Artikel dazu geschrieben und veröffentlicht, – und unterstelle der Friedensbewegung eine nicht geringe Mischuld durch ihr konsequentes Schweigen an diesen eklatanten Menschenrechtsverbrechen. Auch das sollte in absehbarer Zukunft einmal vor dem Menschengerichtshof in Den Haag erörtert und evt. sogar angeklagt werden.

Deswegen ist die bundesdeutsche Friedensbewegung völlig unglaubwürdig geworden, – nicht nur bei mir, deswegen kommen u.a. immer weniger zu den jährlichen Ostermärschen, auch ich nicht, denn die Aktivisten der Friedensbewegung glauben scheinbar noch immer völlig ignorant, die Menschen in unserem Land wären zu blöde um diese Zusammenhänge zu erkennen.

Das sind sie aber nicht, sie wenden sich – leider – nur schweigend ab, statt lautstark gegen dieses Verbrechen durch Verschweigen zu protestieren und die Führung der bundesdeutschen Friedensbewegung zur Verantwortung zu zwingen. Als inaktiver Friedensaktivist, der es nicht mehr mit seinem Gewissen verantworten kann am alljährlichen Ostermarsch teilzunehmen, unterliege ich bereits einem unumgänglichen Zwang, denn ich bin durch die Aktivitäten der bundesdeutschen Friedensbewegung gezwungen mich fremdzuschämen für so viel verlogene Heuchelei.

Nachtrag:

Der 1.Mai ist schon lange nicht mehr allein der Tag des Gedenkens an die „Arbeit“ oder der Solidarität mit den Arbeitnehmern, die in Niedriglohngruppen und Mini-Jobs, in Zeitarbeitsfirmen und der ständigen Bedrohung ihrer Arbeitsplätze durch Verlagerung ins billige Ausland außerhalb der EU, in mindestens einem Vollzeitjob vergeblich versuchen ihre Familien halbwegs angemessen zu versorgen und zu ernähren. Dass das immer schwieriger und kaum noch zu schaffen ist, ist längst ein offenes Geheimnis,  –  weswegen viele einen miserabel bezahlten Zweit- und Drittjob haben, unter Depressionen und Selbstzweifeln leiden, sich ausgebrannt fühlen. Der Arbeitsmarkt in der globalisierten Welt ist eben nicht viel mehr als ein menschenverachtender Sklavenmarkt mit dem berüchtigten Raubtierkapitalismus. Darüber darf man dann am 1.Mai offen diskutieren, sich beschweren und dagegen demonstrieren, ehe man am nächsten Tag in den gleichen Irrsinn resignierend zurückkehrt. 

Es ist der Tag der streitbaren Gewerkschaften, die angeblich die Interessen eben jener Arbeitnehmer vertreten und nicht nur bei Opel in Bochum über die Köpfe ihrer vertretenen Arbeitnehmer einsame Entscheidungen mit einem internationalen und ebenso unfähigen Konzernmanagement zu ihren Ungunsten mit dem endgültigen Verlust des Arbeitsplatzes vereinbaren. Schon seit Jahren wird gemunkelt, dass DGB als Abkürzung für „Der Große Beschiss“ stünde. Ich kann gut verstehen, dass nicht erst seit Opel Bochum viele Metallarbeitnehmer der IG Metall den Rücken kehren, denn in eine Organisation, die nicht ihre Interessen vertritt, sind sie längst durch ihren befristeten Arbeitsvertrag eingebunden. Dazu brauchen Sie nicht zusätzlich die IG Metall.

Aber am 1. Mai gibt man sich verbal kämpferisch  –  und weiß dabei genau, dass die seit vielen Jahren durch die von Sozialdemokraten eingeleitete Reform des Arbeitsmarktes mit dem Ziel der Niedriglohngruppen und der Verarmung immer größerer Gesellschaftsgruppen ein Hauptgrund für diese Massenverelendung ist. Die Leute gehen zur Kundgebung, geben sich „kämpferisch“ und marschieren anschließend zur Budenstadt der 1.Mai Präsenzen aus Parteien und allen denkbaren Sozial-Organisationen unserer Gesellschaft. Dort kriegt man dann völlig überteuerte, winzige Sand- und Obstkuchen, ebenso überteuerten Kaffee, verkokelte DGB-Solidaritätswürstchen, massenhaft bunte Flyer zur Vermittlung gesellschaftspolitischer Inhalte und Standpunkte, musikalische Unterhaltung durch Sambamusik und Folklore aus allen möglichen 3.Welt-Staaten, inklusive Tanzdarbietungen, – und kann sich wohlfühlen im Kreise Gleichgesinnter.

Tut man aber nicht, das mit dem Wohlfühlen war, ist und bleibt immer nur sehr begrenzt und oberflächlich, – denn auch hier treten die ideologischen Konkurrenzen und Feindseligkeiten offen zutage.

Aber darauf will ich jetzt gar nicht eingehen.

Hier trifft man vor allem ehemalige Zeitgenossen und Weggefährten, denen man eigentlich nie wieder begegnen wollte, natürlich einen Stand des linken Buchladens, die völlig zerstrittenen und „konterrevolutionären“ Vertreter der übrig gebliebenen K-Gruppen wie MLDP und DKP, noch immer engstirnig dogamtisch bornierte Betonköpfe und kalte Krieger der Weltrevolution, mit 20 Jahren Zeitabstand ebenso eigenständig denkunfähig wie in vergangenen Tagen, die sogenannte Linke selbstverständlich auch, – nicht zu vergessen die Piraten, die längst eine völlig neue Dimension des unmenschlichen, hasserfüllten Umgangs mit- und untereinander im Internet und der Öffentlichkeit gefunden haben.

Und natürlich ist auch die regionale Friedensbewegung präsent.

Da trifft man dann jene wieder, die man aus vielen jahren kennt, inzwischen gealtert, geistig zubetoniert und völlig erstarrt, immer noch mit den gleichen ideologischen Floskeln und Phrasen,  die sich scheinbar auch in einer Million Jahren nicht ändern werden. Die einstmals zotteligen Haare und Rauschebärte sind unverändert, nur inzwischen ziemlich ergraut, die früher schon ungepflegten Zähne weisen mittlerweile gräßlich aussehende Ruinenlandschaften eines Gebisses auf. Aber ihre Träger besitzen nicht dieses unverkennbar unterhaltsame Understatement von ZZ Top, sondern diese ideologische Unbelehrbarkeit und dogmatisch verbissene Verharren in einer „Wahrheit“, die schon längst keine mehr ist.

Nur sind sie völlig unfähig das wahrzunehmen,  –  denn wenn sie es wenigstens versuchten, würde ihr realitätsentfremdetes Weltbild sie wahrscheinlich in den Wahnsinn entgleiten lassen.

Natürlich wird dieser Artikel – siehe oben – ein Gesprächsstoff, kaum dass man mich geortet hat. Denn die ehemaligen Genossen, die nie welche waren, beobachten diese „Abweichler“ aus den ehemals eigenen, dicht geschlossenen Reihen wie Buchhalter der Revolution sehr genau, – und dieser Artikel hat mir schon vorher eine Menge Resonanz gebracht, zwischen Zustimmung und Hass-mails.

So etwas wird nicht gut geheißen, das ist purer Verrat an den ehemalig gemeinsamen Zielen, die niemals wirklich gemeinsam waren. Und ich erfahre Erstaunliches, nicht ganz unvermutet und unbekannt, aber auch nach so vielen Jahren noch immer erstaunlich.

„Das Ziel, die Arbeit und das Engagement der Friedensbewegung gilt nicht in erster Linie dem Aufzeigen von Konfliktherden in aller Welt, sondern der anzustrebenden Nicht-Existenz von Soldaten aller Art in allen Völkern und Staaten der Menschheit.“  

Das ist dann ungefähr genauso realistisch wie ein 6er im Lotto incl. Spiel 77 oder die Landung von außerirdischen Spezies am 2.Mai auf der Erde.

„Nur weil die Friedensbewegung zu einem Konflikt keine Stellung bezogen hat, heißt das noch lange nicht, dass es keine Stellung dazu gibt. Es ist nicht Aufgabe der Friedensbewegung solche militärischen Konflikte zu kommentieren und aufzuzeigen und sich überall einzumischen.“

Aber genau das tut doch die Friedensbewegung, wo immer die USA und andere sogenannte westliche Staaten in solche Konflikte involviert sind, von Afghanistan, über Irak bis irgendwo in Afrika. Nur zu den Massenmördern in Darfur hat sich lediglich die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty positioniert,  –  die Friedensbewegung nicht.

„Unser Engagement bleibt und ist die Entmilitarisierung der gesamten Menschheit …“

Ja, das hatten wir schon, völlig unrealistisch.

Außerdem habe es im serbischen Machtbereich niemals Konzentrationslager gegeben, das war alles nur westliche Propaganda, um den zerbrechenden Staat Jugoslawien weiter zu destabilisieren und die Serben zu stigmatisieren.

Das ist merkwürdig, denn selbst viele serbische Nationalisten gestehen inzwischen diese Existenz jener Konzentrationslager öffentlich ein.

Eine systematische und industrielle Ermordung von politisch militärischen Gegnern wie unter Hitler und dem 3.Reich, das war absolut einmalig in der Geschichte der Menschheit, hat es nie wieder bis heute gegeben.

Das stimmt, dem kann ich nur zustimmen, die Mühe haben sich die serbischen Faschisten nicht gemacht, sie haben kein Geld für die industrielle Ermordung und ethnische Säuberung aufgewendet, sie haben in ihren Konzentrationslagern ihre Gefangenen aus Männern, Frauen und Kindern schlicht erschossen oder einfach verhungern lassen, haben die Frauen systematisch und brutal vergewaltigt, ehe man ihnen die Kehlen durchschnitt.

Das ist unbestreitbar keine industrielle Vernichtung von Menschen, also kein Völkermord.

Und das mit Mao und der Kulturrevolution und den 70 Millionen Ermordeten ist lediglich westliche Gräuelpropaganda, Tibet war immer schon eine Teilrepublik Chinas. Ja, da befinden sich die Historiker wohl in einem völligen Irrtum, wenn sie etwas völlig anderes geschichtlich nachweisen können und selbst die chinesische sogenannte kommunistische Partei die kinderschänderischen Verbrechen Mao Tse Dongs nicht mehr bestreitet.

Das ist alles nur westliche Gräuelpropaganda.

Dass selbst Daniel Cohn-Bendit, einstmals das Schreckgespenst der kleinbürgerlichen Gesellschaft und scharfzüngiger Vordenker und Ideologe der 68er Bewegung heutzutage als Mitglied des Europa-Parlaments China als das neue Großreich des weltweiten Faschismus bezeichnet, belegt  –  nach Meinung meiner Diskussionsgegner  –  lediglich die Tatsache, dass er wie viele Grüne schon immer ein Befürworter für militärisches Engagement und Kriegseinsätze der Bundeswehr in aller Welt ist, ein reaktionärer Kriegstreiber der übelsten Art.

Irgendwie ist diese Erkenntnis völlig an mir vorbeigegangen,  –  glaube ich eine Sekunde lang.

Systematische Massenvergewaltigungen, brutalste Folter und Ermordungen von Pekinger Regimegegnern / Dissidenten in Tibet,  –  alles nur westliche Gräuelpropaganda um linke politische Bewegungen zu diskreditieren.

„Das Ziel, die Arbeit und das Engagement der Friedensbewegung gilt nicht in erster Linie dem Aufzeigen von Konfliktherden in aller Welt, sondern der anzustrebenden Nicht-Existenz von Soldaten aller Art in allen Völkern und Staaten der Menschheit. Unser Engagement bleibt und ist die Entmilitarisierung der gesamten Menschheit …“  

Wie gesagt, diese gebetsmühlenartige Wiederholung irrationaler Utopien hatten wir schon, völlig unrealistisch und lebensfremd, ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit unserer weltweiten Staatengemeinschaft. Es ist die aktive Unterstützung mörderischer Kriegsverbrechen durch nebulös verschleiernde, vorgeblich politisch motivierte Untätigkeit, wenn sich sogenannte „Friedens-Aktivisten“  darauf berufen jeglichen Einsatz von Soldaten und widerstandsfähigen Kämpfern gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strikt abzulehnen. Das ist das Gleiche, als würde die bundesdeutsche Friedensbewegung zwar die Existenz von KZ´s und ihre schwerst misshandelten Insassen zur Kenntnis nehmen, aber jegliche Einmischung gegen das Unrecht verweigern und die Hände in Unschuld waschen, so wie einst Pontius Pilatus  –  und dabei noch  Zyklon B. zur Ungezieferbeseitigung an eben diese KZ´s  liefern, angeblich ohne zu ahnen, wozu es in Wirklichkeit benutzt wird.  

Denken wir doch mal nur ansatzweise diese welt- und lebensfremde Utopie einer konsequenten weltweiten Friedensbewegung mit ebenso strikter Nichteinmischung in militärische Konflikte und Unrechtsregime nur ansatzweise zu Ende, mit einem kleinen geschichtlichen Rückblick auf unsere jüngste Vergangenheit, die so vielen schon so unendlich fern erscheint. Wo stünden wir denn heute, hätten sich die Alliierten nicht mit einem gigantischen Blutzoll und Millionen Toten militärisch gegen das deutsche 3.Reich und die Hitlerfaschisten engagiert?

Es gäbe keinen Euro, sondern die Reichsmark mit aufgedrucktem Hitler-Bildnis, – aber ein geeintes Europa unter der Herrschaft des Hitler-Nachfolgers als neuer Führer und europäischer Kanzler. Israel würde nicht existieren, kein Palästinenserproblem, das jüdische Volk wäre bis auf eine verschwindende Minderheit irgendwo in sicheren freien Reststaaten ermordet, vergast und ausgelöscht. Deutsche Soldaten hielten zum Hitler-Geburtstag ihre traditionelle machtstrotzende Militärparade in London, Paris, Moskau und Berlin ab. Das deutsche Reich hätte seine Grenzen im Westen in Irland, im Osten im Ural, im Norden am Polarkreis, im Süden in den ehemals arabischen Staaten mit ihren gigantischen Ölvorkommen. Es gäbe keine 70 Millionen ermordete Chinesen durch den kinderschänderischen Mao Tse Dong, sondern 400 Millionen tote Chinesen durch die Herrschaft des kaiserlichen Japan. Den Vietnam- und Korea-Krieg hätte es niemals gegeben, denn die Ausdehnung des japanischen Kaiserreiches würde alle diese Völker und Staaten miteinschließen, – incl. der Ermordung und dem Holocaust von ca. 100 Millionen Koreanern, die zusammen mit den Chinesen von den Japanern genauso gehasst wurden, wie die Juden von Hitler und Konsorten. Wir lebten zwar unter der ständigen Knute einer allmächtigen und alles überwachenden GeStaPo und der geballten Staatsmacht der SS, aber ich hätte vermutlich durch meinen Vater eine glänzende Karriere in der NSDAP absolviert, wäre vielleicht wie er SS-Sturmbannführer geworden. Der neue Reichsführer verfügte über eine unvorstellbare Macht durch militärische Rüstung und Forschung der deutschen Wissenschaft und ließe durch seinen Generalstab die noch nicht umgesetzte Eroberung und Besetzung des amerikanischen Kontinents bis ins Detail planen. Wir lebten in einem erzwungenen Frieden seit mehr als 30 Jahren, mit Hunderten Millionen Toten als geschichtliches Erbe.

Eine grauenhafte Vision,  –  und die ist nur zkizziert, längst nicht vollständig.

Ich habe längst eingesehen, dass diese Diskussion absolut nichts bringt  –  und es liegt mir auch völlig fern diese verblendeten ehemaligen Weggefährten von dieser meiner Sicht der Realitäten zu überzeugen. Eine Gewissheit immerhin nehme ich von diesem Tag des 1.Mai unbestreitbar mit: Frieden ist weit mehr, als die illusionistische Leugnung von barbarischer, totalitärer Gewalt durch Unrechtsregime, mehr als die Nichtexistenz oder Nichtanwesenheit von Armeen und Soldaten, und auch viel mehr als eine rigorose, konsequente  Nichteinmischung in eskalierten Völkermord. Die deutsche und internationale Friedensbewegung trägt eine – zumindest moralische – Mitschuld am Elend von Millionen Opfern und Toten der Willkürherrschaft und des erbarmungslosen Terrors in dieser Welt, sie ist besudelt und öffentlich angeklagt als ignoranter Steigbügelhalter für Völkermord, Massenvergewaltigungen und Konzentrationslager.  Durch ihr politisches Nicht-Handeln macht sie zu einem wesentlichen Teil derartige Kriegsverbrechen für solche Massenmörder überhaupt erst möglich. 

Mir ist einfach nur kotzübel von so viel bornierter Ignoranz.

Es gibt solche … und solche …

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Es gibt solche … und solche …

… aber meistens sind es solche …

Es ist ein absoluter Tiefschlag, eine regelrechte Vernichtung meines Lebenswerkes, die mich als Nachricht im Krankenhaus erreicht hat. Natürlich hängt das auch damit zusammen, dass ich von einem komaartigen Zustand in den nächsten stürze, selten ansprechbar und kommunikationsfähig bin, da diese Zustände mehr als 20 Stunden andauern. Aber ich habe meine Lage dennoch so eingeschätzt, dass ich noch immer der Herr über mein Restleben bin, dass ich entscheide, was damit anzufangen ist,  –  und nicht andere.

Angefangen hat aber alles mit dem vergeblichen Versuch mich aus meiner Wohnung zu kündigen, weil ich angeblich nicht mehr in der Lage wäre für meinen geregelten Alltag zu sorgen. Meine Vermieter Walfried B. und Peter W. verfolgten allerdings einen gänzlich anderen Plan und können sehr skrupellos werden, wenn man ihnen ganz offen sagt, was Sache ist. Denn sie halten sich für nahezu unfehlbar, machen alles richtig und haben  dennoch von vielem keinerlei Ahnung. Aber sie sind stets an Geld und Maximierung der Mieteinnahmen geradezu fanatisch interessiert. Dass das Wohnhaus in einem miserablen Zustand ist, dass es vom Keller bin in alle Etagen Schimmelprobleme gibt, stört sie nicht,  –  denn sie wohnen weit weg in einem wunderschönen Haus im nahen Neuss.

Angeleitet wurden sie von einer Verordnung über die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in privaten Wohnungen, mit einer Standardmiete nicht über 400.-Euro plus Nebenkosten und einem einmaligen Zuschuss für die Bereitstellung in Höhe von 2000,-Euro. Dazu muss man wissen, dass die Stadt Düsseldorf in jeder verfügbaren Bruchbude und zahlreichen leerstehenden Gebäuden, ja selbst in stillgelegten Fabriken bereits Tausende Flüchtlinge eingepfercht hatte, aber feststellen musste, dass die Kapazitäten nicht reichten. Hinzu kamen die zahlreichen beheizbaren Zelte im ganzen Stadtgebiet. So entschloss man sich im Stadtrat zu dieser Verordnung, um Hausbesitzer für eine Vermietung zu interessieren,  –  das nicht nur in Düsseldorf, sondern in vielen Städten.

Schon sehr bald aber berichteten gleich mehrere Politmagazine über den Missbrauch dieser Verordnungen im gesamten Bundesgebiet. Alte und ungeliebte Mieter wurden mit fadenscheinigen Begründungen aus ihren Wohnungen gekündigt und Kriegsflüchtlinge eingemietet. Offenbar hatten sich die Haus- und Grundbesitzervereine einige sehr kluge und durchdachte Strategien ausgedacht, um sozial ohnehin ausgegrenzte Mieter aus ihren Wohnungen hinauszudrängen. Die gaben sie offenbar detailliert an ihre Mitglieder weiter. Klagen vor dem Amts- und Landgericht gegen die Kündigungen hatten nur ausnahmsweise Erfolg. So kamen in dringend renovierungsbedürftigen Wohnungen auf einmal 3-4 alleinreisende Kriegsflüchtlinge unter, mit einer niedrigen Miete von jeweils 375 Euro. Aber bei 3 x 375 Euro machte das plötzlich 1125.-Euro Mieteinnahme gegenüber der vorherigen Miete von 620.-Euro.

Eine Mietsteigerung von fast 100%, manchmal auch noch mehr.

So hatte sich der Flüchtlingsrat NRW das nie vorgestellt und zeigte sich öffentlich über diese Praxis empört. Aber Unterbringungsnot macht erfinderisch und kommunale Behörden blind gegen solchen Mietwucher. Hauptsache, die Flüchtlinge waren gut untergebracht.

Der Plan mich für unfähig über das eigene Leben zu handeln schlug fehl, denn eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes stellte fest, dass ich sehr wohl, wenn auch mit unbestreitbaren Schwierigkeiten, meinen Alltag gut managen kann.

Damit war der Krieg gegen mich inoffiziell eröffnet.

Ich will hier jetzt nicht alles ausführen, aber als ich in die Klinik kam, wurde der Weg zu meiner Wohnung wesentlich freier als je zuvor. Wann und wie das alles gemanagt wurde, kann ich nicht einmal mit Sicherheit sagen. Aber ich weiß, dass ich kein Einzelfall bin, keine unerwünschte Ausnahme. Zugegeben, mein Gesundheitszustand ist noch immer sehr schlecht, es besteht kaum Aussicht auf Stabilisierung.

Jetzt steht das Ergebnis.

Ich werde medizinisch betreut, meine Wohnung wurde notgedrungen aufgelöst. Da keine erkennbare Aussicht bestand, dass ich meine gesamte Habe jemals wieder nutzen könnte, wurde kurzerhand alles an einen Entrümpelungsservice verramscht.

Und ich meine alles,  –  nicht nur die Möbel, sondern auch meine geliebten Bücher, immerhin mehr als 300 Stück, meine malerischen Kunstwerke, meine fotografischen Kunstwerke, meine kompletten Kameraausrüstungen mit wertvollem Zubehör, sogar meine Kleidung, eine wunderschöne orientalische Lampe, meine Kücheneinrichtung und alles andere, was sich noch zu Geld machen ließ.

Selbstverständlich hätte man mich gerne gefragt, ob ich die Sachen einlagern lassen will, bis es mir vielleicht besser geht. Aber ich war nicht ansprechbar, konnte mich nicht dazu äußern und so wurden Entscheidungen getroffen. Auch meine PC´s sind weg, mein gesamtes fotografisches Lebenswerk mit mehr als einhunderttausend Fotos, nebst meinen tausenden von literarischen Werken. Verramscht auch meine über 800 DVD´s (ich bin ein ausgewiesener Filmfan) und mindestens ebenso viele Musk CD´s, teilweise mit unwiderbringlichen Aufnahmen und Werken verschiedenster Art, von Ethno-Musik – Deutsch-Rock – Klassische Musik – Beatles, Rollings Stones und den großen Rock-Giganten der letzten 30 Jahre. Weg auch zahlreiche Erinnerungsstücke, an meine verstorbene Lebensgefährtin, an meinen ehemaligen Dojo Sensei Oganoshi, der mir zwei wunderschöne Samuraischwerter geschenkt hatte. 90% meines Lebens einfach zum verramschen freigegeben, da sich angeblich – und leider auch wahrscheinlich – keine Perspektive für mein Leben und besonders mein Überleben anbot.

Alles weg und nicht mehr zurück zu holen.

Immerhin ging der Plan meiner Vermieter nicht auf, denn inzwischen waren nicht nur die Flüchtlingszahlen deutlich gesunken, die Verordnung über die Vermietung von Privatwohnungen außer Kraft gesetzt. Es dauerte zu lange, bis die Herren B. und W. ihr Komplott durchsetzen konnten.

Aber auch damit nicht genug. Mein Mitbewohner in der WG, ein Russe mit dem Namen Aleksandr B. bediente sich nicht nur reichlich an meinem privaten Besitz, sondern auch am Geld aus meinem Schreibtisch. Keine gigantischen Summen, aber so etwa 3000.-Euro sind für einen Rentner wie mich viel Geld.

Jetzt stehe ich da  – Nein, das stimmt nicht, im Moment sitze ich vor meinem Laptop und  ansonsten liege ich im Krankenbett  –  ohne Wohnung, ohne alles, was mein Leben ausmachte.

Ich habe nicht einmal mehr die Kraft vor Wut zu heulen.

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Es gibt eben solche … und solche … aber meistens sind es solche.

… und jetzt Werbung

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Es herrscht Scheißwetter, nicht nur in Deutschland, in ganz Europa, – der Klimawandel ist trotz beständiger Ignoranz nicht länger zu bestreiten. Tropenhitze und Dürre in Kalifornien, Eis Blizzards in New York, Starkregen, Windhosen, Tornados, Hagelstürme, Umweltkatastrophen mit mehreren Toten in ganz Deutschland. Die Menschen kommen nicht zur Ruhe, können nicht einmal den verlorenen Sachwerten, den Möbeln, den zerschmetterten Häusern, den zerfetzten Dächern in lähmender Trauer gedenken, denn der nächste Sturm naht schon mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Aus harmlosen Bächen werden kraftstrotzende und reißende Ströme, die alles auf ihrem Weg mitreißen und zerschmettern, die Dämme brechen. Existenzen werden komplett vernichtet, Familien ihres Zuhauses beraubt, die Natur probt den Aufstand,  –  denn es soll in Zukunft noch viel schlimmer kommen.

Aber warum dann Zuhause bleiben, die Wetterunwesen ertragen?

Sandstrand mit Palmen

Es gibt doch noch jede Menge Orte auf unserer Erde, so schöne Reiseziele, wo immer die Sonne scheint, meistens zumindest. Immer mehr Deutsche haben zwar zu wenig Geld für ihren Alltag, aber gerade in solchen Zeiten wird das tief verwurzelte Fluchtverhalten vor unbeherrschbaren Gefahren wieder aus der Prähistorie in die Jetztzeit gespült. Da wird der Dispo bei der Bank massiv strapaziert oder gleich ein Kleinkredit aufgenommen, wobei Kleinkredit eine dreiste Untertreibung ist.

„Was soll´s … nach uns die Sintflut … wir sind alle kleine Sünderlein …“

Ja, die Deutschen sind unverändert Reiseweltmeister – und entfliehen der erzwungenen Katastrophe,  –  ab zum Ballermann auf Mallorca, zu den wilden Tittenstränden auf Ibiza, nach Bulgarien Schwarzmeerküste. Sie wissen eben aus Erfahrung ganz genau, dass Flucht die beste Verteidigung für Verdrängung der Wahrheit in Sachen Umwelt ist. Lieber auf Nummer sicher gehen und abhauen. Was man nicht mehr sieht, nicht am eigenen Leib erlebt und ertragen muss, lässt sich spielend leicht verdrängen und verleugnen,  –  existiert also auch in der Wirklichkeit der Wahrnehmung nicht. Flüchtend verreisen in die Sonne am blauen Meer, unter Palmen mit weißem Sandstrand, zwar mit der Familie und den Kindern zusehen, wie sie ins lauwarme Wasser pinkeln, aber immerhin auch mit der Möglichkeit sich der direkten Nähe zu entziehen oder total besoffen am Urlaubsort den Mageninhalt auszukotzen, unter strahlend heißer Sonne mit Musik aus allen verfügbaren Lautsprechern, am Rand des völlig überfüllten Swimmingpools, kurz vor dem Delirium.

Ist das Leben nicht schön  –  ich meine, im Gegensatz zu Deutschland?  Plakat Männer und Frauen GG Art.3 - 2  Hier läuft sowieso vieles schon lange nicht mehr, wie Sie das gerne hätten. Das ist nicht schön, das müssen Sie nicht aushalten.

Wenn Sie über etwas mehr Geld verfügen, als die mickrigen deutschen Durchschnittsverdiener, dann habe ich da einen guten Tipp für Sie.

Surfen sie also nicht gedankenlos weiter, sondern lesen und schauen Sie aufmerksam, – so ein Blog ist schließlich auch ein nicht unbedeutender Teil der Erwachsenenbildung, heutzutage wichtiger als vieles andere. Erwachsenenbildung, für die ich leider nicht bezahlt werde,  –  und hier können Sie etwas lernen, falls Sie dazu fähig sind. Öffnen Sie ihren Geist, lesen Sie, schauen Sie in ihr Inneres beim Lesen, genießen Sie mit Freude dieses endlose schwarze Loch ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses.

Ach so, Sie … Sie besitzen kein gesellschaftspolitisches Selbstverständnis … aha … Na ja, das meinte ich ja eigentlich auch … mit dem … dem schwarzen Loch in ihrem Hirn. Macht nichts. Dann schauen Sie sich diese traumhaft schönen Werbespots zwischen EM-Bier und EM Waschmittel an, Windsurfer vor der Küste Tunesiens, die Schönheit der Steinwüste in Ägypten, die glitzernden Hochhauspaläste in Dubai und Qatar,     jumeirah-emirates-towers   der verführerisch lächelnde Zauber des Orients, ganz direkt und hautnah erleben,  – und überall nur Sonnenschein und fröhlich lachende Menschen, die Sie als Gast willkommen heißen wollen. Wie heißt es so werbewirksam schön in Cooperation mit kräftig strahlenden Farben: Genießen Sie die wunderbaren Ausblicke auf das strahlend blaue Meer, die orientalischen Kostbarkeiten der arabischen Küche, die wunderbaren Augenblicke mit Freunden aus aller Welt,  –  Sie sind nicht allein, wenn unter dem laut schallenden Ruf „Allahu Akbar“ der Selbstmordattentäter sich und zwei Dutzend Touristen nur zehn Meter entfernt zerfetzend in den Tod reißt,  hqdefault   auch diese netten Leute aus Straubing, die Sie gerade erst vor einer Stunde kennengelernt haben. Die Losung lautet: Sie kommen als Freund  –  und sterben als Feind, denn der Arm des IS ist lang und kann Sie überall massakrieren. Selbst Kinder werden kinderfreundlich und schonend mit einem Kopfschuss hingerichtet,  –  so sind sie direkt tot und haben nicht einmal mehr Zeit Schmerz zu spüren.

Jaaaaaa, so lieben wir Deutschen unbeirrt von allen negativen Schlagzeilen in den Medien unseren Urlaub, das ist wahre Gastfreundschaft, wo Kinder auch kinderfreundlich behandelt werden, das ist ein anzuerkennender guter Service. Jetzt quäken und nörgeln die Kinder nicht mehr rum, wollen kein Eis und keine Cola.

Ach, ist das Leben nicht schön?

Oder …

Wie wär`s denn mit Urlaub in Qatar, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi Arabien und / oder Kuwait, wo Sie den heißen Atem des Orients auf den Wangen spüren können, den Traum Arabiens. Das sind diese feudalistisch faschistoiden Königreiche des vergangenen Mittelalters, das da noch hinter den  verlogen glitzernden Fassaden der  Wolkenkratzer und luxuriöser Hotels sehr lebendig geblieben ist,  Dubai-Skyline   in diesen Staaten, deren Herrscher und Mächtige weltweit vernetzte islamistische Terrororganisationen finanzieren, z.B. auch die somalischen Piraten, AlQaida, den IS und jene blutrünstigen Monster, die sich noch Menschen und Terroristen im Namen eines gnadenlosen Allah nennen, die in Paris dieses schreckliche Blutbad angerichtet haben. Das sind diese heuchelnden Feudalreiche, in denen Frauen nicht alleine auf die Straße gehen und niemals Auto fahren dürfen   13.11.2015  weinender Mohammed Charlie Hebdo  und wo sie gesteinigt oder zumindest öffentlich ausgepeitscht werden, wenn sie händchenhaltend mit einem fremden Mann aufgegriffen werden, wo Dieben auch noch die 2.Hand abgehackt wird und Schwerverbrechern und Anti-islamischen Ketzern gleich der Kopf.  öffentliche Hinrichtung Saudi Arabien 2  öffentliche Hinrichtung Saudi Arabien 1   Dort ist kein Paradies für Gastarbeiter aus Bangladesh, Pakistan oder Nepal, schon gar nicht für Hausmädchen, die häufig als gedemütigte Sexsklavinnen des männlichen Familienclans gehalten werden.  Yazidi Kurdish women chant slogans during a protest against the Islamic State group's invasion on Sinjar city one year ago, in Dohuk, northern Iraq, Monday, Aug. 3, 2015. Thousands of Yazidi Kurdish women and girls have been sold into sexual slavery and forced to marry Islamic State militants, according to Human Rights organizations, Yazidi activists and observers. (AP Photo/Seivan M.Salim)   Alle dürfen mal ran, den Schwanz in einer ärmlich exotischen Möse versenken.  Saudi Arabiens Kronprinzen   Bleibt alles in der Familie, – und die ist unangreifbar.

Na gut, sie leben nicht in diesem erlesenen Luxus, aber sie können sich ja mal die Welt der Superreichen ansehen, sehnsuchtsvoll seufzen und staunen, und voller Begeisterung ihren Mann auf offener Straße küssen.

Nein, das war jetzt falsch, das dürfen Sie nicht, denn in Dubai, Qatar oder Saudi Arabien  weiße Burkha  sind Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit streng verboten, da landen sie deswegen sofort im Knast und bleiben da erst mal ein paar Tage lang. Dabei können Sie noch froh sein, wenn Sie nicht zu 25 Peitschenhieben wegen öffentlicher Unzucht verurteilt werden. Aber natürlich können Sie ihre langjährige Ehefrau auch mit voller Absicht auf der Straße küssen, wenn Sie sie in Wahrheit endlich loswerden wollen. Die Kinder sind erwachsen und außer Haus wohnend, Eheglück ist seit Jahren ein Fremdwort, sie leben lediglich relativ friedlich aneinander vorbei, schwelende Konflikte werden unter den pflegeleichten Kunstfaserteppich gekehrt oder einfach ausgeschwiegen. Mit etwas Glück klappt das auch mit ihrer derzeitigen Geliebten, die ihnen schon längere Zeit auf die Nerven und den Sack geht, weil sie ihnen ständig mit Heiratsplänen in den Ohren liegt, – und weil sie nicht mit ihr verheiratet, nur liiert sind, wird sie wegen außerehelichem Sex zu Tode gesteinigt.

Cest la vie … so ist das Leben in Saudi Arabien, Dubai, Oman, Qatar und den anderen islamfaschistischen Staaten mit dem gigantischen Reichtum aus dem Erdölhandel. Nehmen Sie es nicht tragisch, ihre Ehefrau hat Sie doch nur noch genervt und nüchtern berechnet kommt Sie eine Putzfrau deutlich billiger, sofern sie als Kriegsflüchtling aus den islamisch dominierten Staaten kommt.

Also gut, das Ganze deutlich risikoärmer und preiswerter, all inclusive. Besuchen Sie doch mal den bekennenden Anti-Semiten, Islamfaschisten, Diktator und selbsternannten Großsultan von Istanbul und Ankara Recep Tayyip Erdogan in seinem latent gewaltbereiten Polizeistaat Türkei, immer eine Reise wert. Da können Sie garantiert gefälschte Uhren, Handys, Tablets, Turnschuhe und andere Markenware superbillig kaufen, richtige Schnäppchen. Sie dürfen sich nur nicht bei der Rückkehr vom deutschen Zoll erwischen lassen, denn der Kauf von Plagiaten ist strafbar. In vielen Basaren können Sie garantiert goldfreien  Goldschmuck erwerben, wahrscheinlich reichlich überteuert, – aber es ist ja Urlaubszeit, da darf man ruhig mal Fünfe grade sein lassen. Sie können auch gepanschten Wodka und andere Spirituosen kaufen, sogar in ihrem 4-Sterne-Hotel – und saufen, bis Sie kotzend über der Kloschüssel hängen oder der Arzt kommt. Ist ja alles inclusive, sie müssen es nur überleben.

Sie sollten allerdings ein wenig vorsichtig sein bei kritischen oder satirischen Äußerungen über den despotischen Sultan Erdogan und sollten ihren Kindern strikt verbieten Muscheln und vom Meerwasser schön glatt polierte Steine am müllübersäten Strand einzusammeln, die sie als Andenken mit nach Hause nehmen wollen. Des weiteren sollten Sie ihre minderjährigen Teenager nicht aus den Augen lassen, damit sie keine Chance bekommen mit anderen Teenagern herum zu knutschen oder sogar ein bischen Petting auszuprobieren, um erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Dafür kommen ihre Kinder in der Türkei schnell unter Vergewaltigungsverdacht. Deswegen sind schon häufig so manche Familienväter zu der Ehre gekommen die Gastfreundschaft türkischer Gefängnisse kennenzulernen und zwischen Mördern, Vergewaltigern und Kakerlaken ungenießbares Essen zu erleben. Vermeiden Sie bitte auch den Besuch katholischer oder anderer christlicher Kirchen, geben Sie sich nicht als gläubige Christen zu erkennen, auch nicht als Freund des jüdischen Staates Israel, denn die Türkei befindet sich auf dem direkten Weg zu einem islamischen Gottesstaat von Erdogans Gnaden.  Erdogan Sultan    Da sind Judenfreunde und bekennende Christen nicht selten das Ziel von brutaler Aggression, die mit Mord und Totschlag endet. Dann können Sie nicht einmal Souveniers für die ungeliebte Verwandschaft zu Hause mitbringen, denn Tote bringen niemals Geschenke mit, sie sind selber das Geschenk türkischer Gastfreundschaft.

Es gibt Alternativen,  –  besuchen Sie das Tal der Könige, die Pyramiden, Ägypten, die heiße und sandreiche Wildromantik der Sinai-Halbinsel  –  und machen Sie Schlagzeilen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank Walter Steinmeier werden mit Sicherheit den Anschlag auf deutsche Touristen durch die Muslim Bruderschaft oder die „Gotteskrieger“ des IS auf das schärfste verurteilen. So machen Sie Schlagzeilen, wenn Sie im Zinksarg zurück kommen. Immerhin, Sie haben die Muslim Bruderschaft in ihrem Kampf gegen ein denkbares, demokratisches Ägypten gestärkt, denn dieser weitere Anschlag wird die Touristenzahlen und damit die ägyptische Wirtschaft noch weiter ins Minus führen. Und Sie haben den großen Vorteil, dass sie dieser neidischen und ungeliebten buckligen Verwandschaft keine Geschenke aus Ägypten mitbringen müssen, denn – wie schon gesagt – Tote bringen niemals Geschenke mit.

Oder wie wäre es mit dem atemberaubenden Abenteuer, einem echten Survival Trip für Wagemutige, ein Urlaub in Lybien, ohne jegliche staatliche Administration, keine beengenden Vorschriften für das Verhalten am minenübersäten Strand, nicht einmal Verkehrsregeln für das teuer geliehene gepanzerte Auto, hart und blutig umkämpft von allen nur denkbaren War-Lords, IS-Terroristen gegen alQaida-Terroristen und beide zusammen gegen regionale Islamfaschisten und alle gegen die illegitime Übergangsregierung. Da können vor allem die starken Männer einmal so richtig zeigen, was sie drauf haben, wie sie mutig die Familie verteidigen und am Ende dann wahrscheinlich dennoch kläglich scheitern.

Also los, das sollte jetzt Anreiz genug für einen echten Abenteuer-Urlaub sein. Vergessen Sie dabei auch nicht unser latentes bundesdeutsches Demographieproblem. Lebendig sind Sie der Rentenversicherung viel weniger wert, eher eine finanziell unerträgliche Belastung, – aber tot und im Zinksarg steigert sich ihre Beliebheit um ein vielfaches. Stehen Sie ruhig ganz offen zu ihrer penetranten Ignoranz gegenüber der geopolitischen Wirklichkeit: Machen Sie Urlaub in den islamisch arabischen Staaten, wenn Sie mehr erleben wollen.

Urlaub im Islam

 

Das schier endlose Elend mit dem … mus

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Das schier endlose Elend mit dem … mus

Nachts im Krankenhaus, Intensivstation, – der im 4.Bett liegt regungslos, das Gesicht mit dem Laken abgedeckt. Er hat es offensichtlich nicht geschafft, sein irdisches Leben ist vorbei, er ist tot. Das Leiden und die Schmerzen liegen hinter ihm, es wird ihn nicht einmal tangieren, dass vielleicht niemand aus seiner Familie oder seinem sozialen Umfeld glaubhaft und ernsthaft um ihn trauern oder auch nur eine einzige Träne vergießen wird. Er ist jetzt frei von allem Leid und allem Leben, muss sich keine Gedanken mehr über die Zukunft machen. Um die Nachtruhe der anderen Patienten nicht zu stören haben die Schwestern ihn und sein Bett am festgelegten Ort bis zum Morgen stehen lassen.

Nachts auf der Intensivstation, leise piepsen und summen die Monitore, eine Beatmungsmaschine pfeift gleichmäßig Luft in eine Lunge. Da kommen mir manchmal sehr klare und seltsame Gedanken, wenn ich tatsächlich wach liege, frei von Schmerzen, aber von den Medikamenten etwas schwammig im Kopf. Der Gedanke in dieser Nacht ist mir nicht neu, sondern sehr vertraut: Es gibt keine Wahrheit.

Es gibt keine Wahrheit … präziser gedacht … Es gibt keine endgültige Wahrheit.

Ja, das stimmt, die Erkenntnis ist mir nicht neu. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters, nicht nur die Schönheit, – und so mancher Zeitgenosse ist für beides blind. Alles, was man uns und ihnen sagt, schreibt und berichtet ist nicht die Wahrheit. Selbstverständlich sind auch diese Zeilen hier nicht die Wahrheit, es ist nur die Essenz der Wahrheit für wenige Augenblicke, kürzer und vergänglicher als ein Lidschlag, eine Essenz, die Sie nicht glauben und nicht einmal unwidersprochen jetzt lesen müssen.

Klingt viel komplizierter, als es in Wahrheit ist, – und auch das ist absolut nicht die Wahrheit.

Schon seltsam, worüber ich mir Gedanken mache, Gedanken, die ich längst kenne, die mir vertraut sind, die ich auch schon unter anderen und besseren Umständen reflektiert und gesagt und geschrieben habe, – was wahrscheinlich auch nicht die Wahrheit ist – oder vielleicht auch doch. Sicher ist langfristig nur, ich kann und gehe hier nicht weg, habe einen neue Vertragsverlängerung für mein Leben gefordert, weil es noch so vieles gibt, was unerledigt und ungesagt und ungeschrieben ist. Auch das ist ein Teil jener Wahrheit, die nicht existiert.

Es gibt nur die Wahrheit des Augenblicks – und den gilt es festzuhalten.

Zum Glück liegt immer mein Diktaphon in der Schublade, aber diese Nacht brauche ich es nicht. Denn meine Erkenntnis ließe sich kurz und in einem unvergesslichen Satz festhalten, in einem Satz, der mir nicht neu ist, den ich mit zahlreichen Worten immer wieder neu zu definieren gesucht, immer wieder kritisch in Frage gestellt habe, auch in zahlreichen Beiträgen auf meinem, auf diesem Blog. Ist schon ziemlich seltsam, dass ein dem Tod Geweihter Statements veröffentlicht, die den Lebenden eine Chance zum Nachdenken eröffnen sollen. Nein, nicht seltsam, fragwürdig und skurril. Ich brauche nicht zu recherchieren, nichts pingelig zu überprüfen, keine Bücher lesen, keine Diskussionen führen. Meine Erkenntnis in dieser Nacht ist so knapp und präzise, dass es eine echte Wahrheit des Augenblicks ist, die meinen Kopf und meinen Verstand nicht anstrengt.

In Stein gemeißelt 2

Es gibt nur die Wahrheit des Augenblicks.

Sehr wahrscheinlich verbirgt sich die Wahrheit, die nicht existiert und manchmal nur Bruchteile von Sekunden Bestand hat, immer hinter unserer ganz individuellen Weltsicht, unserer Lebensphilosophie, unserer gesellschaftspolitischen Ideologie, unserer Dummheit und Idiotie. Dabei ist es nicht tröstend, dass die Mehrheit der Menschheit dies alles nicht besitzt, was wahrscheinlich auch eine Form der persönlichen Weltsicht ist, die nur drei Dinge wichtig nimmt: Die Zufriedenheit der eigenen Person, sich niemals zu viele Gedanken machen und nirgendwo einmischen, keinen Standpunkt haben oder besetzen, Nichts wissen hat Vorteile, nichts sagen hat noch mehr Vorteile.

Das ist sehr bequem und mit großer Wahrscheinlichkeit eine weitverbreitete persönliche Weltsicht.

Das ist vielleicht jene wichtige Wahrheit, die nicht existiert.

Ja, ja, ich weiß, als Mensch sollte man sich nicht allzu viele Gedanken machen und schon gar keine, die einen selbst nur völlig verwirren.

Das ist wahr, das ist die Wahrheit, die nicht existiert.

Aber ich bin gar nicht verwirrt, – nur erstaunt, dass ich schon wieder eine lange vertraute Erkenntnis ausgerechnet hier auf der Intensivstation eines Krankenhauses, umgeben von leise piepsender Medizintechnik und dem gleichmäßigen Rauschen von Beatmungsmaschinen erlebe. Ich habe sie schon sehr oft gewonnen und weiß, dass sie ein wesentlicher Bestandteil jener Wahrheit ist, die nicht existiert,  –  außer in den bornierten Hirnen lernunfähiger, nicht selbst reflektierender Mitmenschen.

Das ganze Elend der Menschheit, das ich hier nicht detailliert aufführen und ihnen vertraut machen muss, weil Sie es längst und viel zu gut ganz persönlich kennen, hängt an diesen schlimmsten Geißeln der Menschheit, untrennbar verbunden mit diesem kleinen Wortanhang … mus.

Denken Sie mal nach, schließen Sie die Augen, schauen Sie in ihr verborgenes Inneres, ihr Unterbewusstsein, ihr berüchtigtes schwarzes Loch in ihrer Gedankenwelt ihres Gehirns, das von allen möglichen Dogmen und Nichtigkeit überflutet ist  –  oder auch zu keinem logisch und intellektuell nachvollziehbarem und glaubwürdig überzeugenden Gedanken fähig .

Was hat der Menschheit so viel Elend, Feindseligkeit, Hass und Tod gebracht?

Die Religion … Aha, kein …mus, noch nicht, aber die mit weitem Abstand schlimmste Geißel, mit Hunderten Millionen Opfertoten.

Religionen mittel

Der Dogmatismus … das war jetzt ein erstes … mus  –  und ist eine Wahrheit des Augenblicks, die sich in Endlosschleife stetig wiederholt.

Der Faschismus  –  fast so etwas wie eine Religion, die in den verschiedensten Selbstdarstellungsformen existiert, die sich aber nur marginal unterscheiden und die Kraft zur zeitgemäßen Anpassung besitzt, dogmatisch geprägt von abgrundtiefer Menschenverachtung, von mitleidlosem Herrenmenschendenken.

Der Stalinismus  –  die Perversion des menschlichen Denkens, allein basierend auf Furcht und grenzenlosem Terror

Der Kommunismus – definitiv eine Form der Religion, in der blinder Glaube und Gehorsam das Maß aller Dinge sind, geführt und dominiert wie eine Sekte

Der Maoismus  –  eine unwiderlegbare Absurdität des religiösen Wahns, der nur so lange Bestand halten kann, wie die Menschen, die ihm verfallen sind, weitgehend ungebildet bleiben und ohne erkennbares Selbstbewusstsein

Der Islamismus  –  die zweifellos absurdeste Form menschlicher oder zumindest menschenähnlicher Existenz ohne jeglichen Individualismus oder Selbstbestimmung von Menschen, die schon bei der Geburt zu einem Zombiedasein im religiösen Wahn gezwungen und erzogen werden 

2 Milliarden Muslime

Der Kapitalismus  – ebenfalls eine Perversion des menschlichen Denkens, allein basierend auf dem religiösen Wahn, dass sich mit Geld, Konsum, Luxus und Dekadenz, gepaart mit Rücksichtslosigkeit Glück und Lebensfreude erkaufen ließen, stetig gebetsmühlenartig von Menschenrechten und individueller Freiheit palavernd, ohne davon auch nur einen Hauch zu gewähren.

Der Katholizismus  –  eine mindestens ebenso unwiderlegbare Absurdität des religiösen Wahns im getrübten Geist der menschlichen Überlegenheit, der wie der Maoismus und der Stalinismus zig-Millionen von Opfertoten gefordert hat

Der Egoismus  –  der auf einer Person, dem egomanisch orientierten Ich oder einen kleinen Minderheit miteinander verschworener Individuen basierender ungeliebter Verwandter allen religiös verbrämten Wahns

Der Fanatismus  –  der stetig versucht anderen den eigenen künstlich erlogenen Willen und das eigene nicht vorhandene Denken aufzuzwingen, dabei nur puren Widerspruch verbreitend und provozierend, der totale Wahnsinn über eine vorgebliche Wahrheit, die niemals auch nur ansatzweise vorhanden war, eine höllische Ausgeburt der Intoleranz

Der Anarchismus  –  die pure Utopie des gewollten Chaos ohne jegliche Zielführung oder in irgendeiner vorgedachten, vordiskutierten, vorgelebten oder vorgewiesenen Richtung, alles geschieht aus sich selbst heraus und spontan, alles ist falsch und richtig zugleich. Ein egozentrisches Sammelsurium aller anderen …mus, von allem das unwahrscheinlich Beste und Schlechteste, irreal und wider alle Vernunft der Aufklärung und Erkenntnisse der menschlichen Evolution und Zivilisation, gespickt mit eklatanten unaufklärbaren Widersprüchen, die keine alternative Route im Fortbestand auch nur ahnen lassen, nahezu sektenartig religiös verbrämt und gleichzeitig ideologisch und dogmatisch atheistisch, gewaltfrei und gewaltverherrlichend, Mord und Totschlag als politisches Argument zur grundsätzlich revolutionären Veränderung der bestehenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse, alles grundsätzlich in Frage stellend und verwerfend, ohne Ausnahme, trotz aller Nützlichkeit und des Positivismus, “ … macht kaputt, was euch kaputt macht …“ und „Keine Macht für Niemand“, eine nicht und niemals erklärbare Ideologie, ein Perpetuum Mobilee der menschlichen Existenz im Stillstand bis hin zur Selbstverleugnung, Selbstaufgabe und Selbstzerstörung

Es gibt noch zahlreiche weitere …mus  –  und vielleicht werde ich diese unvollständige Liste noch irgendwann weiter bearbeiten. Aber im Moment ist meine kurze Wachphase auf der Intensivstation nahezu beendet.

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

Aus den Augen – aus dem Sinn, verdrängen und vergessen

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Aus den Augen – aus dem Sinn, verdrängen und vergessen

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Wissen Sie, ich such mir ganz gerne ein bisschen Streit, denn ich bin so ein unbequemer Querdenker. Ich mach mir so meine Gedanken, so über jenes und alles, einfach so meine eigenen Gedanken, zum Weltgeschehen, und so, und zu den kleinen Dingen des Lebens, die alle betreffen und so … aber eben auch mich und … und Sie.

Na klar, nun bleiben Sie mal ruhig. Ich weiß doch selber, dass so was böse enden kann, dass alle glauben, es wäre besser nicht zu viel zu denken, sich keine Gedanken zu machen. Ich bin doch nicht blöd.

Aber ich bin eben nicht wie … na ja, wie Sie … die Sie gerade hier lesen, – oder wie ihre Nachbarn, die sind ja ziemlich blöde, wissen Sie. Nichts für ungut, Sie sind ja wahrscheinlich ganz okay, … es sind meistens die anderen … die sich keine Gedanken machen. Da ist ja auch nicht viel, außer schweigender Leere in verbiesterten Gehirnen.

Und ich hab eben auch Spaß daran, mir Streit zu suchen, Themen gibt’s ja jede Menge. Manchmal kann ich einfach nicht anders, das kommt einfach so, und dann kann ich nicht wieder aufhören. Ist wie ne Sucht … haste mal angefangen, findste kein Ende mehr … ohne Ende … geht immer weiter … ganz von allein … da oben im Kopf.

Iss ja auch kein Wunder……

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Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht schön oder klein reden, und schon gar nicht verharmlosen.

Und was ich überhaupt nicht ausstehen kann, das sind diese ignoranten Heiopeis, die mich Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr immer wieder und entnervend mit ihren unangeforderten bunten Werbebotschaften im Briefkasten bombardieren. Sie stopfen alles rein, was die Satteltaschen ihrer Fahrräder oder Hackenporsche hergeben. Dabei wäre das ja noch minimal erträglich, obwohl es immer die Mieter oder die Hausbesitzer sind, die jedes mal Berge von bunt bedrucktem Altpapier zum nächsten Container transportieren und entsorgen müssen.

Die Verteiler kriegen Geld dafür – und wer bezahlt mich? Wieso muss ich Altpapier entsorgen, dass ich weder bestellt, noch haben wollte? Also ich habe eigentlich jede Woche beim Einkaufen so eine schwere Tasche mit allen möglichen Prospekten dabei, weil ich sowieso an dem Altpapiercontainer vorbeikomme.

Noch übler als das Vollstopfen der Briefkästen, weil ich ja auch ein Fan von bewahrter und beschützter Umwelt bin, sind jene Typen, die in völliger Ignoranz auf den schnellen Euro aus sind, die diese Flyer und Werbezettel, Bau- und Supermarktprospekte, Sonderangebote und Pizzapreislisten nicht etwa in die Briefkästen stopfen oder einfach in hohem Bogen in den Hausflur schleudern, sondern gleich vor der Haustür ablegen. Das liegt zum Teil daran, dass ihnen bewusst keiner aufgemacht hat, sie also ihren Papiermüll nicht loswerden konnten, oder weil einfach keiner Zuhause war. Prompt fliegen diese bunten Blätter beim ersten Windstoß auf und davon, und wenn Sie nach Hause kommen, sieht es vor ihrer Haustür wie auf einer Altpapierdeponie aus.  Sprechen Sie die Typen womöglich darauf an, weil Sie das Glück hatten einmal einen von denen in flagranti zu erwischen, wieso sie das tun, ob sie das nicht unverschämt finden, kriegen Sie prompt zur Antwort: „Wir dürfen das! Das ist nicht verboten …!“

„Zeigen Sie mich doch an …“    –    “Geh mir nicht auf den Sack Alter, ich verteile wo ich will …“

Das wollten Sie doch gar nicht wissen, Sie wollten nur verhindern, dass ihr Hauseingang aussieht wie ein Altpapiercontainer. Und außerdem ist es falsch, niemand darf einfach seine Papierabfälle, und nichts anderes sind alle diese Art Werbezettel, niemand darf die einfach auf die Straße entsorgen.

Doch Sie, Sie in ihrer nicht minder ignoranten Resignation, Sie nehmen das einfach so hin, dulden sogar, dass ihnen dieser bezahlte Müllverteiler, meistens ohne Arbeitserlaubnis, nicht selten ohne geringste Deutschkenntnisse und / oder arbeitslos, also Schwarzarbeiter, selbst den vertrauten Hauseingang zur Mülldeponie wandelt. Der bekommt ein paar Euro neben seiner kargen Hartz 4 Versorgung, und Sie dürfen anschließend die ganze Werbescheiße wieder zusammen sammeln und zum nächsten Papiercontainer schleppen.

Tun Sie aber nicht. Weiß ich, denn ich bin ja nicht blind, und wie Sie sich vielleicht erinnern ein notorischer Hingucker, also so einer, der sehr genau hinschaut, wie es um ihn herum aussieht, was so passiert, wie sich die Dinge des Lebens entwickeln. Das habe ich ihnen ja schon mehrfach vermittelt.

Sie nicht, das ist mir schon klar.

Na klar fragen Sie sich, worauf will dieser streitsüchtige Schreiberling denn dieses mal hinaus, warum giftet der mich an.

Die Deutschen und auch die Nicht-Deutschen, oder jene Deutschen mit Migrationshintergrund fluchen und schimpfen über die Roma und Sinti, die Armutsflüchtlinge, die in den völlig heruntergekommenen Abbruchhäusern leben und jede Menge Müll und Dreck produzieren, die unsere heruntergekommenen Städte völlig vermüllen.

Was für eine verlogene Scheiße!

Ich weiß, ich sollte nicht so oft Scheiße schreiben, aber ich mach es trotzdem. Denn dieser Zorn gegen die Armutsflüchtlinge ist nichts als verlogen, heuchlerische Scheiße. Die Vermüllung unserer Städte hat schon viele Jahre früher angefangen, als die armseligen Sinti und Roma noch gar keine Möglichkeit hatten aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien oder aus dem faschistischen Serbien nach Deutschland zu kommen, um hier ein mögliches besseres Leben zu finden.

Ich bin nicht überrascht, dass ihnen der Müll vor der Haustür am Arsch vorbeigeht. Denn Sie haben sich längst daran gewöhnt, auf allen Straßen, Plätzen, in Parks und Grünanlagen, auf Bahnhöfen und öffentlichen Gebäuden, in U-Bahn-Stationen und Fußgängerunterfrührungen,   ja selbst in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie treten mindestens einmal pro Woche in einen Haufen Hundescheiße, weil irgend so ein ignoranter Tölenbesitzer meint mit dem Bezahlen der Hundesteuer habe er das Recht erworben alle bundesdeutschen Straßen durch seinen Köter zuscheißen zu lassen. Ich habe Ihnen ja schon einmal vor ein paar Monaten empfohlen, sich diese Unmasse von Hundescheiße innerhalb eines Jahres mal auf einem riesigen Haufen vorzustellen, 900-tausend Tonnen Hundescheiße, damit könnte man schon durchaus ein neues Mittelgebirge in die bisher flache Landschaft setzen. Doch die Hundebesitzer meinen nach wie vor unbeeindruckt, mit der Hundesteuer hätten sie ein Privileg dafür erworben, damit ist das alles abgedeckt und Hunde sind doch auch nur Menschen, die müssen auch mal ihre Scheiße irgendwo veröffentlichen, nicht nur Leute wie ich, indem sie Artikel und Kolumnen schreiben. Ich habe Ihnen deswegen geraten es mal eine Woche genauso zu machen, sich mit Millionen anderer Mitbürger zusammenzuschließen, und tagtäglich die Bürgersteige und Bordsteine zuzuscheißen, mit nacktem Arsch mitten in der City.

Heiiii, das wird ein Spaß, mit echtem Aufstand der braven Bürger, auch der Hundebesitzer. Und dieses mal könnten Sie den Bürgerkrieg nicht auf diese islamischen Fundamentalisten mit den verfilzten Bärten schieben, die islamischen Terroristen und Ehrenmänner, und nicht zuletzt die Ehrensöhne, die ihre Töchter und Schwestern per Kopfschuss hinrichten, weil sie sich nicht zwangsverheiraten und von einem alten, aber reichen muslimischen Mann quasi vergewaltigen lassen wollen, weil die angeblich angetastete, aber in Wahrheit nicht vorhandene Familienehre wieder hergestellt werden muss.

Ja, das sind richtig feine und besonders gläubige Ehrenmänner. Liquidiert, erledigt, fertig aus, die Sharia hat alles wieder ins rechte Lot gebracht, Allahu Akhbar.

Nein, dieses mal funktioniert das nicht, dieses mal sind Sie, – ja, ja, genau Sie – die Sie gerade hier lesen – Sie sind selber höchstpersönlich schuld.

Was ich damit meine? Tun Sie doch nicht so, das wissen sie doch ganz genau. Ich habe Sie im Auge, wie viele andere Mitbürger auch. Schon wieder vergessen, ich bin ein notorischer Hingucker. Soll ich Sie mal ganz leise daran erinnern, was Sie allein heute alles an öffentlichem Dreck und Müll produziert haben?

Das fing schon heute morgen, gleich nach dem Aufstehen an, wo Sie sich immer noch vor dem Duschen erst mal schnell eine Zigarette anzünden. Und wo haben Sie die Kippe hingeworfen, als ihre Frau erwachte, den Zigarettenrauch bemerkte, und Sie sich schnell ins Badezimmer verdrückten?

Na …?

Richtig, aus dem Fenster, runter auf den Bürgersteig, in den öffentlichen Lebensraum, aus den Augen aus dem Sinn.

Und was haben Sie mit der Zeitung gemacht, die sie auf dem Weg ins Büro lesen wollten, als Sie wie ein paar Dutzend andere Menschen auch, die in der Straßenbahn mit schlecht gelaunten Gesichtern lesend saßen?

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Sie haben sie einfach auf dem Sitz liegenlassen, wie viele andere auch, während wieder andere ihren Cafe to Go aus den Pappbechern teilweise auf dem Gummiboden verschütteten, jede Menge Krümel vom Croissant oder Wurstbrötchen verteilten, schnell noch ihre Ohren säuberten und in der Nase bohrten, wieder andere Marmelade aus dem Berliner an die Sitzpolster schmierten, und ein nicht geringer Teil der Fahrgäste zwar nicht die gesamte Zeitung in der Bahn zurückließen, aber die beiliegenden Werbeprospekte, – aus den Augen, aus dem Sinn.

Sollen sich doch andere um die endgültige Entsorgung kümmern, die Zeitung war ohnehin schon teuer genug.

Erinnern Sie sich? Ja, – auch an die Zigarette bei der Haltestelle, die Sie sich angezündet und halb geraucht auf den Boden geschmissen haben, als die Bahn doch unerwartet pünktlich kam? Da liegen übrigens nicht nur ihr leerer Cafe to Go Becher, sondern auch ein Dutzend weitere in der Gegend rum.

Wissen Sie eigentlich, dass Tag für Tag etwa 750 Millionen Zigarettenkippen im öffentlichen Lebensraum der Bundesrepublik landen?

Wenn Sie das mal für ein Jahr hochrechnen, und ich rede hier jetzt nicht von den Gesundheitskosten, weil uns verlogen qualmende Minister/-innen immer wieder heuchlerisch vor Augen halten wie ungesund rauchen ist, sondern ich meine ganz allein diese zerdrückten, zertretenen und achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen. Wenn Sie die hochrechnen, könnten Sie bereits wieder ein weiteres neues mittelgroßes Müllgebirge mitten in die platte vermüllte Landschaft setzen.

Und das ist es ja nicht allein.

Erinnern Sie sich, was da allein an der Haltestelle alles passierte?

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Nein, Sie waren dafür nicht verantwortlich, aber erinnern Sie sich doch mal, einfach nur so, wie viele Werbeprospekte da aus allen möglichen Zeitungen auf den Sitzen, auf dem Boden rumlagen, neben zahllosen Zigarettenkippen, zerbeulten Coladosen, gebrauchten Präservativen und Tempos, alten zerknüllten Fahrkarten und Merk- und Einkaufszetteln, eine Plastiktüte ohne Inhalt, ein voller gelber Haushaltsmüllsack, den irgend jemand einfach so an der Haltestelle preiswert und bequem entsorgt hatte. Erinnern Sie sich an den alten Schirm, und die noch viel zahlreicheren Zigarettenkippen, Zeitungsfetzen, Fahrkarten, leergefressenen Pommesschachteln, die leeren Bierflaschen und Brötchenreste, als Sie am Hauptbahnhof umsteigen mussten?  Gelegentlich müssen Sie ja auch mit der S-Bahn fahren, und obwohl im gesamten Bahnhofsbereich rauchen strikt verboten ist, wimmelt es auf allen Bahnsteigen, allen Gleisen, allen Treppenaufgängen, allen Rolltreppen, allen U-Bahn-Zugängen, am Zeitungskiosk, am Getränkestand, an den Fahrkartenautomaten, an den Fahrplanaushängen, an allen Ein- und Ausgängen, am Stand von den billigen Sonnenbrillen, Geldbeuteln und am Würstchenstand von Tausenden und Abertausenden von Zigarettenkippen, zerschlagenen Bierflaschen, zertretene Kronkorken, Batterien, jede Menge ausgespucktes Kaugummi, Zeitungsfetzen, vollgerotzte Tempotücher, angefressene und teilweise bereits verfaulte Apfelreste, eine halbe Bratwurst mit verschimmeltem Brötchen, Werbeprospekte, zerfledderten Schirme, leere Coladosen, Pappbecher und –teller.

Oh nein, oh nein, ich bin noch lange nicht fertig.

Denn wenn Sie endlich an dem Bürogebäude ankommen, wo Sie ihren langweilig alltäglichen und nicht wirklich gut bezahlten Job haben, was finden Sie da rings um den gläsernen Eingangsbereich zu Tausenden? Zigarettenkippen und alle Arten von kleinen Papierresten, von Besuchern und Kollegen.

Aus den Augen aus dem Sinn, – verdrängen und vergessen.

Und das Zeug modert und schimmelt, zieht Ungeziefer an, vergiftet den Boden, denn wir reden hier ja nicht von ein paar hundert Kippen, und die Stadtreinigung kann das unmöglich alles wieder einsammeln, auch wenn Typen wie Sie, ja genau so Typen wie Sie, die meinen immer: Wofür zahl ich Steuern?

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Die zahlen Sie zum Beispiel dafür, dass rings um das neue Bürogebäude, in dem Sie arbeiten, eine schöne Grünanlage errichtet werden kann, Lagerplatz für jede Menge Zigarettenkippen, die aus den geöffneten Bürofenstern nach unten fliegen, Lagerplatz für alte Zeitungsfetzen, schon wieder benutzte Kondome, Drogenspritzen, alte Schuhe, ein verrostetes Fahrrad, alte Briefumschläge, Hausmüll, Coladosen, leere Plastikflaschen, weggeworfene Pommesreste rot-weiß, natürlich wieder Unmengen Kaugummi, leere Joghurtbecher, zerknüllte Zigarettenschachteln, Verpackungen von Schoko- und Müsliriegeln, jede Menge Plastiktüten und Teile davon, sogar alte Autobatterien, und natürlich die unvermeidlichen Pisssträucher, die dort genauso wie alles andere zu finden sind, wie in jeder anderen öffentlichen und privaten Grünanlage auch.

Sie wissen nicht, was Pisssträucher sind?

Das sind jene dichten anspruchslosen grünen Staudengewächse, die gerade hoch genug sind einen illegalen Pisser halbwegs zu verbergen, der öffentlich und schamlos seine Notdurft verrichtet. Pisssträucher sind öffentliche Notdurfteinrichtungen, genauso wie Kirchen- und Hauseingänge, Garageneinfahrten, Haltestellenunterstände, Bäume aller Art, der Sichtschatten von Strom- und Telefonkästen, was nicht ganz ungefährlich für den Pisser ist, außerdem natürlich die durch die Wirtschaftsflaute halb entmieteten Einkaufspassagen im Viertel, und nicht zuletzt die zahlreichen Kioske, Altpapier- und Altglascontainer rund um die vertraut bekannten Wohnbezirke.

Diese Dinger sind ohnehin eine eigene Geschichte und ein Problem, denn immer mehr Mitbürger nutzen sie trotz massiver Strafandrohung und Bußgeldern illegalerweise für die billige Entsorgung von Hausmüll. Da landen auch schon mal alte, kaputte Drucker drin. Kann ja keiner kontrollieren. Und wenn kein Platz mehr in den Containern ist, stellt man einfach seinen Hausmüll nach Einbruch der Dunkelheit neben die Container, ein altes Fahrrad gleich dazu, und die Autoreifen passen auch noch hin, ebenso die alte Mikrowelle, der alte Schirm, sogar ein kleiner Nachtschrank und eine kaputte Waschmaschine habe ich auch schon gesehen. Dort lässt sich ganz unauffällig auch Altöl entsorgen, denn es sieht ja keiner, wie Sie den Kanister neben dem Glascontainer auf den Kopf stellen und auslaufen lassen. Alte Farbreste von der letzten Wohnungsrenovierung und alte Medikamente, sogar verdreckter Kleidungsmüll, den nicht mal die Caritas mehr haben will, – dort lässt sich alles zwischenlagern, bis das alles mit Steuergeldern entsorgt wird.

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Und nicht nur dort. Die finden Sie mittlerweile in öffentlichen Grünanlagen, an Autobahnrastplätzen seit Jahren zig-tonnenweise, sowieso neben all den anderen Müllvarianten, aber auch in Nachbars Vorgarten, seiner Garagenauffahrt oder seiner Toreinfahrt, wenn er nicht aufpasst oder Überwachungskameras installiert.

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Ja, das wissen Sie, damit soll ich ihnen jetzt nicht kommen, dass da ganze Kohorten und Divisionen von Ratten von diesen Abfällen leben, Ungeziefer und Kakerlaken, dass die sich schon lange nicht mehr auf die kommunalen Müllhalden beschränken. Gedankenlos schmeißen Sie nur ein Bonbonpapier einfach auf den Gehweg, denn es kratzt im Hals. Das eine Bonbonpapier ist ja nicht so schlimm, und wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst. Aber da sind ja noch die Tonnen anderer Abfall und Restmüll, die Sie und andere dazu schmeißen. Die haben Sie beinahe schon wieder vergessen, nicht wahr?

Ich aber nicht, und ich will mich hier gewiss nicht wie ein Oberlehrer aufführen.

Die Zahl der Mitbürger, die illegal einfach auf irgendeiner Straße einen Riesenberg Sperrmüll aufhäufen, ohne dass hier ein Sperrmülltermin der Stadtreinigung anliegt, nehmen rapide in den Städten zu, – und ich habe mehr als einmal erlebt, dass einfach volle Säcke mit Hausmüll aus dem Fenster runter auf den Bürgersteig geworfen wurden, wo nur durch pures Glück kein vorbeikommender Passant getroffen wurde. Die eintreffende Polizei kann meistens nicht klären, wer die Täter waren, denn niemand hat gesehen, aus welchem Fenster der Müll geflogen kam, und die verdächtigen Bewohner bestreiten strikt etwas damit zu tun zu haben. Findet sich kein konkreter Hinweis in den Müllbeuteln wird alles zusammengekehrt und entsorgt mit Steuergeldern, auf Kosten der Allgemeinheit.

Wir fangen langsam an in unserem eigenen Müll zu ersticken und wundern uns, warum die Erde, der Boden, auf dem wir leben, immer stärker vergiftet wird, warum immer mehr Menschen an Allergien erkranken, dass sich seltsame Dinge an Pflanzen tun, die wir mit Steuergeldern und viel Geld in öffentlichen Grünanlagen angepflanzt haben, selbst bei den Pisssträuchern. Es spielt längst keine Rolle mehr, dass sie keine weiten und kranken Wälder mehr finden, in denen sie nicht mindestens aus der Ferne das Brummen des städtischen Autoverkehrs mehr hören. Sie können ganz sicher sein, dass Sie ohne große Mühe und Suchen hinter jedem 2. Baum auf Zivilisationsmüll in den jetzt hinlänglich von mir beschriebenen Varianten stoßen. Uns allen ist jegliches Unrechtsbewusstsein endgültig verloren gegangen. Wir pfeifen auf ein faires, gesellschaftliches Miteinander und fahren grundsätzlich mit dem Fahrrad auf dem ohnehin schmalen, überfüllten Bürgersteig. Sollen die verschissenen Fußgänger doch sehen, dass sie sich rechtzeitig aus dem Weg begeben. Rücksicht nehmen? – wen interessiert das, das ist doch voll uncool.

Versuchen Sie doch mal mir eine einzige Grünanlage, einen Parkplatz, einen Spielplatz, einen mickrigen Vorgarten, einen Grünstreifen, eine begrünte Verkehrsinsel, eine Parkanlage oder einen Wald zu zeigen, die nicht mit Unmengen von Wohlstandsmüll, Zigarettenkippen, leeren Brötchentüten und Coladosen, mit pfandfreien Wasserflaschen und Snack-Verpackungen vermüllt sind. Ja, jetzt wird´s schwierig, denn das ist einfach nicht realisierbar.

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Verdrängen und vergessen, aus den Augen aus dem Sinn.

Besonders unsere Großstädte ersticken langsam im Müll, Ratten und anderes Ungeziefer vermehren sich nahezu explosionsartig. Tauben leben auch ganz gut von dem Müll überall. Aber Sie erzählen mir hier, dass Sie doch nichts dafür können, dass Sie höchstens mal eine Zigarettenkippe aus Gedankenlosigkeit auf den Bürgersteig werfen. Muss es erst wirklich so weit kommen, dass wir den Gesetzgeber in die Zwangslage bringen mit rigorosen Bußgeldern und einer Armee von Aufsichtspersonen dagegen vorzugehen?

Was sagen Sie da?

Das kann sich keine Kommune leisten?

Da irren Sie aber gewaltig, denn erst vor kurzem hat ein bekanntes Öko-Institut detailliert ausgerechnet, dass sich so ein Arbeitsplatz bei dem Müllaufkommen in den Städten und überall nach spätestens 8 Tagen aus sich selbst und den verhängten drastischen Bußgeldern finanziert, dass danach sogar in Millionenhöhe Gewinne gemacht werden, die Stadtkassen werden überfließen vor lauter Bußgeldkohle. Und laut diesem Institut lägen da bundesweit mindestens 4 Millionen Arbeitsplätze drin, gut bezahlte Arbeitsplätze. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass die zivilisationsmüden Mitteleuropäer, also auch wir Deutschen, uns konsequent weigern reale Probleme wahrzunehmen, dass wir erst etwas darüber begreifen, wenn es im Geldbeutel richtig weh tut, – ich meine richtig wehtut.

Na, würde ihnen das gefallen, wenn demnächst ganze Schwärme von Ex-Arbeitslosen und Asylanten ihre Runden durchs Viertel drehen und morgens mehrere an jeder Bus- und Bahnhaltestelle stehen, in Zivil, nicht erkennbar ohne Uniform, aber mit Sprechfunkgerät und Dienstausweis, und ihnen 40 Euro abverlangen, weil Sie einmal mehr eine Kippe auf den Boden geworfen haben?

Ja, 40 Euro, denn es soll ja auch erzieherisch richtig wehtun. Als registrierter Wiederholungstäter haben Sie sogar die Chance 200 Euro Strafe zu bezahlen, denn die sind auch mit diesen wunderbaren Tablets ausgerüstet, vernetzt mit dem städtischen Zentralrechner,  –  da stehen Sie als notorischer Widerholungstäter bereits mehrfach in den aufgestellten Listen, herzlichen Glückwunsch.

Die wären dann überall, auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die ja bekanntlich Millionen Euro aufwenden müssen, um all den Dreck wieder zu beseitigen und zu entsorgen. Von den Beschädigungen von Sitzbänken und Glasfenstern mit scharfen Gegenständen will ich hier gar nicht reden. Würde Ihnen das gefallen, wenn sie für ein Bonbonpapier ebenfalls 40 Euro bezahlen, für eine liegengelassene Zeitung noch mal 40 Euro, und die Zigarettenschachtel, achtlos in die Büsche geschleudert, gleich 100 Euro?

Das kann über den ganzen Monat gerechnet ihr halbes Gehalt und mehr kosten. Da reicht dann der Dispo gerade noch aus.

Und erinnern Sie sich mal an den Hauptbahnhof, wo Sie immer umsteigen. Da liegen so viele Kippen und Müll rum, dass man mit 10-15 ehemaligen Arbeitslosen gar nicht auskommt. Die machen locker am Tag 20-30-tausend Euro Bußgeld, die städtischen Haushalte wären im Handumdrehen saniert.

Wer nicht zahlen kann, marschiert ersatzweise für 14 Tage ins Gefängnis, und wer am nahen Park seine alte Waschmaschine oder Autoreifen deponiert, ist mit 5000 Euro dabei. Wer seinen Köter auf den Bürgersteig scheißen lässt mit 500 Euro. Diese Heiopeis aus der Werbebranche und Prospektverteiler, die ihr Altpapier einfach vor die Haustür legen, sind jetzt ganz direkt mit einer Strafanzeige dabei und zahlen noch vor Ort Tausend Euro Bußgeld wegen Straßenverunreinigung. Zudem geht man an die Auftraggeber ran, und wenn die nicht beweisen können, dass die alles getan haben um ihre Verteiler zu verpflichten nur sauber und ordentlich in die Briefkästen zu verteilen, dann sind die als Auftraggeber gleich noch mal mit 30Tausend Euro Bußgeld dabei.

Die sauberste Stadt der Welt, Singapur lässt grüßen, da werden Sie für eine weggeworfene Zigarettenkippe nicht nur durch die überall präsente Polizei und Stadtreinigungs-Zivilstreifen zur Kasse gebeten, sondern obendrein für einen Tag inhaftiert, pure Erziehungsmaßnahme zur Sauberkeit.

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Auf den Rastplätzen kostet die illegale Müllentsorgung ab 5000 Euro aufwärts, – und erzählen Sie mir nicht, dass es gar nicht bezahlbar wäre da ganztägig und Nachts ebenfalls Aufsichtspersonen zu platzieren. Bei den Bußgeldern kann sich der Regierungspräsident locker 10 Bewacher in 3 Schichten pro Rastplatz leisten. Hat das Öko-Institut bereits alles ausgerechnet, und das ist immer noch billiger, als die immensen Reinigungskosten über viele zig-Millionen, die jetzt schon ohne eine Armee von Bußgeldeintreibern entstehen.

Jetzt rechnen Sie sich mal aus, was da bundesweit innerhalb eines Jahres zusammen käme. Da kriegt der Finanzminister feuchte Augen und träumt von vielen zig-Milliarden und rosigen Zeiten für den Staatshaushalt.

Warum das dann keiner macht?

Das ist doch ganz einfach. Politiker sind in ihrem politischen Selbstverständnis Heuchler und Lügner, und wenn sie sich nicht gerade mit Kindern fotografieren lassen, sind sie auch abgebrüht genug, denen sogar die Bonbons oder ihre Spielsachen zu klauen, weil sie einfach nichts anderes gelernt haben, als zu lügen, zu stehlen, zu betrügen, sich persönlich zu bereichern. Aber sie wollen nicht unbeliebt sein, sie wollen wiedergewählt werden, an den Schalthebeln der Macht und den Finanztöpfen bleiben, wo sich so wunderbar im großen Stil absahnen lässt und sie nie wieder im Leben eine Flasche Rotwein trinken müssen, die weniger als 10 Euro gekostet hat. Und sie wollen keine unpopulären Maßnahmen ergreifen, bei keinem Thema, außer wenn es ihren eigenen Interessen dient und die Betroffenen sich ohnehin nicht dagegen wehren können. Mit solchen Bußgeldern gegen Umweltzerstörung aber macht man sich nicht gerade beliebt. Politiker haben vor so etwas einen Mordsschiss, selbst wenn sie ganz genau wissen und sehen, dass sich das ganze Land langsam in eine riesige Müllhalde verwandelt, dass sie faktisch gar keine andere Wahl haben, als mit drastischen Bußgeldern dagegen vorzugehen. Ist doch peinlich, wenn einer aus dem Wahlvolk wegen Umweltverschmutzung im Knast jenem Industriemanager begegnet, der erst eine Woche vorher eine illegale Parteispende gezahlt hat und jetzt wegen Zahlungsverweigerung und als Wiederholungstäter in Sachen Umweltzerstörung für 14 Tage seine Haft  absitzt. Richtig, das sind autoritäre Methoden eines Obrigkeitsstaates, – aber Sie, Sie und Millionen anderer Ignoranten haben die Real-Politik gezwungen diese Notbremse gegen die Zerstörung unseres Lebensraumes zu ziehen. Denn wir haben nun mal keine Ersatzerde irgendwo in Reserve, nur diese eine, die von der Menschheit völlig vermüllt wird.

Doch Politiker und sogenannte „Volksvertreter“ heucheln lieber weiter, werfen uns Gedankenlosigkeit vor, aber sie handeln nicht konsequent, um die Situation zu ändern und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu sichern. Das tun Politiker und sogenannte Volksvertreter sowieso nie.

Auch diese Politiker sind eben Deutschland.

Die sind genau wie Sie, die Sie den Müll einfach in die Gegend schmeißen und verteilen.

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Aus den Augen aus dem Sinn, verdrängen und vergessen.

Dabei wäre das mit Sicherheit die beste und sicherste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aller Zeiten, die Rentenkassen erlebten eine neue Blüte, die Krankenkassenbeiträge würden ins Bodenlose fallen, weil wir so viele neue Arbeitnehmer hätten, wir hätten Vollbeschäftigung, und ein großer Teil der Schmutzfinken und Umweltverschmutzer würde viele Monate hinter Gittern verbringen, um vielleicht doch mal auf bessere Gedanken zu kommen. Wahrscheinlich müssten wir sogar wieder Gastarbeiter aus Griechenland herbestellen, – was auch das helenische Volk und Staat aus der Misere retten würde.

So etwas bringt Arbeitsplätze, viele Arbeitsplätze.

Na, wie gefällt ihnen das?

Meinen sie, dass Sie den Mut und die Kraft finden endlich von sich aus mit diesem Wegwerf-Wahnsinn aufzuhören, dass wenigstens Sie ab morgen nicht mehr ihre Kippen auf die Straße werfen?

Irgendwo muss man doch mal anfangen.

Nein?

Wollen Sie kein Vorbild für andere sein und sie vielleicht mit Überzeugung mitreißen?

Oder doch?

Jedenfalls haben Sie jetzt etwas, worüber Sie mal ausgiebig nachdenken sollten.

Ich denke über so was nach … und das sollten Sie auch mal für die nächste Viertelstunde tun.

Das schaffen Sie schon, – und wenn Sie das überleben, sind Sie im Leben schon wieder einen Tag weiter.

 

 

siehe auch     „Menschenfreunde“       http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/satiren-10.html

und    „Intelligentes Leben“       http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/satiren-07.html

 

Das ist eine beinharte Protest Lyrik

Veröffentlicht am
Das ist eine beinharte Protest Lyrik

13.11.2015

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

Protest Lyrik

 

Je suis Charlie

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